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Thomas Tuchel
Geburtsdatum 29.08.1973
Alter 53
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein England

Thomas Tuchel

23.03.2023 - 22:39 Uhr
Thomas Tuchel |#10501
10.12.2023 - 11:31 Uhr
Zitat von FC-Bayern-UM
Zitat von Olli-Osna

Zitat von Okechukwu3

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Olli-Osna

Zitat von FC-Bayern-UM

Zitat von Vielarbeit2

Zitat von Lothar10

Zitat von FCB-MICHO-ZE

Ich möchte übrigens sogar noch weiter ansetzen und eine Stufe höher Kritik anbringen. In meinen Augen sind die letzten Jahre bei uns nämlich symptomatisch für prinzipielle Probleme im deutschen Fußball. Und ich stelle mir langsam die Frage, woher die kommen. Denn einen Fokus auf Athletik und eine gewisse chaotische Strukturlosigkeit sieht man zumindest in der Offensive bei so ziemlich jedem deutschen Toptrainer. Das haben Tuchel, Nagelsmann und Flick alle im Repertoire. Und nicht nur die drei. Dahinter gibt es auch einige dieser Kandidaten.
Da frage ich mich nun, woher genau kommt das eigentlich? Für mich gibt es da im deutschen Fußball ein prinzipielles Missverständnis bestimmter fußballerischer Abläufe. Ich kann nicht mal genau den Finger genau darauf ausrichten, was es ist. Aber mich beschleicht seit längerem das Gefühl, der Verband habe in seiner gesamten Ausrichtung einen falschen Fokus gelegt, worunter jetzt die Mannschaften leiden, deren Einfluss am "deutschesten" geprägt ist. Dortmund ergeht es ja ähnlich. Und auch dort beharren zumindest Teile der Führung und der Trainer auf ihrem Stil, ziehen keine Alternativen in Betracht und wundern sich darüber, dass die gleichen Probleme stetig fortbestehen.
Und ich frage mich nun, woher bei all diesen Verantwortungsträgern der Glaube kommt, trotz der Ergebnisse und der spielerischen Armut richtig zu liegen und auf einem guten Weg zu sein. Passenderweise ist es das seit kurzem spanisch geprägte Leverkusen, das allen davon läuft und genau die Eigenschaften zeigt, die bei den Teams deutscher Prägung so stark vernachlässigt werden. Komischerweise stellt man bei Dortmund genauso die Mannschaft in Frage, verteidigt den Trainer damit, dass er nichts dafür könne, wenn Profis keine Pässe über kurze Distanzen an den Mann bringen können, wie auch bei uns. Ich finde das auffallend und sehe hier einen negativen Trend.
In meinen Augen hat man strategisch auf das falsche Pferd gesetzt und will das nicht wahrhaben. Daher hängt man sich auch an Dingen wie Mentalität auf. Das ist nicht greifbar und deutlich interpretativerer Natur. Also ein leichtes Argument. Dabei fällt aktuell doch brutal auf, dass es beinahe sämtlichen deutschen und in Deutschland fußballerisch sozialisierten Spielern massiv an Fähigkeiten im Passspiel, Positionsspiel und in der Spielkontrolle mangelt. Da gibt es Wirtz und Kimmich als Ausnahmen. Letzterer hadert aber mit sich selbst und lebt gefühlt an der Realität vorbei.
Ich hoffe daher durchaus, dass Leverkusen da vorne Erfolg hat und möglichst lange so weiter macht, wie aktuell. Denn dann wird man zwangsläufig die inhaltliche Auseinandersetzung mit derem Spiel suchen müssen. Und selbst wenn man sich derer partout verweigert, dürfte das dennoch zumindest indirekt irgendwann wieder bei uns ankommen, Spätestens wenn Begehrlichkeiten bei Alonso bestehen.


Übrigens alles deshalb so nervig und unnötig, weil wir das seit Van Gaal, aber spätestens seit Pep wissen müssten.


