Trainerkarussell! 2.0
09.12.2013 - 21:01 Uhr
29.05.2015 - 02:39 Uhr
Quelle: www.kicker.de
"Ich habe dem Verein gesagt, dass ich mich auf die nächsten beiden Spiele konzentrieren möchte. Dann sehen wir weiter."
...
Doch ausgerechnet der Trainer selbst gab zu verstehen, dass seine Ausstiegsklausel für eine Ablösesumme von angeblich einer Million Euro "jederzeit aktiviert werden kann".
Nochmal etwas zusammengefasster jetzt auch beim Kicker ...
Doch ausgerechnet der Trainer selbst gab zu verstehen, dass seine Ausstiegsklausel für eine Ablösesumme von angeblich einer Million Euro "jederzeit aktiviert werden kann".
29.05.2015 - 03:04 Uhr
Zitat von Hallocarola
Ich glaube schon, daß bei Schalke auch zukünftig öfter kurzfristig der Trainerposten frei sein wird, das ist doch bereits Tradition.
Ebenso wie der Managerposten, auch hier werden wir in Zukunft noch viele Gesichter sehen
Solange Schalke von eitlen, selbstgefälligen und ahnungslosen Sonnen - jetzt Wurst- königen regiert wird,
kann man darauf wetten.
Zitat von michi6486
Nach den letzten Aussagen von Wilmots wirkt es schon sehr weit. Wenn er es nicht wollen würde hätte er es klar gesagt. So wie er es gesagt hat, würde er nur den Unmut vieler Belgier auf sich ziehen weil es wirkt als ob ihm sein Posten nicht wichtig ist. Deswegen in der Annahme das es bereits Gespräche gab hat er schon angeteasert das er gehen würde. Anders könnte ich solche Aussagen nicht nachvollziehen, da sich Belgien im Moment in einer wichtigen Phase befindet, so kurz vor der EM.
Wilmots als Trainer..... Auf der einen Seite bringt er an Ausstrahlung absolut alles mit was man will, Photogen, nicht so wie der Keller, Fan Liebling deer seit Stevens seines gleichen sucht und ordentlich emotion, gegenteilig zu RDM. Was seine Qualitäten angeht kann man unmöglich schlussfolgern, da er kaum Erfahrung mit Vereinsmannschfaten hat. Die Leute die behaupten er hättemit Belgien nur durch die Klasse der Spieler erfolg, irren sich. Wenn man sieht was wir füreinen Kader haben, Mit jeder Position Top ausgestattet und es lief trotzdem eher mau. Wenn Wilmots )( angenommen er wird es) es schaffen würde unsere Mannschaft wieder zu einem richtigen Team zu machen stellt sich der Erfolg von selst ein, dafür ist Schalke einach gut genug, mitweltmeistern Höwedes , Draxler vorne Hunter, einemMeyer, Farfan, Goretzka und co. RDM war finde ich der richtige Trainer zum falschen Zeitpunkt, ich hätte ihm noch einiges zugetraut, aber das Umfeld war zu heiß und ruhe hat man auf Schalke nicht. Wilmots kennt Schalke und hat es gelebt, er weiß was gebraucht wird und wie. Die Mannschaft braucht im Moment weniger einen Taktiker sondern eher einen Motivator.
Außerdem wäreeine Connection nach Belgien geil, weil es da viele Talente gibt.
Fazit: Ich geb dem Wilmots Gerücht 70%. Wenn Wilmots irgendwann mal Schalke trainieren will MUSS er jetzt zuchlagen, da nächstes Jahr EM istund wer weiß schon wann der nächste Trinerposten auf Scalke frei wird. Ich glaube auch das er der richtige wäre.
Nach den letzten Aussagen von Wilmots wirkt es schon sehr weit. Wenn er es nicht wollen würde hätte er es klar gesagt. So wie er es gesagt hat, würde er nur den Unmut vieler Belgier auf sich ziehen weil es wirkt als ob ihm sein Posten nicht wichtig ist. Deswegen in der Annahme das es bereits Gespräche gab hat er schon angeteasert das er gehen würde. Anders könnte ich solche Aussagen nicht nachvollziehen, da sich Belgien im Moment in einer wichtigen Phase befindet, so kurz vor der EM.
Wilmots als Trainer..... Auf der einen Seite bringt er an Ausstrahlung absolut alles mit was man will, Photogen, nicht so wie der Keller, Fan Liebling deer seit Stevens seines gleichen sucht und ordentlich emotion, gegenteilig zu RDM. Was seine Qualitäten angeht kann man unmöglich schlussfolgern, da er kaum Erfahrung mit Vereinsmannschfaten hat. Die Leute die behaupten er hättemit Belgien nur durch die Klasse der Spieler erfolg, irren sich. Wenn man sieht was wir füreinen Kader haben, Mit jeder Position Top ausgestattet und es lief trotzdem eher mau. Wenn Wilmots )( angenommen er wird es) es schaffen würde unsere Mannschaft wieder zu einem richtigen Team zu machen stellt sich der Erfolg von selst ein, dafür ist Schalke einach gut genug, mitweltmeistern Höwedes , Draxler vorne Hunter, einemMeyer, Farfan, Goretzka und co. RDM war finde ich der richtige Trainer zum falschen Zeitpunkt, ich hätte ihm noch einiges zugetraut, aber das Umfeld war zu heiß und ruhe hat man auf Schalke nicht. Wilmots kennt Schalke und hat es gelebt, er weiß was gebraucht wird und wie. Die Mannschaft braucht im Moment weniger einen Taktiker sondern eher einen Motivator.
Außerdem wäreeine Connection nach Belgien geil, weil es da viele Talente gibt.
Fazit: Ich geb dem Wilmots Gerücht 70%. Wenn Wilmots irgendwann mal Schalke trainieren will MUSS er jetzt zuchlagen, da nächstes Jahr EM istund wer weiß schon wann der nächste Trinerposten auf Scalke frei wird. Ich glaube auch das er der richtige wäre.
Ich glaube schon, daß bei Schalke auch zukünftig öfter kurzfristig der Trainerposten frei sein wird, das ist doch bereits Tradition.
Ebenso wie der Managerposten, auch hier werden wir in Zukunft noch viele Gesichter sehen
Solange Schalke von eitlen, selbstgefälligen und ahnungslosen Sonnen - jetzt Wurst- königen regiert wird,
kann man darauf wetten.
Ich brech jetzt mal ne Lanze und behaupte das Schalkes Vereinsführung gar nicht so scheiße ist. Der Tönnies is für mich alternativlos. Wer soll esdenn machen? Er mag seine Kanten haben, aber er ist Schalker und das kann man ihm nicht nehmen. Er hat Schalke geholfen als es fast ganz dunkel wurde und er hat gute Kontakte zu Gazprom. Man kann es mögen oder nicht, aber welcher andere Sponsor würde Schalke denn sonst so viel Kohle zahlen? Wir brauschen halt das Geld.
