#7 Max Meyer
14.01.2013 - 22:29 Uhr
22.05.2013 - 19:42 Uhr
Zitat von Runaway:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Nur die Superstars der Liga haben tatsächlich für sich ausgesorgt, so dass sie in der Lage sind ihren Lebensstil während der aktiven Karriere auch nach dieser Zeit problemlos weiterzuführen. Wenn Meyer mit 30 seine Karriere beenden muss, wird auch kein Einser-Abi verhindern, dass sich sein Lebensstil nicht halten lässt. Das kann ja nun nicht der Maßstab sein. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Meyer mit 30 ein Eigenheim haben wird, ist doch recht hoch.
Natürlich können Schicksalsschläge immer dazu führen, dass vom einstigen Reichtum nicht viel übrig bleibt. Aber ein Abitur ist dagegen doch keine Absicherung. Im Gegenteil, wenn ich mit deinem worst case Szenario plane, kann Meyer nicht früh genug anfangen ordentlich Asche zu machen.
Meyer hat doch jetzt schon mehr Geld als jeder normale Teenager und das wird sich nicht ändern, selbst wenn er Hooglands Karriere nachahmt.
Du kannst einfach nicht einen Fußballprofi, der mit 30 am Ende ist, mit einem "Normalo" vergleichen, der mit 30 sein Abi nachmachen will und tagsüber bei Rewe an der Kasse sitzt.
Es geht mir vornehmlich darum, dass das Vorurteil, Profifußballspieler hätten sowieso schon ausgesorgt mit ihrer Karriere, nicht stimmt. Das trifft nämlich nur auf 10% der aktiven Kicker in den 3 Profiligen Deutschlands zu. Ein Viertel aller Profifußballer ist nach der aktiven Karriere dauerarbeitslos und muss irgendwann Hartz4 beziehen. Und drei Viertel der professionellen Ballkicker können nach ihrer aktiven Karriere keine ausreichende Berufsqualifikation vorweisen, wobei über die Hälfte denkt, dass ihre Berufsaussichten gut aussähen und sie weiterhin irgendwo im Profifußball später ihr Geld verdienen werden. Dem ist aber nciht so, weil die Plätze bei den Profivereinen natürlich sehr begrenzt sind. Die Spielergewerkschaft VDV hat 2012 mit der FH Koblenz zusammen eine Studie darüber erstellt.
Dementsprechend ist es eben auch als Jungprofi wichtig, sich dessen bewusst zu sein, einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu machen bzw. Fußball und Bildung unter einem Hut zu bringen. Ob es jetzt nun das Abitur sein muss, sei mal dahingestellt. Ich würde jedenfalls als Elternteil, wenn ich den Eindruck habe, der Junge hat es in sich, immer darauf pochen das Abitur abzulegen, um später nach der Karriere einfach besser dazustehen und mehr Möglichkeiten zu besitzen. Wichtig ist doch einfach, dass der Spieler nach seiner Karriere keine großen Probleme hat, sich in der Welt außerhalb des Fußballs zurechzufinden. Die Vereine selbst haben das schon lange erkannt und drängen heute mehr als früher darauf, eine Ausbildung bei ihnen zu machen. Und mit Mitte 30 hat nicht jeder Mensch noch Lust dazu noch einmal die Schulbank zu drücken.
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Nur die Superstars der Liga haben tatsächlich für sich ausgesorgt, so dass sie in der Lage sind ihren Lebensstil während der aktiven Karriere auch nach dieser Zeit problemlos weiterzuführen. Wenn Meyer mit 30 seine Karriere beenden muss, wird auch kein Einser-Abi verhindern, dass sich sein Lebensstil nicht halten lässt. Das kann ja nun nicht der Maßstab sein. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Meyer mit 30 ein Eigenheim haben wird, ist doch recht hoch.
Natürlich können Schicksalsschläge immer dazu führen, dass vom einstigen Reichtum nicht viel übrig bleibt. Aber ein Abitur ist dagegen doch keine Absicherung. Im Gegenteil, wenn ich mit deinem worst case Szenario plane, kann Meyer nicht früh genug anfangen ordentlich Asche zu machen.
Meyer hat doch jetzt schon mehr Geld als jeder normale Teenager und das wird sich nicht ändern, selbst wenn er Hooglands Karriere nachahmt.
