Jahreshauptversammlung 2015
02.11.2015 - 16:08 Uhr
15.12.2015 - 14:53 Uhr
Zitat von M4rc1n
Die Verbindlichkeiten von 17 Mio herauszupicken und es als Gradmesser zu nehmen ist genauso sinnvoll wie Deutschlands Gesamtlage auf die Pegida-Demos in Dresden zu reduzieren. Jedes DAX-Unternehmen hat Verbindlichkeiten in Höhe mehrerer 100 Mio EUR und fast alle verbuchen dazu Gewinne in horrend hohen Dimensionen. Geht es den DAX-Unternehmen oder der deutschen Groß-Wirtschaft wegen den Verbindlichkeiten schlecht?
Millionen private Haushalte sind verschuldet durch Aufnahme von Bau- oder Auto-Krediten oder einfach nur der Überziehung des Kontos. Manche davon sind tatsächlich nicht nur verschuldet, sondern gar überschuldet.
Zurück zum FCK.
17 Mio Verbindlichkeiten stehen Gegenwerte von etwa 15 Komma irgendwas Mio Umlaufvermögen entgegen. Dazu kommt dann noch der Frönerhof und die Spielerwerte, also irgendwas in der Summe von 20-30 Mio an Vermögen. Verbindlichkeiten sind weder was schlechtes, noch irgendwas illegales. Die Zinsen sind dermaßen im Keller, dass man schön blöd wäre jetzt, bei der aktuellen Guthabensverzinsung, Überschüsse in Festgeladanlagen zu überführen. Die historisch niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt werden auch nicht so schnell wieder andere Tendenzen erleben, solange das europäische Wirtschaftswachstum unten bleibt sowie ein starker Anstieg der Kapitalnachfrage ausbleibt. Wie unsere mögliche Zukunft aussehen könnte, kann man seit vielen Jahren in Japan sehen, wo Geldguthaben inzwischen nicht nur bei Banken Strafzinsen verursachen, sondern inzwischen auch bei privaten Sparern.
Die 17 Mio sind für mich kein geeigneter Indikator, um ein wirtschaftliches oder finanzielles Horroszenario zu skizzieren, schon gar nicht unter Berücksichtigung der Gesamtschau auf die Bilanz. Ihr könnt ja gerne mal in die Bilanzen und Geschäftsberichte eurer eigenen Arbeitgeber reinschauen, wie es dort aussieht. Würde mich wundern, wenn es in Deutschland aktuell irgendein Unternehmen ohne Verbindlichkeiten oder Schulden geben würde - macht alleine aus steuerlichen Gründen überhaupt keinen Sinn anders zu verfahren, wenn man nicht gerade einen blinden Wannabe-Steuerberater erwischt hat. Dennoch sollten mittel- bis langfristig die Verbindlichkeiten im Verhältnis zu Umsatzerlösen nicht stetig negativer werden. Das wiederum würde die Wirtschaftsfähigkeit auf Dauer bei anhaltendem Trend irgendwann infragestellen. Jetzt ist das aber alles noch im Rahmen, sicher nicht rosig, aber auch nicht dramatisch oder überaus bedrohlich oder gefährlich.
Die Verbindlichkeiten von 17 Mio herauszupicken und es als Gradmesser zu nehmen ist genauso sinnvoll wie Deutschlands Gesamtlage auf die Pegida-Demos in Dresden zu reduzieren. Jedes DAX-Unternehmen hat Verbindlichkeiten in Höhe mehrerer 100 Mio EUR und fast alle verbuchen dazu Gewinne in horrend hohen Dimensionen. Geht es den DAX-Unternehmen oder der deutschen Groß-Wirtschaft wegen den Verbindlichkeiten schlecht?
Millionen private Haushalte sind verschuldet durch Aufnahme von Bau- oder Auto-Krediten oder einfach nur der Überziehung des Kontos. Manche davon sind tatsächlich nicht nur verschuldet, sondern gar überschuldet.
Zurück zum FCK.
17 Mio Verbindlichkeiten stehen Gegenwerte von etwa 15 Komma irgendwas Mio Umlaufvermögen entgegen. Dazu kommt dann noch der Frönerhof und die Spielerwerte, also irgendwas in der Summe von 20-30 Mio an Vermögen. Verbindlichkeiten sind weder was schlechtes, noch irgendwas illegales. Die Zinsen sind dermaßen im Keller, dass man schön blöd wäre jetzt, bei der aktuellen Guthabensverzinsung, Überschüsse in Festgeladanlagen zu überführen. Die historisch niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt werden auch nicht so schnell wieder andere Tendenzen erleben, solange das europäische Wirtschaftswachstum unten bleibt sowie ein starker Anstieg der Kapitalnachfrage ausbleibt. Wie unsere mögliche Zukunft aussehen könnte, kann man seit vielen Jahren in Japan sehen, wo Geldguthaben inzwischen nicht nur bei Banken Strafzinsen verursachen, sondern inzwischen auch bei privaten Sparern.
Die 17 Mio sind für mich kein geeigneter Indikator, um ein wirtschaftliches oder finanzielles Horroszenario zu skizzieren, schon gar nicht unter Berücksichtigung der Gesamtschau auf die Bilanz. Ihr könnt ja gerne mal in die Bilanzen und Geschäftsberichte eurer eigenen Arbeitgeber reinschauen, wie es dort aussieht. Würde mich wundern, wenn es in Deutschland aktuell irgendein Unternehmen ohne Verbindlichkeiten oder Schulden geben würde - macht alleine aus steuerlichen Gründen überhaupt keinen Sinn anders zu verfahren, wenn man nicht gerade einen blinden Wannabe-Steuerberater erwischt hat. Dennoch sollten mittel- bis langfristig die Verbindlichkeiten im Verhältnis zu Umsatzerlösen nicht stetig negativer werden. Das wiederum würde die Wirtschaftsfähigkeit auf Dauer bei anhaltendem Trend irgendwann infragestellen. Jetzt ist das aber alles noch im Rahmen, sicher nicht rosig, aber auch nicht dramatisch oder überaus bedrohlich oder gefährlich.
