Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Klingenstaedter
Minister = SOV
dessen väterlicher Berater = Eichelbaum
Der "Rat" ist so beschrieben, dass es ehrenhafte Leute sind aus Justitia (Wilhelm), Heilkunde (Merk), Zahlen (Weimar, Kessler), Massensport (Fuchs, Wagner).
Damit gehe ich dann davon aus, dass die später erwähnten Zerwürfnisse auch diesen Rat - entweder als AR des eV oder Beirat der GmbH - betreffen.
"Heimliches Geflüster der Minister und Räte" wären dann mediale Indiskretionen?
Ich werd so recht auch nicht schlau daraus und hätte es wohl vorgezogen, wenn er sich nicht geäußert hätte.
Minister = SOV
dessen väterlicher Berater = Eichelbaum
Der "Rat" ist so beschrieben, dass es ehrenhafte Leute sind aus Justitia (Wilhelm), Heilkunde (Merk), Zahlen (Weimar, Kessler), Massensport (Fuchs, Wagner).
Damit gehe ich dann davon aus, dass die später erwähnten Zerwürfnisse auch diesen Rat - entweder als AR des eV oder Beirat der GmbH - betreffen.
"Heimliches Geflüster der Minister und Räte" wären dann mediale Indiskretionen?
Ich werd so recht auch nicht schlau daraus und hätte es wohl vorgezogen, wenn er sich nicht geäußert hätte.
Erstmal vielen Dank an @Roon_Bub für das Einstellen eines vergrößerbaren Bildes des Textes von Jörg Wilhelm.
Und Nein, ich werde auch nicht wirklich schlau draus, teile aber die Interpretationsversuche von @Klingenstaedter
Was will Wilhelm von uns? Sollen wir eine AOMV erzwingen? Mit welchem Ziel? "Kaltgestellt" werden kann er nicht, wenn sich die ganze Chose in den Gremien auf Fuchs, Gregorius und Theiss beschränkt. Ich glaube, das ist nicht die Frontstellung.
Ich lese es eher so, dass die Mehrheit des AR bzw. Beirats eine größere Nähe und mehr Vertrauen zum Angebot der Regionalen hat, obwohl dieses objektiv schlechter ist. Man fremdelt mit dem Mann aus Dubai (von der Korrektheit dieser Verortung darf man bei der Formulierung "aus fremden Landen" dann jetzt doch ausgehen) und droht ihn zu vergrätzen.
Dass Wilhelm damit jetzt nach außen geht, könnte ihn im AR isolieren. Und dann kann ich mir tatsächlich auch gut vorstellen, dass er zurücktritt. Allerdings nicht kampflos, denn er deutet ja auch ein gewisses Rückgrat des fremden Investors an.
Fazit: Ich denke, es geht nicht um die Frontstellung Buchholz-Connection gegen den Rest, sondern um Befürworter der Regionalen gegen Befürworter des ihnen nicht gut bekannten Investors.
Edit: Gerade erst vom neuerlichen Gezwitscher gelesen. Demnach stimmt meine Interpretation doch nicht. Aber dieses Statement, der AR sei sich einig, habe aber nix mehr zu melden, kriege ich mit dem Gedicht absolut nicht zusammen.
Mag sein, die Regionalen bieten den Gläubigern nun doch ein gewisses Maß an Entschädigung aus ihrem Beutel an. Und dann ist deren Angebot für den Sachwalter natürlich attraktiver, als das für den FCK bessere Angebot des Fremdinvestors, der dies kategorisch ausschließt. Das könnte man dem Sachwalter dann auch nicht wirklich übel nehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 01.07.2020 um 18:38 Uhr bearbeitet Zitat von DanielFranklin
Kann man den Sachverwalter per Misstrauensantrag oder Dienstaufsichtsbeschwerde, hilfsweise wegen Befangenheit absetzen?
Kann man den Sachverwalter per Misstrauensantrag oder Dienstaufsichtsbeschwerde, hilfsweise wegen Befangenheit absetzen?
Das würde ich nicht machen. Der kommt von außerhalb und vertritt die Gläubiger. Wenn der seinen "Kunden" nicht gleich das Angebot des FCK vermitteln kann (was der FCK selbst ja auch nicht hinbekam), dann ist das erst mal nicht dessen Schuld.
Je näher der 01.09. rückt um so mehr wird er aber auf die Gläubiger einwirken.
Zitat von Newtrial
Ich lese es eher so, dass die Mehrheit des AR bzw. Beirats eine größere Nähe und mehr Vertrauen zum Angebot der Regionalen hat, obwohl dieses objektiv schlechter ist.
