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Ex-Lautrer

31.07.2015 - 09:17 Uhr
Ex-Lautrer |#201
15.06.2020 - 21:50 Uhr
Die Bundesliga bestand schon immer nicht nur aus alteingessenen Traditionsvereinen, sondern auch aus kleinen Vereinen, die sich hochgearbeitet haben. Das macht doch die Bundesliga aus: Dass es diese kleinen (gallischen) Vereine hochkämpfen können und ein paar Jahre oben mitspilen dürfen. SC Paderborn, SV Darmstadt, Wattenscheid 09 und ggfs. Heidenheim. Die alle haben sich den Platz in der Bundesliga ehrlich verdient.

Achja, guck dir doch mal an, mit was für einem Zuschauerschnitt Freiburg damals das erste Mal in die Bundesliga aufgestiegen ist. Da hättest du auch gesagt: Was sollen die denn da?!

Zitat von BeZehn

Gelöscht--- habe keinen Bock mit Leuten zu schreiben, die Heidenheim im Profifussball aktzeptieren --- Bin raus


Lol. ugly Blöd nur, wenn man deinen Text im Zitat im nächsten Posting noch lesen kann.

Edit: Bielefeld 3:0 vorne daumen-hoch Seufert mit der Vorlage zum 2:0, Klos mit dem 3:0. Wenn ich dran denke, dass es 2017 (?) die Gerüchte gab, das Klos zu uns wechselt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hazou am 15.06.2020 um 21:54 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#202
15.06.2020 - 22:23 Uhr
Wenn Heidenheim da wäre, wo sie sind, weil ein Milliardär die pampert, könnte ich ja akzeptieren, dass man sich an denen stört. Die machen aber seit Jahren aus wenig viel. Im Grunde genommen kann man froh sein, wenn kleine Vereine zeigen, dass es auch ohne massive Finanzspritzen geht.

Dass Traditionsvereine mehr Strahlkraft haben, bleibt davon unbenommen. Wenn man danach geht, sollte man Auf- und Abstieg abschaffen und eine geschlossene Liga der 18 beliebtesten Vereine in D aufmachen.

Beste Grüße
Lullaby
Ex-Lautrer |#203
15.06.2020 - 22:58 Uhr
Zitat von BeZehn
Wir stehen da aber zu einem Teil auch, weil sich Fans / Spieler / Funktionäre aus meiner Sicht nicht genug gegen Vereine wie Heidenheim, Paderborn, Sandhausen, Großaspach, etc. wehren. Wenn alle echten Vereine sich zusammentun würden, würden die von mir angesprochenen Vereine uns, dem HSV, Stuttgart etc, keine Startplätze in den oberen Ligen wegnehmen.


Der Verein, der dem FCK den Platz in einer höheren Liga weggenommen hat, heißt FCK.

Man kann trefflich darüber streiten, inwiefern LEV, WOB, Rasenballsport und Hoffenheim die Luft für Traditionsvereine dünner machen. Wenn Fußballprojekte nach oben gekauft werden, die es vorher nicht gab und gegen die man mit normalen finanziellen Mitteln nicht ankommt, kostet das zwangsläufig einen Platz für weniger finanzstarke Teams.

