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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#2771
05.07.2020 - 09:52 Uhr
Ich denke man wird eine Lösung finden, das wird sich halt nur ziehen. Die vom Sachverwalter beauftragte Firma wird relativ schnell merken, dass niemand Quattrex Geld schenken möchte. Und genau darum geht es ja. Selbst wenn die Firma jemanden findet, der dem FCK gerne 100 Millionen Euro geben würde, warum sollte diese Person Quattrex auch nur einen Euro mehr zahlen, als die 10 Prozent die sowieso geboten sind. Die werden also jetzt ein paar Wochen suchen und das auf Kosten der sportlichen Planungen für die Saison.

Das ist meiner Ansicht nach mehr Verzweiflung, als sinnvolles vorgehen bei Quattrex, aber aus ihrer Sicht probieren sie halt theoretisch alles.

Die Frage ist wann knickt wer ein? Zieht Quattrex das ganze bis September? Gehen sie das Risiko ein, am Ende mit nichts, also nicht mal den 10 Prozent dazustehen, um den Verein dabei mitzuversenken?
Wann erhöht welche Seite nochmal die Quote? Ich bin mir sicher das wir noch 15-20 Prozent Schuldenschnitt lesen werden, an der Million lässt es jemand mit wirklichem Interesse nicht scheitern. Und ich glaube das Quattrex auch auf diesen Punkt spekuliert. Legst du diese Quote zu früh auf den Tisch, werden sie noch mehr verlangen. Bringst du das erst am 29.7 um 23 Uhr und sagst 20 Prozent oder ich bin weg, unter der Bedingung das sich niemand anderes bis dahin gefunden hat, dann geh ich fest davon aus, dass Quattrex die 20 Prozent nimmt und seiner Wege geht.

Es ist also ein Pokerspiel und wer als erstes sein Blatt offen legt verliert möglicherweise alles.
Finanzen |#2772
05.07.2020 - 10:05 Uhr
Dass es sich hinziehen kann stimmt - aber das kann uns sportlich und faktisch teuer zu stehen kommen. Vor allem: die Fristen des Einzel-Investors läuft wieder aus. Vielleicht (!) ist sie eine Verhandlungstaktik und würde wieder verlängert. Aber: wenn ein Investor Geld investieren möchte dann will er es anlegen und es arbeiten sehen. Also kann es auch sein, dass er dem Projekt dann den Rücken kehrt - auch wenn er das Gefühl hat dass zu viele Quertreiber dabei sind und es so mit der Sanierung nichts wird.

Man darf nie vergessen: solche Pokerspiele können auch reine Verliererrunden werden. Konstruktives Verhandeln sieht anders aus.
Finanzen |#2773
05.07.2020 - 10:09 Uhr
Zitat von BenMic
Dass es sich hinziehen kann stimmt - aber das kann uns sportlich und faktisch teuer zu stehen kommen. Vor allem: die Fristen des Einzel-Investors läuft wieder aus. Vielleicht (!) ist sie eine Verhandlungstaktik und würde wieder verlängert. Aber: wenn ein Investor Geld investieren möchte dann will er es anlegen und es arbeiten sehen. Also kann es auch sein, dass er dem Projekt dann den Rücken kehrt - auch wenn er das Gefühl hat dass zu viele Quertreiber dabei sind und es so mit der Sanierung nichts wird.

Man darf nie vergessen: solche Pokerspiele können auch reine Verliererrunden werden. Konstruktives Verhandeln sieht anders aus.


So richtig frustrierend dürfte für ihn sein, dass er selbst ja Gesprächsbereitschaft und Zusammenarbeit anbietet. Unter welchen Bedingungen auch immer.

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Zusammenlautern
Finanzen |#2774
05.07.2020 - 10:30 Uhr
Zitat von BenMic
Dass es sich hinziehen kann stimmt - aber das kann uns sportlich und faktisch teuer zu stehen kommen. Vor allem: die Fristen des Einzel-Investors läuft wieder aus. Vielleicht (!) ist sie eine Verhandlungstaktik und würde wieder verlängert. Aber: wenn ein Investor Geld investieren möchte dann will er es anlegen und es arbeiten sehen. Also kann es auch sein, dass er dem Projekt dann den Rücken kehrt - auch wenn er das Gefühl hat dass zu viele Quertreiber dabei sind und es so mit der Sanierung nichts wird.

Man darf nie vergessen: solche Pokerspiele können auch reine Verliererrunden werden. Konstruktives Verhandeln sieht anders aus.


