DFB und DFB-Teams

Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident)

20.07.2016 - 19:28 Uhr
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#21
08.07.2018 - 15:27 Uhr
Zitat von Play-Maker
Zitat von Fonzie

http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/727105/artikel_grindel_oezil-sollte-sich-oeffentlich-aeussern.html

Mittlerweile widert mich die Führungsriege DFB, bzw. Nationalmannschaft einfach nur noch an. Dieser Clique geht es ausschließlich um Machterhalt und dafür wird jetzt Özil öffentlich geschlachtet. Die abstoßendste Note dabei ist, dass man dann noch die Dreistigkeit besitzt und sich bei Offenlegung dieser Tatsache auf infantilste Weise herauszureden versucht.


Man kann ja Grindel für viele kritisieren. Für vieles zurecht. Aber das sich Özil äußern muss sofern er noch eine Zukunft in der Nationalmannschaft haben möchte steht doch außer Frage. Özil und Gündogan haben die ganze Lawine verursacht. Gündogan hat versucht es gerade zu bügeln. Jetzt ist Özi an der Reihe. Denn ansonsten hört das ganze nie auf.
Entweder eine Entschuldigung von Özil oder halt der Rücktritt.


Ich sehe es nicht so, dass es sein muss, kann es aber nachvollziehen und legitim dies zu fordern. Was ich allerdings ganz und gar nicht gutheißen kann, ist es, den Weg über die Öffentlichkeit zu gehen, um so von eigenen Fehlern abzulenken.

Weigert sich Özil auch nach internen Druck ein Statement abzugeben, so hätte er nicht mehr nomimiert werden sollen - sofern dies aus DFB-Sicht ausschlaggebend ist. Eine öffentliche Demontage eines verdienten Spielers, ist einfach nur unwürdig. Özil, der wahrlich nicht gut gespielt hat, war doch der einzige über den überhaupt etwas ging gegen Südkorea. Wären wir nach tollen Kampf gegen einen Mitfavoriten im Halbfinale oder vielleicht sogar Viertelfinale ausgeschieden, so gebe es dieses Theater nicht.

Das Ausscheiden ist aber die Konsequenz eines Versagens auf allen Ebenen. Das müsste schmerzhafte Folgen haben. Davor scheut man sich beim DFB und hat sich stattdessen entschieden, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und ein weitgehendes "Weiter-so" zu ermöglichen. Der 29-jährige Özil ist im Hinblick auf die Zukunft entbehrlich. Vor dem Turnier, war das anders, daher der Umschwung.
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#22
08.07.2018 - 15:36 Uhr
Zitat von Play-Maker

Man kann ja Grindel für viele kritisieren. Für vieles zurecht. Aber das sich Özil äußern muss sofern er noch eine Zukunft in der Nationalmannschaft haben möchte steht doch außer Frage. Özil und Gündogan haben die ganze Lawine verursacht. Gündogan hat versucht es gerade zu bügeln. Jetzt ist Özi an der Reihe. Denn ansonsten hört das ganze nie auf.
Entweder eine Entschuldigung von Özil oder halt der Rücktritt.


Wofür sollte er sich entschuldigen? Er hat den Staatschef des Herkunftslands seiner Eltern getroffen, ein Foto gemacht und ihm ein Arsenal-Trikot geschenkt. Özil hat Erdogan nicht einmal einen pathehtischen Spruch auf das Trikot geschmiert, wie es Gündogan tat.

Was wirft man ihm vor? Das er als Deutscher mit türkischen Wurzeln wesentlich sensibler sein muss als ein "Bio-Deutscher"? Oder liegt es daran, dass Erdogan so unglaublich schlimm ist? Ich höre jedenfalls keinen Aufschrei der Schalker, wenn sich Tönnies mal wieder mit seinem Buddy Putin trifft. Arabische Unrechtsölstaaten? Kein Problem, von den Bayern bis zum DFB wird sich da auf abartigste Art angebiedert um sich die Taschen voll zu machen. In Leverkusen gegen Saudi Arabien kicken zu lassen und sich über Özil zu echauffieren ist beinahe grotesk absurd.