Es gab mal ein Interview in der 11Freunde mit einem der Mentoren von Nagelsmann.
Der hat Statistiken angegeben, wo wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass dieser Chaosansatz die Wahrscheinlichkeit für einen Torerfolg deutlich erhöht, also diametral gegenüber dem Ballbesitzansatz.
Er sagt auch wortwörtlich, dass für Pep "Ballverluste Igitt-Igitt sind" und verweist auf Zahlen,
wo der eigene Ballverlust und die direkte Wiedereroberung in der gegnerischen Hälfte der effektivere Weg zum Ziel sind. Das hat auch nichts mit KloppFussball zutun, sondern stellt anscheinend eine eigene Schule dar. Dieser Denkart folgten mMn Flick und auch Nagelsmann, basierend auf wissenschaftlich ausgewerteten Statistiken, so ist zumindestes ein bisheriger Eindruck.
Dieses Interview war sehr aufschlussreich, wenn man die Intention hinter gewissen Matchplänen und Ausrichtungen verstehen will. Das die Folgen so drastisch sind habe aber auch ich nicht erahnt.
Komme nicht auf den Namen von diesem Hernn und konnte ihn auch nicht direkt ergoogeln, aber ich vermute, dass unser Sonder-CL-Gewinn dieser Fraktion Aufwind gegeben hat.
Das ist eine eigene Philosophie, die relativ weit weg vom Gedanken der Spielkontrolle ist und zwar unabhängig von Pep oder Van Gaal. Und nein, es ist nicht Rangnick.

Wer Lust hat oder sich an den Namens des Coaches erinnert, darf das gerne recherchieren und hier posten bzw. ergänzen.


Der Zusatz "wissenschaftlich" hat erst mal keine Bedeutung. Das beschreibt keine endlose Wahrheit oder auch nur einen Wissensstand zum gegebenen Zeitpunkt, sondern hier - meinem Eindruck nach - schlicht die Methode. Ergebnis: Im Zweifel nette Spielerei bzw. ohne nennenswerte Aussagekraft. Denn die Frage, wie "wahrscheinlich" es ist, Tore zu erzielen, ist hier nicht zielführend. Erst einmal kommt es auf die Streuung der Tore über die verschiedenen Gegner an, weil es nicht sinnvoll ist, einmal 8 und beim nächsten Mal kein Tor zu erzielen und blendet den Umstand aus, dass je nach Vorstellung des betreffenden Trainers in bestimmten Situationen auch einfach der Verwaltungsmodus eingeschaltet wird.
Darüber hinaus blendet der vermeintliche Ansatz auch aus, dass es am Ende ganz nach Art der alten Fussballweisheit darauf ankommt, einen Treffer mehr zu erzielen als der Gegner. Was auch bedeutet, systematisch Gegentore zu vermeiden (Gegentreffer sind in einem Fehlerspiel ja gar nicht zu vermeiden, allerdings ist die Erwartung zu minimieren). Ergo ist es ganz neutral betrachtet schon mal die falsche Frage, wie eine "Wahrscheinlichkeit" erhöht werden kann, Tore zu erzielen.

Und das ist dann allerdings auch schon wieder - meiner Meinung nach - Nagelsmann fast in einer nutshell. Er konnte vermeintlich auch "nachweisen", dass Lewandowski mehr oder weniger der springende Punkt für die Vorstellung gegen Villareal war. Was dann dazu führte, dass man den Gedanken aufnahm, Lewandowski tatsächlich zu verkaufen. Ein teurer Spaß. Aber eine Sichtweise, die sicherlich gut begründet war und die man auch vertreten kann. Also auch erst einmal neutral.

Aber der gute Herr, so weit hier richtig wiedergegeben, stellt einen Sachverhalt falsch dar. Guardiola hasst es in der Tat meist, Bälle zu verlieren. Guardiola ist aber auch der erste, der alles versucht und die ganze Mannschaft darauf hetzt, den Ball direkt wiederzugewinnen. Etwas systematischer allerdings als Nagelsmann und Konsorten. Denn im Gegensatz zu dem, was der Kicker - wohl als Auftragsarbeit - an Guardiola vermeintlich monieren konnte, "Konteranfälligkeit", verknüpft nun ausgerechnet Guardiola die schnelle Ballrückeroberung mit Konterabsicherung. Das, was wir seither nie wieder gesehen haben.

Gerade den letzten Punkt, direkte Rückeroberung - hier aber durch die ganze Mannschaft - hat Guardiola in München geradezu perfekt entwickelt. Das hatte hier noch niemand gesehen.


