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João Palhinha
Geburtsdatum 09.07.1995
Alter 31
Nat. Portugal  Portugal
Größe 1,90m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Defensives Mittelfeld
Fuß rechts
Akt. Verein Benfica Lissabon

Leistungsdaten: 25/26

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 4573
3352
811
21-
1--
1--

João Palhinha

03.07.2024 - 17:36 Uhr
João Palhinha |#1131
01.11.2024 - 09:07 Uhr
Zitat von Joppiesauce
Zitat von Benrush

Zitat von SkankHunt49

Zitat von Floninhooo

Zitat von SkankHunt49

Zitat von ChrisMitN

Zitat von Floninhooo

Zitat von schnopsnosn

Zitat von Floninhooo

Zitat von schnopsnosn

Zitat von Floninhooo

Zitat von schnopsnosn

Zitat von Floninhooo

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von AlsterDribbler

Zitat von roqueFort

Heute quasi als 10er gegen Mainz, die Planung und das Scouting soll mal jemand verstehen.


Das palhinha bisschen, was mit dem Fuß kann, ist doch bekannt. Warum auch nicht ein bisschen flexibel sein bisschen ausprobieren.


Auch der Nutzen ist vorne viel größer als hinten. Ich hab's auch erst nicht verstanden, aber es ist in der Tat viel logischer das so herum zu spielen, weil er bei Ballverlusten viel näher am Gegner dran ist. Wenn er mit Kimmich bspw. die Position tauschen würde, könnte Kimmich nicht mehr so flüssig organisieren (er hätte auch viel mehr Druck) und Palhinha wäre wirklich nur noch reine Absicherung und könnte nicht so in die Zweikämpfe gehen.


Ein langer Ball und der gesamte Mechanismus des sofortigen Gegenpressings ist ausgehebelt, weil man sich kollektiv gen Ball bewegt und man in der letzten Reihe öffnet.
Palhinha sollte eigentlich mit seiner starken Antizipation eher vor den IVs stehen und nach Bedarf ins zweite Drittel aufrücken, um situative Überzahl zu schaffen. Die Hauptaufgabe sollte die Konterprävention sein. Hierzu bringt er tolle Anlagen mit.


Diese langen Bälle sind aber in der Regel wesentlich einfacher zu verteidigen, da sie unter Druck gespielt werden und das hat bis auf Barcelona und teilweise Frankfurt bisher einwandfrei funktioniert.

Es kommt ja nicht von ungefähr, dass wir im Vergleich zum letzten Jahr um Welten weniger zulassen und selbst Leverkusen und Stuttgart sich nicht anders zu helfen wissen obwohl die uns letzte Saison mit ihrer Spielstärke nach allen Regeln der Kunst zerlegt haben.


Man darf natürlich mal in den Kontext einbeziehen, dass Leverkusen und Stuttgart in dieser Saison erheblich anders auftreten als letzte Saison. Irgendwelche Mannschaften der letzten Saison mit den Bayern dieser Saison zu vergleichen, ist schlichtweg falsch.
Und nein, der lange Ball klappte bei mehr Mannschaften als du hier aufzählst. Villa, Frankfurt, Bochum, sogar Mainz gestern 1-2 Male und Barça. Der lange Ball ist auch nicht einfacher zu verteidigen, weil man oft in riskante Laufduelle geht, die in 1 vs. 1 Situationen münden.
Wenn man also Palhinha tiefer stehen lässt und das Gegenpressing systematischer ausführen lässt (Gegenpressing gab es auch unter Pep, welcher 5 Sekunden nach Ballverlust aggressives Gegenpressing spielen ließ, um nach Ablauf der 5 Sekunden in die Grundordnung zurückzufallen).


Stimmt doch überhaupt nicht.
Gerade Leverkusen ist offensiv diese Saison noch stärker und hat sich in der Liga bisher 157 Torschüsse erarbeitet - im Gegensatz dazu stehen wir bei 152. Dieses Leverkusen hatte gegen uns bis auf die Ecke, die zum Tor führte, offensiv einfach absolut gar nichts zu melden und wurde auf 70% Passquote gedrückt, im Gegensatz zu den ~90%, die sie sonst so in jedem Spiel haben.

Dass Teams auch Mal zu einer Chance kommen ist doch gerade mit unserem Kader vollkommen normal, nur überhöhst du das quer durch die Bank massiv und verkennst einfach, dass es solche Spiele wie gegen Villa, Frankfurt und Barca einfach immer gegeben hat und geben wird. Das ist einfach der Fußball.


Ein Blick auf die Tabelle reicht aus, um deine gesamte Argumentation zu entkräften. Dass Leverkusen in der letzten Saison über ihren Möglichkeiten spielte und in dieser Saison nun den Druck auf den Schultern hat, die Erwartungen zu erfüllen und zum Gejagten zu werden, dürfte eigentlich in Anbetracht der glücklichen Jahrhundertsaison, die sie spielten, klar gewesen sein.
Dass Gegner zu Chancen kommen, ist normal, richtig. Du übersiehst aber den Punkt, dass sie alle auf dieselbe Art und Weise zu Chancen kommen. Und das bedarf keiner taktischen Kunststücke, sondern eines einfachen langen Balles. Du solltest die Dinge mal so sehen: Wenn selbst Bochum es schafft, was meinst du dann, was Gegner auf Augenhöhe machen? Die Antwort hast du sogar. 4:1 mit Fangesängen von Barça, die die drückende Dominanz in der 2. HZ zelebrierten.


09/10 sind wir in der Gruppenphase der CL mit 10 Punkten aus 6 Spielen weiter gekommen. Man hat gegen Bordeaux zwei Mal verloren und hat sich die Punkte über Haifa und einen Sieg gegen Juve geholt.
In der Liga waren wir dann nach drei Spieltagen 14. mit 2 Punkten.

Du redest Leverkusen jetzt bewusst klein weil es nicht in deine Argumentation passt. Wir haben eine neue Ausrichtung und es greift noch nicht alles. Wir haben unter Tuchel mit einer defensiveren Ausrichtung genau die gleichen Tore gefressen, gerade gegen Frankfurt, die uns einfach 5:1 aus dem Stadion geschossen haben zB.

Wir lassen europaweit beinahe die wenigsten Chancen zu und gerade deshalb bleiben sie wesentlich stärker in Erinnerung. Wenn du pro Spiel 15 Schüsse aufs Tor kriegst fallen einzelne Aktionen einfach wesentlich weniger auf.

Wenn es denn so einfach ist und keine taktischen Kunststücke braucht um uns zu überspielen warum haben es denn weder Leverkusen noch Stuttgart geschafft? Barca kam in der ersten Hälfte über weite Strecken auch nicht hinten raus und hat einige Male Glück gehabt. Das Tor von Villa war auch einfach Glück, dass es so fällt und ansonsten haben die auch nicht viel zustande gebracht.


Warum Leverkusen und Stuttgart es nicht geschafft haben? Leverkusen hat man ja richtig auseinandergenommen. Nicht. Zu Stuttgart: Schau auf die Tabelle, um die Leistung in dieser Saison in den Kontext einzubetten.
Barça kam direkt zu Beginn auf dem geschilderten Weg zu einem frühen Tor. Dann kam Bayern, Flick stellte um und konzentrierte sich auf ebenjenes Mittel, das gleich mehrere Male zum Erfolg führte.
Deine komischen Gegenfragen bringen nichts. Wenn Leverkusen und Sturttgart es nicht schafften, warum Villa, Frankfurt, Barça, Bochum und Mainz? Und das nicht irgendwie, sondern mit demselben Mittel?

