Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Interessant ist auch der letze größere Abschnitt:
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Nicht nur deshalb fehlt dem Investor derzeit jedes Verständnis dafür ...
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Zitat von Roon_Bub
Interessant ist auch der letze größere Abschnitt:
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Interessant ist auch der letze größere Abschnitt:
Nicht nur deshalb fehlt dem Investor derzeit jedes Verständnis dafür ...
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Am Ende macht Quattrex uns noch ein Investorenangebot über 20 Mio mit voller Ablösung der Gläubiger.
Heißt die bekommen neben ihren Schulden auch noch Anteile. Der Sachwalter stimmt zu, da die Gläubiger größtmöglichst befriedigt werden.
Heißt die bekommen neben ihren Schulden auch noch Anteile. Der Sachwalter stimmt zu, da die Gläubiger größtmöglichst befriedigt werden. Zitat von DanielFranklin
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Die Quelle ist der Anwaltbrief der gestern auf facebook auftauchte und den Kreilinger als echt bezeichnete, der FCK aber als Fake hinstellt:
Hier
Theoretisch kann das sogar zum Vorteil für uns werden, wenn die Beraterfirma eben niemand findet, der zwar Quattrex eine höhere Quote uns aber kein angemessenes Zukunftsinvest bringt. Zu sagen ich gebe Quattrex statt 10% einfach 11% und dafür investiere ich nur einen Euro in den Pleiteclub wird hoffentlich nicht funktionieren.
Ob dann, wenn der Prozess über den 31.07. hinaus dauert, der Dubai-Mann noch da ist, darf man bezweifeln. Dann wird die Region zum Zuge kommen und der Sachwalter hat uns 12 Mio Investitionsvolumen + Beraterhonorare gekostet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 04.07.2020 um 22:03 Uhr bearbeitet Zitat von Roon_Bub
Die Quelle ist der Anwaltbrief der gestern auf facebook auftauchte und den Kreilinger als echt bezeichnete, der FCK aber als Fake hinstellt:
Hier
Theoretisch kann das sogar zum Vorteil für uns werden, wenn die Beraterfirma eben niemand findet, der zwar Quattrex eine höhere Quote uns aber kein angemessenes Zukunftsinvest bringt. Zu sagen ich gebe Quattrex statt 10% einfach 11% und dafür investiere ich nur einen Euro in den Pleiteclub wird hoffentlich nicht funktionieren.
Ob dann, wenn der Prozess über den 31.07. hinaus dauert, der Dubai-Mann noch da ist, darf man bezweifeln. Dann wird die Region zum Zuge kommen und der Sachwalter hat uns 12 Mio Investitionsvolumen + Beraterhonorare gekostet.
Zitat von DanielFranklin
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Die Quelle ist der Anwaltbrief der gestern auf facebook auftauchte und den Kreilinger als echt bezeichnete, der FCK aber als Fake hinstellt:
Hier
Theoretisch kann das sogar zum Vorteil für uns werden, wenn die Beraterfirma eben niemand findet, der zwar Quattrex eine höhere Quote uns aber kein angemessenes Zukunftsinvest bringt. Zu sagen ich gebe Quattrex statt 10% einfach 11% und dafür investiere ich nur einen Euro in den Pleiteclub wird hoffentlich nicht funktionieren.
Ob dann, wenn der Prozess über den 31.07. hinaus dauert, der Dubai-Mann noch da ist, darf man bezweifeln. Dann wird die Region zum Zuge kommen und der Sachwalter hat uns 12 Mio Investitionsvolumen + Beraterhonorare gekostet.
Aber wie dumm kann man den sein? Glaubt er es kommt jemand und sagt ich schenke Quattrex Geld? Und nichts anderes wäre ein Einstieg unter diesen Bedingungen. Ich würde im Fall von Dubai jetzt ein wenig pokern und kurz vor Ablauf der Frist auf 15-20 Prozent erhöhen. Dann dürften die Nerven bei Quattrex wieder auf dem Boden zurück sein.