Pep's Fussball basierte halt auch darauf, die Fehlerquote so gering bzw. so planbar wie möglich zu machen. Hoher Ballbesitz, sicheres Passspiel, sehr klare Positionierung und, wie du schon richtig gesagt hast, schnelle Rückgewinnung. Das war und ist für mich, kurzgefasst, der "perfekte" Fussball (Wenn es den einen gibt; ist vielleicht auch Geschmackssache), da er für mich die pure Dominanz ausstrahlt und dazu die sicherste Variante ist, gegenüber dem Umschaltspiel wie auch das Nagelsmannsche Chaos, Punkte in der Liga zu bekommen wie auch zu erspielen, da er dir durch diese erdrückende Dominanz halt gegen 80 - 90% der Mannschaften am besten zum Erfolg führt.
Wir haben zwar damals weniger Tore erzielt als Team wie die letzten Jahre, haben aber kaum welche kassiert. Dadurch war unsere Tordifferenz nicht schlechter bzw. sogar besser. Somit war es brutal schwer für den Gegner überhaupt gegen uns ein Tor zu erzielen, wie es ja heute bei Man City der Fall ist.

Dieser Fussball, auch wenn dieser nicht bis in die Perfektion eines Pep heranreichen würde, muss wieder bei uns eingefügt und wieder das Markenzeichen werden. Wir haben mit dem Umstieg auf das Umschaltspiel bis hin zum Chaos Fussball analog dazu auch mehr Chaos im Verein erhalten, weil unser Fussball nicht mehr so planbar wurde. Er war vielleicht ereignisreicher und es war mehr Aktion dabei, aber ich habe den Spielstil trotz der Erfolge, besonders unter Flick, nie gemocht und werde diesen auch nie mögen. Wir brauchen nicht den schönsten und aktionreichsten Fussball, sondern der uns auf Dauer die Punkte in der Liga sichert. Dies zeigt jetzt auch Leverkusen perfekt, wie es geht und wir wir in Zukunft wieder spielen müssen.

Deshalb steht für mich Tuchel auch gar nicht zur Debatte, auch nicht nach solch ein Spiel. Diese Spiele hatten wir auch in den letzten Jahren und solche Ergebniss sind halt noch auf diesen Chaosfussball zurück zu führen.
Warum?
Weil der Kader kaum Veränderung zur letzten Saison erhalten hat. Mit Laimer kam sogar noch ein Spieler dazu, der kaum zum Fussballstil von Tuchel passt und dieser musste sogar noch passende Fussballer sogar ziehen lassen (Cancelo). Dazu ist der Kader viel zu klein und es fehlen noch wichtige Bausteine im Kader, um den Umbruch weiter vorzuführen (6er, spielstarke MF-Spieler, spielstarke RV/IV).

Ich hoffe, dass auf Tuchel weiter gesetzt wird und der Kader dahingegen umgebaut wird. Und mit den Verpflichtungen von Zaragoza und Irankunda, wie auch den Gerüchten um Wirtz, Zubimendi, Palhinha und Araujo geht es definitiv in die richtige Richtung.


Also entweder habe ich deinen Post nicht verstanden oder du hast dich hier ziemlich vertan. Du wünscht dir doch den Fußball zurück, den wir unter Pep gespielt haben? Dies würde bedeuten, dass wir technisch deutlich besser werden müssen und vor allem, dass unser Passspiel deutlich besser werden muss. Die Pässe müssen schärfer und präziser kommen. Zaragoza, Irankunda und Palhinha haben alle ihre Stärken, zu denen gehört aber ganz sicher nicht das Passspiel. Daher hoffe ich auch, dass wir Zubimendi im Winter schon holen und die Finger von Palhinha lassen. Und ja, ich möchte diesen dominanten und sicheren Fußball auch wieder zurück. Alle haben damals geschmunzelt, als Pep sagte, er wünsche sich 100 Dantes, heute wäre ich schon froh, 2 davon zu haben. Dante wäre aktuell absoluter Stammspieler und Abwehrchef bei uns. Upamecano kann ein guter sein, ist aber immer wieder für Aussetzer gut, gestern auch für eine ganze Serie an Aussetzern.
Kim ist in meinen Augen ein Transferflopp, ich mag seine Spielweise nicht, finde sein Passspiel unterirdisch und werde mit ihm einfach nicht warm. Ich hoffe auf eine schnelle Genesung von de Ligt, der jetzt auch nicht die beste Spieleröffnung hat, aber bei ihm habe ich immer das Gefühl, er führt die anderen und verteidigt nahezu fehlerfrei. Er ist ein Typ!
Die Frage ist ja, ob Tuchel zu genau diesem Fußball überhaupt hin will, denn seine Forderung nach einem echten 6er spricht m.E. nicht dafür bzw es spricht nicht dafür, dass er mit Palhinha einverstanden ist. Gegnerisches Pressing überwindest du mit Palhinha noch weniger als mit Kimmich oder Goretzka. Dies ist auch der Grund, warum ich Zubimendi bevorzuge, der in meinen Augen ein zweikampfstarker Stratege mit guter Technik ist.
Sane, der eine verdammt gute Saison spielt, wäre übrigens für den Pep-Fußball auch weniger prädestiniert, da das Passspiel auch nicht zu seinen Stärken gehört und er auch viele Ballverluste hat.
Mazraoui, der von vielen hier als Schwachstelle ausgemacht ist, wäre für den Pep-Fußball übrigens noch einer der geeigneteren Spieler.
Und eine weitere Frage, die ich mir stelle, ist, warum Tuchel, wenn er diesen Fußball spielen lassen möchte, nicht alles daran gesetzt hat, Cancelo zu halten? Wenn man jetzt mal mit einigen Transfers spielt, müsste dies dann in etwa so aussehen:

---------------------Kane---------------------
Musiala-----------------------------Coman
--------------------Wirtz----------------------
------Kimmich-----Zubimendi-----------
Cancelo-----??------de Ligt---Mazraoui
--------------------Neuer--------------------

Dadurch, dass man wegen mehr Spielkontrolle und Dominanz Sane rauslässt, macht man sich automatisch angreifbar, da Sane ja trotzdem einer der besten Spieler im Kader ist. Das wäre halt schon recht schwierig.


Ich sehe das komplett so wie du. Mir ging es um die Aufzählung der Spieler darum, dass wir insgesamt nach einem besseren Profil suchen. Wir suchen mit Araujo einen spielstarken IV/RV und mit Zubimendi einen spielstarken 6er wie auch mit Zaragoza ein Typ Ribery, der als Spanier sicherlich ein sauberes Passspiel besitzt.

Tuchel wir aber nicht komplett nur auf den Pep Weg agieren. Das erwarte ich auch nicht. Deswegen müssen wir den Kader wieder eine bessere Balance geben, also mehr auf technisch starke Spieler setzen, die ein sauberes Passspiel besitzen.
Palhinha wäre halt für die defensive Stabilität enorm wichtig.

Es ist halt die Frage, reicht eine tiefere Positionierung eines Zubimendi aus, um unsere Absicherung vor der Abwehr zu verbessern oder muss dort ein defensiver Abräumer agieren. Da befürchte ich ehrlicherweise doch, dass wir mit Zubimendi nicht unsere Probleme lösen würden. Falls doch, würde aber der Spanier mit seinem Skillset deutlich besser passen. Rodri bspw. ist ja auch bei weitem kein Abräumer.

Mir geht es darum, dass diese Gnabry's, Davies's etc. weniger werden müssen im Kader und mehr die technisch starken Spieler im Kader Platz nehmen müssen.

Ein Cancelo wurde aus finanziellen Gründen nicht verpflichtet. Das hatte Tuchel so mitgeteilt und gesagt, er hätte ihn gerne behalten.

Mazraoui passt auch gut zum dominanten Fussball, hat aber große Probleme körperlich dagegen zu halten.


Zubimendi sehe ich etwas zweikampfstärker als Kimmich mit besserem Passspiel und besserer Kreativität. Und, was sehr wichtig ist, er scheint äußerst diszipliniert zu sein, hält seine Position und macht nicht ständig Dinge, für die er auf seiner Position nicht verantwortlich ist. Daher sehe ich ihn als absoluten Problemlöser und dank der AK von 60 Mio im Bereich des Möglichen. Ohne diese AK wäre er vermutlich ein potentieller 100 Mio-Transfer nach PL-Maßstäben. Gestern in der Anfangsphase konnte man wieder gut sehen, dass wir ratlos und machtlos sind, wenn der Gegner uns unentwegt presst. Wenn man solche Phasen verhindern kann, dann läuft so ein Spiel auch anders und es macht sich keine Verunsicherung breit.

Hinzu kommt, dass ich nicht finde, dass wir diese Saison viele Gegentore bekommen haben, weil ein reiner DM gefehlt hat, sondern eher, weil wir Fehler im Aufbau gemacht haben. Die meisten Spiele hat unser ZM diszipliniert gespielt.


Nach deiner Beschreibung wäre ich dann ebenfalls für Zubimendi. Er würde auch vom Alter und der dazugehörigen Ablöse auch besser passen als Palhinha.


Palhinha muss im Winter kommen, Zubimendi im Sommer eine Möglichkeit. Eine weitere Halbrunde mit Kimmich und Goretzka ohne Alternativen darf es nicht geben mit den Ansprüchen von Bayern.


Und warum nicht Zubimendi im Winter holen? Ich glaube kaum, dass wir beide für 130 Mio holen werden. Und die AK gilt jederzeit in den Verträgen in Spanien.