Und Heldt . Allzuviele Fehler hat er für mich jetzt nicht gemcht.Ok es gab ein paar Enten zum Beispuel Obasi, aber einen Sam für 2,5 aus B04 war sehr logisch und auch ein Boateng der für 10mio kam. Im ersten Jarh war er enor am Erfolg beteligt und auch im 2ten Jahr hat er den einen oder anderen Punkt gebracht, man denke an das BMG Spiel oder gg Stuttgart. Wenn er ihn für 5-8 wieder loswird, kann man nur bedingt von einem Missverständnis sprechen. Oder Szalai kam für 8mio hat eine ordentliche Saison gespielt einige wichtige Tore gemacht und ging für 6mio dann wieer weg. UnterdemStrich ein gutes Ergebnis, keine Glanzleistung aber man konnte ihm nichts vorwerfen. Selbe wie Neustädter. kam Ablösefrei aus BMG hat im ersten Jahr super gespelt sogar in die n11 kam er. im 2ten jahr war es nicht mehr ganz so gut aber es ging noch jetzt im dritten war es flaute, aber ein Fehleinkauf, mitnichten. Höger kam für 2 kio aus Aachen. wer wll sagen das das nicht für die Verhältnisse ein guter kauf war. Man würde heue locker bis zu 6 für ihn kriegen. Hat Nastasic geholt der in meinen Auen noch richtig gut werden kann und mir bis hierhin schon seh zugesagt hat. Hat Goretzka geholt was angesichts der Konkurreznz ein Meisterstück war. Er hat Fährmann Ablösefrei zurückgeholt! Moting ablösefrei, was er kann hat man gesehen und wenn es wieder läuft bringt auch er wieder leistung.
Viel Verträge verälngert (Höwedes,Farfan,Hunter,Draxler,Meyer,..). Jugendtalente langfristig an den Verein gebunden. Spieler dir nicht verkauft werden wollten, wurden es bis uf Neuer nicht un von dem haben wir mehr als nur ordentlich kassiert.
Einziges Manko war finde ich die Trainerwahl, die nur mäßig lief, aber alle trainer hatten ihre Argumente und wenn es dann nicht läuft kann man nur schwer ihn verantwortlich machen. Man sollte nicht vergessen ds wir vor diesem Jahr 3 mal CL gespielt haben, Verinsrekord und das obwohl wir Schuldenabbau betreiben. Wenn man mit Magth vergleichtder 60 Spieler holt von denen 3-4 gut sind oder iéinem Möller der einfach ein Stümper ist dann sehe ich schon einen ordentlichen Sprung nach vorne.
Schalke lebt und brennt. Das ist schön und macht den verein einzigartig, aber es gibt hier leider auch zuviele Leute die sofort Köpfe rollen sehen wollen und dann die Objektivität verlieren und vergessen auf die Umstände zu schauen. Es ist nicht der Mnager, der Aufstellt und die Mannschaft spielen lässt, der Manager stelt den Kader auf und der ist bei uns sehr beachtlich.
Wer wäre den alternative Metzelder oder Kahn? Ok sind beides Typen die man mag oder nicht und beide bisweilen mit sehr professionellem Auftreten, aber beide haben keine Erfahrung in diesem Bereich und leben von ihrem Namen. Und jetzt ml im Ernst. Auf Schalke Kopfüber in Bienennest springen bevor mn nur einen Tag bezahlte Tätigkeit als manager hatte macht einfach keiner. Andere gute Manager sind irgendwo eingestellt
Heldt ist scher nicht unbeteiligt, kann aber meines erachtens am wenigsten ander misere eswar die Teamchemie zwischen dem Tainerteam und den Spielern untereinander die nicht gepasst hatte.
29.05.2015 - 06:16 Uhr
Das ist das Problem unserer Gesellschaft man wird schnell bei schlechten Sachen beschimpft aber wenn einer was gut macht wird es kaum bemerkt. Sehe das genauso wie du. Die Transfers waren nicht alle schlecht und sind bei weitem nicht so schlimm als einen Henrich Mchitarjan für über 20 Mio zu kaufen. Deshalb schrieb ich ja hier auch das es egal ist welchen Trainer heldt holt sobald er ein paar Spiele verliert wird gesagt wie konnte der den denn holen. Auch wenn es der lewandowski wäre der ja von vielen der Wunschtrainer ist. Die selben Fans die ihn dann gefordert haben würden bei Misserfolg brüllen wie konnte er so einen unerfahrenen Trainer holen.
29.05.2015 - 06:38 Uhr
Morgen liebe Schalker, da man jetzt vieles verschiedenes hört von Willy.. Was lässt er jetzt spielen? Eher den K(r)ampf von der WM oder lässt er schön und ordentlich nach vorne spielen?
29.05.2015 - 07:10 Uhr
Guck mal eine oder 2 Seiten weiter hinten.
29.05.2015 - 07:25 Uhr
Habe die letzten Tage hier mal öfters reingeguckt, v.a., weil natürlich Marc Wilmots hier seit einigen Tagen ja zur Diskussion steht. In erster Linie freud es mich zu lesen, dass Wilmots auch weiterhin noch recht beliebt zu sein scheint, unabhängig ob man in als Trainer präferiert oder nicht. Habe mir jetzt nicht jeden Beitrag intensiv durchgelesen, aber hängen geblieben sind durchaus die Beiträge von elias, S04addict und tobi_tight, deren Beiträge teilweise anderer Ansicht gewesen sind bezüglich Wilmots, aber im Grunde allesamt durchaus lesenswert waren. Sicherlich gabs noch andere gute Beiträge, die mir jetzt ad hoc nicht mehr einfallen. Das sei mir hoffentlich verziehen.
Bevor ich meinen Senf zu Wilmots/Belgien/Schalke-Thematik abgebe möchte ich vorab gerne noch was klarstellen:
Ich weiß nicht ob ich es bei euch oder in einem anderen Thread gelesen habe aber nur der Vollständigkeit halber: Wilmots war in seinem bisherigen Leben schon einmal Vereinstrainer und damit meine ich nicht das kurzzeitige Intermezzo bei euch vor über 10 Jahren. In der Saison 2004/2005 war er damals beim belg. Erstligisten St. Truiden für 8 Monate angestellt. Sportlich lief es damals durchwachsen. Wilmots, soweit ich mich erinnere, hatte zur damaligen Zeit immer wieder interne Querelen mit dem damaligen Sportdirektor von St. Truiden(Guy Mangelschots), die wohl neben der kurzzeitgen sportlichen Krise am Ende, hauptverantwortlich für seinen Abgang waren. Man warf ihm u.a. vor auf die falschen Spieler gesetzt und ebenso taktisch falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Wilmots entgegnete dem Ganzen mit der Aussage, dass es zwischen ihm und dem damaligen Sportdirektor Unstimmigkeiten gegeben hat und der damalige Chef, ein gewisser Roland Duchâtelet, sich am Ende dann gegen Marc ausgesprochen habe. Wie das ganze detailliert ablief weiß ich leider nicht mehr, da das Ganze mittlerweile ja auch schon über 10 Jahre her ist. Ich tippe darauf, dass es am Ende ein Machtspiel zweier Alphatiere war, indem Wilmots den Kürzeren gezogen hat. Sportlich würde ich dieses "scheitern" jetzt nicht so hoch hängen, v.a. wenn ein gewisser Duchâtelet im Spiel ist(@elias weiß wovon ich rede
). Selbst als Standard-Sympathisant und regelmäßiger Zuschauer der belg. JL müsste ich heuer noch die Transfermarkt-Datenbank aufrufen um mich genau zu vergewissern wieviele Trainer Duchâtelet in dieser Saison bei Standard gefeuert hat. Es waren 3 und zur kommenden Saison kommt wieder ein neuer Mann
.