Die Veröffentlichung des Anwaltbriefes (der ja verschiedenen Medien schon ein paar Tage vorlag) war der Beginn. Du mußt ja erst einmal wahrgenommen werde. Wenn nur die Bild von dir berichtet und dann auch noch mit negativem Einschlag, dann musst du eben was tun um deine Sicht, deine Bereitschaft und deine Bedingungen öffentlich zu machen. Da haben die Regionalen klare Vorteile.
Und wenn dann noch innerhalb des Vereins gegen dein Angebot Stimmung gemacht wird, dann wird es eben richtig schwer.
Und wenn dann noch innerhalb des Vereins gegen dein Angebot Stimmung gemacht wird, dann wird es eben richtig schwer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 04.07.2020 um 22:23 Uhr bearbeitet
Tatsächlich hat die PM des FCK die Echtheit des Anwaltsschreiben nie bestritten, man hat sich lediglich davon distanziert und erklärt, dass es ein "Team Kessler" nicht gebe. Und das dürfte dem Investor überhaupt nicht gefallen haben, dass ihm öffentlich in dieser Deutlichkeit so viel Wind entgegengeblasen wird, zumal er ja auch direkt angegriffen wird:
Man hätte es auch ohne diesen "Der ist doof, weil er geplaudert hat"-Unterton formulieren können.
Zitat von FCK PM
Im Gegensatz zu den interessierten Kreisen, die den Post lanciert haben, achten die Führungsverantwortlichen die Vertraulichkeitsvereinbarungen, die mit allen Interessenten vereinbart wurden
Im Gegensatz zu den interessierten Kreisen, die den Post lanciert haben, achten die Führungsverantwortlichen die Vertraulichkeitsvereinbarungen, die mit allen Interessenten vereinbart wurden
Man hätte es auch ohne diesen "Der ist doof, weil er geplaudert hat"-Unterton formulieren können.
Zitat von DanielFranklin
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Zitat von Roon_Bub
Interessant ist auch der letze größere Abschnitt:
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Interessant ist auch der letze größere Abschnitt:
Nicht nur deshalb fehlt dem Investor derzeit jedes Verständnis dafür ...
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Das ist kein Illegales sondern das geschuldete Verhalteb des Insolvenzverwalters. Seine Pflicht besteht in der Realisation einer möglichst hohen Quote für die Gläubiger. Alles andere ist nachrangig. Deshalb hätte ich es ja auch lieber gesehen, wenn der Schritt vermeidbar gewesen wäre. Wir haben es jetzt nicht mehr selbst in der Hand.
Wilhelm schreibt übrigens auf DBB genau das zum Verhalten des Sachwalters und beweist damit, dass er weiß, wovon er spricht. Darüber hinaus stimmen auch die anderen von ihm aufgeworfenen Punkte im Artikel auf DBB (hier: https://www.der-betze-brennt.de/news/12321-wilhelm-kontert-mein-ruecktritt-wird-gefordert.php), soweit es um Rechtsthemen geht.
Die vorherige Geldwäsche- oder Bonitätsprüfung ist nicht unüblich, wie er sagt, aber sie ist auch nicht zwingend. Vor allem braucht man dafür nicht lange, wenn der Name desjenigen bekannt ist. Eine typische bankübliche Geldwäscheprüfung kann dann innerhalb von Stunden (!) erfolgen. Das ist nur eine Vorabprüfung, aber die reicht für die Eingehung des Geschäfts aus, bei der Bonität lässt man sich das darlegen (so auch geschehen) und prüft ggf. einzelne Angaben per Auskunftei. Da wiederum ein Bürgschaftsangebot vorliegt zur Absicherung der Investition, gibt es auch nur ein geringes Risiko für den FCK.