Natürlich ist das eine Riesengefahr für den FCK, dazu kommt noch, dass wir Stand jetzt, wenn sich der
Dubai Investor zurückzieht keine neuen Spieler verpflichten können und die guten Spieler, wie Pick,
Kühlwetter, Schad, Hercher, Sickinger alle weg sind.

Unser Standing innerhalb der Planinsolvenz hat sich durch das Angebot der Regionalen klar verschlechtert
und Wilhelm sieht das kommen und geht notgedrungen an die Öffentlichkeit.

Zeit ist genau das, was wir nicht haben. Je länger die oder das Verfahren dauert, desto schlechter für den
FCK.
Finanzen |#2775
05.07.2020 - 10:32 Uhr
Zitat von DanielFranklin

Das ist meiner Ansicht nach mehr Verzweiflung, als sinnvolles vorgehen bei Quattrex, aber aus ihrer Sicht probieren sie halt theoretisch alles.

Die Frage ist wann knickt wer ein? Zieht Quattrex das ganze bis September? Gehen sie das Risiko ein, am Ende mit nichts, also nicht mal den 10 Prozent dazustehen, um den Verein dabei mitzuversenken?


Ganz im Ernst: Momentan würde ich eher vermuten, dass der FCK das Pokerspiel verliert. Wir wissen doch, dass es eine Connection Becca-Quattrex-Buchholz gibt. Und die Bildzeitung als Sprachrohr der Gruppe hat ja nochmal betont, dass es hier einen "Rettungsplan" gibt. Momentan schaffen es diese Teile des ARs und weitere Investoren für ihr Projekt zu begeistern.

Wir verkaufen Pick, Sickinger, Kühlwetter - Grill haben wir ja schon verkauft. DIe Ablösesummen gehen an die Gläubiger Quattrex und Lagardere. Becca macht einen Debt-Equity Swap. Nun kommt der Schuldenschnitt mit 90%. Die "Regionalen" hauen ihre 8 Millionen EK in den Verein und setzen ihre Bedingungen durch.

Das alles wäre im übrigen auch gar keine schlechte Lösung für den FCK, wenn man denn zusätzliche Investoren gewinnen würde. Allerdings haben die "Regionalen" ja schon klar gemacht, dass sie niemanden großes neben sich haben und mehr Sitze im AR der KGaA wollen. Und niemand anderes wird so verrückt sein in nen Drittligisten zu investieren, bei dem es weder im Beirat noch im AR groß was zu sagen gibt^^
Finanzen |#2776
05.07.2020 - 10:32 Uhr
Zitat von BenMic
Dass es sich hinziehen kann stimmt - aber das kann uns sportlich und faktisch teuer zu stehen kommen. Vor allem: die Fristen des Einzel-Investors läuft wieder aus. Vielleicht (!) ist sie eine Verhandlungstaktik und würde wieder verlängert. Aber: wenn ein Investor Geld investieren möchte dann will er es anlegen und es arbeiten sehen. Also kann es auch sein, dass er dem Projekt dann den Rücken kehrt - auch wenn er das Gefühl hat dass zu viele Quertreiber dabei sind und es so mit der Sanierung nichts wird.

Man darf nie vergessen: solche Pokerspiele können auch reine Verliererrunden werden. Konstruktives Verhandeln sieht anders aus.


Das kommt halt dann auf die Person an. Ist das ein stolzer Charakter, der relativ schnell beleidigt ist? Ist das ein richtiger Fan oder juckt ihn der Verein eigentlich gar nicht?

Aber der Tonfall im Brief des Anwalts lässt darauf schließen, dass er ziemlich kampfesmutig ist.
Finanzen |#2777
05.07.2020 - 10:36 Uhr
Zitat von BenMic
Dass es sich hinziehen kann stimmt - aber das kann uns sportlich und faktisch teuer zu stehen kommen. Vor allem: die Fristen des Einzel-Investors läuft wieder aus. Vielleicht (!) ist sie eine Verhandlungstaktik und würde wieder verlängert. Aber: wenn ein Investor Geld investieren möchte dann will er es anlegen und es arbeiten sehen. Also kann es auch sein, dass er dem Projekt dann den Rücken kehrt - auch wenn er das Gefühl hat dass zu viele Quertreiber dabei sind und es so mit der Sanierung nichts wird.

Man darf nie vergessen: solche Pokerspiele können auch reine Verliererrunden werden. Konstruktives Verhandeln sieht anders aus.


