Sechser - Warum so wichtig?
28.10.2006 - 10:51 Uhr
07.05.2009 - 18:17 Uhr
Emerson war ne zeit lang Turins wichtigster Spieler
Magath betont immer wieder wie wichtig josue ist
Die Defensivarbeit ist einfach mehr in den vordergrund gerückt.
Magath betont immer wieder wie wichtig josue ist
Die Defensivarbeit ist einfach mehr in den vordergrund gerückt.
07.05.2009 - 20:26 Uhr
Natürlich, weil ich bei meinem Verein auch den "Sechser"spiele :D :D
Nein, im Ernst: Für die Spieleröffnung, den Spielaufbau, Ruhe, Sicherheit, einen Kämpfer und um Überzahlsituationen zu schaffen und Unterzahlsituationen zu vermeiden!
Mein 100. Beitrag, juhu! :) :o :cool :D ;) :p :) :o :cool :D ;) :p
Nein, im Ernst: Für die Spieleröffnung, den Spielaufbau, Ruhe, Sicherheit, einen Kämpfer und um Überzahlsituationen zu schaffen und Unterzahlsituationen zu vermeiden!
Mein 100. Beitrag, juhu! :) :o :cool :D ;) :p :) :o :cool :D ;) :p
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MasterYasin am 07.05.2009 um 20:27 Uhr bearbeitet
08.05.2009 - 02:00 Uhr
Der jenige der mit Doppelsechs spielt Opfert eben zumeist den Spielmacher, daher macht es für die Mannschaften sinn die nen klassischen 10er ohnehin nicht aufbieten. Zum anderen zeugt es auch von flexibilität wenn man sich, dem Gegner angepasst, beiden Systemen anpassen kann.
komplett auf einen Sechser zu verzichten halte ich hingegen für höchst gefährlich, experimente mit Spielern die diese Position nicht gewohnt waren haben gezeigt das der Schuß nach hinten los geht.
komplett auf einen Sechser zu verzichten halte ich hingegen für höchst gefährlich, experimente mit Spielern die diese Position nicht gewohnt waren haben gezeigt das der Schuß nach hinten los geht.
08.05.2009 - 02:38 Uhr
Zitat von Jochen:
Zitat von Sheek:
Der jenige der mit Doppelsechs spielt Opfert eben zumeist den Spielmacher, daher macht es für die Mannschaften sinn die nen klassischen 10er ohnehin nicht aufbieten. Zum anderen zeugt es auch von flexibilität wenn man sich, dem Gegner angepasst, beiden Systemen anpassen kann.
komplett auf einen Sechser zu verzichten halte ich hingegen für höchst gefährlich, experimente mit Spielern die diese Position nicht gewohnt waren haben gezeigt das der Schuß nach hinten los geht.
Auf einen Sechser zu verzichten halte ich auch für verkehrt.
Ich will auch nicht mit 10 statt 11 Spielern spielen.
Ich finde es nur oft nicht richtig, da gelernte Verteidiger hinzustellen und technisch starke Spieler gar nicht erst auszuprobieren. Letzteren müsste man nur das Kämpfen beibringen - ist das so schwer. Das geht doch einfacher, als einem Verteidiger den Spielaufbau nahezubringen.
An der Doppelsechs stört mich rein taktisch einfach, dass oft das zumindest gedachte offensive Mittelfeld dadurch oft freigegeben wird.
Um das mal bildlich auszudrücken:
Eine Wohnung besteht aus einem Flur (offensives Mittelfeld) und einem Wohnzimmer (defensives Mittelfeld).
Wenn ein Einbrecher kommt und alle Einwohner ins Wohnzimmer flüchten anstatt den Einbrecher schon im Flur zu versuchen zu stellen, dann gibt man diesem breitwillig einen großen Teil der Wohnung preis. Wirklich unter Druck gerät er dadurch nicht. Der Unterschied zum Fußball liegt für mich nur darin, dass man in der Wohnung zur Not zum Hörer greifen kann. Im Spiel kann man schlecht die Polizei rufen. ;)
D.h. man sichert zwar den schnellsten Weg zum Tor ab, aber man macht den Weg für sich selbst zum gegnerischen Tor weiter als nötig.