Du redest 17 Mio. Schulden klein? Nur mal so nebenbei, wir haben ein negatives Eigenkapital von 864.000.- €. Wenn da mal 5-10 Mio. liegen sehe ich die Sachlage auch entspannter aber auf das Umlaufvermögen zu verweisen ist doch ein ziemliche Augenwischerei.
Das hat mich auf dieser JHV gestört. Niemand hat diesen Schuldenberg thematisiert der nicht abgedeckt ist (ja auch ich nicht!). Das Umlaufvermögen dafür als Ausgleich herzunehmen taugt aus meiner Sicht nicht. Ohne Sondereffekten wie Transfers oder Pokaleinnahmen werden wir im operativen Geschäft ein mehr als dickes Minus einfahren, welches direkt wieder zu mehr negativem Eigenkapital führt. Und das bricht uns in der Folge relativ schnell das Genick.
Die Erläuterungen dazu von FG fand ich extrem schwach. Auch Kuntz hat nur gesagt, die Auflage der DFL das negative Eigenkapital abzubauen wäre da, aber man hätte dass ja jetzt zwei Jahre hintereinander erfüllt in dem man abgebaut hätte! Aber wenn es eine Auflage ist aufgrund der vorhandenen Verbindlichkeiten und der dadurch gegebenen Situation permanent auf Kante genäht zu sein, dann kann ich nicht einen auf Griechenland machen. Kurz, um guten Wind zu erzeugen etwas vormachen und vermeintlich Willen zeigen nur um direkt nach zwei Jahren obwohl die Last immer noch da ist einfach damit aufhören.
In der Folge das Minus direkt wieder erhöhen. So verarscht man die Falschen und hofft, dass diese es nicht merken, obwohl Kuntz selbst die DFL als die höchste und beste und schlaueste Prüfinstanz bezeichnet hat.
Wer da nicht sehen will, dass diese ganze Zahlenschieberei und Schwätzerei nur dazu dient die Mitglieder einzulullen und über die tatsächlich prekäre Situation hinwegzutäuschen, der will - überspitzt gesagt - auch nicht anderes als verarscht zu werden oder gehört zu denen die schlicht nicht informiert genug sind.
15.12.2015 - 15:03 Uhr
Zitat von chuppa
Und ja die Mehrheit auf der JHV hat quasi gegen Rombach gestimmt. Aber Rombach hat durchaus Recht wenn er sagt dass aus seinem Blickwinkel eine Minderheit im Verhältnis zur Mitgliederanzahl zur zeit Stimmung macht. Rd. 500 Mitglieder welche im das Vertrauen nicht ausgesprochen haben (rd.60% der Anwesenden Mitglieder der JHV) sind gerade mal ca. 4% der Mitglieder (bei Annahme 19000 Vereinsmitglieder).
Und ja die Mehrheit auf der JHV hat quasi gegen Rombach gestimmt. Aber Rombach hat durchaus Recht wenn er sagt dass aus seinem Blickwinkel eine Minderheit im Verhältnis zur Mitgliederanzahl zur zeit Stimmung macht. Rd. 500 Mitglieder welche im das Vertrauen nicht ausgesprochen haben (rd.60% der Anwesenden Mitglieder der JHV) sind gerade mal ca. 4% der Mitglieder (bei Annahme 19000 Vereinsmitglieder).
Das ist ja mal eine Rechnung.
Wenn einem also die Mehrheitsverhältnisse gerade mal nicht passen, bildet man aus den nicht anwesenden Mitgliedern eine fiktive schweigende Mehrheit, die ganz bestimmt gegenteilig abgestimmt hätte. Geht's noch?
Für eine JHV ohne AR-Wahlen war diese Versammlung sehr gut besucht! Jetzt zu sagen, da sind nur die großen Käseverschwörer hingefahren, ist bestenfalls Quatsch, eigentlich aber ziemlich dreist. Das war ein getreues Stimmungsbild im Umfeld des Vereins - nicht mehr und nicht weniger. Alle Argumente, die Du auch in der Medienberichterstattung und in den sozialen Netzwerken findest, wurden da auch artikuliert. Wenn's einem dann in den Kram passt, dreht man die Argumentation aber flugs wieder ins Gegenteil um: Der böse Newtrial fordert die Ablösung von Kuntz, obwohl dieser doch gerade von einer Mehrheit entlastet wurde? Frechheit, der hat wohl die Prinzipien demokratischer Mehrheitsfindung nicht verstanden. Da gilt die Versammlung dann also plötzlich wieder als repräsentativ.
Ich finde, die Wahlergebnisse zur Entlastung lassen sich sehr gut und schlüssig interpretieren: als "Schuss vor den Bug" für die beiden Vorstände! Hätte Grünewalt keine so exzellente Performance abgeliefert, wäre er vermutlich auch nicht entlastet wurde. Und an Kuntz hat man sich nicht so richtig rangetraut, da sollte diesmal noch eine "Denkzettel-Wahl" ohne direkte Konsequenz genügen.
Und im AR wurden die Leute umgekehrt proportional zu ihrer vermuteten Nähe zu Rombach beurteilt: Hauchdünne Entlastung für Frenger, etwas mehr Stimmen für Theis, deutlich mehr Stimmen für den Immer-noch-Hoffnungsträger Dr. Riesenkampff und die meisten Stimmen für Matze Abel. Ich finde, das war schon ein sehr deutliches und gut verständliches Signal!
