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#7 Max Meyer

14.01.2013 - 22:29 Uhr
#7 Max Meyer |#481
22.05.2013 - 16:09 Uhr
Zitat von Leinad:
Bei diesen Diskussionen wird mir zu oft vergessen, dass ein Spieler wie Meyer da nicht irgendeinem Hobby nachgeht, sondern das Leben als Fußballer eher einer besonderen Form der Ausbildung gleicht, auch vom zeitlichen Aufwand her.
Da also so eindeutig zu fordern, dass am besten jeder Abitur machen sollte und somit Schule UND Ausbildung gleichzeitig zu machen hat, finde ich ebenfalls fraglich.
Gerade bei solch besonderen Talenten wie Meyer, die bereits im Profibereich agieren, sollte man überlegen inwiefern das Sinn macht.
Es ist nämlich auch überhaupt kein Problem seinen Schulabschluss nachzuholen, wenn man irgendwann merken sollte, dass es doch nicht zum Profi reicht oder falls Verletzungen dazwischen kommen sollten.
Gleichzeitig ist es aber nicht so einfach Schule und fußballerische Entwicklung zu vereinbaren und während einige immer das Schreckensgespenst bemühen was wohl passiert, wenn man dann nicht Profi wird, sollte man auch nicht vergessen, dass auch die Schule negative Auswirkungen auf eine Profikarriere haben kann, aber im Gegensatz zur Schulbildung gibt es beim Fußball keine 2. Chance.
Natürlich ist es sehr löblich, wenn man beides hinkriegt, aber ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn man seinen Beruf ernst nimmt und sich voll auf den Fußball konzentrieren will.
Einem talentierten Musiker wird ja auch keiner vorwerfen, wenn er versucht mit 18, 19 Jahren sein Geld zu verdienen anstatt eine Banklehre zu beginnen.
Eine gewisse Grundbildung ist ohne Frage wichtig, aber ich halte diesen sklavischen Drang möglichst viele Abschlüsse zu sammeln ohne wirklichen Sinn dahinter auch für äußerst zweifelhaft.


Die Karriere eines Fußballers ist nun einmal sehr limitiert und kann durch ungünstige Faktoren entscheidend verkürzt werden. Ich finde es einfach sehr wichtig, dass der Junge den bestmöglichen Abschluss dann auch macht, auch wenn das bedeutet, dass der fußballerische Durchbruch sich ein wenig verzögert und Meyer große Entbehrungen auf sich nehmen muss. Da ist für mich primär auch der Verein gefragt, der in der Situation eine besondere Verantwortung trägt. Denn es ist bestimmt nicht leicht einem jungen Menschen, der darauf brennt, die Schule beenden zu können, etwas einzubremsen.

Natürlich kann Meyer auch mit Mitte 30 noch den zweiten Bildungsweg gehen, aber wer möchte das in dem Alter dann noch machen. Jetzt hat er die einmalige Gelegenheit Fußball und Schule parallel laufen zu lassen, mit der bestmöglichen Unterstützung der Eltern und des Vereins. Es ist im fortschreitenden Alter viel schwieriger, sich dann noch einmal aufzuraffen und noch einmal neu anzufangen. Und wenn er in zwei Jahren die Fachhochschulreife erlangt hat, kann er sehr stolz auf sich sein, dass er eben nicht einfach aufgegeben hat.
#7 Max Meyer |#482
22.05.2013 - 16:56 Uhr
Matip und Draxler hat es auch nicht geschadet ihr Abi zu Ende zu machen. Um nur mal 2 Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit hier im Verein zu nennen. ;)

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#7 Max Meyer |#483
22.05.2013 - 17:11 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Natürlich kann Meyer auch mit Mitte 30 noch den zweiten Bildungsweg gehen, aber wer möchte das in dem Alter dann noch machen.

Wenn er mit 30 vor der Entscheidung steht, dürfte er finanziell keine Sorgen haben. Plump gesagt, entweder der ist in 4-5 Jahren reich oder zumindest der "reichste" Schüler an der Abendschule.

