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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#2461
02.07.2020 - 22:12 Uhr
Zitat von Arakorn
Zitat von jochenkoeln

Zitat von DanielFranklin

Also könnte jemand der "Mehr Wissenden" bitte mal erläutern wie tief die Kacke gerade am Dampfen ist?

Wenn die sich mit ihrer Masche "Stundung und weiter so mit ein paar Millionen Euro durchsetzen, befürchte ich schlimmstes.


Wenn die sich damit durchsetzen ist der fck im *****


Was erhoffen die sich aber dann von ihrem Invest?

Ich fürchte, dass wir in den nächsten Tagen von dem geschlossenen Rücktritt des AR erfahren werden.


Dann aber bitte zeitnah den Laden abmelden, mal abwarten was die nächsten Wochen noch so mitsich bringen werden.
Finanzen |#2462
02.07.2020 - 22:19 Uhr
Lieber @Betzemaster ,

kannst du bitte schnell um die Ecke kommen und uns alle hier etwas beruhigen?
Finanzen |#2463
02.07.2020 - 22:31 Uhr
Zitat von DanielFranklin

Wenn die sich mit ihrer Masche "Stundung und weiter so mit ein paar Millionen Euro durchsetzen, befürchte ich schlimmstes.

Stundung ist nicht das Ziel einer Planinsolvenz. Das hätte der FCK ganz ohne den Schritt zum Gericht haben können. Es geht im Planinsolvenzverfahren gerade darum Schulden loszuwerden und den Betrieb auch langfristig aufrecht erhalten zu können. Deshalb zahlt man ja den Preis und lässt Externe mit ran.

Ich würde jetzt auch nicht die Buchholz-Schiene fahren. Der Mann ist alt und hat sich mit "seinen Leuten" gehörig blamiert. Aber: er hat sich welche gezogen, die ganz auf seiner Welle schwimmen. Naja, vielleicht auch nicht ganz. Aber es wäre naiv zu denken, weil eine Person nicht mehr da ist wäre das von ihm gelebte System oder Geflecht auch verschwunden. Das dauert bis du Schimmelflecke aus den Wänden bekommst. Vor allem, wenn sie schon lange wuchern konnten.

Ich würde momentan eine Drittel-Rechnung aufmachen.
Ein Drittel Wahrscheinlichkeit, daß es gut wird,
ein Drittel, daß es schlecht wird und
ein Drittel, daß es gar nicht mehr wird.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 02.07.2020 um 22:31 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2464
02.07.2020 - 22:39 Uhr
Zitat von Roon_Bub
Zitat von DanielFranklin

Wenn die sich mit ihrer Masche "Stundung und weiter so mit ein paar Millionen Euro durchsetzen, befürchte ich schlimmstes.

Stundung ist nicht das Ziel einer Planinsolvenz. Das hätte der FCK ganz ohne den Schritt zum Gericht haben können. Es geht im Planinsolvenzverfahren gerade darum Schulden loszuwerden und den Betrieb auch langfristig aufrecht erhalten zu können. Deshalb zahlt man ja den Preis und lässt Externe mit ran.

Ich würde jetzt auch nicht die Buchholz-Schiene fahren. Der Mann ist alt und hat sich mit "seinen Leuten" gehörig blamiert. Aber: er hat sich welche gezogen, die ganz auf seiner Welle schwimmen. Naja, vielleicht auch nicht ganz. Aber es wäre naiv zu denken, weil eine Person nicht mehr da ist wäre das von ihm gelebte System oder Geflecht auch verschwunden. Das dauert bis du Schimmelflecke aus den Wänden bekommst. Vor allem, wenn sie schon lange wuchern konnten.

Ich würde momentan eine Drittel-Rechnung aufmachen.
Ein Drittel Wahrscheinlichkeit, daß es gut wird,
ein Drittel, daß es schlecht wird und
ein Drittel, daß es gar nicht mehr wird.


Aber gerade das ist es ja. Das Angebot der Regionalen ist sagen wir 5-8 Millionen Euro EK und dafür die Finanzkontrolle. Das reicht aber nicht sondern würde ja nur die 7 Millionen Euro Zinsen decken, die am 1.7 fällig geworden wären. Also erklären sich die Gläubiger bereit ihre Forderungen ein Jahr zurück zu setzen.
Daraufhin muss der Verein die Insolvenz zurückziehen.