Wenn es mehrere identische Einzelfälle gibt, kannst du daraus eine allgemeine Regel ableiten. Induktive Schlussfolgerung nennt sich das.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Induktion_(Philosophie)

Wir entfernen uns aber zu weit vom eigentlichen Thema.
Palhinha sollte imho tiefer stehen, um derartige lange Bälle zu antizipieren und als zusätzliche Konterabsicherung zu fungieren. Presst man sofort nach Ballverlust derartig aggressiv und auch naiv, öffnet man zahlreiche Räume, die in der Vergangenheit eiskalt ausgenutzt wurden. Er könnte eine Schlüsselrolle haben, wenn es darum geht, auf europäischem Niveau mitzuhalten.
Die Leute mit denen wir meistens eine eher unsachliche Diskussion führen sind eigentlich auch die Leute, die sich auf den Schlips getreten fühlen, weil du den Verein kritisierst. Meine Induktion dahinter ist, dass sie Kritik nicht mögen und dir am liebsten vorwerfen würden, dass du kein "Fan" bist. Da steckt tatsächlich nur blinder Aktionismus dahinter und Tatsachen, wie die schlechtere Defensive Leverkusens in dieser Saison oder Stuttgart, die nun mal so eine Wundersaison nicht jedes Jahr abliefern können, werden gerne mal ignoriert, weil man nur auf das Ergebnis letzter Saison schaut. Villa konnte ich aufgrund Ermangelung an ausreichender Datenmenge auch nur als "Ausrutscher" einordnen, nach den Partien gegen Barcelona, Frankfurt, Bochum etc. muss man die langen Bälle schon als Schwachstelle deklarieren. Aber dann heißt es wieder nur "lassen die wenigsten Chancen zu in Europa". Das ist wie ein anderer User, der sich daran aufgeilte, dass Bayern in der Gruppenphase 2022/23 kaum Gegentore zu ließ. Dort wird aber auch das Narrativ gezeichnet, dass es Tuchels Schuld gegen City wäre, dabei hätte Nagelsmann sicherlich dort auch verloren, er hatte ja nach 10 Punkten Vorsprung schon die Tabellenführung verloren. Hier herrscht nur eines: Sympathie vor Rationalität.

Außerdem musst du dich mit akademischen Inhalten zurückhalten, die meisten mit denen wir hier diskutieren haben keinen akademischen Grad und ich würde mich tatsächlich als überrascht betrachten, wenn Aristoteles den Diskussionspartnern (zumindest bei so einigen) hier ein Begriff wäre.


Ich mahne mal an die akademische Arroganz in einem Fußballforum raus zu lassen und das man sich zurück zum Fußball bewegt…

Das bei Bayern sich eine Tendenz Abzeichnet wie Gegentore fallen leugnet doch nun wahrlich die wenigsten Usern. Und die die es tun trollen oder sind einfach nicht einsichtig…

Auch das Bayern so mittelfristig Probleme bekommen wird sollten sie weiterhin gegen starke internationale Gegner nicht hochwertige Torchancen herausspielen und so derartig leicht in Gegentore rein rennen…

Und dazu würde ich sagen sollte man Mainz gestern durchaus auch als kleine Blau Pause sehen…

30 min die totale Kontrolle. Dann ein 5 min total Einbruch in der defensiv Arbeit wo man vermutlich gegen ein starkes Team 1-2 Gegentore kassieren wird. Unaufmerksam, nachlässig, schlecht positioniert… da hat gar nichts Funktioniert…

Das 2:0 kam genau zum richtigen Augenblick denn da drohte das Spiel zu Gunsten Mainz zu kippen. Und das darf bei einer Führung einfach einer Mannschaft wie München nicht passieren!

Gut war, das man kontrolliert nach der 1:0 Führung war, das Tempo nicht unnötig hoch gehalten hat und den Ball zirkulieren lies… Schlecht war, man ist trotzdem zu viel Risiko eingegangen trotz dessen das man führt…

Wer einen Konter trotz Führung gegen sich bekommt macht meiner Meinung einfach was falsch! Das was Bayern macht sieht in Sachen Positionspiel durchaus gut aus gegen kleine Mannschaften wie Mainz. Gegen internationale Clubs fehlt mir aber diese Souveränität.


Danke für die treffende Analyse, die ich so teile.
Wie erachtest du denn Palhinhas Rolle? Lässt man ihn hoch spielen, beraubt man ihn eigentlich seiner Stärken der Antizipation sowie der Arbeit gegen den Ball. Als tiefer 6er vor der Abwehr wäre er doch durchaus gewinnbringender und quasi ein fehlendes Puzzlestück für die Auftritte auf europäischer Bühne.
Als tiefer 6er könnte er ebenjene Stärken gezielt ausspielen, indem er den langen Ball antizipiert. Der ballführende Spieler könnte durch situative Doppel 8 aus einrückendem RV + Kimmich sowie 10er unter Druck gesetzt werden.
Je nach Situation in Ballbesitz könnte Palhinha mit ins zweite Drittel schieben, was zeitweise eine Raute formieren würde, um das gegnerische Pressing gezielt durch Überzahlsituationen auszuhebeln. Er soll also nicht als reiner Defensivanker agieren.


Grundsätzlich halte ich ihn schlicht für den falschen Spielertyp im Kompany angedachten System! Zu Tuchels Idee des Fußballs hätte er gepasst. Vor allem da Tuchen taktisch flexibler aufgestellt hat. Kompass spielt Hard ausgedrückt knallhart den selben Kram…

In dem jetzigen System wirkt er immer falsch positioniert. lauft im nirgendwo rum, kann seine Stärken selten zeigen und im Spielaufbau ist er meiner Meinung nach ein total Ausfall, egal was hier User im Vorfeld ihm dort für stärken attestiert haben, er kann das nicht. Da sehe ich selbst Goretzka besser, der da auch nicht die Leuchte ist…
In der Tiefe braucht es ihn nicht, weil das ganze System darauf ausgelegt ist, dass alle im Pressing nach vorne mitmachen. Und witzigerweise hat der gescholtene Goretzka eigentlich exakt dort seine Stärke, genauso wie Laimer…

Rund um benötigt es Palhinha also in diesem System nicht (und ja ich weis das viele das anders sehen) und da Kompany davon nicht abrücken wird, kann man ihn getrost auch wieder verkaufen… Außer man sieht in ihm einen IV… Er ist zu alt, zu teuer und irgendwie nutzlos solange Kompany nicht wie Tuchel oder Nagelsmann taktisch flexibler spielen lässt speziell in der CL…

Er könnte ein spielentscheidendwr Faktor sein in den CL Big Games, aber eben nicht mit dem angedachten Marchplan. Da halte ich, und ich akzeptiere die Kritik an der Meinung. Goretks für den effektiveren Spieler…


Kompanys System braucht eigentlich extrem dringend mehr defensive Absicherung, deswegen wäre es auf jeden Fall empfehlenswert ihn besser einzubinden, gestern hat er ja auch in ein paar Szenen gezeigt was er da bringen kann. Natürlich will Kompany lieber das spielerische stärken, aber wenn man dann in der CL regelmäßig baden geht, dann muss man sich halt überlegen was man machen kann und ein Palinha ist immer noch eine realistischere Alternative als das komplette System umzuwerfen, was Kompany ja ohnehin nicht will oder kann.

Letztendlich glaube ich nicht wirklich, dass Kompany vom Pavlovic/Kimmich Mittelfeld abrücken wird, aber solange er nicht auf andere Weiße die defensive verstärken kann (was ich nicht wirklich sehe wenn ich ehrlich bin), dann wird er sich irgendwann fragen lassen müssen warum ein defensiv starker DM auf der Bank schmorrt.

Goretzka einbinden wäre auch eine Idee, ich fand ihn als IV letzte Saison nicht übel, aber im Mittelfeld hat er ja nie wirklich eine defensive Rolle gespielt, ist natürlich die Frage ob er so spielen sollte oder ob er die Anweisungen ignoriert hat und weiter nach vorne gegangen ist, wo er sich vielleicht eher sieht. Bei Palinha hätte man das Problem zumindest nicht, ich denke ihm ist klar welche Rolle er hat.


Tut mir leid das ich in eure Diskussion rein grätsche, aber ich sehe da einige Dinge etwas anders als ihr und würde gern ein anderen Blickwinkel eröffnen.

Die schwächen und stärken eines Palhinhas sollten allen hier bekannt sein, er ist kein Xabi Alonso oder Thiago am Ball und eher der Typ Javi Martinez. Dennoch sehe ich nicht, das ein Palhinha Tiefer stehen muss um seine stärken auszuspielen. Das Spielt für Palhinha unterscheidet sich nicht wirklichm wenn man die Abwehrreihe jetzt 20 Meter Tiefer stellt. Der Raum den er zu bespielen und Verteidigen hat wird dadurch doch nur größer. Palhinha ist jetzt näher am geschehen und kann viel eher seine Zweikampfstärke einsetzten.

