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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#1451
16.05.2020 - 07:55 Uhr

Hab es gerade vor mir liegen.

- Nardi wollte neuer Trikotsponsor werden mit Dr. Theiss. Dafür wollte er 800.000€ zahlen, mehr als doppelt soviel wie Ladenberger ->Funkstille aufgrund von Corona

- die 4 Mio Euro Erhöhung der regionalen Investoren ist noch nicht zu Stande gekommen - warten aufgrund von Corona
- Sperk bringt wieder Becca sogar Ponomarew ins Spiel
- Kapitalbedarf von 12 Mio € bei einem Jahresumsatz von 15 Mio €
- (Wunder) Lösung muss her, am besten flankiert mit regionalen Investoren
- Bosse sind optimistisch und realistisch zugleich

•     •     •

Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 16.05.2020 um 07:57 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1452
16.05.2020 - 08:18 Uhr
Danke für die Info!

Also anders als der SWR berichtet die Rheinpfalz nicht von einer zweiten Gruppe, sondern bringt wieder Einzelpersonen ins Spiel.
Es kann gut sein, dass das in der jetzigen Situation die einzigen Investoren sind, die man noch bekommen kann.
Becca halte ich aber vor dem Hintergrund des bisherigen Umgangs mit seiner Person durch den neuen Beirat für gänzlich unwahrscheinlich - da müsste man schon ordentlich zu Kreuze gekrochen sein.

Sowohl bei Becca als auch bei Ponomarev kann man sich vorstellen, welche Forderungen die jetzt stellen. Sofern da etwas dran ist:
Wie soll das denn bitte mit dem so hoch gehaltenen Wertekodex der Merk-Gruppe vereinbar sein?

Auch interessant: Anscheinend kein Ton zu einer Planinsolvenz, sondern nach wie vor totale Fokussierung auf eine Sanierung ohne Insolvenz.
Finanzen |#1453
16.05.2020 - 08:25 Uhr
Zitat von FckTribun
Danke für die Info!

Also anders als der SWR berichtet die Rheinpfalz nicht von einer zweiten Gruppe, sondern bringt wieder Einzelpersonen ins Spiel.
Es kann gut sein, dass das in der jetzigen Situation die einzigen Investoren sind, die man noch bekommen kann.
Becca halte ich aber vor dem Hintergrund des bisherigen Umgangs mit seiner Person durch den neuen Beirat für gänzlich unwahrscheinlich - da müsste man schon ordentlich zu Kreuze gekrochen sein.

Sowohl bei Becca als auch bei Ponomarev kann man sich vorstellen, welche Forderungen die jetzt stellen. Sofern da etwas dran ist:
Wie soll das denn bitte mit dem so hoch gehaltenen Wertekodex der Merk-Gruppe vereinbar sein?

Auch interessant: Anscheinend kein Ton zu einer Planinsolvenz, sondern nach wie vor totale Fokussierung auf eine Sanierung ohne Insolvenz.


Die Frage ist wie lange kann man sich diese Haltung noch leisten? Auf der einen Seite schreibt der SWR die Insolvenz kann jeden Tag kommen, auf der anderen Seite legt die Führung offenbar keinen Fokus auf dieses Szenario.

Wie vereinbart man das?

Ich kann mir wie ich es bei Transfers bereits vermutet habe nur vorstellen, dass möglicherweise Layenberger eine Summe x zur Verfügung gestellt hat, auf die der Verein bei Transfer und Sonstigen Ausgaben zugreifen kann. Eine Art Fond der zumindest absichert das wir zumindest bis Saisonende nicht pleite gehen.
Finanzen |#1454
16.05.2020 - 08:56 Uhr
Für mich wäre Ponomarew oder Becca die allerletzte Lösung bzw. würde ich da eine Plan- oder normale Insolvenz vorziehen.

Becca hat bis jetzt nur Unruhe in den Verein gebracht. Angefangen mit der Personalie Littig bis zum immer noch ausstehenden Erwerb von Vereinsanteilen.
Dazu war die Nachricht aus Belgien der letzte Hinweis das Becca nicht die richtige Option für unseren Verein ist. Virton bekam die Lizenz nicht, aufgrund von der unklaren Finanzierung der Lizenz / Saison. Und auch dort hat man ihm den roten Teppich ausgelegt. Wenn er so potent wäre wie Bader/ Klatt/ Band uns weismachen wollen, wäre das finanzielle sicherlich nicht das Problem in Belgien.

