Soll Hertha weiter Kämpfen?
26.05.2012 - 11:34 Uhr
28.05.2012 - 15:02 Uhr
Die Verantwortlichen des Deutschen Fussballs haben zu diesem Thema ihre eigene Strategie entwickelt - das ganze Verfahren wird durch das Totschlag-Argument "Tatsachen-Entscheidung" gedeckelt und alles bleibt so, wie es ist. Daher hat es gar keinen Zweck, dagegen weiter vorzugehen - so gerecht oder ungerecht das auch immer ist. Die Urteilsbegründung sagt aus meiner Sicht schon einiges aus...
Zitat
1. Da gibt es Maßstäbe in unseren Ordnungen, nach welchen Grundsätzen das geht. Die Grundsätze besagen, dass ein Einspruch mit einer Spielumwertung die absolute Ausnahme sein soll in unserem Spielsystem.
2. Es gab sehr unterschiedliche Reaktionen der Spieler auf die Vorkommnisse. Die einen ängstigten sich um ihre Angehörigen, die anderen fühlten sich in der Tat bedroht. Andere wiederum waren mit sich beschäftigt und den Gedanken, ob man denn das Spiel fortsetzen sollte oder lieber nicht. Es gab aber keine einheitliche Angstzustandssituation. Und die vorgetragenen erheblichen Beeinträchtigungen der Unfähigkeit das Spiel fortzusetzen aufgrund der psychischen Situation, haben wir als nicht gegeben angesehen.
3. Es gab dann den Hinweis, dass auch der Einspruchsgrund der Schwächung der Mannschaft dadurch gegeben sei, dass die Trainer bei ihrem Coachen behindert gewesen seien. In der Tat waren die Bedingungen äußerst merkwürdig zu denen das Spiel teilweise stattfand. Die Beeinträchtigungen haben wir anerkannt
4. Drittens wurde noch geltend gemacht, dass das allgemeine Chaos für sich einen Einspruchsgrund darstellen könnte, dass also die Aufhebung aller Ordnung durch den Platzsturm einen Einspruch rechtfertigte. Dazu haben wir gesagt: Das ist eine Frage, die das Ordnungsrecht, die das Disziplinarrecht klären muss und die Signalwirkung von den verheerenden Eindrücken dieses Spiels muss daher von den Verfahren um die Verletzung der Ordnungsdienstpflichten ausgehen.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1319335
Bedeutet im Endeffekt nichts Anderes als: Ihr habt ja recht, aber unsere Grundsätze lassen eine Neu-Ansetzung nicht zu. Düsseldorf ist Schuld, aber eine Bestrafung erfolgt davon unabhängig. Der Schiri ist der Beste und wenn nicht - Tatsachenentscheidung. Fertig!
Hat also keinen Sinn, sich dieses Rechts - Gebiege und Gebeuge noch einmal anzutun. Wenn ich schon daran denke, dass Kollektiv-Angst vorliegen muss, so ein Schwachsinn. Wenn nur ein Teil der Spieler Angst hatte, ist keine Schwächung gegeben, weil die Südamerikaner (Ramos, Ronny, Raffael) nur 30% der Mannschaft ausmachen. Deren Angstzustände erkennen wir an, aber eine Schwächung von Hertha war nicht gegeben. Sagt aus meiner Sicht schon alles aus...
Zitat
1. Da gibt es Maßstäbe in unseren Ordnungen, nach welchen Grundsätzen das geht. Die Grundsätze besagen, dass ein Einspruch mit einer Spielumwertung die absolute Ausnahme sein soll in unserem Spielsystem.
2. Es gab sehr unterschiedliche Reaktionen der Spieler auf die Vorkommnisse. Die einen ängstigten sich um ihre Angehörigen, die anderen fühlten sich in der Tat bedroht. Andere wiederum waren mit sich beschäftigt und den Gedanken, ob man denn das Spiel fortsetzen sollte oder lieber nicht. Es gab aber keine einheitliche Angstzustandssituation. Und die vorgetragenen erheblichen Beeinträchtigungen der Unfähigkeit das Spiel fortzusetzen aufgrund der psychischen Situation, haben wir als nicht gegeben angesehen.