Das er sich noch nicht richtig eingefunden hat und mit seiner Rolle noch nicht so klar kommt, sollte man ihm doch nicht wirklich ankreiden. Er ist neu im Verein und spielt ein ihm unbekanntest Spielsystem, zudem ist er erst seit 2-3 Spielen in der Startelf. Ich selbst sah den Transfer auch skeptisch und das schon im letzten Sommer als Tuchel ihn haben wollte.. aber selbst mir ist klar, dass er noch einige Spiele benötigen wird, um sich in seiner neuen Rolle und im Team zurecht zufinden.

Zu Kompanys Taktik... Gerade im Vergleich zu Barca sehe ich hier ein etwas anderen Ansatz als vielleicht vielversprechender an. Ich habe jetzt keine genauen Zahlen und es kann auch sein das ich mich Täusche, aber wenn man allein das wilde Rauspreschen aus der letzten Line sein lassen würde, wär schon ein gewisser Teil der Gegentore so nicht gefallen.

Man ist mir etwas zu Mannorientiert und zu aggressiv in der letzen Linie.. Vielleicht wäre es sinnvoller mehr den Raum statt den Mann zu verteidigen. So war es zumindest bei Barca die dadurch auch einfacher auf eine Abseitfalle zurückgreifen konnten. Etwas mehr Ordnung und weniger direkte Mannorientierung wäre vielleicht ein Ansatz denn man wählen könnten.


Ich persönliche finde es super unterschiedliche Sichtweisen wirklich zu diskutieren… Daher, danke für die Teilnahme!

Grundsätzlich würde ich dir ja recht geben das Palhinha so schneller in Zweikämpfe kommen könnte. Er tut es aber irgendwie nicht. Und ich glaube es liegt nicht daran das er sich zurechtfinden muss sondern weil die Art des Verteidigens die Kompany möchte eine ist, die Palhinha schlicht nicht kennt und ich befürchte auch gar nicht kann…

Bayern macht derzeit extrem viel Druck auf den Ballführenden und den drum herum stehenden Spielern um schnell Fehler zu erzwingen und schnell in die Zweikämpfe zu bekommen. Um es zu erreichen bedarf es eben das herausstoßen aus der Linie um die anspielststion zu blockieren oder zu stören. Gelingt das nicht, brennt im Regelfall dann 2-3 Sekunden später der Baum in der Abwehr… weil im Grunde die Grundordnung in der halben Defensive komplett durcheinander kommt und ganze Räume nicht mehr besetzt weil 4-5 Spieler auf den Ball pressen. Im Grunde hat Nagelsman das gleiche ein wenig kontrollierter machen lassen… nur deutlich früher das extreme Pressling aufgegeben wenn klar war, dass man nicht an den Ball kommen wird…

Palhinha jedoch ist es gewohnt nicht nach vorne zu verteidigen, sondern nach hinten. Das sind zwei komplett unterschiedliche Ansätze wie man verteidigt, wie man taktisch steht und wie man deckt in die Zweikämpfe kommt oder eben nicht…

Ich finde man hat das auch ganz gut jetzt gegen Bochum und Mainz gesehen. Seine starken Szenen waren stets dann wenn er nach hinten verteidigt hat. Wirkte aber verloren sobald er am Ball war oder nach vorne Verteidigen musste wo er auch irgendwie im nirgendwo rum gerannt ist…

Das Problem ist ja nicht nur das Palhinha kaum in Zweikämpfe kommt (Gut, da könnte er Fortschritte machen), sondern auch das wenn er mal in Ballbesitz kommt nach einer Pressing Ballgewinn er überfordert wirkt wo er hinpassen soll. Vielleicht täusche ich mich da jetzt aber im Grunde war doch seine bevorzugte Pass Stets nach hinten oder quer auf die AVs… Die in München das eigentliche Problem sind da dort überhaupt keine Spielstärke vorhanden ist und permanent Fehlpässe produziert werden…

Viele sehen in Palhinha einen abräumen auf der 6. das kann er sicherlich, hat man auch gesehen. Das Problem wo ich habe ist, das Bayern diese Position gar nicht im System hat! Der 6er in München ist kein Abräumer sondern ein Spielgestalter. Und der 8er, der im Regelfall der Spielgestalter sein sollte soll die Spieler Pressen und Bälle ablaufen und im Idealfall ein nach vorne gerichtetes Passspiel haben…

Heißt Taktisch kommt Palhinha nie in die Räume rein wo er stehen sollte… weil es taktisch gar nicht vorgesehen ist. Und wir können jetzt trefflich darüber diskutieren wie man taktisch justieren könnte. Dazu müsste Kompany seinen Ansatz aber komplett über Bord werfen, was er nicht tun wird… denn wenn die Verteidigung nicht mit presst wird er taktisch das Problem bekommen, das er zwischen Abwehr und Mittelfeld zu große Räume bekommen wird.


Hätte man das haben wollen, hätte man den Weg mit Tuchel weiter gehen müssen, da hat man aber den Weg nicht weiter gehen wollen…

•     •     •

I Love My Remember Beeries!
João Palhinha |#1132
01.11.2024 - 09:30 Uhr
Zitat von SkankHunt49

Zitat von Joppiesauce

Zitat von Benrush

Zitat von SkankHunt49

Zitat von Floninhooo

Zitat von SkankHunt49

Zitat von ChrisMitN

Zitat von Floninhooo

Zitat von schnopsnosn

Zitat von Floninhooo

Zitat von schnopsnosn

Zitat von Floninhooo

Zitat von schnopsnosn

Zitat von Floninhooo

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von AlsterDribbler

Zitat von roqueFort

Heute quasi als 10er gegen Mainz, die Planung und das Scouting soll mal jemand verstehen.


Das palhinha bisschen, was mit dem Fuß kann, ist doch bekannt. Warum auch nicht ein bisschen flexibel sein bisschen ausprobieren.


Auch der Nutzen ist vorne viel größer als hinten. Ich hab's auch erst nicht verstanden, aber es ist in der Tat viel logischer das so herum zu spielen, weil er bei Ballverlusten viel näher am Gegner dran ist. Wenn er mit Kimmich bspw. die Position tauschen würde, könnte Kimmich nicht mehr so flüssig organisieren (er hätte auch viel mehr Druck) und Palhinha wäre wirklich nur noch reine Absicherung und könnte nicht so in die Zweikämpfe gehen.


Ein langer Ball und der gesamte Mechanismus des sofortigen Gegenpressings ist ausgehebelt, weil man sich kollektiv gen Ball bewegt und man in der letzten Reihe öffnet.
Palhinha sollte eigentlich mit seiner starken Antizipation eher vor den IVs stehen und nach Bedarf ins zweite Drittel aufrücken, um situative Überzahl zu schaffen. Die Hauptaufgabe sollte die Konterprävention sein. Hierzu bringt er tolle Anlagen mit.


Diese langen Bälle sind aber in der Regel wesentlich einfacher zu verteidigen, da sie unter Druck gespielt werden und das hat bis auf Barcelona und teilweise Frankfurt bisher einwandfrei funktioniert.

Es kommt ja nicht von ungefähr, dass wir im Vergleich zum letzten Jahr um Welten weniger zulassen und selbst Leverkusen und Stuttgart sich nicht anders zu helfen wissen obwohl die uns letzte Saison mit ihrer Spielstärke nach allen Regeln der Kunst zerlegt haben.


Man darf natürlich mal in den Kontext einbeziehen, dass Leverkusen und Stuttgart in dieser Saison erheblich anders auftreten als letzte Saison. Irgendwelche Mannschaften der letzten Saison mit den Bayern dieser Saison zu vergleichen, ist schlichtweg falsch.
Und nein, der lange Ball klappte bei mehr Mannschaften als du hier aufzählst. Villa, Frankfurt, Bochum, sogar Mainz gestern 1-2 Male und Barça. Der lange Ball ist auch nicht einfacher zu verteidigen, weil man oft in riskante Laufduelle geht, die in 1 vs. 1 Situationen münden.
Wenn man also Palhinha tiefer stehen lässt und das Gegenpressing systematischer ausführen lässt (Gegenpressing gab es auch unter Pep, welcher 5 Sekunden nach Ballverlust aggressives Gegenpressing spielen ließ, um nach Ablauf der 5 Sekunden in die Grundordnung zurückzufallen).


