| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
25.03.2018 - 18:09 Uhr
Zitat von HSVGary
KHR hat vollkommen recht mit dem was er sagt, die Wettbewerbsfähigkeit geht damit weiter den Bach runter.
Zitat von handycap
Quelle: www.kicker.de
"Mit der Frankfurter Abstimmung hat man sich den Ast, an dem die Wettbewerbsfähigkeit hängt, ansägen lassen - und zwar durch einen mäßigen Zweitligisten, das bitte nicht vergessen!"
Da wir ja die 50+1 Debatte bereits in den Kind Thread getragen haben, hier mal ein paar sehr unverblümte Worte von Herrn Rummenigge, wie z.B. "Es wurde ein populistisches Spektakel von Rettig."KHR hat vollkommen recht mit dem was er sagt, die Wettbewerbsfähigkeit geht damit weiter den Bach runter.
Nicht zwingend!
Wie die meisten hier verfolge ich die Debatte rund um die 50+1 Regel ihre Vorteile und Nachteile bereits seit einigen, in meinen Fall sogar vielen Jahren.
18 Vereine haben für den Erhalt gestimmt, d.h. Aber nicht das dies 18 Vereine die Regel so wie sie jetzt umgesetzt wird auch für richtig halten.
Hannover und M. Kind habe als Beispiel nicht für die Abschaffung der Regel gestimmt.
Ich finde schon das es Regeln auch bei den Investoren geben muss, und das obwohl ich ein absoluter Gegner der derzeitigen Regel und ihrer Umsetzung bin.
Regeln wie das Namen und Logos Unantastbar bleiben.
Das ein Investor nicht nach 2 oder 3 Jahren sagen kann, „so und jetzt weg damit“
Also „Ausnahme“ Regeln, wie diese aussehen könnte, gilt es nun zu definieren.
Ihr habt z.B. mit Kühne in HH einen Gönner bei dem ich auch kein Problem hätte wenn er als Investor 99% der Anteile halten würde.
Dank ihm habt ihr wieder ein Volksparkstadion, allein dafür sage ich Chapeau.
25.03.2018 - 20:48 Uhr
Zitat von handycap
Nicht zwingend!
Wie die meisten hier verfolge ich die Debatte rund um die 50+1 Regel ihre Vorteile und Nachteile bereits seit einigen, in meinen Fall sogar vielen Jahren.
18 Vereine haben für den Erhalt gestimmt, d.h. Aber nicht das dies 18 Vereine die Regel so wie sie jetzt umgesetzt wird auch für richtig halten.
Hannover und M. Kind habe als Beispiel nicht für die Abschaffung der Regel gestimmt.
Ich finde schon das es Regeln auch bei den Investoren geben muss, und das obwohl ich ein absoluter Gegner der derzeitigen Regel und ihrer Umsetzung bin.
Regeln wie das Namen und Logos Unantastbar bleiben.
Das ein Investor nicht nach 2 oder 3 Jahren sagen kann, „so und jetzt weg damit“
Also „Ausnahme“ Regeln, wie diese aussehen könnte, gilt es nun zu definieren.
Ihr habt z.B. mit Kühne in HH einen Gönner bei dem ich auch kein Problem hätte wenn er als Investor 99% der Anteile halten würde.
Dank ihm habt ihr wieder ein Volksparkstadion, allein dafür sage ich Chapeau.
Zitat von HSVGary
KHR hat vollkommen recht mit dem was er sagt, die Wettbewerbsfähigkeit geht damit weiter den Bach runter.
Zitat von handycap
Quelle: www.kicker.de
"Mit der Frankfurter Abstimmung hat man sich den Ast, an dem die Wettbewerbsfähigkeit hängt, ansägen lassen - und zwar durch einen mäßigen Zweitligisten, das bitte nicht vergessen!"
Da wir ja die 50+1 Debatte bereits in den Kind Thread getragen haben, hier mal ein paar sehr unverblümte Worte von Herrn Rummenigge, wie z.B. "Es wurde ein populistisches Spektakel von Rettig."KHR hat vollkommen recht mit dem was er sagt, die Wettbewerbsfähigkeit geht damit weiter den Bach runter.
Nicht zwingend!