Ponomarew ist auch Null Komma null seriös. Ständig liest man das er Rechnungen gar nicht oder viel zu spät zahlt. Trainerrauswürfe oder fragwürdige PKs, auch diese Person bringt nur noch mehr Sprengstoff in unseren Verein.

Lieber Insolvenz gehen, als es mit Becca / Ponomarew noch ein zwei Jahre vor uns her zu schieben. Die würden nur ein weiteres unwürdiges Kapitel in der Vereinschronik schreiben.

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Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Finanzen |#1455
16.05.2020 - 09:06 Uhr
Ich bezweifle, dass Sperk hier auf Basis fundierter Information schreibt. Meine Vermutung ist eher, dass er sich auf Basis von Gerüchten und "Wir bestätigen nichts und dementieren nichts" seitens der FCK-Führung eine Story aus den Fingern saugt.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#1456
16.05.2020 - 09:54 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927
Für mich wäre Ponomarew oder Becca die allerletzte Lösung bzw. würde ich da eine Plan- oder normale Insolvenz vorziehen.



Auch bei einer Plan- oder Regelinsolvenz braucht es einen Investor, wenn du nochmal ein Fußballspiel auf dem Betze sehen möchtest. Die Möglichkeiten sind nur 1) Kapitalgeber 2) Kein FCK mehr. Eine dritte mit Insolvenz und dann weiter gibt's nicht.
Finanzen |#1457
16.05.2020 - 10:55 Uhr
Die Frage ist ob Leute wie Uerdingens "Investor" nicht die Chance nutzen bei einer Regelinsolvenz den Verein billig zu übernehmen. Ich glaube es gäbe da einige Interessenten. Und im Vordergrund steht in diesem Fall ja die Auszahlung der Gläubiger. Da hat dann weder unser Aufsichtsrat noch die Fanszene noch irgendwas zu melden.

Das so ein Szenario dann möglicherweise mit dem kompletten Verlust der Identität des Vereins einhergeht, muss hier jedem klar sein. Ich vermute auch deshalb wehrt sich der Aufsichtsrat mit Händen und Füßen gegen jegliches Aufkommen einer Insolvenzdebatte. Damit lockt man die Wölfe an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 16.05.2020 um 10:56 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1458
16.05.2020 - 11:15 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927

Dazu war die Nachricht aus Belgien der letzte Hinweis das Becca nicht die richtige Option für unseren Verein ist. Virton bekam die Lizenz nicht, aufgrund von der unklaren Finanzierung der Lizenz / Saison. Und auch dort hat man ihm den roten Teppich ausgelegt. Wenn er so potent wäre wie Bader/ Klatt/ Band uns weismachen wollen, wäre das finanzielle sicherlich nicht das Problem in Belgien.


Es ist sehr schwer zu beurteilen, ob er tatsächlich so potent ist, daran scheiden sich auch hier in Luxemburg seit Jahren die Geister. Er investiert aber hauptsächlich immer so, dass er auch wieder grösstenteils alles herausziehen kann. Es wird fast nichts in den Verein und die Infrastruktur investiert, sondern nur massiv in den Kader, die Spieler gehören aber dann in erster Linie ihm, überspitzt formuliert könnte man von seinen Sklaven sprechen. Sowohl von Virton, als auch von Düdelingen hat er ja bereits einige Spieler nach Hesperingen abgezogen. In der Luxemburger Presse wurden einige Spieler von Virton zitiert, diese haben die dortigen Verhältnisse und die Infrastruktur als katastrophal beschrieben. Wenn er jetzt die Lust am Verein verliert, gehen wohl die Lichter aus...