Stimmt doch überhaupt nicht.
Gerade Leverkusen ist offensiv diese Saison noch stärker und hat sich in der Liga bisher 157 Torschüsse erarbeitet - im Gegensatz dazu stehen wir bei 152. Dieses Leverkusen hatte gegen uns bis auf die Ecke, die zum Tor führte, offensiv einfach absolut gar nichts zu melden und wurde auf 70% Passquote gedrückt, im Gegensatz zu den ~90%, die sie sonst so in jedem Spiel haben.

Dass Teams auch Mal zu einer Chance kommen ist doch gerade mit unserem Kader vollkommen normal, nur überhöhst du das quer durch die Bank massiv und verkennst einfach, dass es solche Spiele wie gegen Villa, Frankfurt und Barca einfach immer gegeben hat und geben wird. Das ist einfach der Fußball.


Ein Blick auf die Tabelle reicht aus, um deine gesamte Argumentation zu entkräften. Dass Leverkusen in der letzten Saison über ihren Möglichkeiten spielte und in dieser Saison nun den Druck auf den Schultern hat, die Erwartungen zu erfüllen und zum Gejagten zu werden, dürfte eigentlich in Anbetracht der glücklichen Jahrhundertsaison, die sie spielten, klar gewesen sein.
Dass Gegner zu Chancen kommen, ist normal, richtig. Du übersiehst aber den Punkt, dass sie alle auf dieselbe Art und Weise zu Chancen kommen. Und das bedarf keiner taktischen Kunststücke, sondern eines einfachen langen Balles. Du solltest die Dinge mal so sehen: Wenn selbst Bochum es schafft, was meinst du dann, was Gegner auf Augenhöhe machen? Die Antwort hast du sogar. 4:1 mit Fangesängen von Barça, die die drückende Dominanz in der 2. HZ zelebrierten.


09/10 sind wir in der Gruppenphase der CL mit 10 Punkten aus 6 Spielen weiter gekommen. Man hat gegen Bordeaux zwei Mal verloren und hat sich die Punkte über Haifa und einen Sieg gegen Juve geholt.
In der Liga waren wir dann nach drei Spieltagen 14. mit 2 Punkten.

Du redest Leverkusen jetzt bewusst klein weil es nicht in deine Argumentation passt. Wir haben eine neue Ausrichtung und es greift noch nicht alles. Wir haben unter Tuchel mit einer defensiveren Ausrichtung genau die gleichen Tore gefressen, gerade gegen Frankfurt, die uns einfach 5:1 aus dem Stadion geschossen haben zB.

Wir lassen europaweit beinahe die wenigsten Chancen zu und gerade deshalb bleiben sie wesentlich stärker in Erinnerung. Wenn du pro Spiel 15 Schüsse aufs Tor kriegst fallen einzelne Aktionen einfach wesentlich weniger auf.

Wenn es denn so einfach ist und keine taktischen Kunststücke braucht um uns zu überspielen warum haben es denn weder Leverkusen noch Stuttgart geschafft? Barca kam in der ersten Hälfte über weite Strecken auch nicht hinten raus und hat einige Male Glück gehabt. Das Tor von Villa war auch einfach Glück, dass es so fällt und ansonsten haben die auch nicht viel zustande gebracht.


Warum Leverkusen und Stuttgart es nicht geschafft haben? Leverkusen hat man ja richtig auseinandergenommen. Nicht. Zu Stuttgart: Schau auf die Tabelle, um die Leistung in dieser Saison in den Kontext einzubetten.
Barça kam direkt zu Beginn auf dem geschilderten Weg zu einem frühen Tor. Dann kam Bayern, Flick stellte um und konzentrierte sich auf ebenjenes Mittel, das gleich mehrere Male zum Erfolg führte.
Deine komischen Gegenfragen bringen nichts. Wenn Leverkusen und Sturttgart es nicht schafften, warum Villa, Frankfurt, Barça, Bochum und Mainz? Und das nicht irgendwie, sondern mit demselben Mittel?

Wenn es mehrere identische Einzelfälle gibt, kannst du daraus eine allgemeine Regel ableiten. Induktive Schlussfolgerung nennt sich das.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Induktion_(Philosophie)

Wir entfernen uns aber zu weit vom eigentlichen Thema.
Palhinha sollte imho tiefer stehen, um derartige lange Bälle zu antizipieren und als zusätzliche Konterabsicherung zu fungieren. Presst man sofort nach Ballverlust derartig aggressiv und auch naiv, öffnet man zahlreiche Räume, die in der Vergangenheit eiskalt ausgenutzt wurden. Er könnte eine Schlüsselrolle haben, wenn es darum geht, auf europäischem Niveau mitzuhalten.
Die Leute mit denen wir meistens eine eher unsachliche Diskussion führen sind eigentlich auch die Leute, die sich auf den Schlips getreten fühlen, weil du den Verein kritisierst. Meine Induktion dahinter ist, dass sie Kritik nicht mögen und dir am liebsten vorwerfen würden, dass du kein "Fan" bist. Da steckt tatsächlich nur blinder Aktionismus dahinter und Tatsachen, wie die schlechtere Defensive Leverkusens in dieser Saison oder Stuttgart, die nun mal so eine Wundersaison nicht jedes Jahr abliefern können, werden gerne mal ignoriert, weil man nur auf das Ergebnis letzter Saison schaut. Villa konnte ich aufgrund Ermangelung an ausreichender Datenmenge auch nur als "Ausrutscher" einordnen, nach den Partien gegen Barcelona, Frankfurt, Bochum etc. muss man die langen Bälle schon als Schwachstelle deklarieren. Aber dann heißt es wieder nur "lassen die wenigsten Chancen zu in Europa". Das ist wie ein anderer User, der sich daran aufgeilte, dass Bayern in der Gruppenphase 2022/23 kaum Gegentore zu ließ. Dort wird aber auch das Narrativ gezeichnet, dass es Tuchels Schuld gegen City wäre, dabei hätte Nagelsmann sicherlich dort auch verloren, er hatte ja nach 10 Punkten Vorsprung schon die Tabellenführung verloren. Hier herrscht nur eines: Sympathie vor Rationalität.

Außerdem musst du dich mit akademischen Inhalten zurückhalten, die meisten mit denen wir hier diskutieren haben keinen akademischen Grad und ich würde mich tatsächlich als überrascht betrachten, wenn Aristoteles den Diskussionspartnern (zumindest bei so einigen) hier ein Begriff wäre.


Ich mahne mal an die akademische Arroganz in einem Fußballforum raus zu lassen und das man sich zurück zum Fußball bewegt…

Das bei Bayern sich eine Tendenz Abzeichnet wie Gegentore fallen leugnet doch nun wahrlich die wenigsten Usern. Und die die es tun trollen oder sind einfach nicht einsichtig…

Auch das Bayern so mittelfristig Probleme bekommen wird sollten sie weiterhin gegen starke internationale Gegner nicht hochwertige Torchancen herausspielen und so derartig leicht in Gegentore rein rennen…

Und dazu würde ich sagen sollte man Mainz gestern durchaus auch als kleine Blau Pause sehen…

30 min die totale Kontrolle. Dann ein 5 min total Einbruch in der defensiv Arbeit wo man vermutlich gegen ein starkes Team 1-2 Gegentore kassieren wird. Unaufmerksam, nachlässig, schlecht positioniert… da hat gar nichts Funktioniert…

Das 2:0 kam genau zum richtigen Augenblick denn da drohte das Spiel zu Gunsten Mainz zu kippen. Und das darf bei einer Führung einfach einer Mannschaft wie München nicht passieren!

