FC Schalke 04 FC Schalke 04
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Horst Heldt
Geburtsdatum 09.12.1969
Alter 56
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer Profifußball
Akt. Verein 1.FC Union Berlin

Horst Heldt

16.07.2015 - 19:04 Uhr
Horst Heldt |#2301
15.01.2016 - 18:52 Uhr
Zitat von ForumS0p4



Das ist schwer zu beantworten. Das Hauptproblem ist meines achtens das Folgende:

Der Verein Schalke 04 ist in den letzten Jahren deutlich seriöser geworden, aber das will die Presse nicht wahrhaben (ist ja auch schlecht für die Auflage). Deshalb wird, wann immer es geht negativ über den Verein berichtet, teilweise sogar mit bewussten Falschinformationen. Wenn ich z.B. so etwas lese wie "Sane mit Ausstiegsklausel!" und dann "Sane doch ohne Ausstiegsklausel. Chaos auf Schalke!" kriege ich das K****. Ich denke, so geht es den meisten Fans, und es entwickelt sich ein natürlicher Abwehrreflex. Es ist auf der einen Seite davon auszugehen, dass die Meldungen ganz bewusst so gebracht werden, um Schalke in ein schlechtes Licht zu rücken, es kann aber auch sein, dass sich der Verein und insbesondere Horst Heldt nicht korrekt verhalten hat. Egal, wie es ist, intern werden wir das anders sehen (wegen des Reflexes).






Unser Verein ist unter HH seriöser geworden?

Seriöser als wann und warum?

Wir hatten drei Jahre lang keinen angemessenen Trainer auf der Bank.
Jones wurde als Leader hochgeredet (grotesk lächerlich), um dann nicht viel später als Sündenbock öffentlich demontiert zu werden. Das gleiche dann auch mit Boateng, Höger und Sam. In fast jeder Saison (ich glaube es gab nur eine Ausnahme) unter HH wird im Dezember analysiert, dass es an Qualität fehlt und man nachlegen muss.

Ist das nun viel seriöser als unter Assauer oder dem schalen Müller (den durchgedrehten Magath mal beiseite trotz Raul und Huntelaar)? Und warum genau?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ventilator am 15.01.2016 um 18:52 Uhr bearbeitet
Horst Heldt |#2302
15.01.2016 - 21:50 Uhr
Zitat von ventilator
Zitat von ForumS0p4




Das ist schwer zu beantworten. Das Hauptproblem ist meines achtens das Folgende:

Der Verein Schalke 04 ist in den letzten Jahren deutlich seriöser geworden, aber das will die Presse nicht wahrhaben (ist ja auch schlecht für die Auflage). Deshalb wird, wann immer es geht negativ über den Verein berichtet, teilweise sogar mit bewussten Falschinformationen. Wenn ich z.B. so etwas lese wie "Sane mit Ausstiegsklausel!" und dann "Sane doch ohne Ausstiegsklausel. Chaos auf Schalke!" kriege ich das K****. Ich denke, so geht es den meisten Fans, und es entwickelt sich ein natürlicher Abwehrreflex. Es ist auf der einen Seite davon auszugehen, dass die Meldungen ganz bewusst so gebracht werden, um Schalke in ein schlechtes Licht zu rücken, es kann aber auch sein, dass sich der Verein und insbesondere Horst Heldt nicht korrekt verhalten hat. Egal, wie es ist, intern werden wir das anders sehen (wegen des Reflexes).






Unser Verein ist unter HH seriöser geworden?

Seriöser als wann und warum?

Wir hatten drei Jahre lang keinen angemessenen Trainer auf der Bank.
Jones wurde als Leader hochgeredet (grotesk lächerlich), um dann nicht viel später als Sündenbock öffentlich demontiert zu werden. Das gleiche dann auch mit Boateng, Höger und Sam. In fast jeder Saison (ich glaube es gab nur eine Ausnahme) unter HH wird im Dezember analysiert, dass es an Qualität fehlt und man nachlegen muss.

Ist das nun viel seriöser als unter Assauer oder dem schalen Müller (den durchgedrehten Magath mal beiseite trotz Raul und Huntelaar)? Und warum genau?

