Spanien - weitere Vereine und Themen

Südafrika 2010 WM-Thread

01.06.2010 - 21:50 Uhr
Südafrika 2010 WM-Thread |#391
04.07.2010 - 15:34 Uhr
Da in jedem Spiel viel zu viele unbekannte Faktoren entscheiden können, ist es müßig über einen möglichen Ausgang des Spiels zu spekulieren.

Kassieren die Verteidiger früh gelb, wird das Defensivverhalten beeinträchtigt. Es tat mir weh zu sehen, dass ein Puyol gegen einen Valdez häufig nicht gut aussah und in Laufduellen regelmäßig den Kürzeren sah. Da sehe ich bei den Deutschen schon den Vorteil beim MS, sofern nicht Villa als MS aufgeboten wird.

Klose zeigt sich formidabler Form: übt oft Druck auf den ballführenden Verteidiger aus, sollte Puyol im Sprint überlegen sein, behauptet die Bälle gut und ist gut ins Passspiel der Deutschen integriert.

Es wird interessant zu sehen sein, ob Spanien i.d.L. sein wird von ihrem Klein-Klein durch die Mitte abzulassen und mehr über die Außen zu kommen. Denn wann immer der Gegner über die Außen kam und die Bälle scharf (und flach) vors Tor brachten, gabs oft Gefahr vor Neuer.

Spanien wird auf jeden Fall insbesondere in der Defensive eine Steigerung an den Tag legen müssen, denn hinten steht man oft nicht gut.
Südafrika 2010 WM-Thread |#392
04.07.2010 - 20:05 Uhr
Zitat von sosuard:
Zitat von Barcelona:


Finde es hier im Forum allgemein das letzte wie man sich gegen Deutschland aufführt!
Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen! Rauß mit euch!

Gibt es zu der Ausweisung von Leuten die Deutschland nicht lieben schon eine Gesetzesvorlage? :o Oder hat sich da ein kleines,einfach strukturiertes patriotisches Kleinhirn einfach in den Vordergrund gespielt.


patriotisch...

so könnte man es untertrieben ausdrücken

solche sprüche sind echt nicht OK

•     •     •

Catalunya ist ein großer Teil Barcas, Barca ist ein großer Teil Catalunyas. Das ist es, was més que un club bedeutet.
Südafrika 2010 WM-Thread |#393
04.07.2010 - 20:41 Uhr
Hat sich der Kollege "Sponge" schon zum Weltklasseauftritt seiner Weltklassespieler geäußert, die Deutschland vom Spielfeld fegen werden?

Ist ja grauenvoll, dieses Geschmiere. :rolleyes

•     •     •

Das ist kein Wahnsinn, das ist BORUSSIAAAAAA!

Gegen Gladbach, kann man mal verlieren, gegen Gladbach kann man mal verlieren!!!!!

Lucien Favre: Il Divo.
Südafrika 2010 WM-Thread |#394
04.07.2010 - 22:10 Uhr
Man, man, man. Was man hier lesen muss. Das ist Fussball und kein Krieg.

Denke das die Chancen für beide Mannschaften gleich hoch sind. Spanien ist einfach unglaublich stark und jeder Spieler kann das Spiel entscheiden. Deutschland ist in einem Rausch und spiel momentan sehr schönen und erfolgreichen Fussball.
Hoffe auf ein schönes und schnell Spiel. Die beiden spielstärksten Mannschaften der WM gegeneinander, das wird doch geil.

Also ich verabschiede mich mit einem Gruß und hoffe auf ein schönes, faires Spiel.

Aber nicht vergessen, es ist nur Fussball. Ich werde auch mit den Spaniern feiern und den Hut ziehen wenn sie gewinnen und ich weiß, dass die meisten spanischen Fans genau so denken.

PS: Könnt ihr mir einen Gefallen tun und Villa schonen :D ;)
Südafrika 2010 WM-Thread |#395
05.07.2010 - 00:26 Uhr
Ich muss mich doch tatsächlich immer wieder wundern, warum sich so viele Deutsche darüber aufregen, dass es so viele "Deutschland-Hasser" gibt.

Ich will mal eins klarstellen: Ich hasse Deutschland nicht. Hab ich auch keinen Grund zu, ich lebe hier, hab meine Arbeit, mein Studium, meine Freunde. Alles schön und gut. Aber die Deutsche Nationalmannschaft, die kann ich einfach nicht leiden. War schon immer so. Es hat mich immer wieder aufgeregt, dass sie grottenschlecht spielen und dann in den Turnieren weit kommen. Das sie immer spät ihre Tore schießen. Das sie unansehnlichen Fußball spielen.

Das hat sich seit 2006 Gott sei Dank geändert. Mittlerweile kann ich mich nicht beklagen über die Spielweise, die hat sich erheblich verbessert. Und die Siege gegen England und Argentinien waren auch völlig in Ordnung, geb ich auch gerne zu. Sie stehe zurecht im Halbfinale.

