| Geburtsdatum | 21.09.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | FC Bayern München |
Max Eberl [Sportdirektor]
11.05.2016 - 10:01 Uhr
13.07.2016 - 20:00 Uhr
Zitat von Antares
Und das würde sich ein Martin Stranzl in 2 Jahren nich aneignen können?
Zumal bei ihm zu grossen Teilen m.E. schon Basiswissen vorhanden ist ...
Zitat von Fohlenweide
Know How: Ist z.B. Erfahrungswissen, Netzwerke, Tiefenkenntnisse fachlicher Art (z.B. Ablaufszenarien, Vernahndlungsstrategien etc.), Kenntnise zu rechtlichen Fragestellungen usw.
Eigene Meinung: Das haben Diskussionen so an sich. Deshalb nennt man dies ein Diskussionsforum. Damit spreche ich dir ja nicht deine eigene Sichtweise ab, ich teile sie nur nicht! Diesbezüglich habe ich nämlich Erfahrungswissen, da ich lange Jahre im Leistungsport (Handball) als Trainer (bis Regionaliga) tätig war. Daher vertrete ich meine Sichtweise auch vehement -du nennst es in Stein gemeißelt-.
Zitat von Antares
Welches Knowhow denn?
..., is das immer noch einzig und allein deine persönliche Ansicht.
Zitat von Fohlenweide
Genau das, die ersten Verhandlungen führt er selbst und final kommt dann Schippers dazu. Verträge braucht er sicher nicht erstellen, weil das anwaltlich geregelt wird, aber bis Stranzl ein gleiches Know How an den Tag legen würde, da vergehen mehr als zwei Jahre. Eberls Tätigkeit nur auf Scouting zu fixieren wird der Komplexität seiner Tätigkeit nicht gerecht und selbst im Scouting hat Stranz noch nichts vorzuweisen. Er kann lediglich Spielverläufe klar analysieren und diese treffend ins Mikrofon akzentuieren. Das macht ihn noch lange nicht zu dem 1a Ersatz von Eberl. Aber es ist eh egal, weil Eberl mit Sicherheit noch nicht wechselt. Stranzl in den Verein einzubinden halte ich für sinnvoll, allerdings sind seine Stärken eher im aktiven sportlichen Bereich und nicht in der Adminstration. Ich könnte mir ihn gut als Jugendtrainer oder Co-Trainer vorstellen. Für einen Manager in leitender Position ist er jedoch derzeit nicht der geeignete Kandidat.
Zitat von EifelBorusse80
Ich gehe mal davon aus dass das Hand in Hand läuft und auch die Vertrags- und Ablöseverhandlungen gemeinsam durchgeführt werden. Schippers hat sicherlich das größere know how in diesem Bereich, allerdings werden da denke ich gemeinsame Entscheidungen getroffen. Und da Eberl auch eine Sportfachwirt Ausbildung genossen hat, wird auch er sich in Rechnungswesen, Recht und Steuern auskennen. Also ihn allein aufs Scouting und auf repräsentative Aufgaben zu reduzieren halte ich für nicht ganz richtig.
Zitat von dahoud8
Soviel wie ich weiss ist nicht eberl für die vertragsverhandlungen und ablöseverhandlungen zuständig ,sonder schippers.
Eberl ist fürs scouting und fürs repräsentative verantwortlich,alles was mit Geld zu tun hat erledigt schippers.
Bei einer Erstellung eines profivertrags ist sogar ein Anwalt nötig.
Also ich kann mir sehr wohl stranzl vorstellen
Soviel wie ich weiss ist nicht eberl für die vertragsverhandlungen und ablöseverhandlungen zuständig ,sonder schippers.
Eberl ist fürs scouting und fürs repräsentative verantwortlich,alles was mit Geld zu tun hat erledigt schippers.
Bei einer Erstellung eines profivertrags ist sogar ein Anwalt nötig.
Also ich kann mir sehr wohl stranzl vorstellen
Ich gehe mal davon aus dass das Hand in Hand läuft und auch die Vertrags- und Ablöseverhandlungen gemeinsam durchgeführt werden. Schippers hat sicherlich das größere know how in diesem Bereich, allerdings werden da denke ich gemeinsame Entscheidungen getroffen. Und da Eberl auch eine Sportfachwirt Ausbildung genossen hat, wird auch er sich in Rechnungswesen, Recht und Steuern auskennen. Also ihn allein aufs Scouting und auf repräsentative Aufgaben zu reduzieren halte ich für nicht ganz richtig.
Genau das, die ersten Verhandlungen führt er selbst und final kommt dann Schippers dazu. Verträge braucht er sicher nicht erstellen, weil das anwaltlich geregelt wird, aber bis Stranzl ein gleiches Know How an den Tag legen würde, da vergehen mehr als zwei Jahre. Eberls Tätigkeit nur auf Scouting zu fixieren wird der Komplexität seiner Tätigkeit nicht gerecht und selbst im Scouting hat Stranz noch nichts vorzuweisen. Er kann lediglich Spielverläufe klar analysieren und diese treffend ins Mikrofon akzentuieren. Das macht ihn noch lange nicht zu dem 1a Ersatz von Eberl. Aber es ist eh egal, weil Eberl mit Sicherheit noch nicht wechselt. Stranzl in den Verein einzubinden halte ich für sinnvoll, allerdings sind seine Stärken eher im aktiven sportlichen Bereich und nicht in der Adminstration. Ich könnte mir ihn gut als Jugendtrainer oder Co-Trainer vorstellen. Für einen Manager in leitender Position ist er jedoch derzeit nicht der geeignete Kandidat.
Welches Knowhow denn?
..., is das immer noch einzig und allein deine persönliche Ansicht.
Know How: Ist z.B. Erfahrungswissen, Netzwerke, Tiefenkenntnisse fachlicher Art (z.B. Ablaufszenarien, Vernahndlungsstrategien etc.), Kenntnise zu rechtlichen Fragestellungen usw.
Eigene Meinung: Das haben Diskussionen so an sich. Deshalb nennt man dies ein Diskussionsforum. Damit spreche ich dir ja nicht deine eigene Sichtweise ab, ich teile sie nur nicht! Diesbezüglich habe ich nämlich Erfahrungswissen, da ich lange Jahre im Leistungsport (Handball) als Trainer (bis Regionaliga) tätig war. Daher vertrete ich meine Sichtweise auch vehement -du nennst es in Stein gemeißelt-.
Und das würde sich ein Martin Stranzl in 2 Jahren nich aneignen können?
Zumal bei ihm zu grossen Teilen m.E. schon Basiswissen vorhanden ist ...
Wenn das so einfach wäre, dann könnte jeder zweite Profi nach deiner These ein guter Manager werden. Tatsächlich sind es aber nur wenige, die es schaffen und entgegen der oft vertreten Vorstellung gehört auch zum Beruf des "Mangers" im Fußball eine fundamentierte Ausbildung. Selbst als Klempner machst du drei Jahre Lehre, aber für einen Verein in dem man mit Millionensummen jongliert -denn darum geht es bei Spielerverplfichtungen- soll das nicht gelten, nur weil einer mal gegen den Ball treten konnte!
Du willst also einen Lehrling auf eine Chefposten setzen. Mit ganz viel Glück kann das mal klappen, aber das Risiko wäre mir da zu groß.
So sind schon viele gescheitert und haben ihren Verein mal locker mit durchs Loch gezogen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fohlenweide am 13.07.2016 um 20:06 Uhr bearbeitet
13.07.2016 - 23:17 Uhr
"Max Eberl und der nächste Schritt..."
Unser Sportdirektor und Kämpfer an allen Fronten seit Spielertagen hat sich dieses Gerücht bezüglich eines möglichen Interesses seines Heimatvereins redlich verdient.
Stellt man sich einmal die persönliche Situation des Max Eberl vor, steht er vor der Wahl sein Denkmal in Mönchengladbach zu verfestigen oder heimzukehren und sich einer anderen großen Herausforderung anzunehmen.
Seine unbändige Leidenschaft und Herzblut für Borussia steht außer Frage.
Seine Leistung in allen Bereichen hat immer gestimmt.
Borussia´s Weg wäre ohne ihn sicher nicht vergleichbar mit den jetzigen Zukunftsperspektiven.
Dankbarkeit und Respekt hat er sich durch Fleiß erarbeitet.