Ich habe die letzten Tage schon diese Aufstellung gepostet:

----------------------------------Kane
Musiala------------------------Wirtz--------------------------Sane
----------------Kimmich-------------------Zubimendi
Davies----------Kim-------------------------De Ligt------Araujo
---------------------------------Neuer

Gegen den Ball:

----------------------------------Kane
Davies------Musiala------------------------Wirtz-----------Sane
-------------------------------Kimmich
------------------------------Zubimendi
----------Kim-----------------De Ligt--------------Araujo
---------------------------------Neuer

Das wäre für mich eine sehr gute Balance zwischen Abwehr und Angriff, Körperlichkeit und Spielstärke.

De Ligt wäre der Anker und Fixpunkt in der Zentrale. Auch als Leader ist er für mich sehr wichtig. Besitz auch ein sauberes Passspiel.
Araujo würde halt den RIV geben, der nochmal eine ganz andere Spielstärke mitbringen würde.
Zubimendi wäre die klare 6, die absichert, aber trotzdem den Aufbau mit initiiert und Josh unterstützt. Auch könnte Goretzka besser mit Zubimendi agieren, da der letztere nicht diesen Offensivdrang hätte.
Die offensive wäre mit Wirtz halt extrem Variabel und wir hätten auch ein klaren Spielmacher vorne, der sehr stark Steckpässe spielen kann.
Musiala würde durch Davies abkippen und weiter in die Zentrale rücken. Für mich wäre diese seine perfekte Positionierung, da er genügend Platz hätte, um in den Strafraum zu dribbeln und sein Tempo aufnehmen kann.

Wieviel würde dies Kosten? Sicherlich 250 Mio€ nur für die 3 Spieler im Team, aber für mich wäre es absolut notwendig, diesen Schritt zu gehen, um den Kader dann für Ballbesitzfussball komplett auszurichten.


Ich denke Kimmichs Zukunft liegt in Spanien, liegt bei Barca. Er wird in München und Deutschland mMn nicht mehr glücklich. Zubimendi im Sommer für Kimmich, Palhinha jetzt. Bis zum Sommer wird Tuchel Kimmich brauchen. Egal ob im Mittelfeld oder RV. Er ist Klug genug, seine Stars nicht zu demontieren. Mit Palhinha hat er dann die Option, die er so dringend braucht. Hoffentlich verletzt sich dieser nicht.
Thomas Tuchel |#10502
10.12.2023 - 11:33 Uhr
Als aller erstes sollte mal an der Einstellung wie man in ein Spiel reingeht arbeiten, es kann nicht sein, dass wir 10km weniger laufen und keine Zweikämpfe bestreiten, das ganze Spiel ist schläfrig und körperlos ohne Wille und Tempo. Die Aufstellung ist eh egal, wenn die Einstellung nicht stimmt.
Thomas Tuchel |#10503
10.12.2023 - 11:36 Uhr
Zitat von DennisBergkamp

Als aller erstes sollte mal an der Einstellung wie man in ein Spiel reingeht arbeiten, es kann nicht sein, dass wir 10km weniger laufen und keine Zweikämpfe bestreiten, das ganze Spiel ist schläfrig und körperlos ohne Wille und Tempo. Die Aufstellung ist eh egal, wenn die Einstellung nicht stimmt.

Für so etwas hat man Führungsspieler, die voran gehen, aufwecken und mitreißen. Diese Bayern-Mannschaft hat aber leider keine Führungsspieler. Kimmich lässt sich mit runter ziehen, Goretzka ist sowieso nur Mitläufer. Wenn es mal nicht läuft, lassen sich alle mit runter ziehen.

Es ist ein Umbruch nötig wie 2007, 2012 oder 1998.

1998 haben wir den Kern des Mittelfelds getauscht und das wird jetzt auch wieder nötig sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Klitzpera am 10.12.2023 um 11:38 Uhr bearbeitet
Thomas Tuchel |#10504
10.12.2023 - 11:57 Uhr
Zitat von Klitzpera
Zitat von DennisBergkamp

Als aller erstes sollte mal an der Einstellung wie man in ein Spiel reingeht arbeiten, es kann nicht sein, dass wir 10km weniger laufen und keine Zweikämpfe bestreiten, das ganze Spiel ist schläfrig und körperlos ohne Wille und Tempo. Die Aufstellung ist eh egal, wenn die Einstellung nicht stimmt.