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#7 Max Meyer |#484
22.05.2013 - 17:15 Uhr
Zitat von EKuzorra:

Nur ist "man" zu diesem Zeitpunkt mit seinem Lebensentwurf bereits in jungen Jahren gescheitert und muss in dieser schwierigen Situation aufholen, was "man" zuvor unter günstigeren Umständen verpasst hat.

Grüße
Ekuzorra


Sorry, aber das ist Quack und genau diese Denkweise von perfekten Lebensläufen, die in unserer Gesellschaft zunehmend problematisch wird.
Niemand ist gescheitert nur weil er nicht den höchsten oder besten Schulabschluss hat und noch weniger ist es ein Problem das ein oder andere später nachzuholen.
Manchmal ist es durchaus wichtiger bestimmten Träumen nachzugehen als ständig mit der Angst durch die Gegend zu laufen irgendwelchen Ansprüchen nicht zu genügen.

Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Die Karriere eines Fußballers ist nun einmal sehr limitiert und kann durch ungünstige Faktoren entscheidend verkürzt werden. Ich finde es einfach sehr wichtig, dass der Junge den bestmöglichen Abschluss dann auch macht, auch wenn das bedeutet, dass der fußballerische Durchbruch sich ein wenig verzögert und Meyer große Entbehrungen auf sich nehmen muss. Da ist für mich primär auch der Verein gefragt, der in der Situation eine besondere Verantwortung trägt. Denn es ist bestimmt nicht leicht einem jungen Menschen, der darauf brennt, die Schule beenden zu können, etwas einzubremsen.


Ich sehe nach wie vor keinen Grund da irgendjemanden einzubremsen. Wenn jemand nach der Realschule halt Tischler werden will statt Arzt, dann ist das eben so und dann zwinge ich diese Person auch nicht noch ein Abitur zu machen.

Zitat

Natürlich kann Meyer auch mit Mitte 30 noch den zweiten Bildungsweg gehen, aber wer möchte das in dem Alter dann noch machen. Jetzt hat er die einmalige Gelegenheit Fußball und Schule parallel laufen zu lassen, mit der bestmöglichen Unterstützung der Eltern und des Vereins. Es ist im fortschreitenden Alter viel schwieriger, sich dann noch einmal aufzuraffen und noch einmal neu anzufangen. Und wenn er in zwei Jahren die Fachhochschulreife erlangt hat, kann er sehr stolz auf sich sein, dass er eben nicht einfach aufgegeben hat.


Du arbeitest da schon wieder mit der Unterstellung irgendjemand würde sich aufgeben nur weil er sich auf eine Sache konzentrieren will bzw. andere Prioritäten setzt. Das ist enorm anmaßend und diese Haltung sorgt dafür, dass junge Menschen immer mehr Zeit verschwenden, weil sie nur noch Abschlüsse sammeln bzw. in bestimmte Rollenbilder gedrängt werden.
Es wird auch in Zukunft für Meyer zig Möglichkeiten außerhalb des Fußballs geben und selbst im schlimmsten Fall würde ein Spieler wie Meyer ja vom Verein oder seinem Umfeld nicht fallen gelassen werden.
Ich wehre mich einfach gegen die Dramatisierung, wenn sich jemand entscheidet nach einem vernünftigen Schulabschluss (und den wird Meyer ja haben) nicht noch weiter die Schule zu besuchen.
Ein Toni Kroos oder Bastian Schweinsteiger hat auch der Realschulabschluss gereicht. Letzter hat z.B. nebenbei noch eine Ausbildung gemacht. Diese Option gäbe es sicherlich auch für Meyer, wenn er sich dazu entscheiden sollte.
Mein Punkt ist lediglich, dass man diese Entscheidung den betreffenden Personen überlassen sollte und man das dann nicht immer direkt so überkritisch und wertend kommentieren sollte, wenn man sich nicht für eine weitere Schullaufbahn entscheidet, denn auch dafür ist keineswegs jede Person geeignet.
Ich kenne auch einige Akademiker, die erst auf Umwegen solche geworden sind, aber wahrscheinlich nie dort gelandet wären, wenn sie den "normalen" Weg gegangen wären.
Viel wichtiger als irgendwichtige Abschlüsse sind für solche Jungprofis doch das Umfeld, denn wenn ein vernünftiges Umfeld vorhanden ist und auch der Spieler selber ansonsten klar im Kopf ist, dann wird auch der Worst-case nicht dazu führen, dass solch ein Spieler überspitzt gesagt auf der Straße landet.
#7 Max Meyer |#485
22.05.2013 - 17:57 Uhr
Zitat von Leinad:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Die Karriere eines Fußballers ist nun einmal sehr limitiert und kann durch ungünstige Faktoren entscheidend verkürzt werden. Ich finde es einfach sehr wichtig, dass der Junge den bestmöglichen Abschluss dann auch macht, auch wenn das bedeutet, dass der fußballerische Durchbruch sich ein wenig verzögert und Meyer große Entbehrungen auf sich nehmen muss. Da ist für mich primär auch der Verein gefragt, der in der Situation eine besondere Verantwortung trägt. Denn es ist bestimmt nicht leicht einem jungen Menschen, der darauf brennt, die Schule beenden zu können, etwas einzubremsen.