Gut war, das man kontrolliert nach der 1:0 Führung war, das Tempo nicht unnötig hoch gehalten hat und den Ball zirkulieren lies… Schlecht war, man ist trotzdem zu viel Risiko eingegangen trotz dessen das man führt…

Wer einen Konter trotz Führung gegen sich bekommt macht meiner Meinung einfach was falsch! Das was Bayern macht sieht in Sachen Positionspiel durchaus gut aus gegen kleine Mannschaften wie Mainz. Gegen internationale Clubs fehlt mir aber diese Souveränität.


Danke für die treffende Analyse, die ich so teile.
Wie erachtest du denn Palhinhas Rolle? Lässt man ihn hoch spielen, beraubt man ihn eigentlich seiner Stärken der Antizipation sowie der Arbeit gegen den Ball. Als tiefer 6er vor der Abwehr wäre er doch durchaus gewinnbringender und quasi ein fehlendes Puzzlestück für die Auftritte auf europäischer Bühne.
Als tiefer 6er könnte er ebenjene Stärken gezielt ausspielen, indem er den langen Ball antizipiert. Der ballführende Spieler könnte durch situative Doppel 8 aus einrückendem RV + Kimmich sowie 10er unter Druck gesetzt werden.
Je nach Situation in Ballbesitz könnte Palhinha mit ins zweite Drittel schieben, was zeitweise eine Raute formieren würde, um das gegnerische Pressing gezielt durch Überzahlsituationen auszuhebeln. Er soll also nicht als reiner Defensivanker agieren.


Grundsätzlich halte ich ihn schlicht für den falschen Spielertyp im Kompany angedachten System! Zu Tuchels Idee des Fußballs hätte er gepasst. Vor allem da Tuchen taktisch flexibler aufgestellt hat. Kompass spielt Hard ausgedrückt knallhart den selben Kram…

In dem jetzigen System wirkt er immer falsch positioniert. lauft im nirgendwo rum, kann seine Stärken selten zeigen und im Spielaufbau ist er meiner Meinung nach ein total Ausfall, egal was hier User im Vorfeld ihm dort für stärken attestiert haben, er kann das nicht. Da sehe ich selbst Goretzka besser, der da auch nicht die Leuchte ist…
In der Tiefe braucht es ihn nicht, weil das ganze System darauf ausgelegt ist, dass alle im Pressing nach vorne mitmachen. Und witzigerweise hat der gescholtene Goretzka eigentlich exakt dort seine Stärke, genauso wie Laimer…

Rund um benötigt es Palhinha also in diesem System nicht (und ja ich weis das viele das anders sehen) und da Kompany davon nicht abrücken wird, kann man ihn getrost auch wieder verkaufen… Außer man sieht in ihm einen IV… Er ist zu alt, zu teuer und irgendwie nutzlos solange Kompany nicht wie Tuchel oder Nagelsmann taktisch flexibler spielen lässt speziell in der CL…

Er könnte ein spielentscheidendwr Faktor sein in den CL Big Games, aber eben nicht mit dem angedachten Marchplan. Da halte ich, und ich akzeptiere die Kritik an der Meinung. Goretks für den effektiveren Spieler…


Kompanys System braucht eigentlich extrem dringend mehr defensive Absicherung, deswegen wäre es auf jeden Fall empfehlenswert ihn besser einzubinden, gestern hat er ja auch in ein paar Szenen gezeigt was er da bringen kann. Natürlich will Kompany lieber das spielerische stärken, aber wenn man dann in der CL regelmäßig baden geht, dann muss man sich halt überlegen was man machen kann und ein Palinha ist immer noch eine realistischere Alternative als das komplette System umzuwerfen, was Kompany ja ohnehin nicht will oder kann.

Letztendlich glaube ich nicht wirklich, dass Kompany vom Pavlovic/Kimmich Mittelfeld abrücken wird, aber solange er nicht auf andere Weiße die defensive verstärken kann (was ich nicht wirklich sehe wenn ich ehrlich bin), dann wird er sich irgendwann fragen lassen müssen warum ein defensiv starker DM auf der Bank schmorrt.

Goretzka einbinden wäre auch eine Idee, ich fand ihn als IV letzte Saison nicht übel, aber im Mittelfeld hat er ja nie wirklich eine defensive Rolle gespielt, ist natürlich die Frage ob er so spielen sollte oder ob er die Anweisungen ignoriert hat und weiter nach vorne gegangen ist, wo er sich vielleicht eher sieht. Bei Palinha hätte man das Problem zumindest nicht, ich denke ihm ist klar welche Rolle er hat.


Tut mir leid das ich in eure Diskussion rein grätsche, aber ich sehe da einige Dinge etwas anders als ihr und würde gern ein anderen Blickwinkel eröffnen.

Die schwächen und stärken eines Palhinhas sollten allen hier bekannt sein, er ist kein Xabi Alonso oder Thiago am Ball und eher der Typ Javi Martinez. Dennoch sehe ich nicht, das ein Palhinha Tiefer stehen muss um seine stärken auszuspielen. Das Spielt für Palhinha unterscheidet sich nicht wirklichm wenn man die Abwehrreihe jetzt 20 Meter Tiefer stellt. Der Raum den er zu bespielen und Verteidigen hat wird dadurch doch nur größer. Palhinha ist jetzt näher am geschehen und kann viel eher seine Zweikampfstärke einsetzten.

Das er sich noch nicht richtig eingefunden hat und mit seiner Rolle noch nicht so klar kommt, sollte man ihm doch nicht wirklich ankreiden. Er ist neu im Verein und spielt ein ihm unbekanntest Spielsystem, zudem ist er erst seit 2-3 Spielen in der Startelf. Ich selbst sah den Transfer auch skeptisch und das schon im letzten Sommer als Tuchel ihn haben wollte.. aber selbst mir ist klar, dass er noch einige Spiele benötigen wird, um sich in seiner neuen Rolle und im Team zurecht zufinden.

Zu Kompanys Taktik... Gerade im Vergleich zu Barca sehe ich hier ein etwas anderen Ansatz als vielleicht vielversprechender an. Ich habe jetzt keine genauen Zahlen und es kann auch sein das ich mich Täusche, aber wenn man allein das wilde Rauspreschen aus der letzten Line sein lassen würde, wär schon ein gewisser Teil der Gegentore so nicht gefallen.

Man ist mir etwas zu Mannorientiert und zu aggressiv in der letzen Linie.. Vielleicht wäre es sinnvoller mehr den Raum statt den Mann zu verteidigen. So war es zumindest bei Barca die dadurch auch einfacher auf eine Abseitfalle zurückgreifen konnten. Etwas mehr Ordnung und weniger direkte Mannorientierung wäre vielleicht ein Ansatz denn man wählen könnten.


Ich persönliche finde es super unterschiedliche Sichtweisen wirklich zu diskutieren… Daher, danke für die Teilnahme!

Grundsätzlich würde ich dir ja recht geben das Palhinha so schneller in Zweikämpfe kommen könnte. Er tut es aber irgendwie nicht. Und ich glaube es liegt nicht daran das er sich zurechtfinden muss sondern weil die Art des Verteidigens die Kompany möchte eine ist, die Palhinha schlicht nicht kennt und ich befürchte auch gar nicht kann…

Bayern macht derzeit extrem viel Druck auf den Ballführenden und den drum herum stehenden Spielern um schnell Fehler zu erzwingen und schnell in die Zweikämpfe zu bekommen. Um es zu erreichen bedarf es eben das herausstoßen aus der Linie um die anspielststion zu blockieren oder zu stören. Gelingt das nicht, brennt im Regelfall dann 2-3 Sekunden später der Baum in der Abwehr… weil im Grunde die Grundordnung in der halben Defensive komplett durcheinander kommt und ganze Räume nicht mehr besetzt weil 4-5 Spieler auf den Ball pressen. Im Grunde hat Nagelsman das gleiche ein wenig kontrollierter machen lassen… nur deutlich früher das extreme Pressling aufgegeben wenn klar war, dass man nicht an den Ball kommen wird…

Palhinha jedoch ist es gewohnt nicht nach vorne zu verteidigen, sondern nach hinten. Das sind zwei komplett unterschiedliche Ansätze wie man verteidigt, wie man taktisch steht und wie man deckt in die Zweikämpfe kommt oder eben nicht…