Für so etwas hat man Führungsspieler, die voran gehen, aufwecken und mitreißen. Diese Bayern-Mannschaft hat aber leider keine Führungsspieler. Kimmich lässt sich mit runter ziehen, Goretzka ist sowieso nur Mitläufer. Wenn es mal nicht läuft, lassen sich alle mit runter ziehen.

Es ist ein Umbruch nötig wie 2007, 2012 oder 1998.

1998 haben wir den Kern des Mittelfelds getauscht und das wird jetzt auch wieder nötig sein.

2012 war doch kein Umbruch, das war eine Ergänzung des bestehenden Kerns.
Thomas Tuchel |#10505
10.12.2023 - 12:04 Uhr
Am Ende haben wir bei unserem 13. Spiel in der Liga das erste Mal verloren. Das ist jetzt kein Grund den Trainer anzuzählen oder in den kompletten Panikmodus zu verfallen. Dafür habe ich das auch die letzten Jahre zu oft bei allen anderen Trainern gesehen, die hier waren.

Aber da ist dann auch der Punkt, den mal tatsächlich beachten sollte in der strategischen Ausrichtung. Diese kompletten Systemabdtürze deuten darauf hin, dass im Team was nicht stimmt, vielleicht sind da Einige doch recht satt. Es braucht eine Blutauffrischung, vielleicht sollte die Hierarchie aufgebrochen werden. Das Mittelfeld bietet sich natürlich an, ob jetzt Goretzka oder Kimmich, wer weiß. Persönlich Präferenz bleibt Goretzka out, da bei Kimmich zumindest Hoffnung besteht, dass er zurückkehren kann zu dem was er kann.

Aber jetzt den Trainer wieder loswerden wollen? Ermüdend.
Thomas Tuchel |#10506
10.12.2023 - 12:04 Uhr
Zitat von Becks84

Zitat von Krachbumm-Ente

Zitat von Becks84

Der Torerwartungswert xG ging im Spiel gegen Frankfurt 1,85 zu 2,59 für uns aus.
Kein gutes Spiel, aber mit leichter Überlegenheit für uns. Insgesamt voll in Ordnung.
Laut dieser Statistik.


Frankfurt hat nach dem 1:0 gefühlt jeden Fehlpass mit einem Gegentor bestraft. Die Leistung war schlecht, aber hinzu kam eben noch, dass alles gegen die Mannschaft lief. Beim Supercup gegen Leipzig war es ähnlich.

Man kann dieses Spiel verlieren wenn nichts läuft. Allerdings sind 5 Gegentore vollkommen inakzeptabel. Einem FC Bayern darf das nicht passieren, nur ist es mittlerweile zu einer Regel geworden. Eine Klatsche pro Jahr seit 2019.

Unabhängig von der Tabellensituation würde ich mir wünschen, dass es intern richtig laut wird nach solchen Niederlagen. Da muss es ums Prinzip gehen. Egal wie schlecht es läuft, so hoch zu verlieren, ist verboten.


Ich wünsche mir auch, dass man derartige Niederlagen als absolutes No Go sieht.
Mir hat gestern total ein Aufbäumen der Mannschaft gefehlt. War man das letzte Jahrzehnt mal so hinten, dann hast du nach der Pause wütende Angriffe gesehen und der Gegner konnte nur mit viel Glück was holen. Zumal wir ausgeruht waren.

Andererseits finde ich die Statistik schon spannend. Unterstellt man dieser Erwartungswert wird sauber errechnet, würde das bedeuten, dass alles gestern ein statistischer Ausreißer iSv Zufall war und wir ein Spiel völlig im Normbereich abgeliefert haben.

Seit ca. einem Jahrzehnt gibt es immer wieder mal solche Ergebnisse auch guter Mannschaften, bspw. das 1:7 von Brasilien gg. die N11, das 2:8 von Barca gg. uns oder das 0:6 der N11 gg. Spanien. Wenn früher so ne Mannschaft nen schwachen Tag mit fehlender Anspannung etc. hatte, ging es vllt. 0:3 aus, das war s dann i.d.R. MMn wegen des üblich gewordenen hohen Pressings, damit stehen die Gegner halt immer schnell vor dem Tor. Heute würden wir gegen Lyon nicht 0:3 verlieren, wie 2001, sondern 1:6 o.ä.