Was mich aber immer noch total zur Weißglut treibt, dass ist diese immer noch vorhandene und meiner Meinung nach auch noch steigende Großkotzigkeit, die bei vielen deutschen Fans vorhanden ist. "Wir schlagen jeden, alle anderen sind schlecht, keiner kann was, T. Müller ist der beste der Welt, etc. pp. Die Spanier? Die hauen wir auch weg! Wir können nur noch Weltmeister werden, weil es ist einfach absolut unmöglich, dass Spanien gegen uns gewinnt. Die haben gegen Paraguay total scheiße gespielt."

Es geht mir hier nicht nur um Spanien, bei den anderen Spielen war es auch nicht anders. Natürlich wird provoziert, von der Seite der Deutschen und von ihren Gegnern. Ein Türke zum Beispiel wird dann ausgelacht, weil ihr Land hat sich ja gar nicht erst qualifiziert und wir sind ja ach so toll. Wird von dem dann erwartet, dass er Deutschland toll finden soll? Da muss sich kein Deutscher darüber aufregen, wenn der für den Gegner der Deutschen ist. Aber nein, er lebt ja in Deutschland, er muss ganz einfach für uns sein, sonst kann er ja zurück in die Türkei. Schwachsinn sowas. Und es ist ganz einfach so, seh ich nahezu jeden Tag, muss auch keiner hier leugnen. Ich sag nicht, dass alle Deutschen so sind, aber es gibt viele, die so denken. Leider.

Diese Verpflichtung, für ein Land zu sein, nur weil man in eben diesem lebt, ist einfach nur ausgemachter Müll meiner Meinung nach. Man kann doch für das Land sein, was einem am meisten zusagt. Ich muss nicht Deutschland-Fan sein, wo steht das geschrieben? Wenn mir die Mannschaft nicht gefällt, dann lass ich es sein.

Ich habe gestern erst mit einem Kollegen gesprochen, der ist auch totaler Fußballfan. Hat selbst 20 Jahre lang gespielt in diversen Vereinen und besitzt über einer Menge Wissen im Fußballbereich. Er ist Deutscher, die Eltern sind Deutsche. Er ist aber kein Deutschland-Fan. Er ist für die Mannschaft, die seiner Meinung nach den besten Fußball spielt und die ihm am meisten zusagt, also sympathisch ist. Spanien findet er klasse, sagt er, denn die spielen einfach schön und effektiv (zumindest haben sie dies), und wenn er einen Xavi oder einen Iniesta zusieht, dann macht das einfach Spaß. Ghana, auch eine tolle Mannschaft, die spielen einfach zum Spaß und man freut sich mit ihnen.
Aber Deutschland nicht, denn es stört ihn, dass er sofort als "Vaterlandsverräter" betitelt wird, nur wegen seiner Meinung. Es stört ihn, dass beim Public Viewing so viele sogenannte "Fans" sind, die sich aber sonst überhaupt nicht für den Sport interessieren.
Es stört und beschämt ihn zugleich, dass seine eigenen Landsleute eine Hasskampagne gegen Boateng schüren, weil sie wirklich denken, dass er Ballack absichtlich verletzt hätte und sie ihn dafür aufs tiefste rassistisch beleidigen (Stichwort: 82.000.000 gegen Boateng).
In seinem Pass steht nicht: "Du musst für Deutschland sein, denn du bist Deutscher!"

Ich sage nicht, dass es in anderen Ländern nicht so läuft oder nicht so laufen würde, aber das tut auch nichts zur Sache, denn ich erkläre nur, warum es so viele Leute gibt, die Deutschland nicht mögen. Bevor ihr euch über irgendwelche Leute aufregt, weil sie eben gegen Deutschland sind, dann überlegt doch mal, warum das so sein könnte.

Und wie gesagt, ich mag die Nationalmannschaft nicht, gegen das Land an sich habe ich dennoch nichts. Was hat der Fußball denn auch damit zu tun?

•     •     •

All feeling, all dreams, all legend, all pride, all passion, all epic, all class, all in one shirt.
One club, one love.
All Real Madrid.
Südafrika 2010 WM-Thread |#396
05.07.2010 - 00:58 Uhr
Es geht wohl in erster Linie nicht um die Attitüde: "... ich mag die dt. Spielweise nicht und habe mich immer über ihren Dusel geärgert, deswegen drücke ich ihnen nicht die Daumen", sondern außerhalb irgendeiner Spielkultur Stellung zu beziehen. Und das finde ich mitunter schon ganz schön arm. Menschen, die aus ihrem Loch gekrochen kommen um einzig und allein gegen diese Nationalmannschaft zu stänkern. Und wenn sie Teil dieser Gesellschaft sind, aus der sich die dt. Nationalmannschaft rekrutiert - umso trauriger. Und eben dann wandert man auf politischen Pfaden, wenn man seine Haltung vielleicht nicht ablegen kann und immer noch mit alter Munition feuert.