Ich finde man hat das auch ganz gut jetzt gegen Bochum und Mainz gesehen. Seine starken Szenen waren stets dann wenn er nach hinten verteidigt hat. Wirkte aber verloren sobald er am Ball war oder nach vorne Verteidigen musste wo er auch irgendwie im nirgendwo rum gerannt ist…

Das Problem ist ja nicht nur das Palhinha kaum in Zweikämpfe kommt (Gut, da könnte er Fortschritte machen), sondern auch das wenn er mal in Ballbesitz kommt nach einer Pressing Ballgewinn er überfordert wirkt wo er hinpassen soll. Vielleicht täusche ich mich da jetzt aber im Grunde war doch seine bevorzugte Pass Stets nach hinten oder quer auf die AVs… Die in München das eigentliche Problem sind da dort überhaupt keine Spielstärke vorhanden ist und permanent Fehlpässe produziert werden…

Viele sehen in Palhinha einen abräumen auf der 6. das kann er sicherlich, hat man auch gesehen. Das Problem wo ich habe ist, das Bayern diese Position gar nicht im System hat! Der 6er in München ist kein Abräumer sondern ein Spielgestalter. Und der 8er, der im Regelfall der Spielgestalter sein sollte soll die Spieler Pressen und Bälle ablaufen und im Idealfall ein nach vorne gerichtetes Passspiel haben…

Heißt Taktisch kommt Palhinha nie in die Räume rein wo er stehen sollte… weil es taktisch gar nicht vorgesehen ist. Und wir können jetzt trefflich darüber diskutieren wie man taktisch justieren könnte. Dazu müsste Kompany seinen Ansatz aber komplett über Bord werfen, was er nicht tun wird… denn wenn die Verteidigung nicht mit presst wird er taktisch das Problem bekommen, das er zwischen Abwehr und Mittelfeld zu große Räume bekommen wird.


Hätte man das haben wollen, hätte man den Weg mit Tuchel weiter gehen müssen, da hat man aber den Weg nicht weiter gehen wollen…


Hätte auch viel lieber João Neves als Palhinha gesehen. Da hätten man ein Jüngern und besser für das System verpflichtet. Kann mir auch nicht mehr vorstellen das sich Palhinha sich noch anpassen kann dafür ist er wohl schon zu Alt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Binger21 am 01.11.2024 um 09:31 Uhr bearbeitet
João Palhinha |#1133
01.11.2024 - 10:04 Uhr
Zitat von SkankHunt49

Grundsätzlich halte ich ihn schlicht für den falschen Spielertyp im Kompany angedachten System! Zu Tuchels Idee des Fußballs hätte er gepasst. Vor allem da Tuchen taktisch flexibler aufgestellt hat. Kompass spielt Hard ausgedrückt knallhart den selben Kram…

In dem jetzigen System wirkt er immer falsch positioniert. lauft im nirgendwo rum, kann seine Stärken selten zeigen und im Spielaufbau ist er meiner Meinung nach ein total Ausfall, egal was hier User im Vorfeld ihm dort für stärken attestiert haben, er kann das nicht. Da sehe ich selbst Goretzka besser, der da auch nicht die Leuchte ist…
In der Tiefe braucht es ihn nicht, weil das ganze System darauf ausgelegt ist, dass alle im Pressing nach vorne mitmachen. Und witzigerweise hat der gescholtene Goretzka eigentlich exakt dort seine Stärke, genauso wie Laimer…

Rund um benötigt es Palhinha also in diesem System nicht (und ja ich weis das viele das anders sehen) und da Kompany davon nicht abrücken wird, kann man ihn getrost auch wieder verkaufen… Außer man sieht in ihm einen IV… Er ist zu alt, zu teuer und irgendwie nutzlos solange Kompany nicht wie Tuchel oder Nagelsmann taktisch flexibler spielen lässt speziell in der CL…

Er könnte ein spielentscheidendwr Faktor sein in den CL Big Games, aber eben nicht mit dem angedachten Marchplan. Da halte ich, und ich akzeptiere die Kritik an der Meinung. Goretks für den effektiveren Spieler…


Das ist der Punkt. Mir scheint, dass häufig in Diskussionen (und noch häufiger in unserer Personalpolitik grins ) Probleme richtig erkannt werden, aber die "Nebenwirkungen" der Behebung dieser völlig außer Acht gelassen werden. Palinha ist gewissermaßen Chemotherapie für Migräne. Die Migräne ist danach wahrscheinlich weg, aber der Rest des Körpers funktioniert danach nicht mehr.

Will sagen: Unser Fussball funktioniert generell als Kollektiv. Wir wollen, unter Kompany wieder deutlich extremer zu sehen, das Spiel machen, den Ball haben, über Kontrolle gewinnen. Was braucht es in dem System also? Sehr gut aufeinander abgestimmte Spieler, die alle technisch in der Lage sind, gegnerisches Pressing über schnelle Pass-Staffetten auszuhebeln, einfach gesagt, spielerisch von hinten rauszukommen, das Mittelfeld zu dominieren und vorne zu unberechenbar zu sein, dass es die mauernden Teams schwer gegen uns haben.

Nochmal zum Thema Problem: Offensichtlich ist das Spielermaterial aktuell weit vom Optimum entfernt und unser hohes Pressing macht uns gleichzeitig fehleranfällig für ein und denselben Spielzug des Gegners (das war übrigens zu Pep Zeiten auch so. Die Gegentore fielen fast immer nach dem selben Muster. Allerdings nur 18x Pro Saison, nicht 40x). Also ist die Schlussfolgerung, dass es einen Spieler braucht, der genau in diesem Problem, "offenes ZM nach Ballverlust und Konterunterbindung" einer der stärksten in Europa ist. Daher ist das Problem behoben, oder?

Falsch. Denn was nicht bedacht wird, sind die Nebenwirkungen. Palinha mag im Vakuum, in dieser einen, oder den zwei Situationen tatsächlich das ZM zusammenhalten. ABER: durch seine spielerische Limitierung hemmt er uns die anderen 89 Minuten des Spiels und wir haben gewissermaßen für das Spiel, das wir spielen wollen, Unterzahl im ZM. Das bedeutet, dass wir wieder viel einfacher ausrechenbar und zu verteidigen sind.

Wir gewinnen ein bisschen an Stabilität, aber geben dafür eine (im wahrsten Sinne des Wortes) Zentrale Position im Aufbauspiel her. Noch ein Problem ist Palinhas fehlende Schnelligkeit. Wenn seine Stärken gefragt sind, muss er direkt am Gegner stehen, da er sonst auch nicht mehr hinterherkommt. Seine wirklichen Stärken, nämlich mauern und auf engem Raum verteidigen, wird bei uns so selten bis nie zum tragen kommen. Gleiches gilt für Kim.

Ich finde es extrem kurios, dass wir ihn unter VK verpflichtet haben, weil es 1zu1 bei Martinez unter Pep der Fall war und selbst ein Vidal, der beide technisch 10x in die Tasche steckt, nicht richtig im System war.

Noch kurioser ist, dass wir Palinha bereits im Kader hatten. Nur in besser. Nämlich mit Kimmich. An der Seite von Pavlo wäre Kimmich der ideale Kettenhund für die Spiele, in denen wir wirklich vorhaben, mehr zu verteidigen und den Gegner das Spiel machen zu lassen.

Was uns eigentlich fehlt, ist ein spielmachender 6er/8er, der in der Mitte 1-2 Spieler aussteigen lassen kann und das Kurzspiel dirigert, siehe Thiago. Denn, um das ganze abzuschließen, je besser die Mannschaft technisch wird , desto seltener werden diese Kontergegentore passieren. Es liegt nicht an mangelnden Defensivskills, es liegt daran, dass eine Kette nur so Stark wie das schwächste Glied ist. Aktuell gibt es fast nur schwache Glieder. Palinha mag kurzfristig ein paar Probleme in den Griff bekommen, aber langfristig wird er gar nicht mehr spielen. Es ist das gleiche wie bei Sabitzer, Laimer und Goretzka. Ich muss wirklich sagen, dass das Management da mieserable und kurzsichtige Arbeit geleistet hat, so toll Palinha auch ist. Aber mit unserem finanziellen Standing hätten wir das Geld niemals ausgeben dürfen.