Du kannst einfach nicht einen Fußballprofi, der mit 30 am Ende ist, mit einem "Normalo" vergleichen, der mit 30 sein Abi nachmachen will und tagsüber bei Rewe an der Kasse sitzt.
Es geht mir vornehmlich darum, dass das Vorurteil, Profifußballspieler hätten sowieso schon ausgesorgt mit ihrer Karriere, nicht stimmt. Das trifft nämlich nur auf 10% der aktiven Kicker in den 3 Profiligen Deutschlands zu. Ein Viertel aller Profifußballer ist nach der aktiven Karriere dauerarbeitslos und muss irgendwann Hartz4 beziehen. Und drei Viertel der professionellen Ballkicker können nach ihrer aktiven Karriere keine ausreichende Berufsqualifikation vorweisen, wobei über die Hälfte denkt, dass ihre Berufsaussichten gut aussähen und sie weiterhin irgendwo im Profifußball später ihr Geld verdienen werden. Dem ist aber nciht so, weil die Plätze bei den Profivereinen natürlich sehr begrenzt sind. Die Spielergewerkschaft VDV hat 2012 mit der FH Koblenz zusammen eine Studie darüber erstellt.
Dementsprechend ist es eben auch als Jungprofi wichtig, sich dessen bewusst zu sein, einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu machen bzw. Fußball und Bildung unter einem Hut zu bringen. Ob es jetzt nun das Abitur sein muss, sei mal dahingestellt. Ich würde jedenfalls als Elternteil, wenn ich den Eindruck habe, der Junge hat es in sich, immer darauf pochen das Abitur abzulegen, um später nach der Karriere einfach besser dazustehen und mehr Möglichkeiten zu besitzen. Wichtig ist doch einfach, dass der Spieler nach seiner Karriere keine großen Probleme hat, sich in der Welt außerhalb des Fußballs zurechzufinden. Die Vereine selbst haben das schon lange erkannt und drängen heute mehr als früher darauf, eine Ausbildung bei ihnen zu machen. Und mit Mitte 30 hat nicht jeder Mensch noch Lust dazu noch einmal die Schulbank zu drücken.
22.05.2013 - 21:30 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von Runaway:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Nur die Superstars der Liga haben tatsächlich für sich ausgesorgt, so dass sie in der Lage sind ihren Lebensstil während der aktiven Karriere auch nach dieser Zeit problemlos weiterzuführen. Wenn Meyer mit 30 seine Karriere beenden muss, wird auch kein Einser-Abi verhindern, dass sich sein Lebensstil nicht halten lässt. Das kann ja nun nicht der Maßstab sein. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Meyer mit 30 ein Eigenheim haben wird, ist doch recht hoch.
Natürlich können Schicksalsschläge immer dazu führen, dass vom einstigen Reichtum nicht viel übrig bleibt. Aber ein Abitur ist dagegen doch keine Absicherung. Im Gegenteil, wenn ich mit deinem worst case Szenario plane, kann Meyer nicht früh genug anfangen ordentlich Asche zu machen.
Meyer hat doch jetzt schon mehr Geld als jeder normale Teenager und das wird sich nicht ändern, selbst wenn er Hooglands Karriere nachahmt.
Du kannst einfach nicht einen Fußballprofi, der mit 30 am Ende ist, mit einem "Normalo" vergleichen, der mit 30 sein Abi nachmachen will und tagsüber bei Rewe an der Kasse sitzt.
Es geht mir vornehmlich darum, dass das Vorurteil, Profifußballspieler hätten sowieso schon ausgesorgt mit ihrer Karriere, nicht stimmt. Das trifft nämlich nur auf 10% der aktiven Kicker in den 3 Profiligen Deutschlands zu. Ein Viertel aller Profifußballer ist nach der aktiven Karriere dauerarbeitslos und muss irgendwann Hartz4 beziehen. Und drei Viertel der professionellen Ballkicker können nach ihrer aktiven Karriere keine ausreichende Berufsqualifikation vorweisen, wobei über die Hälfte denkt, dass ihre Berufsaussichten gut aussähen und sie weiterhin irgendwo im Profifußball später ihr Geld verdienen werden. Dem ist aber nciht so, weil die Plätze bei den Profivereinen natürlich sehr begrenzt sind. Die Spielergewerkschaft VDV hat 2012 mit der FH Koblenz zusammen eine Studie darüber erstellt.