Auf die anderen Vereine trifft das aber nur bedingt zu. Würden der VfB, der HSV, aber auch der FCK halbwegs gute Arbeit leisten, wäre es für die genannten Clubs unmöglich, heranzukommen oder vorbeizuziehen.
Dass uns Sandhausen und Paderborn überholt haben, ist allein unserer Dummheit geschuldet.
Keinem "Standortnachteil", keiner Wettbewerbsverzerrung, nur reiner Dummheit.
Ex-Lautrer |#204
16.06.2020 - 07:40 Uhr
Zitat von BeZehn
Da och hier aber direkt mal persönlich angegriffen werde, meine Meinung dazu: Ich brauche persönlich keine Vereine in den oberen Ligen, die den Auswärtsblock nicht vollbekommen. Heute ist ein besonderer Tag für den FCK, wir stehen mittlerweile fast ganz unten. Natürlich stehen wir da vor allem wegen uns. Wir stehen da aber zu einem Teil auch, weil sich Fans / Spieler / Funktionäre aus meiner Sicht nicht genug gegen Vereine wie Heidenheim, Paderborn, Sandhausen, Großaspach, etc. wehren. Wenn alle echten Vereine sich zusammentun würden, würden die von mir angesprochenen Vereine uns, dem HSV, Stuttgart etc, keine Startplätze in den oberen Ligen wegnehmen.
PS: und das Argument, dass die Vereine sich das verdient haben, weil sie in Ruhe und solide arbeiten, kann ich nicht mehr hören. Die können in Ruhe und solide arbeiten, weil sich kein Schwein für sie interessiert. Wir waren heute in der Tagesschau. Bei uns ist immer Druck. Auch vor einem Freundschaftsspiel. So soll das auch sein. Wann hat denn Aspach mal Druck, wann muss denn Heidenheim mal zeigen was sie können? Die leben da vor sich hin in ihrer Spielzeugwelt und lachen sich kaputt über die echten Fans. Und ihr hofiert das sogar noch. Da spielt Schnatterer verdammt und ihr wollt die oben sehen!

Wow, solch ein Statement habe ich hier schon lange nicht mehr gelesen. Frage: Was meinst du mit der Aussage

Zitat von BeZehn
Wir stehen da aber zu einem Teil auch, weil sich Fans / Spieler / Funktionäre aus meiner Sicht nicht genug gegen Vereine wie Heidenheim, Paderborn, Sandhausen, Großaspach, etc. wehren. Wenn alle echten Vereine sich zusammentun würden, würden die von mir angesprochenen Vereine uns, dem HSV, Stuttgart etc, keine Startplätze in den oberen Ligen wegnehmen.

?

Brauchen wir mittlerweile eine Art Ligentrennung nach arm vs. reich, solide wirtschaftend vs. größenwahnsinnig, kleiner Dorfverein vs. Mitgliederkrösus? Und nach deiner Meinung sollen sich letztere zusammentun und die Bundesliga bzw. die beiden oberen Ligen mit einer riesigen Mauer gegen die "Startplatzdiebe" absichern?

Mal ganz unter uns gesprochen, meinst du nicht, du solltest solch eine Meinung einmal überdenken? Was du hier vorschlägst, ist jetzt auch nicht neu. Das Trennen von bestimmten Gruppen gab bzw. gibt es schon in unterschiedlichen Formen. Ich rate dir folgendes: Setz dich einmal mit Vereinen wie Heidenheim, Sandhausen oder Paderborn auseinander. Du wirst relativ schnell feststellen, dass auch dort Druck herrscht. Nur wirkt der Druck dort durchaus auch motivierend - vor allem, wenn man erfolgreich arbeitet.

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Leonard Cohen (1934-2016)
Ex-Lautrer |#205
17.06.2020 - 13:25 Uhr
Zitat von Rok67
Basler sagte in etwa, dass die Fans verarscht wurden weil die Ihr Geld dem Verein geben sollten und jetzt nichts mehr davon sehen werden.
Außerdem sei er vor etwa 2-3 Jahren angesprochen worden, ob er sich beim Betze was vorstellen könnte, aber da die Verantwortlichen selbst keine Ahnung gehabt hätten was genau hat er nur gesagt, er wolle einen Job bei dem er alle rausschmeißen könnte weil die keine Ahnung haben.

Ist zumindest das, an was ich mich von heut morgen erinnern kann. Typischer Basler eben.


Wir sollten diesem Kleingeist nicht mehr Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, als unbedingt notwendig. Die Qualität seiner Einschätzungen sprechen doch für sich. Der Typ hat einfach NULL Ahnung, da sind eine große Zahl der User hier besser im Bilde und haben sich mehr Gedanken über Zusammenhänge gemacht, als er es jemals überhaupt könnte.

Bitte das Thema Basler beenden. Amen.