Die Doppelsechs mag situationsbedingt ein probates Mittel sein, aber es gibt für mich statistisch keine Belege dafür, dass sie erfolgbringender ist.
Es ist nur eine von vielen Ideen die gut sein KÖNNEN, aber oft total falsch sein KÖNNEN.
So wird ja oft auch suggeriert, Flügelspiel sei das Allheilmittel. Aber was bringt dir Flügelspiel ohne schnelle Leute. Es gibt denke ich keine Taktik, die auch dann gut ist, wenn man nicht die Leute dazu hat. Und viele Vereine spielen mit Doppelsechs, obwohl das Spielermaterial eher auf Raute ausgelegt ist.
Ich sehe die Doppelsechs genausowenig als erfolgreicher, vorallem denke ich das sie eigentlich schon lange Tod sein sollte, es gibt halt noch einige Taktikfüchse die sie in gewissen Situationen als das bessere System ansehen. Vorallem wenn der Spielmacher, der wie ich ja auch schon gesagt habe bei der Doppelsechs geopfert wird, gar nicht vorhanden ist. Beim HSV kommen Troche und Pitroipa über die Außen nen 10er gibt es nicht seit VdV abgang, daher kann man sich die Doppelsechs leisten.
Abgesehn davon muss man sich immerfragen ob es sich überhaupt um eine Doppelsechs handelt. Nur weil 2 Spieler in der Mannschaftsaufstellung "scheinbar" auf einer höhe nebenander stehen sind sie nicht Authomatisch Doppelsechs. In den meisten fällen spielt einer der beiden ebenso einen offensiven part und agiert als klassischer "8er" daher würde ich sogar eher sagen das es eine "Doppelsechs" so wie sie wohl gemeint sein soll, nämlich 2 "6ser" gar nicht gibt. Und dann macht es beim HSV auch wieder Sinn, Jarolim hat unbestreitbare Offensivqualitäten übernimmt den Part eines "8ers" während Alex Silva den "6er" spielt und sich somit größtenteils aus dem Offensivspiel ausklingt.
Bei Barca z.b. werden Xavi und Iniesta (sofern wir von der Stammbesetzung sprechen) auch von Toure abgesichert, und zusammen sind Xavi und Iniesta "8er" und "10er" in einem da sie beide Merkmale dieser Position aufweisen.
Natürlich sind "6er" "8er" "10er" etwas überholte Darstellungen für die Zentralen Positionen im Mittelfeld, aber man kann auch heute noch die Typen in diese Kategorie einordnen und so begreifen welcher Taktik der jeweilige Trainer eigentlich nach geht.
Zitat von Sheek:
Der jenige der mit Doppelsechs spielt Opfert eben zumeist den Spielmacher, daher macht es für die Mannschaften sinn die nen klassischen 10er ohnehin nicht aufbieten. Zum anderen zeugt es auch von flexibilität wenn man sich, dem Gegner angepasst, beiden Systemen anpassen kann.
komplett auf einen Sechser zu verzichten halte ich hingegen für höchst gefährlich, experimente mit Spielern die diese Position nicht gewohnt waren haben gezeigt das der Schuß nach hinten los geht.
Auf einen Sechser zu verzichten halte ich auch für verkehrt.
Ich will auch nicht mit 10 statt 11 Spielern spielen.
Ich finde es nur oft nicht richtig, da gelernte Verteidiger hinzustellen und technisch starke Spieler gar nicht erst auszuprobieren. Letzteren müsste man nur das Kämpfen beibringen - ist das so schwer. Das geht doch einfacher, als einem Verteidiger den Spielaufbau nahezubringen.
