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Michael Frontzeck
Geburtsdatum 26.03.1964
Alter 62
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Co-Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Michael Frontzeck [Ex-Trainer]

01.02.2018 - 12:48 Uhr
Zeige Ergebnisse 61-70 von 265.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#61
12.08.2018 - 16:47 Uhr
Ich zieh das mal hier her:

Zitat von BastiBetze

Zitat von Devil_till_Death

@BastiBetze
Esmel hat einen Kreuzbandriss. Den aufzustellen wär richtig mutig.

Und was bitte hast du Hainault genau vorzuwerfen? Außer sein Alter?


Rede vom ersten Spieltag und danach . ( Esmel)

Hainault spielte nicht schlecht über 90 Minuten,aber Frontzeck entscheidet sich Grundsätzlich für die ältere Variante .

Ich kann ja deine Forderung nach mehr Mut in Sachen Aufstellung nachvollziehen. Aber gerade in der Abwehr, die mit Kraus und Hainault gut funktionierte, da sehe ich die Notwendigkeit zu einem Wechsel nicht. Und als der Wechsel sein musste, da spielte mit Özdemir ja auch ein junger Spieler. Dass gerade dieser spielentscheidende Fehler macht, das spricht ja eher dafür, in der Abwehr auf Erfahrung zu setzen.

Dass Frontzeck am ersten Spieltag auf Zuck setzt, das ist doch auch keine Überraschung. Man hat ja gesehen, dass Pick als jüngerer Spieler auch nicht gerade Werbung für sich gemacht hat. Klar hätt ich gern mal Esmel gesehen, aber seine Verletzung lässt das halt nicht zu.

Viel eher als sich über junge oder alte Spieler zu unterhalten müssten wir darüber diskutieren, warum sich der FCK ab Anpfiff die Butter vom Brot nehmen lässt, warum man kein Mittel findet, die individuelle Qualität, die unbestritten in der Mannschaft steckt, auf den Rasen zu bringen, warum es nicht möglich scheint, durch taktische Umstellungen auf die Spielsituation zu reagieren und wieso der Gegner – überspitzt gesagt – bereits drei mal gewechselt hat bevor wir uns bequemen, den ersten Wechsel durchzuführen.

Das alles hat aber nun wirklich nix damit zu tun, ob jüngere oder ältere Spieler auf dem Platz stehen.

•     •     •

Autoritäre Herrschaft braucht keine Superschurken, die sie von langer Hand planen. Sie ist schlichtweg die bequemste Art, Komplexität zu reduzieren.
•••
Das Leben ist die Schule, der Schmerz ist der Lehrer.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 12.08.2018 um 16:49 Uhr bearbeitet
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#62
12.08.2018 - 20:45 Uhr
Sicherlich kann man als Aufstiegsaspirant auch mal ein Spiel verlieren. Auch zwei hintereinander, wenn es mal richtig dumm läuft.
Das gestern aber war ein Offenbarungseid. Das geht gar nicht. Ein Truppe, die so hilflos auftritt hat schlichtweg nie einen Plan vermittelt bekommen.

Ich hab keinen Bock mehr auf sympathische Trainer, keinen Bock mehr auf harte Knochen, keinen Bock mehr auf Konzepttrainer, keinen Bock mehr auf Stallgeruch, keinen Bock mehr auf alte Hasen. Von mir aus kann uns Prinzessin Lillifee trainieren.

Ich will endlich einen Trainer, der das Normale aus dem Kader rausholt. Denn das reicht bei uns auf jeden Fall für die ersten drei Plätze.

Wir haben viele gute Fussballer, die sich die 3. Liga eigentlich nicht geben müssten. Da erwarte ich, dass man die ans Laufen bringt. Kollege Frontzeck wird das nicht mehr hinbekommen, das ist seit gestern offensichtlich.

Aber natürlich warten wir anstandshalber noch 5 Spiele ab, denn wo kämen wir denn mit einem Schnellschuss hin.augen-zuhalten

Falô
Mineiro

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"Es geht nicht darum, um jeden Preis zu siegen. Nur wenige gewinnen. Du musst so spielen, dass dich das Publikum bewundert. Dann kannst du auch verlieren."