Wie die meisten hier verfolge ich die Debatte rund um die 50+1 Regel ihre Vorteile und Nachteile bereits seit einigen, in meinen Fall sogar vielen Jahren.
18 Vereine haben für den Erhalt gestimmt, d.h. Aber nicht das dies 18 Vereine die Regel so wie sie jetzt umgesetzt wird auch für richtig halten.
Hannover und M. Kind habe als Beispiel nicht für die Abschaffung der Regel gestimmt.
Ich finde schon das es Regeln auch bei den Investoren geben muss, und das obwohl ich ein absoluter Gegner der derzeitigen Regel und ihrer Umsetzung bin.
Regeln wie das Namen und Logos Unantastbar bleiben.
Das ein Investor nicht nach 2 oder 3 Jahren sagen kann, „so und jetzt weg damit“
Also „Ausnahme“ Regeln, wie diese aussehen könnte, gilt es nun zu definieren.
Ihr habt z.B. mit Kühne in HH einen Gönner bei dem ich auch kein Problem hätte wenn er als Investor 99% der Anteile halten würde.
Dank ihm habt ihr wieder ein Volksparkstadion, allein dafür sage ich Chapeau.
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht, was dazu führte, dass die PL heute finanziell das Maß aller Dinge ist. Und nun wird der Fehler wiederholt, und es ist ein gehöriges Stück Eigennutz dabei, denn ein Investor bringt vielleicht eigene Leute mit.
Guck mal nach England, die Clubs wie Liverpool, ManU, Arsenal, Chelsea und Co. haben doch nicht ihr Wappen oder ihre Identität verloren, die Liga ist spannend. 5-6 Teams können Meister werden, sogar ein Underdog und bei uns? Die besten Spieler - und dafür zahlen die Leute gerne - wandern in die PL. Wie groß das Gefälle ist, siehst Du an den internationalen Titeln, die die Bundesliga geholt hat, selbst in der EL geht nichts.
25.03.2018 - 20:50 Uhr
25.03.2018 - 21:10 Uhr
Zitat von HSVGary
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht...
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht...
Du meinst das sicherlich, es ist/wäre falsch eine Änderung dieser Regel abzulehnen, oder?
25.03.2018 - 21:31 Uhr
Zitat von HSVGary
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht, was dazu führte, dass die PL heute finanziell das Maß aller Dinge ist. Und nun wird der Fehler wiederholt, und es ist ein gehöriges Stück Eigennutz dabei, denn ein Investor bringt vielleicht eigene Leute mit.
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht, was dazu führte, dass die PL heute finanziell das Maß aller Dinge ist. Und nun wird der Fehler wiederholt, und es ist ein gehöriges Stück Eigennutz dabei, denn ein Investor bringt vielleicht eigene Leute mit.
Grüß Dich, Gary
Wollte nur kurz einwerfen, dass es nicht die Investoren sind, die den Unterschied machen. Die streben nach England, wegen der auslandsvermarktung. Da ist die PL allen Ligen so haushoch überlegen.
IN Thailand, Malaysia usw. sind die Stadien leer, wenn heimische Spitzenteams spielen. Findet dort aber Public Viewing statt, Liverpool-Man United, bspw. Dann ist es proppenvoll und die sitzen da kreischend , mit Schals und Trikots der englischen Clubs.
Kann dir das hier https://www.amazon.de/Harder-better-faster-stronger-Geschichte/dp/3462036629
empfehlen. Da wird es ausführlicher beschrieben.
Das ist erst die Vorraussetzung, dass England so spannend für Investoren ist. Eine einfache Abschaffung der Regel hätte nicht zwingend zur folge, dass sich die Investoren bei uns die Klinke in die Hand geben. Denn Gewinne sind mit unseren Clubs nicht zu erzielen. Schau Dir an, was Audi, Adidas in Bayern investieren. Gib denen fr ihre 10% Anteile 10% Gewinn, dann sind das magere 100-200.000/Jahr, bei Bayern. Das ist nichts! Die gehen zu den Bayern, weil sie als einzige über die Liga hinaus Strahlkraft besitzen.
