Leistungsdaten:
Keine Daten
Marcel Schmelzer [29]
17.09.2014 - 12:48 Uhr
07.02.2018 - 10:50 Uhr
Ruhr Nachrichten BVB
@RNBVB
#BVB-Training läuft. @Schmelle29 und @MarioGoetze sind wieder dabei. (Video: @RN_Florian) – bei Borussia Dortmund - Trainingsplätze
@RNBVB
#BVB-Training läuft. @Schmelle29 und @MarioGoetze sind wieder dabei. (Video: @RN_Florian) – bei Borussia Dortmund - Trainingsplätze
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08.02.2018 - 19:25 Uhr
Zitat von Vero-amore
Schmelzer ist kein schlechter, er macht seinen Job so gut er kann, aber er macht eben auch nichts darüber hinaus, dieses Problem haben wir zur Zeit aber bei vielen Spielern, sie haben ihren Leistungszenit erreicht. Jetzt kommt die alles entscheidende Frage?
Gibt man sich damit zufrieden?
Wenn ja, läuft alles in den richtigen Bahnen.
Wenn man sich damit nicht zufrieden gibt, muss jeder Stein umgedreht und neu bewertet werden.
Das muss nicht im Sommer so kommen, aber Akis Äußerungen nach ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Kader auf Herz und Nieren überprüft wird.
Ob Schmelzer dann den Anforderungen stand hält, wird man sehen.
Zitat von Hemdl
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Zitat von mannibender_93
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Schmelzer ist kein schlechter, er macht seinen Job so gut er kann, aber er macht eben auch nichts darüber hinaus, dieses Problem haben wir zur Zeit aber bei vielen Spielern, sie haben ihren Leistungszenit erreicht. Jetzt kommt die alles entscheidende Frage?
Gibt man sich damit zufrieden?
Wenn ja, läuft alles in den richtigen Bahnen.
Wenn man sich damit nicht zufrieden gibt, muss jeder Stein umgedreht und neu bewertet werden.
Das muss nicht im Sommer so kommen, aber Akis Äußerungen nach ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Kader auf Herz und Nieren überprüft wird.
Ob Schmelzer dann den Anforderungen stand hält, wird man sehen.
Da Watzke viel von Klopps Zeiten geredet hat, dürfte Schmelzer absolut gesetzt sein. Das ja auch insgesamt zu Recht.
Mit dem Werten von Toljan und Schmelzer sagt doch eben viel aus. Bei whoscored zählen Tore und Assist enorm. Und selbst damit kommt Toljan nicht an Schmelzer ran. Und die Stats zeigen eben, dass Toljan kein Stamm-AV für eine 4er-Kette ist. Dazu ist er zu defensiv schwach. In HOF hat er auch weiter vorne gespielt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bremer_Hesse am 08.02.2018 um 19:26 Uhr bearbeitet
09.02.2018 - 01:18 Uhr
Zitat von DerMoe
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Reicht anscheinend - verständlicherweise - noch nicht für Samstag nach 5-6 Wochen Pause. Erwarte dann eigentlich entweder gegen Bergamo oder in Gladbach sein Comeback. Gegen Bergamo wäre gegen die Defensivstärke der Italiener ein offensiv aktiverer Außenverteidiger à la Toljan wahrscheinlich die bessere Lösung, gegen Gladbach rechne ich spätestens dann aber wieder damit, dass Schmelle seine Seite dicht macht, da ist mir Toljan in den letzten Spielen oft zu fahrlässig gewesen.
09.02.2018 - 17:25 Uhr
Zitat von Hemdl
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Zitat von mannibender_93
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Du beschreibst Schmelzer als Mitläufer, das finde ich interessant.
Ich sehe ihn ihm deutlich mehr den Antreiber für sein Kollegen, einen der auf dem Platz auch den Mund aufmacht, rumschreit und mit Einsatz und Leidenschaft vorangeht - jemanden der (zumindest versucht) andere anspornt und mitnimmt.
Da sehe ich sonst nur Reus aus der Vergangenheit, der ähnliches an Präsenz und Körpersprache auf den Platz bringt.
Vielleicht sind nicht umsonst beide Kapitäne 1+2 des Teams?
10.02.2018 - 12:38 Uhr
Zitat von tirobvb
Du beschreibst Schmelzer als Mitläufer, das finde ich interessant.