Das bringt mich zu dem Hauptgrund, aus dem ich schreibe:
Wir sind wieder da, wo wir vor einem Jahr waren. "Regionale Investoren" (teils anonym) versus ein externer Investor aus dem Ausland. Gut, wir haben Luxemburg mit Dubai getauscht und ein "Team Merk" arbeitet und wir sind insolvent, aber sonst alles beim Alten.
Da könnte ich ehrlich gesagt nicht genug essen, wie ich gerne erbrechen möchte.
Gerade dass das andere Angebot, dessen Details natürlich nicht so genau bekannt sind, wieder mit "regionalen Investoren" bezeichnet wird lässt bei mir die Alarmglocken schallen. Das ist ein typisch propagandistischer Trick aus der Feind-Rhetorik. Schaffe Unterscheidung durch "fremd" versus "vertraut". Regional klingt zuverlässig, glaubwürdig, verbunden, bodenständig. Das Gegenangebot wird dann mal als Dubai-Investor dargestellt und bereitwillig stehen manche da und fordern schon dass man dann doch lieber "regional" bleibt ("buy british" - und andere Ideen dieser Art, zum Wohle des Vaterlands!).
Letztlich ist das aber alles Makkulatur: Entweder man zerfleischt sich jetzt und vertreibt Investoren, oder es wird zu einer Übernahme kommen. Maßgeblich wird sein, wer mehr bietet und sonst nichts mehr, solange die Grundlagen der Satzung und des DFB etc. geachtet werden. Die Zeit, in der wir eine Wahl hatten ist vorbei.
Ob jetzt der Dubai-Investor, oder sagen wir doch: der Fußball-affine Deutsche mit Auslandswohnsitz, oder die "Regionalen", oder sagen wir doch lieber: die anonyme Investorengruppe mit eingeschränktem Angebotsumfang, oder ein Dritter zum Zug kommt ist letztlich offen. Dass der Sachwalter nach dem besten Angebot sucht und sich beraten lässt ist verständlich.
Aber: Das beste Angebot für den Sachwalter ist das mit der möglichst hohen Befriedigung der Gläubiger. Nicht das beste Angebot für die Zukunft und Fortführung des FCK. Das muss jedem klar sein. Wenn die Liquidation mehr bringt, wird es darauf hinauslaufen. Ich hoffe sehr, dass es nicht soweit kommt. Ich hoffe, man findet eine Lösung. Ob mir der Dubai-Mann gefällt? Keine Ahnung, vermutlich nicht. Aber das ist kein Schönheitswettbewerb hier. Ein ertrinkender kann keine Frage zur Umweltbilanz des Walfängers stellen, der ihm den Rettungsring zuwirft.
Nur meine zwei Cent.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BenMic am 05.07.2020 um 07:59 Uhr bearbeitet Zitat von BenMic
Das ist kein Illegales sondern das geschuldete Verhalteb des Insolvenzverwalters. Seine Pflicht besteht in der Realisation einer möglichst hohen Quote für die Gläubiger. Alles andere ist nachrangig. Deshalb hätte ich es ja auch lieber gesehen, wenn der Schritt vermeidbar gewesen wäre. Wir haben es jetzt nicht mehr selbst in der Hand.
Wilhelm schreibt übrigens auf DBB genau das zum Verhalten des Sachwalters und beweist damit, dass er weiß, wovon er spricht. Darüber hinaus stimmen auch die anderen von ihm aufgeworfenen Punkte im Artikel auf DBB (hier: https://www.der-betze-brennt.de/news/12321-wilhelm-kontert-mein-ruecktritt-wird-gefordert.php), soweit es um Rechtsthemen geht.
Die vorherige Geldwäsche- oder Bonitätsprüfung ist nicht unüblich, wie er sagt, aber sie ist auch nicht zwingend. Vor allem braucht man dafür nicht lange, wenn der Name desjenigen bekannt ist. Eine typische bankübliche Geldwäscheprüfung kann dann innerhalb von Stunden (!) erfolgen. Das ist nur eine Vorabprüfung, aber die reicht für die Eingehung des Geschäfts aus, bei der Bonität lässt man sich das darlegen (so auch geschehen) und prüft ggf. einzelne Angaben per Auskunftei. Da wiederum ein Bürgschaftsangebot vorliegt zur Absicherung der Investition, gibt es auch nur ein geringes Risiko für den FCK.