Da ist die Kohle in E. doch verlockender. siehe Negativ-Beispiel Newcastle, wo der Besitzer jahrelang nur gerade so investierte, dass der Club die Klasse halten konnte, die TV-Einnahmen, dann aber als Gewinne ausgeschüttet wurden.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die 50+1-Regelung angeht. Mit Kind hätte man nachweislich jemanden, dem der Verein etwas bedeutet, sonst hätte er es sich viel einfacher machen können. Aber das sind eben doch eher die Ausnahmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rhinemike am 25.03.2018 um 21:32 Uhr bearbeitet
25.03.2018 - 22:04 Uhr
Zitat von rhinemike
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die 50+1-Regelung angeht...
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die 50+1-Regelung angeht...
Da geht es dir wie mir und vielen die ich kenne.
Aber ich denke das man es getrost als Fakt bezeichnen kann, dass die Regel so wie sie jetzt ist, nicht mehr Zeitgemäß ist.
Mann muss es natürlich auch von der Seite sehen das doch zu letzt immer der Verein entscheidet was er möchte, warum sollte man ihn da bevormunden? (Weil er nicht weiß was gut für ihn ist?)
Wenn das der Grund wäre, dann müsste man dass aber auch bei X-Tausend anderen Entscheidungen die der Verein trifft machen, spätestens jedoch wenn es um die Ausgliederung ginge müsste ja auch dann die DFL für die Vereine entscheiden.
25.03.2018 - 22:18 Uhr
Zitat von handycap
Da geht es dir wie mir und vielen die ich kenne.
Aber ich denke das man es getrost als Fakt bezeichnen kann, dass die Regel so wie sie jetzt ist, nicht mehr Zeitgemäß ist.
Mann muss es natürlich auch von der Seite sehen das doch zu letzt immer der Verein entscheidet was er möchte, warum sollte man ihn da bevormunden? (Weil er nicht weiß was gut für ihn ist?)
Wenn das der Grund wäre, dann müsste man dass aber auch bei X-Tausend anderen Entscheidungen die der Verein trifft machen, spätestens jedoch wenn es um die Ausgliederung ginge müsste ja auch dann die DFL für die Vereine entscheiden.
Da geht es dir wie mir und vielen die ich kenne.
Aber ich denke das man es getrost als Fakt bezeichnen kann, dass die Regel so wie sie jetzt ist, nicht mehr Zeitgemäß ist.
Mann muss es natürlich auch von der Seite sehen das doch zu letzt immer der Verein entscheidet was er möchte, warum sollte man ihn da bevormunden? (Weil er nicht weiß was gut für ihn ist?)
Wenn das der Grund wäre, dann müsste man dass aber auch bei X-Tausend anderen Entscheidungen die der Verein trifft machen, spätestens jedoch wenn es um die Ausgliederung ginge müsste ja auch dann die DFL für die Vereine entscheiden.
Für mich ist die derzeitige Regelung Ausdruck des mangelnden Know Hows, in der DFL oder dem DFB. Damals zumindest. Man hat ganz schnell was beschlossen, weil man nicht wusste, was passieren kann, wo Schlupflöcher sind, wo evt. sogar Vorteile liegen könnten. Da hat man erstmal verboten, um Zeit zu gewinnen. Klar muss es da viel spezifischere Regelungen geben. Es darf auch nicht sein, dass WOB und LEV jahrzehntelang bevorzugt werden und andere ohne diese Vorteile auskommen müssen.
Eine perfekte oder nahezu perfekt Lösung kostet Know-How und das muss man sich holen, bzw. einkaufen. Da schwingt auch durch die EU so viel mit, dass es sehr komplex werden würde. Aber da muss die DFL durch. Es geht hier schließlich um viel Geld.
Aber ein plumpes Verbot ist keine Lösung, nicht mal ein schutz, sondern ein krasser Wettbewerbsnachteil.
Andererseits will ich natürlich die Vereine geschützt wissen. 1860er Verhältnisse bei meinem FC würde wohl zu Massensuiziden führen.^^ Ich bin zwar gelernter Banker, aber hier stoße ich juristisch dermaßen an meine Grenzen, dass ich mir keine Vorstellung machen kann, wie es aussehen sollte. Aber es ist klar, dass man den Vereinen mehr Verantwortung überlassen MUSS. Sonst suchen sie sich ihre Schlupflöcher, die ja de facto vorhanden sind.
