| Geburtsdatum | 26.03.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Co-Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Michael Frontzeck [Ex-Trainer]
01.02.2018 - 12:48 Uhr
14.08.2018 - 13:07 Uhr
Es geht doch nicht um Namen wer Trainer werden kann, es geht um die Philosophie was für Vorstellungen vom Fussball hat der Trainer was passt zum Betze.
Ich sehe oder wünsche mir da eine Mannschaft die offensiven Pressing spielt, welche Mannschaft spielt den überhaupt noch im 4-4-2?
Ihr bekommt keine 5 Mannschaften zusammen, viele haben auf 3-5-2 umgestellt wie Halle und Preußen dadurch hatten wir ernorme Probleme überhaupt Zugriff auf das Spiel zubekommen.
Die meisten Teams spielen
4-2-3-1
4-1-4-1
3-4-1-2
3-5-2
Heute wird anders Fussball gespielt wie vor 10 Jahren, wir brauchen kein großen Namen nur Mut einem jungen Trainer mit Konzept eine Chance zu geben.
Ich sehe oder wünsche mir da eine Mannschaft die offensiven Pressing spielt, welche Mannschaft spielt den überhaupt noch im 4-4-2?
Ihr bekommt keine 5 Mannschaften zusammen, viele haben auf 3-5-2 umgestellt wie Halle und Preußen dadurch hatten wir ernorme Probleme überhaupt Zugriff auf das Spiel zubekommen.
Die meisten Teams spielen
4-2-3-1
4-1-4-1
3-4-1-2
3-5-2
Heute wird anders Fussball gespielt wie vor 10 Jahren, wir brauchen kein großen Namen nur Mut einem jungen Trainer mit Konzept eine Chance zu geben.
14.08.2018 - 13:44 Uhr
Zitat von jokl99
Ein Trainer der der Mannschaft nach so einer Leistung 2 Tage trainingsfrei gibt und dann heute nur 70 Minuten Larifari trainieren lässt, gehört sofort entlassen. Zudem stand er ganze Training ziemlich isoliert auf dem Platz, ohne entsprechend einzugreifen. Jetzt kann sich jeder seinen Teil denken...
Ein Trainer der der Mannschaft nach so einer Leistung 2 Tage trainingsfrei gibt und dann heute nur 70 Minuten Larifari trainieren lässt, gehört sofort entlassen. Zudem stand er ganze Training ziemlich isoliert auf dem Platz, ohne entsprechend einzugreifen. Jetzt kann sich jeder seinen Teil denken...
Möchte das aufgreifen. Natürlich ist es zu wenig in der Zeit von So-Di nur 70 Minuten zu trainieren.
Meine These liegt hier bei folgenden Gründen...Frontzeck ist der Typ Motivator dem man bei seinen bisherigen Stationen immer nachgesagt hat ,er war mit der Mannschaft in einem guten Verhältniss. Woher kommt das? Ich glaube Frontzeck ist nicht wirklich kreativ und innovativ im Training ,Taktik usw.Deshalb muss er die Mannschaft bei Laune halten mit freien Tagen,eher laschen Training und wenig Input beim Training von außen.(Kritik)
Er lässt sozusagen lange Leine und erhofft sich dadurch das die Mannschaft für ihren netten Trainer spielt ,der ihnen ja frei gibt immer wieder. Ich erinnere mich an das Trainingslager in Herxheim...danach gab es 4-5 Tage frei . Ziemlich viel für diese Zeit der Vorbereitung,aber er musste ja auch vorher auch etwas fordern (laufeinheiten/Krafttraining usw)!
In meinem Beitrag über das Forum in Gladbach steht folgender Beitrag :“wenn man dem glauben schenken darf, was man so liest, ließ frontzeck 8,5 wochenstunden trainieren... und das als tabellenletzter... "
Des Weiteren steht auch im Forum dort das die Spieler von Favre auf Grund seiner intensiven,fördernden Trainingsgestaltung begeistert waren. Hingegen wurde bei seinem Vorgänger (Frontzeck) wenig innovativ ,dynamisch und intensiv trainiert .
Fazit : für mich sind 2 freie Tage nach so einem murks nicht vertretbar . Freie Tage müssen sein,ja sicher. Dennoch wäre es angebracht vielleicht dann montags wieder anzufangen und nicht noch diesen Tag als Bonus mitzugeben...aber er darf sich ja nicht unbeliebt machen im Team...Geld bekommen die Spieler auch so. Ist doch cool wenn sie nen Trainer haben der ihnen andauernd Freizeit gibt und sie in 3 Tagen 70 Minuten arbeiten lässt.(Traumjob...)
14.08.2018 - 13:48 Uhr
@Ozelot
Vielen Dank für das Einstellen dieses Beitrags!
Eine Frage bekomme ich aber nicht aus dem Kopf: Vor dem Hintergrund Frontzecks Vergangenheit und unserer eigenen Erfahrungen mit zu langem Festhalten an bereits verbrannten Trainern:
Was spricht denn fußballerisch noch dafür, mit Frontzeck in die nächsten beiden Partien zu gehen und die Situation noch prekärer werden zu lassen?
