Reinhard Grindel (Ex-DFB-Präsident)
20.07.2016 - 19:28 Uhr
14.07.2018 - 22:00 Uhr
Zitat von rebelxl
Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass die "Operation Bauernopfer" von Löw mitgetragen wird.
Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass die "Operation Bauernopfer" von Löw mitgetragen wird.
Ich bin mir zwar zu 100% sicher, dass sowohl Löw, als auch Bierhoff, dem jeweils anderen, wenn es wirklich hart auf hart käme, ohne mit der Wimper zu zucken, sofort das symbolische Messer in den Rücken rammen würden, aber ich denke, noch ist es nicht so weit und Plan A dürfte es erstmal sein, sich gegenseitig zu stützen, um die eigene Machtposition nicht zu gefährden.
Wäre die Nummer nicht abgesprochen gewesen und die Risse zwischen den beiden wären wirklich schon so tief, wie du meinst, dann hätte Löw die derzeitige Anti-Bierhoff-Stimmung doch schon längst ausgenutzt, seinen wohl verdienten (*hüstel*) Urlaub kurz unterbrochen und sich medienwirksam auf Özils Seite gestellt.
Löw mag ein riesengroßer Feigling sein, der nicht einmal im Ansatz das hat, was Kahn damals in diesem legendären Interview von seinen Mitstreitern forderte, aber diese Vorlage, die der plötzlich öffentlich agezählte Bierhoff ihm quasi auf dem Silbertablett geliefert hat, hätte er im Falle eines tatsächlichen Streits zwischen den beiden wohl kaum ungenutzt gelassen.
Ich bleibe dabei. Das war abgesprochen, aber Löw ist es letztlich ganz recht, dass Bierhoff jetzt alles abkriegt. Der Mann klammert so sehr an seinem Job, dass er sprichwörtlich über Leichen gehen würde, um seinen Posten nicht räumen zu müssen.
15.07.2018 - 20:52 Uhr
Zitat von rebelxl
Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass die "Operation Bauernopfer" von Löw mitgetragen wird. Er ist nur nach der WM selbst so geschwächt, dass er das schlucken muss. Dass es Risse im Verhältnis Löw/Bierhoff gibt, war schon bei der WM zu beobachten (ständige Kritik am WM-Lager, demonstratives Genießen der Sonne in Sotshi, Ignorieren beim Sieg über Schweden). Geht die Nations League in die Hose, wird es richtig hässlich...
Ich werte das Herauspicken von Özil als klare Machtdemonstration gegenüber Löw. Unter einem starken Löw wäre dies undenkbar.
Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass die "Operation Bauernopfer" von Löw mitgetragen wird. Er ist nur nach der WM selbst so geschwächt, dass er das schlucken muss. Dass es Risse im Verhältnis Löw/Bierhoff gibt, war schon bei der WM zu beobachten (ständige Kritik am WM-Lager, demonstratives Genießen der Sonne in Sotshi, Ignorieren beim Sieg über Schweden). Geht die Nations League in die Hose, wird es richtig hässlich...
Ich werte das Herauspicken von Özil als klare Machtdemonstration gegenüber Löw. Unter einem starken Löw wäre dies undenkbar.
Das Problem war doch einfach im Vorfeld, dass der Trainer zu stark war und Narrenfreiheit hatte. Unter Grindel konnte Löw machen was er wollte und das war ein riesen Problem. Daum hat doch vor einer Woche im Dopa erzählt, dass es vor einem Jahr einen Trainer-Kongress gab bei dem alles NM-Trainer anwesend waren. Nur Löw war nicht da.
Wäre Grindel ein starker Präsident, hätte er vor dem Turnier eine Stellungnahme von Özl eingefordert. Wäre diese Stellungnahme zum Diktator-Photo nicht bekommen so hätte man als Präsident des DFB darauf bestehen müssen, dass beide Spieler daheim bleiben. So würde ein starker DFB Präsident agieren. Die Stellungnahme ist ja die richtige Forderung, nur der Zeitpunkt ist halt unpassend nach dem blamablen auscheiden.
Des weiteren muss man Grindel vorwerfen, dass er keinerlei Plan B in der Tasche hat. Er setzte voll auf Löw, aber das war ein riesengroßer Fehler.
15.07.2018 - 21:33 Uhr
Zitat von Play-Maker
Daum hat doch vor einer Woche im Dopa erzählt, dass es vor einem Jahr einen Trainer-Kongress gab bei dem alles NM-Trainer anwesend waren. Nur Löw war nicht da.