Gruß Master

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Ich begreife bis heute nicht, warum Niederlagen und Abstiegsgespenster in K'lautern stets vom wissenden Nicken der Experten begleitet werden, während sensationelle Wiedergeburten und irrationale Gewinne der Deutschen Meisterschaft zunächst geleugnet, solange sie noch vermieden werden können, angezweifelt, irgendwann mit fadenscheinigen Erklärungen abgetan und schließlich, kaum dass sie Wirklichkeit geworden sind, wieder vergessen werden. (Björn Schmidt; Das Leben ist ein Fussballspiel)
Ex-Lautrer |#206
19.06.2020 - 09:27 Uhr
Zitat von Betzebacher
Ändert aber nichts an der Sache, im nachhinein sich beschweren wird, zumindest für mich, immer begleitet mit einem faden Beigeschmack.
Natürlich hat es Dresden bockschwer gehabt im Gegensatz zu den 17 anderen Vereinen, aber dann merkt man das doch vorher an und nicht erst danach wenn es zu spät ist, denn wie gesagt, wenn man den Klassenerhalt geschafft hätte, hätte sich womöglich niemand so lautstark beschwer.

Es ist jetzt nicht so, dass sie sich erst jetzt darüber beschweren. Die hatten bereits vor dem Restart und ihrem quarantändebedingten Hinterherhinken völlig mit Recht darauf hingewiesen, dass sie einen großen Nachteil haben.

Ehrlich gesagt, bin ich sogar überrascht, wie ruhig und doch irgendwie besonnen Dynamo das aufnimmt. Dass jetzt der Frust bei einigen Spielern zu Tage tritt, halte ich für völlig normal und auch für völlig legitim. Alleine, wenn man sich die Tabelle nach dem 25. Spieltag anschaut. Da lag Dynamo einen Punkt hinter dem Relegationsplatz (Wehen Wiesbaden) und war gleichauf mit dem KSC. Dass dann Wehen und der KSC spielen "durften" und punkteten, war für Dresden dann eine echte Bürde. Als sie wieder ran durften, hatten sie sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz (KSC). Das ist auch psychologisch ein Brett. Fairness sieht für mich anders aus.

Von daher kann man nur den Hut vor Dynamo Dresden und deren Fans ziehen. Die gehen echt vorbildlich mit der Misere um. Ich wäre als Fan, Spieler und Verantwortlicher wahrscheinlich auf 180. Die DFL wird von einem Härtefall sprechen, den es in solch einer Situation eben geben kann. Verantwortung wird da keiner übernehmen. Von einer gerechteren kreativen Lösung ganz zu schweigen.

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Leonard Cohen (1934-2016)
Ex-Lautrer |#207
07.07.2020 - 00:02 Uhr
Hachja, warum war mir eigentlich sowas von klar, dass gerade Möchtegern-Führungsspieler Hemlein nochmal ordentlich nachtritt? Der Typ ist für mich der klassische Fall von: Große Klappe, nix dahinter. Wenn der im Fußball spielen so gut gewesen wäre, wie im Labern, hätten wir wesentlich weniger Probleme gehabt.

Der Typ war einer der Lustlos-Kicker gegen Ende der Saison 2018/19, die alles abgeschenkt haben und die Autorität von Hildmann so untergraben haben. Klar war Hildmann nicht konsequent genug und hätte härter durchgreifen müssen, aber letztlich hat u.A. er mit dafür gesorgt, dass Hildmann bereits schwer angeschlagen in die Saison 2019/20 ging. Sorry, aber was die Spieler sich geleistet haben, gipfelnd mit ihrer Nicht-Leistung in Meppen war auch nicht gerade die feine englische Art. Da haben sie Hildmann schlicht im Stich gelassen. Das war also der "Dank" dafür, dass er von diesem Trainer noch zum Kapitän ernannt wurde.

Desweiteren frage ich mich echt, ob Hemlein allen Ernstes so naiv ist, und geglaubt hat, dass er nochmal ernsthaft eine Chance bei den Profis erhält? Der ist doch nicht erst seit gestern in diesem knallharten Geschäft unterwegs. Wenn ich als erfahrener Spieler in die zweite Mannschaft degradiert werde, dann ist das zu 90% ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass ich mir einen neuen Verein suchen soll. Sternberg hats getan. Warum ist Hemlein geblieben? Gab wohl nicht so viele Interessenten, wa? Aber klar, daran ist bestimmt auch der Verein schuld.

