| Geburtsdatum | 26.03.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Co-Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Michael Frontzeck [Ex-Trainer]
01.02.2018 - 12:48 Uhr
14.04.2018 - 06:46 Uhr
An Frontzeck, liegt es nicht das wir da unten stehen.
Entgegen meinen Erwartungen hat er mich mehr als Positiv überrascht.
Bei dem Auftritt gestern haben wir uns wieder selbst geschlagen, zunächst "pennt" augenscheinlich Altintop (sofern kein anderer zugeordnet war) beim 1:1 danach macht Osawe dieses 1:2.
Was will ein Trainer da tun?
Zumindest kamen wir nach diesen Nackenschlägen gut aus der Kabine heraus, somit scheint Frontzeck in der Halbzeit vieles "richtig" gemacht zu haben.
Den ganzen Mist haben andere zu verantworten, jahrelang diese Kaderfluktuation, das musste irgendwann schief gehen. Wie willst du da jemals von 0 auf 100 ein Team formen.
Somit muss ich zugestehen, aktuell kann ich trotz des letzten Platzes, der Mannschaft nicht viel vor werfen, so blöde das auch klingen mag.
Man hat sich zu Tode gespart und immer wieder auf Millioneneinnahmen durch die Kochs, Pollersbecks, Bödvarssons, Müllers, Orbans und Heinzts (lässt sich endlos fortsetzen) gehofft.
Durch die miese Transferpolitik, der letzten Jahre sind wir da unten rein gerutscht.
So seltsam es klingt, wir sind letzter und ich schau eigentlich dieser Mannschaft gerne zu, wie sie immer wieder aufsteht und sich rein hängt und über Wochen unter diesem Druck "ansprechende" Leistungen zeigt.
Eigentlich Wahnsinn.
Entgegen meinen Erwartungen hat er mich mehr als Positiv überrascht.
Bei dem Auftritt gestern haben wir uns wieder selbst geschlagen, zunächst "pennt" augenscheinlich Altintop (sofern kein anderer zugeordnet war) beim 1:1 danach macht Osawe dieses 1:2.
Was will ein Trainer da tun?
Zumindest kamen wir nach diesen Nackenschlägen gut aus der Kabine heraus, somit scheint Frontzeck in der Halbzeit vieles "richtig" gemacht zu haben.
Den ganzen Mist haben andere zu verantworten, jahrelang diese Kaderfluktuation, das musste irgendwann schief gehen. Wie willst du da jemals von 0 auf 100 ein Team formen.
Somit muss ich zugestehen, aktuell kann ich trotz des letzten Platzes, der Mannschaft nicht viel vor werfen, so blöde das auch klingen mag.
Man hat sich zu Tode gespart und immer wieder auf Millioneneinnahmen durch die Kochs, Pollersbecks, Bödvarssons, Müllers, Orbans und Heinzts (lässt sich endlos fortsetzen) gehofft.
Durch die miese Transferpolitik, der letzten Jahre sind wir da unten rein gerutscht.
So seltsam es klingt, wir sind letzter und ich schau eigentlich dieser Mannschaft gerne zu, wie sie immer wieder aufsteht und sich rein hängt und über Wochen unter diesem Druck "ansprechende" Leistungen zeigt.
Eigentlich Wahnsinn.
14.04.2018 - 12:40 Uhr
Zitat von smartyk
Ich finde es auch lächerlich über Frontzeck zu diskutieren. Die Fehler haben andere gemacht, nicht er ! Darum steht seine Person stand jetzt auch nicht in Frage. Wer mit 11 Punkten in die Rückrunde geht, darf nicht mehr wie den Abstieg erwarten.
Das wir auch unter Frontzeck wichtige Spiele verloren haben, steht außer Frage. Unter seiner Regie hatte ich aber fast in jedem Spiel das Gefühl, es geht was......
Ich glaube man sollte im Sommer froh sein, wenn Frontzeck bleibt....