Edit: xG sagt ja noch nix über so was wie Anspannung aus, sondern über Abschlusspositionen. Wenn die Stürmer beim Abschluss voll bei der Sache sind oder aber die Verteidiger, werden aus den xG dann echte Tore oder Nicht-Gegentore.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von username am 10.12.2023 um 12:09 Uhr bearbeitet
Thomas Tuchel |#10507
10.12.2023 - 12:09 Uhr
Zitat von username

Zitat von Becks84

Zitat von Krachbumm-Ente

Zitat von Becks84

Der Torerwartungswert xG ging im Spiel gegen Frankfurt 1,85 zu 2,59 für uns aus.
Kein gutes Spiel, aber mit leichter Überlegenheit für uns. Insgesamt voll in Ordnung.
Laut dieser Statistik.


Frankfurt hat nach dem 1:0 gefühlt jeden Fehlpass mit einem Gegentor bestraft. Die Leistung war schlecht, aber hinzu kam eben noch, dass alles gegen die Mannschaft lief. Beim Supercup gegen Leipzig war es ähnlich.

Man kann dieses Spiel verlieren wenn nichts läuft. Allerdings sind 5 Gegentore vollkommen inakzeptabel. Einem FC Bayern darf das nicht passieren, nur ist es mittlerweile zu einer Regel geworden. Eine Klatsche pro Jahr seit 2019.

Unabhängig von der Tabellensituation würde ich mir wünschen, dass es intern richtig laut wird nach solchen Niederlagen. Da muss es ums Prinzip gehen. Egal wie schlecht es läuft, so hoch zu verlieren, ist verboten.


Ich wünsche mir auch, dass man derartige Niederlagen als absolutes No Go sieht.
Mir hat gestern total ein Aufbäumen der Mannschaft gefehlt. War man das letzte Jahrzehnt mal so hinten, dann hast du nach der Pause wütende Angriffe gesehen und der Gegner konnte nur mit viel Glück was holen. Zumal wir ausgeruht waren.

Andererseits finde ich die Statistik schon spannend. Unterstellt man dieser Erwartungswert wird sauber errechnet, würde das bedeuten, dass alles gestern ein statistischer Ausreißer iSv Zufall war und wir ein Spiel völlig im Normbereich abgeliefert haben.

Seit ca. einem Jahrzehnt gibt es immer wieder mal solche Ergebnisse auch guter Mannschaften, bspw. das 1:7 von Brasilien gg. die N11, das 2:8 von Barca gg. uns oder das 0:6 der N11 gg. Spanien. Wenn früher so ne Mannschaft nen schwachen Tag mit fehlender Anspannung etc. hatte, ging es vllt. 0:3 aus, das war s dann i.d.R. MMn wegen des üblich gewordenen hohen Pressings, damit stehen die Gegner halt immer schnell vor dem Tor. Heute würden wir gegen Lyon nicht 0:3 verlieren, wie 2001, sondern 1:6 o.ä.


Für mich liegt dieses abschiessen der Gegner auch mit in der Trainer Schule begründet die Flick, Nagelsmann und zB auch Toppmöller gemein haben.
Diese Art von Fußball ist, wenn es denn mal läuft, prädestiniert dafür den Gegner auseinander zu schrauben.

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Der Arjens hats gemacht....

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fred-Perry am 10.12.2023 um 12:10 Uhr bearbeitet
Thomas Tuchel |#10508
10.12.2023 - 12:14 Uhr
Zitat von Fred-Perry
Zitat von username

Zitat von Becks84

Zitat von Krachbumm-Ente

Zitat von Becks84

Der Torerwartungswert xG ging im Spiel gegen Frankfurt 1,85 zu 2,59 für uns aus.
Kein gutes Spiel, aber mit leichter Überlegenheit für uns. Insgesamt voll in Ordnung.
Laut dieser Statistik.


Frankfurt hat nach dem 1:0 gefühlt jeden Fehlpass mit einem Gegentor bestraft. Die Leistung war schlecht, aber hinzu kam eben noch, dass alles gegen die Mannschaft lief. Beim Supercup gegen Leipzig war es ähnlich.

Man kann dieses Spiel verlieren wenn nichts läuft. Allerdings sind 5 Gegentore vollkommen inakzeptabel. Einem FC Bayern darf das nicht passieren, nur ist es mittlerweile zu einer Regel geworden. Eine Klatsche pro Jahr seit 2019.

Unabhängig von der Tabellensituation würde ich mir wünschen, dass es intern richtig laut wird nach solchen Niederlagen. Da muss es ums Prinzip gehen. Egal wie schlecht es läuft, so hoch zu verlieren, ist verboten.