Ich mag auch einige Fußball-Nationalmannschaften nicht, was wohl ziemlich sicher daran liegt, dass mir ihre Spielphilosophie nicht gefällt oder ich gewissen Nationen fußballerisch nichts abgewinnen kann. Italien gehört übrigens nicht dazu. Mit der spanischen Elf konnte ich lange Zeit nichts anfangen; wenig Profil, Vereinsfußball-Mauscheleien in der Nationalauswahl, entscheidende Niederlagen bei Turnieren. Immer und immer wieder. Das hatte irgendwie was von Leichtmatrosen-Fußball. Vor ein paar Jahren fand man dann den neuen Stil auf Nationalmannschaftsebene, ich bin immer noch kein Fanboy, erkenne die (neue) Stärke aber an und den Spaniern würde ich sicherlich den Titel von Herzem gönnen, wenn sie es nun schaffen, ihr Trauma zu überwinden und zwei blitzsaubere Siege hinzaubern.

Verbohrtheit kann schnell zu Irritationen führen. Und Leute, die sich aus reinem Trotz gegen ein Land stellen oder der Vergangenheit Tribut zollen, wandeln auf einem schmalen Grat. Da eine Nationalmannschaft in diesem populären Sport auch immer ein ganzes Volk repräsentiert ("... die Argentinier sind so"), sollte jedem bewusst sein und dass es nicht gerade zu einem bunten Miteinander beiträgt, sportliche Antipathien der Vergangenheit in die Gegenwart zu transportieren und dies dann ziemlich kryptisch in gesellschaftliche und nationale Ungereimtheiten zu verpacken, ebenso.

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"Längst vergessene Fußballspieler" - Teil einhundertsiebzehn, heute:

Markus Wuckel (*05.04.1967)

• 125 × DDR-Oberliga/48 Tore
• 43 × 2. Bundesliga/7 Tore

Geburtsort: Blankenburg + Stationen (u.a.): Stahl Brandenburg (bis 1985) + 1.FC Magdeburg (85-91) + 1.SC Göttingen 05 (91/92) + VfB Oldenburg (92/93) + Arminia Bielefeld (93-95) + Rot-Weiß Essen (95/96) + VfB Leipzig (96/97) + 1.FC Saarbrücken (97/98) + 4 Länderspiele für die DDR + Aktuell: Trainer Arminia Bielefeld (Frauen)
Südafrika 2010 WM-Thread |#397
05.07.2010 - 01:36 Uhr
Zitat von TabulaRasa:
Ich muss mich doch tatsächlich immer wieder wundern, warum sich so viele Deutsche darüber aufregen, dass es so viele "Deutschland-Hasser" gibt.


Warum wundert dich das, dass sich Deutsche über "Deutschland-Hasser" aufregen? Sollen wir Deutschen "Deutschland-Hasser" toll finden? Das ist doch völlig legitim, dass man sich aufregt, wenn man in jedem zweiten Post lesen muss, wie scheiße Deutschland doch ist. Wäre bei Spaniern, Franzosen, Italiener etc. sicherlich nicht anders.

Zitat von TabulaRasa:
Was mich aber immer noch total zur Weißglut treibt, dass ist diese immer noch vorhandene und meiner Meinung nach auch noch steigende Großkotzigkeit, die bei vielen deutschen Fans vorhanden ist. "Wir schlagen jeden, alle anderen sind schlecht, keiner kann was, T. Müller ist der beste der Welt, etc. pp. Die Spanier? Die hauen wir auch weg! Wir können nur noch Weltmeister werden, weil es ist einfach absolut unmöglich, dass Spanien gegen uns gewinnt. Die haben gegen Paraguay total scheiße gespielt."


Solche Fans gibt es nun mal. Was erwartest du auch? Das 82 Mio. Menschen Ahnung von Fußball haben und wissen, wie sie die WM/Gegner richtig einschätzen sollen? Ich kann es noch hundert mal sagen: Das hat nichts mit der Nationalität zu tun. Solche gibt es auch in anderen Ländern. Aber das wird hier teilweise immer nur so dargestellt, als wäre nur das Deutsche Volk so. Das liegt vielleicht daran, dass man das in anderen Ländern nicht mitkriegt, weil man nur in Deutschland lebt. Was glaubst du, was z. B. in Argentinien los war? Die waren so geschockt, weil die sich schon für den Weltmeister hielten. Nicht nur die Fans, auch gewisse Personen im Trainerstab....

