Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Da gibt es mal überhaupt nichts dran zu kritisieren. Wir finanzieren entweder eine weitere Saison Liga 3 oder haben einen starken Finanzinvestor für die zweite Liga mit einem riesigen Netzwerk.
Die Investoren haben eigentlich kein Risiko. Die 3-4 Millionen Euro sind für die Jungs Peanuts.
Läuft..
Die Investoren haben eigentlich kein Risiko. Die 3-4 Millionen Euro sind für die Jungs Peanuts.
Läuft..
@Horsti aka YNWA
Ricardo und Kappel haben alles geschrieben, was dazu zu sagen war. Ich kann einen Investoreneinstieg, zu dem mir der FCK keine Informationen zur Verfügung stellt, überhaupt nicht kritisieren.
Aber nett, dass du inzwischen schon sachbezogene Kritik antizipierst, wenn lediglich die Kommunikation bemängelt wird. Diese bewegt sich übrigens schon seit Jahren auf ausbaufähigem Niveau.
Ricardo und Kappel haben alles geschrieben, was dazu zu sagen war. Ich kann einen Investoreneinstieg, zu dem mir der FCK keine Informationen zur Verfügung stellt, überhaupt nicht kritisieren.
Aber nett, dass du inzwischen schon sachbezogene Kritik antizipierst, wenn lediglich die Kommunikation bemängelt wird. Diese bewegt sich übrigens schon seit Jahren auf ausbaufähigem Niveau.
Es wurde der interessante Aspekt einer möglichen Kapitalerhöhung bei Aufstieg genannt.
Könnte jemand das beispielhaft skizzieren wie sich das relativ (% der Anteile) und absolut (Wert der Anteile) der verschiedenen Anteilseigner auswirken würde? Auch wie sich der Vereinswert ändert wäre interessant zu sehen.
Könnte jemand das beispielhaft skizzieren wie sich das relativ (% der Anteile) und absolut (Wert der Anteile) der verschiedenen Anteilseigner auswirken würde? Auch wie sich der Vereinswert ändert wäre interessant zu sehen.
Zitat von OlafMarschall
Quelle: www.rheinpfalz.de
PMG beteiligt sich mit knapp unter zehn Prozent des genehmigten FCK-Kapitals und deckt sich mit einem entsprechenden Aktienpaket ein.
Das entspricht nach jetzigem Stand einer Investition in Anteile an der FCK GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) von etwas weniger als 3,3 Millionen Euro.
Knapp unter 10% für 3,3Mio.Das entspricht nach jetzigem Stand einer Investition in Anteile an der FCK GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) von etwas weniger als 3,3 Millionen Euro.
Ich habe den Artikel gelesen, für mich klingt es auch einfach danach, als hätte die RP 10% der Anteile anhand der bisherigen Bewertung hochgerechnet. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass wir mehr (sei es in Form von Geld, Vereinbarungen oder anderen Leistungen) erhalten. Warum?
Die 33-Millionen-Bewertung wurde in einer ganz anderen Situation herangezogen. Die KGaA stand finanziell vor dem Ende und auch sportlich war eine solche Saison nicht abzusehen. Nun stehen wir sportlich kurz vor dem Aufstieg in Liga 2, was den Wert meiner Meinung nach fast verdoppeln könnte. Von daher halte ich es für möglich, dass auch 5 Mio Euro geflossen sein könnten. Denn weder unser AR noch die SPI ist dumm.
Was meine ich mit Vereinbarungen? Die neuen Investoren haben ganz andere finanzielle Möglichkeiten als die SPI. Ich könnte mir vorstellen, dass es Vereinbarungen oder sogar Klauseln über einen Erwerb weiterer Anteile bei einem Aufstieg gibt. Denn wie hier bereits erwähnt wurde, ist der Betrag für die neuen Investoren ein Witz. Ob nun drei, fünf oder sieben Millionen ist dabei egal. Das ergibt auch für beide Seiten Sinn: die Investition der PMG könnte ausreichen, um auch im kommenden Jahr die Liga3 zu finanzieren, wenn wir am Aufstieg scheitern sollten. Das ist aus unserer Sicht und auch der SPI ein großer Gewinn. Aus Sicht der PMG haben die nun bereits den Fuß in der Tür und wenn ich mit meiner Annahme richtig liege, würden sie im Falle eines Aufstiegs wahrscheinlich einen erheblich höheren Betrag in weitere Anteile investieren.