Ich weiß nicht wie der Stand in Sachen Investorensuche etc. ist...........mein Gefühl sagt mir, nächste Saison spielen wir Regionalliga...........
Ich finde es auch lächerlich über Frontzeck zu diskutieren. Die Fehler haben andere gemacht, nicht er ! Darum steht seine Person stand jetzt auch nicht in Frage. Wer mit 11 Punkten in die Rückrunde geht, darf nicht mehr wie den Abstieg erwarten.
Das wir auch unter Frontzeck wichtige Spiele verloren haben, steht außer Frage. Unter seiner Regie hatte ich aber fast in jedem Spiel das Gefühl, es geht was......
Ich glaube man sollte im Sommer froh sein, wenn Frontzeck bleibt....
Ich weiß nicht wie der Stand in Sachen Investorensuche etc. ist...........mein Gefühl sagt mir, nächste Saison spielen wir Regionalliga...........
Gerne noch mal: In keinster Weise geht es darum, Frontzecks Arbeit in der Rückrunde zu kritisieren oder ihm die Schuld für den Abstieg zu geben. Die Frage ist, ob der Feuerwehrmann Frontzeck auch der richtige Trainer für einen zwangsläufig folgenden Neuaufbau ist. Ein Vertrag bis Saisonende hätte es getan, das ist meine Meinung.
Was mich stört, ist, dass nur aufgrund der ordentlichen Rückrunde Frontzeck Dinge zugetraut werden, die er bislang nicht unter Beweis gestellt hat. Ja, auch er kann dazulernen. Allerdings war er bisher immer dann gut unterwegs, wenn er als Retter arbeiten sollte.
Fragt doch mal in Hannover, wie gut der Neuaufbau zur nächsten Saison funktionierte.
Man sollte diese Personalie zumindest kritisch hinterfragen dürfen, ohne dass das Totschlagargument Kontinuität ausgereizt wird oder von Fähigkeit A automatisch Rückschlüsse auf Fähigkeit B gezogen werden.
14.04.2018 - 19:36 Uhr
Zitat von weltmeister
Wir haben ja auch sonst keine Probleme, als auch noch diese Diskussion zu starten.
Wir haben ja auch sonst keine Probleme, als auch noch diese Diskussion zu starten.
Tatsächlich ist es eine eminent wichtige Frage, ob wir zu Beginn der Vorbereitung im Sommer einen Trainer haben, der der kommenden Aufgabe gewachsen ist.
Wir können alternativ natürlich auch den Kader auf Frontzecks System ausrichten und im September dann nach einem nicht unwahrscheinlichen Trainerwechsel wieder argumentieren, dass dem neuen Mann ja keine Sommervorbereitung möglich war, dass die Spieler nicht zu seiner Spielweise passen, dass man wieder Geduld braucht etc.
Oder man lernt aus den vergangenen Jahren und den Fehlern mit Foda, Runjaic und Meier und hinterfragt ganz sachlich, ob Frontzeck auch das neue Anforderungsprofil erfüllt.
Es ist nämlich durchaus interessant, wie elf Spiele ausreichen, um dem vorher sehr kritisch gesehenen Frontzeck zuzutrauen, auch diese Aufgabe passabel zu erfüllen.
Und noch mal, weil das in fast jedem Post unterstellt wird: Es geht nicht um eine Kritik seiner aktuellen Arbeit, sondern um Zweifel an seiner Eignung für den kommenden Auftrag. Oder als Frage formuliert: Kann Michael Frontzeck mit wenig Geld gemeinsam mit Bader und Notzon einen Kader aufbauen, der aus jungen Spielern bestehen wird und ab dem ersten Spieltag in jedem Spiel die Bürde des Gewinnenmüssens tragen wird? Kann ein Trainer, der sonst am Boden liegende Teams stabilisiert und aufrichtet auch als Anführer vorweggehen und etwas Neues aufbauen; kann er mit seiner Spielweise auch der Favoritenrolle gerecht werden?