Es geht um die Führung des Vereins und die Außendarstellung.
Da hat die Trainerbesetzung also nur bedingt etwas mit zu tun.
Von wem mit welcher Intention Jones zum Leader gemacht wurde, ist wenigstens mir nicht bekannt.
Boateng wurde als "Leuchtturm" präsentiert, war aber auch geholt worden um die Mannschaft zu führen.
Sam und Höger wurden öffentlich kritisiert, bei Boateng scheint intern etwas gravierendes vorgefallen zu sein. Wer da die Schuld trägt, ist schwer zu sagen. Kritisch sehen darf und muss man diese Geschichte allerdings.
Die Aussagen bezüglich benötigter zusätzlicher Qualität kann man ihm schlecht auslegen, ist für mich aber nicht dramatisch und wirkt auf mich gewollt kritisch.

Was man nicht abstreiten kann ist, dass es im Verein ruhiger geworden ist. Vor allem die Springerpresse bekommt praktisch keine Interna mehr mit, auch wenn sie trotzdem weiter versucht Unruhe von außen hinein zu tragen. Im Inneren scheint es ruhiger zu sein, bzw sieht die eigene Außendarstellung insgesamt souveräner aus.

Ich weiß bei dir, dass du das anders siehst und die Diskussion darüber kann sich wieder über mehrere Seiten hinziehen. Mir gings nur darum das nicht einfach so stehen zu lassen, was du hier dargeboten hast, weil für mich unter Heldt eine deutliche Verbesserung in der Außendarstellung wahr zu nehmen ist. Ausnahmen, die dann auch medial sehr ausgeschlachtet wurden gab es aber, da gebe ich dir recht. Aber vorallem Spieler wie Boateng sind für die Presse natürlich ein gefundenes Fressen, auf das sich gestürzt wird.
Horst Heldt |#2303
15.01.2016 - 23:39 Uhr
http://waz.m.derwesten.de/dw/sport/fussball/s04/schalke-manager-heldt-wer-hat-denn-mit-sane-verlaengert-id11467534.html?service=mobile

Interessantes Interview mit unserem Manager! Kurzfristige und langfristige Planungen werden angesprochen, hört sich aber sehr nach Abschied an!
Wie es auch sei, ich finde, dass Hotte besonders in Sachen "Jugendarbeit" (also komplette Umstrukturisierung der Knappenschmiede + die Erfolge), "Finanzen" (im Bezug auf den Abbau der 90 Mio Verbindlichkeiten) sowie die vielen Vertragsverlängerungen mit wichtigen Leistungsträgern, einen hervorragenden Job gemacht hat!

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PRO :
*** SCHALKE 04
** LIVERPOOL FC , 1.FC NÜRNBERG , VFL OSNABRÜCK

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eurofighter20 am 15.01.2016 um 23:43 Uhr bearbeitet
Horst Heldt |#2304
15.01.2016 - 23:50 Uhr
Schalkes Manager Horst Heldt rechtfertigt im Interview seine Transferpolitik und spricht über sein Verhältnis zu Aufsichtsratboss Clemens Tönnies.

Es war ein schöner Tag an der amerikanischen Ost-Küste, der Blick von der Hotel-Terrasse aufs Meer war herrlich. Zwei Stunden nahm sich Horst Heldt hier Zeit für sein abschließendes Interview in seinem wahrscheinlich letzten Trainingslager als Manager des FC Schalke 04.
Hier nochmal in der Desktop-Version.

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"Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich ... alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft."
Jean-Paul Sartre
Horst Heldt |#2305
16.01.2016 - 00:21 Uhr
Finde es nach wie vor sehr schade, dass er wohl geht. Normalerweise würde ich ehrlich gesagt richtig Schiss um den Verein kriegen, denn wenn man sich erinnert, was vor Hotte teils los war, dann hat man sich wohl schon zu sehr an die Atmosphäre unter ihm gewöhnt, wenn man diese kritisiert. Aber sollte wirklich Heidel übernehmen, muss man sich zumindest um den Verein eher weniger Sorgen machen. Der Mann wird seinen Job gut machen. Das hat Hotte allerdings auch. Vielleicht nicht "sehr gut", aber das ist für einen Schalker Manager auch schwer zu realisieren, würde ich mal behaupten.zwinker

Ich persönlich hätte mit Hotte verlängert, weil er mich im Gesamtpaket überzeugt hat, wir unter ihm verhältnismäßig erfolgreich, stabil und ruhig waren, und weil er und Breite einfach ein gutes Team sind. Wenn der Vertrag aber ausläuft und man einen Heidel bekommen kann, dann ist es natürlich legitim, sich als Verein für die Taube auf dem Dach, statt den Spatzen in der Hand zu entscheiden. Wenn der Deal mit Heidel klappt, ist alles tutti. Ich bezweifle zwar, dass er den Job wirklich besser als Hotte machen wird, aber mit gleich guter Arbeit wäre ich schon zufrieden.