Wir haben als Mitglieder und Fans schon einmal die Zeichen der Zeit nicht erkannt, wodurch seinerzeit der Verein von seiner Führung bekanntlich voll gegen die Wand gefahren wurde. Wir lassen die diesmal nicht noch mal einfach so weitermachen! Mich hätte die Führung an diesem Abend durchaus noch gewinnen können, wenn sie Substanzielles verkündet hätte. Was genau?
Beispiel 1: Ansage, dass durch die Einstellung des Marketingvorstandes die Summe der Vorstandsgehälter nicht steigt, sondern intern umverteilt wird. Das Aufgabenspektrum bleibt ja auch dasselbe! Wenn also Stefan einen Teil seiner bisherigen Arbeitsfelder abgibt, dann bitte auch den entsprechenden Teil seiner Vergütung!
Beispiel 2: Wiederbesetzung der SD-Stelle. Nichts ist furchterregender als die Aussicht, dass "Stefan wieder näher an die Mannschaft rückt". Das wirft uns in der Aufstellung im sportlichen Bereich wieder in die Steinzeit zurück. Wenn alles professionell aufgestellt werden soll, dann erwarte ich an dieser entscheidenden Schnittstelle eben auch, dass Transfers nicht mehr aus dem Bauch eines Schnäppchenjägers heraus getätigt werden, sondern im Kontext einer planvollen, saisonübergreifend konzipierten Kaderentwicklung (SD) in Kombination mit dem ja scheinbar vorhandenen, professionell aufgestellten Scouting (Notzon).
Beispiel 3: Bevor man irgendwelche Phantasiesummen raushaut, die der neue Marketingvorstand zusätzlich generieren soll, macht man erstmal eine entsprechende Marktanalyse! Davon habe ich auf der JHV aber nichts gehört oder gesehen. Wie kommen die eigentlich zu ihrer Potenzialeinschätzung? Was daran ist mehr als ein frommer Wunsch? Außerdem erwarte ich eine konservative Planung der Mehrkosten dieser Stelle - und zwar auf der Basis, dass dort 0 € generiert werden, das Ganze sich also als Schuss in den Ofen erweist. Und da bin ich wieder bei Beispiel 1: Wenn Kuntz das zusätzlich fällig werdende Vorstandsgehalt aus seiner Vergütung kompensiert (weil er ja auch in seinem Verantwortungsbereich entlastet wird), dann hätte mich das voll abgeholt und ich wäre dabei. So wie ich Kuntz beobachtet habe und seine Äußerungen interpretiere, wurde dieser neue Vorstandsposten aber gegen seinen Willen (vermutlich durch Dr. Riesenkampff) durchgesetzt, was dann immerhin ein Beispiel wäre, wo der AR mal nicht als Abnickergremium fungierte. Aber: Ich traue Kuntz zu, dass er den neuen unliebsamen Vorstand genauso schnell wegbeißt, wie er den ungeliebten SD ersatzlos entfernt hat. Und dann haben wir am Ende des Tages wieder nur weiteres knappes Geld verbrannt.
Fazit: Gerade wer die "Defizit-an-Durchblick"-Zeiten lebendig vor Augen hat, muss doch im Moment extrem kritisch auf die Gesamtsituation des Vereins blicken. Es werden nur substanzlose Versprechen aufgehäuft, von denen man dann ein Jahr später nichts mehr wissen will:
Beispiel: 'Wir Verantwortlichen hätten euch seinerzeit gesagt, dass wir jährliche Rücklagen für die Rückzahlung der Anleihe bilden wollen? Davon wissen wir nix mehr. Papperlapp, wir verhandeln einfach mit der Bank über eine Umschuldung. Hurra!'
Noch ein Beispiel: Kuntz sagt jahrelang, ein SD sei in Liga 2 für uns nicht bezahlbar, stellt dann ohne jeden Bezug darauf plötzlich einen ein, feuert diesen dann wieder und besetzt die Stelle jetzt wieder nicht mehr neu. Alles ohne jegliche Begründung über Funktion und Notwendigkeit dieser Position.
Mein lieber Mann! Kurz vor dieser JHV ging ich noch von 15 Mio Schulden aus, dann waren es plötzlich 17 Mio. Unsere Verwaltungskosten haben sich verdoppelt. Machen wir einen Verschlankungsplan zur Kostensenkung? Nöö, wir gehen in die Vollen, stellen noch einen dritten bezahlten Vorstand ein (mit diffuser Begründung zu dessen Selbstfinanzierung) und scheinen voll auf die Verbesserung der Einnahmenseite durch ein verbessertes Marketing zu setzen. Hallo? Wir rutschen vermutlich über kurz oder lang durch den anhaltenden sportlichen Mißerfolg in der TV-Tabelle ab, sind früh aus dem Pokal ausgeschieden, haben kaum noch Transfereinnahmen versprechende junge Spieler und die Zuschauerzahlen brechen ein! Und da wollen diese Traumtänzer am Berg die Einnahmen deutlich erhöhen? Weil ein Verein in dieser Situation ja auch ein so wahnsinnig attraktiver Werbeträger für Sponsoren ist?