Unabhängig von allen sportlichen Möglichkeiten, in seiner Heimatstadt leben auch seine Eltern und es waren und sind die Straßen seiner Kindheit.
"Der nächste Schritt" ist hoffentlich ein Titelgewinn gemeinsam mit unserer Borussia!
Dann wird möglicherweise in stillen Momenten der Gedanke an seine Anfänge bei Borussia aufkommen:
Wie war es damals, als der kampfstarke Borusse Max Eberl unter Trainern wie Rainer Bonhof und Hans Meyer zu einer Säule des Teams wurde? Dieses Gefühl trotz eines Abstieges bejubelt und unterstützt zu werden?
Die spannende Situation, eine Familie zu gründen und hier in gemütlicher Form Freundschaften zu schließen?
Einen großartigen Verein wie Borussia aus Seenot in ruhiges Fahrwasser zu führen...war sicher mehr als nur ein Job?!
Die stillen und etwas lauteren Unterstützer innerhalb und außerhalb des Vereins...die väterlichen Ratgeber mit Fußballkompetenz ( Meyer, Bonhof) würden sicherlich auch einen sicheren Platz bei einem derartigen Rückblick haben. Viele Erinnerungen...manche Emotionen...Gedanken an gute Momente die unser aller Leben lebenswert machen.
Ziemlich am Ende vielleicht die Frage: "Was brauche ich für mein Glück?"
Persönlich gönne ich Max Eberl von Herzen alles Gute, egal wo seine Zukunft liegen mag!
Die Floskel vom "...nächsten Schritt." halte ich bei Fußballern für überstrapaziert-sie suggeriert immer etwas Kühles...Schematisches (es entspricht natürlich der Wahrheit).
Sollte Max Eberls Heimkehr nach München Realität werden, sehe ich einen ( immer noch jungen) Mann, der zurückkehrt an den Ort an dem er seine Eltern dauerhaft besuchen kann. Zutiefst menschlich!
Sollte Max Eberl bei unserer Borussia DAS Projekt seines beruflichen Lebens sehen und wie eine Rakete weiter durchstarten wollen, können alle Borussen in Dankbarkeit und Respekt vor Eberls Loyalität der Zukunft entgegensehen.
Max Eberl hat hier Großes vollbracht!
Unser Sportdirektor und Kämpfer an allen Fronten seit Spielertagen hat sich dieses Gerücht bezüglich eines möglichen Interesses seines Heimatvereins redlich verdient.
Stellt man sich einmal die persönliche Situation des Max Eberl vor, steht er vor der Wahl sein Denkmal in Mönchengladbach zu verfestigen oder heimzukehren und sich einer anderen großen Herausforderung anzunehmen.
Seine unbändige Leidenschaft und Herzblut für Borussia steht außer Frage.
Seine Leistung in allen Bereichen hat immer gestimmt.
Borussia´s Weg wäre ohne ihn sicher nicht vergleichbar mit den jetzigen Zukunftsperspektiven.
Dankbarkeit und Respekt hat er sich durch Fleiß erarbeitet.
Unabhängig von allen sportlichen Möglichkeiten, in seiner Heimatstadt leben auch seine Eltern und es waren und sind die Straßen seiner Kindheit.
"Der nächste Schritt" ist hoffentlich ein Titelgewinn gemeinsam mit unserer Borussia!
Dann wird möglicherweise in stillen Momenten der Gedanke an seine Anfänge bei Borussia aufkommen:
Wie war es damals, als der kampfstarke Borusse Max Eberl unter Trainern wie Rainer Bonhof und Hans Meyer zu einer Säule des Teams wurde? Dieses Gefühl trotz eines Abstieges bejubelt und unterstützt zu werden?
Die spannende Situation, eine Familie zu gründen und hier in gemütlicher Form Freundschaften zu schließen?
Einen großartigen Verein wie Borussia aus Seenot in ruhiges Fahrwasser zu führen...war sicher mehr als nur ein Job?!
Die stillen und etwas lauteren Unterstützer innerhalb und außerhalb des Vereins...die väterlichen Ratgeber mit Fußballkompetenz ( Meyer, Bonhof) würden sicherlich auch einen sicheren Platz bei einem derartigen Rückblick haben. Viele Erinnerungen...manche Emotionen...Gedanken an gute Momente die unser aller Leben lebenswert machen.
Ziemlich am Ende vielleicht die Frage: "Was brauche ich für mein Glück?"
Persönlich gönne ich Max Eberl von Herzen alles Gute, egal wo seine Zukunft liegen mag!
Die Floskel vom "...nächsten Schritt." halte ich bei Fußballern für überstrapaziert-sie suggeriert immer etwas Kühles...Schematisches (es entspricht natürlich der Wahrheit).
Sollte Max Eberls Heimkehr nach München Realität werden, sehe ich einen ( immer noch jungen) Mann, der zurückkehrt an den Ort an dem er seine Eltern dauerhaft besuchen kann. Zutiefst menschlich!
Sollte Max Eberl bei unserer Borussia DAS Projekt seines beruflichen Lebens sehen und wie eine Rakete weiter durchstarten wollen, können alle Borussen in Dankbarkeit und Respekt vor Eberls Loyalität der Zukunft entgegensehen.
Max Eberl hat hier Großes vollbracht!
14.07.2016 - 07:29 Uhr
Zitat von EifelBorusse80
Ich fasse mal ein paar Zitate zusammen
Die EL ist mMn genauso ein "Glücksspiel" wie der DFB Pokal auch. Da es aber in der EL noch mehr Spiele gibt wird die Chance, den DFB-Pokal zu gewinnen sogar noch eine Ecke realistischer sein als die EL. Mal abgesehen davon das sich in der EL auch bei zum Finale nicht unbedingt "Laufkundschaft" tummelt
Antares, Stranzl kann mMn noch soviel sportliche Klasse aufzuweisen haben, aber wenn er weder Weiterbildungen noch qualifizierte Kenntnisse vom Beruf des Managers/Sportdirektors vorzuweisen hat (was du ja in deinem Bericht auch nicht weiter vertiefst bzw. erläuterst) halte ich Stranzl für diesen Posten als ungeeignet.
Genauso gut muss ein guter Manager nicht unbedingt die Qualifikation "Fussball-Profi" haben, wie der Neu-Schalker Heidel beweist.
Die meisten von uns wissen sicherlich zu wenig über den Bereich bzw die Aufgaben des "Sportdirektor´s/Manager´s eines Bundesliga-Vereins (Ich schließe mich da natürlich mit ein)
Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, das einen Managerposten ( ich verstehe unter Manager, das er auch etwas von Zahlen versteht) jeder X-beliebige Bundesiga-Profi ausfüllen kann, der etwas mehr Erfahrung im "sportlichen Bereich" hat.
Das soll Stranzl jetzt nicht jedliche Qualifikation und Rechendefizite absprechen, sondern ist allein der Tatsache geschuldet, das man bisher nichts über seine Weiterbildungen in dem Bereich weiss.(ich zumindest nicht)
Von daher würde ich persönlich auch den Managerposten nicht mit jemand besetzen, der zwar enorme Ahnung und wissen von treiben auf dem Platz vorzuweisen hat, der aber nicht die nötigen Qualifikationen mitbringt.
Ich bin auch zwar praktisch perfekt im "Eier-legen" auf dem Lokus, dennoch würde mir nicht zutrauen diesen auch zu reparieren, da lasse ich doch lieber einen ausgebildeten Lokus-Mechaniker ran.
Ich fasse mal ein paar Zitate zusammen
Zitat von towerstar
Ja das stimmt. Die EL ist der einzige Titel (mit dem DfB-Pokal aber das ist mehr ein Glücksspiel), den ich uns in den nächsten Jahre zutraue.
Ja das stimmt. Die EL ist der einzige Titel (mit dem DfB-Pokal aber das ist mehr ein Glücksspiel), den ich uns in den nächsten Jahre zutraue.
Die EL ist mMn genauso ein "Glücksspiel" wie der DFB Pokal auch. Da es aber in der EL noch mehr Spiele gibt wird die Chance, den DFB-Pokal zu gewinnen sogar noch eine Ecke realistischer sein als die EL. Mal abgesehen davon das sich in der EL auch bei zum Finale nicht unbedingt "Laufkundschaft" tummelt
Zitat von Antares
Ein Martin Stranzl hat m.E. mehr vorzuweisen und wäre auch für mich, natürlich vorausgesetzt er selbst sieht das auch so, ein sehr geeigneter Kandidat für einen Job als Sportdirektor/Manager.