Nun zur Spielphilosophie Belgiens in den letzten 3 Jahren:
- Vor der WM 2014:
Der User S04addict hat sich da viel Mühe gemacht(Danke!) und vieles was er schreibt sehe ich genauso bis eben auf einen entscheidenden Punkt.
Belgiens Spielweise war vor der WM 2014 ganz klar fokussiert auf das Umschaltspiel. Effektives Ballbesitzspiel hat es dort weniger gegeben, mit Ausnahme der Spiele gegen nominell schwächere Gegner, die sich im Grunde zwangsläufig hinten rein gestellt haben. Das war aber alles eher ein "gewungenes" bzw. ein vom Gegner auferlegtes Ballbesitzspiel, mit dem sich unsere Mannschaft nicht immer einfach getan hat. Da waren durchaus auch taktische Mängel innerhalb der Spiele zu erkennen, wobei ich das Team und auch Wilmots etwas in Schutz nehmen muss, da die meisten Jungs noch sehr jung waren/sind, es kaum Blockbildungen innerhalb der belg. NM gab/gibt und darüber hinaus innerhalb einer NM gewisse einstudierte Mechanismen, aufgrund der kurzen Zeit die man nur zusammen ist, schwieriger umzusetzen sind als bei einem Verein.
Gerade in den Heimspielen vor der WM 2014 hatte Belgien gegen diszipliniert und kompaktstehende Gegner immer große Probleme gehabt Lösungen zu finden. In den Heimspielen gegen Japan, Kolumbien, Mazadonien, Serbien, Kroatien,Wales und Schottland gelangen Belgien 9 Tore. 5 dieser Treffer resultierten aus Standards, 1 aus dem Umschaltspiel heraus und 3 Treffer aufgrund individueller Leistungen von Einzelspielern oder eben aus dem Spiel zwangsläufig resultierenden Ereignissen wie zb. einem Einwurf. Herauskombiniert wurde tatsächlich kein einziger Treffer in diesen Begegnungen!
In den Auswärtsspielen gegen die stärkeren Mannschaften wie Serbien(0-3) oder Kroatien(1-2) vielen zb. alle 5 Tore aufgrund von schnellen Ballgewinnen und daraus resultierenden Umschaltsituationen.
- Belgien bei der WM 2014 in Brasilien:
Mit dem nackten Ergebnis, also dem Viertelfinale, konnte man in Belgien durchaus zufrieden sein und ich glaube, dass die meisten Belgier sogar stolz auf unser Team waren. Nach 12 Jahren hatte sich unser kleines Land endlich wieder für ein großes Turnier qualifiziert und hat ein Team an den Start gebracht, mit dem sich in Belgien wirklich jeder identifizieren konnte. DAS ist zb. ein Verdienst unseres "Noch"-Coaches Marc Wilmots.
Ich habe die teils harte Kritik an unserer NM nie verstanden. Klar kann man von einem WM-Triumph träumen, das ist legitim, aber wer ernsthaft erwartet hat, dass unsere NM um den Titel streitet, der muss tatsächlich bescheuert sein. Verzeiht diese Wortwahl, aber anders kann man es mMn. nicht sagen.
Bei allem vorhandenen Talent muss eben auch klar sein, dass Belgien nicht vgl. ist mit Mannschaften wie zb. Deutschland, Spanien oder Frankreich, die nicht nur über deutlich mehr Turniererfahrung sondern auch über einen größeren Spielerpool an talentierten Jungs verfügen als unser Land.
Das wir uns für diese WM qualifiziert haben, vorab eine beeindruckende WM-Quali abgelegt haben, über solch tolle und talentierte Jungs verfügen und aktuell 3. der Weltrangliste sind, ist auch ein weiterer Verdienst von Wilmots! Man sollte und darf dieses nicht als selbstverständlich ansehen, v.a., wenn man vorher fast 2 Jahrzehnte auf sportlichen Erfolg gewartet hat.
- Die Spiele/Spielweise bei der WM 2014:
Dieser Punkt wird von der breiten Öffentlichkeit durchaus sehr kritisch gesehen. Teilweise auch zu Recht wie ich finde. Dennoch sollte man hier differenzieren:
In der Gruppe H traf Belgien auf Algerien, Russland und Südkorea.
Auf den 1. Blick eine durchaus machbare Gruppe und wenn man nur die Kader der jeweiligen Mannschaften miteinander vergleicht, müsste man zu der Schlussfolgerung kommen, dass Belgien sich dort klar durchsetzen müsste, was schlussendlich ja auch passiert ist mit 3 Siegen aus 3 Spielen.
Nicht sexy aber erfolgreich, so könnte das Motto für Belgiens Darbietungen in der Gruppenphase lauten.
Gegen Algerien traf man auf ein Team, welches für viele eine Unbekannte war. Es zeigte sich während den 90 Minuten, dass dieses Team taktisch sehr gut eingestellt war durch ihren Trainerfuchs Vahid Halilhodzic, hinten sehr dicht und kompakt verteidigte und mit ihren schnellen Offensivspielern(u.a. Brahimi) immer wieder versuchte Nadelstiche zu setzen. Es dauerte dann bis zur 70. Minute, bis Belgien endlich den Bann brechen konnte durch einen Kopfballtreffer von Marouane Fellaini. Mertens zog dann 10 Minuten später mit dem 2-1 Siegtreffer(Tor nach einer Umschaltbewegung
) nach.
Spielerisch war das keine gute Darbietung unseres Teams, was natürlich auch an einer starken algerischen Mannschaft lag. Dennoch konnte man in diesem Spiel gut erkennen, wo die ursächlichen Probleme unseres Teams lagen. Aus meiner Sicht waren das: die fehlende systemtaktische Variabilität sowei fehlende Kreativität in statischen Situationen und das trotz eines de Bruyne´s und eines Eden Hazard´s.
Gegen die Russen wars beinahe das gleiche Bild. Herauskombinierte Torchancen? Mangelware. Selbst wenn der ein oder andere Spieler in einem Formtief war und die Russen vorher seit einem Jahr unbesiegt waren, darf dieses bei unserem Potential keine Ausrede sein. Da ist dann mMn. auch ein Trainer gefordert innerhalb des Spiels taktische Veränderungen zu übernehmen. Passiert ist dieses leider nicht und wir konnten uns glücklich schätzen, dass wenigstens Wilmots "goldenes Händchen" in den Spielen funktionierte. Auch wenn ich Wilmots, wie oben schonmal aufgeführt, auch gerne mal in Schutz nehmen möchte/muss, in diesen Bereichen kann man mMn. von einem Coach eben auch etwas mehr erwarten als das gezeigte. Nur mit Motivation und Glück gewinnst du am Ende keinen Blumentopf, um es mal etwas überspitzt zu formulieren.
Das Spiel gegen Südkorea incl. Einschätzung schenke ich mir mal(spielte eh die B-Elf).
Im Achtelfinale traf man auf die USA mit Jürgen "The Diver" Klinsmann.
2 Teams, die für identischen Fußball stehen und an der Seitenlinie 2 Trainertypen besitzen, die alles andere als ungleich sind.