Zitat von TabulaRasa:
Es geht mir hier nicht nur um Spanien, bei den anderen Spielen war es auch nicht anders. Natürlich wird provoziert, von der Seite der Deutschen und von ihren Gegnern. Ein Türke zum Beispiel wird dann ausgelacht, weil ihr Land hat sich ja gar nicht erst qualifiziert und wir sind ja ach so toll. Wird von dem dann erwartet, dass er Deutschland toll finden soll? Da muss sich kein Deutscher darüber aufregen, wenn der für den Gegner der Deutschen ist. Aber nein, er lebt ja in Deutschland, er muss ganz einfach für uns sein, sonst kann er ja zurück in die Türkei. Schwachsinn sowas. Und es ist ganz einfach so, seh ich nahezu jeden Tag, muss auch keiner hier leugnen. Ich sag nicht, dass alle Deutschen so sind, aber es gibt viele, die so denken. Leider.


Du sagst es. Die provozieren, wir provozieren. Hat auch nichts mit der Nationalität zu tun. Das Land wird nur als "Hilfsmittel" benutzt. Wäre Deutschland nicht dabei und die Türkei würde jetzt im Halbfinale stehen, wäre es sicherlich umgekehrt. Nur leider sind wir diesmal in der "besseren" Position, was dies anbetrifft. Es ist aber so, dass viele hier einfach von Grund auf gegen Deutschland sind. Wenn irgendwelche Deutschen Dummköpfe einen Türken etc. auf der Straße doof anmachen, dann sind diese Personen dämlich, aber nicht Deutschland. Dann bin ich gegen Hans und Peter, die mich beleidigt haben, aber nicht gegen das Land Deutschland.

Zitat von TabulaRasa:
Diese Verpflichtung, für ein Land zu sein, nur weil man in eben diesem lebt, ist einfach nur ausgemachter Müll meiner Meinung nach. Man kann doch für das Land sein, was einem am meisten zusagt. Ich muss nicht Deutschland-Fan sein, wo steht das geschrieben? Wenn mir die Mannschaft nicht gefällt, dann lass ich es sein.


Richtig, sehe ich nicht anders. Allerdings ist diese Abneigung gegen Deutschland auch nicht in Ordnung. Was kann ich, mein Vater oder mein Opa (alle Deutsche) denn dafür, wenn Hans und Peter sich scheiße benehmen? Vertreten die das Land Deutschland? Nein, diese Vertreten nur ihre Dummheit in Person.

Zitat von TabulaRasa:
Ich habe gestern erst mit einem Kollegen gesprochen, der ist auch totaler Fußballfan. Hat selbst 20 Jahre lang gespielt in diversen Vereinen und besitzt über einer Menge Wissen im Fußballbereich. Er ist Deutscher, die Eltern sind Deutsche. Er ist aber kein Deutschland-Fan. Er ist für die Mannschaft, die seiner Meinung nach den besten Fußball spielt und die ihm am meisten zusagt, also sympathisch ist. Spanien findet er klasse, sagt er, denn die spielen einfach schön und effektiv (zumindest haben sie dies), und wenn er einen Xavi oder einen Iniesta zusieht, dann macht das einfach Spaß. Ghana, auch eine tolle Mannschaft, die spielen einfach zum Spaß und man freut sich mit ihnen.
Aber Deutschland nicht, denn es stört ihn, dass er sofort als "Vaterlandsverräter" betitelt wird, nur wegen seiner Meinung. Es stört ihn, dass beim Public Viewing so viele sogenannte "Fans" sind, die sich aber sonst überhaupt nicht für den Sport interessieren.
Es stört und beschämt ihn zugleich, dass seine eigenen Landsleute eine Hasskampagne gegen Boateng schüren, weil sie wirklich denken, dass er Ballack absichtlich verletzt hätte und sie ihn dafür aufs tiefste rassistisch beleidigen (Stichwort: 82.000.000 gegen Boateng).
In seinem Pass steht nicht: "Du musst für Deutschland sein, denn du bist Deutscher!"


Vaterlandsverräter ist ein doofes Wort. Erst recht, wenn man das bei einem Sportevent benutzt. Gebe ich dir recht. Die "Fans" wollen beim Public Viewing feiern und Spaß haben. Wenn er darauf kein Bock hat, muss er nicht hingehen. Das Boateng Ballack mit Absicht verletzt hat, kann man so oder so sehen. Ich habe da auch meine eigene Meinung, aber das ist hier nicht wichtig. Da gibt es zwei Meinungen. Da kannst du nicht sagen, die haben recht und die unrecht. Das man deswegen eine Person rassistisch beleidigt, ist nicht in Ordnung. Stelle dir mal vor, in Argentinien würde jemand mit dem Image von Boateng Messi verletzen?! Meinst du, was da dann los wäre? In England mit Rooney, Portugal Ronaldo. Spanien Villa, Xavi etc.? Aber was ich damit eigentlich sagen will: Die _Menschen_ sind in dieser Hinsicht auch von den Medien leicht zu beeinflussen. Sicher nicht nur in Deutschland.

Zitat von TabulaRasa:
Ich sage nicht, dass es in anderen Ländern nicht so läuft oder nicht so laufen würde, aber das tut auch nichts zur Sache, denn ich erkläre nur, warum es so viele Leute gibt, die Deutschland nicht mögen. Bevor ihr euch über irgendwelche Leute aufregt, weil sie eben gegen Deutschland sind, dann überlegt doch mal, warum das so sein könnte.