Ich lese es eher so, dass die Mehrheit des AR bzw. Beirats eine größere Nähe und mehr Vertrauen zum Angebot der Regionalen hat, obwohl dieses objektiv schlechter ist.
Welche Regionalen? Wann gab es ein Angebot (mal das alte von Sachs/Dienes abgesehen) von Leuten aus der Region. Es gab sonst nur Becca. Und die Beschreibung als "Braut, die sich nicht traut" passt wie Faust aufs Auge. Es gab kein Angebot eines Investors, das darauf passen würde.
Und ich bezweifle, daß sich "der Rat"(was du mit Merk & Co gleich setzt) entzweit hat.
„Unser Team ist und war immer einig und spricht mit einer Stimme, wie ich im TV betont habe. Aber wir haben nix mehr zu sagen, so ist das in der Planinsolvenz!“
https://mobile.twitter.com/joewizh/status/1278359341981151237
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 01.07.2020 um 18:37 Uhr bearbeitet Zitat von Roon_Bub
Das würde ich nicht machen. Der kommt von außerhalb und vertritt die Gläubiger. Wenn der seinen "Kunden" nicht gleich das Angebot des FCK vermitteln kann (was der FCK selbst ja auch nicht hinbekam), dann ist das erst mal nicht dessen Schuld.
Je näher der 01.09. rückt um so mehr wird er aber auf die Gläubiger einwirken.
Zitat von DanielFranklin
Kann man den Sachverwalter per Misstrauensantrag oder Dienstaufsichtsbeschwerde, hilfsweise wegen Befangenheit absetzen?
Kann man den Sachverwalter per Misstrauensantrag oder Dienstaufsichtsbeschwerde, hilfsweise wegen Befangenheit absetzen?
Das würde ich nicht machen. Der kommt von außerhalb und vertritt die Gläubiger. Wenn der seinen "Kunden" nicht gleich das Angebot des FCK vermitteln kann (was der FCK selbst ja auch nicht hinbekam), dann ist das erst mal nicht dessen Schuld.
Je näher der 01.09. rückt um so mehr wird er aber auf die Gläubiger einwirken.
Wieso sollte er die Gläubiger vertreten? Er ist ganz klar vom Verein angestellt, nicht von den Gläubigern.
Zitat von dackeldolli
Wieso sollte er die Gläubiger vertreten? Er ist ganz klar vom Verein angestellt, nicht von den Gläubigern.
Wieso sollte er die Gläubiger vertreten? Er ist ganz klar vom Verein angestellt, nicht von den Gläubigern.
Generalbevollmächtigter des Vereins = Dirk Eichelbaum (vom Verein engagiert)
Sachwalter = Andreas Kleinschmidt (vom Gericht für die Gläubigerseite abgestellt)
Gläubigerausschuss:
* Quattrex
* Becca
* Agentur für Arbeit
* Arbeitnehmervertreter
* Kleininvestoren
Zitat von Roon_Bub
Welche Regionalen? Wann gab es ein Angebot (mal das alte von Sachs/Dienes abgesehen) von Leuten aus der Region. Es gab sonst nur Becca. Und die Beschreibung als "Braut, die sich nicht traut" passt wie Faust aufs Auge. Es gab kein Angebot eines Investors, das darauf passen würde.
Und ich bezweifle, daß sich "der Rat"(was du mit Merk & Co gleich setzt) entzweit hat.
https://mobile.twitter.com/joewizh/status/1278359341981151237
Zitat von Newtrial
Ich lese es eher so, dass die Mehrheit des AR bzw. Beirats eine größere Nähe und mehr Vertrauen zum Angebot der Regionalen hat, obwohl dieses objektiv schlechter ist.
Ich lese es eher so, dass die Mehrheit des AR bzw. Beirats eine größere Nähe und mehr Vertrauen zum Angebot der Regionalen hat, obwohl dieses objektiv schlechter ist.
Welche Regionalen? Wann gab es ein Angebot (mal das alte von Sachs/Dienes abgesehen) von Leuten aus der Region. Es gab sonst nur Becca. Und die Beschreibung als "Braut, die sich nicht traut" passt wie Faust aufs Auge. Es gab kein Angebot eines Investors, das darauf passen würde.
Und ich bezweifle, daß sich "der Rat"(was du mit Merk & Co gleich setzt) entzweit hat.
„Unser Team ist und war immer einig und spricht mit einer Stimme, wie ich im TV betont habe. Aber wir haben nix mehr zu sagen, so ist das in der Planinsolvenz!“
https://mobile.twitter.com/joewizh/status/1278359341981151237
"Regionale Investoren" wird ja mittlerweile inflationär verwendet.