Ein Martin Stranzl hat m.E. mehr vorzuweisen und wäre auch für mich, natürlich vorausgesetzt er selbst sieht das auch so, ein sehr geeigneter Kandidat für einen Job als Sportdirektor/Manager.
Antares, Stranzl kann mMn noch soviel sportliche Klasse aufzuweisen haben, aber wenn er weder Weiterbildungen noch qualifizierte Kenntnisse vom Beruf des Managers/Sportdirektors vorzuweisen hat (was du ja in deinem Bericht auch nicht weiter vertiefst bzw. erläuterst) halte ich Stranzl für diesen Posten als ungeeignet.
Genauso gut muss ein guter Manager nicht unbedingt die Qualifikation "Fussball-Profi" haben, wie der Neu-Schalker Heidel beweist.
Die meisten von uns wissen sicherlich zu wenig über den Bereich bzw die Aufgaben des "Sportdirektor´s/Manager´s eines Bundesliga-Vereins (Ich schließe mich da natürlich mit ein)
Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, das einen Managerposten ( ich verstehe unter Manager, das er auch etwas von Zahlen versteht) jeder X-beliebige Bundesiga-Profi ausfüllen kann, der etwas mehr Erfahrung im "sportlichen Bereich" hat.
Das soll Stranzl jetzt nicht jedliche Qualifikation und Rechendefizite absprechen, sondern ist allein der Tatsache geschuldet, das man bisher nichts über seine Weiterbildungen in dem Bereich weiss.(ich zumindest nicht)
Von daher würde ich persönlich auch den Managerposten nicht mit jemand besetzen, der zwar enorme Ahnung und wissen von treiben auf dem Platz vorzuweisen hat, der aber nicht die nötigen Qualifikationen mitbringt.
Ich bin auch zwar praktisch perfekt im "Eier-legen" auf dem Lokus, dennoch würde mir nicht zutrauen diesen auch zu reparieren, da lasse ich doch lieber einen ausgebildeten Lokus-Mechaniker ran.

Aus meiner subjektiven Warte muss ein guter Sportdirektor nicht in einer hohen Klasse Fußball gespielt haben. Eigene Erfahrungen zum Konstrukt "Team", gruppendynamische Prozesse sollte er aber mitbringen.
Der SpoDi eines Bundesligisten muss sehr gute Skills im Bereich der Kommunikation mitbringen. Er ist das Aushängeschild des Vereins, muss mit sämtlichen medialen Formaten klar und gut rüber kommen. Das kann man zwar trainieren, aber es sollte einem schon grundsätzlich liegen und man sollte auch eher extrovertiert veranlagt sein. Hier wird das Erscheinungsbild auch des Vereins geprägt, kausal hängen daran auch Sponsoren und zukünftige Vertragsverhandlungen mit neuen Spielern.
Der SpoDi braucht ein sehr gutes Netzwerk. Er muss ein guter Verhandler sein. Ein sehr guter Verhandler ist sehr empathisch. Grundsätzlich kann man das Verhandeln zwar auch lernen (z. B. Havard Konzept), die Empathie ist Dir aber in die Wiege gelegt worden. Das ist die Fähigkeit sich in den Anderen hineinzuversetzen. Als guter Verhandler kann man Positionen mit schlechter Ausgangslage besser gestalten. Das ist z.B. Max Eberl in der Vergangenheit häufig gelungen. Das liest sich leicht, ist es aber nicht.
Du musst innerhalb der Hierarchien als Bindeglied wirken. Team - Trainer, Trainer - Vorstand usw. Auch hier bedarf es an Empathie. Coachinghintergründe, rudimentäre psychologische Grundkenntnisse sind hier von Vorteil, da man immer an den Reibungspunkten arbeitet und verhindern muss, selber dabei zu verbrennen. Lösungsfokussiertes Coaching, Ressilienz usw. Da muss man sehr selbstkritisch/reflektiert sein und den Willen haben sich ständig weiter zu entwickeln.
Daneben sollte man , wenn auch flach, Ahnung von Arbeitsrecht/ Steuern haben, denn die ersten Verhandlungsrunden mit Neuzugängen macht der SpoDi ja ohne die Stabsstellen Finanzvorstand/Rechtsanwalt. Hier sollten nur Kapazitäten für realistische Projekte gebunden werden. Hierauf hat sich z.B. Eberl wohl im Rahmen eines Studiums vorbereitet.
Hier kann man noch ellenlang ausführen. Aus meiner subjektiven Warte fällt ein eher introvertierter Typ wie Stranzl alleine schon wegen diverser Weichfaktoren durchs Raster.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Megabass am 14.07.2016 um 07:32 Uhr bearbeitet
14.07.2016 - 09:27 Uhr
Zitat von effe2007
Natürlich ist am Erfolg eines Vereins auch der SpoDi ebenso beteiligt, genauso wie das Präsidium, alle anderen Abteilungen wie z.B. Marketing, Merchandising, Trainer und die Mannschaft selbst.
Hier aber zu sagen, wenn ein Rädchen vom Getriebe ausgewechselt ist, dass dann das Getriebe nicht mehr läuft, ist m.E. falsch.
Wichtig bei solchen Dingen ist das Team SpoDi/Trainer/Mannschaft.
Passen diese 3 Komponente gut zusammen, kommt auch der Erfolg. Bei Transfers sind vor allem Schippers und Eberl verantwortlich. Verantwortlich in Bezug Verhandlungen, weil Eberl da definitiv keine Generalvollmacht hat und auch von den Quellen her eindeutig zu lesen ist, dass schippers bei den Verhandlungen dabei ist. Scouting und Jugendarbeit, da hat Eberl sein Team. Auch dieses Team funktioniert gut. Aber vergesst hier mal nicht, dass es auch andere Vereine gibt, z.B. Schalke, wo das ebenso sehr gut funktioniert. Selbst beim wohl umstrittensten SpoDi Held muss man doch sagen, dass da bei Schalke in Bezug Nachwuchs tolle Arbeit in den letzten Jahren gemacht wurde.
Ziele der Borussia, die werden allen voran von Königs bzw. Präsidium vorgegeben. Nur die Öffentlichkeit liest in den Medien immer "der SpoDi sagt .....". Ist so aber nicht ganz richtig, weil der Kopf der Borussia immer noch Königs ist und in den Jahren wo wir finanziell erfolgreich waren, aber sportlich nicht, da war es das Präsidium welches den Umstand mit "finanziell hui, sportlich Pfui" angeprangert hat und es als Ziel ausgab, dass der finanzielle Erfolg auch im sportlichen gleichziehen soll. Jetzt ist es sogar so, dass der sportliche Erfolg der letzten 5 Jahre sogar den wirtschaftlichen Erfolg immer mehr in Dimensionen treibt, den sich niemand erdenkt hat.
Mit der transferperiode 2015 war ich nicht zufrieden. Mit der transferperiode aktuell 2016 bin ich sehr zufrieden. Hier sind mit Benes und Doucoure 2 fette Rohdiamanten gekommen. Noch dazu wurde diesmal sehr schnell gehandelt und man hat auch nicht auf jeden Cent geschaut, man ging auch deutlich über die 10 Mio Schallmauer drüber. Das war letzte Saison das eigentliche Problem, dass man Transfers hat scheitern lassen weil man nicht bereit war, die eine oder andere Mio drauf zu packen. Diese Saison mit vestergaard und Kramer sah man, dass man bereit war die eine oder andere Mio drauf zu legen.
Zuletzt möchte ich noch anmerken, was letztlich auch aus ein paar Interviews von Eberl hervorgeht, der Königs hat Eberl geformt. So wie Favre Dahoud geschliffen hat, hat Königs den Eberl geschliffen und zu dem gemacht, was er heute ist. Und in wirtschaftlichen Belangen ist schippers ein vollprofi, er hat ein Wirtschaftsprüfer Diplom, auch von ihm hat und kann Eberl sehr viel lernen.
Als Eberl bei uns anfing, gehörte er zu den schlechtesten Manager der Liga. Er hat sich weiter entwickelt über die Jahre, er war selbst der Rohdiamant und wurde von Königs und schippers geschliffen. Der Wendepunkt bei Eberl war eindeutig 2011 als Favre kam, das dürfte hier wohl unbestritten sein. Der einzige strittige Punkt ist der Übergang Frontzeck zu Favre, zu diesem Punkt wird es hier nie eine einheitliche Meinung unter uns Fans geben.