Ich rede nicht davon, dass sich Bader damit selbst ebenfalls kritisieren lassen müsste. Auch nicht von den Argumenten "vereinspolitische Kontinuität" oder "Wir haben kein Geld für eine Entlassung".
Es geht dieses Jahr um alles und man läuft sehenden Auges in den Abgrund, weil man aus persönlichem Stolz (Bader bezüglich der Personalie Frontzeck; Banf bezüglich des Themas Kontinuität) nicht handeln will.
Schauen wir mal ins Jahr 2013:
Nach der gescheiterten Relegation war Foda schon massiv angreifbar geworden. Statt sich von ihm zu trennen und so wie Köln seiner Zeit über zwei Jahre ein vernünftiges Team aufzubauen, bekam Foda einen derart teuren und luxuriösen Kader zusammengestellt, dass unbedingt der Aufstieg hätte folgen müssen.
Aus den ersten fünf Partien gegen mäßige Gegner standen 9 Punkte - und Fodas Entlassung nach der Blamage in Aalen.
Paderborn (späterer Aufsteiger), Ingolstadt und Aue hatte man mühsam geschlagen; in Fürth verloren.
Wäre damals nicht Schäfer, sondern direkt ein vernünftiger Trainer eingestellt worden, hätte das was werden können.
Bis Runjaic kam, hatte man aber gegen Cottbus und Sandhausen weitere fünf Punkte liegen lassen...
Muss sich das unbedingt in ähnlicher Form wiederholen?
Vielen Dank für das Einstellen dieses Beitrags!
Eine Frage bekomme ich aber nicht aus dem Kopf: Vor dem Hintergrund Frontzecks Vergangenheit und unserer eigenen Erfahrungen mit zu langem Festhalten an bereits verbrannten Trainern:
Was spricht denn fußballerisch noch dafür, mit Frontzeck in die nächsten beiden Partien zu gehen und die Situation noch prekärer werden zu lassen?
Ich rede nicht davon, dass sich Bader damit selbst ebenfalls kritisieren lassen müsste. Auch nicht von den Argumenten "vereinspolitische Kontinuität" oder "Wir haben kein Geld für eine Entlassung".
Es geht dieses Jahr um alles und man läuft sehenden Auges in den Abgrund, weil man aus persönlichem Stolz (Bader bezüglich der Personalie Frontzeck; Banf bezüglich des Themas Kontinuität) nicht handeln will.
Schauen wir mal ins Jahr 2013:
Nach der gescheiterten Relegation war Foda schon massiv angreifbar geworden. Statt sich von ihm zu trennen und so wie Köln seiner Zeit über zwei Jahre ein vernünftiges Team aufzubauen, bekam Foda einen derart teuren und luxuriösen Kader zusammengestellt, dass unbedingt der Aufstieg hätte folgen müssen.
Aus den ersten fünf Partien gegen mäßige Gegner standen 9 Punkte - und Fodas Entlassung nach der Blamage in Aalen.
Paderborn (späterer Aufsteiger), Ingolstadt und Aue hatte man mühsam geschlagen; in Fürth verloren.
Wäre damals nicht Schäfer, sondern direkt ein vernünftiger Trainer eingestellt worden, hätte das was werden können.
Bis Runjaic kam, hatte man aber gegen Cottbus und Sandhausen weitere fünf Punkte liegen lassen...
Muss sich das unbedingt in ähnlicher Form wiederholen?
14.08.2018 - 14:16 Uhr
Zitat von Ozelot
Der derzeitige massive Stimmungsumschwung zeigt mir, dass viele von uns ( da schließe ich mich mit ein), Frontzeck nach der letzten Saison wohl doch nicht so neutral gegenüberstanden, wie wir das von uns dachten - oder uns zumindest einreden wollten. Hätte man zu Saisonbeginn beispielsweise Lieberknecht eingesetzt, würde dieser zum jetzigen Zeitpunkt lange nicht so kritisch gesehen werden, da bin ich mir sicher. Frontzeck hatte zu Saisonbeginn jedoch kaum Kredit, auch wenn wir uns das nicht eingestehen wollten. Er ist quasi zum Siegen verdammt, Minikrisen sind tabu.