Ursprünglich meinte es mal Sachs/Dienes, mittlerweile aber ja jeden, der kein Ankerinvestor ist.
Anhand dessen, dass Wilhelm und sogar der Verein selbst in Zuge der Insolvenzanmeldung von zwei(!) Angeboten gesprochen haben, darf man aber durchaus davon ausgehen, dass es ein niedrigeres, aber eventuell besser fassbares Angebot von bekannteren Leuten gab.
Ich möchte an dieser Stelle mal an Bernd Schmitt erinnern, der mal von einer zweiten Investorengruppe berichtete, also über Buchholz und Co hinaus. Also die, die bereit gewesen sein soll über die vier Millionen von Theiss und Buchholz weitere sieben Millionen zu geben.
Angenommen, die sind bereit, auch nur 500k an die Altgläubiger zu zahlen, muss der Sachwalter das nach meinem Verständnis übrigens annehmen.
Zitat von FckTribun
Angenommen, die sind bereit, auch nur 500k an die Altgläubiger zu zahlen, muss der Sachwalter das nach meinem Verständnis übrigens annehmen.
Angenommen, die sind bereit, auch nur 500k an die Altgläubiger zu zahlen, muss der Sachwalter das nach meinem Verständnis übrigens annehmen.

Wahrscheinlich ist das so.
Aber auch wenn Wilhelm von "Team Machtlos" twittert: ich sehe da noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Der Sch(l)auberger haut wieder drauf. Köstlich.
So wie ich Wihelm und seine weiteren Antworten bei Twitter heute deute, kann man von folgendem Sachverhalt ausgehen:
Es gibt wohl ein umfassendes Angebot des Investors, auch in Bezug auf die Gläubiger.
Jedoch entscheidet nicht mehr der Aufsichtsrat sondern, der Generalbevollmächtigte. Die Gläubiger wittern wohl die Kohle des Investors und geben nicht klein bei. Jetzt kommt es auf den längeren Atem an. Wilhelm klingt aber schon fast verzweifelt.
Es gibt wohl ein umfassendes Angebot des Investors, auch in Bezug auf die Gläubiger.
Jedoch entscheidet nicht mehr der Aufsichtsrat sondern, der Generalbevollmächtigte. Die Gläubiger wittern wohl die Kohle des Investors und geben nicht klein bei. Jetzt kommt es auf den längeren Atem an. Wilhelm klingt aber schon fast verzweifelt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ariel am 01.07.2020 um 18:57 Uhr bearbeitet Quelle: www.bild.de
Zweifel an Bonität von Dubai-Geldgeber Retten Regio-Investoren
Lautern vor der Insolvenz?
Lautern vor der Insolvenz?
Bei dem von Aufsichtsrats-Chef Prof. Jörg Wilhelm ins Gespräch gebrachten Investor aus Dubai liegt immer noch keine Bonitätsprüfung vor. Diese ist jedoch wichtig, um Geldwäsche und mögliche Steuerhinterziehung auszuschließen.
Außerdem tauchte bei den FCK-Räten das Angebot eines neuen Investors aus Zentralasien auf. Ebenfalls noch ungeprüft. Deshalb vertagten die Gremien ihre Sitzung. Motto: Erst prüfen, dann entscheiden! Da spielte auch die Angst vor möglichen Haftungsrisiken mit.
Die regionalen Investoren, alle dem FCK seit vielen Jahren als integre Unternehmer bekannt, besprachen ihr Angebot mit Sachwalter Kleinschmidt. Es wird in wenigen Tagen dem Verein schriftlich zugehen. Dieses Angebot enthält allerdings auch Bedingungen. So wollen die Regio-Investoren einen Sitz im Aufsichtsrat – zur Finanz-Kontrolle.
Außerdem tauchte bei den FCK-Räten das Angebot eines neuen Investors aus Zentralasien auf. Ebenfalls noch ungeprüft. Deshalb vertagten die Gremien ihre Sitzung. Motto: Erst prüfen, dann entscheiden! Da spielte auch die Angst vor möglichen Haftungsrisiken mit.
Die regionalen Investoren, alle dem FCK seit vielen Jahren als integre Unternehmer bekannt, besprachen ihr Angebot mit Sachwalter Kleinschmidt. Es wird in wenigen Tagen dem Verein schriftlich zugehen. Dieses Angebot enthält allerdings auch Bedingungen. So wollen die Regio-Investoren einen Sitz im Aufsichtsrat – zur Finanz-Kontrolle.
Kann sich jeder selbst ausmalen woher dieser Wind weht.
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