Taktisch war das Spiel keine Offenbarung für die Taktikfanatiker unseres Lieblingssports, im Gegenteil. Schön anzusehen wars trotzdem, weil es ständig hin und her ging und Belgien, mal weg von allem taktischen Schnick-Schnack, ein Super-Spiel absolvierte. Mit etwas mehr Glück und einer verbesserten Chancenauswertung auf unserer Seite, geht dieses Match am Ende des Tages vlt. mit 4, 5 oder sogar 6-0 aus.
Dank dem Mann mit zwölf Händen an diesem Abend, sein Name Tim Howard, ging das Spiel in die VL, wo Belgien im 1. Abschnitt dank zweier Treffer von de Bruyne und Lukaku(beides wiederum aus..genau Umschaltsituationen)das Spiel schon in der ersten Hälfte der VL vorentschied. Am Ende zitterte man sich dann zu einem hochverdienten 2-1 Sieg gegen Klinsis Truppe, nachdem der Münchner und aktuelle HSV Spieler Green zwischenzeitlich auf 2-1 verkürzt hatte.
Im Viertelfinale traf man dann auf die Gauchos, die bis dahin auch nicht wirklich überzeugen konnten.
Am Ende verlor man mit 0-1 durch einen Treffer von Higuain. Ich muss zugeben, eine Niederlage gegen Argentinien ist keine Schande, aber die Art und Weise war einfach nur deprimierend. Kaum herausgespielte Torchancen, kaum Flexibilität im Spiel, offensiv ging an diesem Tag leider rein gar nichts. Das war wirklich ernüchternd und zeigte nochmals deutlich die Schwächen unserer Mannschaft auf incl. der Unerfahrenheit dieser noch jungen Mannschaft.
Fazit: Viertelfinale bei der WM: großartig; Spielerisch aber noch deutlich Luft nach oben, v.a. gegen defensiv kompaktstehende Gegner.
- Die Spiele nach der WM/ EM-Qualifikation:
Wilmots und sein Staff hatten sich nach der WM weitere Gedanken um die Ausrichtung unserer Nationalelf gemacht und sie kamen zu dem Schluss, a)vermehrt auf den Nachwuchs zu setzen und diesen zu integrieren(passiert mit u.a. Denayer, YFC, Michy und aktuell mit Dendoncker und Tielemans), b) innerhalb des Spiels flexibler zu werden(deutlich mehr Rochaden in der Offensivreihe als früher, s. Post von @S04addict); und c) die taktische Ausrichtung zu verändern, wie Wilmots u.a. in einem Interview mit "11 Freunde" bekannt gab("Wir müssen die Taktik jetzt so umstellen, dass auch unsere Stürmer wieder mehr Raum bekommen, wenn wir gegen defensiv stehende Gegner spielen. Denn es gibt wieder einige Teams, die sich hinten rein stellen, wenn es gegen uns geht".).
In der EM-Qualifikations-Gruppe B wurde Belgien mit Zypern, Bosnien, Wales, Andorra und Israel in eine Gruppe gelost.
Nachdem nun in der EM-Quali aktuell Halbzeit ist kann zumindest ein Zwischenfazit gezogen werden.
Spielerisch gehts im Vergleich zur WM spürbar bergauf, auch wenns noch das ein oder andere schwächere Spiel gab, wie zb. gegen die Waliser, was merklich an die Spiele bei der WM gegen Argentinien, Algerien und Russland erinnerte. Ballbesitz ja, herausgespielte Torchancen beinahe null(einzigste Großchance durch Chadli in HZ.1).
Im Großen und Ganzen zeigt aber der Trend eindeutig nach oben, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Wilmots merkt man deutlich seinen Ehrgeiz an, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und um es besser zu machen. Das ist löblich. Er versucht und macht vieles, auch wenn man als Fan dieses vlt. nicht immer auf Anhieb nachvollziehen kann, und er erzielt damit auch immer wieder mal kleinere Erfolge. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen....
Fazit: Belgien steht nach 5 Spieltagen gemeinsam mit Wales auf Platz 1 der Gruppe B. Die erfolgreiche Zeit scheint also weiter zu gehen, auch wenn noch nicht alles immer rund läuft. Die Mannschaft aber auch der Trainer befinden sich weiterhin in einem Lernprozess.
- Wilmots: Stärken/Schwächen/Fazit: Schalke?
Stärken: Wilmots ist und bleibt ein Kämpfer. Aufgeben?Nein, so etwas wüde für ihn nie in Frage kommen, trotz allen Gegenwindes der Medien und einiger Fans(v.a. der Flamen).
Marc Wilmots hat es seit seiner Amtsübernahme geschafft, dem belgischen Team ein Gesicht bzw. eine Seele zu geben. Er hat es geschafft, diese hochbegabten zu einem Team zu formen und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gestärkt, nachdem der belg. Fußball bis vor 5 Jahren noch einem Scherbenhaufen glich. Disziplinlosigkeiten?Fehlanzeige, selbst wie bei einem Eden Hazard, der gemein hin als nicht unbedingt Pflegeleicht gilt. Er hat innerhalb des Systems Strukturen geschaffen von denen der belg. Fußball auch über mehrere Jahre noch profitieren wird/kann. Er ist ein harter und ehrlicher Arbeiter, einfach gestrickt aber klar und deutlich in seiner Ansprache und seinen Zielen, denen er alles unterordnet und wenn es sein muss auch dazu bereit ist, unangenehme Entscheidungen zu treffen und diese zu rechtfertigen.
Planen, Organisieren, Querdenken und Handeln, Wilmots, die eierlegende Wollmilchsau.
Trotz allen Ehrgeizes ist er ein fairer und lustiger Typ, so lange man sich an seine Regeln hält(dann gibts auch keine Probleme).
Zu guter Letzt kann und darf er auch als Talentförderer bezeichnet werden. Seine Einbindung der jungen Spieler ist vorbildhaft.
Schwächen: Wilmots befindet sich mMn., wie schon erwähnt, noch in einem Lernprozess. Taktische Schwächen sind unverkennbar noch vorhanden, da muss er noch dran feilen und arbeiten.
Desweiteren ist Wilmots ein Machtmensch/Alphatier. Er trifft Entscheidungen auch mal gegen den Strom, was so lange gut gehen wird, so lange er erfolgreich ist. Bleibt dieser Erfolg aus, könnte es problematisch werden. Wilmots ist ein ehrlicher Typ aber eben nicht immer einfach. Das sollte man wissen, wenn man ihn holt.
Fazit: Passt er zu Schalke?
Eine spannende und zeitgleich eine schwierige Frage.....
Einerseits denke ich: JA, Wilmots und Schalke passt wie A...auf Eimer. Von seinem Naturell gibts wohl keinen Kandidaten, welcher besser zu S04 passen würden. Er steht für die Werte der ganzen Region. Ehrlichkeit, Ehrgeiz, Arbeiten und Kämpfen. Mit ihm würde Horst Heldt nach Außen hin alles richtig machen und die kritischen Stimmen würden zumindest vorübergehend völlig verstummen.Einen besseren und passenderen Typen als Trainer wird Schalke mMn. niemals finden und er hat in seiner bisherigen Trainerlaufbahn gezeigt, dass er mit schwierigen Situationen umgehen kann. Natürlich hat er auch in Belgien von einer hochbegabten Truppe profitiert, aber er hat eben auch gezeigt, dass es neben dem Talent auch noch andere Werte im Leben gibt, die im Profifußball unerlässlich sind, nämlich Charakter zeigen und Gemeinschaft leben, unabhängig aus welchen Landesteilen man kommt und welche Sprache man spricht. Nicht der Einzelne, sonder nur die Gruppe zählt, um hier mal eines der Lieblingscredo´s von Marc Wilmots zu nennen.