Auch ich unteliege derzeit dem Reflex zu sagen: "Ich hab doch gleich gewusst, dass er nix taugt." Im Februar, als er kam, war das auch meine Meinung. Jedoch, wenn wir ehrlich sind, wäre die Mehrheit nach der letzten Rückrunde auch mit Frontzeck in die neue Saison gegangen. Dafür war diese (ergebnistechnisch) einfach zu gut. Ich plädiere dafür, Frontzeck noch bis zum KSC-Spiel Zeit zu geben. Sollten sich bis dahin keine massiven Änderungen (personell, taktisch- und ergebnistechnisch) einstellen, ist es an der Zeit zu handeln. Für mich muss Frontzeck jetzt nachweisen, dass er lernfähig ist und zudem in der Lage aus den offensichtlichen Schwachstellen unseres Spiels die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Der derzeitige massive Stimmungsumschwung zeigt mir, dass viele von uns ( da schließe ich mich mit ein), Frontzeck nach der letzten Saison wohl doch nicht so neutral gegenüberstanden, wie wir das von uns dachten - oder uns zumindest einreden wollten. Hätte man zu Saisonbeginn beispielsweise Lieberknecht eingesetzt, würde dieser zum jetzigen Zeitpunkt lange nicht so kritisch gesehen werden, da bin ich mir sicher. Frontzeck hatte zu Saisonbeginn jedoch kaum Kredit, auch wenn wir uns das nicht eingestehen wollten. Er ist quasi zum Siegen verdammt, Minikrisen sind tabu.
Auch ich unteliege derzeit dem Reflex zu sagen: "Ich hab doch gleich gewusst, dass er nix taugt." Im Februar, als er kam, war das auch meine Meinung. Jedoch, wenn wir ehrlich sind, wäre die Mehrheit nach der letzten Rückrunde auch mit Frontzeck in die neue Saison gegangen. Dafür war diese (ergebnistechnisch) einfach zu gut. Ich plädiere dafür, Frontzeck noch bis zum KSC-Spiel Zeit zu geben. Sollten sich bis dahin keine massiven Änderungen (personell, taktisch- und ergebnistechnisch) einstellen, ist es an der Zeit zu handeln. Für mich muss Frontzeck jetzt nachweisen, dass er lernfähig ist und zudem in der Lage aus den offensichtlichen Schwachstellen unseres Spiels die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Die Frage ob man mit Frontzek in die neue Saison gehen soll oder ob es nicht vielleicht doch ein Fehler war, ist wirklich keine klare Sache.
Ergebnistechnisch war die Rückrunde gut, keine Frage...aber hat er sich mit dieser Rückrunde für den Trainerplatz beim Aufstiegsfavoriten Nr.1 qualifiziert? Das steht wieder auf einem anderen Blatt.
Angefangen hat es mit einem Sieg gegen Braunschweig, Was ja nun wirklich keine Seltenheit ist, dass der neue Trainer direkt mit einem Sieg startet aufgrund neuer Euphorie. Habe hier mal die Statistik aus der zweiten Liga aus der vergangenen Saison verlinkt.
Die restlichen Spiele liefen mMn alle grob nach einem Muster: Je besser der Gegner kicken kann, desto besser ist die Punkteausbeute von K'lautern. Wenn Frontzek wie gegen Kiel, Union, Duisburg das Spiel nicht machen musste, sprangen auch oft genug Siege heraus, weil man kompakt hintendrin stehen konnte und dann vorne lauern. Gegen direkte Konkurrenten, die fußballerisch ähnlich limitiert waren und somit auch K'lautern Spielanteile übernehmen musste, war das nahezu durchgehend absolut nichts. Ich nenne hier mal Fürth und Aue als Beispiele.
Nun frage ich mich, wenn man die ganze Mannschaft austauscht, in eine neue Liga kommt und die ganze Region trotzdem eine neue Euphorie verfacht, wäre es dann nicht schlauer im Sommer einen neuen, jungen unverbrauchten Trainer zu holen, der diesbezüglich somit zu der Mannschaft passt.
Geblieben ist jedoch Frontzek, der bekannt dafür ist, eine Mannschaft kurzfristig motivieren zu können und wieder auf die richtige Spur zu bringen, aber noch nie langfristig etwas bewiesen konnte. Im Gegenteil, er ist schon bei zig Vereinen nach gutem Beginn krachend gescheitert. Sein Punkteschnitt über seine Karriere betrachtet beträgt 1.1 Punkte/Spiel und somit der klare Schnitt eines Trainers, der jedes Jahr gegen den Abstieg spielt. Die 4 Punkte nach 4 Spielen passen also auch schonmal gut zum Schnitt.
Meiner Meinung nach ist der Trainer einfach die wichtigste Personalie im Verein und da waren bei K'lauten die letzten Jahre wirklich sehr seltsame Entscheidungen dabei. Wenn ich doch weiß, dass ich in der Liga der gejagte sein werde und dafür eine dominante Spielweise brauche, um auch wirklich oben mitzuspielen, da die Gegner wohl in jedem Spiel defensiv agieren werden, dann versuche ich das doch nicht mit einem Trainer, der über Jahrzehnte nachgewiesen hat, motivieren zu können, aber keine Spielidee zu entwickeln.
Natürlich ist es nicht leicht einen neuen Trainer zu finden, aber vermutlich hätte jeder neue Trainer eine größere Euphorie verfacht, denn wie hier schon einige geschrieben haben, das Vertrauen in Frontzek war schon vor der Saison nicht sonderlich hoch.