Dementsprechend ist es eben auch als Jungprofi wichtig, sich dessen bewusst zu sein, einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu machen bzw. Fußball und Bildung unter einem Hut zu bringen. Ob es jetzt nun das Abitur sein muss, sei mal dahingestellt. Ich würde jedenfalls als Elternteil, wenn ich den Eindruck habe, der Junge hat es in sich, immer darauf pochen das Abitur abzulegen, um später nach der Karriere einfach besser dazustehen und mehr Möglichkeiten zu besitzen. Wichtig ist doch einfach, dass der Spieler nach seiner Karriere keine großen Probleme hat, sich in der Welt außerhalb des Fußballs zurechzufinden. Die Vereine selbst haben das schon lange erkannt und drängen heute mehr als früher darauf, eine Ausbildung bei ihnen zu machen. Und mit Mitte 30 hat nicht jeder Mensch noch Lust dazu noch einmal die Schulbank zu drücken.
Das sehe ich tatsächlich anders. Als ich 1990 die Schulbank der Fachoberschule drückte saß zwei Tische weiter Achim Wilbois, ehemaliger Fußballprofi bei unseren Club-Freunden und Blau-Weiß 90 Berlin. Okay, er hatte bereits eine Banklehre absolviert, aber auch nur, weil er in jungen Jahren den Durchbruch nicht schaffte und bei einem Amateuer-Verein kickte und es im Dorf 'in' war, erstmal eine Lehre zu machen. Nach seiner 'Karriere' war er sich mit 27 nicht zu schade, nochmals die Schulbank zu drücken und somit den Fachhochschul-Abschluss nachzuholen (und nebenbei bei Eintracht Trier und später bei CS Grevenmacher in der ersten luxemburgischen Liga das Studiengeld zu verdienen). Das könnte Max Meyer auch, vorausgesetzt, er selbst und ggf. sein Umfeld wollen dies..
Zitat von Runaway:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Nur die Superstars der Liga haben tatsächlich für sich ausgesorgt, so dass sie in der Lage sind ihren Lebensstil während der aktiven Karriere auch nach dieser Zeit problemlos weiterzuführen. Wenn Meyer mit 30 seine Karriere beenden muss, wird auch kein Einser-Abi verhindern, dass sich sein Lebensstil nicht halten lässt. Das kann ja nun nicht der Maßstab sein. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Meyer mit 30 ein Eigenheim haben wird, ist doch recht hoch.
Natürlich können Schicksalsschläge immer dazu führen, dass vom einstigen Reichtum nicht viel übrig bleibt. Aber ein Abitur ist dagegen doch keine Absicherung. Im Gegenteil, wenn ich mit deinem worst case Szenario plane, kann Meyer nicht früh genug anfangen ordentlich Asche zu machen.
Meyer hat doch jetzt schon mehr Geld als jeder normale Teenager und das wird sich nicht ändern, selbst wenn er Hooglands Karriere nachahmt.
Du kannst einfach nicht einen Fußballprofi, der mit 30 am Ende ist, mit einem "Normalo" vergleichen, der mit 30 sein Abi nachmachen will und tagsüber bei Rewe an der Kasse sitzt.
Es geht mir vornehmlich darum, dass das Vorurteil, Profifußballspieler hätten sowieso schon ausgesorgt mit ihrer Karriere, nicht stimmt. Das trifft nämlich nur auf 10% der aktiven Kicker in den 3 Profiligen Deutschlands zu. Ein Viertel aller Profifußballer ist nach der aktiven Karriere dauerarbeitslos und muss irgendwann Hartz4 beziehen. Und drei Viertel der professionellen Ballkicker können nach ihrer aktiven Karriere keine ausreichende Berufsqualifikation vorweisen, wobei über die Hälfte denkt, dass ihre Berufsaussichten gut aussähen und sie weiterhin irgendwo im Profifußball später ihr Geld verdienen werden. Dem ist aber nciht so, weil die Plätze bei den Profivereinen natürlich sehr begrenzt sind. Die Spielergewerkschaft VDV hat 2012 mit der FH Koblenz zusammen eine Studie darüber erstellt.