Andererseits denke ich: Eine Verpflichtung von Wilmots wäre ein nicht kalkulierbares Risiko. Schwächen sind definitiv erkennbar und ob er eine langfristige Lösung auf der Trainerposition darstellen würde bezweifle ich zum jetzigen Zeitpunkt sehr stark. Kurzfristig mach ein Wilmots Sinn(er nimmt Druck weg, bringt Ruhe und Struktur rein ins fragile Gebilde und räumt auf)aber langfristig bin ich mir wirklich nicht sicher, ob er euch auf der Trainerposition weiterbringt. Ich schätze Wilmots wirklich ungemein, muss aber zugeben, dass ich nicht deprimiert wäre, wenn er Belgien als Trainer verließe, da mein Gefühl und meine Erfahrung mir sagt, dass er der belg. NM in puncto Spielstärke nicht mehr so viel geben kann und wird(aber eben hauptsächlich ein Gefühl, eine Glaskugel habe selbst ich nicht).
Ein ähnlicher Typ wie Wilmots, mit etwas mehr Erfahrung als Vereinstrainer wäre vielleicht die bessere Lösung für eure Situation soweit ich dieses von Außen beurteilen kann. Vielleicht tatsächlich ein Mann wie Breitenreiter? Lewandowski finde ich auch eine interessante Option, wobei ich dort nicht einschätzen kann, inwieweit er mit der Mentalität auf Schalke zurecht käme. Stevens wäre vom Typus ebenfalls sehr passend, wobei er vor nicht all zu langer Zeit schon "gescheitert" ist bei euch.
Eine charmante Lösung(mehr Wunsch als Realität), die ich mir persönlich vorstellen könnte:
Trainer: Breitenreiter; Teammanager: Wilmots; Sportdirektor: Horst Heldt.
Aber, in diese Diskussionen will ich mich jetzt nicht groß einmischen, weil mir dafür der Blick ins Innenleben eures Vereins fehlt. Das könnt ihr sicherlich besser beurteilen als ich.
Zum Abschluss noch eines: Vielleicht nicht als Bayern-Fan(*duckundweg*) aber als Belgier bzw.Belgien-Fan hat man, in dem Falle ich, eine gewisse Affinität zu eurem Verein entwickelt aufgrund der vielen belg. Spieler die bei euch aktiv waren und daher wünsche ich, dass HH die bestmögliche Lösung im Sinne eures Vereins trifft, damit diese ständige Unruhe und diese immer wiederkehrende Auf und Ab endlich mal ein Ende hat. Die Liga braucht ein starkes Schalke 04, nicht nur National sondern auch weiterhin International.
In diesem Sinne....Glück Auf!
Bevor ich meinen Senf zu Wilmots/Belgien/Schalke-Thematik abgebe möchte ich vorab gerne noch was klarstellen:
Ich weiß nicht ob ich es bei euch oder in einem anderen Thread gelesen habe aber nur der Vollständigkeit halber: Wilmots war in seinem bisherigen Leben schon einmal Vereinstrainer und damit meine ich nicht das kurzzeitige Intermezzo bei euch vor über 10 Jahren. In der Saison 2004/2005 war er damals beim belg. Erstligisten St. Truiden für 8 Monate angestellt. Sportlich lief es damals durchwachsen. Wilmots, soweit ich mich erinnere, hatte zur damaligen Zeit immer wieder interne Querelen mit dem damaligen Sportdirektor von St. Truiden(Guy Mangelschots), die wohl neben der kurzzeitgen sportlichen Krise am Ende, hauptverantwortlich für seinen Abgang waren. Man warf ihm u.a. vor auf die falschen Spieler gesetzt und ebenso taktisch falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Wilmots entgegnete dem Ganzen mit der Aussage, dass es zwischen ihm und dem damaligen Sportdirektor Unstimmigkeiten gegeben hat und der damalige Chef, ein gewisser Roland Duchâtelet, sich am Ende dann gegen Marc ausgesprochen habe. Wie das ganze detailliert ablief weiß ich leider nicht mehr, da das Ganze mittlerweile ja auch schon über 10 Jahre her ist. Ich tippe darauf, dass es am Ende ein Machtspiel zweier Alphatiere war, indem Wilmots den Kürzeren gezogen hat. Sportlich würde ich dieses "scheitern" jetzt nicht so hoch hängen, v.a. wenn ein gewisser Duchâtelet im Spiel ist(@elias weiß wovon ich rede
). Selbst als Standard-Sympathisant und regelmäßiger Zuschauer der belg. JL müsste ich heuer noch die Transfermarkt-Datenbank aufrufen um mich genau zu vergewissern wieviele Trainer Duchâtelet in dieser Saison bei Standard gefeuert hat. Es waren 3 und zur kommenden Saison kommt wieder ein neuer Mann
. Nun zur Spielphilosophie Belgiens in den letzten 3 Jahren:
- Vor der WM 2014:
Der User S04addict hat sich da viel Mühe gemacht(Danke!) und vieles was er schreibt sehe ich genauso bis eben auf einen entscheidenden Punkt.
Belgiens Spielweise war vor der WM 2014 ganz klar fokussiert auf das Umschaltspiel. Effektives Ballbesitzspiel hat es dort weniger gegeben, mit Ausnahme der Spiele gegen nominell schwächere Gegner, die sich im Grunde zwangsläufig hinten rein gestellt haben. Das war aber alles eher ein "gewungenes" bzw. ein vom Gegner auferlegtes Ballbesitzspiel, mit dem sich unsere Mannschaft nicht immer einfach getan hat. Da waren durchaus auch taktische Mängel innerhalb der Spiele zu erkennen, wobei ich das Team und auch Wilmots etwas in Schutz nehmen muss, da die meisten Jungs noch sehr jung waren/sind, es kaum Blockbildungen innerhalb der belg. NM gab/gibt und darüber hinaus innerhalb einer NM gewisse einstudierte Mechanismen, aufgrund der kurzen Zeit die man nur zusammen ist, schwieriger umzusetzen sind als bei einem Verein.
Gerade in den Heimspielen vor der WM 2014 hatte Belgien gegen diszipliniert und kompaktstehende Gegner immer große Probleme gehabt Lösungen zu finden. In den Heimspielen gegen Japan, Kolumbien, Mazadonien, Serbien, Kroatien,Wales und Schottland gelangen Belgien 9 Tore. 5 dieser Treffer resultierten aus Standards, 1 aus dem Umschaltspiel heraus und 3 Treffer aufgrund individueller Leistungen von Einzelspielern oder eben aus dem Spiel zwangsläufig resultierenden Ereignissen wie zb. einem Einwurf. Herauskombiniert wurde tatsächlich kein einziger Treffer in diesen Begegnungen!