Ich sehe ihn ihm deutlich mehr den Antreiber für sein Kollegen, einen der auf dem Platz auch den Mund aufmacht, rumschreit und mit Einsatz und Leidenschaft vorangeht - jemanden der (zumindest versucht) andere anspornt und mitnimmt.
Da sehe ich sonst nur Reus aus der Vergangenheit, der ähnliches an Präsenz und Körpersprache auf den Platz bringt.
Vielleicht sind nicht umsonst beide Kapitäne 1+2 des Teams?
Zitat von Hemdl
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Zitat von mannibender_93
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Du beschreibst Schmelzer als Mitläufer, das finde ich interessant.
Ich sehe ihn ihm deutlich mehr den Antreiber für sein Kollegen, einen der auf dem Platz auch den Mund aufmacht, rumschreit und mit Einsatz und Leidenschaft vorangeht - jemanden der (zumindest versucht) andere anspornt und mitnimmt.
Da sehe ich sonst nur Reus aus der Vergangenheit, der ähnliches an Präsenz und Körpersprache auf den Platz bringt.
Vielleicht sind nicht umsonst beide Kapitäne 1+2 des Teams?
Jeder Spieler ist mehr oder weniger abhängig von seinen Mitspielern.
Schmelzer ist besonders davon abhängig weil sein Skillset einfach gesagt eher dem eines Teamplayers entspricht als dem eines Solisten, zB eines Dribblers.
Deswegen ist Schmelzer Kapitän, er ist Teamplayer und hat sich, auch als er gute Angebote hatte, zum BVB bekannt.
Das Problem ist mMn, dass ein Kapitän nicht so fehlerbehaftet sein darf wie es Schmelzer ist. Das ist schon immer so.
Ein Kapitän sollte, auch wenn es insgesamt nicht so gut läuft, herausstechen. Nicht nur kämpferisch sondern auch mit fußballerischer Qualität. Ein genialer Pass, eine Soloaktion, ein überraschendes Momentum schaffen.
Ich mag seinen Einstellung, wie er schon vorangeht und sich nicht versteckt. Aber er ist und bleibt eben limitiert. Und das macht ihn für mich als Kapitän unpassend.
Rein spekulativ aber für mich im Bereich des Möglichen ist, dass das auch bei Mitspielern der Fall ist.
Mental, von der Einstellung her, geht Schmelzer voran. Fußballerisch ist er ein Mitläufer.
Jeder kann für sich selber entscheiden ob er ein passender Kapitän für einen selber wäre. Mir persönlich, mit eigener 20-jähriger Erfahrung im aktiven Bereich, wäre es zu wenig.
19.02.2018 - 14:56 Uhr
Quelle: www.waz.de
Auch Marcel Schmelzer wirkte am Montagvormittag wieder im Training mit. Seit einer Woche ist er nach auskurierter Wadenverletzung zurück im Training, hatte aber zwischendurch nochmal ein paar Probleme. "Jeder Tag, den er mit der Mannschaft trainiert, weckt die Hoffnung, dass er dabei sein kann, Mal sehen, wie es bis Mittwoch ist", sagt Stöger. Einen Tag später steht nämlich schon die Zwischenrundenpartie in der Europa League bei Atalanta Bergamo an, in der ein 3:2-Sieg aus dem Hinspiel verteidigt werden muss.
Vielleicht ist Schmelzer schon eine Option für Donnerstag.
21.02.2018 - 11:47 Uhr
Schmelzer fliegt mit und wird wohl im Kader stehen!
21.02.2018 - 12:15 Uhr
Zitat von Bodokra
Wenn das im modernen Fußball die Anforderungen an einen Außenverteidiger sind, dann kann sich der BVB es im Durchschnittsmittelfeld der Liga gemütlich machen.
Zitat von Cloud1988
Schmelzer ist Offensive vllt kein Flankengott oder dribbelkönig dafür aber defensive jemand der Lücken zu macht und sich reinhängt.
Schmelzer ist Offensive vllt kein Flankengott oder dribbelkönig dafür aber defensive jemand der Lücken zu macht und sich reinhängt.
Wenn das im modernen Fußball die Anforderungen an einen Außenverteidiger sind, dann kann sich der BVB es im Durchschnittsmittelfeld der Liga gemütlich machen.
Dann nenne mir bitte einige LV in der Liga, die ein KLARES Upgrade zu Schmelzer darstellen.