Ich kann mir auch vorstellen, dass der Investor kein Bock hat, sich ewig hinhalten zu lassen. Der Investor gibt Geld um Geld zu verdienen. Wenn wir die nächste Saison nicht richtig planen können, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Aufstiegs für diese Saison enorm und dadurch verliert der Investor erstmal wieder Geld, weil das eventuelle Jahresdefizit wieder ausgeglichen werden muss.

Könnte er jetzt schon mit seinem Team anfangen, kann sein Geld - wie du sagst - schon arbeiten und die Chancen schneller erfolgreich zu sein, steigen.
Finanzen |#2778
05.07.2020 - 10:36 Uhr
Zitat von Muh87
Zitat von DanielFranklin

Das ist meiner Ansicht nach mehr Verzweiflung, als sinnvolles vorgehen bei Quattrex, aber aus ihrer Sicht probieren sie halt theoretisch alles.

Die Frage ist wann knickt wer ein? Zieht Quattrex das ganze bis September? Gehen sie das Risiko ein, am Ende mit nichts, also nicht mal den 10 Prozent dazustehen, um den Verein dabei mitzuversenken?


Ganz im Ernst: Momentan würde ich eher vermuten, dass der FCK das Pokerspiel verliert. Wir wissen doch, dass es eine Connection Becca-Quattrex-Buchholz gibt. Und die Bildzeitung als Sprachrohr der Gruppe hat ja nochmal betont, dass es hier einen "Rettungsplan" gibt. Momentan schaffen es diese Teile des ARs und weitere Investoren für ihr Projekt zu begeistern.

Wir verkaufen Pick, Sickinger, Kühlwetter - Grill haben wir ja schon verkauft. DIe Ablösesummen gehen an die Gläubiger Quattrex und Lagardere. Becca macht einen Debt-Equity Swap. Nun kommt der Schuldenschnitt mit 90%. Die "Regionalen" hauen ihre 8 Millionen EK in den Verein und setzen ihre Bedingungen durch.

Das alles wäre im übrigen auch gar keine schlechte Lösung für den FCK, wenn man denn zusätzliche Investoren gewinnen würde. Allerdings haben die "Regionalen" ja schon klar gemacht, dass sie niemanden großes neben sich haben und mehr Sitze im AR der KGaA wollen. Und niemand anderes wird so verrückt sein in nen Drittligisten zu investieren, bei dem es weder im Beirat noch im AR groß was zu sagen gibt^^


Das hängt maßgeblich vom Dubai Investor ab, wenn sich dein Szenario abzeichnet, könnte er die Quote im Schuldenschnitt erhöhen und dann müsste der Sachverwalter sein Angebot annehmen. Die Finanzkraft der Regionalen ist begrenzt, seine wohl weniger. Das Quattrex genau dieses hochbieten erreichen möchte, dürfte sich selbst erklären.

Aber wenn er wirklich den FCK will, dann halten ihn keine Regionalen auf.
Finanzen |#2779
05.07.2020 - 10:39 Uhr
Zitat von BenMic
Konstruktives Verhandeln sieht anders aus.

Ich befürchte, daß die Zeiten der Versuche konstruktiv zu verhandeln verstrichen sind. Seit dem 15.06. als Voigt zum Gericht ging geht es um Maximalpositionen. Du hast ja die Rolle des Sachwalters gut beschrieben. Für den stehen die Gläubiger ganz vorne. Und Quattrex spielt den Unnachgiebigen. In der Phase als man die Sanierung anstrebte und jetzt in der Planinsolvenz weiter. Und wenn es sich jemand leisten kann diese harte Position durch zu ziehen dann wohl die.

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"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Finanzen |#2780
05.07.2020 - 10:42 Uhr
Zitat von Roon_Bub
Zitat von BenMic

Konstruktives Verhandeln sieht anders aus.

Ich befürchte, daß die Zeiten der Versuche konstruktiv zu verhandeln verstrichen sind. Seit dem 15.06. als Voigt zum Gericht ging geht es um Maximalpositionen. Du hast ja die Rolle des Sachwalters gut beschrieben. Für den stehen die Gläubiger ganz vorne. Und Quattrex spielt den Unnachgiebigen. In der Phase als man die Sanierung anstrebte und jetzt in der Planinsolvenz weiter. Und wenn es sich jemand leisten kann diese harte Position durch zu ziehen dann wohl die.


Könnte der Verein falls die Gläubiger sich nicht bewegen, direkt in die Regelinsolvenz gehen, oder zumindest damit drohen? Dann wäre der Sachverwalter entmachtet und auf den Insolvenzverwalter hätte Quattrex keinen Einfluss.
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