Natürlich ist am Erfolg eines Vereins auch der SpoDi ebenso beteiligt, genauso wie das Präsidium, alle anderen Abteilungen wie z.B. Marketing, Merchandising, Trainer und die Mannschaft selbst.
Hier aber zu sagen, wenn ein Rädchen vom Getriebe ausgewechselt ist, dass dann das Getriebe nicht mehr läuft, ist m.E. falsch.
Wichtig bei solchen Dingen ist das Team SpoDi/Trainer/Mannschaft.
Passen diese 3 Komponente gut zusammen, kommt auch der Erfolg. Bei Transfers sind vor allem Schippers und Eberl verantwortlich. Verantwortlich in Bezug Verhandlungen, weil Eberl da definitiv keine Generalvollmacht hat und auch von den Quellen her eindeutig zu lesen ist, dass schippers bei den Verhandlungen dabei ist. Scouting und Jugendarbeit, da hat Eberl sein Team. Auch dieses Team funktioniert gut. Aber vergesst hier mal nicht, dass es auch andere Vereine gibt, z.B. Schalke, wo das ebenso sehr gut funktioniert. Selbst beim wohl umstrittensten SpoDi Held muss man doch sagen, dass da bei Schalke in Bezug Nachwuchs tolle Arbeit in den letzten Jahren gemacht wurde.
Ziele der Borussia, die werden allen voran von Königs bzw. Präsidium vorgegeben. Nur die Öffentlichkeit liest in den Medien immer "der SpoDi sagt .....". Ist so aber nicht ganz richtig, weil der Kopf der Borussia immer noch Königs ist und in den Jahren wo wir finanziell erfolgreich waren, aber sportlich nicht, da war es das Präsidium welches den Umstand mit "finanziell hui, sportlich Pfui" angeprangert hat und es als Ziel ausgab, dass der finanzielle Erfolg auch im sportlichen gleichziehen soll. Jetzt ist es sogar so, dass der sportliche Erfolg der letzten 5 Jahre sogar den wirtschaftlichen Erfolg immer mehr in Dimensionen treibt, den sich niemand erdenkt hat.
Mit der transferperiode 2015 war ich nicht zufrieden. Mit der transferperiode aktuell 2016 bin ich sehr zufrieden. Hier sind mit Benes und Doucoure 2 fette Rohdiamanten gekommen. Noch dazu wurde diesmal sehr schnell gehandelt und man hat auch nicht auf jeden Cent geschaut, man ging auch deutlich über die 10 Mio Schallmauer drüber. Das war letzte Saison das eigentliche Problem, dass man Transfers hat scheitern lassen weil man nicht bereit war, die eine oder andere Mio drauf zu packen. Diese Saison mit vestergaard und Kramer sah man, dass man bereit war die eine oder andere Mio drauf zu legen.
Zuletzt möchte ich noch anmerken, was letztlich auch aus ein paar Interviews von Eberl hervorgeht, der Königs hat Eberl geformt. So wie Favre Dahoud geschliffen hat, hat Königs den Eberl geschliffen und zu dem gemacht, was er heute ist. Und in wirtschaftlichen Belangen ist schippers ein vollprofi, er hat ein Wirtschaftsprüfer Diplom, auch von ihm hat und kann Eberl sehr viel lernen.
Als Eberl bei uns anfing, gehörte er zu den schlechtesten Manager der Liga. Er hat sich weiter entwickelt über die Jahre, er war selbst der Rohdiamant und wurde von Königs und schippers geschliffen. Der Wendepunkt bei Eberl war eindeutig 2011 als Favre kam, das dürfte hier wohl unbestritten sein. Der einzige strittige Punkt ist der Übergang Frontzeck zu Favre, zu diesem Punkt wird es hier nie eine einheitliche Meinung unter uns Fans geben.
Puh, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll.
Scouting und Jugendarbeit da hat Eberl sein Team?
Klar, aber was meinst du wer das Team installiert hat, wer die kurzen Wege eingerichtet hat, auf welchen Ideen das Ganze beruht?
Eberl leitet den sportliche Bereich, das bedeutet nicht, dass er alles selbst macht, aber das er in alles involviert ist. Nicht jeder gute Gedanke geht von ihm aus, aber er muss es absegnen, damit einverstanden sein.
Eberl ist von Königs und Schippers geschliffen worden?
Seltsame Sicht der Dinge - mir stellt sich die Vergangenheit anders da, Eberl hat die Borussia über Jahre hinweg geschliffen, bis sie da steht wo sie jetzt ist.
Königs ist für den sportlichen Bereich eine Randfigur.
Eberl gehörte nie zu den schlechtesten Managern der Liga, sein damals neues Arbeitsumfeld - die 1.Mannschaft - gehörte zu den schlechtesten der Liga.
Dies änderte Eberl sukzessive, so wie es die finanziellen Möglichkeiten, geltenden Verträge und Spieler, die bereit waren zu uns zu kommen, zuließen.
Seine Grundidee war schon damals vorhanden, die Leitplanken, der Ansatz auf Eigengewächse bzw. junge Spieler zu setzen, die wirtschaftliche Vernunft, der Borussia eine Identität zu verpassen.
Nur entsteht so etwas nicht über Nacht, das braucht Jahre und so wie wir interessanter für bessere Spieler wurden entwickelte sich auch Eberl weiter, klar hat der auch dazugelernt und sich entwickelt (bis auf die outfits), aber der Grundgedanke wurde so strikt wie es das Umfeld zuließ verfolgt.
Favre finalisierte auf dem Platz, das passte, aber mit Spielern, die von Eberl schon im Vorfeld geholt wurden und die für uns hochklassig waren, sei es Stranzl/Dante/Arango/Hanke/Nordtveit oder auch junge Spieler wie Reus/Herrmann/Jantschke, die letzteren noch zu seiner Zeit im Jugendbereich.
Ohne diese Spieler wäre der Sprung nach oben nicht denkbar, ebenso wenig wie ohne den Trainer.
Natürlich ist der, und der Rest des Vereins, ebenso am Erfolg beteiligt wie der Sportdirektor, dies schrieb ich ja.
Allerdings ist ein Trainer heutzutage eine temporäre Erscheinung, die Arbeit des Sportdirektors prägt den ganzen Verein über Jahre, u.U. Jahrzehnte.
Zu den Transfers, ja ich erinnere mich, dass du im letzten Sommer nicht mit den Transfers zufrieden warst.
Elvedi/Christensen/Stindl haben ja auch nichts gerissen.
Wäre ich abergläubisch würde ich mir wünschen, du wärst in diesem Jahr wieder so unzufrieden, dann hätte Eberl wieder vieles richtig gemacht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 14.07.2016 um 09:32 Uhr bearbeitet
14.07.2016 - 10:39 Uhr
Puh also die Nachricht gestern hat mich ja schon ein bisschen verdutzt. Kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen Max Eberl in Zukunft auf der Bayern Bank zu sehen. Dass Bayern anfragt ist aber wirklich nicht abwegig. Mit Eberl habt ihr wirklich einen der besten Manager der Liga der für mich auch mit Abstand zu den Sympathischsten gehört.
So richtig vorstellen kann ich mir das ganze noch nicht. Ich denke es wird einfach darauf ankommen was er wirklich möchte. Bei Bayern wird er in der Anfangszeit nicht mehr so viel Einfluss haben wie bei Gladbach. Will er das Projekt bei euch wirklich aufgeben? Seine Aufgabe in Gladbach ist deutlich anspruchsvoller als die bei Bayern. Aber genau das macht er glaub ich am liebsten. Kreativ sein, Talente überzeugen, fördern und sie weiterentwickeln. Keine Frage bei Bayern könnte er die Aufgaben von Sammer problemlos übernehmen. Mit den Medien kann er wirklich gut umgehen, aber reizt ihn das so, dass er sein großes Projekt aufgibt? Ich glaube schon das der große Reiz für ihn darin liegt, Gladbach in der Champions League zu etablieren. Ich glaube er ist auch zu ehrgeizig um das jetzt schon in den Wind zu werfen. Er kommt auch immer sehr bodenständig rüber, als ob er zufrieden ist mit dem was er hat.