Ein Name zum Beispiel, der in seiner Karriere als Trainer neben Kaiserslautern nur eine Station hatte und bei dieser 2,13 Punkte/Spiel geholt hat, was für eine erfolgreiche Station spricht und bei der er wohl auch oftmals als Favorit das Spiel machen musste, ist Jeff Strasser.
Das Argument mit dem „heutzutage noch 4-4-2 spielen, das kann ja nix werden'' sehe ich jetzt überhaupt nicht so. Es ist zwar auch nciht das von mir präferierte System, aber beispielsweise Atletico oder so ziemlich jede Mannschaft von Lucien Favre spielen hauptsächlich dieses System und das sehr erfolgreich. Es kommt halt auch auf die Spielertypen an in einem solchen System. Ein 4-4-2 mit Fechner-Albaek zentral ist zum scheitern verurteilt, das möchte ich ja nicht abstreiten, aber mit den richtigen Spielertypen (Wie schlecht muss Bergmann eigentlich trainieren?) kann das auch gegen die vielen Dreierkette in der Liga bestehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frechinho am 14.08.2018 um 14:17 Uhr bearbeitet
14.08.2018 - 15:55 Uhr
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Nicht wegen Frontzeck, vielmehr wegen den Fans die jetzt schon nach 4 Spieltagen wieder den Kopf des Trainers fordern. Wir wussten doch alle das es eine verdammt schwere Saison werden wird. Wir haben nahezu den kompletten Kader austauschen müssen. Klar stand der Kader relativ früh, aber das heißt doch nicht das er genauso eingespielt ist wie andere Mannschaften, die nur eine überschaubare Anzahl neuer Spieler integrieren mussten.
Als Frontzeck letzte Saison den Kader übernommen hat, hat man doch gesehen das er aus dem gleichen Spielermaterial mehr herausholen konnte, als seine Vorgänger. Ob das jetzt an der motivierenden Einstellung lag oder an seinen taktischen Unterweisungen sei jetzt mal dahin gestellt. Der Großteil aller hier hat sich gefreut, das es mit Frontzeck in die neue Saison geht, hatte ich das Gefühl. Das jetzt bei manchen Frust aufkommt, weil man als glorreicher FCK nicht die 3. Liga dominiert, kann ich verstehen. Aber wir müssen mal auf dem Boden bleiben. Die Auftritte waren nicht alle schlecht. Gerade in den ersten 2 Spielen hat es doch recht gut ausgesehen. Das gleich am Anfang so ein Dämpfer kommt, finde ich nicht schlimm. Nochmal, wir haben den 4. Spieltag gespielt. Wir sind 4 Punkte weg von einem Aufstiegsplatz. Die Saison hat noch weitere 34 Spieltage, bei denen noch 102 Punkte zu vergeben sind.
Es gilt kühlen Kopf zu bewahren, sowohl bei den Fans, als auch in der Vorstandschaft. Wobei ich bei Letzteren nicht glaube, das diese ähnliche Entlassungsgedanken haben, wie einige aus dem Panikmodus hier.
Mir ist das auch zu kurz gedacht, gleich den Kopf des Trainers zu fordern. Vor allem in unserer Situation, bezüglich Kader, Finanzen wie auch verfügbare Trainer, die mehr erreichen könnten als Frontzeck. Wir täten gut daran, die persönliche Enttäuschung hinten anzustellen, die Erwartungshaltung zu überdenken und zu dem zu stehen, was man sich vor der Saison vorgenommen hat - dem Vorstand, Aufsichtsrat und Trainer Vertrauen zu schenken und die Mannschaft zu unterstützen.
Nicht wegen Frontzeck, vielmehr wegen den Fans die jetzt schon nach 4 Spieltagen wieder den Kopf des Trainers fordern. Wir wussten doch alle das es eine verdammt schwere Saison werden wird. Wir haben nahezu den kompletten Kader austauschen müssen. Klar stand der Kader relativ früh, aber das heißt doch nicht das er genauso eingespielt ist wie andere Mannschaften, die nur eine überschaubare Anzahl neuer Spieler integrieren mussten.
Als Frontzeck letzte Saison den Kader übernommen hat, hat man doch gesehen das er aus dem gleichen Spielermaterial mehr herausholen konnte, als seine Vorgänger. Ob das jetzt an der motivierenden Einstellung lag oder an seinen taktischen Unterweisungen sei jetzt mal dahin gestellt. Der Großteil aller hier hat sich gefreut, das es mit Frontzeck in die neue Saison geht, hatte ich das Gefühl. Das jetzt bei manchen Frust aufkommt, weil man als glorreicher FCK nicht die 3. Liga dominiert, kann ich verstehen. Aber wir müssen mal auf dem Boden bleiben. Die Auftritte waren nicht alle schlecht. Gerade in den ersten 2 Spielen hat es doch recht gut ausgesehen. Das gleich am Anfang so ein Dämpfer kommt, finde ich nicht schlimm. Nochmal, wir haben den 4. Spieltag gespielt. Wir sind 4 Punkte weg von einem Aufstiegsplatz. Die Saison hat noch weitere 34 Spieltage, bei denen noch 102 Punkte zu vergeben sind.