(Johan Cruyff)

"Gehirn: ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken."

(Ambrose Bierce)
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#63
13.08.2018 - 18:16 Uhr
M. Frontzeck gehört sofort entlassen und nicht eventuell nach den beiden nächsten Spielen! Er ist für mich eines der größten Trainermissverständnisse seit vielen Jahren. Früh konnte er seinen aktuellen Kader sortieren, hatte genügend Zeit für die Vorbereitung. Aktueller Stand - Vollkatastrophe! Kein Spielsystem erkennbar, einige Spieler vollkommen orientierungslos und mit den einfachsten Dingen überfordert. Selbst der schlechteste Spieler (Fechner) wird permanent aufgestellt, gegen Halle musste der nach 30 Minuten spätestens raus. Frontzeck scheint mir extrem stur zu sein, einen Plan B hat er grundsätzlich nicht ausgearbeitet. Ihm nun Zeit zu lassen da sich die Mannschaft noch finden muss ist geradezu lächerlich, dafür hatte er die Vorbereitung. Andere Vereine haben dies schon hinbekommen. Halten wir an M. Frontzeck weiter fest, könnte der Aufstieg bereits in 4 Wochen kein Thema mehr sein.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#64
14.08.2018 - 08:48 Uhr
Zitat von osirisy
Schon jetzt stellt sich die Frage....Ist Frontzeck noch der Richtige ?????
MMn hat jeder Trainer die gleichen Problemen beim FCK . Von daher ist es egal wer Trainer ist/wird.
Warum das so ist, wird hier seit Jahren diskutiert. Und es werden immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen......ein Teufelskreis....
Vielleicht wird es mit Banf/Bader besser ?


Dass es mit Banf/Bader nicht besser wird, siehst Du doch.

Die beiden Herren werden mit fadenscheinigen Argumenten die Entlassung von Frontzeck hinaus-
schieben solange sie nur können und uns Märchen erzählen ( Mannschaft muss zusammenfinden,
braucht Zeit bis zum Herbst, Erwartungshaltung der Zuschauer viel zu hoch, Rasen schlecht, in der
Hitze lässt sich kein Tempofußball spielen, Pech, dass der beste Nachwuchsspieler Esmel verletzt
ist, 3. Liga ist dieses Jahr qualitativ herausragend besetzt, es ist kein Geld da für bessere Spieler ...)

Ein Großteil wird dieses bla, bla auch glauben und auf den Turnaround, der nicht kommt, hoffen.

Ich nicht. Ich habe nichts gegen Frontzeck als Person, er war auch ein sehr guter Spieler, aber, dass was
er als Trainer bei uns bisher gebracht hat, war nichts und wird nichts. Jeder Tag an dem Frontzeck
Trainer ist, ist für den Verein ein verlorener Tag.

Ohne Druck von Außen werden Banf und Bader das Aussitzen, die Mannschaft immer schlechter werden
und langsam, auch in der 3. Liga, zerfallen.

Noch kann der Prozess gestoppt werden. Die Mannschaft auspfeifen bringt nichts und wäre auch
unfair. Zudem würde es den Verein entzweien und den wirklich Super-Zusammenhalt der Fans
unnötigerweise belasten. Wir wollen alle dasselbe.

Deshalb gibt es nur eine Möglichkeit, zuhause bleiben und Banf/Bader zwingen zum Wohle des
Vereins zu handeln.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#65
14.08.2018 - 09:36 Uhr
Zitat von elbepower
Die Leute erwarten gegen Hoffenheim eine Reaktion.

Nicht dass wir die aussem Stadion schießen,nur die Auf und Einstellung der Mannschaft muss passen.Hofft Frontzeck weiter dass seine schwache Doppel6 in die Spur findet und es geht uns wieder jegliche Kreativität ab,dann darf er sich nicht beschweren,wenn die Stimmen lauter werden.