In den Auswärtsspielen gegen die stärkeren Mannschaften wie Serbien(0-3) oder Kroatien(1-2) vielen zb. alle 5 Tore aufgrund von schnellen Ballgewinnen und daraus resultierenden Umschaltsituationen.
- Belgien bei der WM 2014 in Brasilien:
Mit dem nackten Ergebnis, also dem Viertelfinale, konnte man in Belgien durchaus zufrieden sein und ich glaube, dass die meisten Belgier sogar stolz auf unser Team waren. Nach 12 Jahren hatte sich unser kleines Land endlich wieder für ein großes Turnier qualifiziert und hat ein Team an den Start gebracht, mit dem sich in Belgien wirklich jeder identifizieren konnte. DAS ist zb. ein Verdienst unseres "Noch"-Coaches Marc Wilmots.
Ich habe die teils harte Kritik an unserer NM nie verstanden. Klar kann man von einem WM-Triumph träumen, das ist legitim, aber wer ernsthaft erwartet hat, dass unsere NM um den Titel streitet, der muss tatsächlich bescheuert sein. Verzeiht diese Wortwahl, aber anders kann man es mMn. nicht sagen.
Bei allem vorhandenen Talent muss eben auch klar sein, dass Belgien nicht vgl. ist mit Mannschaften wie zb. Deutschland, Spanien oder Frankreich, die nicht nur über deutlich mehr Turniererfahrung sondern auch über einen größeren Spielerpool an talentierten Jungs verfügen als unser Land.
Das wir uns für diese WM qualifiziert haben, vorab eine beeindruckende WM-Quali abgelegt haben, über solch tolle und talentierte Jungs verfügen und aktuell 3. der Weltrangliste sind, ist auch ein weiterer Verdienst von Wilmots! Man sollte und darf dieses nicht als selbstverständlich ansehen, v.a., wenn man vorher fast 2 Jahrzehnte auf sportlichen Erfolg gewartet hat.
- Die Spiele/Spielweise bei der WM 2014:
Dieser Punkt wird von der breiten Öffentlichkeit durchaus sehr kritisch gesehen. Teilweise auch zu Recht wie ich finde. Dennoch sollte man hier differenzieren:
In der Gruppe H traf Belgien auf Algerien, Russland und Südkorea.
Auf den 1. Blick eine durchaus machbare Gruppe und wenn man nur die Kader der jeweiligen Mannschaften miteinander vergleicht, müsste man zu der Schlussfolgerung kommen, dass Belgien sich dort klar durchsetzen müsste, was schlussendlich ja auch passiert ist mit 3 Siegen aus 3 Spielen.
Nicht sexy aber erfolgreich, so könnte das Motto für Belgiens Darbietungen in der Gruppenphase lauten.
Gegen Algerien traf man auf ein Team, welches für viele eine Unbekannte war. Es zeigte sich während den 90 Minuten, dass dieses Team taktisch sehr gut eingestellt war durch ihren Trainerfuchs Vahid Halilhodzic, hinten sehr dicht und kompakt verteidigte und mit ihren schnellen Offensivspielern(u.a. Brahimi) immer wieder versuchte Nadelstiche zu setzen. Es dauerte dann bis zur 70. Minute, bis Belgien endlich den Bann brechen konnte durch einen Kopfballtreffer von Marouane Fellaini. Mertens zog dann 10 Minuten später mit dem 2-1 Siegtreffer(Tor nach einer Umschaltbewegung
) nach. Spielerisch war das keine gute Darbietung unseres Teams, was natürlich auch an einer starken algerischen Mannschaft lag. Dennoch konnte man in diesem Spiel gut erkennen, wo die ursächlichen Probleme unseres Teams lagen. Aus meiner Sicht waren das: die fehlende systemtaktische Variabilität sowei fehlende Kreativität in statischen Situationen und das trotz eines de Bruyne´s und eines Eden Hazard´s.
Gegen die Russen wars beinahe das gleiche Bild. Herauskombinierte Torchancen? Mangelware. Selbst wenn der ein oder andere Spieler in einem Formtief war und die Russen vorher seit einem Jahr unbesiegt waren, darf dieses bei unserem Potential keine Ausrede sein. Da ist dann mMn. auch ein Trainer gefordert innerhalb des Spiels taktische Veränderungen zu übernehmen. Passiert ist dieses leider nicht und wir konnten uns glücklich schätzen, dass wenigstens Wilmots "goldenes Händchen" in den Spielen funktionierte. Auch wenn ich Wilmots, wie oben schonmal aufgeführt, auch gerne mal in Schutz nehmen möchte/muss, in diesen Bereichen kann man mMn. von einem Coach eben auch etwas mehr erwarten als das gezeigte. Nur mit Motivation und Glück gewinnst du am Ende keinen Blumentopf, um es mal etwas überspitzt zu formulieren.
Das Spiel gegen Südkorea incl. Einschätzung schenke ich mir mal(spielte eh die B-Elf).
Im Achtelfinale traf man auf die USA mit Jürgen "The Diver" Klinsmann.
2 Teams, die für identischen Fußball stehen und an der Seitenlinie 2 Trainertypen besitzen, die alles andere als ungleich sind.
Taktisch war das Spiel keine Offenbarung für die Taktikfanatiker unseres Lieblingssports, im Gegenteil. Schön anzusehen wars trotzdem, weil es ständig hin und her ging und Belgien, mal weg von allem taktischen Schnick-Schnack, ein Super-Spiel absolvierte. Mit etwas mehr Glück und einer verbesserten Chancenauswertung auf unserer Seite, geht dieses Match am Ende des Tages vlt. mit 4, 5 oder sogar 6-0 aus.
Dank dem Mann mit zwölf Händen an diesem Abend, sein Name Tim Howard, ging das Spiel in die VL, wo Belgien im 1. Abschnitt dank zweier Treffer von de Bruyne und Lukaku(beides wiederum aus..genau Umschaltsituationen)das Spiel schon in der ersten Hälfte der VL vorentschied. Am Ende zitterte man sich dann zu einem hochverdienten 2-1 Sieg gegen Klinsis Truppe, nachdem der Münchner und aktuelle HSV Spieler Green zwischenzeitlich auf 2-1 verkürzt hatte.
Im Viertelfinale traf man dann auf die Gauchos, die bis dahin auch nicht wirklich überzeugen konnten.
Am Ende verlor man mit 0-1 durch einen Treffer von Higuain. Ich muss zugeben, eine Niederlage gegen Argentinien ist keine Schande, aber die Art und Weise war einfach nur deprimierend. Kaum herausgespielte Torchancen, kaum Flexibilität im Spiel, offensiv ging an diesem Tag leider rein gar nichts. Das war wirklich ernüchternd und zeigte nochmals deutlich die Schwächen unserer Mannschaft auf incl. der Unerfahrenheit dieser noch jungen Mannschaft.
Fazit: Viertelfinale bei der WM: großartig; Spielerisch aber noch deutlich Luft nach oben, v.a. gegen defensiv kompaktstehende Gegner.