Der Verlust würde natürlich wirklich schwer wiegen, aber ich hoffe einfach mal dass er diesen Schritt nicht geht.
So richtig vorstellen kann ich mir das ganze noch nicht. Ich denke es wird einfach darauf ankommen was er wirklich möchte. Bei Bayern wird er in der Anfangszeit nicht mehr so viel Einfluss haben wie bei Gladbach. Will er das Projekt bei euch wirklich aufgeben? Seine Aufgabe in Gladbach ist deutlich anspruchsvoller als die bei Bayern. Aber genau das macht er glaub ich am liebsten. Kreativ sein, Talente überzeugen, fördern und sie weiterentwickeln. Keine Frage bei Bayern könnte er die Aufgaben von Sammer problemlos übernehmen. Mit den Medien kann er wirklich gut umgehen, aber reizt ihn das so, dass er sein großes Projekt aufgibt? Ich glaube schon das der große Reiz für ihn darin liegt, Gladbach in der Champions League zu etablieren. Ich glaube er ist auch zu ehrgeizig um das jetzt schon in den Wind zu werfen. Er kommt auch immer sehr bodenständig rüber, als ob er zufrieden ist mit dem was er hat.
Der Verlust würde natürlich wirklich schwer wiegen, aber ich hoffe einfach mal dass er diesen Schritt nicht geht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBorussia23 am 14.07.2016 um 10:41 Uhr bearbeitet
14.07.2016 - 12:57 Uhr
Zitat von Hennes1970
So sieht es aus!
Hinzufügen möchte ich noch, dass sich Eberl im Falle eines Angebotes wahrscheinlich für den FCB entscheiden würde. Aber nicht ohne vorher auch die Schattenseiten zu berücksichtigen, die hier auch schon gelistet wurden ( Medienlandschaft, "nur" 5tes Rad am Wagen, nicht übertreffbare Erwartungshaltung).
Zitat von Dread
Für Eberl wäre dieser Schritt ein großer beruflicher Fortschritt. Er würde bei einem weltweiten Top-3-Verein arbeiten, hat eine bayrische Vergangenheit und es würde ihn sicherlich sehr reizen beim FCB unter Vertrag zu stehen. Solch eine berufliche Chance bietet sich sehr selten und in der heutigen Zeit, in denen Verträge kaum etwas gelten und man die Personen entsprechend herauskaufen kann, wäre dieser Wechsel kein Problem. Eberl ist jedoch bis jetzt ein - Kandidat - , was naheliegend ist, da in der Bundesliga kaum wirkliche Alternativen vorhanden sind. Ein Wechsel würde ich skeptisch verfolgen, denn Eberl muss sich auf der ganz großen Fußballbühne beweisen und mit Weltstars verhandeln, ob er das kann und gute Konditionen erreicht, ist halt sehr fraglich. Es würde mich daher nicht wundern, wenn der FCB einen international gefragten Manager verpflichtet, welches auch ins zukünftig angestrebte Bild der zunehmenden Internationalisierung des FCBs als Global Player passen würde.
Für Eberl wäre dieser Schritt ein großer beruflicher Fortschritt. Er würde bei einem weltweiten Top-3-Verein arbeiten, hat eine bayrische Vergangenheit und es würde ihn sicherlich sehr reizen beim FCB unter Vertrag zu stehen. Solch eine berufliche Chance bietet sich sehr selten und in der heutigen Zeit, in denen Verträge kaum etwas gelten und man die Personen entsprechend herauskaufen kann, wäre dieser Wechsel kein Problem. Eberl ist jedoch bis jetzt ein - Kandidat - , was naheliegend ist, da in der Bundesliga kaum wirkliche Alternativen vorhanden sind. Ein Wechsel würde ich skeptisch verfolgen, denn Eberl muss sich auf der ganz großen Fußballbühne beweisen und mit Weltstars verhandeln, ob er das kann und gute Konditionen erreicht, ist halt sehr fraglich. Es würde mich daher nicht wundern, wenn der FCB einen international gefragten Manager verpflichtet, welches auch ins zukünftig angestrebte Bild der zunehmenden Internationalisierung des FCBs als Global Player passen würde.
So sieht es aus!
Hinzufügen möchte ich noch, dass sich Eberl im Falle eines Angebotes wahrscheinlich für den FCB entscheiden würde. Aber nicht ohne vorher auch die Schattenseiten zu berücksichtigen, die hier auch schon gelistet wurden ( Medienlandschaft, "nur" 5tes Rad am Wagen, nicht übertreffbare Erwartungshaltung).
Schäm dich! Also "Dread" zuzustimmen ist hier absolut gegen die Forenregeln
Geht gar nicht!
Auch wenn es wirklich einer seiner besseren (weil nicht ganz so überheblichen) Beiträge ist, finde ich das ziemlich spekulativ. Eberl kann gut mit dem FCB aus den hier schon x mal beschriebenen Gründen. Und trotzdem wird er sich, falls überhaupt ein Angebot kommt, dass mehr als gut überlegen und abwägen. Und ich würde derzeit eher drafu wetten, dass er ablehnen würde.
Warum? Er betont ja selbst immer, dass trotz aller Vertragsauflösungen und -brüche er grds. diese Verträge als stabile Arbeitsgrundlage ansieht. Er selbst hat bis 2020 unterschrieben und würde vorher rausgehen, evtl. sogar 2-3 Jahre vorher??? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich denke Maxi ist ganz scharf drauf irgendwann noch einen Titel mit BMG zu holen, ich schätze das ist ein (wenn auch nie öffentlich geäußertes) Ziel. Aber ich schätze ihn einfach so ehrgeizig ein. Nicht vordergründig, um sich ins Rampenlicht zu stellen sondern weil er es dem Verein und seinen Anhängern einfach gönnt.
Und wenn man sich anschaut wer bei Bayern da noch als Alphatierchen unterwegs ist: Einem KHR ist er m.E. intellektuell meilenweit überlegen (wie viele andere auch), müsste sich aber dessen Gesülze auch noch gefallen lassen. Und ein Uli H., der auch wieder zurückdrängt, ist sicher nicht einfach und ich denke, er hätte lieber etwas mehr Spielraum in seiner Tätigkeit. Diese in Gladbach extrovertierte Stellung würde er niemals in absehbarer Zeit bei den Byern ausfüllen dürfen und daher bezweifel ich stark, dass er sich derzeit wirklich damit beschäftigen würde. Der hat kein Bock sich in Nebenkämpfen aufzureiben mit eben schon erwähnten Institutionen beim FCB, der ist dafür viel zu pragmatisch veranlagt nach meinem Empfinden.
Ich sehe Maxe noch einige Jahre bei uns, und das ist auch gut so. Für mich deutlich wichtiger als Trainer und Vorstand. DIE Schlüsselperson in der Führungsriege und für mich der wichtigste Erfolgsgarant der letzten Jahre.
Er wird sich sicher nochmal verändern wollen, gerne auch ne Etage drüber, was den sportlichen Erfolg angeht, aber ich glaube ihm wirklich, wenn er davon spricht, dass der Weg für ihn hier noch (lange) nicht beendet ist.
14.07.2016 - 16:08 Uhr
Zitat von effe2007
Als Eberl bei uns anfing, gehörte er zu den schlechtesten Manager der Liga.
Zitat von filigran60
Du machst es dir recht einfach, wer, meinst du, stellt den Trainer ein, wer gibt die Richtung (Stichwort Leitplanken) vor, wer stellt das Team zusammen, achtet auf Bezahlbarkeit, Homogenität etc. pp., wer leitet die Scouting-Abteilung, führt Vertragsgespräche, sorgt für hochprofessionelle Arbeitsbedingungen, moderne Strukturen, ohne die Topleistungen gar nicht möglich wären ?
Ein BL-Trainer hat z.B. nicht ansatzweise die Zeit Spieler zu scouten, der hat mehr als genug damit zu tun mit seinem Team zu arbeiten.
D.h. hinter jedem Team mit Erfolg steht u.a. ein erstklassiger Manager und ein erstklassiger Trainer, kein Trainer kann aus Mist Gold machen, kein Manager auch noch ein Team trainieren.
Am langen Ende unterschätzt du die Arbeit eines Eberl für Borussia Mönchengladbach gewaltig.
Für die kurzfristigen, offensichtlichen Erfolge ist der Trainer sicherlich maßgeblich, falsche Wechsel, schlechtes Training/Taktik etc. können eine eigentlich gut zusammengestellte Truppe schlecht aussehen lassen.