Die dritte Option der „sonstigen Leistungen“ könnten eventuelle Leihen oder vergünstigte Transfers von Partner-Clubs sein, von denen wir wiederum auch profitieren könnten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht bereits besprochen wurde. In Liga 3 sehe ich es zwar nicht zwingend als notwendig und sinnvoll an, weil die letzten Jahre gezeigt haben, dass wir Spieler brauchen, die diese spezielle Liga annehmen. In Liga 2 kann das allerdings ganz anders aussehen.
Mir persönlich wäre ein Weg aus lokalen Investoren, der Fan-Säule und eventuell einer Fan-Genossenschaft am liebsten gewesen, weil ich kein großer Fan von externen, gewinnorientierten Investoren bin. Das ist natürlich aber eine romantische Vorstellung. Gewinnorientierte Investoren sind mir aber immer noch lieber als Mäzene, die ohne Konzept arbeiten. Von daher glaube ich, dass das für uns ein guter Weg werden kann, der uns mittel- oder langfristig zurück in die Bundesliga führen kann. Das ist abhängig davon, wie viel nachgeschossen werden kann und soll. Das wird spannend bleiben. Insgesamt klingt das für mich nach einer guten Grundlage.
Edit: bevor noch jemand anmerken will, dass meine Vorstellung nicht nur romantisch, sondern auch zusätzlich unrealistisch ist: ich weiß. Man wird ja aber Träumen dürfen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von svl1893 am 29.03.2022 um 13:36 Uhr bearbeitet Zitat von svl1893
Ich habe den Artikel gelesen, für mich klingt es auch einfach danach, als hätte die RP 10 % der Anteile anhand der bisherigen Bewertung hochgerechnet.
Zitat von OlafMarschall
Quelle: www.rheinpfalz.de
PMG beteiligt sich mit knapp unter zehn Prozent des genehmigten FCK-Kapitals und deckt sich mit einem entsprechenden Aktienpaket ein.
Das entspricht nach jetzigem Stand einer Investition in Anteile an der FCK GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) von etwas weniger als 3,3 Millionen Euro.
Knapp unter 10% für 3,3Mio.Das entspricht nach jetzigem Stand einer Investition in Anteile an der FCK GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) von etwas weniger als 3,3 Millionen Euro.
Ich habe den Artikel gelesen, für mich klingt es auch einfach danach, als hätte die RP 10 % der Anteile anhand der bisherigen Bewertung hochgerechnet.
Ich hatte gerade den exakt selben Gedankengang und glaube, da hat es sich die Rheinpfalz einfach gemacht. Die Entschuldung und aktuelle Tabellensituation des Vereins sollten den Wert deutlich steigern.
Da wären sowohl die aktuellen Investoren als auch der Verein nicht clever bei 3,3 Millionen zuzustimmen. Ich würde tippen, es geht Richtung 5 mio. Gerade auch, weil es ein recht kleines Aktienpaket ist. Oder man knüpft den geringen Preis an eine Nachkaufpflicht beim Eintreten bestimmter Ereignisse (z. B. Aufstieg).
Sportlich betrachtet könnte im Übrigen interessant sein, dass es immer mal wieder Transfers zwischen den Vereinen der PMG gibt.
Der FCK könnte dauerhaft und mindestens als Zweitligist ggfs. sowas wie das Aushängeschild der PMG werden, vielleicht ergibt sich in dem Zusammenhang auch der ein oder andere Transfer, der unter normalen Umständen nicht möglich gewesen wäre.
Der FCK könnte dauerhaft und mindestens als Zweitligist ggfs. sowas wie das Aushängeschild der PMG werden, vielleicht ergibt sich in dem Zusammenhang auch der ein oder andere Transfer, der unter normalen Umständen nicht möglich gewesen wäre.
Ich sehe die Höhe der Beteiligung als Kompromiss an: Einerseits will man seitens des FCK nicht zu viele Anteile zu diesem ungünstigen Zeitpunkt veräußern, weil diese nach einem Aufstieg deutlich mehr wert wären. Und andererseits weiß dies natürlich auch der potenzielle Investor und will an dieser Wertsteigerung partizipieren. Ich nehme an, dass PMG abgesprungen wäre, wenn es JETZT nicht zu einer Einigung gekommen wäre.
