Karsten Heine
10.04.2007 - 10:05 Uhr
13.04.2007 - 13:26 Uhr
Hertha-Retter Karsten Heine zahlt für die ersten drei Punkte
Und jetzt kaufen wir uns Bochum
CARSTEN PRIEFER
B.Z.-Reporter Carsten Priefer im Gespräch mit Karsten Heine
Der Bio-Markt in der Reichsstraße, gestern Mittag, 12.17 Uhr. Karsten Heine schiebt den Einkaufswagen durch die Regale. Der neue Chef-Trainer trägt Jeans, ein legeres Sakko, braune Schuhe. Heine wirkt ausgeglichen, seine Augen strahlen. Der erste Einkauf als Chefcoach. Früher kannten ihn die Angstellen im eo-Markt als Fußballlehrer. Heute ist er Herthas Hoffnungsträger. Alle Augen blicken auf ihn!
Heine: „Die Qualität der Produkte ist gut. Ich kaufe aber nicht alles im Bio-Laden, bin kein Ököfreak. Ich esse genau so gerne eine Schweinshaxe und kaufe in normalen Läden ein.“
Fußball-Philosophie: „So wie Manchester gegen Rom gespielt hat, so würde ich auch gern spielen lassen. Zwischenzeitlich habe ich darüber nachgedacht, den Fernseh-Mechaniker anzurufen – das Bild schien mir zu schnell zu laufen. Unglaublich, was für ein
Tempo und was für einen Fußball die Engländer beim 7:1 abgeliefert haben. Eine gute Defensive und dann ein schnelles Offensivspiel, so stelle ich mir perfekten Fußball vor.“
Kurz vorm Anpfiff: „Da bin ich mit Sicherheit sehr entspannt. Die Arbeit ist getan, ich schaue mir die Jungs an und warte auf den Pfiff. Ich bin keiner, der dann jede Menge Espresso in sich kippt. Nein, ich bin eine Kaffee-Genießer.“
Aberglaube: „Ich war weder als Spieler noch als Trainer abergläubisch. Ich habe mir früher schon keinen Pfennig in den Schuh gesteckt. Aber sollte mir jetzt jemand einen Glücksbringer schenken, dann werde ich ihn bestimmt nicht wegwerfen.“
Lebensweisheit: „Ich schaue nicht nach hinten, ich schaue nur nach vorne. Aber: Ich verarbeite die Sachen aus der Vergangenheit, ziehe mir das Beste davon raus.“
Kopf- und Bauchentscheidungen: „Ich bin ein Kopf- und ein Bauchmensch. Ich überlege mir Entscheidungen sehr gut, entscheide dann aber auch manchmal aus dem Bauch heraus. Es ist situationsabhängig.“
Kleidung: „Privat bin ich der sportlich, legere Typ. Jeans, Polo-Shirt, cooles Hemd, das mag ich. Aber manchmal stehe ich auch auf Anzug und Krawatte, es kommt immer auf die Stimmung und die jeweilige Situation an. Am Sonnabend auf der Bank trage ich einen Trainingsanzug. Das ist Arbeit, da muss man auch Arbeitssachen tragen.“
Ziel: „Es zählt nur Bochum. Dieses Spiel müssen und werden wir erfolgreich gestalten. Was danach kommt, mal abwarten. Natürlich muss es mein Ziel sein, hier länger Cheftrainer zu bleiben.“
Ansprechpartner: „Hertha verfügt über geballte Fußball-Fachkompetenz. Da fallen mir sofort Michael Preetz und Dieter Hoeneß ein. Auch Sven Kretschmer und das gesamte Funktionsteam stehen mir mit Rat und Tat zur Seite. Ich habe hier schon perfekte Bedingungen.“
Familie und Freunde: „Meine Frau und meine Kinder sind natürlich meine engsten Vertrauten. Aber ich habe auch zwei sehr gute Freunde, die nichts mit Fußball zu tun haben. Wenn ihnen etwas auffällt, sagen sie es mir und ich nehme es mir zu Herzen. Ich bin also nicht auf mich alleine gestellt.“
Vorbilder: „Zu DDR-Zeiten war ich der jüngste Oberliga-Trainer. Als ich zu meiner ersten Trainer-Tagung musste, war ich von Hans Meyer fasziniert. Das hat sich bis heute nicht gelegt. Aber auch Jogi Löw finde ich hervorragend. Seine Philosophie vom Fußball, seine Art, spielen zu lassen, ja, die schätze ich sehr.“
Herthas Hoffnungsträger Heine. Die Shopping-Tour ist erledigt. Jetzt will er sich Bochum kaufen.