Wir können schon froh sein, wenn wir da halbwegs stabil bleiben! Und auf der Kostenseite wird nichts, gar nichts getan! Da müsste es in so einer prekären Situation doch massive Personaleinsparungen geben, und zwar nicht (nur) in der Gastro, sondern vor allem auf der Management- und Vorstandsebene! Und was tun wir? Satteln genau an dieser Stelle noch drauf! Leute, Leute, werdet endlich wach! Unsere Verantwortlichen verwechseln die wünschenswerte Modernisierung und Professionalisierung der Vereinsstrukturen nach unternehmerischen Prinzipien mit dem Hasardeurstum der Verschiebung von Lasten in die Zukunft - so lange, bis das ganze Kartenhaus zusammenbricht. Modernisierung und Professionalisierung gepaart mit "altmodischen" Prinzipien solider Haushaltsführung - da wäre ich dabei, das würde ich als Weg unterstützen! Aber die da oben verstehen unter Professionalisierung vor allem, dass man für jeden Scheizz sauteure externe Beratungsfirmen beauftragt, deren Namen man bereits teuer bezahlen muss, und darüber hinaus einen Wasserkopf an extrem teuren Vorstands- und GF-Stellen schafft, die wir uns am Ende des Tages doch überhaupt gar nicht leisten können.
Das ist einfach nicht solide gewirtschaftet und in der Sache auch nicht zielführend! Ich bin da nicht dabei. Ob die momentane Strategie, ein Gegengewicht zu Kuntz zu schaffen, den Erfolg bringt, weiß ich auch nicht. Aber es ist immerhin ein Versuch! Aber eigentlich glaube ich an eine echte Lösung nur, wenn Kuntz abgelöst wird. Und dies lieber heute als morgen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 15.12.2015 um 15:16 Uhr bearbeitet
15.12.2015 - 15:15 Uhr
Zitat von M4rc1n
Die Verbindlichkeiten von 17 Mio herauszupicken und es als Gradmesser zu nehmen ist genauso sinnvoll wie Deutschlands Gesamtlage auf die Pegida-Demos in Dresden zu reduzieren. Jedes DAX-Unternehmen hat Verbindlichkeiten in Höhe mehrerer 100 Mio EUR und fast alle verbuchen dazu Gewinne in horrend hohen Dimensionen.
Die Verbindlichkeiten von 17 Mio herauszupicken und es als Gradmesser zu nehmen ist genauso sinnvoll wie Deutschlands Gesamtlage auf die Pegida-Demos in Dresden zu reduzieren. Jedes DAX-Unternehmen hat Verbindlichkeiten in Höhe mehrerer 100 Mio EUR und fast alle verbuchen dazu Gewinne in horrend hohen Dimensionen.
Wir sind nur kein DAX-Unternehmen, sondern haben Schulden in Höhe von 40% unseres Gesamtetats, für die wir im Normalfall Zinsen in Höhe von zwischen 500k und 1 Million Euro zahlen, die uns im operativen Geschäft fehlen. Tolle Zinssätze bekommst du nämlich auch nicht immer. Als bilanziell überschuldetes Unternehmen tun wir uns da sicher schwerer als andere. Hinzu kommt das Problem der Refinanzierung. Selbst wenn wir jetzt Geld für 4% auf einen langen Zeitraum bekommen, wenn wir das in 10 Jahren refinanzieren müssen, weil wir bis dato nicht von den Verbindlichkeiten runter sind, sind es möglicherweise 8%.
Wenn die mit diesem Geld geschaffenen Aktivposten genügend Rendite abwerfen, um die Zinsen sowie die Rückzahlung zu finanzieren, ist das betriebswirtschaftlich trotzdem sinnvoll. Ich sehe bloß nicht, wie das funktionieren soll.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 15.12.2015 um 15:25 Uhr bearbeitet
15.12.2015 - 15:28 Uhr
Hi,
ich konnte leider wegen meiner Arbeit nicht auf die JHV aber hätte eine Frage wurde eigentlich bezüglich der Einladungspanne Beweiße vorgelegt das der FCK daran nicht schuld ist? Weil im liveticker von DBB stand nur etwas von man hätte welche aber nicht das diese gezeigt wurden.
ich konnte leider wegen meiner Arbeit nicht auf die JHV aber hätte eine Frage wurde eigentlich bezüglich der Einladungspanne Beweiße vorgelegt das der FCK daran nicht schuld ist? Weil im liveticker von DBB stand nur etwas von man hätte welche aber nicht das diese gezeigt wurden.
15.12.2015 - 15:44 Uhr
Zitat von Newtrial
Ob die momentane Strategie, ein Gegengewicht zu Kuntz zu schaffen, den Erfolg bringt, weiß ich auch nicht. Aber es ist immerhin ein Versuch! Aber eigentlich glaube ich an eine echte Lösung nur, wenn Kuntz abgelöst wird. Und dies lieber heute als morgen.
Ob die momentane Strategie, ein Gegengewicht zu Kuntz zu schaffen, den Erfolg bringt, weiß ich auch nicht. Aber es ist immerhin ein Versuch! Aber eigentlich glaube ich an eine echte Lösung nur, wenn Kuntz abgelöst wird. Und dies lieber heute als morgen.
Mmm, wenn wir tatsächlich einen guten Finanzvorstand holen, stehen die Chancen gar nicht so schlecht auf eine Ablösung. Mein Wunschszenario wäre, dass hier ein unabhängiger und hochqualifizierter Finanzvorstand kommt - möglichst schnell. Dieser kann mit Stefan Kuntz erst einmal gemeinsam die Geschäfte führen, was bedeutet in dieser Umbruchsaison einen Nachfolger für Grünewalt finden und sich dann auf die Suche nach einem geeigneten Sportdirektor zu machen.
Wenn dieser gefunden ist, kann Stefan Kuntz im Sommer seinen Rücktritt erklären, der eingearbeitete Finanzvorstand rückt zum VV auf, der Nachfolger von Grünewalt macht den Marketingvorstand und der neue Sportdirektor übernimmt die sportliche Verantwortung.
15.12.2015 - 15:49 Uhr
Zitat von Newtrial
Das ist ja mal eine Rechnung.