Vor ein paar Jahren hat Lothar Matthäus (einer der Özil-Kritiker) ein paar gut bezahlte Auftritte für Ramsan Kadyrow absolviert. Mit geht diese Heuchelei nur noch auf den Sack.
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#23
08.07.2018 - 15:40 Uhr
Aha, jetzt wissen wir also aus kompetenten Munde, wer für das Versagen verantwortlich ist. Natürlich Özil!
Es ist einfach wiederwärtig, wie die DFB-Spitze hier agiert. Sie haben ein Opfer gefunden, der sich nicht wehren wird. Ein Thomas Müller würde sich zu wehren wissen, wenn er so angegangen würde.
Es wäre auch vollkommen egal, was Özil vor der WM und jetzt sagen würde, ist wäre immer das verkehrte. Natürlich war dieses Foto mit dem Türkischen Despoten ein großer Fehler, aber CR7 ist ein verurteilter Steuerhinterzieher und was wurde darüber geschrieben?
Grindel soll sich mal wieder mit Infantino treffen. Da ist er in bester Gesellschaft.
Ich würde Özil raten zurückzutreten und den Herrn beim DFB den langen Finger zu zeigen!

•     •     •

Wir wollten in Bremen kein Gegentor bekommen, was bis zum Gegentor ganz gut geklappt hat (Thomas Hässler)
Gebt Aaron eine Chance! Pro Luftveränderung.
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#24
08.07.2018 - 16:01 Uhr
Zitat von yamamoto65
Aha, jetzt wissen wir also aus kompetenten Munde, wer für das Versagen verantwortlich ist. Natürlich Özil!
Es ist einfach wiederwärtig, wie die DFB-Spitze hier agiert. Sie haben ein Opfer gefunden, der sich nicht wehren wird. Ein Thomas Müller würde sich zu wehren wissen, wenn er so angegangen würde.


Dem würde vor allem der FCB zur Seite springen. Özil fehlen da die Bündnispartner. Bierhoffs und Grindels Manöver sind aber zu offensichtlich zu durchschauen.

Beste Grüße
Lullaby
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#25
08.07.2018 - 16:08 Uhr
Am besten einfach nochmal die PK und Interviews die Grindel vor der WM gegeben hat anhören.

https://youtu.be/aApDgaS7Zhg
https://youtu.be/d7qObXDKMQ0

Bierhoff und Grindel sind damit wohl die größten Wendehälse des DFB.

Warum das jetzt natürlich raus gekramt wird liegt auf der Hand: Dem wütenden Mob müsse ja ein Opfer präsentiert werden und da nimmt man einfach denjenigen, welcher im Vorfeld negativ aufgefallen ist und aktuell eh für keinen deutschen Klub spielt und somit eh innerhalb des DFBs keinen Rückhalt erwarten kann.
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#26
08.07.2018 - 16:13 Uhr
das geht garnicht und ist höchst asozial. Als führungskraft muss ich mitarbeiter schützen und verantwortung übernehmen. Man hätte Özil daheim lassen können, sie haben sich dagegen entschieden und müssen das auch verantworten

•     •     •

"Ich liebe Gerüchte! Naja, Fakten können so irreführend sein, wohingegen Gerüchte, wahr oder falsch, häufig erhellend sind."
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#27
08.07.2018 - 16:27 Uhr
Löw war ohnehin immer der einzige, der sich schon in der Vergangenheit klar vor Özil gestellt hat. Nur ist er durch Ausscheiden enorm geschwächt und geradezu enteiert. Daher wird er sich wohl gar nicht äußern.
Dass Löw und Bierhoff wohl doch (nicht mehr) ganz so dicke sind, kam ja die letzten Wochen erst raus
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#28
08.07.2018 - 17:00 Uhr
Zitat von franicks
Zitat von Play-Maker

Zitat von Fonzie

http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/727105/artikel_grindel_oezil-sollte-sich-oeffentlich-aeussern.html

Mittlerweile widert mich die Führungsriege DFB, bzw. Nationalmannschaft einfach nur noch an. Dieser Clique geht es ausschließlich um Machterhalt und dafür wird jetzt Özil öffentlich geschlachtet. Die abstoßendste Note dabei ist, dass man dann noch die Dreistigkeit besitzt und sich bei Offenlegung dieser Tatsache auf infantilste Weise herauszureden versucht.