Die Verbesserungen unter seiner Leitung sind mir nicht entgangen, keine Sorge. Aber ein wenig Wachsamkeit angesichts unserer Geschichte und angesichts seiner Vergangenheit halte ich für äußerst angebracht.
22.04.2018 - 15:30 Uhr
Es gibt Dinge, die kann ein Trainer beeinflussen, und Dinge, bei denen er machtlos ist. Bei allen Dingen, die Frontzeck heute beeinflussen konnte, hat er ein Bewerbungsschreiben für seinen Nachfolger abgeliefert. Osawe als Linksaußen, Albaek ohne Spielpraxis, die positionsgenauen Wechsel, obwohl das System und einige Spieler darin erkennbar nicht funktionierten, vor allem aber die abwartende Grundeinstellung in einem Spiel, das man gewinnen muss, zu Hause gegen einen Gegner mit schwacher Formkurve. Wie kann es sein, dass man in so einem Spiel die Mannschaft von Minute 1 an erst an der Mittellinie attackieren lässt? Dresden ist seit Wochen von der Rolle und defensiv alles andere als sattelfest. So muss man dann auch in das Spiel gehen.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
22.04.2018 - 15:58 Uhr
Zitat von Spielm4cher
Sie dürfen nicht schon wieder den gleichen Fehler wie mit Meier machen. Gehen wir mit Frontzeck in die neue Saison, dürfen wir uns auch in der 3. Liga gleich wieder nach unten orientieren.
Sie dürfen nicht schon wieder den gleichen Fehler wie mit Meier machen. Gehen wir mit Frontzeck in die neue Saison, dürfen wir uns auch in der 3. Liga gleich wieder nach unten orientieren.
Sehe ich absolut genau so.
Frontzeck hat es zu Beginn seiner Amtszeit geschafft, in die Köpfe der Spieler zu kommen und sie entsprechend zu motivieren. Die Mannschaft hat von einem kurzfristigen, positiven Effekt gelebt, der dann allerdings durch Spiele wie gegen Sandhausen, Fürth oder Aue zu Nichte gemacht wurde. Bis auf das Spiel gegen Darmstadt wurden alle direkten Duelle verloren, das ist ein Armutszeugnis sofern du gewillt bist, die Klasse zu halten. Das heutige Spiel war von Minute 1 an ein Offenbarungseid erster Güte, sowohl was die Aufstellung als auch die Einstellung betrifft.
Zugegebermaßen bin ich kein Fan von übereifrigen Trainerwechseln, aber mit Hinblick auf die neue Saison, den Neuaufbau und die Entwicklung junger Spieler bin ich dafür, hier einen Schlussstrich zu ziehen. Man sollte im Zuges dessen auch nicht vergessen, dass wie in Liga 3 jedes Spiel aufgrund unseres Namens und des Status‘ als Absteiger als Favorit bestreiten und - soweit lege ich mich aus dem Fenster - damit konfrontiert sein werden, das Spiel zu machen. Etwas, was nicht zu Frontzeck‘s Steckenpferden gehört. Der Verein hat nun 3 Wochen zuvor Planungssicherheit, es wäre töricht, diese ungenutzt zu lassen. Auch in der Trainerfrage.
22.04.2018 - 16:25 Uhr
Ich mag mich jetzt in dieser Minute nicht über Michael Frontzeck auslassen...er hat sicherlich das aus seiner Sicht Bestmögliche für den FCK versucht, und für mich taugt er auch definitiv nicht zum Sündenbock...
Denn zur ganzen Wahrheit, bei aller Kritik an Frontzeck, gehört eben auch die Tatsache, dass auch seine Vorgänger verzweifelt waren...
Der Kader ist eine einzige Katastrophe...da muss sich ein Herr Notzon endlich auch einmal einige Fragen gefallen lasssen...aber gut...das ist ein anderes Thema...