Wenn einem also die Mehrheitsverhältnisse gerade mal nicht passen, bildet man aus den nicht anwesenden Mitgliedern eine fiktive schweigende Mehrheit, die ganz bestimmt gegenteilig abgestimmt hätte. Geht's noch?
Für eine JHV ohne AR-Wahlen war diese Versammlung sehr gut besucht! Jetzt zu sagen, da sind nur die großen Käseverschwörer hingefahren, ist bestenfalls Quatsch, eigentlich aber ziemlich dreist. Das war ein getreues Stimmungsbild im Umfeld des Vereins - nicht mehr und nicht weniger. Alle Argumente, die Du auch in der Medienberichterstattung und in den sozialen Netzwerken findest, wurden da auch artikuliert.
Wenn's einem dann in den Kram passt, dreht man die Argumentation aber flugs wieder ins Gegenteil um: Der böse Newtrial fordert die Ablösung von Kuntz, obwohl dieser doch gerade von einer Mehrheit entlastet wurde? Frechheit, der hat wohl die Prinzipien demokratischer Mehrheitsfindung nicht verstanden. Da gilt die Versammlung dann also plötzlich wieder als repräsentativ.
Ich finde, die Wahlergebnisse zur Entlastung lassen sich sehr gut und schlüssig interpretieren: als "Schuss vor den Bug" für die beiden Vorstände! Hätte Grünewalt keine so exzellente Performance abgeliefert, wäre er vermutlich auch nicht entlastet wurde. Und an Kuntz hat man sich nicht so richtig rangetraut, da sollte diesmal noch eine "Denkzettel-Wahl" ohne direkte Konsequenz genügen.
Und im AR wurden die Leute umgekehrt proportional zu ihrer vermuteten Nähe zu Rombach beurteilt: Hauchdünne Entlastung für Frenger, etwas mehr Stimmen für Theis, deutlich mehr Stimmen für den Immer-noch-Hoffnungsträger Dr. Riesenkampff und die meisten Stimmen für Matze Abel. Ich finde, das war schon ein sehr deutliches und gut verständliches Signal!
Wir haben als Mitglieder und Fans schon einmal die Zeichen der Zeit nicht erkannt, wodurch seinerzeit der Verein von seiner Führung bekanntlich voll gegen die Wand gefahren wurde. Wir lassen die diesmal nicht noch mal einfach so weitermachen! Mich hätte die Führung an diesem Abend durchaus noch gewinnen können, wenn sie Substanzielles verkündet hätte. Was genau?
Beispiel 1: Ansage, dass durch die Einstellung des Marketingvorstandes die Summe der Vorstandsgehälter nicht steigt, sondern intern umverteilt wird. Das Aufgabenspektrum bleibt ja auch dasselbe! Wenn also Stefan einen Teil seiner bisherigen Arbeitsfelder abgibt, dann bitte auch den entsprechenden Teil seiner Vergütung!
Beispiel 2: Wiederbesetzung der SD-Stelle. Nichts ist furchterregender als die Aussicht, dass "Stefan wieder näher an die Mannschaft rückt". Das wirft uns in der Aufstellung im sportlichen Bereich wieder in die Steinzeit zurück. Wenn alles professionell aufgestellt werden soll, dann erwarte ich an dieser entscheidenden Schnittstelle eben auch, dass Transfers nicht mehr aus dem Bauch eines Schnäppchenjägers heraus getätigt werden, sondern im Kontext einer planvollen, saisonübergreifend konzipierten Kaderentwicklung (SD) in Kombination mit dem ja scheinbar vorhandenen, professionell aufgestellten Scouting (Notzon).
Beispiel 3: Bevor man irgendwelche Phantasiesummen raushaut, die der neue Marketingvorstand zusätzlich generieren soll, macht man erstmal eine entsprechende Marktanalyse! Davon habe ich auf der JHV aber nichts gehört oder gesehen. Wie kommen die eigentlich zu ihrer Potenzialeinschätzung? Was daran ist mehr als ein frommer Wunsch? Außerdem erwarte ich eine konservative Planung der Mehrkosten dieser Stelle - und zwar auf der Basis, dass dort 0 € generiert werden, das Ganze sich also als Schuss in den Ofen erweist. Und da bin ich wieder bei Beispiel 1: Wenn Kuntz das zusätzlich fällig werdende Vorstandsgehalt aus seiner Vergütung kompensiert (weil er ja auch in seinem Verantwortungsbereich entlastet wird), dann hätte mich das voll abgeholt und ich wäre dabei. So wie ich Kuntz beobachtet habe und seine Äußerungen interpretiere, wurde dieser neue Vorstandsposten aber gegen seinen Willen (vermutlich durch Dr. Riesenkampff) durchgesetzt, was dann immerhin ein Beispiel wäre, wo der AR mal nicht als Abnickergremium fungierte. Aber: Ich traue Kuntz zu, dass er den neuen unliebsamen Vorstand genauso schnell wegbeißt, wie er den ungeliebten SD ersatzlos entfernt hat. Und dann haben wir am Ende des Tages wieder nur weiteres knappes Geld verbrannt.
Fazit: Gerade wer die "Defizit-an-Durchblick"-Zeiten lebendig vor Augen hat, muss doch im Moment extrem kritisch auf die Gesamtsituation des Vereins blicken. Es werden nur substanzlose Versprechen aufgehäuft, von denen man dann ein Jahr später nichts mehr wissen will:
Beispiel: 'Wir Verantwortlichen hätten euch seinerzeit gesagt, dass wir jährliche Rücklagen für die Rückzahlung der Anleihe bilden wollen? Davon wissen wir nix mehr. Papperlapp, wir verhandeln einfach mit der Bank über eine Umschuldung. Hurra!'