Konsequenzen?

Und schon hat man den selben Scheiss wie bisher weiter am laufen und Team Merk ist erledigt.
Finanzen |#2465
02.07.2020 - 22:54 Uhr
Zitat von DanielFranklin
Das Angebot der Regionalen ist sagen wir 5-8 Millionen Euro EK und dafür die Finanzkontrolle. Das reicht aber nicht sondern würde ja nur die 7 Millionen Euro Zinsen decken, die am 1.7 fällig geworden wären. Also erklären sich die Gläubiger bereit ihre Forderungen ein Jahr zurück zu setzen.
Daraufhin muss der Verein die Insolvenz zurückziehen.

Konsequenzen?

Und schon hat man den selben Scheiss wie bisher weiter am laufen und Team Merk ist erledigt.

Auch das als Gesamtpaket (5 - 8 Mio EK mit Finanzkontrolle + Stundung) hätte man ohne den gang zum Gericht haben können. Wurde ja oft genug von Kapitalerhöhung auf 4 Mio (und vielleicht noch mehr) + "Bedingungen" gesprochen.

Die Konsequenz wäre eine Verschiebung der Insolvenz für - genau, die Zeit die man dem FCK die Schulden + Zinsen stundet. Ein Jahr. Und dann ist man mit einem Defizit von 5 Mio p.a. genau am gleichen Punkt. Und bettelt dann wieder die Fans an?

Das ist, hoffe ich, mit einem Sachwalter nicht zu machen. Da muß schon mehr kommen. Und der neu aufgetauchte Investor (nennen wir ihn Dabui) kann immer noch aufstocken bzw nachbessern.

Und Team Kessler ist dann erledigt, wenn wir die Leute nicht mehr in den AR wählen. Und nur dann.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Finanzen |#2466
02.07.2020 - 22:57 Uhr
Zitat von usernick
Voigt und Merk müssen aber auch die Kraft, den Mut und die Entschlossenheit aufbringen, die Seilschaften im FCK-Dunstkreis zu zerschlagen, die diesen Traditions-Verein seit Jahrzehnten fernsteuern - und damit lähmen. Klein-Investoren oder Klein-Sponsoren etwa, die sich mit ihrer Unterstützung Einfluss und Macht erkaufen, ihren Geltungsdrang befriedigen, Medien instrumentalisieren, die Stimmung vergiften, den Verein spalten.


Bernd Schmitts Kommentar am 15.06., https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/artikel-fc-kaiserslautern-kommentar-planisolvenz-fck-100.html .
Mehr braucht man eigentlich nicht mehr zu sagen, es hatte sich im Vorfeld abgezeichnet.
Finanzen |#2467
02.07.2020 - 22:58 Uhr
Zitat von Roon_Bub
Zitat von DanielFranklin

Das Angebot der Regionalen ist sagen wir 5-8 Millionen Euro EK und dafür die Finanzkontrolle. Das reicht aber nicht sondern würde ja nur die 7 Millionen Euro Zinsen decken, die am 1.7 fällig geworden wären. Also erklären sich die Gläubiger bereit ihre Forderungen ein Jahr zurück zu setzen.
Daraufhin muss der Verein die Insolvenz zurückziehen.

Konsequenzen?

Und schon hat man den selben Scheiss wie bisher weiter am laufen und Team Merk ist erledigt.

Auch das als Gesamtpaket (5 - 8 Mio EK mit Finanzkontrolle + Stundung) hätte man ohne den gang zum Gericht haben können. Wurde ja oft genug von Kapitalerhöhung auf 4 Mio (und vielleicht noch mehr) + "Bedingungen" gesprochen.

Die Konsequenz wäre eine Verschiebung der Insolvenz für - genau, die Zeit die man dem FCK die Schulden + Zinsen stundet. Ein Jahr. Und dann ist man mit einem Defizit von 5 Mio p.a. genau am gleichen Punkt. Und bettelt dann wieder die Fans an?

Das ist, hoffe ich, mit einem Sachwalter nicht zu machen. Da muß schon mehr kommen. Und der neu aufgetauchte Investor (nennen wir ihn Dabui) kann immer noch aufstocken bzw nachbessern.

Und Team Kessler ist dann erledigt, wenn wir die Leute nicht mehr in den AR wählen. Und nur dann.


