Jahreshauptversammlung 2015
02.11.2015 - 16:08 Uhr
14.12.2015 - 13:56 Uhr
@Hemdl:
diese ganzen Sachen kann ich dir als Nichtmitglied nicht so einfach beantworten, und ich bezweifle es auch dass das der Großteil der Mitglieder kann. Wie du sicherlich mitbekommen hast wurden Stefan Kuntz und Kollegen am Samstag die Entlastung erteilt, was nichts anderes bedeutet als dass die meisten mit seiner Arbeit zufrieden sind. was es da an Durchblick mangelt oder auch nicht ist laut Vereinsrecht nunmal zweitrangig.
ergo: die die etwas ändern gekonnt hätten, wollten es nicht. umgekehrt muss dann also angenommen werden dass die Mehrheit der (auf der JHV anwesenden) Mitglieder mit dem Kurs des Vorstands einverstanden sind.
einen anderen Weg gibt es also nicht.
diese ganzen Sachen kann ich dir als Nichtmitglied nicht so einfach beantworten, und ich bezweifle es auch dass das der Großteil der Mitglieder kann. Wie du sicherlich mitbekommen hast wurden Stefan Kuntz und Kollegen am Samstag die Entlastung erteilt, was nichts anderes bedeutet als dass die meisten mit seiner Arbeit zufrieden sind. was es da an Durchblick mangelt oder auch nicht ist laut Vereinsrecht nunmal zweitrangig.
ergo: die die etwas ändern gekonnt hätten, wollten es nicht. umgekehrt muss dann also angenommen werden dass die Mehrheit der (auf der JHV anwesenden) Mitglieder mit dem Kurs des Vorstands einverstanden sind.
einen anderen Weg gibt es also nicht.
14.12.2015 - 14:08 Uhr
Zitat von Hemdl
Na wie wäre es, wenn man sein ursprüngliches Versprechen wahr macht und den FCK dahin bringt, dass er auch in der zweiten Liga überlebensfähig ist. Bis dato ist er das nämlich nicht, ganz im Gegenteil. Die laufenden Kosten sind bereits jetzt zu hoch, sollen aber weiterhin erhöht werden. Gleichzeitig setzt man alles auf die Karte "Sponsoren", obowohl gerade in dem Bereich zuletzt eher kritischere Töne zu hören waren. Man will den sportlichen Erfolg mit Personen erreichen, die gerade diesen in den letzten Jahren sukzessive heruntergewirtschaftet und Millionen verbrannt haben.
Glaubt hier wirklich auch nur einer, dass das überhaupt funktionieren kann?
Na wie wäre es, wenn man sein ursprüngliches Versprechen wahr macht und den FCK dahin bringt, dass er auch in der zweiten Liga überlebensfähig ist. Bis dato ist er das nämlich nicht, ganz im Gegenteil. Die laufenden Kosten sind bereits jetzt zu hoch, sollen aber weiterhin erhöht werden. Gleichzeitig setzt man alles auf die Karte "Sponsoren", obowohl gerade in dem Bereich zuletzt eher kritischere Töne zu hören waren. Man will den sportlichen Erfolg mit Personen erreichen, die gerade diesen in den letzten Jahren sukzessive heruntergewirtschaftet und Millionen verbrannt haben.
Glaubt hier wirklich auch nur einer, dass das überhaupt funktionieren kann?
Das ist jetzt meine persönliche Meinung, die vll unklug ist, aber:
Ich denke der FCK sollte nicht versuchen darauf hinzuarbeiten in der zweiten Liga überlebensfähig zu sein. Das wird sein Todesurteil.
Die Schere zwischen 1. und 2.Liga wird immer größer, dazu stoßen immer mehr Klubs wie Hoffenheim, RB bald H96 dazu, mit denen wir niemals irgendwie konkurrieren können. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass in einigen Jahren Bremen, Hamburg,Köln, Frankfurt und Stuttgart 2. Liga spielen. Andere Vereine wie Mainz oder Augsburg werden sich nur dank überduchschnittlich exzellenter Arbeit oben halten können, wenn überhaupt.
Dass alles führt unweigerlich dazu dass das, was jetzt solides Zweitligamittelfeld ist in Zukunft im Abstiegskampf oder in der 3. Liga spielt, ich sehe da kein alternatives Szenario.
Wir müssen sehen, dass wir in den nächsten Übergangsjahren irgendwie nochmal hochgehen und uns zwischen Liga 1 und 2 festbeißen
14.12.2015 - 14:09 Uhr
Zitat von parkthebus92
Wie du sicherlich mitbekommen hast wurden Stefan Kuntz und Kollegen am Samstag die Entlastung erteilt, was nichts anderes bedeutet als dass die meisten mit seiner Arbeit zufrieden sind.
Wie du sicherlich mitbekommen hast wurden Stefan Kuntz und Kollegen am Samstag die Entlastung erteilt, was nichts anderes bedeutet als dass die meisten mit seiner Arbeit zufrieden sind.
Nein, das heißt, dass die meisten nicht ausreichend unzufrieden sind, um eine Ablösung zu fordern.
Die Entlastung ist in den allermeisten Fällen ein Pro forma-Akt. Er ist auf der anderen Seite die einzige Möglichkeit, ein Aufsichtsratmitglied vor der nächsten Aufsichtsratswahl zum Rücktritt zu bewegen. Ich bin mir sehr sicher, dass Rombach entlastet worden wäre, wenn er seinen Rücktritt bereits im Vorfeld angekündigt hätte.
Beste Grüße
Lullaby
14.12.2015 - 14:22 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich bin mir sehr sicher, dass Rombach entlastet worden wäre, wenn er seinen Rücktritt bereits im Vorfeld angekündigt hätte.
Beste Grüße
Lullaby
Ich bin mir sehr sicher, dass Rombach entlastet worden wäre, wenn er seinen Rücktritt bereits im Vorfeld angekündigt hätte.
Beste Grüße
Lullaby
Aus seinem Umfeld wird, entgegengesetzt zu seiner Aussage gestern in Flutlicht, berichtet, dass er nicht die Absicht hatte zurückzutreten. Die mangelnde Selbstkritik gegenüber seinem "Auftritt" auf der JHV spricht Bände und eher für die Version aus seinem Umfeld. Er scheint sein Gesicht wahren zu wollen, mehr nicht.