Noch kurz ein konkretes aktuelles Beispiel von einem Spieler, um zu zeigen wie abhängig sie von Becca sind. Kevin Malget wollte von Virton zu seinem Heimatverein Wiltz wechseln, man war sich auch schon einig. Er wird dort wohnhaft und fängt einen neuen Job an. Man könnte ja noch verstehen, wenn jetzt darauf bestanden würde, dass er in Virton bleibt. Vertraglich war festgehalten, dass falls er zurück nach Luxemburger wechselt, er nach Düdelingen gehen müsse, schlussendlich wurde er aber für nächste Saison nach Hesperingen beordert.
Finanzen |#1459
16.05.2020 - 12:16 Uhr
Es sollte jedem klar sein, wie sehr ein Verein wie der FCK im Fokus der Öffentlichkeit und auch der Behörden steht. Kein Verantwortlicher wird sich da dem Vorwurf der Insolvenzverschleppung aussetzen. Das kann man getrost komplett ausschließen. Im Umkehrschluß bedeutet dies, dass es aus Sicht der Verantwortlichen derzeit noch realistische Sanierungsoptionen OHNE Insolvenz-Szenarien gibt.

Die Uhr für eine Lösung tickt aber unerbittlich runter und die Pandemie hat eine große Sanierungslösung noch einmal deutlich erschwert, nachdem zuvor der Oberbürgermeister eine Lösung bis Ende Januar torpediert hatte. Dafür kann beim FCK niemand etwas, aber der Lösungsraum bleibt halt auch nicht unbegrenzt offen.

Zum Verhandeln brauchst Du Konstanten. Eine davon sollte die Saisonbeendigung zum 30. Juni sein, damit Du Verwerfungen in Sachen Spielertransfers nicht wie eine Bugwelle der Problemverschiebung in die kommende Saisonvorbereitung hineinträgst. Deshalb wohl das Insistieren des FCK auf diesem Punkt, der nun aber mit dem Fall der Startlinie zum 26. Mai auch schon wieder obsolet ist. Notzon hat es ja beim SWR gesagt: Zweiwöchige Quarantäne, danach siebentägiges Trainingslager - alles schon fertig geplant und bereits wieder obsolet.

Auch unabhängig vom Sportlichen: Wer investiert denn bitte in ein Geschäftsfeld, das derzeit keinen einzigen stabilen Parameter aufweist? Was man da in Vehandlungen machen kann ist, halbwegs belastbare Szenarien für den Re-Start vorzubereiten und Gläubiger und potenzielle Investoren bei der Stange zu halten. Mehr ist nicht drin und deshalb gibt es auch keine Neuigkeiten in den einschlägigen Medien. Und das ist gut so, denn die einzige Neuigkeit, die in solchen Zeiten entstehen könnte, wäre die offizielle FCK-Meldung zum Scheitern der Sanierungsbemühungen und der Einleitung der Insolvenz.

Der Sperk weiß nix, Bernd Schmitt weiß nix und auch sonst kein Sch(l)auberger. Anstatt sich dann irgendwas aus den Fingern zu saugen, könnte man ja auch einfach mal die Füße stillhalten, wie es ein Moritz Kreilinger tut. Aber gut, dafür wird man als Journalist schließlich nicht bezahlt. ugly

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502 Bad Gateway
nginx
Finanzen |#1460
16.05.2020 - 18:21 Uhr
Zitat von DanielFranklin
Die Frage ist ob Leute wie Uerdingens "Investor" nicht die Chance nutzen bei einer Regelinsolvenz den Verein billig zu übernehmen. Ich glaube es gäbe da einige Interessenten. Und im Vordergrund steht in diesem Fall ja die Auszahlung der Gläubiger. Da hat dann weder unser Aufsichtsrat noch die Fanszene noch irgendwas zu melden.

Das so ein Szenario dann möglicherweise mit dem kompletten Verlust der Identität des Vereins einhergeht, muss hier jedem klar sein. Ich vermute auch deshalb wehrt sich der Aufsichtsrat mit Händen und Füßen gegen jegliches Aufkommen einer Insolvenzdebatte. Damit lockt man die Wölfe an.


Leidiges Thema, hätten wir auch vor einem halben Jahr mit Becca haben können. Leider glaube ich auch dass es so ist wie @Previal oben geschrieben hat, auch mit Insolvenz kommen wir ohne Investor leider nicht mehr aus der Oberliga raus. Und ich glaube auch nicht dass dafür Dr. Theiss, Sachs und Layenberger ausreichen.

Naja, das klärt sich dann wohl nach Corona...

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- parkthebus92 -

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