An der Doppelsechs stört mich rein taktisch einfach, dass oft das zumindest gedachte offensive Mittelfeld dadurch oft freigegeben wird.
Um das mal bildlich auszudrücken:
Eine Wohnung besteht aus einem Flur (offensives Mittelfeld) und einem Wohnzimmer (defensives Mittelfeld).
Wenn ein Einbrecher kommt und alle Einwohner ins Wohnzimmer flüchten anstatt den Einbrecher schon im Flur zu versuchen zu stellen, dann gibt man diesem breitwillig einen großen Teil der Wohnung preis. Wirklich unter Druck gerät er dadurch nicht. Der Unterschied zum Fußball liegt für mich nur darin, dass man in der Wohnung zur Not zum Hörer greifen kann. Im Spiel kann man schlecht die Polizei rufen. ;)
D.h. man sichert zwar den schnellsten Weg zum Tor ab, aber man macht den Weg für sich selbst zum gegnerischen Tor weiter als nötig.
Die Doppelsechs mag situationsbedingt ein probates Mittel sein, aber es gibt für mich statistisch keine Belege dafür, dass sie erfolgbringender ist.
Es ist nur eine von vielen Ideen die gut sein KÖNNEN, aber oft total falsch sein KÖNNEN.
So wird ja oft auch suggeriert, Flügelspiel sei das Allheilmittel. Aber was bringt dir Flügelspiel ohne schnelle Leute. Es gibt denke ich keine Taktik, die auch dann gut ist, wenn man nicht die Leute dazu hat. Und viele Vereine spielen mit Doppelsechs, obwohl das Spielermaterial eher auf Raute ausgelegt ist.
Ich sehe die Doppelsechs genausowenig als erfolgreicher, vorallem denke ich das sie eigentlich schon lange Tod sein sollte, es gibt halt noch einige Taktikfüchse die sie in gewissen Situationen als das bessere System ansehen. Vorallem wenn der Spielmacher, der wie ich ja auch schon gesagt habe bei der Doppelsechs geopfert wird, gar nicht vorhanden ist. Beim HSV kommen Troche und Pitroipa über die Außen nen 10er gibt es nicht seit VdV abgang, daher kann man sich die Doppelsechs leisten.
Abgesehn davon muss man sich immerfragen ob es sich überhaupt um eine Doppelsechs handelt. Nur weil 2 Spieler in der Mannschaftsaufstellung "scheinbar" auf einer höhe nebenander stehen sind sie nicht Authomatisch Doppelsechs. In den meisten fällen spielt einer der beiden ebenso einen offensiven part und agiert als klassischer "8er" daher würde ich sogar eher sagen das es eine "Doppelsechs" so wie sie wohl gemeint sein soll, nämlich 2 "6ser" gar nicht gibt. Und dann macht es beim HSV auch wieder Sinn, Jarolim hat unbestreitbare Offensivqualitäten übernimmt den Part eines "8ers" während Alex Silva den "6er" spielt und sich somit größtenteils aus dem Offensivspiel ausklingt.
Bei Barca z.b. werden Xavi und Iniesta (sofern wir von der Stammbesetzung sprechen) auch von Toure abgesichert, und zusammen sind Xavi und Iniesta "8er" und "10er" in einem da sie beide Merkmale dieser Position aufweisen.
Natürlich sind "6er" "8er" "10er" etwas überholte Darstellungen für die Zentralen Positionen im Mittelfeld, aber man kann auch heute noch die Typen in diese Kategorie einordnen und so begreifen welcher Taktik der jeweilige Trainer eigentlich nach geht.