Sicher, Deutschland trägt seinen Teil dazu bei. Bestreite ich auch nicht. Allerdings sind wir hier auf einer deutschen Plattform. Da muss man nicht ständig schreiben, wie scheiße Deutschland ist. Ist doch klar, dass man da auf Widerstand stößt. Wenn diejenigen kein Bock auf das Scheiß Deutschland haben, müssen die auf eine Plattform gehen, die nicht aus Deutschland kommt. Ich gehe ja auch nicht auf eine spanische, türkische etc. Seite und schreibe durchgehend wie scheiße das Land doch ist. Ich bin sicher, dass das dort auch niemand gutheißen würde.

Zitat von TabulaRasa:
Und wie gesagt, ich mag die Nationalmannschaft nicht, gegen das Land an sich habe ich dennoch nichts. Was hat der Fußball denn auch damit zu tun?


Warum genau magst du die Nationalmannschaft jetzt nicht? Weil sie bis jetzt den besten Fußball spielen? Behaupte ich als Mensch, nicht als Deutscher.

Was ich mit diesem Post eigentlich sagen will: Man sollte die einzelnen Personen für sich "scheiße finden" und nicht ein ganzes Land. Wenn 82 Mio. € so wären, könntest du sagen, Deutschland ist scheiße, aber nicht, wenn "nur" beispielsweise 25 Mio. so sind. Wenn du sagen würdest: Deutschland ist scheiße, fühle ich mich natürlich angesprochen, weil ich Deutscher bin. Und warum findest du mich scheiße? Was habe ich dir getan? Nichts, soweit ich weiß.

Und wie gesagt. Viele vergessen hier, auf weiß für einer Seite sie hier sind. Das gehört sich einfach aus Respekt nicht, immer zu sagen, Deutschland ist scheiße.

Der Post war jetzt nicht speziell auf dich bezogen, sondern an die Allgemeinheit.

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Die fünf Sinne: Unsinn, Blödsinn, Stumpfsinn, Schwachsinn, Wahnsinn!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von MARVSTAR_BVB am 05.07.2010 um 01:46 Uhr bearbeitet
Südafrika 2010 WM-Thread |#398
05.07.2010 - 02:22 Uhr
Zitat von TabulaRasa:
Ich muss mich doch tatsächlich immer wieder wundern, warum sich so viele Deutsche darüber aufregen, dass es so viele "Deutschland-Hasser" gibt.

Ich will mal eins klarstellen: Ich hasse Deutschland nicht. Hab ich auch keinen Grund zu, ich lebe hier, hab meine Arbeit, mein Studium, meine Freunde. Alles schön und gut. Aber die Deutsche Nationalmannschaft, die kann ich einfach nicht leiden. War schon immer so. Es hat mich immer wieder aufgeregt, dass sie grottenschlecht spielen und dann in den Turnieren weit kommen. Das sie immer spät ihre Tore schießen. Das sie unansehnlichen Fußball spielen.

Das hat sich seit 2006 Gott sei Dank geändert. Mittlerweile kann ich mich nicht beklagen über die Spielweise, die hat sich erheblich verbessert. Und die Siege gegen England und Argentinien waren auch völlig in Ordnung, geb ich auch gerne zu. Sie stehe zurecht im Halbfinale.

Was mich aber immer noch total zur Weißglut treibt, dass ist diese immer noch vorhandene und meiner Meinung nach auch noch steigende Großkotzigkeit, die bei vielen deutschen Fans vorhanden ist. "Wir schlagen jeden, alle anderen sind schlecht, keiner kann was, T. Müller ist der beste der Welt, etc. pp. Die Spanier? Die hauen wir auch weg! Wir können nur noch Weltmeister werden, weil es ist einfach absolut unmöglich, dass Spanien gegen uns gewinnt. Die haben gegen Paraguay total scheiße gespielt."

Es geht mir hier nicht nur um Spanien, bei den anderen Spielen war es auch nicht anders. Natürlich wird provoziert, von der Seite der Deutschen und von ihren Gegnern. Ein Türke zum Beispiel wird dann ausgelacht, weil ihr Land hat sich ja gar nicht erst qualifiziert und wir sind ja ach so toll. Wird von dem dann erwartet, dass er Deutschland toll finden soll? Da muss sich kein Deutscher darüber aufregen, wenn der für den Gegner der Deutschen ist. Aber nein, er lebt ja in Deutschland, er muss ganz einfach für uns sein, sonst kann er ja zurück in die Türkei. Schwachsinn sowas. Und es ist ganz einfach so, seh ich nahezu jeden Tag, muss auch keiner hier leugnen. Ich sag nicht, dass alle Deutschen so sind, aber es gibt viele, die so denken. Leider.