Das bringt mich zu dem Hauptgrund, aus dem ich schreibe:
Wir sind wieder da, wo wir vor einem Jahr waren. "Regionale Investoren" (teils anonym) versus ein externer Investor aus dem Ausland. Gut, wir haben Luxemburg mit Dubai getauscht und ein "Team Merk" arbeitet und wir sind insolvent, aber sonst alles beim Alten.
Da könnte ich ehrlich gesagt nicht genug essen, wie ich gerne erbrechen möchte.
Gerade dass das andere Angebot, dessen Details natürlich nicht so genau bekannt sind, wieder mit "regionalen Investoren" bezeichnet wird lässt bei mir die Alarmglocken schallen. Das ist ein typisch propagandistischer Trick aus der Feind-Rhetorik. Schaffe Unterscheidung durch "fremd" versus "vertraut". Regional klingt zuverlässig, glaubwürdig, verbunden, bodenständig. Das Gegenangebot wird dann mal als Dubai-Investor dargestellt und bereitwillig stehen manche da und fordern schon dass man dann doch lieber "regional" bleibt ("buy british" - und andere Ideen dieser Art, zum Wohle des Vaterlands!).
Letztlich ist das aber alles Makkulatur: Entweder man zerfleischt sich jetzt und vertreibt Investoren, oder es wird zu einer Übernahme kommen. Maßgeblich wird sein, wer mehr bietet und sonst nichts mehr, solange die Grundlagen der Satzung und des DFB etc. geachtet werden. Die Zeit, in der wir eine Wahl hatten ist vorbei.
Ob jetzt der Dubai-Investor, oder sagen wir doch: der Fußball-affine Deutsche mit Auslandswohnsitz, oder die "Regionalen", oder sagen wir doch lieber: die anonyme Investorengruppe mit eingeschränktem Angebotsumfang, oder ein Dritter zum Zug kommt ist letztlich offen. Dass der Sachwalter nach dem besten Angebot sucht und sich beraten lässt ist verständlich.
Aber: Das beste Angebot für den Sachwalter ist das mit der möglichst hohen Befriedigung der Gläubiger. Nicht das beste Angebot für die Zukunft und Fortführung des FCK. Das muss jedem klar sein. Wenn die Liquidation mehr bringt, wird es darauf hinauslaufen. Ich hoffe sehr, dass es nicht soweit kommt. Ich hoffe, man findet eine Lösung. Ob mir der Dubai-Mann gefällt? Keine Ahnung, vermutlich nicht. Aber das ist kein Schönheitswettbewerb hier. Ein ertrinkender kann keine Frage zur Umweltbilanz des Walfängers stellen, der ihm den Rettungsring zuwirft.
Nur meine zwei Cent.
Zitat von DanielFranklin
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Zitat von Roon_Bub
Interessant ist auch der letze größere Abschnitt:
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Interessant ist auch der letze größere Abschnitt:
Nicht nur deshalb fehlt dem Investor derzeit jedes Verständnis dafür ...
Wenn ich das richtig "übersetze", dann findet der Sachwalter (in Einheit mit den Großgläubigern) die bisher abgegebenen Angebote wenig sexy und setzt eine vom FCK zu zahlende Beraterfirma (Merger & Acquisitions) ein um für Quattrex "bessere" Angebote zu finden. Das heißt, der FCK wird gerade auf dem offenen Spekulationsmarkt angeboten und darf dabei noch die Standgebüren und die sicher nicht geringen Honorare der Beraterfirma zahlen.