08.05.2009 - 03:36 Uhr
Nun das ist ja auch alles eine Frage der Interpretation, sehe ich die Doppelsechs grundsätzlich als System mit 2 Defensiven "Abräumern" dann macht das zwar Eindruck auf den Gegner hinsichtlich der Defensiven ausrichtung lässt aber keinen Spielraum nach vorne (sprich die beiden protagonisten sind notorische Defensivarbeiter die mit der offensive soviel am Hut haben wie der Torwart :D )
Ich Interpretiere die Doppelsechs eher so das der eine klassisch die Defensiv aufgaben übernimmt und der andere eben auch Qualitäten in der Offensive hat und das man somit gar nicht von Doppelsechs sprechen kann da beide Spieler unterschiedliche aufgaben übernehmen. Siehe Van Bommel - Ze Roberto (zumindest bin ich fest davon überzeugt das das der Grundgedanke dahinter war so aufzustellen) oder z.b. auch Makelele - Vieira vor wenigen Jahren in der Equipe.
der Unterschied ist halt das mit Zidane trotzdem noch ein Spielmacher aufm platz stand der NICHT über die Außenbahn kommt sondern eine Zentrale Anspielstation war. Nur hat der HSV so einen Spieler in seinen Reihen? sehe ich nicht und wie du ja auch sagst ist auch Ribery nicht so ein Spieler, von daher ist es zwar eine Not wenn man gezwungen ist so aufzustellen aber auf der anderen Seite auch eine Chance, man kann aus Van Bommel oder Ze Roberto keinen Spielmacher machen, das waren beide noch nie.
Und ich sehe das genauso das man den Spielmacher nicht für Tod erklären kann, ich weiß auch genauso wie du nicht wie man auf so einen schwachsinn kam, es liegt aber warscheinlich daran das die momentan erfolgreichen Teams wie Man u. und Barca ohne auskommen. Der Grund dafür ist aber selbstverständlich nicht die Doppelsechs sondern die stark besetzte Außenbahn und da denke ich dann auch das die Bayern eben daran anknüpfen wollten mit Ribery der ja zweifelsohne nen Klasse Flügelspieler ist.
Mit den Zahlen wollte ich halt die Typen in 3 grobe Kategorien einteilen so wie man es ganz früher gerne getan hat, selbstverständlich ist das nur sehr sehr grob da der Spieler von heute mitunter alles können muss, aber es lässt sich halt bei einigen noch immer dieses Muster erkennen.
Ich Interpretiere die Doppelsechs eher so das der eine klassisch die Defensiv aufgaben übernimmt und der andere eben auch Qualitäten in der Offensive hat und das man somit gar nicht von Doppelsechs sprechen kann da beide Spieler unterschiedliche aufgaben übernehmen. Siehe Van Bommel - Ze Roberto (zumindest bin ich fest davon überzeugt das das der Grundgedanke dahinter war so aufzustellen) oder z.b. auch Makelele - Vieira vor wenigen Jahren in der Equipe.
der Unterschied ist halt das mit Zidane trotzdem noch ein Spielmacher aufm platz stand der NICHT über die Außenbahn kommt sondern eine Zentrale Anspielstation war. Nur hat der HSV so einen Spieler in seinen Reihen? sehe ich nicht und wie du ja auch sagst ist auch Ribery nicht so ein Spieler, von daher ist es zwar eine Not wenn man gezwungen ist so aufzustellen aber auf der anderen Seite auch eine Chance, man kann aus Van Bommel oder Ze Roberto keinen Spielmacher machen, das waren beide noch nie.
Und ich sehe das genauso das man den Spielmacher nicht für Tod erklären kann, ich weiß auch genauso wie du nicht wie man auf so einen schwachsinn kam, es liegt aber warscheinlich daran das die momentan erfolgreichen Teams wie Man u. und Barca ohne auskommen. Der Grund dafür ist aber selbstverständlich nicht die Doppelsechs sondern die stark besetzte Außenbahn und da denke ich dann auch das die Bayern eben daran anknüpfen wollten mit Ribery der ja zweifelsohne nen Klasse Flügelspieler ist.