Dementsprechend ist es eben auch als Jungprofi wichtig, sich dessen bewusst zu sein, einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu machen bzw. Fußball und Bildung unter einem Hut zu bringen. Ob es jetzt nun das Abitur sein muss, sei mal dahingestellt. Ich würde jedenfalls als Elternteil, wenn ich den Eindruck habe, der Junge hat es in sich, immer darauf pochen das Abitur abzulegen, um später nach der Karriere einfach besser dazustehen und mehr Möglichkeiten zu besitzen. Wichtig ist doch einfach, dass der Spieler nach seiner Karriere keine großen Probleme hat, sich in der Welt außerhalb des Fußballs zurechzufinden. Die Vereine selbst haben das schon lange erkannt und drängen heute mehr als früher darauf, eine Ausbildung bei ihnen zu machen. Und mit Mitte 30 hat nicht jeder Mensch noch Lust dazu noch einmal die Schulbank zu drücken.
Das sehe ich tatsächlich anders. Als ich 1990 die Schulbank der Fachoberschule drückte saß zwei Tische weiter Achim Wilbois, ehemaliger Fußballprofi bei unseren Club-Freunden und Blau-Weiß 90 Berlin. Okay, er hatte bereits eine Banklehre absolviert, aber auch nur, weil er in jungen Jahren den Durchbruch nicht schaffte und bei einem Amateuer-Verein kickte und es im Dorf 'in' war, erstmal eine Lehre zu machen. Nach seiner 'Karriere' war er sich mit 27 nicht zu schade, nochmals die Schulbank zu drücken und somit den Fachhochschul-Abschluss nachzuholen (und nebenbei bei Eintracht Trier und später bei CS Grevenmacher in der ersten luxemburgischen Liga das Studiengeld zu verdienen). Das könnte Max Meyer auch, vorausgesetzt, er selbst und ggf. sein Umfeld wollen dies..
22.05.2013 - 22:56 Uhr
Für viel wichtiger als seine Postfußballerische Zukunft halte ich momentan seine Charakterbildung. Ich glaube, es tut ihm ganz gut einen Großteil seiner Zeit mit ganz normalen Altersgenossen zu verbringen. Wenn er jetzt hinschmeißt heißt das, dass er bereits als 17 Jähriger im Vollkontakt mit dem Profi-Fußball steht. Morgens Training mit Huntelaar und Farfan, zwischendurch Mittagessen mit Draxler, dabei ein paar Autogramme schreiben, anschließend zu den Presseterminen. Er käme doch gar nicht mehr raus aus dieser Seifenblase. Die Schule könnte da gut helfen ihn so weit wie möglich auf dem Boden zu halten.
23.05.2013 - 00:20 Uhr
@JoelGoes2Hollywood
Es geht mir vornehmlich darum, dass das Vorurteil, Profifußballspieler hätten sowieso schon ausgesorgt mit ihrer Karriere, nicht stimmt. Das trifft nämlich nur auf 10% der aktiven Kicker in den 3 Profiligen Deutschlands zu. Ein Viertel aller Profifußballer ist nach der aktiven Karriere dauerarbeitslos und muss irgendwann Hartz4 beziehen. Und drei Viertel der professionellen Ballkicker können nach ihrer aktiven Karriere keine ausreichende Berufsqualifikation vorweisen, wobei über die Hälfte denkt, dass ihre Berufsaussichten gut aussähen und sie weiterhin irgendwo im Profifußball später ihr Geld verdienen werden. Dem ist aber nciht so, weil die Plätze bei den Profivereinen natürlich sehr begrenzt sind. Die Spielergewerkschaft VDV hat 2012 mit der FH Koblenz zusammen eine Studie darüber erstellt.[/zitat]
Auch hier habe ich den Eindruck, dass du Meyer mit den falschen Leuten vergleichst. Der ist kein 17 jähriger, der gerade in Heidenheim seinen ersten Profivertrag unterschrieben hat, sondern Jungprofi beim Verein mit den zweithöchsten Gehältern und bei entsprechender Entwicklung, wird er zeitnah einen Millionenvertrag unterzeichnen. Passiert das nicht, wird er das nicht erst mit 30 erfahren, sondern mit Anfang 20 und wenn man wie normale Leute 2x pappen bleibt, ist man auch Anfang 20, wenn man ohne Abstecher zum Fußball, das Abi macht. ;)
Wenn es nicht mit dem Teufel zugeht, dann ist Meyer in 5-6 Jahren Millionär was er dann aus dieser Ausgangslage macht, ist sein Ding. Wenn er am Ende Hartzer wird, liegt das sicher nicht am Schulabschluss.