Allerdings deutet dies für mich auch darauf hin, dass "Schnauf" und Wille bei SPI auch langsam an Grenzen gelangen und man die 3 Mio braucht, um den nächsten sportlichen Schritt zu gehen. Ein Aktienverkauf zu diesem Zeitpunkt scheint mir eher ein Signal finanzieller Schwäche zu sein - es sei denn, es wurden weitere Schritte (z.B. PMG-Aktiennachkauf im Falle einer SPI-induzierten Kapitalerhöhung nach erfolgtem Aufstieg) vereinbart.
Beim aktuellen Informationsstand ist da aber auch viel Kaffeesatzleserei dabei. Dennoch: Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt Anteile zu veräußern macht man eigentlich nur, wenn man die Kohle wirklich dringend braucht, um auch in Liga 2 schon in der Transferphase vor Saisonbeginn konkurrenzfähig zu bleiben.
Allerdings deutet dies für mich auch darauf hin, dass "Schnauf" und Wille bei SPI auch langsam an Grenzen gelangen und man die 3 Mio braucht, um den nächsten sportlichen Schritt zu gehen. Ein Aktienverkauf zu diesem Zeitpunkt scheint mir eher ein Signal finanzieller Schwäche zu sein - es sei denn, es wurden weitere Schritte (z.B. PMG-Aktiennachkauf im Falle einer SPI-induzierten Kapitalerhöhung nach erfolgtem Aufstieg) vereinbart.
Beim aktuellen Informationsstand ist da aber auch viel Kaffeesatzleserei dabei. Dennoch: Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt Anteile zu veräußern macht man eigentlich nur, wenn man die Kohle wirklich dringend braucht, um auch in Liga 2 schon in der Transferphase vor Saisonbeginn konkurrenzfähig zu bleiben.
Ich finde es ein positives Zeichen, dass so ein Player Interesse am FCK hat!!!
Zitat von Newtrial
Beim aktuellen Informationsstand ist da aber auch viel Kaffeesatzleserei dabei. Dennoch: Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt Anteile zu veräußern macht man eigentlich nur, wenn man die Kohle wirklich dringend braucht, um auch in Liga 2 schon in der Transferphase vor Saisonbeginn konkurrenzfähig zu bleiben.
Beim aktuellen Informationsstand ist da aber auch viel Kaffeesatzleserei dabei. Dennoch: Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt Anteile zu veräußern macht man eigentlich nur, wenn man die Kohle wirklich dringend braucht, um auch in Liga 2 schon in der Transferphase vor Saisonbeginn konkurrenzfähig zu bleiben.
Sehe ich ähnlich. Aber ohne weitere Informationen über ggf. vereinbarte Zusätze oder ganz banal der angesetzten Summe für die kolportierten 10% ist eine wirkliche Einschätzung nicht möglich.
Aber ja, so kurz vor dem möglichen Erreichen eines sportlich und finanziell so wichtigen Zieles nochmal Anteile zu veräußern, ist nicht gerade der übliche Weg. Hoffen wir einfach mal, dass dies nur der erste kleine Baustein einer gut angelegten dauerhaften Partnerschaft ist.
Zitat von Newtrial
Beim aktuellen Informationsstand ist da aber auch viel Kaffeesatzleserei dabei. Dennoch: Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt Anteile zu veräußern macht man eigentlich nur, wenn man die Kohle wirklich dringend braucht, um auch in Liga 2 schon in der Transferphase vor Saisonbeginn konkurrenzfähig zu bleiben.
Beim aktuellen Informationsstand ist da aber auch viel Kaffeesatzleserei dabei. Dennoch: Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt Anteile zu veräußern macht man eigentlich nur, wenn man die Kohle wirklich dringend braucht, um auch in Liga 2 schon in der Transferphase vor Saisonbeginn konkurrenzfähig zu bleiben.
Genauso gut könnte es sein das man einen Partner mit einem erstklassigen Netzwerk unbedingt mit ins Boot holen wollte. Ich persönlich erhoffe mir dadurch auch eher professionellere Strukturen als einen großen Betrag an Geld. Wie man an vielen Beispielen ja sieht, muss Geld auch gut investiert werden (siehe Hertha, etc.).
Gute Strukturen, Jugendarbeit und Scouting werden in Zukunft die wichtigsten Faktoren für unseren Erfolg sein.
Freundliche Grüße
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GreatDevil am 29.03.2022 um 15:46 Uhr bearbeitet
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