3. Es gab dann den Hinweis, dass auch der Einspruchsgrund der Schwächung der Mannschaft dadurch gegeben sei, dass die Trainer bei ihrem Coachen behindert gewesen seien. In der Tat waren die Bedingungen äußerst merkwürdig zu denen das Spiel teilweise stattfand. Die Beeinträchtigungen haben wir anerkannt
4. Drittens wurde noch geltend gemacht, dass das allgemeine Chaos für sich einen Einspruchsgrund darstellen könnte, dass also die Aufhebung aller Ordnung durch den Platzsturm einen Einspruch rechtfertigte. Dazu haben wir gesagt: Das ist eine Frage, die das Ordnungsrecht, die das Disziplinarrecht klären muss und die Signalwirkung von den verheerenden Eindrücken dieses Spiels muss daher von den Verfahren um die Verletzung der Ordnungsdienstpflichten ausgehen.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1319335
Bedeutet im Endeffekt nichts Anderes als: Ihr habt ja recht, aber unsere Grundsätze lassen eine Neu-Ansetzung nicht zu. Düsseldorf ist Schuld, aber eine Bestrafung erfolgt davon unabhängig. Der Schiri ist der Beste und wenn nicht - Tatsachenentscheidung. Fertig!
Hat also keinen Sinn, sich dieses Rechts - Gebiege und Gebeuge noch einmal anzutun. Wenn ich schon daran denke, dass Kollektiv-Angst vorliegen muss, so ein Schwachsinn. Wenn nur ein Teil der Spieler Angst hatte, ist keine Schwächung gegeben, weil die Südamerikaner (Ramos, Ronny, Raffael) nur 30% der Mannschaft ausmachen. Deren Angstzustände erkennen wir an, aber eine Schwächung von Hertha war nicht gegeben. Sagt aus meiner Sicht schon alles aus...
28.05.2012 - 17:23 Uhr
Nur mal eine ganz blöde frage ,Wir klagen weiter und gewinnen Akzeptiren die zweite gegen einen zweistelligen Obolus :D :D :D :D ist auch i.o ;) ;) ;)
28.05.2012 - 17:50 Uhr
Die Sache ist doch die: Wenn Hertha weiter klagt (Schiedsgericht) und gewinnen sollte, wird Hertha zwar Ruhe geben, aber Ddorf wird unzufrieden sein und selbst sein Recht einfordern. Irgendwer ist immer unzufrieden, so ist das halt im Sport. Es heißt ja "Der Klügere gibt nach", daher müsste eigentlich Ddorf nachgeben, aber Hertha sollte jetzt Ruhe geben, damit man selbst und alle andern Vereine auch für die nächste Saison planen können und nicht mehr zittern müssen obs denn nun pünktlich losgeht oder nicht und sich nocht noch komplett lächerlich macht durch die eigene Dickköpfigkeit. Ich sage nicht, dass es falsch war, Protest einzulegen, das war nämlich vollkommen vertretbar, aber irgendwann reichts auch und man muss einsehen dass man besser den Schnauz hält.
28.05.2012 - 19:20 Uhr
Zitat von Herthastolz:
Nur mal eine ganz blöde frage ,Wir klagen weiter und gewinnen Akzeptiren die zweite gegen einen zweistelligen Obolus :D :D :D :D ist auch i.o ;) ;) ;)
Aber ob sich das lohnt für 10 - 99 € in die zweite Liga zu gehen. :) ;)
Nur mal eine ganz blöde frage ,Wir klagen weiter und gewinnen Akzeptiren die zweite gegen einen zweistelligen Obolus :D :D :D :D ist auch i.o ;) ;) ;)
Aber ob sich das lohnt für 10 - 99 € in die zweite Liga zu gehen. :) ;)
28.05.2012 - 19:34 Uhr
Zitat von 111JahreBorussia:
Zitat von Herthastolz:
Nur mal eine ganz blöde frage ,Wir klagen weiter und gewinnen Akzeptiren die zweite gegen einen zweistelligen Obolus :D :D :D :D ist auch i.o ;) ;) ;)
Aber ob sich das lohnt für 10 - 99 € in die zweite Liga zu gehen. :) ;)
Waren Mio.€ gemeint :D :D :D
Zitat von Herthastolz:
Nur mal eine ganz blöde frage ,Wir klagen weiter und gewinnen Akzeptiren die zweite gegen einen zweistelligen Obolus :D :D :D :D ist auch i.o ;) ;) ;)
Aber ob sich das lohnt für 10 - 99 € in die zweite Liga zu gehen. :) ;)
Waren Mio.€ gemeint :D :D :D
28.05.2012 - 19:48 Uhr
MMn führt ihr da einen Kampf gegen Windmühlen, weil ihr euch in eurer Argumentationsstruktur komplett verrannt habt. Das ihr gegen das Ergebnis geklagt habt ist irgendwo, auch aus Sicht eines Fortuna-Sympathiesanten, verständlich, jedoch seid ihr die Sache komplett falsch angegangen, da ihr von vorne rein auf emotionaler Ebene (,,wir hatten Todesangst") argumentiert und eine Wertung des Spiels für euch als Ziel ausgegeben habt.