Btw, er wäre auch entlastet worden, wenn er sich besser auf die JHV vorbereitet und entsprechend reagiert hätte auf gewisse Anschuldigungen. Seine Aussagen in Flutlicht, dass er darauf gewartet hätte, dass jemand "für ihn aufsteht" sind erbärmlich für einen Aufsichtsratsvorsitzenden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Meininger am 14.12.2015 um 14:25 Uhr bearbeitet
14.12.2015 - 14:26 Uhr
Zitat von Chuppa
Ich bin kein Mitglied und somit war ich auch nicht bei der JHV.
Aber selbst wenn ich Mitglied wäre, hätte ich besseres vorgehabt.
(...)
Das "Pfälzer" Schauspiel in seiner Gesamtheit (nicht einzelne Wortmeldungen) legten mal wieder klar auf, dass der Verein in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt werden MUSS, damit solche Sitzungen die 8 1/2 Stunden (!!!) dauern ein Ende haben.
Bärendienst für die Aussendarstellung.
Und dann jubeln viele in den Foren. Unwürdig!
Ich bin kein Mitglied und somit war ich auch nicht bei der JHV.
Aber selbst wenn ich Mitglied wäre, hätte ich besseres vorgehabt.
(...)
Das "Pfälzer" Schauspiel in seiner Gesamtheit (nicht einzelne Wortmeldungen) legten mal wieder klar auf, dass der Verein in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt werden MUSS, damit solche Sitzungen die 8 1/2 Stunden (!!!) dauern ein Ende haben.
Bärendienst für die Aussendarstellung.
Und dann jubeln viele in den Foren. Unwürdig!
Lieber Chuppa,
es tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte. Aber immerhin antworte ich. Du sagst, dass Du kein Mitglied bist und wenn Du eins wärst, dann wärest Du nicht hingegangen. Aber jetzt willst Du allen anderen gern mal erklären, was da passiert ist und wie das zu werten ist? Na danke. Das macht mich zornig. Und zwar richtig.
Ich habe mir nach den vielen Stunden der letzten Wochen dringend vorgenommen, dass ich in den nächsten Wochen und vielleicht Monaten erheblich weniger schreiben und weniger lesen will, weil ich der Sache müde bin. Aber dieser eine Beitrag zur JHV muss noch beantwortet werden, weil er eine einzige Ansammlung von Bullshit beinhaltet. Inkompetenten Bullshit übrigens. Das ist mir dann eine ausdrückliche Erwiderung wert.
Das Problem mit Jahreshauptversammlungen eines Fußballvereins ist, dass vielen Mitgliedern die Möglichkeit fehlt, zu beurteilen, was die da vorne eigentlich erzählen. Und wer verstehen will wie die Lage beim FCK tatsächlich aussieht, der muss sich selbst kundig machen. Der muss vor allem die Bilanzen einsehen. Nehmen wir den Herrn Grünewalt zum Beispiel. Mal ganz nebenbei erwähnt, dieser Abend war die mit Abstand beste Performance die er jemals auf einer JHV hingelegt hat - der wusste ganz genau worum es geht und hat sich selbst aus dem Sumpf gearbeitet. Was er da präsentiert hat, war allerdings betriebswirtschaftlich gesehen völliger Humbug. Er hat sich sogar zu der (ernstgemeinten) Behauptung verstiegen, der FCK würde 11.000.000,- € Gewinn machen, wenn - ja wenn - er keine Spielergehälter bezahlen müsste. Mal abgesehen von der Absurdität des Szenarios sei angemerkt, dass in einem solchen Fall ein brutales Defizit entstünde, denn ohne Spieler käme auch niemand zu den Spielen und auch kein Werbepartner könnte sich präsentieren, genausowenig wie der FCK TV-Gelder beanspruchen könnte. Einzig die Genies vorn auf dem Podium und alle anderen Angestellten, müssten trotzdem bezahlt werden. Pfiffe hat es dafür übrigens keine gegeben. Das mal dazu.
Was hat Grünewalt aber tatsächlich zur Finanzlage vorgetragen? Vor allem einen Haufen Bewertungen, wonach die an sich schlecht aussehenden Zahlen ganz anders beurteilt werden müssten. Wie zum Beispiel die Werbeeinnahmen. Da hat er sich darauf konzentriert, dass der vordergründige Rückgang gar kein echter Rückgang sei, weil im Gegenzug ja auch die Leistung an den Werbetreibenden zurückgegangen seien. Und deshalb seien die Werbeeinnahmen so betrachtet eigentlich gar nicht gesunken. Das ist ein netter Einwand. Aber objektiv betrachtet Blödsinn. Wenn in Werbeverträgen nicht auch Rechte verkauft werden wie z.B. der Trikotverkauf (was absolut unüblich ist), dann sprechen wir auf der Leistungsseite von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Displays, vom Recht das eigene Logo mit Spielergesichtern zu nutzen oder aber von einer Jahrespressekonferenz in den Räumen des Hauptsponsors. Jetzt mal ehrlich, muss ich applaudieren wenn die Werbeinnahmen, also die tatsächlich zur Verfügung stehenden Gelder um rund zwanzig Prozent (!) gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sind, dafür aber die Jahrespressekonferenz (bloß ein Beispiel) am Betzenberg stattgefunden hat, statt in den Räumen des Hauptsponsors? Wohl kaum. Hat die JHV aber getan.
Den Rest der Zeit hat Grünewalt mit emotionalen Geschichten verbracht, was er am System Betzenberg alles verbessert - in erster Linie professionalisiert hat. Das ist richtig. Die entscheidende Frage ist aber nicht behandelt worden. Nämlich ob sich der FCK diese Professionalisierungen überhaupt leisten kann. In diesem Maße. Mir kommt da ein Beispiel in Erinnerung. Es gibt offenbar ein paar Palletten im Fritz Walter Museum. Die wurden nicht von den ehrenamtlichen Helfern gestrichen, sondern von einer Agentur. Das ist natürlich professioneller, aber ist das auch bezahlbar?