Daum hat doch vor einer Woche im Dopa erzählt, dass es vor einem Jahr einen Trainer-Kongress gab bei dem alles NM-Trainer anwesend waren. Nur Löw war nicht da.
Tja, daran sieht man wohl einmal mehr, was für eine Art Mensch Löw ist. Dass er sich selbst für den Größten hält und 4 Jahre lang meinte, als Weltmeister-Trainer so oder so über ausnahmslos jeden Zweifel erhaben zu sein, ist ja schon eine Sache für sich, die nicht gerade für einen guten Charakter spricht, um es mal freundlich auszudrücken.
Dass er dies dann aber auch noch derart offensiv nach außen trägt und solche Kongresse einfach auslässt, weil er meint, dass er dort als die Lichtgestalt des Sports, für die er sich selbst hält, wohl sowieso nichts mehr lernen könnte, lässt schon tief blicken. Jeder andere hätte zumindest mit Anwesenheit geglänzt, um den Schein zu wahren, aber Löw lebt seit 2014 wohl leider wirklich endgültig in seiner eigenen Welt.
Da er beim DFB ausnahmslos von Speichelleckern und Schulterklopfern umgeben ist, ist dies aber auch leider kein Wunder. In dieser Bananenrepublik des Weltfußballs wacht man ja noch nicht einmal auf, wenn man hinter Schweden, Mexiko und Sükorea als Gruppenletzter aus dem WM-Turnier fliegt.
Einfach nur noch peinlich.
15.07.2018 - 21:49 Uhr
Zitat von o0o0o
Tja, daran sieht man wohl einmal mehr, was für eine Art Mensch Löw ist. Dass er sich selbst für den Größten hält und 4 Jahre lang meinte, als Weltmeister-Trainer so oder so über ausnahmslos jeden Zweifel erhaben zu sein, ist ja schon eine Sache für sich, die nicht gerade für einen guten Charakter spricht, um es mal freundlich auszudrücken.
Dass er dies dann aber auch noch derart offensiv nach außen trägt und solche Kongresse einfach auslässt, weil er meint, dass er dort als die Lichtgestalt des Sports, für die er sich selbst hält, wohl sowieso nichts mehr lernen könnte, lässt schon tief blicken. Jeder andere hätte zumindest mit Anwesenheit geglänzt, um den Schein zu wahren, aber Löw lebt seit 2014 wohl leider wirklich endgültig in seiner eigenen Welt.
Da er beim DFB ausnahmslos von Speichelleckern und Schulterklopfern umgeben ist, ist dies aber auch leider kein Wunder. In dieser Bananenrepublik des Weltfußballs wacht man ja noch nicht einmal auf, wenn man hinter Schweden, Mexiko und Sükorea als Gruppenletzter aus dem WM-Turnier fliegt.
Einfach nur noch peinlich.
Zitat von Play-Maker
Daum hat doch vor einer Woche im Dopa erzählt, dass es vor einem Jahr einen Trainer-Kongress gab bei dem alles NM-Trainer anwesend waren. Nur Löw war nicht da.
Daum hat doch vor einer Woche im Dopa erzählt, dass es vor einem Jahr einen Trainer-Kongress gab bei dem alles NM-Trainer anwesend waren. Nur Löw war nicht da.
Tja, daran sieht man wohl einmal mehr, was für eine Art Mensch Löw ist. Dass er sich selbst für den Größten hält und 4 Jahre lang meinte, als Weltmeister-Trainer so oder so über ausnahmslos jeden Zweifel erhaben zu sein, ist ja schon eine Sache für sich, die nicht gerade für einen guten Charakter spricht, um es mal freundlich auszudrücken.
Dass er dies dann aber auch noch derart offensiv nach außen trägt und solche Kongresse einfach auslässt, weil er meint, dass er dort als die Lichtgestalt des Sports, für die er sich selbst hält, wohl sowieso nichts mehr lernen könnte, lässt schon tief blicken. Jeder andere hätte zumindest mit Anwesenheit geglänzt, um den Schein zu wahren, aber Löw lebt seit 2014 wohl leider wirklich endgültig in seiner eigenen Welt.
Da er beim DFB ausnahmslos von Speichelleckern und Schulterklopfern umgeben ist, ist dies aber auch leider kein Wunder. In dieser Bananenrepublik des Weltfußballs wacht man ja noch nicht einmal auf, wenn man hinter Schweden, Mexiko und Sükorea als Gruppenletzter aus dem WM-Turnier fliegt.
Einfach nur noch peinlich.