Ich befürchte ja mehr, dass der FCK gegen Hoffenheim ordentlich spielt und Frontzeck weiterwurschteln darf. Gegen die TSG wird es ein komplett anderes Spiel sein als die ersten vier Begegnungen in Liga 3. Und ich bin mir sogar sicher, dass der FCK in dieser Begegnung eine ordentliche Leistung abrufen wird. Steht am Ende ein 0:3, man hat aber gekämpft und ein paar nette Spielzüge angeboten, wird das wieder auf den Ligaalltag übertragen und massiv schöngeredet. Im Grunde mag ich gar nicht weiter schwarz malen, nur fällt mir gerade keine andere Farbe mehr ein ...

Cheers
Bahli

•     •     •

You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#66
14.08.2018 - 09:52 Uhr
Zitat von bahli77
Zitat von elbepower

Die Leute erwarten gegen Hoffenheim eine Reaktion.

Nicht dass wir die aussem Stadion schießen,nur die Auf und Einstellung der Mannschaft muss passen.Hofft Frontzeck weiter dass seine schwache Doppel6 in die Spur findet und es geht uns wieder jegliche Kreativität ab,dann darf er sich nicht beschweren,wenn die Stimmen lauter werden.

Ich befürchte ja mehr, dass der FCK gegen Hoffenheim ordentlich spielt und Frontzeck weiterwurschteln darf. Gegen die TSG wird es ein komplett anderes Spiel sein als die ersten vier Begegnungen in Liga 3. Und ich bin mir sogar sicher, dass der FCK in dieser Begegnung eine ordentliche Leistung abrufen wird. Steht am Ende ein 0:3, man hat aber gekämpft und ein paar nette Spielzüge angeboten, wird das wieder auf den Ligaalltag übertragen und massiv schöngeredet. Im Grunde mag ich gar nicht weiter schwarz malen, nur fällt mir gerade keine andere Farbe mehr ein ...

Cheers
Bahli
Da wirst du leider mehr als recht haben. Ich erinnere mich da an die letzte Saison mit dem Heimspiel gg. den VfB. Da war es doch so ähnlich. Letztlich sind diese Spiele nicht auf die Liga übertragbar.
Im Grunde war das Spiel gg. 1860 auch nicht das typische Drittligaspiel und 1860 eben wie wir auch, keine typische Drittligamannschaft.

Da waren Münster, Halle und auch Großaspach als Inventar der Liga der Maßstab. Und da hat man in drei Spielen ein Punkt geholt. Einfach zu wenig. Bis zur Länderspielpause kommen 1899, KSC und Zwickau und da muss definitiv ein richtiger Umschwung kommen, sonst grüßt das Murmeltier wie in jeder Saison und wir haben nach der Länderspielpause einen neuen Coach an der Seitenlinie stehen (bestenfalls, wenn der Umschwung nicht kommt).

Schlimmstenfalls dann nach dem Heimspiel gg. Fortuna Köln und vor der nächsten Englischen Woche. Dann ist die Zeit wieder zu kurz um was neues einzustudieren, bla bla bla...wir haben schon alles gehört in den letzten 8 Jahren.

Mehr als die momentanen 5, vieleicht noch 6 Punkte Rückstand können wir uns kaum erlauben, um noch eine Chance auf den Aufstieg zu haben. Um nichts anderes geht es in dieser Saison. Sagte auch Bader schon zu Saisonbeginn und recht hat er. Wir können die dritte Liga nicht lange überleben.

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Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#67
14.08.2018 - 11:25 Uhr
Wozu will man denn die nächsten beiden Spiele abwarten?
Es ist doch absolut absehbar, wie die Partien laufen werden.

Das Pokalspiel wurde ja schon zur Genüge thematisiert; vielleicht reicht es sogar zu einer knappen Niederlage. Dann gibt es wieder "Ole Rot-Weiß", "Ohne Dietmar wärt ihr gar nicht hier" und dümmstenfalls auch "Dietmar Hopp, wir .......... auf dein Geld". Von den Frontzeck-Freunden heißt es dann wieder, ein Aufwind ist erkennbar, man muss dem Ganzen mehr Zeit geben, das wird schon etc.