Sicher lässt sich nicht alles mit Ehrenamtlichen realisieren. Aber auch da stellt sich die Frage, ob denn alles in dem Umfang überhaupt nötig ist. Der FCK hat offenbar eine Firma engagiert die mit spiritualistischen Methoden einschließlich Düften vor Heimspielen aufgetreten ist. In der Kabine. Nun ist auch klar, dass so etwas nicht von Ehrenamtlichen erledigt werden könnte - obwohl sich in der Westkurve oder auf einer der anderen Tribünen sicher genug Motivationshelfer finden würden die nicht bezahlt werden wollen. Ob die favorisierte Methode - "ich tret die ordentlich in den Ar,sch" dann zielführend wäre, darf natürlich bezweifelt werden. Aber muss ich als klammer und seit Jahren überschuldeter Zweitligist dann tatsächlich 50.000,- € ausgeben um Düfte und gutes Charma zu versprühen? Übrigens wie Rombach dann berichtete, mit nachträglicher Genehmigung des AR. Wie sehr das im letzten Heimspiel der letzten Saison geholfen hat haben wir ja gesehen. Pfiffe gab es auch dafür keine - obwohl, vielleicht habe ich selbst gepfiffen. Ich weiß es aber nicht mehr genau. Gott sei Dank haben aber ein paar von diesen "Provinzlern" später nachgefragt. Und damit die Geschichte erst aufgedeckt und der Außendarstellung dieses Vereins Schaden zugefügt. Deiner Meinung nach. Das ist eine absurde Dolchstoßlegende - die nicht aufrecht zu erhalten ist, wenn man auch nur minimale Sachkenntnis mitbringt.
Grünewalt hat dann eine lange Geschichte über eine aufgedeckte Unterschlagung erzählt, mit menschlichen Dramen und einem Sherlock Grünewalt in der Hauptrolle. Fand auch viel Anklang. Kommen wir zum Schluss des Teils Grünewalt. Er hat, wie bereits erwähnt, sehr emotionalisiert - es waren sogar ein paar angedeutete Tränen dabei und schließlich mit viel Applaus sehr häufig darauf verwiesen wie fürchterlich der Rucksack doch gewesen sei, den "der Stefan" bei seinem Amtsantritt übernommen habe. Und wie er, Fritz Grünewalt, diesen Rucksack bis zum heutigen Tag ausgeräumt habe, so das heute endlich der Tag erreicht sei, an dem diese fürchterlichen Lasten von den "Schultern von Stefan" genommen worden seien. Erst jetzt könne man die Arbeit des Vorstandes überhaupt objektiv bewerten. Da gab es ganz viel Applaus.
Objektiv? Gut. Dann machen wir das doch. Was er nicht erwähnt hat, war folgendes. Der FCK hat heute siebzehn Millionen Euro Schulden. Er ist mit einer Summe von rund 800.000,- € überschuldet. Ein Teil der Lizenzbedingungen der DFL sieht vor, dieses negative Eigenkapital zu verringern. Wenn nun tatsächlich der vom FCK geplante Verlust von 1 Million Euro eintritt, dann schießt dieses mühsam zurückgeführte "negative Eigenkapital" wieder auf 1,8 Millionen Euro. Das gefährdet die Lizenz. Wenn wir aber, zum Beispiel weil Zimmer sich im März das Kreuzband reißt (was ich nicht hoffe) oder Müller eine Formkrise bekommt und in ein Loch fällt, gar keine Transfererlöse realisieren können, dann weiß ich nicht wie der Laden überhaupt gerettet werden kann. Denn 3.000 Zuschauer im Schnitt weniger bedeuten rund 1 Million weniger in der Kasse. Und die TV Gelder werden erheblich zurückgehen, wenn nicht noch ein Wunder passiert. Gestern waren geschätzt vielleicht 16.000 Leute im Stadion. An vielen Wurstständen musstest Du selbst in der Halbzeit nicht anstehen. Und viele Mitarbeiter dieser Stände standen die meiste Zeit, vor und nach dem Spiel einfach rum. Jeder der da war, wird das bestätigen können.
Die Investition ins NLZ von der seit Jahren verkündet wird, dass sie GLEICH am Ende des (jeweils) NÄCHSTEN Jahres stattfindet, ist auch in diesem Fall auf das Ende des Jahres 2016 verschoben worden. Kollege Butduma hat mich während der JHV in seiner unnachahmlichen Art freundlich darauf hingewiesen, dass es nicht gelogen sein muss(te) wenn permanent seit Jahren der Eindruck erzeugt würde, dass die Bagger praktisch schon im Anrollen wären, denn niemand wisse ja genau, woher diese Bagger eigentlich kommen. Könnte ja sehr weit weg sein und Bagger fahren bekanntlich sehr langsam. Aber mal ernsthaft.
Ich sage hier und heute voraus, dass die Investitionen in der Form und dem Umfang wie Stefan Kuntz das vorgetragen hat vorläufig gar nicht so stattfinden werden. Der hat eigentlich nur das wiederholt, was im Januar 2013 schon in der Werbebroschüre der Betzeanleihe zu lesen war. Um es klar zu sagen, der Rest der durch die Transfererlöse wieder teilweise aufgefüllten Fananleihe wird unter normalen Umständen als ÜBERLEBENSGARANTIE für den Verein gebraucht werden, bevor man die Finanzen und damit das operative Geschäft des FCK wieder auf gesunde Füße stellen kann. Wer über Jahre bei einem überschuldeten Unternehmen ein operatives Defizit aufbaut, welches nur mit Sondereinnahmen auszugleichen ist, der schafft keine seriösen Bedingungen sondern ein Schneeballsystem. Vielleicht solltest Du darüber mal nachdenken Chuppa, bevor Du den Verkauf des Vereins forderst.
Abschließend noch einen Absatz zu Grünewalt in eigener Sache. Ich habe ihm nach der JHV in einem persönlichen Gespräch alles Gute gewünscht. Und das habe ich ehrlich gemeint. Es geht hier nicht um einen Krieg gegen Personen. Es geht um den Verein. Die JHV hat trotz der von mir ausgegrabenen Dinge Herrn Grünewalt mehrheitlich die Entlastung erteilt. Damit ist er raus. Mein Antrag hatte aber auch noch ein zweites Ziel. Ich wollte die Einzelentlastung des Vorstandes, weil damit auch wesentlich leichter der Antrag auf die Einzelentlastung des Aufsichtsrates durchzubringen war. Und den hielt ich für elementar. Wie übrigens viele auch hier im Forum. Ich habe mir aus diesem Grund sogar Gerichtsurteile beschafft, um einer Argumentation vorzubeugen, eine Einzelentlastung sei nicht zulässig. Das war dann aber aufgrund des langen Vorlaufs meines Antrages gar nicht mehr nötig. Diese von mir beantragte Einzelentlastung des Vorstandes ist von den Mitgliedern mehrheitlich befürwortet worden. Und das hat den Mitgliedern und den Funktionären zwei Dinge verdeutlicht:
a) Das Vertrauen in den Vorstand, auch in die Person Stefan Kuntz, ist nicht mehr besonders groß.
b) Eine Einzelentlastung auch des AR ist möglich und nicht verhinderbar wenn die Mitglieder dies mehrheitlich wünschen.