Mittel- und langfristig ist die Arbeit eines Mannes wie Eberl für einen Verein erheblich bedeutender. Die von ihm geschaffenen Strukturen sind dauerhafter, von ihm gestaltete Verträge gelten noch, wenn er lange weg ist, die Jugendarbeit wird ebenso noch lange Früchte tragen, vieles im Verein trägt seinen Stempel, Trainer/Betreuer/Jugendleiter/Scouts usw. usf.
Auch die schnelle, ruhige Abwicklungs der Transfers sind ein typischer Teil seiner Arbeitsweise, der in der Branche gut aufgenommen wird.
Eberl hat für uns vieles auf den Weg gebracht, nicht zuletzt auch erkannt, wie wichtig eine Identifikationsmöglichkeit wie die "Fohlenelf" für die Borussia ist und diese mit neuem Leben erfüllt.
Das alles kann gar kein Trainer leisten, dazu fehlt es ihm an Einflussmöglichkeit im Verein, an Zeit und Kompetenz.
Zitat von effe2007
Du bewertest die Tätigkeit eines SpoDi m.E. um ein Vielfaches zu hoch.
Was hat der SpoDi mit Mannschaftsaufstellung, Training, Einwechselungen/Auswechselungen, Taktik/System usw. zu tun ?
Die Mannschaft stellt der Trainer auf und garantiert nicht der SpoDi. Er holt zwar die Rohdiamanten zu uns, formen und schleifen tut die aber der Trainer.
Die Frage ist jedoch, wie die Verantwortlichen das sehen bei Eberl, ob die ihm eine Freigabe erteilen oder nicht. Keine Ahnung, wie dieses Thema unser Präsidium angeht.
Zitat von Generation-X-
Puhh, sollte es wirklich so kommen, dann werden wir über kurz oder lang Platz 9 in Liga 1 wieder als Riesenerfolg feiern dürfen.
Ehrlicherweise, wenn ich die Befürchtung hatte, dass Eberl irgendwann den Verein verlässt, dann Richtung FC Bayern. Ich schätze ihn aber so ein, dass er dann für eine in seinen Augen geeignete Nachfolge sorgen wird, wie das Heidel bei Mainz 05 getan hat.
Hoffentlich nicht, ein paar Jahre Erfolg könnte ich schon noch vertragen, bis es wieder bergab geht.
Zitat von marvinb91
Quelle: mobile.twitter.com
SPORTBILD: Der #FCBayern will #BMG-Manager Max #Eberl als neuen Sportvorstand verpflichten - Die Position soll zunächst unbesetzt bleiben.
Bayern will Eberl als Sportvorstand verpflichten.Puhh, sollte es wirklich so kommen, dann werden wir über kurz oder lang Platz 9 in Liga 1 wieder als Riesenerfolg feiern dürfen.
Ehrlicherweise, wenn ich die Befürchtung hatte, dass Eberl irgendwann den Verein verlässt, dann Richtung FC Bayern. Ich schätze ihn aber so ein, dass er dann für eine in seinen Augen geeignete Nachfolge sorgen wird, wie das Heidel bei Mainz 05 getan hat.
Hoffentlich nicht, ein paar Jahre Erfolg könnte ich schon noch vertragen, bis es wieder bergab geht.

Du bewertest die Tätigkeit eines SpoDi m.E. um ein Vielfaches zu hoch.
Was hat der SpoDi mit Mannschaftsaufstellung, Training, Einwechselungen/Auswechselungen, Taktik/System usw. zu tun ?
Die Mannschaft stellt der Trainer auf und garantiert nicht der SpoDi. Er holt zwar die Rohdiamanten zu uns, formen und schleifen tut die aber der Trainer.
Die Frage ist jedoch, wie die Verantwortlichen das sehen bei Eberl, ob die ihm eine Freigabe erteilen oder nicht. Keine Ahnung, wie dieses Thema unser Präsidium angeht.
Du machst es dir recht einfach, wer, meinst du, stellt den Trainer ein, wer gibt die Richtung (Stichwort Leitplanken) vor, wer stellt das Team zusammen, achtet auf Bezahlbarkeit, Homogenität etc. pp., wer leitet die Scouting-Abteilung, führt Vertragsgespräche, sorgt für hochprofessionelle Arbeitsbedingungen, moderne Strukturen, ohne die Topleistungen gar nicht möglich wären ?
Ein BL-Trainer hat z.B. nicht ansatzweise die Zeit Spieler zu scouten, der hat mehr als genug damit zu tun mit seinem Team zu arbeiten.
D.h. hinter jedem Team mit Erfolg steht u.a. ein erstklassiger Manager und ein erstklassiger Trainer, kein Trainer kann aus Mist Gold machen, kein Manager auch noch ein Team trainieren.
Am langen Ende unterschätzt du die Arbeit eines Eberl für Borussia Mönchengladbach gewaltig.
Für die kurzfristigen, offensichtlichen Erfolge ist der Trainer sicherlich maßgeblich, falsche Wechsel, schlechtes Training/Taktik etc. können eine eigentlich gut zusammengestellte Truppe schlecht aussehen lassen.
Mittel- und langfristig ist die Arbeit eines Mannes wie Eberl für einen Verein erheblich bedeutender. Die von ihm geschaffenen Strukturen sind dauerhafter, von ihm gestaltete Verträge gelten noch, wenn er lange weg ist, die Jugendarbeit wird ebenso noch lange Früchte tragen, vieles im Verein trägt seinen Stempel, Trainer/Betreuer/Jugendleiter/Scouts usw. usf.
Auch die schnelle, ruhige Abwicklungs der Transfers sind ein typischer Teil seiner Arbeitsweise, der in der Branche gut aufgenommen wird.
Eberl hat für uns vieles auf den Weg gebracht, nicht zuletzt auch erkannt, wie wichtig eine Identifikationsmöglichkeit wie die "Fohlenelf" für die Borussia ist und diese mit neuem Leben erfüllt.
Das alles kann gar kein Trainer leisten, dazu fehlt es ihm an Einflussmöglichkeit im Verein, an Zeit und Kompetenz.
Als Eberl bei uns anfing, gehörte er zu den schlechtesten Manager der Liga.
Gewagte Aussage. Kannst du das auch belegen? Seine erste echte Transferperiode 09/10 war geprägt von Luschen wie Arango, Reus, Neustädter und Bobadilla
Ja es waren auch Leute wie Svard und Meuwis dabei, keine Frage, das ist nicht alles gleich erste Sahne gewesen aber 3 Monate nach seinem Amtsantritt liefen auch Galasek, Bailly und ein gewisse Dante hier rum.
Insofern kann ich nicht sehen, warum er am Anfang so schlecht gewesen sein soll. Ja er hat sich entwickelt aber m.E. schon von einem sehr ordentlichen Grundniveau als Novize in dieser Position. Ein erfahrener Hase wie Pander hat m.E. selbst in seinen besten Zeiten (wo auch immer die waren) nicht besser performt.
18.07.2016 - 20:58 Uhr
Zitat von Antares
Borussia Mönchengladbach hat immer wieder Verluste hinnehmen müssen.
Borussia Mönchengladbach wird auch nach Max Eberl weiter bestehen ...
Borussia Mönchengladbach hat immer wieder Verluste hinnehmen müssen.
Borussia Mönchengladbach wird auch nach Max Eberl weiter bestehen ...
Absolut, aber der Erfolg der letzten Jahre ist alles andere als selbstverständlich. Und natürlich war es nicht nur die Leistung eines Max Eberls, die diesen Erfolg ermöglicht hat, sondern der Verein ist im Gesamten mittlerweile gut aufgestellt. Aber...
... der Abgang eines Max Eberls würde eine so große Lücke in die gesamten Vereinshierarchie reißen, dass ich es für unwahrscheinlich halte, dass diese kompensiert werden könnte. Das hat auch nichts mit einer etwaigen Ablöse zu tun, hier geht es um die Vereinsstruktur im ganzen. Der Verein müsste sich definitiv auf die ein oder andere Art und Weise neu aufstellen, das habe ich bisher nach dem Abgang Favres so noch nicht gesehen. Es wird anders gespielt, anders trainiert, die Prioritäten werden anders gesetzt, aber die strategische Ausrichtung ist gleich geblieben. Das würde bei einem Abgang Eberls anders aussehen.