Es gilt kühlen Kopf zu bewahren, sowohl bei den Fans, als auch in der Vorstandschaft. Wobei ich bei Letzteren nicht glaube, das diese ähnliche Entlassungsgedanken haben, wie einige aus dem Panikmodus hier.
Mir ist das auch zu kurz gedacht, gleich den Kopf des Trainers zu fordern. Vor allem in unserer Situation, bezüglich Kader, Finanzen wie auch verfügbare Trainer, die mehr erreichen könnten als Frontzeck. Wir täten gut daran, die persönliche Enttäuschung hinten anzustellen, die Erwartungshaltung zu überdenken und zu dem zu stehen, was man sich vor der Saison vorgenommen hat - dem Vorstand, Aufsichtsrat und Trainer Vertrauen zu schenken und die Mannschaft zu unterstützen.
14.08.2018 - 16:37 Uhr
Zitat von Suspect
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Nicht wegen Frontzeck, vielmehr wegen den Fans die jetzt schon nach 4 Spieltagen wieder den Kopf des Trainers fordern. Wir wussten doch alle das es eine verdammt schwere Saison werden wird. Wir haben nahezu den kompletten Kader austauschen müssen. Klar stand der Kader relativ früh, aber das heißt doch nicht das er genauso eingespielt ist wie andere Mannschaften, die nur eine überschaubare Anzahl neuer Spieler integrieren mussten.
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Nicht wegen Frontzeck, vielmehr wegen den Fans die jetzt schon nach 4 Spieltagen wieder den Kopf des Trainers fordern. Wir wussten doch alle das es eine verdammt schwere Saison werden wird. Wir haben nahezu den kompletten Kader austauschen müssen. Klar stand der Kader relativ früh, aber das heißt doch nicht das er genauso eingespielt ist wie andere Mannschaften, die nur eine überschaubare Anzahl neuer Spieler integrieren mussten.
Und genau das sind doch die Argumente, die man in dieser Situation immer hört. Und genau dieses Muster ist es, was mich mittlerweile extrem nachdenklich macht. Klar ist die 3. Liga eine hammerharte Sache. Das ist sie für alle anderen 19 Mannschaften aber auch. Klar wurde fast der komplette Kader ausgetauscht. Das war bei vielen anderen Mannschaften aber (wenn auch nicht in diesem Umfang) ebenfalls der Fall. Sehr viele Mannschaften haben ihre Führungsspieler verloren(einige davon sogar an uns). Und genau wie du sagst, unser Kader stand sehr früh und auch, wenn wer nicht eingespielt sein kann, müssten doch zumindest Grundlagen bzw. ein System erkennbar sein. Bei allen anderen Mannschaften, die ich bisher gesehen habe, war dies der Fall.
Wir sollten aufhören, Michael Frontzeck als Trainer schönzureden bzw. den Spielstil und den auch noch mit den Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Ausreden zu unterlegen. Frontzecks Mannschaft verfügt weder über eine taktische Ausrichtung noch über Alternativen, sollte ein Umdenken notwendig sein.
Zitat von Suspect
Als Frontzeck letzte Saison den Kader übernommen hat, hat man doch gesehen das er aus dem gleichen Spielermaterial mehr herausholen konnte, als seine Vorgänger.
Als Frontzeck letzte Saison den Kader übernommen hat, hat man doch gesehen das er aus dem gleichen Spielermaterial mehr herausholen konnte, als seine Vorgänger.
Meines Erachtens hat Frontzeck von der sehr guten Wintervorbereitung von Jeff Strasser enorm profitiert. Die Mannschaft war topfit als es in den Rest der Rückrunde ging. Dort zeigte sich aber genau das Problem, das auch jetzt wieder zu sehen ist. Gegen die Topteams ging seine Mischung aus Motivation und defensiver Spielweise auf. Gegen die eigentlichen Gegner (Fürth, Sandhausen, Aue, Dresden etc.) ging man punktlos aus dem Ring. Da halfen auch die Erfolge gegen Union, den MSV oder den FCI drüber hinweg. Seine Spielweise ist extrem limitiert.
Zitat von Suspect
Der Großteil aller hier hat sich gefreut, das es mit Frontzeck in die neue Saison geht, hatte ich das Gefühl. Das jetzt bei manchen Frust aufkommt, weil man als glorreicher FCK nicht die 3. Liga dominiert, kann ich verstehen. Aber wir müssen mal auf dem Boden bleiben. Die Auftritte waren nicht alle schlecht. Gerade in den ersten 2 Spielen hat es doch recht gut ausgesehen.