Und die kam ja dann auch. Ich selbst habe mich zu keinem Zeitpunkt der Illusion hingegeben meine Positionen würden zu einem Triumphzug führen - im Gegenteil. Mir ging der berühmte "Ar.sch" ziemlich auf Grundeis. Ich musste mich also sprichwörtlich selbst bei den Christbaumkugeln (Kohlmeyer) fassen. Das habe ich dann ja auch irgendwie getan. Aber außer dem Hinweis ich solle mir endlich einen "Alluhut aufsetzen" wegen meiner Verschwörungstheorien oder mich endlich zu "Schalke 04 verpissen" wo ich angeblich hingehöre und dem Wunsch eines kleineren Vereinsfunktionärs "Typen wie mir solle man einen Sack über den Kopf ziehen und mich dann an die Wand stellen" habe ich sehr viel mehr positives Feedback bekommen, als ich es für möglich gehalten hätte. Schließlich war ich über Wochen der alleinige Bugwellenbrecher.
Und jetzt kommen wir zur Rolle von Professor Rombach. Der ist nämlich kein "Bauernopfer" sondern ein elementarer Baustein im "System Kuntz". Wer sich mit der Sache nicht beschäftigt hat, kann das nicht wissen. Das ist auch der Grund, warum ich mir gestern die Zeit genommen habe, mich auf dem Weg zu meinem Auto noch mit zwei jüngeren Leuten lange zu unterhalten, die eine sehr ähnliche These vertreten haben. Rombach hat nämlich keinesfalls nur referiert was die anderen Mitglieder wollen. Der Aufsichtsrat agiert tatsächlich seit Jahren mit einem gesplitteten Votum. Es gibt eine Mehrheitsmeinung und ein Minderheitsmeinung. Das führt auch zu dem Missverständnis, Matthias Abel hätte gar nichts erreicht. Es gibt im AR eine "Rombach Fraktion", dass sind zwei Mitglieder und er selbst, die grundsätzlich an der Seite des Vorstandes und geschlossen agiert. Das lässt sich auch von außen erkennen. Rombach ist trotz seiner rückläufigen Wahlergebnisse (zuletzt war er nur noch an Rang drei von fünf) immer wieder zum AR Chef gewählt worden. Mit seiner eigenen Stimme. Unser AR besteht aus fünf Leuten. Es reichen also drei Leute aus um den Kurs des AR zu bestimmen. Rombach ist in dieser Betonfraktion der wichtigste Stein. Er wiederum ist (war) bereit alles zu tun was Stefan Kuntz will, weil er im Gegenzug darauf hofft, dass Kuntz ihn stützt. Was er auch lange getan hat. Und jetzt kommen wir auf ganz schwieriges Terrain. Denn ich kann hier kaum über die Mehrheitsverhältnisse im Einzelfall referieren, ohne Leute in Schwierigkeiten zu bringen. Der Aufsichtsrat tagt grundsätzlich nicht öffentlich. Er darf seine Entscheidungsfindung, mithin Mehrheitsverhältnisse nicht öffentlich bekannt geben. Das ist schade. Denn es führt zu dem Missverständnis, dass alle Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Ich kann nur nochmal versichern, dies ist nicht der Fall. Trotzdem muss ich mich auf öffentlich bekannte Dinge konzentrieren. Anders kann und darf ich hier nicht argumentieren.
Professor Rombach begann seinen Abend damit, dass er einen Schlag in meine Richtung führte. Offenbar hatte ihm keiner mitgeteilt, dass der Vorstand nun doch nicht die Absicht hatte, mich zum "neuen Ashelm" zu machen. So stand er mit seiner Behauptung am Ende ziemlich allein, in der er den anwesenden Mitgliedern sagen wollte, dass Anträge wie meiner, den Verein "zwei bis drei gute Transfers" kosten, WEIL SIE SO HOHE KOSTEN verursachen. Mit anderen Worten, es ist die Schuld von Mitgliedern wie mir, dass die Mannschaft nicht so gut dasteht wie sie dastehen würde, wenn Leute wie ich endlich mal die Schnauze hielten. Das hat ihm aber wohl niemand geglaubt. Wenn der Verein allerdings tatsächlich 42 TDE ausgegeben haben sollte um festzustellen, dass die Ehefrau von Fritz Grünewalt nach BRaGo abrechnet hat (wie alle Rechstanwälte!) - dann allerdings wundert mich hinsichtlich der finanziellen Lage gar nichts mehr. Das Gutachten ging an der Sache vorbei. Ich bin auch zu keinem Zeitpunkt gefragt worden, wo ich eigentlich das Problem sehe. Und auch nicht was ich gern wissen möchte. Hätten die das getan, hätten die vermutlich kein Gutachten in Auftrag gegeben. Und wenn doch, dann ganz sicher nicht dieses.
Die Ergebnisse wurden dann auch noch, sorry Herr Riesenkampff, falsch vorgetragen. An der entscheidenden Stelle war auf der Folie etwas anderes zu sehen, als in seinem Vortrag. Ich habe mich später rückversichert. Die Information auf der Folie ist die relevante gewesen. Und daraus geht hervor, dass die zusätzlichen Gehaltszahlungen für die qua Amt zu leitende FCK Gastronomie nicht auf eine zusätzliche Belastung zurückzuführen waren. Sondern auf den Eintritt von Marco Stenger. Ich stelle das hier gerne richtig. Denn der Herr Dr. Ohlinger, vor allem aber auch der Herr König, Vorgänger von Herrn Stenger als Geschäftsfüher, haben diesen Job ehrenamtlich miterledigt. Da konnte, so lange König im Amt war, keinesfalls zusätzliches Geld an den Finanzvorstand gezahlt werden, der ja im Gegensatz zu Dr. Ohlinger schon hauptberuflich tätig war. Erst als Grünewalt seinen Freund und Weggefährten Stenger, das hat er ja wenigstens auf der JHV eingeräumt, zum FCK geholt hat, hat er sich selbst und damit auch Stenger Geld diesen zusätzlichen Schluck aus der Pulle genehmigt. Übrigens einen unterschiedlich großen. Merkwürdig wenn es ja um die GLEICHE Tätigkeit geht. Das sollte einem AR Chef schon zu denken geben. Aber das Fass ist jetzt zu. Und damit auch für mich erledigt. Ein Gutachten, zumal ein so teures, hätte es DAFÜR aber nicht gebraucht. Weshalb ich im Vorfeld auch dringend davon abgeraten habe eines zu erstellen.