Wenn der Deal nicht klappt und wir einen Käse-Manager kriegen, dann mache ich mir Sorgen um den Verein und dann wird es intern und extern kräftig brodeln. Denn um ehrlich zu sein würde ich Hotte gegen keinen Manager der Liga, bis auf eventuell Heidel, tauschen.



Horst Heldt wünsche ich, dass er einen guten Verein findet, und dass seine Arbeit dort etwas fairer bewertet und mehr geschätzt wird, als teilweise hier.

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FC Schalke 04 | SC Freiburg
Horst Heldt |#2306
16.01.2016 - 02:13 Uhr
Zitat von spassrakete
Schalkes Manager Horst Heldt rechtfertigt im Interview seine Transferpolitik und spricht über sein Verhältnis zu Aufsichtsratboss Clemens Tönnies.

Es war ein schöner Tag an der amerikanischen Ost-Küste, der Blick von der Hotel-Terrasse aufs Meer war herrlich. Zwei Stunden nahm sich Horst Heldt hier Zeit für sein abschließendes Interview in seinem wahrscheinlich letzten Trainingslager als Manager des FC Schalke 04.
Hier nochmal in der Desktop-Version.


Super Interview. Falls er uns verlässt, fände ich es auch Schade. Er war der erste Manager den ich wirklich aktiv verfolgt habe und ich finde er hat wirklich mehr Positives als Negatives bewirkt auf Schalke. Man hat schon das Gefühl, dass er sich mit Schalke identifiziert und das wird bei Heidel auch erst eine Weile dauern, falls es überhaupt passiert.

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// Blau und Weiß ein Leben lang \\
Horst Heldt |#2307
16.01.2016 - 07:46 Uhr
Zitat von S04addict
Finde es nach wie vor sehr schade, dass er wohl geht. Normalerweise würde ich ehrlich gesagt richtig Schiss um den Verein kriegen, denn wenn man sich erinnert, was vor Hotte teils los war, dann hat man sich wohl schon zu sehr an die Atmosphäre unter ihm gewöhnt, wenn man diese kritisiert. Aber sollte wirklich Heidel übernehmen, muss man sich zumindest um den Verein eher weniger Sorgen machen. Der Mann wird seinen Job gut machen. Das hat Hotte allerdings auch. Vielleicht nicht "sehr gut", aber das ist für einen Schalker Manager auch schwer zu realisieren, würde ich mal behaupten.zwinker

Ich persönlich hätte mit Hotte verlängert, weil er mich im Gesamtpaket überzeugt hat, wir unter ihm verhältnismäßig erfolgreich, stabil und ruhig waren, und weil er und Breite einfach ein gutes Team sind. Wenn der Vertrag aber ausläuft und man einen Heidel bekommen kann, dann ist es natürlich legitim, sich als Verein für die Taube auf dem Dach, statt den Spatzen in der Hand zu entscheiden. Wenn der Deal mit Heidel klappt, ist alles tutti. Ich bezweifle zwar, dass er den Job wirklich besser als Hotte machen wird, aber mit gleich guter Arbeit wäre ich schon zufrieden.


Wenn der Deal nicht klappt und wir einen Käse-Manager kriegen, dann mache ich mir Sorgen um den Verein und dann wird es intern und extern kräftig brodeln. Denn um ehrlich zu sein würde ich Hotte gegen keinen Manager der Liga, bis auf eventuell Heidel, tauschen.



Horst Heldt wünsche ich, dass er einen guten Verein findet, und dass seine Arbeit dort etwas fairer bewertet und mehr geschätzt wird, als teilweise hier.