Dann kommt mit dem KSC die vielleicht beste Defensiv-Mannschaft der Liga. Und gegen die muss(!) gewonnen werden. Zwar ist auch der KSC nicht gut gestartet, kann mit einem Punkt bei uns aber definitiv leben.
Das bedeutet, die stehen erstmal sicher, gehen kein Risiko.
Ohne spielerisches Offensivkonzept wird das gegen diese Abwehr aber nichts. Vermutlich sehen wir ein bemühtes Anrennen, welches aber zu oft neutralisiert wird und mal wieder zu uninspiriert vorgetragen wird.
Typisch für ein FCK-Spiel in diesem Jahrzehnt wäre es, wenn wir sogar die optisch überlegene Mannschaft wären und kurz vor der Pause durch einen individuellen Aussetzer, einen zweifelhaften Elfmeter oder einen Konter in Rückstand geraten.
Danach ist diese Partie durch, denn Frontzecks durchschaubarer Plan wird gegen Schwartz nicht genügen. Vielleicht genügt es zu einem Punkt dank der individuellen Klasse mancher unserer Spieler.

Das schiebt die Problematik aber nur auf. Frontzeck ist offensichtlich nicht geeignet, ein Team zu trainieren, das oben mitspielen muss. Das zeigen nicht nur die ersten vier Partien bei uns, sondern seine gesamte Trainervergangenheit.
Die eingeräumte Frist wird nur zu noch mehr Unmut führen - was soll das denn bitte?
Zumal: Welcher Trainer hat es denn noch lange gemacht, als seine Arbeit schon unter Befristung stand?
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#68
14.08.2018 - 11:51 Uhr
Was mir bei bei Michael Frontzeck, aber auch schon bei (fast) allen seiner Vorgänger aufgefallen ist, ist dieses Einbetonieren eines nicht funktionierenden Systems. Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, wird dies intern im Team (Frontzeck, Bugera, Notzon etc.) diskutiert und aufgearbeitet oder sieht Frontzeck da keinen Bedarf?

Problem 1:
So gut wie jeder einigermaßen fuballaffine FCK-Fan sieht doch seit Saisonbeginn, dass die Mittelfeldzentrale keinen Zugriff auf das Spiel bekommt. Fechner und Albaek sind mehr mit sich selbst beschäftigt, finden nicht effektiv ins Spiel. Die Folge ist, dass die Außenbahnen wild vor sich hinwurschteln und die/der Stürmer in der Luft hängen. Darüber sollten auch vier oder fünf tolle Spielzüge wie das 1:0 gegen 1860 oder das 1:1 in Großaspach nicht hinwegtäuschen. Daraus resultiert ...

Problem 2:
Die Außen sehen kein Land. Anspiele aus dem zentralen Mittelfeld sind Mangelware. Vor allem ein so guter Techniker wie Mads Albaek gelingt kaum ein guter Ball, kein Diagonalpass auf Hemlein oder Zuck. Beide werden höchstens von Dick oder Sternberg ohne Tempo eingesetzt. Die Folge hier: Sie rennen sich relativ schnell fest oder werden gedoppelt. "Tempo" ist ein interessantes Stichwort: Wenn man sich die Hallenser vergangenen Samstag angeschaut hat, wird man blass vor Nied. Unser Spiel wirkt behäbig, überraschungsarm und jederzeit ausrechenbar. Daraus resultiert ...

Problem 3:
Die Stürmer kriegen keine Bälle. Da hat man mit Lukas Spalvis einen für Drittligaverhältnisse erstklassigen Stürmer, schafft es aber so gut wie nicht, ihn ins Spiel zu bringen. Der Lattenkopfball gegen Sechzig und sein Tor gegen Großaspach zeigen im Grunde seine Klasse. Der hat das Zeug zum Torjäger. Der einzige, der in den ersten drei Spielen die Lücke geschlossen hat, war Julius Biada. Nur der wird entweder zur Pause aus- oder viel zu spät eingewechselt.