Mit den Zahlen wollte ich halt die Typen in 3 grobe Kategorien einteilen so wie man es ganz früher gerne getan hat, selbstverständlich ist das nur sehr sehr grob da der Spieler von heute mitunter alles können muss, aber es lässt sich halt bei einigen noch immer dieses Muster erkennen.
01.06.2009 - 02:18 Uhr
Zitat von Jochen:
Zitat von Sheek:
Und ich sehe das genauso das man den Spielmacher nicht für Tod erklären kann, ich weiß auch genauso wie du nicht wie man auf so einen schwachsinn kam, es liegt aber warscheinlich daran das die momentan erfolgreichen Teams wie Man u. und Barca ohne auskommen. Der Grund dafür ist aber selbstverständlich nicht die Doppelsechs sondern die stark besetzte Außenbahn und da denke ich dann auch das die Bayern eben daran anknüpfen wollten mit Ribery der ja zweifelsohne nen Klasse Flügelspieler ist.
Also ich glaube nicht dass Teams mit Doppelsechs spielen, weil internationale Teams damit Erfolg haben. Ich denke umgekehrt eher, dass die international erfolgreichen Mannschaften als Rechtfertigung für Defensivtaktiken dienen.
Außerdem sehe ich da einen Denkfehler: Man geht immer davon aus, dass man offensiv sowieso nicht mit Barca mithalten kann, glaubt aber umgekehrt, man könne problemlos das Defensivverhalten von Chelsea oder Italien kopieren. Das stelle ich sehr häufig fest - auch bei Trainern.
Geh doch mal zu einem Hans Meyer, Frontzeck, Prasnikar etc hin und sag denen, dass die mal ihre Mannschaft wie Barca spielen lassen sollen - schnell, attraktiv, flüssig um dann am Ende die Bayern abzufertigen.
Was dürfte die normale Reaktion sein? Muss ich wohl nicht erklären. Die Antwort wäre: "Wir haben doch nicht das Spielermaterial. Gib mir 100 Millionen. Dann hole ich Messi zu uns."
Aber wenn es um die Defensive geht, dann scheinen auch viele Trainer abstiegsbedrohter Erstligaclubs oder mittelmäßiger Zweitligavereine der Meinung zu sein, die Defensivtaktik von Chelsea oder Italien kopieren zu können um den Fans nach einem Rumgemauere zu erzählen: "Die Italiener machen das auch!" Oder "die Nationalmannschaft spielt auch mit Doppelsechs"
Man kopiert also in meinen Augen nur scheinbar die Topteams, in Wirklichkeit pickt man sich nur die Rosinen raus. In meinen Augen ist Weltklassedefensiverhalten nicht unbedingt einfacher zu kopieren als Weltklasseoffensivverhalten.
Fast alle Trainer wissen, dass die eigene Mannschaft keinen One-Touch-Fußball wie Arsenal oder Barca spielen kann.
Aber umgekehrt glauben viele, man könnte die Italiano-Verteidigungskünste mit drei oder zwei Sechsern mal eben kopieren.
ich schrieb auch nicht das Internationale Teams mit Doppelsechs erfolg haben, denn weder Barca noch Man u. spielen mit Doppelsechs. Ich meinte das beide ohne 10er Spielen. Und das daher die Meinung aufkommt der 10er sei tot. dabei fehlt den Mannschaften einfach nur ein 10er in ihren Reihen den sie aber durch enorm starke Außen und bei Barca (mit Iniesta und Xavi) geniale Zentrale Mittelfeldspieler ersetzen.