Ich denke, es wäre wesentlich klüger gewesen die schärfe aus diesem Prozess zu nehmen, d.h. Fehlverhalten der eigenen Fans einzuräumen, fetzustellen das es sich bei dem Platzsturm um keine Gewalt handelte um dann anschließend auf die wiedrigen Umstände einzugehen und aufzuzeigen warum es sich bei dem Wiederanpfiff ebend nicht bloß um eine Tatsachen- entscheidung des Schiedsrichters gehandelt hat.
Natürlich könnte man argumentieren, dass sich die ganze Geschichte irgendwann medial verselbstständigt hat, jedoch ist es da nur äußerst schwer zu erklären warum Rehagel mit seinen Kriegsanekdoten weiter Öl ins Feuer gießt.
Ihr und euer Anwalt habt euch einfach komplett verrannt und einen erheblichen Imageschaden davongetragen. Führt man den Prozess weiter schadet man nicht nur sich selbst, sondern in erster Linie Fortuna Düsseldorf, denen man sämtliche Aufstiegseuphorie und Planungssicherheit entrissen hat.
Ich denke, es wäre wesentlich klüger gewesen die schärfe aus diesem Prozess zu nehmen, d.h. Fehlverhalten der eigenen Fans einzuräumen, fetzustellen das es sich bei dem Platzsturm um keine Gewalt handelte um dann anschließend auf die wiedrigen Umstände einzugehen und aufzuzeigen warum es sich bei dem Wiederanpfiff ebend nicht bloß um eine Tatsachen- entscheidung des Schiedsrichters gehandelt hat.
Natürlich könnte man argumentieren, dass sich die ganze Geschichte irgendwann medial verselbstständigt hat, jedoch ist es da nur äußerst schwer zu erklären warum Rehagel mit seinen Kriegsanekdoten weiter Öl ins Feuer gießt.
Ihr und euer Anwalt habt euch einfach komplett verrannt und einen erheblichen Imageschaden davongetragen. Führt man den Prozess weiter schadet man nicht nur sich selbst, sondern in erster Linie Fortuna Düsseldorf, denen man sämtliche Aufstiegseuphorie und Planungssicherheit entrissen hat.