Diese Verpflichtung, für ein Land zu sein, nur weil man in eben diesem lebt, ist einfach nur ausgemachter Müll meiner Meinung nach. Man kann doch für das Land sein, was einem am meisten zusagt. Ich muss nicht Deutschland-Fan sein, wo steht das geschrieben? Wenn mir die Mannschaft nicht gefällt, dann lass ich es sein.

Ich habe gestern erst mit einem Kollegen gesprochen, der ist auch totaler Fußballfan. Hat selbst 20 Jahre lang gespielt in diversen Vereinen und besitzt über einer Menge Wissen im Fußballbereich. Er ist Deutscher, die Eltern sind Deutsche. Er ist aber kein Deutschland-Fan. Er ist für die Mannschaft, die seiner Meinung nach den besten Fußball spielt und die ihm am meisten zusagt, also sympathisch ist. Spanien findet er klasse, sagt er, denn die spielen einfach schön und effektiv (zumindest haben sie dies), und wenn er einen Xavi oder einen Iniesta zusieht, dann macht das einfach Spaß. Ghana, auch eine tolle Mannschaft, die spielen einfach zum Spaß und man freut sich mit ihnen.
Aber Deutschland nicht, denn es stört ihn, dass er sofort als "Vaterlandsverräter" betitelt wird, nur wegen seiner Meinung. Es stört ihn, dass beim Public Viewing so viele sogenannte "Fans" sind, die sich aber sonst überhaupt nicht für den Sport interessieren.
Es stört und beschämt ihn zugleich, dass seine eigenen Landsleute eine Hasskampagne gegen Boateng schüren, weil sie wirklich denken, dass er Ballack absichtlich verletzt hätte und sie ihn dafür aufs tiefste rassistisch beleidigen (Stichwort: 82.000.000 gegen Boateng).
In seinem Pass steht nicht: "Du musst für Deutschland sein, denn du bist Deutscher!"

Ich sage nicht, dass es in anderen Ländern nicht so läuft oder nicht so laufen würde, aber das tut auch nichts zur Sache, denn ich erkläre nur, warum es so viele Leute gibt, die Deutschland nicht mögen. Bevor ihr euch über irgendwelche Leute aufregt, weil sie eben gegen Deutschland sind, dann überlegt doch mal, warum das so sein könnte.

Und wie gesagt, ich mag die Nationalmannschaft nicht, gegen das Land an sich habe ich dennoch nichts. Was hat der Fußball denn auch damit zu tun?


Nette Post. Mit sehr viel SInn und Verstand geschrieben, und kann das teilweise auch nachvollziehen.

Aber wenn ich lesen muss, wie andere Schreiben man würde sie und ihr Land beleidigen, wennman versuchen würde deutsche Spieler mit ihren Spaniern auf eine Stufe zu stellen, dann frage ich mich was ist denn nun arrogant. Das viele Deutsche darauf anspringen und reagieren ist doch klar.

Nur es ist doch eigentlich klar das mind. 95 % der eigenen Landsleute für ihr Land sein, wer das nicht ist, würde ich nicht als Vaterlandsverrätter bezeichnen, aber nachvollziehen muss ich es auch nicht können.

Nehmen wir dort mal das Beispiele Italien, denn auch da steht jeder zu 100 % zur Squadra Azzura.

Auch in Spanien hat die NM es geschafft, ein Land zu vereinen, in dem sich Fans von RM und dem FC Barcelona abgrundtief verabscheuen, für die Katalanen, zählte selbste eine Zeit lang nur die NM Kataloniens.

Mir geht als Fußballfan genauso das Herz auf, wen ich Spieler wie Villa, Torres Iniesta oder Xavi spielen sehe, da geht bei mir das Fußballherz auf, das finde ich klasse, da ist mir eine Nationalität auch sowas von egal. Gerade von Torres weiß ich was er kann, er ist ein teil meiner Reds, kann ihm kaum was schlechtes gönnen, mag den Kerl einfach, und ehrlich es tut mir weh, wenn ich ihn momentan über den Platz krücken seh.

Aber gleichzeitig geht mir das Herz auf, wenn ich die Art und Weise sehe , wieder der junge Müller Fußball spielt, wenn man den Pass sieht den er auf dem Boden liegend spiel einfach herrlich. Natürlich ist er noch nicht Weltklasse, das war ein Villa mit 20 auch noch nicht, aber wenn er so weiter macht, und nicht in ein tiefes Loch fällt, hat er alle Anlagen dazu in 4-5 Jahren absolute Weltklasse zu seine, und dann auch auf einer Stufe mit einem Villa zu sein.

Wer das Talent dieses Jungen nicht anerkennt, ist in seiner Missgunst gegen Deutschland sehr voreingenommen. Den van Gaal kann aus ihm genau auch das machen, was er in Barcelona, mit einem jungen Xavi und einem jungen Iniesta gemacht hat, nämlich einen Weltklassespieler.