Mit dem Rest stimme ich übrigens auch mit dir überein, ich wär gerne mal persönlich zu Frontzeck gegangen und hätte ihn gefragt was er sich von der Aufstellung verspricht. Die Außen beim DSC waren nicht in der Lage die Qualität ins Offensivspiel zu bringen und die "Doppelsechs" wuchs an der Mittellinie fest. Wenn ich Mannschaften wie Chelsea kopieren will brauche ich genauso das nötige Spielermaterial wie wenn ich Barcas System kopieren will. Und am Ende steigen Cottbus und Arminia ab, vom Erfolg des systems kann man also nicht sprechen. Und in Liga 2 fangen dann beiden an wieder attraktiven Fussball zu spielen, hier muss mal ein Umdenken einsetzen dass man nur Erfolg in Liga 1 hat wenn man Defensiv Beton anrührt sollte aus den Köpfen der Trainer verschwinden, denn selbst beim DSC habe ich ansätze gesehen die ein anderes System möglich gemacht hätten.
Zitat von Sheek:
Und ich sehe das genauso das man den Spielmacher nicht für Tod erklären kann, ich weiß auch genauso wie du nicht wie man auf so einen schwachsinn kam, es liegt aber warscheinlich daran das die momentan erfolgreichen Teams wie Man u. und Barca ohne auskommen. Der Grund dafür ist aber selbstverständlich nicht die Doppelsechs sondern die stark besetzte Außenbahn und da denke ich dann auch das die Bayern eben daran anknüpfen wollten mit Ribery der ja zweifelsohne nen Klasse Flügelspieler ist.
Also ich glaube nicht dass Teams mit Doppelsechs spielen, weil internationale Teams damit Erfolg haben. Ich denke umgekehrt eher, dass die international erfolgreichen Mannschaften als Rechtfertigung für Defensivtaktiken dienen.
Außerdem sehe ich da einen Denkfehler: Man geht immer davon aus, dass man offensiv sowieso nicht mit Barca mithalten kann, glaubt aber umgekehrt, man könne problemlos das Defensivverhalten von Chelsea oder Italien kopieren. Das stelle ich sehr häufig fest - auch bei Trainern.
Geh doch mal zu einem Hans Meyer, Frontzeck, Prasnikar etc hin und sag denen, dass die mal ihre Mannschaft wie Barca spielen lassen sollen - schnell, attraktiv, flüssig um dann am Ende die Bayern abzufertigen.
Was dürfte die normale Reaktion sein? Muss ich wohl nicht erklären. Die Antwort wäre: "Wir haben doch nicht das Spielermaterial. Gib mir 100 Millionen. Dann hole ich Messi zu uns."
Aber wenn es um die Defensive geht, dann scheinen auch viele Trainer abstiegsbedrohter Erstligaclubs oder mittelmäßiger Zweitligavereine der Meinung zu sein, die Defensivtaktik von Chelsea oder Italien kopieren zu können um den Fans nach einem Rumgemauere zu erzählen: "Die Italiener machen das auch!" Oder "die Nationalmannschaft spielt auch mit Doppelsechs"
Man kopiert also in meinen Augen nur scheinbar die Topteams, in Wirklichkeit pickt man sich nur die Rosinen raus. In meinen Augen ist Weltklassedefensiverhalten nicht unbedingt einfacher zu kopieren als Weltklasseoffensivverhalten.
Fast alle Trainer wissen, dass die eigene Mannschaft keinen One-Touch-Fußball wie Arsenal oder Barca spielen kann.
Aber umgekehrt glauben viele, man könnte die Italiano-Verteidigungskünste mit drei oder zwei Sechsern mal eben kopieren.
ich schrieb auch nicht das Internationale Teams mit Doppelsechs erfolg haben, denn weder Barca noch Man u. spielen mit Doppelsechs. Ich meinte das beide ohne 10er Spielen. Und das daher die Meinung aufkommt der 10er sei tot. dabei fehlt den Mannschaften einfach nur ein 10er in ihren Reihen den sie aber durch enorm starke Außen und bei Barca (mit Iniesta und Xavi) geniale Zentrale Mittelfeldspieler ersetzen.