28.05.2012 - 19:50 Uhr
Auch wenns eine Ungerechtigkeit gegenüber unserem Verein ist sollten wir das Ganze akzeptieren so wies ist
Jetzt haben wir eben auch mal wieder gespürt, dass beim DFB die Willkür herrscht und die Parole "Fußballmafia DFB" schon ihre Berechtigung hat, da der DFB IMMER seine eigens aufgestellten Regeln so hinbiegt, dass die für die feinen Herren einfachste Lösung des jeweligen Problems zum Ende herauskommt
Das Problem an der ganzen Sache ist schlicht und einfach die Zeit, die uns durchs Warten auf das Urteil des Schiedsgerichtes fehlen würde, wir brauchen einfach schnell Klarheit in welcher Liga es weiter geht weil sonst die ganze Saisonplanung am ***** ist
Dazu kommt noch der Fakt, dass ich unsere Chancen auf einen Sieg in einem möglichen Wiederholungsspiel auf höchstens 50% beziffern würde und mit dieser Hypothek im Hinterkopf lohnt es sich erst recht nicht vors Schiedsgericht zu ziehen und
Es ist wie im alltäglichen Leben, manchmal muss man einfach auf sein gutes Recht verzichten um sich nicht noch tiefer in weitere Probleme zu verstricken
Urteil akzeptieren, die ganze Sache abhaken und gut ists, auch wenns jetzt noch sehr weh tut :/:
Jetzt haben wir eben auch mal wieder gespürt, dass beim DFB die Willkür herrscht und die Parole "Fußballmafia DFB" schon ihre Berechtigung hat, da der DFB IMMER seine eigens aufgestellten Regeln so hinbiegt, dass die für die feinen Herren einfachste Lösung des jeweligen Problems zum Ende herauskommt
Das Problem an der ganzen Sache ist schlicht und einfach die Zeit, die uns durchs Warten auf das Urteil des Schiedsgerichtes fehlen würde, wir brauchen einfach schnell Klarheit in welcher Liga es weiter geht weil sonst die ganze Saisonplanung am ***** ist
Dazu kommt noch der Fakt, dass ich unsere Chancen auf einen Sieg in einem möglichen Wiederholungsspiel auf höchstens 50% beziffern würde und mit dieser Hypothek im Hinterkopf lohnt es sich erst recht nicht vors Schiedsgericht zu ziehen und
Es ist wie im alltäglichen Leben, manchmal muss man einfach auf sein gutes Recht verzichten um sich nicht noch tiefer in weitere Probleme zu verstricken
Urteil akzeptieren, die ganze Sache abhaken und gut ists, auch wenns jetzt noch sehr weh tut :/:
28.05.2012 - 19:54 Uhr
Nein, man sollte sich damit abfinden sonst wird es noch lächerlicher. Haben sich ohnehin schon mehr blamiert als die Kölner :ugly man sollte sich nicht noch lächerlicher machen, als es schon passiert ist. Die Argumente waren der größte Witz: Angst um Familie, Todesangst, wie 2. Weltkrieg. Also bitte...
28.05.2012 - 19:54 Uhr
Die Idee habe ich auch schon gehabt. Die sportliche Entscheidung akzeptieren und den Gang in Liga zwei antreten, aber trotzdem den Prozess weg weiterverfolgen. Bekommt man später Recht, vom DFB für die ausgefallenen Einnahmen in Regress nehmen. Immerhin geht es bei Werbeeinnahmen und Fernsehgeldern um einen Betrag der um die 20.000.000 Euro beträgt.
Ein Schuldeingeständnis von Stark war bei der letzten Verhandlung schon vorhaben. Ihm ist nicht aufgefallen, dass ein Elfmeterpunkt und die Eckfahnen die wie Tore zum Spielfeld gehören nicht mehr vorhanden waren. Hat er überprüft, ob die Düsseldorfer mit 11 Mann auf dem Feld waren und sich nicht noch ein, zwei Fans mit Trikots noch auf dem Feld befanden?
Ein Schuldeingeständnis von Stark war bei der letzten Verhandlung schon vorhaben. Ihm ist nicht aufgefallen, dass ein Elfmeterpunkt und die Eckfahnen die wie Tore zum Spielfeld gehören nicht mehr vorhanden waren. Hat er überprüft, ob die Düsseldorfer mit 11 Mann auf dem Feld waren und sich nicht noch ein, zwei Fans mit Trikots noch auf dem Feld befanden?
28.05.2012 - 20:09 Uhr
Sehr interessant
http://mediencenter.sport1.de/de/video/fussball/fussball_doppelpass/index.html#/0,0_rmw4arfm
http://mediencenter.sport1.de/de/video/fussball/fussball_doppelpass/index.html#/0,0_n7pp2vwn
;) ;) ;)
http://mediencenter.sport1.de/de/video/fussball/fussball_doppelpass/index.html#/0,0_rmw4arfm
http://mediencenter.sport1.de/de/video/fussball/fussball_doppelpass/index.html#/0,0_n7pp2vwn
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