Noch ein Beispiel: Kuntz sagt jahrelang, ein SD sei in Liga 2 für uns nicht bezahlbar, stellt dann ohne jeden Bezug darauf plötzlich einen ein, feuert diesen dann wieder und besetzt die Stelle jetzt wieder nicht mehr neu. Alles ohne jegliche Begründung über Funktion und Notwendigkeit dieser Position.
Mein lieber Mann! Kurz vor dieser JHV ging ich noch von 15 Mio Schulden aus, dann waren es plötzlich 17 Mio. Unsere Verwaltungskosten haben sich verdoppelt. Machen wir einen Verschlankungsplan zur Kostensenkung? Nöö, wir gehen in die Vollen, stellen noch einen dritten bezahlten Vorstand ein (mit diffuser Begründung zu dessen Selbstfinanzierung) und scheinen voll auf die Verbesserung der Einnahmenseite durch ein verbessertes Marketing zu setzen. Hallo? Wir rutschen vermutlich über kurz oder lang durch den anhaltenden sportlichen Mißerfolg in der TV-Tabelle ab, sind früh aus dem Pokal ausgeschieden, haben kaum noch Transfereinnahmen versprechende junge Spieler und die Zuschauerzahlen brechen ein! Und da wollen diese Traumtänzer am Berg die Einnahmen deutlich erhöhen? Weil ein Verein in dieser Situation ja auch ein so wahnsinnig attraktiver Werbeträger für Sponsoren ist?
Wir können schon froh sein, wenn wir da halbwegs stabil bleiben! Und auf der Kostenseite wird nichts, gar nichts getan! Da müsste es in so einer prekären Situation doch massive Personaleinsparungen geben, und zwar nicht (nur) in der Gastro, sondern vor allem auf der Management- und Vorstandsebene! Und was tun wir? Satteln genau an dieser Stelle noch drauf!
Leute, Leute, werdet endlich wach! Unsere Verantwortlichen verwechseln die wünschenswerte Modernisierung und Professionalisierung der Vereinsstrukturen nach unternehmerischen Prinzipien mit dem Hasardeurstum der Verschiebung von Lasten in die Zukunft - so lange, bis das ganze Kartenhaus zusammenbricht. Modernisierung und Professionalisierung gepaart mit "altmodischen" Prinzipien solider Haushaltsführung - da wäre ich dabei, das würde ich als Weg unterstützen! Aber die da oben verstehen unter Professionalisierung vor allem, dass man für jeden Scheizz sauteure externe Beratungsfirmen beauftragt, deren Namen man bereits teuer bezahlen muss, und darüber hinaus einen Wasserkopf an extrem teuren Vorstands- und GF-Stellen schafft, die wir uns am Ende des Tages doch überhaupt gar nicht leisten können.
Das ist einfach nicht solide gewirtschaftet und in der Sache auch nicht zielführend! Ich bin da nicht dabei. Ob die momentane Strategie, ein Gegengewicht zu Kuntz zu schaffen, den Erfolg bringt, weiß ich auch nicht. Aber es ist immerhin ein Versuch! Aber eigentlich glaube ich an eine echte Lösung nur, wenn Kuntz abgelöst wird. Und dies lieber heute als morgen.
Zitat von chuppa
Und ja die Mehrheit auf der JHV hat quasi gegen Rombach gestimmt. Aber Rombach hat durchaus Recht wenn er sagt dass aus seinem Blickwinkel eine Minderheit im Verhältnis zur Mitgliederanzahl zur zeit Stimmung macht. Rd. 500 Mitglieder welche im das Vertrauen nicht ausgesprochen haben (rd.60% der Anwesenden Mitglieder der JHV) sind gerade mal ca. 4% der Mitglieder (bei Annahme 19000 Vereinsmitglieder).
Und ja die Mehrheit auf der JHV hat quasi gegen Rombach gestimmt. Aber Rombach hat durchaus Recht wenn er sagt dass aus seinem Blickwinkel eine Minderheit im Verhältnis zur Mitgliederanzahl zur zeit Stimmung macht. Rd. 500 Mitglieder welche im das Vertrauen nicht ausgesprochen haben (rd.60% der Anwesenden Mitglieder der JHV) sind gerade mal ca. 4% der Mitglieder (bei Annahme 19000 Vereinsmitglieder).
Das ist ja mal eine Rechnung.
Wenn einem also die Mehrheitsverhältnisse gerade mal nicht passen, bildet man aus den nicht anwesenden Mitgliedern eine fiktive schweigende Mehrheit, die ganz bestimmt gegenteilig abgestimmt hätte. Geht's noch?
Für eine JHV ohne AR-Wahlen war diese Versammlung sehr gut besucht! Jetzt zu sagen, da sind nur die großen Käseverschwörer hingefahren, ist bestenfalls Quatsch, eigentlich aber ziemlich dreist. Das war ein getreues Stimmungsbild im Umfeld des Vereins - nicht mehr und nicht weniger. Alle Argumente, die Du auch in der Medienberichterstattung und in den sozialen Netzwerken findest, wurden da auch artikuliert. Wenn's einem dann in den Kram passt, dreht man die Argumentation aber flugs wieder ins Gegenteil um: Der böse Newtrial fordert die Ablösung von Kuntz, obwohl dieser doch gerade von einer Mehrheit entlastet wurde? Frechheit, der hat wohl die Prinzipien demokratischer Mehrheitsfindung nicht verstanden. Da gilt die Versammlung dann also plötzlich wieder als repräsentativ.