Mit dem Rest stimme ich übrigens auch mit dir überein, ich wär gerne mal persönlich zu Frontzeck gegangen und hätte ihn gefragt was er sich von der Aufstellung verspricht. Die Außen beim DSC waren nicht in der Lage die Qualität ins Offensivspiel zu bringen und die "Doppelsechs" wuchs an der Mittellinie fest. Wenn ich Mannschaften wie Chelsea kopieren will brauche ich genauso das nötige Spielermaterial wie wenn ich Barcas System kopieren will. Und am Ende steigen Cottbus und Arminia ab, vom Erfolg des systems kann man also nicht sprechen. Und in Liga 2 fangen dann beiden an wieder attraktiven Fussball zu spielen, hier muss mal ein Umdenken einsetzen dass man nur Erfolg in Liga 1 hat wenn man Defensiv Beton anrührt sollte aus den Köpfen der Trainer verschwinden, denn selbst beim DSC habe ich ansätze gesehen die ein anderes System möglich gemacht hätten.
01.06.2009 - 02:52 Uhr
Ich denke, dass der Anspruch an die 6er Position enorm gewachsen ist. Nicht nur die reine Verteidigung, sondern auch die Spieleröffnung ist wichtig. Dies sind die wichtigsten Spieler im modernen Fußball überhaubt. Die Stürmer sind nichts ohne saubere Pässe und die Abwehr sieht ziemlich alt aus, wenn die 6er nicht genauso nach hinten arbeiten. Vorher gab es die Wasserträger und die Spielmacher. Der perfekte 6er heut zutage muss heute beides sein. Eine unglaublich anspruchsvolle Position im modernen fussball. Und leider viel zu wenig beachtet in der heutigen Medienwelt. Schlägt es hinten ein ist die Abwehr schuld. Werden Tore erzielt sind die Stürmer genial. Sehr bitter. Nur gut geführte Vereine haben diese position wirklich gut besetzt.
01.06.2009 - 19:30 Uhr
früher war da sspiel einfach langsamer, taktisch weniger geprägt man hatte mehr platz.
durch diesem platz konnten offensivspieler dem spiel ihren stempel aufdrücken und die 6er waren reine defensivspieler.
heute stehen die mannschaften kompakter, sodass vorne alle spieler zugestellt sind und die räume eng sind.so kommt es,dass man das spiel von weiter hinten lenken muss und da steht nunmal der 6er!
der 6er war früher sozusagen der libero, ein sammer,thon,matthäus etc hatten genau die eigentschaften und spielweise,die ein moderne 6er heute hat.
ich bin mir sicher,dass eine sammer und matthäus in der doppel-6 heute das non-plus-ultra im weltfußball wäre!
durch diesem platz konnten offensivspieler dem spiel ihren stempel aufdrücken und die 6er waren reine defensivspieler.
heute stehen die mannschaften kompakter, sodass vorne alle spieler zugestellt sind und die räume eng sind.so kommt es,dass man das spiel von weiter hinten lenken muss und da steht nunmal der 6er!
der 6er war früher sozusagen der libero, ein sammer,thon,matthäus etc hatten genau die eigentschaften und spielweise,die ein moderne 6er heute hat.
ich bin mir sicher,dass eine sammer und matthäus in der doppel-6 heute das non-plus-ultra im weltfußball wäre!
04.06.2009 - 14:57 Uhr
Wenn es keine Spieler wie Messi geben würde die eine Abwehr im Schlaf überrennen können bräuchte man den Sechser nicht so sehr wie man ihn bracht finde ich.
04.06.2009 - 15:43 Uhr
Bayern hat einen perfekten sechser verloren...ich erkläre am beispiel Ze Roberto...Die Bindung Defensive - Offensive...Hilft hinten den Laden dicht zuhalten stellt Räume zu und gibt im Angriff Impulse nach vorne...Mit der beste zur Zeit auch Pirlo starkes Zweikampf verhalten und geniale Pässe in die Spitze...Meiner Meinung nach braucht man je nach System zwei...einen Zerstörer und einen Kreativen.
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