Also Heidel ist mit Sicherheit kein 0815 Manager den man überall bekommt. Mit ihm werden wir in der Tat nicht so viel Probleme bekommen wie mit manch anderem.
Jedoch habe ich ein bisschen bedenken mit dem "Schalke-Leben" bei ihm. Ihm wird es enorm schwerfallen sich mit Schalke zu identifizieren, denn so eine Lange Zeit sollte bei niemanden so schnell vorüber gehen. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich auch erst seit dieser Saison das Gefühl, dass Heldt Schalke lebt. Da war letztes ein enormer Denkzettel für ihn Parat, denn er meiner Meinung endlich begriffen hat und nun langsam im Einklang mit Schalke gekommen ist.
Daher finde ich es auch enorm Schade, dass er gehen wird bzw. soll, denn genau soetwas brauchen wir.

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FC Schalke 04 | SC Freiburg
Horst Heldt |#2308
16.01.2016 - 11:14 Uhr
Zitat von S04addict
Finde es nach wie vor sehr schade, dass er wohl geht. Normalerweise würde ich ehrlich gesagt richtig Schiss um den Verein kriegen, denn wenn man sich erinnert, was vor Hotte teils los war, dann hat man sich wohl schon zu sehr an die Atmosphäre unter ihm gewöhnt, wenn man diese kritisiert. Aber sollte wirklich Heidel übernehmen, muss man sich zumindest um den Verein eher weniger Sorgen machen. Der Mann wird seinen Job gut machen. Das hat Hotte allerdings auch. Vielleicht nicht "sehr gut", aber das ist für einen Schalker Manager auch schwer zu realisieren, würde ich mal behaupten.zwinker

Ich persönlich hätte mit Hotte verlängert, weil er mich im Gesamtpaket überzeugt hat, wir unter ihm verhältnismäßig erfolgreich, stabil und ruhig waren, und weil er und Breite einfach ein gutes Team sind. Wenn der Vertrag aber ausläuft und man einen Heidel bekommen kann, dann ist es natürlich legitim, sich als Verein für die Taube auf dem Dach, statt den Spatzen in der Hand zu entscheiden. Wenn der Deal mit Heidel klappt, ist alles tutti. Ich bezweifle zwar, dass er den Job wirklich besser als Hotte machen wird, aber mit gleich guter Arbeit wäre ich schon zufrieden.


Wenn der Deal nicht klappt und wir einen Käse-Manager kriegen, dann mache ich mir Sorgen um den Verein und dann wird es intern und extern kräftig brodeln. Denn um ehrlich zu sein würde ich Hotte gegen keinen Manager der Liga, bis auf eventuell Heidel, tauschen.



Horst Heldt wünsche ich, dass er einen guten Verein findet, und dass seine Arbeit dort etwas fairer bewertet und mehr geschätzt wird, als teilweise hier.


Sehe ich ähnlich, auch wenn ich Hotte doch etwas kritischer bewerte als du. Insgesamt fällt mein bisheriges Fazit aber auch recht positiv aus.

Einen Punkt sehe ich aber vollkommen anders: Es gibt sicherlich bessere Manager und auf jeden Fall einige Manager in der Bundesliga, bei denen ich keine Angst um den Verein oder generell Bauchschmerzen hätte. Als bessere potenzielle Manager (von denen, die man prinzipiell auch bekommen könnte... die ganz bekannten und unrealistischen Namen wie Völler oder Rummenigge lasse ich aus) sehe ich Heidel, Reuter, Reschke, Schmadtke. Ungefähr gleichwertig sehe ich Eberl, Allofs und Linke (wobei ich den noch nicht so gut einschätzen kann). Bessere Optionen gibt es also bestimmt. Die Frage ist eben nur immer, wie die genannten Personen mit dem Schalker Umfeld klarkommen.

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Nur der S04! :D
Horst Heldt |#2309
16.01.2016 - 11:28 Uhr
Zitat von bytheway95
Zitat von S04addict

Finde es nach wie vor sehr schade, dass er wohl geht. Normalerweise würde ich ehrlich gesagt richtig Schiss um den Verein kriegen, denn wenn man sich erinnert, was vor Hotte teils los war, dann hat man sich wohl schon zu sehr an die Atmosphäre unter ihm gewöhnt, wenn man diese kritisiert. Aber sollte wirklich Heidel übernehmen, muss man sich zumindest um den Verein eher weniger Sorgen machen. Der Mann wird seinen Job gut machen. Das hat Hotte allerdings auch. Vielleicht nicht "sehr gut", aber das ist für einen Schalker Manager auch schwer zu realisieren, würde ich mal behaupten.zwinker