Ich sehe nach wie vor keinen Grund da irgendjemanden einzubremsen. Wenn jemand nach der Realschule halt Tischler werden will statt Arzt, dann ist das eben so und dann zwinge ich diese Person auch nicht noch ein Abitur zu machen.

Zitat

Natürlich kann Meyer auch mit Mitte 30 noch den zweiten Bildungsweg gehen, aber wer möchte das in dem Alter dann noch machen. Jetzt hat er die einmalige Gelegenheit Fußball und Schule parallel laufen zu lassen, mit der bestmöglichen Unterstützung der Eltern und des Vereins. Es ist im fortschreitenden Alter viel schwieriger, sich dann noch einmal aufzuraffen und noch einmal neu anzufangen. Und wenn er in zwei Jahren die Fachhochschulreife erlangt hat, kann er sehr stolz auf sich sein, dass er eben nicht einfach aufgegeben hat.


Du arbeitest da schon wieder mit der Unterstellung irgendjemand würde sich aufgeben nur weil er sich auf eine Sache konzentrieren will bzw. andere Prioritäten setzt. Das ist enorm anmaßend und diese Haltung sorgt dafür, dass junge Menschen immer mehr Zeit verschwenden, weil sie nur noch Abschlüsse sammeln bzw. in bestimmte Rollenbilder gedrängt werden.
Es wird auch in Zukunft für Meyer zig Möglichkeiten außerhalb des Fußballs geben und selbst im schlimmsten Fall würde ein Spieler wie Meyer ja vom Verein oder seinem Umfeld nicht fallen gelassen werden.
Ich wehre mich einfach gegen die Dramatisierung, wenn sich jemand entscheidet nach einem vernünftigen Schulabschluss (und den wird Meyer ja haben) nicht noch weiter die Schule zu besuchen.
Ein Toni Kroos oder Bastian Schweinsteiger hat auch der Realschulabschluss gereicht. Letzter hat z.B. nebenbei noch eine Ausbildung gemacht. Diese Option gäbe es sicherlich auch für Meyer, wenn er sich dazu entscheiden sollte.
Mein Punkt ist lediglich, dass man diese Entscheidung den betreffenden Personen überlassen sollte und man das dann nicht immer direkt so überkritisch und wertend kommentieren sollte, wenn man sich nicht für eine weitere Schullaufbahn entscheidet, denn auch dafür ist keineswegs jede Person geeignet.
Ich kenne auch einige Akademiker, die erst auf Umwegen solche geworden sind, aber wahrscheinlich nie dort gelandet wären, wenn sie den "normalen" Weg gegangen wären.
Viel wichtiger als irgendwichtige Abschlüsse sind für solche Jungprofis doch das Umfeld, denn wenn ein vernünftiges Umfeld vorhanden ist und auch der Spieler selber ansonsten klar im Kopf ist, dann wird auch der Worst-case nicht dazu führen, dass solch ein Spieler überspitzt gesagt auf der Straße landet.