Nichtdestotrotz wäre es wunderbar, wenn es dem FCK gelingen würde, einmal eine Spielzeit von Anfang bis Ende mit einem Übungsleiter zu absolvieren. Sollte man dieses Ziel anstreben, dürfte eine Trennung zum Saisonende unausweichlich sein.
Frontzeck hat hier, basierend auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit, eigentlich keine Zukunft mehr...
Ich habe einen Traum...ich habe einen Traum, dass sich der Niedergang des FCK irgendwann einmal einem Ende neigt...
Denn zur ganzen Wahrheit, bei aller Kritik an Frontzeck, gehört eben auch die Tatsache, dass auch seine Vorgänger verzweifelt waren...
Der Kader ist eine einzige Katastrophe...da muss sich ein Herr Notzon endlich auch einmal einige Fragen gefallen lasssen...aber gut...das ist ein anderes Thema...
Nichtdestotrotz wäre es wunderbar, wenn es dem FCK gelingen würde, einmal eine Spielzeit von Anfang bis Ende mit einem Übungsleiter zu absolvieren. Sollte man dieses Ziel anstreben, dürfte eine Trennung zum Saisonende unausweichlich sein.
Frontzeck hat hier, basierend auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit, eigentlich keine Zukunft mehr...
Ich habe einen Traum...ich habe einen Traum, dass sich der Niedergang des FCK irgendwann einmal einem Ende neigt...
22.04.2018 - 16:36 Uhr
Wie schon gesagt: Frontzeck ist ein Feuerwehrmann und selbst als solcher nicht überragend gut. Er kann Köpfe freimachen und Ruhe reinbringen, er kann mit einfachsten fußballerischen Dingen Mannschaften kurzfristig verbessern.
Er mag menschlich überdurchschnittliche Qualitäten haben, er vermag es auch, limitierten Spielern zu überdurchschnittlichen Leistungen zu verhelfen. All das ist aber zeitlich stark begrenzt. Und es ist auch nicht so, als sei das nicht bekannt gewesen oder als hätte Frontzeck bei uns eine ähnliche Entwicklung bewegt wie Korkut in Stuttgart. Frontzeck war der richtige Mann Ende Januar - er ist den drohenden Abstieg mit Anstand und Kampf angegangen. Aber seine Halbwertszeit ist kurz; wenn man ehrlich ist, reicht es seit Fürth nicht mehr - gute Leistungen wie in Bochum muss man eben belohnen und sich nicht selbst ruinieren durch amateurhafte Fehler.
Michael Frontzeck hat gezeigt, dass er ein Mann ist, den man im Abstiegskampf guten Gewissens für 5-7 Spiele installieren kann. Er hat aber auch gezeigt, dass er nicht in der Lage ist, eine Mannschaft langfristig zu verbessern (siehe Hannover; Pauli; unsere Offensivschwäche zuhause gegen organisierte Teams; unsere Standards).
Nächste Saison ist die letzte Chance, die dieser, unser, mein Verein hat. Und ich wünsche mir, dass man sie so begreift und sich nicht aus falschem Stolz eine Experimentierphase gönnt. Wer heute nach dem Abpfiff noch länger auf der West war und die Tränen gesehen hat, die Trauer und die Verzweiflung; aber auch den Stolz und den Trotz der Fans, der weiß, dass der kommende Weg mitgegangen werden wird, aber niemand mehr Kredit hat. Außer Ehrmann.
Deshalb muss schon vor der Vorbereitung jemand her, der die Dritte Liga kennt und aufsteigen kann.
Ob er schon mal beim FCK war - komplett egal. Es geht um alles!
Frontzeck hat hier nicht versagt, aber er hat sich auch nicht für die kommende Aufgabe qualifiziert. Deshalb bitte den absehbaren Wechsel schon jetzt vornehmen.