- Die Spiele nach der WM/ EM-Qualifikation:
Wilmots und sein Staff hatten sich nach der WM weitere Gedanken um die Ausrichtung unserer Nationalelf gemacht und sie kamen zu dem Schluss, a)vermehrt auf den Nachwuchs zu setzen und diesen zu integrieren(passiert mit u.a. Denayer, YFC, Michy und aktuell mit Dendoncker und Tielemans), b) innerhalb des Spiels flexibler zu werden(deutlich mehr Rochaden in der Offensivreihe als früher, s. Post von @S04addict); und c) die taktische Ausrichtung zu verändern, wie Wilmots u.a. in einem Interview mit "11 Freunde" bekannt gab("Wir müssen die Taktik jetzt so umstellen, dass auch unsere Stürmer wieder mehr Raum bekommen, wenn wir gegen defensiv stehende Gegner spielen. Denn es gibt wieder einige Teams, die sich hinten rein stellen, wenn es gegen uns geht".).
In der EM-Qualifikations-Gruppe B wurde Belgien mit Zypern, Bosnien, Wales, Andorra und Israel in eine Gruppe gelost.
Nachdem nun in der EM-Quali aktuell Halbzeit ist kann zumindest ein Zwischenfazit gezogen werden.
Spielerisch gehts im Vergleich zur WM spürbar bergauf, auch wenns noch das ein oder andere schwächere Spiel gab, wie zb. gegen die Waliser, was merklich an die Spiele bei der WM gegen Argentinien, Algerien und Russland erinnerte. Ballbesitz ja, herausgespielte Torchancen beinahe null(einzigste Großchance durch Chadli in HZ.1).
Im Großen und Ganzen zeigt aber der Trend eindeutig nach oben, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Wilmots merkt man deutlich seinen Ehrgeiz an, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und um es besser zu machen. Das ist löblich. Er versucht und macht vieles, auch wenn man als Fan dieses vlt. nicht immer auf Anhieb nachvollziehen kann, und er erzielt damit auch immer wieder mal kleinere Erfolge. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen....
Fazit: Belgien steht nach 5 Spieltagen gemeinsam mit Wales auf Platz 1 der Gruppe B. Die erfolgreiche Zeit scheint also weiter zu gehen, auch wenn noch nicht alles immer rund läuft. Die Mannschaft aber auch der Trainer befinden sich weiterhin in einem Lernprozess.
- Wilmots: Stärken/Schwächen/Fazit: Schalke?
Stärken: Wilmots ist und bleibt ein Kämpfer. Aufgeben?Nein, so etwas wüde für ihn nie in Frage kommen, trotz allen Gegenwindes der Medien und einiger Fans(v.a. der Flamen).
Marc Wilmots hat es seit seiner Amtsübernahme geschafft, dem belgischen Team ein Gesicht bzw. eine Seele zu geben. Er hat es geschafft, diese hochbegabten zu einem Team zu formen und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gestärkt, nachdem der belg. Fußball bis vor 5 Jahren noch einem Scherbenhaufen glich. Disziplinlosigkeiten?Fehlanzeige, selbst wie bei einem Eden Hazard, der gemein hin als nicht unbedingt Pflegeleicht gilt. Er hat innerhalb des Systems Strukturen geschaffen von denen der belg. Fußball auch über mehrere Jahre noch profitieren wird/kann. Er ist ein harter und ehrlicher Arbeiter, einfach gestrickt aber klar und deutlich in seiner Ansprache und seinen Zielen, denen er alles unterordnet und wenn es sein muss auch dazu bereit ist, unangenehme Entscheidungen zu treffen und diese zu rechtfertigen.
Planen, Organisieren, Querdenken und Handeln, Wilmots, die eierlegende Wollmilchsau.
Trotz allen Ehrgeizes ist er ein fairer und lustiger Typ, so lange man sich an seine Regeln hält(dann gibts auch keine Probleme).
Zu guter Letzt kann und darf er auch als Talentförderer bezeichnet werden. Seine Einbindung der jungen Spieler ist vorbildhaft.
Schwächen: Wilmots befindet sich mMn., wie schon erwähnt, noch in einem Lernprozess. Taktische Schwächen sind unverkennbar noch vorhanden, da muss er noch dran feilen und arbeiten.
Desweiteren ist Wilmots ein Machtmensch/Alphatier. Er trifft Entscheidungen auch mal gegen den Strom, was so lange gut gehen wird, so lange er erfolgreich ist. Bleibt dieser Erfolg aus, könnte es problematisch werden. Wilmots ist ein ehrlicher Typ aber eben nicht immer einfach. Das sollte man wissen, wenn man ihn holt.
Fazit: Passt er zu Schalke?
Eine spannende und zeitgleich eine schwierige Frage.....
Einerseits denke ich: JA, Wilmots und Schalke passt wie A...auf Eimer. Von seinem Naturell gibts wohl keinen Kandidaten, welcher besser zu S04 passen würden. Er steht für die Werte der ganzen Region. Ehrlichkeit, Ehrgeiz, Arbeiten und Kämpfen. Mit ihm würde Horst Heldt nach Außen hin alles richtig machen und die kritischen Stimmen würden zumindest vorübergehend völlig verstummen.Einen besseren und passenderen Typen als Trainer wird Schalke mMn. niemals finden und er hat in seiner bisherigen Trainerlaufbahn gezeigt, dass er mit schwierigen Situationen umgehen kann. Natürlich hat er auch in Belgien von einer hochbegabten Truppe profitiert, aber er hat eben auch gezeigt, dass es neben dem Talent auch noch andere Werte im Leben gibt, die im Profifußball unerlässlich sind, nämlich Charakter zeigen und Gemeinschaft leben, unabhängig aus welchen Landesteilen man kommt und welche Sprache man spricht. Nicht der Einzelne, sonder nur die Gruppe zählt, um hier mal eines der Lieblingscredo´s von Marc Wilmots zu nennen.
Andererseits denke ich: Eine Verpflichtung von Wilmots wäre ein nicht kalkulierbares Risiko. Schwächen sind definitiv erkennbar und ob er eine langfristige Lösung auf der Trainerposition darstellen würde bezweifle ich zum jetzigen Zeitpunkt sehr stark. Kurzfristig mach ein Wilmots Sinn(er nimmt Druck weg, bringt Ruhe und Struktur rein ins fragile Gebilde und räumt auf)aber langfristig bin ich mir wirklich nicht sicher, ob er euch auf der Trainerposition weiterbringt. Ich schätze Wilmots wirklich ungemein, muss aber zugeben, dass ich nicht deprimiert wäre, wenn er Belgien als Trainer verließe, da mein Gefühl und meine Erfahrung mir sagt, dass er der belg. NM in puncto Spielstärke nicht mehr so viel geben kann und wird(aber eben hauptsächlich ein Gefühl, eine Glaskugel habe selbst ich nicht).
Ein ähnlicher Typ wie Wilmots, mit etwas mehr Erfahrung als Vereinstrainer wäre vielleicht die bessere Lösung für eure Situation soweit ich dieses von Außen beurteilen kann. Vielleicht tatsächlich ein Mann wie Breitenreiter? Lewandowski finde ich auch eine interessante Option, wobei ich dort nicht einschätzen kann, inwieweit er mit der Mentalität auf Schalke zurecht käme. Stevens wäre vom Typus ebenfalls sehr passend, wobei er vor nicht all zu langer Zeit schon "gescheitert" ist bei euch.
Eine charmante Lösung(mehr Wunsch als Realität), die ich mir persönlich vorstellen könnte:
Trainer: Breitenreiter; Teammanager: Wilmots; Sportdirektor: Horst Heldt.