Ich persönlich hätte mit Hotte verlängert, weil er mich im Gesamtpaket überzeugt hat, wir unter ihm verhältnismäßig erfolgreich, stabil und ruhig waren, und weil er und Breite einfach ein gutes Team sind. Wenn der Vertrag aber ausläuft und man einen Heidel bekommen kann, dann ist es natürlich legitim, sich als Verein für die Taube auf dem Dach, statt den Spatzen in der Hand zu entscheiden. Wenn der Deal mit Heidel klappt, ist alles tutti. Ich bezweifle zwar, dass er den Job wirklich besser als Hotte machen wird, aber mit gleich guter Arbeit wäre ich schon zufrieden.

Wenn der Deal nicht klappt und wir einen Käse-Manager kriegen, dann mache ich mir Sorgen um den Verein und dann wird es intern und extern kräftig brodeln. Denn um ehrlich zu sein würde ich Hotte gegen keinen Manager der Liga, bis auf eventuell Heidel, tauschen.

Horst Heldt wünsche ich, dass er einen guten Verein findet, und dass seine Arbeit dort etwas fairer bewertet und mehr geschätzt wird, als teilweise hier.

Sehe ich ähnlich, auch wenn ich Hotte doch etwas kritischer bewerte als du. Insgesamt fällt mein bisheriges Fazit aber auch recht positiv aus.

Einen Punkt sehe ich aber vollkommen anders: Es gibt sicherlich bessere Manager und auf jeden Fall einige Manager in der Bundesliga, bei denen ich keine Angst um den Verein oder generell Bauchschmerzen hätte. Als bessere potenzielle Manager (von denen, die man prinzipiell auch bekommen könnte... die ganz bekannten und unrealistischen Namen wie Völler oder Rummenigge lasse ich aus) sehe ich Heidel, Reuter, Reschke, Schmadtke. Ungefähr gleichwertig sehe ich Eberl, Allofs und Linke (wobei ich den noch nicht so gut einschätzen kann). Bessere Optionen gibt es also bestimmt. Die Frage ist eben nur immer, wie die genannten Personen mit dem Schalker Umfeld klarkommen.

Die Frage ist wohl eher, was in Deinen Augen z.B. einen Reuter (den ich durchaus positiv sehe) zu einer klaren Verbesserung machen soll? Wo ist denn der Arbeitsnachweis, der eine solche Einordnung erlaubt? (Gilt imo gleichermaßen für den Großteil der genannten Namen)
Bitte entschuldige, aber das ist in meinen Augen eine Liste von Leuten (vl. mit Ausnahme Schmadtkes), die in einer relativen Komfortzone weitgehend ohne dicke Böcke funktionieren. Alles darüber hinaus sähe ich erstmal höchst experimentell. (Alles bezogen auf die "Besseren")

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"Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich ... alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft."
Jean-Paul Sartre

Dieser Beitrag wurde zuletzt von spassrakete am 16.01.2016 um 11:30 Uhr bearbeitet
Horst Heldt |#2310
16.01.2016 - 11:40 Uhr
Zitat von spassrakete

Zitat von bytheway95


Zitat von S04addict



Finde es nach wie vor sehr schade, dass er wohl geht. Normalerweise würde ich ehrlich gesagt richtig Schiss um den Verein kriegen, denn wenn man sich erinnert, was vor Hotte teils los war, dann hat man sich wohl schon zu sehr an die Atmosphäre unter ihm gewöhnt, wenn man diese kritisiert. Aber sollte wirklich Heidel übernehmen, muss man sich zumindest um den Verein eher weniger Sorgen machen. Der Mann wird seinen Job gut machen. Das hat Hotte allerdings auch. Vielleicht nicht "sehr gut", aber das ist für einen Schalker Manager auch schwer zu realisieren, würde ich mal behaupten.zwinker

Ich persönlich hätte mit Hotte verlängert, weil er mich im Gesamtpaket überzeugt hat, wir unter ihm verhältnismäßig erfolgreich, stabil und ruhig waren, und weil er und Breite einfach ein gutes Team sind. Wenn der Vertrag aber ausläuft und man einen Heidel bekommen kann, dann ist es natürlich legitim, sich als Verein für die Taube auf dem Dach, statt den Spatzen in der Hand zu entscheiden. Wenn der Deal mit Heidel klappt, ist alles tutti. Ich bezweifle zwar, dass er den Job wirklich besser als Hotte machen wird, aber mit gleich guter Arbeit wäre ich schon zufrieden.