Es geht mir vornehmlich darum, dass das Vorurteil, Profifußballspieler hätten sowieso schon ausgesorgt mit ihrer Karriere, nicht stimmt. Das trifft nämlich nur auf 10% der aktiven Kicker in den 3 Profiligen Deutschlands zu. Ein Viertel aller Profifußballer ist nach der aktiven Karriere dauerarbeitslos und muss irgendwann Hartz4 beziehen. Und drei Viertel der professionellen Ballkicker können nach ihrer aktiven Karriere keine ausreichende Berufsqualifikation vorweisen, wobei über die Hälfte denkt, dass ihre Berufsaussichten gut aussähen und sie weiterhin irgendwo im Profifußball später ihr Geld verdienen werden. Dem ist aber nciht so, weil die Plätze bei den Profivereinen natürlich sehr begrenzt sind. Die Spielergewerkschaft VDV hat 2012 mit der FH Koblenz zusammen eine Studie darüber erstellt.[/zitat]
Auch hier habe ich den Eindruck, dass du Meyer mit den falschen Leuten vergleichst. Der ist kein 17 jähriger, der gerade in Heidenheim seinen ersten Profivertrag unterschrieben hat, sondern Jungprofi beim Verein mit den zweithöchsten Gehältern und bei entsprechender Entwicklung, wird er zeitnah einen Millionenvertrag unterzeichnen. Passiert das nicht, wird er das nicht erst mit 30 erfahren, sondern mit Anfang 20 und wenn man wie normale Leute 2x pappen bleibt, ist man auch Anfang 20, wenn man ohne Abstecher zum Fußball, das Abi macht. ;)
Wenn es nicht mit dem Teufel zugeht, dann ist Meyer in 5-6 Jahren Millionär was er dann aus dieser Ausgangslage macht, ist sein Ding. Wenn er am Ende Hartzer wird, liegt das sicher nicht am Schulabschluss.
23.05.2013 - 05:33 Uhr
@Leinard
Zitat
Sorry, aber das ist Quack und genau diese Denkweise von perfekten Lebensläufen, die in unserer Gesellschaft zunehmend problematisch wird.
Ich habe nichts von "perfekten Lebensläufen" geschrieben, sondern den Begriff "Lebensentwurf" verwendet, das meint etwas völlig anderes.
Zitat
Niemand ist gescheitert nur weil er nicht den höchsten oder besten Schulabschluss hat...
Das hat auch niemand behauptet.
Zitat
...und noch weniger ist es ein Problem das ein oder andere später nachzuholen.
Den Abschluß vielleicht nicht, die Erfahrungen aber schon.
Zitat
Manchmal ist es durchaus wichtiger bestimmten Träumen nachzugehen als ständig mit der Angst durch die Gegend zu laufen irgendwelchen Ansprüchen nicht zu genügen.
Hochbegabte Sportler müssen schon als Kinder/Jugendliche ständig "irgendwelchen Ansprüchen" genügen - ansonsten werden sie einfach aussortiert.
Was dir als "Traum" erscheint, bedeutet für nicht eben wenige Talente den "Alptraum" einer eindimensionalen Persönlichkeit.
Grüße
Ekuzorra
Zitat
Sorry, aber das ist Quack und genau diese Denkweise von perfekten Lebensläufen, die in unserer Gesellschaft zunehmend problematisch wird.
Ich habe nichts von "perfekten Lebensläufen" geschrieben, sondern den Begriff "Lebensentwurf" verwendet, das meint etwas völlig anderes.
Zitat
Niemand ist gescheitert nur weil er nicht den höchsten oder besten Schulabschluss hat...
Das hat auch niemand behauptet.
Zitat
...und noch weniger ist es ein Problem das ein oder andere später nachzuholen.
Den Abschluß vielleicht nicht, die Erfahrungen aber schon.
Zitat
Manchmal ist es durchaus wichtiger bestimmten Träumen nachzugehen als ständig mit der Angst durch die Gegend zu laufen irgendwelchen Ansprüchen nicht zu genügen.
Hochbegabte Sportler müssen schon als Kinder/Jugendliche ständig "irgendwelchen Ansprüchen" genügen - ansonsten werden sie einfach aussortiert.
Was dir als "Traum" erscheint, bedeutet für nicht eben wenige Talente den "Alptraum" einer eindimensionalen Persönlichkeit.