So ist es. Zudem hatte Löw einen Präsidenten der ihm hörig war um ihm schnell noch mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Eigentlich müsste man Grindel in Regress dafür nehmen. Jeder führende Angestellte hätte man nach so einem Desaster entlassen. Nur beim DFB gibt es keine Konsequenzen. Anstatt das ganze aufzuarbeiten geht Jogi erstmal einen Monat in den Urlaub.
Aber jetzt nach dem Debakel will jeder nur noch seine eigene Haut retten.
Der DFB hat in den letzten Monaten einfach alles falsch gemacht. Besonders das Krisenmanagement bei der Özil/Gündogan Affäre war grottenschlecht.
18.07.2018 - 08:35 Uhr
18.07.2018 - 15:07 Uhr
19.07.2018 - 22:35 Uhr
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/amateur-basis-steht-nach-wm-ko-hinter-loew,dfb-116.html
Nach dem viereinhalbstündigen Gespräch mit Bierhoff und Grindel waren alle kritischen Stimmen verstummt.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Soll man lachen oder weinen?
Ernst nehmen kann man es jedenfalls nicht.
19.07.2018 - 23:28 Uhr
Zitat von nowo
Soll man lachen oder weinen?
Ernst nehmen kann man es jedenfalls nicht.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/amateur-basis-steht-nach-wm-ko-hinter-loew,dfb-116.html
Nach dem viereinhalbstündigen Gespräch mit Bierhoff und Grindel waren alle kritischen Stimmen verstummt.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Soll man lachen oder weinen?
Ernst nehmen kann man es jedenfalls nicht.
Wenigstens wehren sich die aus dem Osten, die kennen solche Methoden noch von der Zeit vor der Wende.
20.07.2018 - 07:32 Uhr
Zitat von Wibbelsterz
Wenigstens wehren sich die aus dem Osten, die kennen solche Methoden noch von der Zeit vor der Wende.
Zitat von nowo
Soll man lachen oder weinen?
Ernst nehmen kann man es jedenfalls nicht.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/amateur-basis-steht-nach-wm-ko-hinter-loew,dfb-116.html
Nach dem viereinhalbstündigen Gespräch mit Bierhoff und Grindel waren alle kritischen Stimmen verstummt.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Soll man lachen oder weinen?
Ernst nehmen kann man es jedenfalls nicht.
Wenigstens wehren sich die aus dem Osten, die kennen solche Methoden noch von der Zeit vor der Wende.
Ich finde, die Formulierung mit der "intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse" entbehrt nicht einer gewissen Komik. Es sieht doch so aus, als hätte der Sachse die abgehobene Riege erst aus dem Tiefschlaf holen müssen.
20.07.2018 - 12:10 Uhr
Zitat von Wibbelsterz
Wenigstens wehren sich die aus dem Osten, die kennen solche Methoden noch von der Zeit vor der Wende.
Zitat von nowo
Soll man lachen oder weinen?
Ernst nehmen kann man es jedenfalls nicht.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/amateur-basis-steht-nach-wm-ko-hinter-loew,dfb-116.html
Nach dem viereinhalbstündigen Gespräch mit Bierhoff und Grindel waren alle kritischen Stimmen verstummt.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Die vor der WM vom DFB-Präsidium vorgenommene Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 wurde "für richtig erachtet", hieß es dazu in einer entsprechenden DFB-Mitteilung im Anschluss an die Versammlung der Regionalbosse. Die Konferenz habe positiv zur Kenntnis genommen, dass sich die sportliche Leitung nach dem für alle enttäuschenden Vorrunden-Aus in einer intensiven, tiefgehenden und selbstkritischen Analyse befinde und bereit sei, sich mit all diesen Fragen auseinanderzusetzen.
Soll man lachen oder weinen?
Ernst nehmen kann man es jedenfalls nicht.
Wenigstens wehren sich die aus dem Osten, die kennen solche Methoden noch von der Zeit vor der Wende.
Also ich traue dieser "Attacke" vom sächsischen Präsi nicht über den Weg. Daa sind doch alles politische Spielchen mMn. Entweder wollte er sich selbst in Position bringen, oder er war der Strohmann der den Kritiker geben soll, der dann überzeugt von der "Aussprache" aus der Sitzung kommt. Ist mMn alles nur Kokolores, und genau das, was wir nicht brauchen.
Populistisches Gerede, ähnlich wie bei Lahm. Lahm machte aber den taktischen Fehler, öffentlich zu sagen, dass er eine Position beim DFB anstrebt. In so einer Situation muss man sich hineinloben lassen.. warten, bis der gemeine Fan sehnsüchtig Lahm will. Jetzt wirkt er wie ein wie einer der nur geil auf einen Posten ist
Dieser Beitrag wurde zuletzt von franicks am 20.07.2018 um 12:13 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