Und mein persönlich größtes Problem: Der FCK geht nach meinem Gefühl ohne Matchplan in ein Spiel. Für mich sah bisher jede Anfangsphase ähnlich aus - der FCK sucht sich und ein System und der Gegner dominiert. Wir hätten gegen 1860 schnell in Rückstand geraten können, wir hätten dies gegen Münster ebenfalls, wenn die etwas mutiger gewesen wären. Halle war dann das I-Tüpfelchen, die haben die komplette FCK-Mannschaft von Beginn an komplett verunsichert.

Was mir in den letzten Spielen ebenfalls auffällt, dass wir uns durch mangelnde Schnelligkeit und Dynamik durch das gegnerische Pressing dermaßen den Schneid abkaufen lassen. Daraus resultieren Fehler um Fehler und lädt den Gegner förmlich ein. Reaktion darauf von der Bank: keine. Reaktion vom Trainer zur Pause: keine. Dass in Halle nur zwei Mal und das erst in der 70. und 80. Minute gewechselt wird, macht mich irre. Frontzeck bringt in der 70. mit Huth einen dritten Stürmer. Davor haben es acht Lauterer nicht annähernd geschafft, die zwei Stürmer in Szene zu setzen. Glaubte Frontzeck, dass sich das auf diese Weise ändert?

Zurück zu meiner anfangs gestellten Frage: Sehen das die anderen Verantwortlichen (Bugera, Notzon, Bader)?

Es ist ja nicht so, als hätte man keine Alternativen. Im zentralen Mittelfeld gibt es noch Bergmann und Löhmannsröben. Das Problem auf den offensiven Außenbahnen ist auffällig - außer Hemlein und Zuck sehe ich keinen mit gehobenem Drittligaformat (wobei ich das wohl bei beiden bisher auch nur vermute, gesehen habe ich es noch nicht).

Ich bin kein Freund von Aktionismus, aber entweder sind die Alternativen zu schlecht (Bergmann und Löhmannsröben) oder es müssen neue verpflichtet werden. Das gleiche gilt für die Außenbahnen, Hemlein und Zuck (vor allem in dieser Verfassung) reichen nicht für gehobene Ansprüche. Auch hier muss bis zum Ende des Transferfensters dringend etwas getan werden.

Auf dem Trainerstuhl allerdings am dringendsten - und das besser sofort als in vier Wochen ...

Cheers
Bahli

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Leonard Cohen (1934-2016)
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#69
14.08.2018 - 12:52 Uhr
Ich klaue jetzt einfach mal kackendreist dem User "Zamorano" von DBB seinen meiner Meinung nach recht wertvollen Fund: Eine Einordnung des Blogs "niemalsallein" über Frontzeck's Zeit bei H96.

Warum 96 derzeit so schlecht ist. Vierter Spieltag, schon wieder Krise. Dabei sind, vor allem angesichts des noch frühen Zeitpunkts in der Saison, die reinen Ergebnisse nicht so sehr besorgniserregend. Dass die neue Spielzeit zunächst nicht besonders erfolgreich verlaufen würde, ist angesichts des Startprogramms nicht überraschend. Aber die Art und Weise, wie die schlechten Ergebnisse zustande kamen, bietet genügend Material für eine kritische Analyse.

Michael Frontzecks Ankündigung, es gehe nun „um die einfachen Dinge“ wurde konsequent in die Tat umgesetzt. Auch Frontzecks Beteuerung, er habe sich die vorherigen Spiele seiner Mannschaft nicht angeschaut, gewinnt vor dem Hintergrund der Zahlen einiges an Glaubwürdigkeit. 96 spielte simpler, eindimensionaler und reaktiver. Es wurde viel gebolzt, es wurde viel geflankt, es wurde wenig Fußball gespielt. Frontzecks Elf verteidigte weniger aktiv und entwickelte eine eindeutige Tendenz zum langen, hohen Ball.