Grüße
Ekuzorra
31.05.2013 - 18:34 Uhr
Was für ein Spielertyp ist Meyer eigentlich? Also das er sehr viel mit dem Ball kann, habe ich schon gesehen, aber ist er eher ein Typ für auf die 10 oder eher was für die Flügel - ist er antrittsschnell?
31.05.2013 - 18:39 Uhr
Zitat von superlynx:
Was für ein Spielertyp ist Meyer eigentlich? Also das er sehr viel mit dem Ball kann, habe ich schon gesehen, aber ist er eher ein Typ für auf die 10 oder eher was für die Flügel - ist er antrittsschnell?
Super Technik, Gutes Auge. Sehr wendig. Nicht unbedingt der schnellste. Wenn ich einen ähnlichen Typ finden müsste... Ist schwer. Vielleicht Götze? Oder Diego? Schwer.
Was für ein Spielertyp ist Meyer eigentlich? Also das er sehr viel mit dem Ball kann, habe ich schon gesehen, aber ist er eher ein Typ für auf die 10 oder eher was für die Flügel - ist er antrittsschnell?
Super Technik, Gutes Auge. Sehr wendig. Nicht unbedingt der schnellste. Wenn ich einen ähnlichen Typ finden müsste... Ist schwer. Vielleicht Götze? Oder Diego? Schwer.
31.05.2013 - 18:40 Uhr
Zitat von Machiavelli04:
Zitat von superlynx:
Was für ein Spielertyp ist Meyer eigentlich? Also das er sehr viel mit dem Ball kann, habe ich schon gesehen, aber ist er eher ein Typ für auf die 10 oder eher was für die Flügel - ist er antrittsschnell?
Super Technik, Gutes Auge. Sehr wendig. Nicht unbedingt der schnellste. Wenn ich einen ähnlichen Typ finden müsste... Ist schwer. Vielleicht Götze? Oder Diego? Schwer.
Messi passt rein vom Typ her ziemlich gut.
Zitat von superlynx:
Was für ein Spielertyp ist Meyer eigentlich? Also das er sehr viel mit dem Ball kann, habe ich schon gesehen, aber ist er eher ein Typ für auf die 10 oder eher was für die Flügel - ist er antrittsschnell?
Super Technik, Gutes Auge. Sehr wendig. Nicht unbedingt der schnellste. Wenn ich einen ähnlichen Typ finden müsste... Ist schwer. Vielleicht Götze? Oder Diego? Schwer.
Messi passt rein vom Typ her ziemlich gut.
31.05.2013 - 18:48 Uhr
Zitat von nibo1904:
Zitat von Machiavelli04:
Zitat von superlynx:
Was für ein Spielertyp ist Meyer eigentlich? Also das er sehr viel mit dem Ball kann, habe ich schon gesehen, aber ist er eher ein Typ für auf die 10 oder eher was für die Flügel - ist er antrittsschnell?
Super Technik, Gutes Auge. Sehr wendig. Nicht unbedingt der schnellste. Wenn ich einen ähnlichen Typ finden müsste... Ist schwer. Vielleicht Götze? Oder Diego? Schwer.
Messi passt rein vom Typ her ziemlich gut.
Die Bild nannte ihn in den ersten berichten über ihn Messi 2.0 oder German Messi.
Gemessen am Talent würd ich ihn zwischen Draxler und Götze einschätzen, was wird muss man aber wie bei allen talenten abwarten
Zitat von Machiavelli04:
Zitat von superlynx:
Was für ein Spielertyp ist Meyer eigentlich? Also das er sehr viel mit dem Ball kann, habe ich schon gesehen, aber ist er eher ein Typ für auf die 10 oder eher was für die Flügel - ist er antrittsschnell?
Super Technik, Gutes Auge. Sehr wendig. Nicht unbedingt der schnellste. Wenn ich einen ähnlichen Typ finden müsste... Ist schwer. Vielleicht Götze? Oder Diego? Schwer.
Messi passt rein vom Typ her ziemlich gut.
Die Bild nannte ihn in den ersten berichten über ihn Messi 2.0 oder German Messi.
Gemessen am Talent würd ich ihn zwischen Draxler und Götze einschätzen, was wird muss man aber wie bei allen talenten abwarten
31.05.2013 - 19:08 Uhr
Danke. Respekt, wenn ihr Goretzka tatsächlich bekommt, dann ist das schon ein geiler Talentschuppen.
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