•     •     •

--------------Neuer------------
-Lahm-Boateng-Dante-Alaba-
--Schweinsteiger-Martinez--
-Robben---Kroos-----Ribery-
----------Gomez-------------

*Starke
*Badstuber
*Rafinha
*Shaqiri
*Gustavo
*Müller
*Mandzukic
*Pizza
João Palhinha |#1134
01.11.2024 - 11:04 Uhr
es ist halt schwierig etwas aufzubauen wenn du alle 1.5 - 2 Jahre den Trainer auswechselst. Jeder Trainer hat dann etwas andere Kadervorstellungen und wird zumindest teilweise in die Transfers eingebunden. Ich freue mich immer noch darüber, das Palhinha da ist, da er einen Spielertyp verkörpert, den wir sonst nicht haben und damit Vinny eine Option je nach Gegner bietet, die wir sonst nicht haben würden. Jeder Trainer ist froh mehrere Optionen zu haben. Es wird nun spannend zu beobachten sein, wer darf bleiben? Wer muss gehen? Und wer wird im kommenden Sommer zu uns stossen? Die Winter-TP habe ich jetzt bewusst nicht erwähnt, da diese normalerweise selten viel anbietet und wir in einer normalen Saison auch nicht sonderlich aktiv in diesem Transferfenster sind.
João Palhinha |#1135
01.11.2024 - 14:44 Uhr
Zitat von FranckRobben

Zitat von SkankHunt49

Grundsätzlich halte ich ihn schlicht für den falschen Spielertyp im Kompany angedachten System! Zu Tuchels Idee des Fußballs hätte er gepasst. Vor allem da Tuchen taktisch flexibler aufgestellt hat. Kompass spielt Hard ausgedrückt knallhart den selben Kram…

In dem jetzigen System wirkt er immer falsch positioniert. lauft im nirgendwo rum, kann seine Stärken selten zeigen und im Spielaufbau ist er meiner Meinung nach ein total Ausfall, egal was hier User im Vorfeld ihm dort für stärken attestiert haben, er kann das nicht. Da sehe ich selbst Goretzka besser, der da auch nicht die Leuchte ist…
In der Tiefe braucht es ihn nicht, weil das ganze System darauf ausgelegt ist, dass alle im Pressing nach vorne mitmachen. Und witzigerweise hat der gescholtene Goretzka eigentlich exakt dort seine Stärke, genauso wie Laimer…

Rund um benötigt es Palhinha also in diesem System nicht (und ja ich weis das viele das anders sehen) und da Kompany davon nicht abrücken wird, kann man ihn getrost auch wieder verkaufen… Außer man sieht in ihm einen IV… Er ist zu alt, zu teuer und irgendwie nutzlos solange Kompany nicht wie Tuchel oder Nagelsmann taktisch flexibler spielen lässt speziell in der CL…

Er könnte ein spielentscheidendwr Faktor sein in den CL Big Games, aber eben nicht mit dem angedachten Marchplan. Da halte ich, und ich akzeptiere die Kritik an der Meinung. Goretks für den effektiveren Spieler…


Das ist der Punkt. Mir scheint, dass häufig in Diskussionen (und noch häufiger in unserer Personalpolitik grins ) Probleme richtig erkannt werden, aber die "Nebenwirkungen" der Behebung dieser völlig außer Acht gelassen werden. Palinha ist gewissermaßen Chemotherapie für Migräne. Die Migräne ist danach wahrscheinlich weg, aber der Rest des Körpers funktioniert danach nicht mehr.

Will sagen: Unser Fussball funktioniert generell als Kollektiv. Wir wollen, unter Kompany wieder deutlich extremer zu sehen, das Spiel machen, den Ball haben, über Kontrolle gewinnen. Was braucht es in dem System also? Sehr gut aufeinander abgestimmte Spieler, die alle technisch in der Lage sind, gegnerisches Pressing über schnelle Pass-Staffetten auszuhebeln, einfach gesagt, spielerisch von hinten rauszukommen, das Mittelfeld zu dominieren und vorne zu unberechenbar zu sein, dass es die mauernden Teams schwer gegen uns haben.

Nochmal zum Thema Problem: Offensichtlich ist das Spielermaterial aktuell weit vom Optimum entfernt und unser hohes Pressing macht uns gleichzeitig fehleranfällig für ein und denselben Spielzug des Gegners (das war übrigens zu Pep Zeiten auch so. Die Gegentore fielen fast immer nach dem selben Muster. Allerdings nur 18x Pro Saison, nicht 40x). Also ist die Schlussfolgerung, dass es einen Spieler braucht, der genau in diesem Problem, "offenes ZM nach Ballverlust und Konterunterbindung" einer der stärksten in Europa ist. Daher ist das Problem behoben, oder?

Falsch. Denn was nicht bedacht wird, sind die Nebenwirkungen. Palinha mag im Vakuum, in dieser einen, oder den zwei Situationen tatsächlich das ZM zusammenhalten. ABER: durch seine spielerische Limitierung hemmt er uns die anderen 89 Minuten des Spiels und wir haben gewissermaßen für das Spiel, das wir spielen wollen, Unterzahl im ZM. Das bedeutet, dass wir wieder viel einfacher ausrechenbar und zu verteidigen sind.

Wir gewinnen ein bisschen an Stabilität, aber geben dafür eine (im wahrsten Sinne des Wortes) Zentrale Position im Aufbauspiel her. Noch ein Problem ist Palinhas fehlende Schnelligkeit. Wenn seine Stärken gefragt sind, muss er direkt am Gegner stehen, da er sonst auch nicht mehr hinterherkommt. Seine wirklichen Stärken, nämlich mauern und auf engem Raum verteidigen, wird bei uns so selten bis nie zum tragen kommen. Gleiches gilt für Kim.

Ich finde es extrem kurios, dass wir ihn unter VK verpflichtet haben, weil es 1zu1 bei Martinez unter Pep der Fall war und selbst ein Vidal, der beide technisch 10x in die Tasche steckt, nicht richtig im System war.

Noch kurioser ist, dass wir Palinha bereits im Kader hatten. Nur in besser. Nämlich mit Kimmich. An der Seite von Pavlo wäre Kimmich der ideale Kettenhund für die Spiele, in denen wir wirklich vorhaben, mehr zu verteidigen und den Gegner das Spiel machen zu lassen.

Was uns eigentlich fehlt, ist ein spielmachender 6er/8er, der in der Mitte 1-2 Spieler aussteigen lassen kann und das Kurzspiel dirigert, siehe Thiago. Denn, um das ganze abzuschließen, je besser die Mannschaft technisch wird , desto seltener werden diese Kontergegentore passieren. Es liegt nicht an mangelnden Defensivskills, es liegt daran, dass eine Kette nur so Stark wie das schwächste Glied ist. Aktuell gibt es fast nur schwache Glieder. Palinha mag kurzfristig ein paar Probleme in den Griff bekommen, aber langfristig wird er gar nicht mehr spielen. Es ist das gleiche wie bei Sabitzer, Laimer und Goretzka. Ich muss wirklich sagen, dass das Management da mieserable und kurzsichtige Arbeit geleistet hat, so toll Palinha auch ist. Aber mit unserem finanziellen Standing hätten wir das Geld niemals ausgeben dürfen.


Stimme dir vollkommen zu - Palinha passt wegen seiner spielerischen Mängel und seiner mangelnden Geschwindigkeit nur mit Einschränkungen ins System und liefert kaum Mehrwert. Dazu war er in Anbetracht seines Alters ein extrem teurer Transfer, der kommenden Sommer altersbedingt einen stark sinkenden Wiederverkaufswert aufweist.
Wie man im Management aber überhaupt auf die Idee kam, einen klaren "Defensive Low Line" Tuchelspieler zu holen, wenn man mit Kompany einen "Defensive High Line" Ballbesitzcoach hat, ist mir ebenso schleierhaft. Der Mangel an strategischer Weitsicht macht sich insbesondere bei den ZDM/ZM Transfer einfach immer wieder bemerkbar: Vidal, Tolisso, Goretzka, Sabitzer, Laimer, Palinha... absolut unfassbar, wie viel Ablöse und Handheld man in diese Personalien investiert und verbrannt hat.