Nettes Plädoyer. Aber da hast du mich einfach falsch verstanden. Natürlich liegt es vornehmlich an Max Meyer zu klären, ob es sinnvoll für ihn ist die Schule zu beenden und natürlich mit welchem Abschluss. Denn noch hat er gar keinen Abschluss, also weder die mittlere Reife noch das Abitur. Nur manchmal machen junge Menschen einfach den Fehler kurzfristig zu denken und haben nicht den Überblick, was kommen kann und welche Möglichkeiten dir offen stehen. Da sind dann die Eltern, die Schule und der Verein gefragt, die den Jungen natürlich besser einschätzen können als ich oder du. Wenn man dann zur Erkenntnis kommt, dass 2 weitere Jahre Schule einfach Zeitverschwendung wären und das eine übermäßige Anstrengung und Mühe wäre, dann ist es eben so und man sollte mit der mittleren Reife einfach zufrieden sein. Aber nur weil ihm die Schule jetzt anscheinend schwer fällt, heißt das für mich noch lange nicht, dass das Abitur fern seiner Reichweite liegt. Das ist auch oftmals nur eine Frage des Fleißes und der Motivation. Denn die Möglichkeit jetzt Abitur und Fußballkarriere voranzutreiben werden ihm von allen Seiten ermöglicht, dementsprechend hat er unglaublich gute Chancen das Abitur anzugehen. Ich bin selbst Elternteil und würde meinen Kindern immer raten, sich alle Möglichkeiten offen zu lassen. Denn abbrechen kann man immer noch und Bildung ist einfach das höchste Gut in dieser Gesellschaft.

Und mit Mitte 30 ist es einfach etwas vollkommen anderes dann noch den zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Dass er nach seiner aktiven Fußballerkarriere auch noch im Fußball eine langfristige Verdienstmöglichkeit findet, ist doch überhaupt nicht gewiss und darauf würde ich mich auch nicht verlassen und schon gar nciht darauf, als Profifußballer finanziell ausgesorgt zu haben. Denn das haben die wenigsten.
#7 Max Meyer |#486
22.05.2013 - 18:03 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Und mit Mitte 30 ist es einfach etwas vollkommen anderes dann noch den zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Dass er nach seiner aktiven Fußballerkarriere auch noch im Fußball eine langfristige Verdienstmöglichkeit findet, ist doch überhaupt nicht gewiss und darauf würde ich mich auch nicht verlassen und schon gar nciht darauf, als Profifußballer finanziell ausgesorgt zu haben. Denn das haben die wenigsten.

Selbst wenn er nicht ausgesorgt hätte, wäre er aber immer noch der reichste Mann in der Abendschule. Wäre er das nicht, brächte ihm auch kein Abitur etwas, weil er dann nämlich einfach einen unvernünftigen Lebensstil führen würde.

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#7 Max Meyer |#487
22.05.2013 - 18:10 Uhr
Zitat von Runaway:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Und mit Mitte 30 ist es einfach etwas vollkommen anderes dann noch den zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Dass er nach seiner aktiven Fußballerkarriere auch noch im Fußball eine langfristige Verdienstmöglichkeit findet, ist doch überhaupt nicht gewiss und darauf würde ich mich auch nicht verlassen und schon gar nciht darauf, als Profifußballer finanziell ausgesorgt zu haben. Denn das haben die wenigsten.

Selbst wenn er nicht ausgesorgt hätte, wäre er aber immer noch der reichste Mann in der Abendschule. Wäre er das nicht, brächte ihm auch kein Abitur etwas, weil er dann nämlich einfach einen unvernünftigen Lebensstil führen würde.