Es käme natürlich sehr darauf an, wer sein Nachfolger wird und wie gefestigt der sportliche Vorstand über Max Eberl hinaus ist, jedoch sehe ich die Wahrscheinlichkeit, dass der Erfolg auch ohne ihn bestehen bleibt, als äußerst gering an.
Und ja, auch in der 2. Liga schau ich mir gerne meine Borussia an. Also wird es auch nach Eberl weiter gehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Generation-X- am 18.07.2016 um 21:01 Uhr bearbeitet
19.07.2016 - 07:07 Uhr
Zitat von effe2007
Sag mir mal, was sich verändern würde wenn anstatt Eberl dann Mister XY SpoDi wäre ?
Würden die Spieler dann keine Leistung mehr bringen ?
Würde kein Spieler ala Benes, Doucoure, Vestergard und/oder Kramer mehr zur Borussia wechseln wollen ?
Würden unsere Jugendtrainer und scouting aufhören für unsere Borussia zu arbeiten ?
Wäre dann jeder Transfer den wir tätigen ein Flopp ?
Warum schaffen es Vereine wie der FCA, die nur einen Bruchteil von unserem Geld zur Verfügung haben, immer wieder Abgänge qualitativ zu ersetzen ? Oder besseres Beispiel Mainz, die bekommen jedes Jahre derartige Rückschläge, dennoch schaffen die es immer wieder. Warum kann ein Held bei Schalke es schaffen, immer wieder solche Eigengewächse Sane, Draxler & Co hoch zu bringen ?
Oder ein Völler bei Bayer, die sind jetzt soviele Jahre dort im oberen Drittel und schaffen es immer wieder. Aber auch das Team Zorc/Watzke, von denen ich eigentlich nicht viel halte, selbst die schaffen es immer wieder.
Abgesehen davon, dass Eberl nicht ewig bei uns sein wird, er hat ja kein lebenslänglich in seinem Vertrag, ist doch das wichtigste Augenmerk von uns Außenstehenden beim jedem Manager seine Transfers. Natürlich ist da noch mehr drum herum im Hintergrund, aber die Transfers zu jeder Saison sind doch das, was wir alle sehen können an der Arbeit eines SpoDi.
Einen Volland von Hoffenheim zu verpflichten oder einen embolo von basel, das ist doch keine große Kunst, außer das finanzielle in Bezug Ablöse. Xhaka war damals ja auch bereits auf diesem Level. Jetzt kommt es aber darauf an, was der Trainer aus diesen Juwelen formt und es kommt bei solchen Transfers darauf an, was wir dem Spieler bieten können. In dem Moment wo wir nur noch "Mittelmaß" sind, werden wir solche Spieler nicht mehr bekommen, es sei denn, sie tun es wegen dem Trainer.
Wichtig ist auch, dass ein SpoDi schneller ist als seine Kollegen und da war Eberl diese transferperiode mit Benes und Doucoure sehr schnell. Genauso wie er letzte Saison bei Stindl sehr schnell war.
Zitat von marvinb91
Aber wenn Eberl zu den Bayern gehen sollte, wird eine Katastrophe für unsere Borussia. Ich hoffe, dass Max bleib noch weitere Jahre bei uns. Sorry, ohne Eberl stehen wir runter.
Aber wenn Eberl zu den Bayern gehen sollte, wird eine Katastrophe für unsere Borussia. Ich hoffe, dass Max bleib noch weitere Jahre bei uns. Sorry, ohne Eberl stehen wir runter.
Sag mir mal, was sich verändern würde wenn anstatt Eberl dann Mister XY SpoDi wäre ?
Würden die Spieler dann keine Leistung mehr bringen ?
Würde kein Spieler ala Benes, Doucoure, Vestergard und/oder Kramer mehr zur Borussia wechseln wollen ?
Würden unsere Jugendtrainer und scouting aufhören für unsere Borussia zu arbeiten ?
Wäre dann jeder Transfer den wir tätigen ein Flopp ?
Warum schaffen es Vereine wie der FCA, die nur einen Bruchteil von unserem Geld zur Verfügung haben, immer wieder Abgänge qualitativ zu ersetzen ? Oder besseres Beispiel Mainz, die bekommen jedes Jahre derartige Rückschläge, dennoch schaffen die es immer wieder. Warum kann ein Held bei Schalke es schaffen, immer wieder solche Eigengewächse Sane, Draxler & Co hoch zu bringen ?
Oder ein Völler bei Bayer, die sind jetzt soviele Jahre dort im oberen Drittel und schaffen es immer wieder. Aber auch das Team Zorc/Watzke, von denen ich eigentlich nicht viel halte, selbst die schaffen es immer wieder.
Abgesehen davon, dass Eberl nicht ewig bei uns sein wird, er hat ja kein lebenslänglich in seinem Vertrag, ist doch das wichtigste Augenmerk von uns Außenstehenden beim jedem Manager seine Transfers. Natürlich ist da noch mehr drum herum im Hintergrund, aber die Transfers zu jeder Saison sind doch das, was wir alle sehen können an der Arbeit eines SpoDi.
Einen Volland von Hoffenheim zu verpflichten oder einen embolo von basel, das ist doch keine große Kunst, außer das finanzielle in Bezug Ablöse. Xhaka war damals ja auch bereits auf diesem Level. Jetzt kommt es aber darauf an, was der Trainer aus diesen Juwelen formt und es kommt bei solchen Transfers darauf an, was wir dem Spieler bieten können. In dem Moment wo wir nur noch "Mittelmaß" sind, werden wir solche Spieler nicht mehr bekommen, es sei denn, sie tun es wegen dem Trainer.
Wichtig ist auch, dass ein SpoDi schneller ist als seine Kollegen und da war Eberl diese transferperiode mit Benes und Doucoure sehr schnell. Genauso wie er letzte Saison bei Stindl sehr schnell war.
Wie viele Manager hatten wir vor Eberl? Wer davon kam auch nur annähernd an Eberl heran was Transfers betrifft?
Ich denke viele hier stellen das Licht Eberls zu klein dar. Aktuell hat er sich einen Ruf eraqrbeitet das sogar die Bayern nach ihm greifen. Die holen sich keinen Heldt, Heidel oder Knäbel und Co. Die greifen nur den Rahm ab, egal ob Spieler, Trainer oder nun Manager.
Eberl hat ein Netzwerk und scheinbar eine Art um Spieler zu begeistern und zu uns zu lotsen. Speziell der Fall Doucoure zeigt das wie ich finde. Vom großen PSG kommt er zu uns obwohl die PSG und andere große namhafte Vereine dran sind. Ein Mandela Egbo kommt von der Insel obwohl auch er andere Optionen der PL hatte. Natürlich helfen die sportlichen Erfolge der letzten Jahre da ungemein aber da wir immer noch nicht die Summen wie LEV oder S04 zahlen können oder wollen sind diese TRansfers wie auch eines Stindl, Hahn und Kruse gar nicht hoch genug zu bewerten.
Niemand war bereit 25 Mio für diesen Embolo hinzulegen und nur darum bekam ihn Schalke. Ist das eine Meisterleistung des hochgelobten Heidel einfach den Geldkoffer weiter aufzumachen? Denke nicht.
Natürlich ist aber niemand unsersetzlich oder austauschbar. Es wird auch jemand nach Eberl kommen und wir solten hoffen das er ein ähnlich gutes Händchen besitzt wie Max und nicht das KDW des PP neu eröffnet wo es nach Masse und nicht Klasse ging.
Viele Fans hingegen scheinen die Zeiten wieder herbei zu sehnen wenn man liest das man nchmals einen IC braucht...am besten den 30j Belgier für viel Geld. Genau das war die Pander Mentalität....ich möchte nicht mehr dahin zurück auch wenn die TRansferperioden inzwischen ziemlich langweilig ablaufen
Das beste was passieren kann ist das Eberl wie ein Grasshoff bis zur Rente bleibt
BTW: für mich hat nur einer wirklich annähernd die Qualität und standing etc um von Max zu übernehmen. Der allerdings ist inzwischen leider fast ein tabu: Schmadke
Dieser Beitrag wurde zuletzt von franko1904 am 19.07.2016 um 07:10 Uhr bearbeitet
19.07.2016 - 16:01 Uhr
Da können wir rein- oder rauslesen was immer wir wollen. Einfach abwarten, am langen Ende sind wir alle schlauer.