Der Großteil aller hier hat sich gefreut, das es mit Frontzeck in die neue Saison geht, hatte ich das Gefühl. Das jetzt bei manchen Frust aufkommt, weil man als glorreicher FCK nicht die 3. Liga dominiert, kann ich verstehen. Aber wir müssen mal auf dem Boden bleiben. Die Auftritte waren nicht alle schlecht. Gerade in den ersten 2 Spielen hat es doch recht gut ausgesehen.
Ich persönlich war in der Rückrunde nicht begeistert über Frontzecks Fußball - gerade wegen angesprochener Begegnungen. Trotzdem war ich zumindest neutral ihm gegenüber eingestellt und hatte die Hoffnung, dass er die Aufgabe meistert. Leider bestätigen die ersten Spiele, was ich insgeheim befürchtet habe. Michael Frontzeck ist aufgeschmissen, wenn es gegen destruktive Gegner geht. Das Spiel gegen 1860 konnte darüber noch hinwegtäuschen, weil die Giesinger alles andere gespielt haben, nur nicht diesen defensiven Drittliga-Fußball. Alle drei Spiele danach sollten aber die Augen geöffnet haben. Frontzeck hat keinen Plan B, weil schon Plan A fehlt. Er ist nicht in der Lage, im Spiel mit Systemumstellungen und/oder Wechseln zu reagieren.
Das hat auch nicht mit überzogener Erwartungshaltung zu tun. Ich wie viele andere FCK-Fans sind relativ einfach glücklich zu machen.
Zitat von Suspect
Es gilt kühlen Kopf zu bewahren, sowohl bei den Fans, als auch in der Vorstandschaft. Wobei ich bei Letzteren nicht glaube, das diese ähnliche Entlassungsgedanken haben, wie einige aus dem Panikmodus hier.
Mir ist das auch zu kurz gedacht, gleich den Kopf des Trainers zu fordern. Vor allem in unserer Situation, bezüglich Kader, Finanzen wie auch verfügbare Trainer, die mehr erreichen könnten als Frontzeck. Wir täten gut daran, die persönliche Enttäuschung hinten anzustellen, die Erwartungshaltung zu überdenken und zu dem zu stehen, was man sich vor der Saison vorgenommen hat - dem Vorstand, Aufsichtsrat und Trainer Vertrauen zu schenken und die Mannschaft zu unterstützen.
Es gilt kühlen Kopf zu bewahren, sowohl bei den Fans, als auch in der Vorstandschaft. Wobei ich bei Letzteren nicht glaube, das diese ähnliche Entlassungsgedanken haben, wie einige aus dem Panikmodus hier.
Mir ist das auch zu kurz gedacht, gleich den Kopf des Trainers zu fordern. Vor allem in unserer Situation, bezüglich Kader, Finanzen wie auch verfügbare Trainer, die mehr erreichen könnten als Frontzeck. Wir täten gut daran, die persönliche Enttäuschung hinten anzustellen, die Erwartungshaltung zu überdenken und zu dem zu stehen, was man sich vor der Saison vorgenommen hat - dem Vorstand, Aufsichtsrat und Trainer Vertrauen zu schenken und die Mannschaft zu unterstützen.
Genau das hat man auch bei Foda, Runjaic und Meier gefordert und die notwendige Personalentscheidung hinausgezögert. Die Ergebnisse sind bekannt. Auch ich gehörte damals zu denen, die Ruhe und Kontinuität gefordert haben. Wenn ich zurückblicke, könnte ich mir in den Hintern beißen.
Leider ist der FCK immer wieder den gleichen Trainertypen verfallen, die sich in Krisenzeiten mit einer unglaublichen Sturheit an ihr "System" geklammert haben. Vielleicht hätte schon vor ein paar Jahren ein junger unverbrauchter Trainer den FCK in eine ganz andere - bessere - Spur gebracht. Ich weiß, auch das ist nur Spakulation ...
Cheers
Bahli
14.08.2018 - 18:18 Uhr
Zitat von FckTribun
Eine Frage bekomme ich aber nicht aus dem Kopf: Vor dem Hintergrund Frontzecks Vergangenheit und unserer eigenen Erfahrungen mit zu langem Festhalten an bereits verbrannten Trainern:
Was spricht denn fußballerisch noch dafür, mit Frontzeck in die nächsten beiden Partien zu gehen und die Situation noch prekärer werden zu lassen?
Eine Frage bekomme ich aber nicht aus dem Kopf: Vor dem Hintergrund Frontzecks Vergangenheit und unserer eigenen Erfahrungen mit zu langem Festhalten an bereits verbrannten Trainern:
Was spricht denn fußballerisch noch dafür, mit Frontzeck in die nächsten beiden Partien zu gehen und die Situation noch prekärer werden zu lassen?