Dein Wort in Fritz Walters Ohr.
Finanzen |#2468
02.07.2020 - 23:19 Uhr
Das der Sachwalter im Namen und zum Vorteil der Gläubiger agieren soll, dürfte klar sein.
Aber am Ende muss doch auch eine Perspektive für den Verein stehen.
Ich frage mich allen Ernstes, wo die Perspektive für den FCK bleibt, wenn wieder nur Löcher bis zum nächsten Jahr gestopft werden und Flickschusterei betrieben werden sollte, da kann doch keiner der Beteiligten Interesse dran haben, lieber hören wir doch gleich auf. Deshalb, erst mal abwarten, was noch so alles aufs Tablet kommt, ich befürcht aber wieder mal eine Enttäuschung.
Etwas irritiert hat mich doch auch die Passage im DBB- Artikel, wonach man sich ( sinngemäß) etwas mit Spekulationen zurückhalten sollte, da auch das Insolvenzgericht die Stimmung im Umfeld genau beobachtet.
Ganz ehrlich, ich gehe ebenfalls nicht davon aus, das Prof. Wilhelm nicht genau weiss, was er wann und warum über Twitter zum Besten gibt! Scheinbar ist ja dann auch was dran. Ich mag Menschen, die Rückgrat haben. Natürlich ist das in diesem Fall ein Bauchgefühl, aber ich vertraue ihm sehr.
Jeder soll seine Meinung haben und kund tun dürfen, solang niemand beleidigt oder verbal angegangen wird.
Deshalb habe auch ich meine Meinung die besagt, dass ich nach all den Jahren des Frustes und des Untergangs eines, unseres, großen Vereines nur noch mitziehen werde, wenn alles auf Neuanfang gestellt wird, ich weiss, dass es vielen alten Lautrern genauso geht und dass darf man ruhig überall wissen
Finanzen |#2469
02.07.2020 - 23:57 Uhr
Zitat von Coolwetter

Die regionalen Investoren stehen im ständigen Kontakt mit den Schuldnern. Und Wilhelm sollte endlich offenlegen, ob mehr als eine Briefkasten-Firma in Dubai hinter seinem Investor steckt...
Ist ja logisch das Buchholz mit den Gläubigern in Kontakt steht. Die haben auch die Gläubiger in den Verein geholt. Becca wurde von Buchholz hofiert. Und mit Quattrex wurde letzten Sommer der Deal gemacht, dass eine Verlängerung / Ausweitung der Kredite nur gemacht wird, wenn Becca neuer Investor sein soll. Ist doch klar das die im gleichen Boot sitzen.

Das ist ein anderes Boot als das von Merk & SOV & Wilhelm und dem ominösen Investor. Die wollen den Schuldenschnitt und möglichst wenig Geld den Gläubigern in den Rachen werfen.

Nur noch eine Anmerkung von mir. Wir haben jetzt den 2. Juli. Ab dem 1. September soll das Planinsolvenzverfahren eröffnet werden. Von daher ist noch Zeit und man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass die Geschichte in den nächsten Tagen gelöst ist. Das dauert. Von daher Cool-down...durchatmen...manche Dinge brauchen Zeit und Geduld.

•     •     •

Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Finanzen |#2470
03.07.2020 - 00:01 Uhr
Zitat von DanielFranklin

Aber gerade das ist es ja. Das Angebot der Regionalen ist sagen wir 5-8 Millionen Euro EK und dafür die Finanzkontrolle. Das reicht aber nicht sondern würde ja nur die 7 Millionen Euro Zinsen decken, die am 1.7 fällig geworden wären. Also erklären sich die Gläubiger bereit ihre Forderungen ein Jahr zurück zu setzen.
Daraufhin muss der Verein die Insolvenz zurückziehen.

Konsequenzen?


Die offensichtlichste Konsequenz wäre, dass man in einem Jahr Insolvenz anmelden müsste, dann aber mit 9 Punkten Abzug oder Lizenzverlust.

Wenn die Regionalen nicht vermitteln können, wie der Verein langfristig wieder in die Gewinnzone geführt werden soll, muss deren Angebot zwangsläufig abgelehnt werden. Wenn sie das vermitteln können und den Vorzug erhalten, muss man auch davon ausgehen, dass das begründet ist. Dann darf man sich ärgern, weil Buchholz immer noch was zu melden hat. Die Riesenkatastrophe wäre das aber vermutlich nicht.

Beste Grüße
Lullaby
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