Allerdings gebe ich franko Recht, ein Abgang wäre ein herber Verlust, egal wann der stattfindet.
Die lapidare Meinung "was macht der schon, ein paar Spieler und Trainer verpflichten kann doch so schwer nicht sein", hat ihre Herkunft wahrscheinlich in diversen Managerspielen, bestimmt nicht in der Realität.
So ähnlich dachten wahrscheinlich auch Jungs wie Ziege, Bobic, Knäbel, Dufner und Co.
Wie groß der Unterschied zwischen den wenigen guten und vielen durchschnittlichen und noch schwächeren Managern ist, muss derzeit leidvoll H96 erfahren.
Nachdem Schmadtke ging, geht es steil bergab, aus einer tabellarisch ähnlichen Ausgangsposition, wie es die unsere ist, dies nur so am Rande. Auch H96 galt von wenigen Jahren noch als aufstrebender Kandidat auf die internationalen Plätze.
Es gehört schon etwas mehr dazu gute Spieler zu einem Klub zu locken, der nicht mit Topgehältern um sich schmeissen will/kann. Und das Team zu Trainingsbeginn bereits fertig stehen zu haben ist für jeden Trainer wichtig, denn es erleichtert ihm die Arbeit.
Schaut mal aktuell nach Berlin, die tun sich deutlich schwerer, trotz sportlich guter letzter Saison oder nach Augsburg oder zum HSV, alle auf der Suche, mit mehr oder weniger Geld.
Geld, das bringt mich auf Horst Heldt - wie man tatsächlich ihn als positives Beispiel eines BL-Managers anführen kann, ist mir ein Rätsel, der hat sowohl in Stuttgart, als auch auf Schalke miserabel gearbeitet.
Zu Beginn seiner Tätigkeit gab es stets ein Hoch, für das er allerdings noch nichts konnte, da er noch keinen Einfluss auf den Kader genommen hatte, im Anschluss, als seine Arbeit anfing Wirkung zu zeigen, ging es sportlich stetig bergab.
Dazu kennt er genau ein Mittel um Spieler zur Vertragsunterschrift zu bringen: mit Geld zuschütten.
z.B. Huntelaar und Farfan wurden mit 7Mio. Verträgen zur VVL genötigt. Seine Toptransfers floppten nahezu alle, die besten Zugänge stellte die Nachwuchsabteilung bereit, dafür kann jedoch Heldt nichts, er kann sich auf die Fahne schreiben, diese Spieler mit Verträgen ausgestattet zu haben, allerdings auch hier mit recht ordentlichen Gehältern (Meyer und Sane wären mit ihren Start-Gehältern bei uns bei den Spitzenverdienern). Ein Auge auf die Kaderkosten hatte Heldt nie.
Zurück zu Eberl:
Die langjährige Arbeit im Nachwuchs hat nicht nur das Auge für Talente geschärft, sondern auch für ein gutes Netzwerk gesorgt, was ihm zugute kommt. Darüberhinaus kannte er von Beginn an die Möglichkeiten der Borussia und hat seine Philosophie dementsprechend ausgerichtet.
Egal wann, es wird nicht leicht ihn zu ersetzen, er hat in der Branche einen sehr guten Ruf, gilt als jemand, der zu seinem Wort steht und seinen Spielern und Trainern den Rücken stärkt, ein eloquenter Gesprächpartner ist, ohne jedoch allzuviel rauszulassen.
Schmadtke ist ähnlich hoch einzuschätzen, jedoch im Umgang deutlich schwieriger als ein Eberl.
Wie ich schon schrieb, sind Trainer wichtig, jedoch eine temporäre Erscheinung, Manager prägen einen Verein.
Im Guten wie im Schlechten, ist es auf der einen Seite ein Hoeneß, der trotz vieler erfolgreicher Trainer, das Gesicht der Bayern der letzten Jahrzehnte war, so ist der sportliche Abstieg von Vereinen wie dem HSV, VFB, Werder oder auch H96 in erster Linie dem schlechten Management geschuldet, die Trainer wechselten dort viel zu häufig, als das man ihnen allein den schwarzen Peter zuschieben könnte.
Sehr gespannt bin ich in der nächsten Saison, wie Mainz sich nach Heidel anstellt.
Allerdings gebe ich franko Recht, ein Abgang wäre ein herber Verlust, egal wann der stattfindet.
Die lapidare Meinung "was macht der schon, ein paar Spieler und Trainer verpflichten kann doch so schwer nicht sein", hat ihre Herkunft wahrscheinlich in diversen Managerspielen, bestimmt nicht in der Realität.
So ähnlich dachten wahrscheinlich auch Jungs wie Ziege, Bobic, Knäbel, Dufner und Co.
Wie groß der Unterschied zwischen den wenigen guten und vielen durchschnittlichen und noch schwächeren Managern ist, muss derzeit leidvoll H96 erfahren.
Nachdem Schmadtke ging, geht es steil bergab, aus einer tabellarisch ähnlichen Ausgangsposition, wie es die unsere ist, dies nur so am Rande. Auch H96 galt von wenigen Jahren noch als aufstrebender Kandidat auf die internationalen Plätze.
Es gehört schon etwas mehr dazu gute Spieler zu einem Klub zu locken, der nicht mit Topgehältern um sich schmeissen will/kann. Und das Team zu Trainingsbeginn bereits fertig stehen zu haben ist für jeden Trainer wichtig, denn es erleichtert ihm die Arbeit.
Schaut mal aktuell nach Berlin, die tun sich deutlich schwerer, trotz sportlich guter letzter Saison oder nach Augsburg oder zum HSV, alle auf der Suche, mit mehr oder weniger Geld.
Geld, das bringt mich auf Horst Heldt - wie man tatsächlich ihn als positives Beispiel eines BL-Managers anführen kann, ist mir ein Rätsel, der hat sowohl in Stuttgart, als auch auf Schalke miserabel gearbeitet.
Zu Beginn seiner Tätigkeit gab es stets ein Hoch, für das er allerdings noch nichts konnte, da er noch keinen Einfluss auf den Kader genommen hatte, im Anschluss, als seine Arbeit anfing Wirkung zu zeigen, ging es sportlich stetig bergab.
Dazu kennt er genau ein Mittel um Spieler zur Vertragsunterschrift zu bringen: mit Geld zuschütten.
z.B. Huntelaar und Farfan wurden mit 7Mio. Verträgen zur VVL genötigt. Seine Toptransfers floppten nahezu alle, die besten Zugänge stellte die Nachwuchsabteilung bereit, dafür kann jedoch Heldt nichts, er kann sich auf die Fahne schreiben, diese Spieler mit Verträgen ausgestattet zu haben, allerdings auch hier mit recht ordentlichen Gehältern (Meyer und Sane wären mit ihren Start-Gehältern bei uns bei den Spitzenverdienern). Ein Auge auf die Kaderkosten hatte Heldt nie.
Zurück zu Eberl:
Die langjährige Arbeit im Nachwuchs hat nicht nur das Auge für Talente geschärft, sondern auch für ein gutes Netzwerk gesorgt, was ihm zugute kommt. Darüberhinaus kannte er von Beginn an die Möglichkeiten der Borussia und hat seine Philosophie dementsprechend ausgerichtet.
Egal wann, es wird nicht leicht ihn zu ersetzen, er hat in der Branche einen sehr guten Ruf, gilt als jemand, der zu seinem Wort steht und seinen Spielern und Trainern den Rücken stärkt, ein eloquenter Gesprächpartner ist, ohne jedoch allzuviel rauszulassen.
Schmadtke ist ähnlich hoch einzuschätzen, jedoch im Umgang deutlich schwieriger als ein Eberl.
Wie ich schon schrieb, sind Trainer wichtig, jedoch eine temporäre Erscheinung, Manager prägen einen Verein.
Im Guten wie im Schlechten, ist es auf der einen Seite ein Hoeneß, der trotz vieler erfolgreicher Trainer, das Gesicht der Bayern der letzten Jahrzehnte war, so ist der sportliche Abstieg von Vereinen wie dem HSV, VFB, Werder oder auch H96 in erster Linie dem schlechten Management geschuldet, die Trainer wechselten dort viel zu häufig, als das man ihnen allein den schwarzen Peter zuschieben könnte.
Sehr gespannt bin ich in der nächsten Saison, wie Mainz sich nach Heidel anstellt.
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