Vor allem frage ich mich: Welche Leistungen von ihm bei der U21 sollten Anlass gegeben haben, ihm nochmal eine Chance zu geben? Die zwei mickrigen Oberligaspiele vor der Winterpause? Das erste gegen Vöklingen habe ich live gesehen. Gut, da hat er drei Scorerpunkte gemacht, das muss man ihm anrechnen. Aber bei allem Respekt: Der Gegner war in diesem Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit, dermaßen von der Rolle, da braucht man das auch nicht zu hoch hängen. Von einem erfahrenen Profi erwarte ich schlichtweg, dass er gegen Amateurfußballer leistungsmäßig deutlich herausragt.

Übrigens kann man in etwa abschätzen, wann wohl die Anweisung kam, dass er auch bei der zweiten Mannschaft nicht mehr aufgestellt werden soll. Wird wahrscheinlich Anfang Februar, kurz nach dem Ende der Transferphase, gewesen sein. Denn kurz zuvor stand er noch in zwei Testspielen in der Startelf: Am 28.01. gegen Homburg und am 01.02. gegen Walldorf.

Hier übrigens nachzulesen:

http://www.fussball.de/spiel/1-fc-kaiserslautern-u21-fc-08-homburg/-/spiel/029HCG7VQG000000VS5489B3VS6508V9#!/

http://www.fussball.de/spiel/fc-astoria-walldorf-1-fc-kaiserslautern-u21/-/spiel/029HCUP1QS000000VS5489B4VT01TG11#!/

Hier sage ich ganz klar: Dass ihm das Training verweigert worden sein soll, was ihm rechtlich zusteht, geht wirklich nicht. Das hätte man definitiv anders und eleganter lösen müssen.
Dass sich Hemlein hier aber ernsthaft darüber echauffiert, dass es eine Anweisung gibt, dass er nicht mehr von Moser aufgestellt werden soll, finde ich regelrecht lachhaft. Als ob es solche Praktiken nur beim FCK gäbe. Sowas ist in dieser Branche weit verbreitet. Ich sage nur: Hoffenheim und die berühmte Trainingsgruppe II.

Sorry, aber bevor ich einen Spieler, der über 23 ist (von denen man übrigens auch nur drei Spieler gleichzeitig bei der U21 aufstellen darf), keine große Zukunft mehr bei diesem Verein hat, Spielzeit gebe, lasse ich lieber meine Nachwuchskicker spielen und gebe denen Spielpraxis.

Mit Sicherheit ist auch von Vereinsseite nicht alles glatt gelaufen. Will ich überhaupt nicht bestreiten. Aber Hemlein hat sich hier in so einigen Situationen auch weißgott nicht mit Ruhm bekleckert.

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Die Breite an der Spitze ist dichter geworden. (Berti Vogts)
Ex-Lautrer |#208
07.07.2020 - 08:55 Uhr
Zitat von Mifsud
Huth spricht davon, dass sich keiner vom FCK bei ihm gemeldet hätte. Über seinen Berater weiß er, dass man ihn zurück haben möchte. Zwischen den Zeilen hört man wenig Begeisterung darüber.

Zitat von Scuzzle
Danke für den Link. Das ist echt brutal schlecht. Der Aufwand ist doch gering mal den Hörer in die Hand zu nehmen....

Zitat von X DanowarX
Also die gesamte Situation mit Huth ist schon äußerst armselig und zu hinterfragen.

Wir reden hier über ein Intervew, das Elias Hutz einem Reporter der Freien Presse gegeben hat. Freie Presse ist quasi dir Lokalzeitung für Zwickau und Chemnitz. Huth antwortet hier in drei kurzen Sätzen auf die Frage, ob das Ende der Leihgabe endgültig ist. Und das, was Huth da sagt, hätte ich an seiner Stelle wahrscheinlich ähnlich gesagt. Das war weder der Zeitpunkt euphorisch in die Zukunft (FCK) noch einen Haken an die Station Zwickau zu machen. Er ist zu diesem Zeitpunkt noch emotional in Zwickau. Da hält man sich mit bestimmten Aussagen einfach zurück. Da liest man auch zwischen den Zeilen nichts, was einem als FCK-Fan Sorgen machen müsste.