Man kann ja Grindel für viele kritisieren. Für vieles zurecht. Aber das sich Özil äußern muss sofern er noch eine Zukunft in der Nationalmannschaft haben möchte steht doch außer Frage. Özil und Gündogan haben die ganze Lawine verursacht. Gündogan hat versucht es gerade zu bügeln. Jetzt ist Özi an der Reihe. Denn ansonsten hört das ganze nie auf.
Entweder eine Entschuldigung von Özil oder halt der Rücktritt.


Kann man natürlich so sehen, aber wenn Grindel/Bierhoff Stil hätten, hätte man das Özil in einem privaten Gespräch sagen können. Ihn jetzt öffentlich so in die Ecke zu treiben, und als Ablenkung vom Turnier zu missbrauchen, das ist das Problem. Stell dir mal vor du würdest vor ganz Deutschland so öffentlich angegangen werden? Özil hat es verdient, dass er die Entscheidung treffen kann, um dann also etwaa zu sagen, oder von sich aus zurückzutreten. Egal wie man zu Özil als Spieler steht, aber sowas hat er nicht verdient.


Mit Sicherheit werden diese Gespräche stattgefunden haben. Aber man kann Özil nicht vor die Mikrophohe "prügeln". So lange man im Turnier hwar hat man Ruhe gehalten, damit ist es jetzt vorbei. Natürlich geben Grindel, Bierhoff und Löw eine schlechte Figur ab.

Aber es stinkt mir, dass man Özil als "Opfer" darstellt. Er ist kein Opfer, sondern der Verursacher der ganzen Sache.

Kein deutscher Nationalspieler hat ein Photo mit einem Diktator zu machen der die Menschenrechte mit Füßen tritt, etliche Menschen ohne Grund ins Gefängnis steckt und die Todesstrafe wieder einführen möchte. Das ist ein absolutes NoGo.
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#29
08.07.2018 - 17:05 Uhr
Grindel jetzt Rassismus vorzuwerfen, weil er Özil öffentlich zu einer Stellungnahme drängt nachdem Gespräche mit Özil keinen Erfolg erzielten, ist doch ziemlich übertrieben.
Es gibt Werte wie Recht auf freie Entfaltung, die Würde des Menschen ist unantastbar, alle sind vor dem Gesetz gleich, Pressefreiheit usw. Das sind ja nicht einmal deutsche Werte. Das sind Werte der Vereinten Nationen, denen sich fast die ganze Welt verpflichtet sieht.
Der Herr Erdogan sperrt Kritiker weg, lässt Kurden, die Teil des türkischen Staates sind, offen mit seiner Armee bekämpfen und töten. Das ist gelebter Rassismus. Die Werte unserer Weltgemeinschaft SCHÜTZEN vor RASSISMUS! Leuten Rassismus vorzuwerfen, weil sie von Özil verlangen sich zu den Werten der Vereinten Nationen, die vor Rassismus schützen, zu bekennen ist doch ziemlich dämlich.
Wer sich nicht zu diesen Werten bekennt, unabhängig von Herkunft und Hautfarben, hat in unserer Gesellschaft und damit der Weltgemeinschaft keine Zukunft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von R_Conaldo am 08.07.2018 um 17:07 Uhr bearbeitet
Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident) |#30
08.07.2018 - 17:12 Uhr
Noch ein Interview von einem DFB-Verantwortlichen, dass völlig in die Hose geht. Da ballert nun "Chef" Grindel im Stile eines SED- Funktionärs gegen einen vermeintlichen Sündenbock. Motto: Fehler mache ich nicht, Fehler machen immer die anderen. Fehlt nur noch die Parole "Vorwärts immer, rückwärts nimmer".
Bei soviel geballter Instinklosigkeit auf der Entscheider Ebene darf man vom deutschen Fussball in den nächsten Jahren nicht zuviel erwarten.
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