Natürlich gibt es in Deutschland beim Public Viewing eine Menge Pseudo Fußballfans, aber das halte ich für normal, es ist WM, ein Ereignis was einen Monat lang das Weltgeschehen prägt. Das Intresse nimmt nach der Wm bei diesen Leuten wieder ab, und die richtigen Fußballfans können es dann nach dem Wm Finale dann kaum erwarten, das die Bundesliga oder 2.Bundesliga oder die PL oder PD wieder losgeht, denn sie wollen nur eins, den Ball rollen sehen.

Kleine Anekdote zum Abschluß zum Thema Herzblut, mir tut immer noch jedes Auscheiden einer deutschen Mannschaft weh, und da kommen hin un wieder auch Tränen. Das erste Ereignis was ich richtig mitbekommen habe, war die EM 1988 wo Deutschland durch ein Tor von Marco van Basten in der 89.Minute ausgeschieden ist, soviel zum Thema die deutschen machen immer späte Tore, frag mal bei den Bayernfans nach wie sie Barcelona 99 erlebt haben, aber das wird dann immer weggewischt, alles gleicht sich immer wieder aus, so ist der Fußball.

Aber noch mal zurück zur EM 1988, nach dem bitteren Moment muss ich mir dann auch noch mit anschauen, wie ein Herr names Koemann sich dann mit dem deutschen Trikot den Popo abwischt, das dannmal zum Thema respektlosigkeit.

Naja zum Mittwoch nochmal, es wird eine enge Kiste, der bessere wird gewinnen, sind es die Spanier, werde und kann ich fair gratulieren, so bin ich erzogen worden, die Leistung eines besseren anzuerkennen, allerdings befürchte ich das die Sache hier dann wieder eskalieren wird, das ist Schade denn es ist eigentlich ja nur Fußball.

Aber wie heisst es so schön, die Wahrheit liegt auf dem Platz, ich freue mich auf ein schönes Spiel am Mittwoch, ich habe Schwachstellen bei den Spaniern ausgemacht, und die werden auch Jogi Löw und seinem Team nicht verborgen geblieben sein.

•     •     •

Ein Leben lang, MSV ein Leben lang. Wir sind Zebras weiss-blau, Unser Club der MSV

FC Liverpool The Reds You never walk alone!!!!
Südafrika 2010 WM-Thread |#399
05.07.2010 - 10:24 Uhr
Zitat von ginger_ale:
Dein Kollege, der für Spanien ist, sollte vllt. mal eine Runde durch Spanien (wahlweise Italien oder Frankreich) reisen, dort auf öffentlichen Fußball-Veranstaltungen gegen das jeweilige Land sein und am besten den Versuch wagen, dort auf Englisch zu kommunizieren - viel Spaß bei der Läuterung des Deutschland-Bildes. Wie großkotzig z.B englische Medien agieren ist ja auch kein Geheimnis. Überall gibt es solche und solche, dies aber ausgerechnet Deutschland anzulasten verstehe wer will. Woanders ist es nicht besser, im Gegenteil.


Auch wenn wir hier etwas vom Thema abrücken und Gefahr laufen, den Thread vollzuspammen, da musste ich doch einfach an einen Artikel vom Spiegel-Portal "einestages" denken:

http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/11101/allein_unter_feinden.html

Ich glaube, alle, die sich das jetzt durchgelesen haben, zeigen annähernd Verständnis für die beheimatete Kneipengesellschaft und finden es insgeheim putzig: "Oh, so sind sie, die Engländer". Was zeigt uns das: Dass man man der englischen (Fußball-)kultur respektvoll entgegentritt und sich nicht mit länderentlarvenden Schmarmützel Luft verschaffen und die hiesigen Fans piesacken will. Das finde ich auch total in Ordnung. Ich bin natürlich in der Theorie dafür, dass es auch klappt in England im Deutschland-Trikot Fußball zu schauen, würde es aber wohl nie durchziehen. Weil ich irgendwo weiß, dass Fußball schon ein bisschen mehr als "1:0" ist, eben auch ein Gegenüberstellen der (Fußball-)kulturen und dass dort i.d.R. jeder "spielberechtigte" Zuschauer/Einwohner Partei ergreift. Dieses "... die hau'n wir wech"-Gelaber, muss man nicht ernst nehmen, wenn man einigermaßen den Durchblick wahrt, aber das immer wieder auszulegen, hier fährt jemand die Arroganzschiene und Deutschland, Deutschland über alles!, alles andere interessiert uns nicht, das finde ich höchst zweifelhaft. So etwas abzunicken oder mit ähnlicher Polemik zu kontern, sollte doch jedem annähernd frohsinnigem Gemüt leicht fallen. Mit der Nationalmannschaft in Deutschland hat sich eine Konstante aufgebaut, bei diesem Turnier und auch historisch gesehen - wäre ja unschön wenn dies kein Selbstvertrauen gäbe und bei 82 Mllionen Einwohnern hier und da keine Polemik durchschimmern würde.