Wenn der Deal nicht klappt und wir einen Käse-Manager kriegen, dann mache ich mir Sorgen um den Verein und dann wird es intern und extern kräftig brodeln. Denn um ehrlich zu sein würde ich Hotte gegen keinen Manager der Liga, bis auf eventuell Heidel, tauschen.

Horst Heldt wünsche ich, dass er einen guten Verein findet, und dass seine Arbeit dort etwas fairer bewertet und mehr geschätzt wird, als teilweise hier.

Sehe ich ähnlich, auch wenn ich Hotte doch etwas kritischer bewerte als du. Insgesamt fällt mein bisheriges Fazit aber auch recht positiv aus.

Einen Punkt sehe ich aber vollkommen anders: Es gibt sicherlich bessere Manager und auf jeden Fall einige Manager in der Bundesliga, bei denen ich keine Angst um den Verein oder generell Bauchschmerzen hätte. Als bessere potenzielle Manager (von denen, die man prinzipiell auch bekommen könnte... die ganz bekannten und unrealistischen Namen wie Völler oder Rummenigge lasse ich aus) sehe ich Heidel, Reuter, Reschke, Schmadtke. Ungefähr gleichwertig sehe ich Eberl, Allofs und Linke (wobei ich den noch nicht so gut einschätzen kann). Bessere Optionen gibt es also bestimmt. Die Frage ist eben nur immer, wie die genannten Personen mit dem Schalker Umfeld klarkommen.

Die Frage ist wohl eher, was in Deinen Augen z.B. einen Reuter (den ich durchaus positiv sehe) zu einer klaren Verbesserung machen soll? Wo ist denn der Arbeitsnachweis, der eine solche Einordnung erlaubt? (Gilt imo gleichermaßen für den Großteil der genannten Namen)
Bitte entschuldige, aber das ist in meinen Augen eine Liste von Leuten (vl. mit Ausnahme Schmadtkes), die in einer relativen Komfortzone weitgehend ohne dicke Böcke funktionieren. Alles darüber hinaus sähe ich erstmal höchst experimentell.


Das ist ja dann genau das, was ich mit dem letzten Satz ausdrücken wollte. zwinker
Reuter hat beispielsweise auch schon bei 1860 München bewiesen, dass er bei schwierigeren Vereinen mit unruhigerem Umfeld als Augsburg gute Arbeit leisten kann. Man sieht ja, wohin die mit den nachfolgenden Managern hingekommen sind (okay, das waren dann aber größtenteils auch wirklich sehr schwache Manager).
Bei Schmadtke sagst du es ja selbst. Reschke hat seine Aufgaben bei Leverkusen sehr gut gemacht. Natürlich hatte er dort nicht den Druck des Umfelds, aber seine Kaderzusammenstellung war über Jahre hinweg gut, weshalb ja auch die Bayern auf ihn aufmerksam wurden. Allofs ist auch ein sehr erfahrener Manager, der bei Bremen auch nicht ewig in einer Komfortzone war. Eberl sehe ich auch nur bedingt in einer Komfortzone. In die hat er sich nämlich selbst reingearbeitet, indem er Favre zum Trainer gemacht hat. Zuvor stand er auch massiv in der Kritik.
Das mit der Komfortzone sehe ich also eigentlich nur bei Heidel und Linke gegeben. Die anderen konnten auch schon in anderen Situationen beweisen, dass sie mindestens solide Manager sind. Da ist dann aber eben auf das zu verweisen, was ich mit dem letzten Satz im obigen Beitrag meinte. Auf Schalke kannst du dir selbst nicht sicher sein, ob ein absoluter Topmanager (was Heidel in meinen Augen zumindest bei Mainz ist) auch funktioniert.

EDIT: Habe deinen Edit mit "alles bezogen auf die Besseren" zu spät gelesen. Denke dir dann einfach den Teil weg, der Allofs und Co. thematisiert.

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Nur der S04! :D

Dieser Beitrag wurde zuletzt von bytheway95 am 16.01.2016 um 11:41 Uhr bearbeitet
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