Zurück zu Herrn Rombach. Herr Rombach wurde im Laufe des Abends mehrfach der Lüge überführt. Nicht nur in seiner Heldengeschichte wie er den Briegel persönlich in den Verein zurückgeholt habe. Das tat er dann mit einem Schulterzucken ab. Ja gut. Dann stimmt das eben nicht. Kommen wir jetzt zum nächsten Tagesordnungspunkt. Das offenbart eine Geisteshaltung. Es stehen ja auch noch einige ganz öffentlich vorgetragene Unwahrheiten zur Debatte, so zum Beispiel das wohl berühmteste aus der Amtszeit Rombach:
"Ich kann jedem Fan und jedem Mitglied versichern: Diese sechs Millionen werden nicht angetastet - dafür stehe ich mit meinem Wort."
(Professor Rombach im September 2013 als AR Chef des FCK im SWR Fernsehen / "Flutlicht")
Warum ich gerade dieses Zitat wieder rauskrame? Weil es an diesem Abend dank einiger beherzter Mitglieder ("Provinzler") eine GANZ NEUE QUALITÄT bekommen hat. Professor Rombach musste nämlich aufgrund hartnäckiger Nachfrage schließlich einräumen, dass er diese Aussage ganz bewusst getätigt hat, zu einem ZEITPUNKT als er SCHON WUSSTE, dass die Fananleihe bereits als Liquiditätspuffer eingesetzt worden war. Das war dann doch mal ein Ding, was ihm wohl nicht mal der größte Kritiker unterstellt hätte. Ich kann nur jedem danken, der da so beharrlich unter dem Murren der Mitglieder nachgefragt hat.
Im weiteren Vortrag schwadronierte Rombach darüber, wie ein eigener Marketingvorstand drei bis vier Millionen Euro praktisch auf die persönliche Weisung des AR Chefs "generieren" würde (soll er die drucken?), um so den Spieleretat nennenswert zu steigern um wieder aufzusteigen. Das Kernproblem nannte und erkannte er gar nicht:
Eine Marke die systematisch vom eigenen Vorstand kaputt geredet wird kann keine Ertragssteigerung auf der Vermarktungsseite erwirken. Das ist im zukünftigen AR zumindest jetzt einer Mehrheit auch völlig bewusst. Dass dieses Leute im AR nun in der Mehrheit sind, ist vor allem dem Ergebnis dieser Jahreshauptversammlung zu verdanken. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Chaoten oder Provinzlern zu tun.
Die Themen der künftigen Jahre werden wohl vor allem Konsolidierung und Transparenz lauten. Das Thema Konsolidierung wird dabei die übergeordnete Rolle spielen, denn es gilt fürs operative Geschäft, es gilt für den sportlichen Teil und es gilt für den Bereich Verschuldung und Eigenkapital. Das Thema Transparenz gilt vor allem im Verein selbst. Ich habe gegenüber Teilen des AR bereits angekündigt, dass ich den AR demnächst anschreiben werde, um die Erarbeitung von Compliance Regeln anzustoßen, die für alle Mitarbeiter verbindlich und heute bei solchen Unternehmensgrößen eigentlich selbstverständlich sind. Auch um die Erarbeitung objektiver Auftragsvergabekriterien werde ich den Aufsichtsrat bitten. Wenn das umgesetzt wird, ist eine Verflechtung von Vereinsgeschäft und persönlichen Interessen, so wie ich sie bei meinen Recherchen vorgefunden habe, in der Zukunft beim FCK nicht mehr möglich. Um allein eine solche Selbstverständlichkeit durch Mehrheitsbeschluss im Aufsichtsrat herbeizuführen musste Professor Rombach aus dem Amt. Sonst wäre das nicht durchsetzbar gewesen.
Der Verein wird, das wurde mir im Anschluss der JHV von mehreren Aufsichtsratsmitgliedern persönlich versichert, beide zukünftigen Vorstandsmitglieder nicht wieder auf persönlichen Wunsch eines Vorstandsmitgliedes besetzen, sondern auf Basis einer unabhängigen Personalsuche. Es werden nun tatsächlich die besten Leute geholt, die der FCK im Rahmen seiner aktuellen Möglichkeiten verpflichten kann. Ich wünsche dem künftigen AR dabei ein glückliches Händchen. Er wird es brauchen. Und es ergibt sich daraus ein angenehmer Nebeneffekt. Durch die Erweiterung von zwei auf drei Mitglieder, kann der Vorstandsvorsitzende zukünftig überstimmt werden, wenn es dem Vorstand aus Abwägungen der Einzelressorts heraus erforderlich erscheint. Mit der Nichtentlastung des AR Chefs ist die Zeit der Freundschaft aber auch die der einsamen Entscheidungen im Vorstand zu Ende gegangen. Das ist WESENTLICH ein Ergebnis dieser JHV.
Hier haben also weder ein paar "Provinzler" - schäm dich Chuppa, schäm dich! - noch irgendwelche "Chaoten", "Ratten" oder "Heckenschützen" den Verein geschädigt, hier haben sich - hoffentlich noch rechtzeitig - diejenigen den Verein ein Stück weit zurückgeholt, denen er gehört: Die Mitglieder des 1.FC Kaiserslautern e.V. - und das war ein für den Bestand des Vereins elementar notwendiger Vorgang. Ist jetzt alles gut? Wohl kaum. Wir haben jetzt die Möglichkeit den Kahn umzusteuern. Das wird dauern. Und in Zukunft heißt es dann tatsächlich wieder zusammenhalten und zusammenstehen, denn vom Ausguck unseres Vereinsschiffes tönt der laut vernehmliche Ruf: "Eisberg voraus!".