Gewissermaßen ist die urwüchsige, flügel- und flankenlastige Spielweise der letzten fünf Begegnungen die fleischgewordene Vermeidung von Möglichkeiten zum Fehler bei gleichzeitiger Provokation des Zufalls: Der Gegner sollte möglichst mit langen Bällen im Aufbau überspielt werden, um nicht ausgekontert werden zu können; wenn 96 selber nach Balleroberungen nicht schnell zum gegnerischen Tor kommen konnte, sollte das Spielgerät möglichst einfach und möglichst häufig irgendwie in die Nähe des Tores gebracht werden.

Für schlechte Mannschaften ist diese Strategie gar nicht unvernünftig. Schlechte Mannschaften haben oft Probleme, konstant in torgefährliche Zonen zu gelangen. Wenn man nun einfach beharrlich genug den Ball in den Strafraum bugsiert, wird irgendwann der Zufall schon dabei helfen, dass vielleicht ein, zwei Mal etwas Gefährliches dabei herausspringt.

Also geht es in Hannover auch in der nächsten Saison erstklassig weiter. Eins sollte nur klar sein: wenn jemand auf die Idee kommt, den in den letzten fünf Partien eingeschlagenen Weg weiterzugehen, wird derjenige recht bald auf dem Boden der Tatsachen angelangen. Mag das aufs Simpelste heruntergebrochene Flügel- und Umschaltspiel eine für die letzten fünf Spiele einigermaßen nachvollziehbare Alternative gewesen sein, ist die extrem geringe Erfolgsstabilität dieser Spielweise ein Ausschlusskriterium für einen längeren Zeitraum.

Es ist nicht zuletzt auf Grund der langen Saisonvorbereitung davon auszugehen, dass einige hilfreiche Elemente in das taktische Repertoire aufgenommen werden, die zuletzt nicht zu sehen waren. Die in der Hinrunde begonnene spielerische und strategische Entwicklung von Hannover 96 ist dennoch mit ziemlicher Sicherheit wieder gestoppt und der einstige Plan der Vereinsführung verworfen. Dominanz und Aktivität sind in dem anvisierten Ausmaß in der nächsten Spielzeit eher nicht zu erwarten


Wer Parallelen zur Gegenwart findet, darf diese gerne behalten. ugly

Der derzeitige massive Stimmungsumschwung zeigt mir, dass viele von uns ( da schließe ich mich mit ein), Frontzeck nach der letzten Saison wohl doch nicht so neutral gegenüberstanden, wie wir das von uns dachten - oder uns zumindest einreden wollten. Hätte man zu Saisonbeginn beispielsweise Lieberknecht eingesetzt, würde dieser zum jetzigen Zeitpunkt lange nicht so kritisch gesehen werden, da bin ich mir sicher. Frontzeck hatte zu Saisonbeginn jedoch kaum Kredit, auch wenn wir uns das nicht eingestehen wollten. Er ist quasi zum Siegen verdammt, Minikrisen sind tabu.

Auch ich unteliege derzeit dem Reflex zu sagen: "Ich hab doch gleich gewusst, dass er nix taugt." Im Februar, als er kam, war das auch meine Meinung. Jedoch, wenn wir ehrlich sind, wäre die Mehrheit nach der letzten Rückrunde auch mit Frontzeck in die neue Saison gegangen. Dafür war diese (ergebnistechnisch) einfach zu gut. Ich plädiere dafür, Frontzeck noch bis zum KSC-Spiel Zeit zu geben. Sollten sich bis dahin keine massiven Änderungen (personell, taktisch- und ergebnistechnisch) einstellen, ist es an der Zeit zu handeln. Für mich muss Frontzeck jetzt nachweisen, dass er lernfähig ist und zudem in der Lage aus den offensichtlichen Schwachstellen unseres Spiels die richtigen Schlüsse zu ziehen.

•     •     •

"Stagnation ist Rückschritt" - Thomas Hengen (30.11.2023)
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#70
14.08.2018 - 13:05 Uhr
Ein Trainer der der Mannschaft nach so einer Leistung 2 Tage trainingsfrei gibt und dann heute nur 70 Minuten Larifari trainieren lässt, gehört sofort entlassen. Zudem stand er ganze Training ziemlich isoliert auf dem Platz, ohne entsprechend einzugreifen. Jetzt kann sich jeder seinen Teil denken...
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