Ich wünsche mir auch, dass man derartige Niederlagen als absolutes No Go sieht.
Mir hat gestern total ein Aufbäumen der Mannschaft gefehlt. War man das letzte Jahrzehnt mal so hinten, dann hast du nach der Pause wütende Angriffe gesehen und der Gegner konnte nur mit viel Glück was holen. Zumal wir ausgeruht waren.

Andererseits finde ich die Statistik schon spannend. Unterstellt man dieser Erwartungswert wird sauber errechnet, würde das bedeuten, dass alles gestern ein statistischer Ausreißer iSv Zufall war und wir ein Spiel völlig im Normbereich abgeliefert haben.

Seit ca. einem Jahrzehnt gibt es immer wieder mal solche Ergebnisse auch guter Mannschaften, bspw. das 1:7 von Brasilien gg. die N11, das 2:8 von Barca gg. uns oder das 0:6 der N11 gg. Spanien. Wenn früher so ne Mannschaft nen schwachen Tag mit fehlender Anspannung etc. hatte, ging es vllt. 0:3 aus, das war s dann i.d.R. MMn wegen des üblich gewordenen hohen Pressings, damit stehen die Gegner halt immer schnell vor dem Tor. Heute würden wir gegen Lyon nicht 0:3 verlieren, wie 2001, sondern 1:6 o.ä.


Für mich liegt dieses abschiessen der Gegner auch mit in der Trainer Schule begründet die Flick, Nagelsmann und zB auch Toppmöller gemein haben.
Diese Art von Fußball ist, wenn es denn mal läuft, prädestiniert dafür den Gegner auseinander zu schrauben.
Zum Thema "laut in der Kabine nach solchen Niederlagen" - ich bezweifle, dass die in der Kabine irgendetwas sagen. Darüber hinaus habe ich auch mal gelesen, dass die Spieler keine Kritik mögen und lieber gerne motiviert werden möchten. Das ist ein Versager-Haufen da drin, es tut mir am meisten für Kane Leid, dass er sich mit so unprofessionellen umgeben muss.
Thomas Tuchel |#10509
10.12.2023 - 12:24 Uhr
Zitat von Chris95n
Das ist ein Versager-Haufen da drin, es tut mir am meisten für Kane Leid, dass er sich mit so unprofessionellen umgeben muss.


Naja, ich denke wenn Kane der Führungsspieler ist den viele in ihm sehen, dann ist es AUCH an ihm die Mannschaft durchzurütteln, sowas gehört auch zu Topp Stars dazu.
Aber in der Bayern Mannschaft gibt es wohl zu festgefahrene Strukturen bei bestimmten Mannschaftsteilen, da traut sich keiner ran, nicht mal die Bayern Führung.
Und Kane hat ja keiner gezwungen zu Bayern zu gehen, also muss er auch niemanden leid tun, er selbst wird das sicher auch nicht wollen.
So ganz unbekannt war ihm die interne Situation bei Bayern auch nicht.

•     •     •

Walter: ÜBERTRETEN!!
Smokey: Hä?
Walter: Tut mir leid, Smokey, du warst über der Linie, das war ein Foul.
Smokey: Ach Blödsinn, schreib ´ne 8 auf.
Walter: Äh, entschuldige bitte, schreib 0 auf, der nächste ist dran.
Smokey: Blödsinn Walter. Schreib ´ne 8 auf, Dude.
Walter: Smokey, wir sind hier nicht in Vietnam, wir sind beim Bowling, da gibt es Regeln.
Thomas Tuchel |#10510
10.12.2023 - 12:34 Uhr
Desaströses Auftreten, das man auch zwingend mit Tuchel in Verbindung setzen muss. Warum spielen Choupo und Coman so häufig, obwohl wir deutlich bessere Alternativen haben? Was soll überhaupt diese Schwachsinnsidee, Choupo in die Startelf zu nehmen, damit wir im Mittelfeld dann immer ein Mann weniger sind und Kane sich auch nicht das Spiel einschalten kann, weil er sich mit Choupo dann nur auf den Füßen stehen würde? Warum sollen unsere AV in der zweiten Hälfte in das OM rücken, wenn unsere IV offensichtlich Probleme mit dem Spielaufbau haben? Es ist doch völlig klar, dass es bei Ballverlust dann lichterloh brennt, wenn die AußenVERTEIDIGER nicht verteidigen, weil sie viel zu offensiv stehen.

Pokalaus gegen Saarbrücken, nur zweiter Tabellenplatz, Klatsche bei Frankfurt, die zuvor 4 Spiele in Folge verloren haben. Für sowas wurden Trainer schon rausgeschmissen.
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