Also, alle Mann an die Ruder. Das war meine Sicht der Dinge. Und jetzt brauche ich echt ein wenig Abstand. Und noch was persönliches für Chuppa. Wenn es zu grob war Chuppa, dann sieh mir das bitte nach. Aber darauf musste ich einfach antworten. Und ich wollte da aus meinem Herzen keine Mördergrube machen. Denn das durfte so nicht stehen bleiben. Es diskreditiert die Arbeit von ganz vielen Menschen, die ihre Freizeit und ihren Ruf aufs Spiel gesetzt haben - und das in einem Maße, wie man das von einfachen Mitgliedern gar nicht erwarten darf. Wir können stolz darauf sein, dass unser Verein, mithin der 1. FC Kaiserslautern, solche Mitglieder hat.
Gruß Berti
14.12.2015 - 14:44 Uhr
Zitat von Meininger
Btw, er wäre auch entlastet worden, wenn er sich besser auf die JHV vorbereitet und entsprechend reagiert hätte auf gewisse Anschuldigungen. Seine Aussagen in Flutlicht, dass er darauf gewartet hätte, dass jemand "für ihn aufsteht" sind erbärmlich für einen Aufsichtsratsvorsitzenden.
Btw, er wäre auch entlastet worden, wenn er sich besser auf die JHV vorbereitet und entsprechend reagiert hätte auf gewisse Anschuldigungen. Seine Aussagen in Flutlicht, dass er darauf gewartet hätte, dass jemand "für ihn aufsteht" sind erbärmlich für einen Aufsichtsratsvorsitzenden.
Trotz meiner Abstimmung finde ich, dass Rombach hier nicht unrecht hat. Es gibt viele Mitglieder hier im Forum (und beim FCK), die sich immer wieder für Kuntz, Grünewalt und den AR stark machen. Von denen kamen aber auf der JHV keine Wortmeldungen.
Und zumindest als die Diskussion im AR diskutiert wurde und Kind sich zu wort meldete, hätte ich eine Aussage von den restlichen AR-Mitgliedern erwartet. Mit einer kurzen Einschätzung bzw. Darstellung, wie die Kommunikation im Aufsichtsrat läuft.
Die Äußerungen vom Rombach nach der JHV würde ich aber nicht auf die Goldwaage legen, da spielt auch eine gekränkte Eitelkeit eine große Rolle. Vielleicht hätte ihm auch jemand aus seinem "Umfeld" zu einem Flutlicht-Verzicht raten sollen. Naja, aber du scheinst ja sein Umfeld besser zu kennen.
14.12.2015 - 15:46 Uhr
@Bertikoks
Ich möchte ich mich hier nochmal für dein Engagement bedanken. Das ist beileibe nicht selbstverständlich hier so nachgiebig und detailliert Recherche zu betreiben und sich auf einem solchen Terrain zu bewegen.
Dazu gabs selbstredend eine Wertung für diesen tollen Beitrag, aber im gleichen Atmezug muss ich auch erwähnen, dass du solche Sätze wie "Wir wollten Rombachs Kopf und wir haben ihn bekommen." nicht nötig hast.
Ich möchte ich mich hier nochmal für dein Engagement bedanken. Das ist beileibe nicht selbstverständlich hier so nachgiebig und detailliert Recherche zu betreiben und sich auf einem solchen Terrain zu bewegen.
Dazu gabs selbstredend eine Wertung für diesen tollen Beitrag, aber im gleichen Atmezug muss ich auch erwähnen, dass du solche Sätze wie "Wir wollten Rombachs Kopf und wir haben ihn bekommen." nicht nötig hast.
14.12.2015 - 15:49 Uhr
Meine Meinung:
Der Berti unterteilt jetzt in seinem ureigenen Selbstverständnis in A-, B- und C-Mitglieder. Von den "Genies", die von nichts eine Ahnung haben und applaudieren, wenn es nur ein wenig emotional wird, bis zu denen, die sich in heldenhafter Art und Weise in den Dienst des Vereins stellen (wie er selbst natürlich) und gnadenlos aufklären (selbst dort, wo es nichts aufzuklären gibt, bzw. wo man sich vermeintliche Tatsachen woanders geklaut hat). Ich sehe da jetzt keinen großen Unterschied zu chuppas Argumentation, ist halt nur von der anderen Seite betrachtet.
Weiterhin macht er sich und seinen Verdienst größer als es den Tatsachen entspricht. Den Bock umgestoßen haben definitiv andere.
Wer jetzt eine Rede (Grünewalt) in der Form auseinandernehmen muss, wie hier geschehen (Spielergehälter auf Null = 11 Mio Gewinn.....wer denkt, dass man das Ernst nehmen muss, hat den Schuss nicht gehört), hat wohl in der Tat ein Problem damit, dass Grünewalt mit einem blauen Auge davon gekommen ist. So ehrlich sollte man dann doch noch sein. Aber sich selbst dann auf die Fahnen zu schreiben, am Umsturz des AR maßgeblich beteiligt zu sein, setzt für mich dem ganzen die Krone auf.
Wahrscheinlich muss man aber in der "Vereinspolitik" bzw. in der Politik so agieren, denn man kann das alles auch im Gegenzug auch der anderen Seite vorwerfen. Statt demütig und im Sinne des Vereins zu reden und handeln, hockt sich Rombach ins Fernsehstudio und gibt den anderen die Schuld.
Und die "Gegenseite" von Rombach hier im Forum schmückt sich mit fremden Federn UND verkündet mit stolzgeschwellter Brust und Kriegsrhetorik dass Ziele erreicht sind und ein Kopf gerollt ist.
Das beweist mir: Weder dem Einen noch dem Anderen geht es um nur den FCK und deshalb kann ich chuppas Einwand gut nachvollziehen.
Ich persönlich verwende auch ganz viel Freizeit und setze meinen Ruf aufs Spiel, bekomme ganz viele Ratschläge von Menschen, die es viel besser machen könnten, kann sogar teilweise haftbar gemacht werden...... wenn ich mich, so wie seit einiger Zeit, ehrenamtlich für meinen Heimatverein engagiere. Und das nicht für ein paar Stunden vor einer JHV, sondern 12 Monate im Jahr, einige Wochenstunden, wahrscheinlich über einige Jahre hinweg. Wenn ich jedes Mal erwarten würde, dafür eine virtuelle Krone aufgesetzt zu bekommen, wäre ich nur noch in den Foren dieser Welt unterwegs und könnte mich nicht mehr um die tatsächlichen Probleme meines Vereins kümmern.