Ich finde, die Wahlergebnisse zur Entlastung lassen sich sehr gut und schlüssig interpretieren: als "Schuss vor den Bug" für die beiden Vorstände! Hätte Grünewalt keine so exzellente Performance abgeliefert, wäre er vermutlich auch nicht entlastet wurde. Und an Kuntz hat man sich nicht so richtig rangetraut, da sollte diesmal noch eine "Denkzettel-Wahl" ohne direkte Konsequenz genügen.
Und im AR wurden die Leute umgekehrt proportional zu ihrer vermuteten Nähe zu Rombach beurteilt: Hauchdünne Entlastung für Frenger, etwas mehr Stimmen für Theis, deutlich mehr Stimmen für den Immer-noch-Hoffnungsträger Dr. Riesenkampff und die meisten Stimmen für Matze Abel. Ich finde, das war schon ein sehr deutliches und gut verständliches Signal!
Wir haben als Mitglieder und Fans schon einmal die Zeichen der Zeit nicht erkannt, wodurch seinerzeit der Verein von seiner Führung bekanntlich voll gegen die Wand gefahren wurde. Wir lassen die diesmal nicht noch mal einfach so weitermachen! Mich hätte die Führung an diesem Abend durchaus noch gewinnen können, wenn sie Substanzielles verkündet hätte. Was genau?
Beispiel 1: Ansage, dass durch die Einstellung des Marketingvorstandes die Summe der Vorstandsgehälter nicht steigt, sondern intern umverteilt wird. Das Aufgabenspektrum bleibt ja auch dasselbe! Wenn also Stefan einen Teil seiner bisherigen Arbeitsfelder abgibt, dann bitte auch den entsprechenden Teil seiner Vergütung!
Beispiel 2: Wiederbesetzung der SD-Stelle. Nichts ist furchterregender als die Aussicht, dass "Stefan wieder näher an die Mannschaft rückt". Das wirft uns in der Aufstellung im sportlichen Bereich wieder in die Steinzeit zurück. Wenn alles professionell aufgestellt werden soll, dann erwarte ich an dieser entscheidenden Schnittstelle eben auch, dass Transfers nicht mehr aus dem Bauch eines Schnäppchenjägers heraus getätigt werden, sondern im Kontext einer planvollen, saisonübergreifend konzipierten Kaderentwicklung (SD) in Kombination mit dem ja scheinbar vorhandenen, professionell aufgestellten Scouting (Notzon).
Beispiel 3: Bevor man irgendwelche Phantasiesummen raushaut, die der neue Marketingvorstand zusätzlich generieren soll, macht man erstmal eine entsprechende Marktanalyse! Davon habe ich auf der JHV aber nichts gehört oder gesehen. Wie kommen die eigentlich zu ihrer Potenzialeinschätzung? Was daran ist mehr als ein frommer Wunsch? Außerdem erwarte ich eine konservative Planung der Mehrkosten dieser Stelle - und zwar auf der Basis, dass dort 0 € generiert werden, das Ganze sich also als Schuss in den Ofen erweist. Und da bin ich wieder bei Beispiel 1: Wenn Kuntz das zusätzlich fällig werdende Vorstandsgehalt aus seiner Vergütung kompensiert (weil er ja auch in seinem Verantwortungsbereich entlastet wird), dann hätte mich das voll abgeholt und ich wäre dabei. So wie ich Kuntz beobachtet habe und seine Äußerungen interpretiere, wurde dieser neue Vorstandsposten aber gegen seinen Willen (vermutlich durch Dr. Riesenkampff) durchgesetzt, was dann immerhin ein Beispiel wäre, wo der AR mal nicht als Abnickergremium fungierte. Aber: Ich traue Kuntz zu, dass er den neuen unliebsamen Vorstand genauso schnell wegbeißt, wie er den ungeliebten SD ersatzlos entfernt hat. Und dann haben wir am Ende des Tages wieder nur weiteres knappes Geld verbrannt.
Fazit: Gerade wer die "Defizit-an-Durchblick"-Zeiten lebendig vor Augen hat, muss doch im Moment extrem kritisch auf die Gesamtsituation des Vereins blicken. Es werden nur substanzlose Versprechen aufgehäuft, von denen man dann ein Jahr später nichts mehr wissen will:
Beispiel: 'Wir Verantwortlichen hätten euch seinerzeit gesagt, dass wir jährliche Rücklagen für die Rückzahlung der Anleihe bilden wollen? Davon wissen wir nix mehr. Papperlapp, wir verhandeln einfach mit der Bank über eine Umschuldung. Hurra!'
Noch ein Beispiel: Kuntz sagt jahrelang, ein SD sei in Liga 2 für uns nicht bezahlbar, stellt dann ohne jeden Bezug darauf plötzlich einen ein, feuert diesen dann wieder und besetzt die Stelle jetzt wieder nicht mehr neu. Alles ohne jegliche Begründung über Funktion und Notwendigkeit dieser Position.
Mein lieber Mann! Kurz vor dieser JHV ging ich noch von 15 Mio Schulden aus, dann waren es plötzlich 17 Mio. Unsere Verwaltungskosten haben sich verdoppelt. Machen wir einen Verschlankungsplan zur Kostensenkung? Nöö, wir gehen in die Vollen, stellen noch einen dritten bezahlten Vorstand ein (mit diffuser Begründung zu dessen Selbstfinanzierung) und scheinen voll auf die Verbesserung der Einnahmenseite durch ein verbessertes Marketing zu setzen. Hallo? Wir rutschen vermutlich über kurz oder lang durch den anhaltenden sportlichen Mißerfolg in der TV-Tabelle ab, sind früh aus dem Pokal ausgeschieden, haben kaum noch Transfereinnahmen versprechende junge Spieler und die Zuschauerzahlen brechen ein! Und da wollen diese Traumtänzer am Berg die Einnahmen deutlich erhöhen? Weil ein Verein in dieser Situation ja auch ein so wahnsinnig attraktiver Werbeträger für Sponsoren ist?