Er mag menschlich überdurchschnittliche Qualitäten haben, er vermag es auch, limitierten Spielern zu überdurchschnittlichen Leistungen zu verhelfen. All das ist aber zeitlich stark begrenzt. Und es ist auch nicht so, als sei das nicht bekannt gewesen oder als hätte Frontzeck bei uns eine ähnliche Entwicklung bewegt wie Korkut in Stuttgart. Frontzeck war der richtige Mann Ende Januar - er ist den drohenden Abstieg mit Anstand und Kampf angegangen. Aber seine Halbwertszeit ist kurz; wenn man ehrlich ist, reicht es seit Fürth nicht mehr - gute Leistungen wie in Bochum muss man eben belohnen und sich nicht selbst ruinieren durch amateurhafte Fehler.
Michael Frontzeck hat gezeigt, dass er ein Mann ist, den man im Abstiegskampf guten Gewissens für 5-7 Spiele installieren kann. Er hat aber auch gezeigt, dass er nicht in der Lage ist, eine Mannschaft langfristig zu verbessern (siehe Hannover; Pauli; unsere Offensivschwäche zuhause gegen organisierte Teams; unsere Standards).
Nächste Saison ist die letzte Chance, die dieser, unser, mein Verein hat. Und ich wünsche mir, dass man sie so begreift und sich nicht aus falschem Stolz eine Experimentierphase gönnt. Wer heute nach dem Abpfiff noch länger auf der West war und die Tränen gesehen hat, die Trauer und die Verzweiflung; aber auch den Stolz und den Trotz der Fans, der weiß, dass der kommende Weg mitgegangen werden wird, aber niemand mehr Kredit hat. Außer Ehrmann.
Deshalb muss schon vor der Vorbereitung jemand her, der die Dritte Liga kennt und aufsteigen kann.
Ob er schon mal beim FCK war - komplett egal. Es geht um alles!
Frontzeck hat hier nicht versagt, aber er hat sich auch nicht für die kommende Aufgabe qualifiziert. Deshalb bitte den absehbaren Wechsel schon jetzt vornehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 22.04.2018 um 16:43 Uhr bearbeitet
24.04.2018 - 20:36 Uhr
Zitat von Raudo
Also jetzt mal ehrlich, wer zum derzeitigen Zeitpunkt einen Trainer Frontzeck anzählt, hat den Ernst der Lage wohl noch nicht verinnerlicht.
Also jetzt mal ehrlich, wer zum derzeitigen Zeitpunkt einen Trainer Frontzeck anzählt, hat den Ernst der Lage wohl noch nicht verinnerlicht.
Das muss man genau anders herum sehen. Wir haben nicht mehr viele Schüsse. Um genau zu sein, ohne externen Geldgeber ist das hier unsere allerletzte Patrone. Genau deshalb müssen wir jede Position auf Verbesserungspotenzial hin prüfen. Zumal Frontzeck nicht mehr geliefert hat, als das, was man erwarten durfte. Als Feuerwehrmann hat er in der Vergangenheit bereits funktioniert, als Trainer für den langfristigen Aufbau einer erfolgreichen Mannschaft leider nicht. Aber man kann natürlich seine Planungen auf die Hoffnung aufbauen, dass er es plötzlich doch hin bekommt.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 24.04.2018 um 20:54 Uhr bearbeitet
25.04.2018 - 05:47 Uhr
Zitat von Lullaby
Das kannst du nicht vollständig voneinander trennen. Und von Ballbesitzfußball habe ich nie gesprochen, sondern zunächst mal von aggressivem Anlaufen und dem Willen, den Ball zu erobern und nach Verlust zurückzuerobern. Dafür war die gewählte taktische Ausrichtung Gift.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Belle85
Betze geht für mich über Wille, Bereitschaft und Kampf...nicht über taktischer Ausrichtung.
Betze geht für mich über Wille, Bereitschaft und Kampf...nicht über taktischer Ausrichtung.