Und: Nein...ich nehme Grünewalt ausdrücklich hier nicht aus der Schusslinie. Natürlich ist auch sein gößtes Anliegen, sich so gut als möglich darzustellen. Es geht hier allerdings um seine berufliche Reputation. Die Chance, sich hier einen einigermaßen anständigen Abgang zu verschaffen, musste er nutzen, sonst wäre es beruflich erst einmal zappenduster gewesen. Dass ich lieber einen ehrenamtlichen Vorstand hätte, der sich nur für den FCK den ***** aufreißt und dabei erfolgreich ist, brauche ich nicht zu wiederholen. Aber die Zeit ist rum und auch die integersten ehrenamtlichen Vorstände wurden schon vom Hof gejagt.
Zum Abschluss noch EINMAL: Sämtliche Überlebensstrategien hängen mit dem sportlichen Erfolg zusammen. Daran ändert kein Berti und auch kein Stefan Kuntz oder "Mister X" etwas daran. Das Stadion ist defintiv dann unser Sargnagel, wenn der Zuschauerschnitt noch weiter zurück geht. Das kann man an weichen Kriterien festmachen: Wie soll in einem solchen Kasten so etwas wie Gemeinschaftsgefühl während der Spiele entstehen, auch wenn sie mal schlecht sind (wie Paderborn oder gestern erlebt)? Oder an harten Kriterien: Fehlende Einnahmen.
Und er wird zurückgehen, wenn der FCK sich als sportlich graue Maus im Mittelfeld der 2. Liga tummelt. Da kann Kuntz das Bild des gallischen Dorfes auspacken wie er will, wenn der Verein es nicht schafft, sich auf die Gegebenheiten des modernen Fußballs einzustellen und trotzdem eine Nische besetzen kann, wird das nichts. Das Problem ist nämlich, dass wir für eine Nische irgendwie zu groß sind. Sowohl das Stadion etc., als auch das Denken der Fans. Und wie DAS zu lösen ist, habe ich von den hellen Köpfen und Fußballmanagern hier noch nicht ansatzweise hören dürfen. Zumindest war nichts davon so gehaltvoll, dass es mir haften geblieben wäre....
Der Berti unterteilt jetzt in seinem ureigenen Selbstverständnis in A-, B- und C-Mitglieder. Von den "Genies", die von nichts eine Ahnung haben und applaudieren, wenn es nur ein wenig emotional wird, bis zu denen, die sich in heldenhafter Art und Weise in den Dienst des Vereins stellen (wie er selbst natürlich) und gnadenlos aufklären (selbst dort, wo es nichts aufzuklären gibt, bzw. wo man sich vermeintliche Tatsachen woanders geklaut hat). Ich sehe da jetzt keinen großen Unterschied zu chuppas Argumentation, ist halt nur von der anderen Seite betrachtet.
Weiterhin macht er sich und seinen Verdienst größer als es den Tatsachen entspricht. Den Bock umgestoßen haben definitiv andere.
Wer jetzt eine Rede (Grünewalt) in der Form auseinandernehmen muss, wie hier geschehen (Spielergehälter auf Null = 11 Mio Gewinn.....wer denkt, dass man das Ernst nehmen muss, hat den Schuss nicht gehört), hat wohl in der Tat ein Problem damit, dass Grünewalt mit einem blauen Auge davon gekommen ist. So ehrlich sollte man dann doch noch sein. Aber sich selbst dann auf die Fahnen zu schreiben, am Umsturz des AR maßgeblich beteiligt zu sein, setzt für mich dem ganzen die Krone auf.
Wahrscheinlich muss man aber in der "Vereinspolitik" bzw. in der Politik so agieren, denn man kann das alles auch im Gegenzug auch der anderen Seite vorwerfen. Statt demütig und im Sinne des Vereins zu reden und handeln, hockt sich Rombach ins Fernsehstudio und gibt den anderen die Schuld.
Und die "Gegenseite" von Rombach hier im Forum schmückt sich mit fremden Federn UND verkündet mit stolzgeschwellter Brust und Kriegsrhetorik dass Ziele erreicht sind und ein Kopf gerollt ist.
Das beweist mir: Weder dem Einen noch dem Anderen geht es um nur den FCK und deshalb kann ich chuppas Einwand gut nachvollziehen.
Ich persönlich verwende auch ganz viel Freizeit und setze meinen Ruf aufs Spiel, bekomme ganz viele Ratschläge von Menschen, die es viel besser machen könnten, kann sogar teilweise haftbar gemacht werden...... wenn ich mich, so wie seit einiger Zeit, ehrenamtlich für meinen Heimatverein engagiere. Und das nicht für ein paar Stunden vor einer JHV, sondern 12 Monate im Jahr, einige Wochenstunden, wahrscheinlich über einige Jahre hinweg. Wenn ich jedes Mal erwarten würde, dafür eine virtuelle Krone aufgesetzt zu bekommen, wäre ich nur noch in den Foren dieser Welt unterwegs und könnte mich nicht mehr um die tatsächlichen Probleme meines Vereins kümmern.
Und: Nein...ich nehme Grünewalt ausdrücklich hier nicht aus der Schusslinie. Natürlich ist auch sein gößtes Anliegen, sich so gut als möglich darzustellen. Es geht hier allerdings um seine berufliche Reputation. Die Chance, sich hier einen einigermaßen anständigen Abgang zu verschaffen, musste er nutzen, sonst wäre es beruflich erst einmal zappenduster gewesen. Dass ich lieber einen ehrenamtlichen Vorstand hätte, der sich nur für den FCK den ***** aufreißt und dabei erfolgreich ist, brauche ich nicht zu wiederholen. Aber die Zeit ist rum und auch die integersten ehrenamtlichen Vorstände wurden schon vom Hof gejagt.