Aber, in diese Diskussionen will ich mich jetzt nicht groß einmischen, weil mir dafür der Blick ins Innenleben eures Vereins fehlt. Das könnt ihr sicherlich besser beurteilen als ich.
Zum Abschluss noch eines: Vielleicht nicht als Bayern-Fan(*duckundweg*) aber als Belgier bzw.Belgien-Fan hat man, in dem Falle ich, eine gewisse Affinität zu eurem Verein entwickelt aufgrund der vielen belg. Spieler die bei euch aktiv waren und daher wünsche ich, dass HH die bestmögliche Lösung im Sinne eures Vereins trifft, damit diese ständige Unruhe und diese immer wiederkehrende Auf und Ab endlich mal ein Ende hat. Die Liga braucht ein starkes Schalke 04, nicht nur National sondern auch weiterhin International.
In diesem Sinne....Glück Auf!
29.05.2015 - 07:45 Uhr
Lewandowski hattet ihr doch schon, der hiess nur Keller, war eigentlich erfolgreich, hat aber alles nicht genuetzt. Warum soll es bei Lewandowski anders laufen? Weil er heisst die der Stuermer von Bayern? Verstehe ich nicht.
Wilmots waere ideal, da gibt es nichts. Eine WM ist immer so eine Sache... ich wuerde das nicht als Massstab nehmen.
Wilmots waere gefuehlt, zuhause, alleine das Standing und der Stallgeruch und die Identifikation waere doch enorm...
Wilmots waere ideal, da gibt es nichts. Eine WM ist immer so eine Sache... ich wuerde das nicht als Massstab nehmen.
Wilmots waere gefuehlt, zuhause, alleine das Standing und der Stallgeruch und die Identifikation waere doch enorm...
29.05.2015 - 08:12 Uhr
Zitat von Lucky_Seven
Lewandowski hattet ihr doch schon, der hiess nur Keller, war eigentlich erfolgreich, hat aber alles nicht genuetzt. Warum soll es bei Lewandowski anders laufen? Weil er heisst die der Stuermer von Bayern? Verstehe ich nicht.
Wilmots waere ideal, da gibt es nichts. Eine WM ist immer so eine Sache... ich wuerde das nicht als Massstab nehmen.
Wilmots waere gefuehlt, zuhause, alleine das Standing und der Stallgeruch und die Identifikation waere doch enorm...
Lewandowski hattet ihr doch schon, der hiess nur Keller, war eigentlich erfolgreich, hat aber alles nicht genuetzt. Warum soll es bei Lewandowski anders laufen? Weil er heisst die der Stuermer von Bayern? Verstehe ich nicht.
Wilmots waere ideal, da gibt es nichts. Eine WM ist immer so eine Sache... ich wuerde das nicht als Massstab nehmen.
Wilmots waere gefuehlt, zuhause, alleine das Standing und der Stallgeruch und die Identifikation waere doch enorm...
Weil Keller mangels Konstanz und einer unglaublich schrecklichen Spielidee gescheitert ist? Lewandowski verspricht da bei seinen bisherigen Auftritten als Coach in Liga 1 im Zusammenspiel mit der Entwicklung einiger Spieler deutlich mehr.
Von Wilmots halte ich als Trainer nicht wirklich so viel. Wäre sicher nicht die schlechteste Variante, wahrscheinlich auch nicht die beste. Ich müsste bei der Verpflichtung etwas schlucken, da es Heldt offensichtlich immer noch nicht kapiert hat, was die Fans eigentlich wollen:
Eine klare Linie in der Ausrichtung des Kaders und einer offensiv - ausgerichteten Spielidee, verbunden mit Leidenschaft und natürlich Eigengewächsen.
Auf das Profil passt Lewandowski und mit Abstrichen Breitenreiter und Bilic ideal - aber Wilmots? Das wirkt viel mehr als Opium fürs "Volk" und Huub 2.0, als eine vernünftige Neuausrichtung. Das untermauern für mich die Beiträge von elias und jetzt minga_ist_rot schon sehr.
Nebenbei würde es mich dann auch gewaltig stören, wenn man eine Königsblaue - Legende zum wanken bringt. Ach Hotte...

Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 29.05.2015 um 08:19 Uhr bearbeitet
29.05.2015 - 08:35 Uhr
Zitat von Lucky_Seven
Lewandowski hattet ihr doch schon, der hiess nur Keller, war eigentlich erfolgreich, hat aber alles nicht genuetzt. Warum soll es bei Lewandowski anders laufen? Weil er heisst die der Stuermer von Bayern? Verstehe ich nicht.
Wilmots waere ideal, da gibt es nichts. Eine WM ist immer so eine Sache... ich wuerde das nicht als Massstab nehmen.
Wilmots waere gefuehlt, zuhause, alleine das Standing und der Stallgeruch und die Identifikation waere doch enorm...
Lewandowski hattet ihr doch schon, der hiess nur Keller, war eigentlich erfolgreich, hat aber alles nicht genuetzt. Warum soll es bei Lewandowski anders laufen? Weil er heisst die der Stuermer von Bayern? Verstehe ich nicht.
Wilmots waere ideal, da gibt es nichts. Eine WM ist immer so eine Sache... ich wuerde das nicht als Massstab nehmen.
Wilmots waere gefuehlt, zuhause, alleine das Standing und der Stallgeruch und die Identifikation waere doch enorm...
Welchen Verein hat Wilmots als Trainer denn erfolgreich trainiert der annähernd Bundesliganiveau hatte?
Ob sich jemand zu Hause fühlt und ob er Stallgeruch und Identifikation mitbringt,ist ja nett,aber hilft in keinsterweise,wenn man keinerlei Erfahrung als Trainer einer Vereinsmannschaft mitbringt und noch nicht einmal als Jugendtrainer erfolgreich war. Dies ist insbesondere bei der Zusammensetzung unseres KAders von großer Bedeutung.
Jetzt erzähle mir nicht von seiner Arbeit bei St.Truiden...dann falle ich gleich von meinem Stuhl.
Ich kann ja verstehen,wenn jemand Lewandowski skeptisch gegenüber steht,aber dann kann man objektiv auch nicht einen Wilmots vorschlagen.
Der Name Kampfschwein ist kein Garant für einen brauchbaren Trainer.
Ansonsten hätte "Katsche" Schwarzenbeck längst Bayern Trainer werden müssen.
29.05.2015 - 08:53 Uhr
Wilmots und einen sehr starken Taktiker an seiner Seite oder in seinem Rücken,mit dem er sich blendend versteht und ergänzt, wäre meiner Meinung nach die Optimallösung für uns. Wie wäre es für die Taktik beispielsweise den Julian Nagelsmann den U19 Trainer von Hoffenheim abzuwerben, der lässt nun schon länger spielerisch und taktisch enorm starken Fußball spielen, ist gerade erst 27 und für ihn wäre es auch ein gewaltiger Sprung nach vorne, sodass er Wilmots vorallendingen bei Willys Standing hier, nie in den Rücken fallen würde. Zudem wäre er ablösefrei.
Was haltet ihr von dem Gedanken?
Was haltet ihr von dem Gedanken?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pigotto am 29.05.2015 um 08:54 Uhr bearbeitet
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