21.02.2018 - 12:22 Uhr
Zitat von Becks19831
Dann nenne mir bitte einige LV in der Liga, die ein KLARES Upgrade zu Schmelzer darstellen.
Zitat von Bodokra
Wenn das im modernen Fußball die Anforderungen an einen Außenverteidiger sind, dann kann sich der BVB es im Durchschnittsmittelfeld der Liga gemütlich machen.
Zitat von Cloud1988
Schmelzer ist Offensive vllt kein Flankengott oder dribbelkönig dafür aber defensive jemand der Lücken zu macht und sich reinhängt.
Schmelzer ist Offensive vllt kein Flankengott oder dribbelkönig dafür aber defensive jemand der Lücken zu macht und sich reinhängt.
Wenn das im modernen Fußball die Anforderungen an einen Außenverteidiger sind, dann kann sich der BVB es im Durchschnittsmittelfeld der Liga gemütlich machen.
Dann nenne mir bitte einige LV in der Liga, die ein KLARES Upgrade zu Schmelzer darstellen.
Achtung, gleich kommt der erste mit Jonas Hector oder Plattenhardt um die Ecke...
Nennen würde ich hier Alaba und Halstenberg. Alaba ist aus bekannten Gründen nie für uns machbar und Halstenberg ist aktuell schwer verletzt. Alle anderen in der Liga sind in meinen Augen klar hinter Schmelzer anzusiedeln!
21.02.2018 - 12:23 Uhr
Zitat von MagicP
Jeder Spieler ist mehr oder weniger abhängig von seinen Mitspielern.
Schmelzer ist besonders davon abhängig weil sein Skillset einfach gesagt eher dem eines Teamplayers entspricht als dem eines Solisten, zB eines Dribblers.
Deswegen ist Schmelzer Kapitän, er ist Teamplayer und hat sich, auch als er gute Angebote hatte, zum BVB bekannt.
Das Problem ist mMn, dass ein Kapitän nicht so fehlerbehaftet sein darf wie es Schmelzer ist. Das ist schon immer so.
Ein Kapitän sollte, auch wenn es insgesamt nicht so gut läuft, herausstechen. Nicht nur kämpferisch sondern auch mit fußballerischer Qualität. Ein genialer Pass, eine Soloaktion, ein überraschendes Momentum schaffen.
Ich mag seinen Einstellung, wie er schon vorangeht und sich nicht versteckt. Aber er ist und bleibt eben limitiert. Und das macht ihn für mich als Kapitän unpassend.
Rein spekulativ aber für mich im Bereich des Möglichen ist, dass das auch bei Mitspielern der Fall ist.
Mental, von der Einstellung her, geht Schmelzer voran. Fußballerisch ist er ein Mitläufer.
Jeder kann für sich selber entscheiden ob er ein passender Kapitän für einen selber wäre. Mir persönlich, mit eigener 20-jähriger Erfahrung im aktiven Bereich, wäre es zu wenig.
Zitat von tirobvb
Du beschreibst Schmelzer als Mitläufer, das finde ich interessant.
Ich sehe ihn ihm deutlich mehr den Antreiber für sein Kollegen, einen der auf dem Platz auch den Mund aufmacht, rumschreit und mit Einsatz und Leidenschaft vorangeht - jemanden der (zumindest versucht) andere anspornt und mitnimmt.
Da sehe ich sonst nur Reus aus der Vergangenheit, der ähnliches an Präsenz und Körpersprache auf den Platz bringt.
Vielleicht sind nicht umsonst beide Kapitäne 1+2 des Teams?
Zitat von Hemdl
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Zitat von mannibender_93
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Seltsam, dass wir mit ihm dennoch seit Jahren ziemlich weit oben mitspielen in Deutschland und Europa. Aber das wird deiner Meinung nach dann sicher trotz und nicht wegen Schmelzer passiert sein, richtig?
Wenn ich mich da mal einhaken darf:
Ganz unrecht hat der User imho nicht. Dein Argument geht doch ins Leere, denn jetzt wo die wirklichen Ausnahmespieler weg sind, wurde doch der BVB recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Lag das nun daran, dass einer wie Schmelzer wirklich gehobene Klasse darstellt, oder doch eher daran, dass er eher Richtung klassischer Mitläufer tendiert, der im Falle des Falles mit der Mannschaft baden geht und individuell wenig beizusteuern hat?