Hierauf würde ich gerne noch eingehen. Klar, schaut man sich die derzeitigen Vorkommnisse an, könnte man durchaus zum Schluß gelangen, MF direkt vor die Tür zu setzen. Insbesondere, wenn man sich den Trainingsbericht reinzieht, der hier heute eingestellt wurde. Aus folgenden Gründen, würde ich ihm dennoch zwei weitere Spiele Bewährungszeit geben:
1. Nur sehr ungern schreibe ich Leute direkt ab, nachdem sie Fehler begangen haben. Entscheidend ist für mich, ob MF sich lernfähig zeigt. Unsere Schwachstellen waren im Spiel gegen Münster, aber vorallem in Halle augenfällig. Sollte er jetzt also reagieren, beispielsweise indem er die Mittelfeldzentrale umbaut, unser Spiel weniger flügellastig aufstellt oder einen der Stoßstürmer durch Biada/Bergmann ersetzt, könnte er bei mir noch punkten. Ich möchte ihm also eine weitere Chance geben, das Bild des eindimensionalen Sturkopfes zu korrigieren.
2. Ich hatte es bereits geschrieben. Meiner subjektiven Wahrnehmung nach, wäre ein Großteil der Fans auch mit MF in die neue Saison gegangen. Hauptsächlich deshalb, weil eben nicht alles schlecht war. Exemplarisch zwei Beispiele:
- Das Spiel über die Flügel wurde deutlich belebt. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Borrello und Mwene unter Frontzeck glänzen konnten. Was auch in der Analyse von "niemalsallein" deutlich wird, Frontzeck setzt verstärkt auf schnelle Läufe über die Außen (bisweilen sogar bis zur Grundlinie) und forciert dann die Flanke ins Zentrum. Unser Personal lässt das (in der Theorie) sogar ganz anständig zu. Zuck und Hemlein geben Gas, Spalvis, Thiele oder Huth können vollstrecken. Ich kann mich noch erinnern, wie vor gar nicht all zu langer Zeit in diesem Forum vermehrt Läufe zur Grundlinie eingefordert wurden. Seit Frontzeck da ist, gibt es sie. Selbstverständlich sollte deshalb nicht vollumfänglich auf das Spiel durch's Zentrum verzichtet werden. Ein Vorwurf, den sich Frontzeck gefallen lassen muss. Unser Spiel muss ausgeglichener werden, mehr Balance zwischen Zentrums- und Flügelvorstößen.
- Mir persönlich gefällt die Art und Weise, wie man dosiert Risiko geht. Man versucht Spielkontrolle zu gewinnen, ohne derart offen zu stehen, dass man ständig in Konter des Gegners läuft. Lässt man den Stellungsfehler von Sievers gegen GA einmal außen vor, so haben wir noch kein einziges Gegentor nach einer gegnerischen Umschaltbewegung gefangen. Das hatte ich ehrlich gesagt ganz anders erwartet. Diese Spielweise ist eben darauf ausgerichtet, zur Halbzeit nicht schon 3:0 zu führen, sondern eventuell mit dem 0:0 in die Pause zu gehen um dann, mit zunehmendem Spielverlauf, den Druck peu à peu erhöhen zu können. Ich halte das durchaus für eine vertretbare Herangehensweise.
Abschließend: MF lässt einen einfachen Fußball spielen. Er ist kein Revolutionär, kein Vordenker. Wir müssen uns aber bewusst machen, dass wir in der dritten Liga angekommen sind. Hier kann Simplizität auch Trumpf sein. Wo, wenn nicht hier hat das 4-4-2 noch die Möglichkeit, der Dreierkette überlegen zu sein. Wo, wenn nicht hier, schlägt der lange Ball gegebenfalls den abkippenden Sechser oder die falsche Neun. Diese "geradlinige" Art des Fußballs, plus die "Politik der langen Leine" könnte für eine qualitativ überdurchschnittliche Mannschaft in der dritten Liga genau die richtige sein. Könnte. Denn derzeit sieht es nicht danach aus.
Lange rede, kurzer Sinn: Frontzeck hat jetzt genau zwei Spiele Zeit, um zu liefern. Zeigt er sich weiter stur und wenig lernfähig, beziehungsweise macht deutlich, dass er die falschen Schlüsse aus den letzten drei Partien gezogen hat, muss nach dem KSC-Spiel Schluss sein. Endgültig abgeschrieben habe ich ihn allerdings noch nicht.
Wenn Du mich fragst, was ich prophezeie, dann kommt es genau so, wie Du es in einem deiner letzten Posts beschrieben hast: Anständige Partie mit viel Applaus und wenig Ertrag gegen 1899, ein erkämpftes Unentschieden ohne jegliche spielerische Fortschritte gegen den KSC und eine Klatsche in Zwickau. Aller spätestens dann MUSS Schluss sein. Wünschen würde ich mir dann einen Mann mit klaren Vorstellungen von dominantem Offensivfußball, der unserem Kader gerecht wird. Ein Typ Runjaic oder Titz. Dies ist allerdings nur meine Vermutung. Keiner von uns kann hellsehen. Warum es eventuell auch anders kommen könnte und wieso man MF nicht zwangsläufig abschreiben MUSS, habe ich versucht oben auszuführen.
14.08.2018 - 22:58 Uhr
Zitat von bambi2906
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/3,kommentar-zur-krise-des-1-fc-kaiserslautern-100.html
Bei aller Negativität die hier wieder herrscht ...