25.03.2018 - 22:43 Uhr
Zitat von handycap
Quelle: www.kicker.de
"Mit der Frankfurter Abstimmung hat man sich den Ast, an dem die Wettbewerbsfähigkeit hängt, ansägen lassen - und zwar durch einen mäßigen Zweitligisten, das bitte nicht vergessen!"
Da wir ja die 50+1 Debatte bereits in den Kind Thread getragen haben, hier mal ein paar sehr unverblümte Worte von Herrn Rummenigge, wie z.B. "Es wurde ein populistisches Spektakel von Rettig."Habe das Interview auch gerade gelesen.
Stimme Rummenigge ja selten zu, aber hier hat er völlig recht. Einige DFL-Mitglieder versuchen aus ideologischen Gründen, andere zu bevormunden und das kann es eigentlich nicht sein.
Sollen Rettig und St. Pauli doch an der 50+1 Regel festhalten. Hindert sie ja niemand dran. Aber nein, das reicht ihm nicht. Er will, dass auch andere Vereine genauso geführt werden, wie er sich das vorstellt.
26.03.2018 - 07:31 Uhr
Zitat von HSVGary
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht, was dazu führte, dass die PL heute finanziell das Maß aller Dinge ist. Und nun wird der Fehler wiederholt, und es ist ein gehöriges Stück Eigennutz dabei, denn ein Investor bringt vielleicht eigene Leute mit.
Guck mal nach England, die Clubs wie Liverpool, ManU, Arsenal, Chelsea und Co. haben doch nicht ihr Wappen oder ihre Identität verloren, die Liga ist spannend. 5-6 Teams können Meister werden, sogar ein Underdog und bei uns? Die besten Spieler - und dafür zahlen die Leute gerne - wandern in die PL. Wie groß das Gefälle ist, siehst Du an den internationalen Titeln, die die Bundesliga geholt hat, selbst in der EL geht nichts.
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht, was dazu führte, dass die PL heute finanziell das Maß aller Dinge ist. Und nun wird der Fehler wiederholt, und es ist ein gehöriges Stück Eigennutz dabei, denn ein Investor bringt vielleicht eigene Leute mit.
Guck mal nach England, die Clubs wie Liverpool, ManU, Arsenal, Chelsea und Co. haben doch nicht ihr Wappen oder ihre Identität verloren, die Liga ist spannend. 5-6 Teams können Meister werden, sogar ein Underdog und bei uns? Die besten Spieler - und dafür zahlen die Leute gerne - wandern in die PL. Wie groß das Gefälle ist, siehst Du an den internationalen Titeln, die die Bundesliga geholt hat, selbst in der EL geht nichts.
Da du England als Beispiel nimmst: Die Liga mag zwar in der Spitze ausgeglichener sein, englische Verhältnisse will ich trotzdem nicht in der BL haben.
Dieser Artikel bringt es auf den Punkt: https://mobil.n-tv.de/sport/fussball/Englaender-schwaermen-fuer-die-Bundesliga-article10649536.html
Die Ticketpreise sind so teuer, dass es inzwischen immer mehr Engländer gibt, die für ein Spiel nach Deutschland fliegen. Dazu kommt ein generelles Alkoholverbot und keine Stehplätze, also auch keine Stimmung. Wenn ich 100€ für ein Ticket zahlen müsste, würde ich auch nicht mehr ins Stadion gehen. Statt Fans sitzen dann nur chinesische oder arabische Geschäftsmänner oder Touristen auf den Rängen, denen der Verein ziemlich egal ist, sondern nur das Event als solches sehen wollen.
Für mich sollte Fußball aber immer volksnah bleiben, bezahlbar sein und vor allem Stimmung und Spaß machen.
Das ist in England schon lange nicht mehr der Fall.
26.03.2018 - 08:12 Uhr
Zitat von jfw007
Da du England als Beispiel nimmst: Die Liga mag zwar in der Spitze ausgeglichener sein, englische Verhältnisse will ich trotzdem nicht in der BL haben.