Und das, obwohl inzwischen 2 Angebote auf dem Tisch liegen und mit dem Dubai-Mann auch eine Akkumulation mit zur Co-Investition bereiten Anlegern und der Fansäule ein sicher kaum zu überbietendes Gesamtpaket geschnürt werden könnte.
Was dabei völlig untergeht ist das "Risiko" in dem Begriff "Risikokapital" was Quattrex vergibt und sich wenn man die kompletten Forderungen zusammenzählt im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. In Zeiten von Null- bzw Minuszins.
Gibt es dazu eine Quelle? Ich würde so ein Verhalten nah an der Illegalität verorten.
Das ist kein Illegales sondern das geschuldete Verhalteb des Insolvenzverwalters. Seine Pflicht besteht in der Realisation einer möglichst hohen Quote für die Gläubiger. Alles andere ist nachrangig. Deshalb hätte ich es ja auch lieber gesehen, wenn der Schritt vermeidbar gewesen wäre. Wir haben es jetzt nicht mehr selbst in der Hand.
Wilhelm schreibt übrigens auf DBB genau das zum Verhalten des Sachwalters und beweist damit, dass er weiß, wovon er spricht. Darüber hinaus stimmen auch die anderen von ihm aufgeworfenen Punkte im Artikel auf DBB (hier: https://www.der-betze-brennt.de/news/12321-wilhelm-kontert-mein-ruecktritt-wird-gefordert.php), soweit es um Rechtsthemen geht.
Die vorherige Geldwäsche- oder Bonitätsprüfung ist nicht unüblich, wie er sagt, aber sie ist auch nicht zwingend. Vor allem braucht man dafür nicht lange, wenn der Name desjenigen bekannt ist. Eine typische bankübliche Geldwäscheprüfung kann dann innerhalb von Stunden (!) erfolgen. Das ist nur eine Vorabprüfung, aber die reicht für die Eingehung des Geschäfts aus, bei der Bonität lässt man sich das darlegen (so auch geschehen) und prüft ggf. einzelne Angaben per Auskunftei. Da wiederum ein Bürgschaftsangebot vorliegt zur Absicherung der Investition, gibt es auch nur ein geringes Risiko für den FCK.
Das bringt mich zu dem Hauptgrund, aus dem ich schreibe:
Wir sind wieder da, wo wir vor einem Jahr waren. "Regionale Investoren" (teils anonym) versus ein externer Investor aus dem Ausland. Gut, wir haben Luxemburg mit Dubai getauscht und ein "Team Merk" arbeitet und wir sind insolvent, aber sonst alles beim Alten.
Da könnte ich ehrlich gesagt nicht genug essen, wie ich gerne erbrechen möchte.
Gerade dass das andere Angebot, dessen Details natürlich nicht so genau bekannt sind, wieder mit "regionalen Investoren" bezeichnet wird lässt bei mir die Alarmglocken schallen. Das ist ein typisch propagandistischer Trick aus der Feind-Rhetorik. Schaffe Unterscheidung durch "fremd" versus "vertraut". Regional klingt zuverlässig, glaubwürdig, verbunden, bodenständig. Das Gegenangebot wird dann mal als Dubai-Investor dargestellt und bereitwillig stehen manche da und fordern schon dass man dann doch lieber "regional" bleibt ("buy british" - und andere Ideen dieser Art, zum Wohle des Vaterlands!).
Letztlich ist das aber alles Makkulatur: Entweder man zerfleischt sich jetzt und vertreibt Investoren, oder es wird zu einer Übernahme kommen. Maßgeblich wird sein, wer mehr bietet und sonst nichts mehr, solange die Grundlagen der Satzung und des DFB etc. geachtet werden. Die Zeit, in der wir eine Wahl hatten ist vorbei.
Ob jetzt der Dubai-Investor, oder sagen wir doch: der Fußball-affine Deutsche mit Auslandswohnsitz, oder die "Regionalen", oder sagen wir doch lieber: die anonyme Investorengruppe mit eingeschränktem Angebotsumfang, oder ein Dritter zum Zug kommt ist letztlich offen. Dass der Sachwalter nach dem besten Angebot sucht und sich beraten lässt ist verständlich.