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/3,kommentar-zur-krise-des-1-fc-kaiserslautern-100.html
Bei aller Negativität die hier wieder herrscht ...
Herr Kersthold bezeichnet andere Personen als "Oberschlaue" (sein gutes Recht in einem seine persönliche(!) Meinung darstellenden Kommentar), geht aber leider gar nicht auf die vorgebrachten Argumente ein.
Eigentlich hat sein Text gar keine Aussage, neudeutsch nennt man das dann auch Clickbait.
Schade, das hat er eigentlich nicht nötig. Vor allem, da hier auch die Möglichkeit bestanden hätte, inhaltlich darzulegen, wieso der Protest gerade so laut wird (das ist keine Pfälzer Krischer-Mentalität, sondern beruht auf dem prekären Charakter der Gesamtsituation des Vereins sowie seiner Vergangenheit und derjenigen von Herrn Frontzeck) und was umgekehrt aus sportlicher Sicht für Frontzeck spricht.
Diese Mühe macht sich Kersthold nicht, es geht ja auch wesentlich plakativer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 14.08.2018 um 22:59 Uhr bearbeitet
16.08.2018 - 09:07 Uhr
Zitat von Arakorn
Eine der zutreffendsten Analysen, die ich je in einem Forum gelesen habe. Kann man den Verfasser für hier verpflichten?
(...) Wie bei dbb geschrieben, mit mehr Glück hätte man nun 9 Punkte und alle wären zufrieden. Jetzt umgibt uns schon wieder der Ruf von Chaoslautern, den einige hier mächtig befeuern.
Eine der zutreffendsten Analysen, die ich je in einem Forum gelesen habe. Kann man den Verfasser für hier verpflichten?
(...) Wie bei dbb geschrieben, mit mehr Glück hätte man nun 9 Punkte und alle wären zufrieden. Jetzt umgibt uns schon wieder der Ruf von Chaoslautern, den einige hier mächtig befeuern.
Das mit dem Glück ist schon seit vielen Spielzeiten das Argument, nur ist Glück nichts, was sich sinnvoll planen lässt. Außerdem ist es fahrlässig auf Glück zu setzen, wenn man im Vergleich zu den anderen einen höheren Spieleretat hat und zudem wichtige Spieler der Konkurrenten abwerben konnte. Ein erkennbarer Plan und das gezielte Arbeiten an offensichtlichen Schwachstellen wären mir viel lieber als ein Bemühen des Glücks. Im Kasino gewinnt meistens die Bank.
16.08.2018 - 09:36 Uhr
Zitat von Arakorn
Nach 4 Spieltagen bereits den Coach einer völlig neu zusammengewürfelten Mannschaft hinterfragen, sowas gibt es leider nur in Kaiserslautern. Wie bei dbb geschrieben, mit mehr Glück hätte man nun 9 Punkte und alle wären zufrieden. Jetzt umgibt uns schon wieder der Ruf von Chaoslautern, den einige hier mächtig befeuern.
Fehlendes Glück in den seltensten Fällen der einzige Grund warum man drei Spiele in Folge nicht gewinnt. Nach 4 Spieltagen bereits den Coach einer völlig neu zusammengewürfelten Mannschaft hinterfragen, sowas gibt es leider nur in Kaiserslautern. Wie bei dbb geschrieben, mit mehr Glück hätte man nun 9 Punkte und alle wären zufrieden. Jetzt umgibt uns schon wieder der Ruf von Chaoslautern, den einige hier mächtig befeuern.
Uns fehlt es an einer Spielidee, Standards und auch dem Willen das Spiel umbedingt zu gewinnen. Im 60zig Spiel war eine Idee zu erkennen, aber diese funktioniert nicht in Liga 3. Jetzt muss ein Plan B her und der Trainer muss diesen haben. Dazu muss sich die Überzeugung auf dem Platz ändern. Dick sagte schon zu Saisonbeginn, dass man nur in Liga 3 bestehen kann, wenn man den Sieg mehr will als der Gegner. Das habe ich gegen Halle nicht gesehen.
Frontzeck muss jetzt zeigen, das er noch der richtige Trainer für uns ist. Er muss die letzten 3 Spiele sehen und analysieren und muss zwanghaft Gegenmaßnahmen treffen. Sonst ist ein Wechsel unausweichlich.
Immer nur die Karte Zeit zu spielen, ist naiv und bringt uns in die gleiche Situation wie im letzten Jahr. Muss man denn immer die gleichen Fehler machen? Ich akzeptiere nicht die Ausrede wie in der letzten Saison, daß man eben nach der miesen Vorrunde seine Ziele nicht mehr erreichen konnte. Wartet man Spieltag für Spieltag auf eine Besserung und ändert nichts, dann muß sich die Vereinsführung fragen, ob sie ihren Job richtig machen. Die Antwort darauf ergibt sich dann von selbst.
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