Natürlich ist jetzt der FCK am Zug. Er muss mit Elias Huth und seinem Berater Kontakt aufnehmen. Und ich bin mir auch sicher, dass er das tun wird. Huth ist wie ein Neuzugang, das sollten die Verantwortlichen beim FCK auch durchaus kommunikativ so angehen.

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Leonard Cohen (1934-2016)
Ex-Lautrer |#209
07.07.2020 - 10:01 Uhr
Zitat von Gutgolf
Hallo bahli,

ich gehe 99% mit Deinem Post mit. Ich möchte nur anmerken, dass es nicht wirklich "weh tut", einen Leihspieler 2-3x im Jahr anzurufen und zu fragen: Wie läuft es? Und wie man selbst die Situation einschätzt. Wenn das alles so tolle Workaholics sind am Berg, dann sind 30min Telefonat im Jahr nicht zu viel verlangt, oder? Wo wir wieder beim Thema Respekt und Anerkennung sind! Und das schreibe ich als jemand, der nicht wirklich zu den Kommunikationsexperten in diesem Leben gehört...

Hi Gutgolf, ich verstehe, was du meinst. Aber das ist auch immer so eine Sache. Ich bin mir da unsicher, weil ich Elias Huth charakterlich nicht einschätzen kann. Ich gehöre einer Branche an, in der Kommunikation zu den wesentlichen Bestandteilen gehört. Und da ist es auch immer entscheidend, wann man was sagt. Oder ob man überhaupt etwas sagt.

Es gibt hier meines Erachtens zwei Modelle. Zum einen lässt man Huth in Zwickau eine Saison Zwickauer sein, ohne, dass man ihn anruft. Das hat den Vorteil, dass er sich völlig auf seine Aufgabe konzentrieren kann. Zum anderen meldet man sich in bestimmten Abständen bei ihm. Das kann zum einen wiederum motivieren, zum anderen aber auch Druck aufbauen. Möglicherweise ist es einem Spieler aber sogar egal.

Modell eins bedeutet allerdings nicht, dass man sich dann überhaupt nicht meldet und ihm jetzt über seinen Berater ausrichten lässt, dass er zum Trainingsstart in Kaiserslautern zu sein hat. Ein psychologisch gut geschulter Trainer sollte spätestens jetzt zum Telefon greifen und eine halbe Stunde Zeit investieren, um ihm zu einer tollen Saison zu gratulieren und vielleicht auch schon einen kleinen Ausblick auf die kommende Saison geben. Genau an diesem Punkt befinden wir uns jetzt. Boris Schommers sollte dies genau jetzt tun. Den Kontakt ausschließlich über seinen Berater fände ich zweifelhaft.

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Leonard Cohen (1934-2016)
Ex-Lautrer |#210
04.08.2020 - 17:42 Uhr
Zitat von MattBuckner
Die Bild von die Ostthüringer Zeitung vermelden einen Wechsel von Theo Bergmann nach Jena


Theos Posts auf Instagram kamen und kommen mir immer sehr heimat- und familienverbunden vor.

Er ist als Spieler, der (wohl) nie aus Erfurt rausgekommen ist trotz Angeboten aus höheren Ligen zum FCK gekommen, um hier in einer bekannten Spielklasse den nächsten Schritt bei einem größeren Verein zu machen und auf diesem Weg als Stammspieler in die Zweite Liga aufzusteigen.

Geht das auf, ist er der reflektierte, intelligente Spieler, der alles richtig gemacht hat.

So hat er jetzt aber womöglich das Gefühl, mit seinem Schritt von zuhause weg vielleicht nicht alles, aber einiges falsch gemacht zu haben.
Bergmann hat auf mich manchmal den Eindruck gemacht, nicht wirklichen Anschluss in der Mannschaft zu haben. Ich hab ihn eigentlich nur mit Gottwalt oder Hainault gesehen.

Vor diesem Hintergrund kann ich es gut verstehen, dass ihm Sicherheit und das Gefühl, dass man wirklich auf ihn setzt, aktuell wichtiger ist, als kurzfristig weiterhin Dritte Liga zu spielen.

Alles Gute!
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