Mit 30 dürfte er, falls seine Karriere so verläuft wie viele prognostizieren, sehr wohl ausgesorgt haben. Wenn er auch nur einen einigermaßen normalen Lebensstandard pflegt, wird er keine finanziellen Probleme mehr haben. Man muss auch nicht so tun, als würde es den Spielern nach deren Karriere irgendwie in ferner Zukunft schlecht gehen. Wenn, dann ist es eigenes Unvermögen mit Geld umzugehen. Und dafür hab ich dann auch kein Verständnis
Soll er doch mit 30 entweder den zweiten Bildungsweg gehen oder ne Ausbildung machen.
Sorgen machen müssen sich viele. Aber sicherlich nicht solche Menschen

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Auf geht's Schalke kämpfen und siegen


#7 Max Meyer |#488
22.05.2013 - 18:27 Uhr
Zitat von revier04:
Zitat von Runaway:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Und mit Mitte 30 ist es einfach etwas vollkommen anderes dann noch den zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Dass er nach seiner aktiven Fußballerkarriere auch noch im Fußball eine langfristige Verdienstmöglichkeit findet, ist doch überhaupt nicht gewiss und darauf würde ich mich auch nicht verlassen und schon gar nciht darauf, als Profifußballer finanziell ausgesorgt zu haben. Denn das haben die wenigsten.

Selbst wenn er nicht ausgesorgt hätte, wäre er aber immer noch der reichste Mann in der Abendschule. Wäre er das nicht, brächte ihm auch kein Abitur etwas, weil er dann nämlich einfach einen unvernünftigen Lebensstil führen würde.


Mit 30 dürfte er, falls seine Karriere so verläuft wie viele prognostizieren, sehr wohl ausgesorgt haben. Wenn er auch nur einen einigermaßen normalen Lebensstandard pflegt, wird er keine finanziellen Probleme mehr haben. Man muss auch nicht so tun, als würde es den Spielern nach deren Karriere irgendwie in ferner Zukunft schlecht gehen. Wenn, dann ist es eigenes Unvermögen mit Geld umzugehen. Und dafür hab ich dann auch kein Verständnis
Soll er doch mit 30 entweder den zweiten Bildungsweg gehen oder ne Ausbildung machen.
Sorgen machen müssen sich viele. Aber sicherlich nicht solche Menschen


Nur die Superstars der Liga haben tatsächlich für sich ausgesorgt, so dass sie in der Lage sind ihren Lebensstil während der aktiven Karriere auch nach dieser Zeit problemlos weiterzuführen. Das sieht man doch gerade an Hoogland, der seit 3 Jahren von einer Verletzung in die nächste stolpert und nicht auf die Bezüge kommen wird, die ihm verletzungsfrei vertraglich zustehen würden. Mangelt es dann an einer privaten Zusatzversicherung, kommen private Schicksalschläge wie Scheidung hinzu, Fehlinvestitionen, dann ist das Geld schneller weg als man denkt. Dementsprechend ist es wichtig, einen Schulabschluss und auch eine Ausbildung schon als Profifußballer gemacht zu haben oder eben nach der Karriere zu machen, damit man auch in der Zeit danach ein geregeltes Einkommen hat.
#7 Max Meyer |#489
22.05.2013 - 18:35 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von revier04:
Zitat von Runaway:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Und mit Mitte 30 ist es einfach etwas vollkommen anderes dann noch den zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Dass er nach seiner aktiven Fußballerkarriere auch noch im Fußball eine langfristige Verdienstmöglichkeit findet, ist doch überhaupt nicht gewiss und darauf würde ich mich auch nicht verlassen und schon gar nciht darauf, als Profifußballer finanziell ausgesorgt zu haben. Denn das haben die wenigsten.

Selbst wenn er nicht ausgesorgt hätte, wäre er aber immer noch der reichste Mann in der Abendschule. Wäre er das nicht, brächte ihm auch kein Abitur etwas, weil er dann nämlich einfach einen unvernünftigen Lebensstil führen würde.