Aber: Das beste Angebot für den Sachwalter ist das mit der möglichst hohen Befriedigung der Gläubiger. Nicht das beste Angebot für die Zukunft und Fortführung des FCK. Das muss jedem klar sein. Wenn die Liquidation mehr bringt, wird es darauf hinauslaufen. Ich hoffe sehr, dass es nicht soweit kommt. Ich hoffe, man findet eine Lösung. Ob mir der Dubai-Mann gefällt? Keine Ahnung, vermutlich nicht. Aber das ist kein Schönheitswettbewerb hier. Ein ertrinkender kann keine Frage zur Umweltbilanz des Walfängers stellen, der ihm den Rettungsring zuwirft.
Nur meine zwei Cent.
.....und genau deshalb ist das Angebot der Regionalen hinterlistig und gegen den FCK gerichtet, denn die
Regionalen könnten nach dem Planinsolvenzverfahren in Säule 2 oder 3 investieren und alle wären im
Boot und die große Lösung " Kauf des Stadions " wäre umsetzbar.
Wieso diese Lösung jetzt vom eigenen Aufsichtsrat torpediert wird und Merk sich nicht kompromisslos
hinter Wilhelm stellt, ist mir absolut schleierhaft und zeugt von eklatanter Führungsschwäche. Das hätte
ich nicht gedacht. Allerdings war Merk bisher nur in beratenden Funktionen tätig und Linienfunktion ist
was anderes, als gute Ratschläge zu erteilen, für die man letztendlich nicht gerade stehen muss.
Vertrauen habe ich zum Dubai Investor, weil das Angebot offen ist, die geäußerten Interessen des FCK,
vor allem Stadionkauf und langfristige Perspektive, berücksichtigt sind und er interessante Angebote
macht, zudem er mit dem Gesamtinvestitionsvolumen locker umgeht. Das macht nur jemand, der über
die nötigen Mittel verfügt und wir sprechen hier nicht über 20-30 Mios., sondern mittelfristig über
mindestens 60-80 Millionen plus Stadionerwerb.
Das mit der Planinsolvenz die Steuerungsmöglichkeit eingeschränkt ist, weiß jeder, der sich damit
auseinandergesetzt hat uns da hatte ich auch zu Beginn darauf hingewiesen. Wenn es in die Regel-
insolvenz geht, gibt es de facto keine Steuerungsmöglichkeit mehr, aber andere Möglichkeiten, die
Wilhelm mit Sicherheit kennt, bei den anderen bin ich mir da bei dem ein oder anderen nicht so
sicher.
Der Sachwalter macht nur seine Arbeit, der ist für die Quote und den eigenen Geldbeutel zuständig,
also ist Zeit für ihn Geld. Das sollten manche User bei der Beurteilung berücksichtigen.
Es ist jetzt auch für jeden von uns Zeit sich zu positionieren. Aus oben genannten Gründen bin ich
klar für den Dubai Investor als Ankerinvestor und würde ihm für sein Engagement im Sinne unseres
FCK außerordentlich dankbar sein.
Gibt es ein Engagement der Regionalen in bekanntem Rahmen und diese übernehmen den Verein,
werde ich mir kein Spiel des FCK mehr vor Ort ansehen. Das täte mir zwar im Herzen weh, aber
genug ist genug. Herr Wilhelm halten Sie bitte durch.
Mich erstaunt es immer wieder aufs neue auf welch dünner Wissensbasis hier unentwegt moralische Schlüsse über Charakter und Eigenschaften eines Menschen getroffen werden. Ich lese das ja hier schon anderthalb Jahrzehnte, aber ich werde es nie verstehen. Vielleicht sollte ich voll Demut sein, dass ich nie auf die Idee kam in politikforen unterwegs zu sein...
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