Zum Abschluss noch EINMAL: Sämtliche Überlebensstrategien hängen mit dem sportlichen Erfolg zusammen. Daran ändert kein Berti und auch kein Stefan Kuntz oder "Mister X" etwas daran. Das Stadion ist defintiv dann unser Sargnagel, wenn der Zuschauerschnitt noch weiter zurück geht. Das kann man an weichen Kriterien festmachen: Wie soll in einem solchen Kasten so etwas wie Gemeinschaftsgefühl während der Spiele entstehen, auch wenn sie mal schlecht sind (wie Paderborn oder gestern erlebt)? Oder an harten Kriterien: Fehlende Einnahmen.
Und er wird zurückgehen, wenn der FCK sich als sportlich graue Maus im Mittelfeld der 2. Liga tummelt. Da kann Kuntz das Bild des gallischen Dorfes auspacken wie er will, wenn der Verein es nicht schafft, sich auf die Gegebenheiten des modernen Fußballs einzustellen und trotzdem eine Nische besetzen kann, wird das nichts. Das Problem ist nämlich, dass wir für eine Nische irgendwie zu groß sind. Sowohl das Stadion etc., als auch das Denken der Fans. Und wie DAS zu lösen ist, habe ich von den hellen Köpfen und Fußballmanagern hier noch nicht ansatzweise hören dürfen. Zumindest war nichts davon so gehaltvoll, dass es mir haften geblieben wäre....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hassabamba am 14.12.2015 um 16:00 Uhr bearbeitet
14.12.2015 - 16:07 Uhr
Zitat von Hassabamba
Und die "Gegenseite" von Rombach hier im Forum schmückt sich mit fremden Federn UND verkündet mit stolzgeschwellter Brust und Kriegsrhetorik dass Ziele erreicht sind und ein Kopf gerollt ist.
Und die "Gegenseite" von Rombach hier im Forum schmückt sich mit fremden Federn UND verkündet mit stolzgeschwellter Brust und Kriegsrhetorik dass Ziele erreicht sind und ein Kopf gerollt ist.
Hassa, etwas zu pauschalisierend, oder?
Ich habe Herrn Rombach auch nicht entlastet, habe aber bedauert, dass es vereinzelt Schadenfreude gab. Manche mögen dies sogar als menschlich ansehen aufgrund zurück liegender Ereignisse... Denn die "Gegenseite" (die es eigentlich nicht gibt, weil es kein einheitliches Kritiker-Bündnis o.ä. gibt) war bestimmt nicht immer "fair".
Aber um mal klar zu stellen (denn den o.g. Schuh lass ich mir nicht anziehen): Mir geht es um den FCK, Berti auch und etlichen hundert anderen Mitglieder, die nicht entlasteten, sicher auch. Um was denn auch sonst? Ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen: Ich will keinen Posten im Verein, was ja gerne als Legende benutzt wird. Ich will nur einen glaubwürdigen AR-Vorsitzenden, der AUFSICHT führt. Es ging längst nicht mehr nur um Vertrauen. Es ging um die Pflichten eines Aufsichtsrates und eines Aufsichtsratsvorsitzenden. Gewisse Dinge waren einfach ein No-Go, Rombach scheint dies immer noch nicht verstanden zu haben. Wenn ich nicht weiß wie es finanziell aktuell (zum 12.12.2015) um den Verein steht, dann hat das auch nichts mit "schlecht vorbereitet" zu tun.
Des Weiteren bin ich entsetzt wie hier (teilweise!) gegen kritische Mitglieder gehetzt wird. Man konnte sinngemäß sogar schon lesen, dass selbst tote Schweine intelligenter seien. DAS finde ich unter alles Sau und RESPEKTLOS. Bei DBB schlagen auch Neuuser auf, die kritische Mitglieder angehen und das letztlich demokratische zustande gekommene Ergebnis nicht akzeptieren wollen.
Aber es passt ins Bild. Ich glaube dieser Verein ist so schnell nicht mehr zu vereinen. Und daran hat unsere Vereinsführung einen großen Anteil.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 14.12.2015 um 16:18 Uhr bearbeitet
14.12.2015 - 16:32 Uhr
Da hast du isoliert den Satz herausgepickt, den ich anders formulieren hätte sollen, ich verstehe deinen Ärger. Ich würde mit vielen auch nicht in einen Topf geworfen werden wollen. Allerdings sollte mein gesamter Beitrag so formuliert sein, dass er speziell das Vorgehen eines bestimmten Users hier aufgreift, der sich mit z. B. chuppas Kritik nicht tiefergehend beschäftigt, bzw. aus Gründen der Ichbezogenheit beschäftigen kann.
Ja...ich gebe diesen persönlichen Angriff freimütig zu Protokoll: Der FCK ist für Bertikoks durchaus Mittel zum Zweck. Persönliche Aufmerksamkeit, Lob, Ruhm und Ehre einsammeln. Also alles Andere als selbstloses, ehrenamtliches Handeln. Es ist aber so, auch das erwähnte ich bereits, dass es solche mittelpunktsgeilen Leute braucht, um etwas zu verändern. Ich sehe hier aber keinen großen Unterschied zu den jetzt handelnden Personen, z. B. war die Sache mit der Vetternwirtschaft genauso an den Haaren herbeigezogen wie manch Argumentation der bestehenden Führung des FCK. Mir muss also weder das Eine noch das Andere sympathisch sein und ich habe auch kein Problem damit, es zum Kotzen zu finden, wenn irgendeine Seite sich für den ganzen Mist noch einen Heiligenschein aufsetzen lässt.
Ja...ich gebe diesen persönlichen Angriff freimütig zu Protokoll: Der FCK ist für Bertikoks durchaus Mittel zum Zweck. Persönliche Aufmerksamkeit, Lob, Ruhm und Ehre einsammeln. Also alles Andere als selbstloses, ehrenamtliches Handeln. Es ist aber so, auch das erwähnte ich bereits, dass es solche mittelpunktsgeilen Leute braucht, um etwas zu verändern. Ich sehe hier aber keinen großen Unterschied zu den jetzt handelnden Personen, z. B. war die Sache mit der Vetternwirtschaft genauso an den Haaren herbeigezogen wie manch Argumentation der bestehenden Führung des FCK. Mir muss also weder das Eine noch das Andere sympathisch sein und ich habe auch kein Problem damit, es zum Kotzen zu finden, wenn irgendeine Seite sich für den ganzen Mist noch einen Heiligenschein aufsetzen lässt.
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