Mit 30 dürfte er, falls seine Karriere so verläuft wie viele prognostizieren, sehr wohl ausgesorgt haben. Wenn er auch nur einen einigermaßen normalen Lebensstandard pflegt, wird er keine finanziellen Probleme mehr haben. Man muss auch nicht so tun, als würde es den Spielern nach deren Karriere irgendwie in ferner Zukunft schlecht gehen. Wenn, dann ist es eigenes Unvermögen mit Geld umzugehen. Und dafür hab ich dann auch kein Verständnis
Soll er doch mit 30 entweder den zweiten Bildungsweg gehen oder ne Ausbildung machen.
Sorgen machen müssen sich viele. Aber sicherlich nicht solche Menschen


Nur die Superstars der Liga haben tatsächlich für sich ausgesorgt, so dass sie in der Lage sind ihren Lebensstil während der aktiven Karriere auch nach dieser Zeit problemlos weiterzuführen. Das sieht man doch gerade an Hoogland, der seit 3 Jahren von einer Verletzung in die nächste stolpert und nicht auf die Bezüge kommen wird, die ihm verletzungsfrei vertraglich zustehen würden. Mangelt es dann an einer privaten Zusatzversicherung, kommen private Schicksalschläge wie Scheidung hinzu, Fehlinvestitionen, dann ist das Geld schneller weg als man denkt. Dementsprechend ist es wichtig, einen Schulabschluss und auch eine Ausbildung schon als Profifußballer gemacht zu haben oder eben nach der Karriere zu machen, damit man auch in der Zeit danach ein geregeltes Einkommen hat.


Natürlich gibt es immer mal wieder diese ungünstigen fälle wie bei hoogland. Wobei man auch sagen muss, dass es bei ihm unverhältnismäßig schlecht lief. Nichtsdestotrotz hat er in den Jahren in denen er dann doch gespielt hat auch Geld verdient. Und da weitaus mehr als der Ottonormalverdiener in Deutschland. Und diesen Leuten kann auch das Schicksal schlecht mitspielen und sie werden arbeitsunfähig.
Aber es geht jetzt auch nicht darum, sondern um Meyer. Der Junge hat unbestritten enorm viel Talent. Der wird evtl einen ähnlichen weg gehen wie draxler und mit Anfang 20 Multimillionär sein. Wenn man dann eine 10 jährige Karriere hinlegt kann mir keiner erzählen nicht ausgesorgt zu haben.

Und es ist ja auch nicht so dass er gar keinen Abschluss hat. Mittlere reife ist ihm doch sicher. Also warum jetzt zwanghaft noch das Abitur hinterher machen, vor allem wenn er, wie hier in dem ein oder anderen Kommentar durch kam, auch eher minder talentiert in der schule ist. Ne solide Ausbildung nach der Karriere sollte auch ohne Abi möglich sein

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Auf geht's Schalke kämpfen und siegen


#7 Max Meyer |#490
22.05.2013 - 18:45 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:

Nur die Superstars der Liga haben tatsächlich für sich ausgesorgt, so dass sie in der Lage sind ihren Lebensstil während der aktiven Karriere auch nach dieser Zeit problemlos weiterzuführen.
Wenn Meyer mit 30 seine Karriere beenden muss, wird auch kein Einser-Abi verhindern, dass sich sein Lebensstil nicht halten lässt. Das kann ja nun nicht der Maßstab sein. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Meyer mit 30 ein Eigenheim haben wird, ist doch recht hoch.
Natürlich können Schicksalsschläge immer dazu führen, dass vom einstigen Reichtum nicht viel übrig bleibt. Aber ein Abitur ist dagegen doch keine Absicherung. Im Gegenteil, wenn ich mit deinem worst case Szenario plane, kann Meyer nicht früh genug anfangen ordentlich Asche zu machen.
Meyer hat doch jetzt schon mehr Geld als jeder normale Teenager und das wird sich nicht ändern, selbst wenn er Hooglands Karriere nachahmt.
Du kannst einfach nicht einen Fußballprofi, der mit 30 am Ende ist, mit einem "Normalo" vergleichen, der mit 30 sein Abi nachmachen will und tagsüber bei Rewe an der Kasse sitzt.

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