Das kannst du nicht vollständig voneinander trennen. Und von Ballbesitzfußball habe ich nie gesprochen, sondern zunächst mal von aggressivem Anlaufen und dem Willen, den Ball zu erobern und nach Verlust zurückzuerobern. Dafür war die gewählte taktische Ausrichtung Gift.
Beste Grüße
Lullaby
Sorry, aber für mich haben die meisten Spieler schon mit dem FCK abgeschlossen. Warum sich jetzt den ***** aufreißen? Wenn alle Verträge für die 3.Liga besitzen würden, hätten wir wahrscheinlich ein komplett anderes Spiel gesehen....
Taktik hin oder her, aber wenn ein Team den Willen nicht hat, hast du als Trainer schon verloren.
27.04.2018 - 20:54 Uhr
Na ja, eine Mannschaft, die beim Stand von 0:2 auswärts in einen Konter läuft, ist dann auch irgendwo untrainierbar. Da bist Du auch an der Seitenlinie fassungslos. Und wenn ein erfahrener Haudegen sich dann auf der eigenen Torlinie wie ein unbegabter C-Jugendlicher verhält, machst Du da als Trainer auch nix dran.
In Anbetracht der Schlußminuten werfe ich Michael Frontzeck aber vor, nicht bereits 10 Minuten früher "All In" gegangen zu sein! Wollte er das Unentschieden halten? So verrückt wie diese Schlussphase war, wäre mit ein paar Minuten mehr Zeit vielleicht noch was möglich gewesen. Und wenn wir dann mit 5:2 abgeschossen werden, ist es doch auch völlig egal. Da nicht sofort nach dem Ausgleich offensiv zu wechseln, ist wirklich sträflich, absolut unverständlich und m.E. auch rational unbegründbar.
Die Festlegung der Vereinsführung auf den Trainer kommt mir zu früh und zu kategorisch. Frontzeck ist super gestartet, konnte der Mannschaft aber für die entscheidenden 6-Punkte-Spiele keine mentale Stabilität verleihen. Ich mache ihn nicht zum Sündenbock für alles, aber eine ergebnisoffene Bilanzierung seiner Arbeit hätte ich schon angemessener gefunden als diesen Treuschwur der Vereinsführung.
Aber heute ist trotzdem nicht der Tag der Abrechnung. Lasst uns das jetzt erstmal gemeinsam - und auch jeder für sich - verarbeiten. Und dann schauen, wie es weitergeht. Stand heute ist Michael Frontzeck nächste Saison unser Trainer. Und er ist sicherlich kein völlig Blinder, das hat er auch bei uns bewiesen.
In Anbetracht der Schlußminuten werfe ich Michael Frontzeck aber vor, nicht bereits 10 Minuten früher "All In" gegangen zu sein! Wollte er das Unentschieden halten? So verrückt wie diese Schlussphase war, wäre mit ein paar Minuten mehr Zeit vielleicht noch was möglich gewesen. Und wenn wir dann mit 5:2 abgeschossen werden, ist es doch auch völlig egal. Da nicht sofort nach dem Ausgleich offensiv zu wechseln, ist wirklich sträflich, absolut unverständlich und m.E. auch rational unbegründbar.
Die Festlegung der Vereinsführung auf den Trainer kommt mir zu früh und zu kategorisch. Frontzeck ist super gestartet, konnte der Mannschaft aber für die entscheidenden 6-Punkte-Spiele keine mentale Stabilität verleihen. Ich mache ihn nicht zum Sündenbock für alles, aber eine ergebnisoffene Bilanzierung seiner Arbeit hätte ich schon angemessener gefunden als diesen Treuschwur der Vereinsführung.
Aber heute ist trotzdem nicht der Tag der Abrechnung. Lasst uns das jetzt erstmal gemeinsam - und auch jeder für sich - verarbeiten. Und dann schauen, wie es weitergeht. Stand heute ist Michael Frontzeck nächste Saison unser Trainer. Und er ist sicherlich kein völlig Blinder, das hat er auch bei uns bewiesen.
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