In diesem Sinne,

haut uns wech!

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"Längst vergessene Fußballspieler" - Teil einhundertsiebzehn, heute:

Markus Wuckel (*05.04.1967)

• 125 × DDR-Oberliga/48 Tore
• 43 × 2. Bundesliga/7 Tore

Geburtsort: Blankenburg + Stationen (u.a.): Stahl Brandenburg (bis 1985) + 1.FC Magdeburg (85-91) + 1.SC Göttingen 05 (91/92) + VfB Oldenburg (92/93) + Arminia Bielefeld (93-95) + Rot-Weiß Essen (95/96) + VfB Leipzig (96/97) + 1.FC Saarbrücken (97/98) + 4 Länderspiele für die DDR + Aktuell: Trainer Arminia Bielefeld (Frauen)
Südafrika 2010 WM-Thread |#400
05.07.2010 - 13:27 Uhr
Ich betone nochmal: Ich habe nichts gegen das Land Deutschland. Wenn es mir hier überhaupt nicht gefallen würde, dann würde ich nicht mehr hier leben. Und ich bringe den Respekt auf, für das Land. Ich besudel nicht Deutschlands Fahne und ich jubel nicht über jedes Tor gegen Deutschland beim Public Viewing. Das kann ich auch zuhause machen, dafür gehe ich nicht an einen Platz, wo tausende von Leuten für Deutschland sind, das ist respektlos in meinen Augen.

Mir ist 100%ig bewusst, dass es in anderen Ländern nicht anders zugeht, mal nicht so schlimm, mal schlimmer. Aber das ist nicht Teil dieser Diskussion, ich sage nochmal: Ich versuche nur zu erklären, warum es vielleicht so viele Leute gibt, die gegen Deutschland sind. Nicht gegen Brasilien oder Argentinien oder wen auch immer. Es geht hier um Deutschland.

Und mir muss auch keiner erklären, wie das in Spanien abläuft. Ich bin Spanier, ich bin da groß geworden und war erst für ein Jahr in meiner Heimat.

Ich wünsche Spanien nur das Beste, ich will, dass sie Deutschland schlagen und Weltmeister werden. Ist auch völlig legitim, ich verstehe ja auch, dass jeder Deutscher dass für eben sein Land will. Nur beschwere ich mich auch nicht über die Spanier, die eben einem anderen Land die Daumen drücken (Stichwort: "Vaterlandsverräter"). Wenn du ein anderes Land bevorzugst, soll mir recht sein. Ich bin ja auch kein Bielefeld-Fan, nur weil ich hier wohne. Ich kann mir meinen Verein doch auch aussuchen.

Bezüglich dem Fahnen besudeln aus eben diesem Post fällt mir gerade noch eine aktuelle Anekdote ein:
Ein paar Straßen weiter von mir hat ein "Fan" Deutschlands eine riesen Deutschland Flagge im Garten hängen. So weit, so gut. Nur hat dieser unter der Deutschland Flagge weitere kleine Flaggen angenäht, eine französische (mit dem Aufdruck "Adieu"), eine italienische ("Arrivederci"), eine englische ("Good-Bye"), eine brasilianische ("Tchau") und eine argentinische ("Adios"). Würd ich niemals machen, ich mache mich nicht lächerlich über andere Länder und missbrauche ihre Flaggen. Hat auch nichts mit "Du verstehst keinen Spaß" zu tun. Sollte Deutschland am Mittwoch gegen Spanien gewinnen und dieser Mensch eine Flagge meines Landes aufhängen, dann hängt die dort nicht lange, dafür kann ich garantieren. Ich verwende die Flagge Deutschlands auch nicht für irgendwelche "Späße".

Es gibt halt immer ***** en, es gibt natürlich welche, die eine unbegründete Abneigung gegen Deutschland haben, egal welcher Nationalität diese sind. Kann ich auch nicht verstehen, genau so wenig wie ich die Leute nicht verstehen kann, die sagen, dass man für Deutschland sein muss, sonst kann man ja in seine Heimat oder wer weiß wo hinfahren.

Mit dem Public Viewing ist mir das klar. Ist meinem Kollegen ja auch klar, der geht da ja auch aus dem Grund nicht hin. Diese Pseudo-Fans will er vermeiden und tut dies auch. In anderen Ländern gibts diese auch? Ist mir bewusst, die gibts überall. Aber wir sprechen nicht von anderen Ländern, es ist mir völlig egal wie das in anderen Ländern aussieht. Immer das Gleiche, warum muss man immer erst auf andere zeigen und sich dann rechtfertigen bevor man sich an die eigene Nase fasst? Das bezieht sich nicht nur aufs Public Viewing, ich spreche halt von Deutschland und nicht von einem anderen Land, habe ich oben ja schon einmal erwähnt.

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