Wir können schon froh sein, wenn wir da halbwegs stabil bleiben! Und auf der Kostenseite wird nichts, gar nichts getan! Da müsste es in so einer prekären Situation doch massive Personaleinsparungen geben, und zwar nicht (nur) in der Gastro, sondern vor allem auf der Management- und Vorstandsebene! Und was tun wir? Satteln genau an dieser Stelle noch drauf! Leute, Leute, werdet endlich wach! Unsere Verantwortlichen verwechseln die wünschenswerte Modernisierung und Professionalisierung der Vereinsstrukturen nach unternehmerischen Prinzipien mit dem Hasardeurstum der Verschiebung von Lasten in die Zukunft - so lange, bis das ganze Kartenhaus zusammenbricht. Modernisierung und Professionalisierung gepaart mit "altmodischen" Prinzipien solider Haushaltsführung - da wäre ich dabei, das würde ich als Weg unterstützen! Aber die da oben verstehen unter Professionalisierung vor allem, dass man für jeden Scheizz sauteure externe Beratungsfirmen beauftragt, deren Namen man bereits teuer bezahlen muss, und darüber hinaus einen Wasserkopf an extrem teuren Vorstands- und GF-Stellen schafft, die wir uns am Ende des Tages doch überhaupt gar nicht leisten können.
Das ist einfach nicht solide gewirtschaftet und in der Sache auch nicht zielführend! Ich bin da nicht dabei. Ob die momentane Strategie, ein Gegengewicht zu Kuntz zu schaffen, den Erfolg bringt, weiß ich auch nicht. Aber es ist immerhin ein Versuch! Aber eigentlich glaube ich an eine echte Lösung nur, wenn Kuntz abgelöst wird. Und dies lieber heute als morgen.
Newtrial, eigentlich wollte ich mit meiner Analyse noch das letzte Spiel in Braunschweig abwarten, um die
Gesamtsituation des Vereins auch in den Kontext mit der sportlichen Perspektive zu stellen.
Aber mit der Darstellung der Gesamtsituation des Vereins in organisatorischer und finanzieller Hinsicht
bist Du mir zuvorgekommen.
Das ist ein sehr guter Beitrag, dem ich in allen Punkten zustimme.
15.12.2015 - 16:34 Uhr
Zitat von Bear09
Hi,
ich konnte leider wegen meiner Arbeit nicht auf die JHV aber hätte eine Frage wurde eigentlich bezüglich der Einladungspanne Beweiße vorgelegt das der FCK daran nicht schuld ist? Weil im liveticker von DBB stand nur etwas von man hätte welche aber nicht das diese gezeigt wurden.
Hi,
ich konnte leider wegen meiner Arbeit nicht auf die JHV aber hätte eine Frage wurde eigentlich bezüglich der Einladungspanne Beweiße vorgelegt das der FCK daran nicht schuld ist? Weil im liveticker von DBB stand nur etwas von man hätte welche aber nicht das diese gezeigt wurden.
Grünewalt konnte die Panne zwar nicht erklären, aber er hat die Verantwortung dafür übernommen und dazu gesagt, es sei seine Entscheidung gewesen die Einladung per Info-Post zu versenden.
15.12.2015 - 17:05 Uhr
Zitat von M4rc1n
Grünewalt konnte die Panne zwar nicht erklären, aber er hat die Verantwortung dafür übernommen und dazu gesagt, es sei seine Entscheidung gewesen die Einladung per Info-Post zu versenden.
Zitat von Bear09
Hi,
ich konnte leider wegen meiner Arbeit nicht auf die JHV aber hätte eine Frage wurde eigentlich bezüglich der Einladungspanne Beweiße vorgelegt das der FCK daran nicht schuld ist? Weil im liveticker von DBB stand nur etwas von man hätte welche aber nicht das diese gezeigt wurden.
Hi,
ich konnte leider wegen meiner Arbeit nicht auf die JHV aber hätte eine Frage wurde eigentlich bezüglich der Einladungspanne Beweiße vorgelegt das der FCK daran nicht schuld ist? Weil im liveticker von DBB stand nur etwas von man hätte welche aber nicht das diese gezeigt wurden.
Grünewalt konnte die Panne zwar nicht erklären, aber er hat die Verantwortung dafür übernommen und dazu gesagt, es sei seine Entscheidung gewesen die Einladung per Info-Post zu versenden.
schön und gut hieß es aber nicht vor derJHV man hätte Belege das nicht der Fehler des FCk wars sondern von der Post und man würde diese auf der JHV Präsentieren?
15.12.2015 - 17:07 Uhr
15.12.2015 - 17:40 Uhr
aus dem Ticker bei dbb:
16:26 Uhr: Gegen die Veröffentlichung der Frankfurter Allgemeine Zeitung, die über eine laut Post-Angaben nicht gedeckte Bezahlkarte ("Postcard") des FCK berichtet hatte, hat der Verein laut Rombach eine Einstweilige Verfügung erwirkt.
16:25 Uhr: Rombach gibt an, dass ein Beleg der Post vorliege, wonach die Einladungen zur JHV wie bereits angegeben am 26.10.2015 abgeschickt wurden.
16:26 Uhr: Gegen die Veröffentlichung der Frankfurter Allgemeine Zeitung, die über eine laut Post-Angaben nicht gedeckte Bezahlkarte ("Postcard") des FCK berichtet hatte, hat der Verein laut Rombach eine Einstweilige Verfügung erwirkt.
16:25 Uhr: Rombach gibt an, dass ein Beleg der Post vorliege, wonach die Einladungen zur JHV wie bereits angegeben am 26.10.2015 abgeschickt wurden.
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