Dieser Artikel bringt es auf den Punkt: https://mobil.n-tv.de/sport/fussball/Englaender-schwaermen-fuer-die-Bundesliga-article10649536.html
Die Ticketpreise sind so teuer, dass es inzwischen immer mehr Engländer gibt, die für ein Spiel nach Deutschland fliegen. Dazu kommt ein generelles Alkoholverbot und keine Stehplätze, also auch keine Stimmung. Wenn ich 100€ für ein Ticket zahlen müsste, würde ich auch nicht mehr ins Stadion gehen. Statt Fans sitzen dann nur chinesische oder arabische Geschäftsmänner oder Touristen auf den Rängen, denen der Verein ziemlich egal ist, sondern nur das Event als solches sehen wollen.
Für mich sollte Fußball aber immer volksnah bleiben, bezahlbar sein und vor allem Stimmung und Spaß machen.
Das ist in England schon lange nicht mehr der Fall.
Zitat von HSVGary
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht, was dazu führte, dass die PL heute finanziell das Maß aller Dinge ist. Und nun wird der Fehler wiederholt, und es ist ein gehöriges Stück Eigennutz dabei, denn ein Investor bringt vielleicht eigene Leute mit.
Guck mal nach England, die Clubs wie Liverpool, ManU, Arsenal, Chelsea und Co. haben doch nicht ihr Wappen oder ihre Identität verloren, die Liga ist spannend. 5-6 Teams können Meister werden, sogar ein Underdog und bei uns? Die besten Spieler - und dafür zahlen die Leute gerne - wandern in die PL. Wie groß das Gefälle ist, siehst Du an den internationalen Titeln, die die Bundesliga geholt hat, selbst in der EL geht nichts.
Natürlich muss es Regeln geben, außer Frage. Aber kategorisch 50+1 abzulehnen ist schlichtweg falsch. Wir haben den Fehler einmal gemacht, was dazu führte, dass die PL heute finanziell das Maß aller Dinge ist. Und nun wird der Fehler wiederholt, und es ist ein gehöriges Stück Eigennutz dabei, denn ein Investor bringt vielleicht eigene Leute mit.
Guck mal nach England, die Clubs wie Liverpool, ManU, Arsenal, Chelsea und Co. haben doch nicht ihr Wappen oder ihre Identität verloren, die Liga ist spannend. 5-6 Teams können Meister werden, sogar ein Underdog und bei uns? Die besten Spieler - und dafür zahlen die Leute gerne - wandern in die PL. Wie groß das Gefälle ist, siehst Du an den internationalen Titeln, die die Bundesliga geholt hat, selbst in der EL geht nichts.
Da du England als Beispiel nimmst: Die Liga mag zwar in der Spitze ausgeglichener sein, englische Verhältnisse will ich trotzdem nicht in der BL haben.
Dieser Artikel bringt es auf den Punkt: https://mobil.n-tv.de/sport/fussball/Englaender-schwaermen-fuer-die-Bundesliga-article10649536.html
Die Ticketpreise sind so teuer, dass es inzwischen immer mehr Engländer gibt, die für ein Spiel nach Deutschland fliegen. Dazu kommt ein generelles Alkoholverbot und keine Stehplätze, also auch keine Stimmung. Wenn ich 100€ für ein Ticket zahlen müsste, würde ich auch nicht mehr ins Stadion gehen. Statt Fans sitzen dann nur chinesische oder arabische Geschäftsmänner oder Touristen auf den Rängen, denen der Verein ziemlich egal ist, sondern nur das Event als solches sehen wollen.
Für mich sollte Fußball aber immer volksnah bleiben, bezahlbar sein und vor allem Stimmung und Spaß machen.
Das ist in England schon lange nicht mehr der Fall.
Ich finde den Vergleich im England immer mehr als schlecht. ALLE Verantwortlichen sagen, JA auch Herr Kind, das wir keine Verhältnisse wie in England in der BuLi haben wollen.
Es gibt doch bestimmt, wie z.B. das Hannover Modell, eine Möglichkeit die 50+1 so zu lockern, das wir genau die oben beschriebenen Verhältnisse nicht haben.
Die Nostalgie das Fussball volksnah sein sollt, ist doch schon seit Jahren nicht mehr greifbar. Das hast du noch vielleicht noch in der Bezirksliga aber nicht mehr im bezahlten Fussball.
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