Schmelzer ist für mich seit Jahren symptomathisch für das Problem des BVB, da hier ein Spieler von vielen überhöht wird, der alten Zeiten willen. Schmelzer hatte gute Jahre, das bestreitet niemand. Als es bei euch lief ließ er sich gerne mittragen und spielte weit über seinem Niveau, welches er seit einiger Zeit zeigt. Nun ist das aber eine Weile her und die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verkraften. Und nun, wo einer wie Schmelzer als einer der "alten Garde" vorangehen und die jungen führen müsste, fällt er qualitativ eher selten auf und zeigt sich fehlerbehaftet. Nach vorne nahezu gänzlich ohne Output, hinten mit Fehlern und schwachen Aktionen. Das reicht in meinen Augen ebenfalls nicht für eine der anspruchsvollsten Positionen im modernen Fußball, gerade wenn man oben mitspielen will.
Aber da setzt eben ein ähnliches Phänomen wie bei Bürki ein, den ja nach wie vor viele in Dauerschleife verteidigen, ganz gleich wie oft er "zumindest unglücklich" aussieht und sich individuelle Fehler erlaubt. Schmelzer ist jetzt 30 Jahre alt und wird kaum mehr große Sprünge machen, warum man da nicht den Mut hat neue Wege zu gehen, erschließt sich mir nicht. Gerade weil Toljan, der nun auch nicht den großen Wurf darstellt, es ohne riesigen Anlauf nicht schlechter macht als Schmelzer. Das sagt doch im Grunde vieles aus.
Wen es interessiert:
Toljan als LV: Note 6.84 (9 Spiele - 1 Tor, 2 Vorlagen)
Schmelzer als LV: Note 6.86 (8 Spiele, keine Scorer)
https://www.whoscored.com/Players/43364/Show/Marcel-Schmelzer
https://www.whoscored.com/Players/129620/Show/Jeremy-Toljan
Du beschreibst Schmelzer als Mitläufer, das finde ich interessant.
Ich sehe ihn ihm deutlich mehr den Antreiber für sein Kollegen, einen der auf dem Platz auch den Mund aufmacht, rumschreit und mit Einsatz und Leidenschaft vorangeht - jemanden der (zumindest versucht) andere anspornt und mitnimmt.
Da sehe ich sonst nur Reus aus der Vergangenheit, der ähnliches an Präsenz und Körpersprache auf den Platz bringt.
Vielleicht sind nicht umsonst beide Kapitäne 1+2 des Teams?
Jeder Spieler ist mehr oder weniger abhängig von seinen Mitspielern.
Schmelzer ist besonders davon abhängig weil sein Skillset einfach gesagt eher dem eines Teamplayers entspricht als dem eines Solisten, zB eines Dribblers.
Deswegen ist Schmelzer Kapitän, er ist Teamplayer und hat sich, auch als er gute Angebote hatte, zum BVB bekannt.
Das Problem ist mMn, dass ein Kapitän nicht so fehlerbehaftet sein darf wie es Schmelzer ist. Das ist schon immer so.
Ein Kapitän sollte, auch wenn es insgesamt nicht so gut läuft, herausstechen. Nicht nur kämpferisch sondern auch mit fußballerischer Qualität. Ein genialer Pass, eine Soloaktion, ein überraschendes Momentum schaffen.
Ich mag seinen Einstellung, wie er schon vorangeht und sich nicht versteckt. Aber er ist und bleibt eben limitiert. Und das macht ihn für mich als Kapitän unpassend.
Rein spekulativ aber für mich im Bereich des Möglichen ist, dass das auch bei Mitspielern der Fall ist.
Mental, von der Einstellung her, geht Schmelzer voran. Fußballerisch ist er ein Mitläufer.
Jeder kann für sich selber entscheiden ob er ein passender Kapitän für einen selber wäre. Mir persönlich, mit eigener 20-jähriger Erfahrung im aktiven Bereich, wäre es zu wenig.
Die sollten Reus zum Kapitän machen. Ich seh selten einen Spieler, der so ehrgeizig ist, wie der. Der wäre bestimmt gern Kapitän und wäre meiner Meinung nach auch gut geeignet. Ist ja jetzt schon mehr oder weniger das Gesicht des Vereins. Müsste theoretisch auch ok sein für Schmelzer... muss man halt nur mal das Gespräch führen.
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