Statt der 53 Mio für Palinha hätte man Joao Neves holen müssen, der bringt eine sehr starke Technik mit, ist extrem agil und trotz seiner Größe körperlich sehr stark. Eine Thiagokopie mit einem guten Schuss Athletik und vidalscher Kettenhundmentalität. Der hätte sich auf lange Sicht perfekt mit dem spielerisch ebenso guten, dafür aber sehr großen Pavlovic ergänzt und wäre nur 7 Mios teurer als Palinha gewesen.
Selbst Gravenberch zu halten wäre sinnvoller gewesen als sich Palinha ans Bein zu binden. Meine Zukunftsprognose: Palinha geht nach max 1,5 Spielzeiten, also spätestens im Winter 26 nach Portugal oder Italien. Für etwa 15-20 Mio Ablöse.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nik1995 am 01.11.2024 um 14:45 Uhr bearbeitet
João Palhinha |#1136
01.11.2024 - 14:55 Uhr
Zitat von nik1995
Meine Zukunftsprognose: Palinha geht nach max 1,5 Spielzeiten, also spätestens im Winter 26 nach Portugal oder Italien. Für etwa 15-20 Mio Ablöse.

Das bezweifle ich. Palhinha verdient hier 16 Mio und ich glaube nicht, dass er anders wo auch nur ansatzweise so viel verdient. Und wie wichtig ihm Geld ist, zeigte seine VVL bei Fulham, mit der er seinen Wechsel zu uns erschwerte.
Ich denke, dass er hier seinen Vertrag aussitzen wird.
João Palhinha |#1137
01.11.2024 - 15:30 Uhr
Zitat von nik1995
Wie man im Management aber überhaupt auf die Idee kam, einen klaren "Defensive Low Line" Tuchelspieler zu holen, wenn man mit Kompany einen "Defensive High Line" Ballbesitzcoach hat, ist mir ebenso schleierhaft. Der Mangel an strategischer Weitsicht macht sich insbesondere bei den ZDM/ZM Transfer einfach immer wieder bemerkbar: Vidal, Tolisso, Goretzka, Sabitzer, Laimer, Palinha... absolut unfassbar, wie viel Ablöse und Handheld man in diese Personalien investiert und verbrannt hat.


Zu Palhinha möchte ich mir noch kein abschließendes Urteil bilden, vielleicht wird das mit dem Aufbauspiel ja auch noch deutlich besser. Stand jetzt wundere ich mich aber weiterhin, weil ich auch nicht sehe, warum ausgerechnet Tuchel auf diesen Spielertyp scharf gewesen sein soll. Tuchel hat in Dortmund mit einer Viererkette und davor einem tiefliegenden Spielmacher (Weigl) gespielt; bei PSG und Chelsea mit Dreierkette, wobei der zentrale IV (Marquinhos, Thiago Silva) in beiden Fällen ein sehr erfahrener, auch im Aufbau guter Innenverteidiger war. Zu beiden Profilen passt Palhinha nach dem, was ich bisher von ihm gesehen habe, nicht.

Vidal war ein klasse Transfer.

Zu Kompanys Fußball wiederum scheint mir Laimer als frühe pressender Achter eigentlich besser zu passen als der Portugiese.

•     •     •

Lieblingsmannschaft der letzten 20 Jahre: Neuer; Lizarazu, Alaba, Anderson, Kimmich; Lahm, Kroos, Vidal; Müller, Pizarro, Robben
Traummannschaft für die nächsten 10 Jahre: Urbig; Davies, Schlotterbeck, Stanisic, Kimmich; Pavlovic, Stiller; Musiala, Bischof, Olise, Havertz
João Palhinha |#1138
01.11.2024 - 15:54 Uhr
Zitat von Trumoi
Zitat von nik1995

Wie man im Management aber überhaupt auf die Idee kam, einen klaren "Defensive Low Line" Tuchelspieler zu holen, wenn man mit Kompany einen "Defensive High Line" Ballbesitzcoach hat, ist mir ebenso schleierhaft. Der Mangel an strategischer Weitsicht macht sich insbesondere bei den ZDM/ZM Transfer einfach immer wieder bemerkbar: Vidal, Tolisso, Goretzka, Sabitzer, Laimer, Palinha... absolut unfassbar, wie viel Ablöse und Handheld man in diese Personalien investiert und verbrannt hat.


Zu Palhinha möchte ich mir noch kein abschließendes Urteil bilden, vielleicht wird das mit dem Aufbauspiel ja auch noch deutlich besser. Stand jetzt wundere ich mich aber weiterhin, weil ich auch nicht sehe, warum ausgerechnet Tuchel auf diesen Spielertyp scharf gewesen sein soll. Tuchel hat in Dortmund mit einer Viererkette und davor einem tiefliegenden Spielmacher (Weigl) gespielt; bei PSG und Chelsea mit Dreierkette, wobei der zentrale IV (Marquinhos, Thiago Silva) in beiden Fällen ein sehr erfahrener, auch im Aufbau guter Innenverteidiger war. Zu beiden Profilen passt Palhinha nach dem, was ich bisher von ihm gesehen habe, nicht.

Vidal war ein klasse Transfer.

Zu Kompanys Fußball wiederum scheint mir Laimer als frühe pressender Achter eigentlich besser zu passen als der Portugiese.
Tuchel hatte bei Paris Verratti und Paredes, dabei war Paredes der Teil der die Lücken im Mittelfeld stopfen sollte. Bei Dortmund war Weigl zwar wirklich in der DLPM-Rolle, aber Castro war das ergänzende Mittel. Bei Chelsea war Jorginho für die Spielgestaltung im Mittelfeld zuständig, daneben ein Kanté, der die ganze Zeit am staubsaugen war. Also es ist schon klar, was Palhinha hier hätte machen sollen. Womöglich war auch der Plan Kimmich ins Mittelfeld auf der 8 einzusetzen, noch wahrscheinlicher war es wohl, Gueirreiro dort positionieren, der in Dortmund unter Tuchel auch dort eingesetzt wurde. Tuchel hatte schon eine Idee, trat aber auf sehr viel Wiederstand unter dem Paten vom Tegernsee.

Außerdem ist das Spiel von Palhinha nicht so schlecht wie die Leute hier immer schreiben, es gibt nur einen der alles vereint was hier gefordert ist, der war hier mal vor Jahren im Gespräch und spielt in Manchester, gewann die Europameisterschaft in diesem Jahr und ist nun Fußballer des Jahres. Es gibt diese Spieler nicht allzu oft, er ist nun mal der Beste und keiner der Spieler hier kommt auch nur ansatzweise an ihn ran. Wenn so ein Spieler auftauchen sollte, muss er natürlich verpflichtet werden. Aber bis dahin, passt mal eure Erwartungen an, wir werden nicht so schnell einen zweiten Rodri/Busquets etc. erleben.
João Palhinha |#1139
01.11.2024 - 15:58 Uhr
Zitat von False6
Kompany ist am 29.5. verkündet worden. Palhinha am 11.07. Also ich weiß wirklich nicht, was der Plan dahinter ist. Das macht doch gar keinen Sinn. Kann mir niemand erzählen, dass dem Trainer für 50 Mio. nichts Besseres eingefallen ist.

Es gibt nur einen im Verein, der solch große Transfers entscheidet, und das ist sicher nicht der Trainer.
João Palhinha |#1140
01.11.2024 - 20:14 Uhr
Zitat von Feierbiest97
Zitat von False6

Kompany ist am 29.5. verkündet worden. Palhinha am 11.07. Also ich weiß wirklich nicht, was der Plan dahinter ist. Das macht doch gar keinen Sinn. Kann mir niemand erzählen, dass dem Trainer für 50 Mio. nichts Besseres eingefallen ist.

Es gibt nur einen im Verein, der solch große Transfers entscheidet, und das ist sicher nicht der Trainer.


Im Endeffekt entscheidet diese Person über alle großen Verlängerungen und Käufe und wälzt das seit Nerlinger geschickt befindenden ab wenn er mal wieder unzufrieden ist…

•     •     •

I Love My Remember Beeries!
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