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/04/13/hertha-jetzt-kaufen-bochum-heine-trainer/hertha-jetzt-kaufen-bochum-heine-trainer.html
Und jetzt kaufen wir uns Bochum
CARSTEN PRIEFER
B.Z.-Reporter Carsten Priefer im Gespräch mit Karsten Heine
Der Bio-Markt in der Reichsstraße, gestern Mittag, 12.17 Uhr. Karsten Heine schiebt den Einkaufswagen durch die Regale. Der neue Chef-Trainer trägt Jeans, ein legeres Sakko, braune Schuhe. Heine wirkt ausgeglichen, seine Augen strahlen. Der erste Einkauf als Chefcoach. Früher kannten ihn die Angstellen im eo-Markt als Fußballlehrer. Heute ist er Herthas Hoffnungsträger. Alle Augen blicken auf ihn!
Heine: „Die Qualität der Produkte ist gut. Ich kaufe aber nicht alles im Bio-Laden, bin kein Ököfreak. Ich esse genau so gerne eine Schweinshaxe und kaufe in normalen Läden ein.“
Fußball-Philosophie: „So wie Manchester gegen Rom gespielt hat, so würde ich auch gern spielen lassen. Zwischenzeitlich habe ich darüber nachgedacht, den Fernseh-Mechaniker anzurufen – das Bild schien mir zu schnell zu laufen. Unglaublich, was für ein
Tempo und was für einen Fußball die Engländer beim 7:1 abgeliefert haben. Eine gute Defensive und dann ein schnelles Offensivspiel, so stelle ich mir perfekten Fußball vor.“
Kurz vorm Anpfiff: „Da bin ich mit Sicherheit sehr entspannt. Die Arbeit ist getan, ich schaue mir die Jungs an und warte auf den Pfiff. Ich bin keiner, der dann jede Menge Espresso in sich kippt. Nein, ich bin eine Kaffee-Genießer.“
Aberglaube: „Ich war weder als Spieler noch als Trainer abergläubisch. Ich habe mir früher schon keinen Pfennig in den Schuh gesteckt. Aber sollte mir jetzt jemand einen Glücksbringer schenken, dann werde ich ihn bestimmt nicht wegwerfen.“
Lebensweisheit: „Ich schaue nicht nach hinten, ich schaue nur nach vorne. Aber: Ich verarbeite die Sachen aus der Vergangenheit, ziehe mir das Beste davon raus.“
Kopf- und Bauchentscheidungen: „Ich bin ein Kopf- und ein Bauchmensch. Ich überlege mir Entscheidungen sehr gut, entscheide dann aber auch manchmal aus dem Bauch heraus. Es ist situationsabhängig.“
Kleidung: „Privat bin ich der sportlich, legere Typ. Jeans, Polo-Shirt, cooles Hemd, das mag ich. Aber manchmal stehe ich auch auf Anzug und Krawatte, es kommt immer auf die Stimmung und die jeweilige Situation an. Am Sonnabend auf der Bank trage ich einen Trainingsanzug. Das ist Arbeit, da muss man auch Arbeitssachen tragen.“
Ziel: „Es zählt nur Bochum. Dieses Spiel müssen und werden wir erfolgreich gestalten. Was danach kommt, mal abwarten. Natürlich muss es mein Ziel sein, hier länger Cheftrainer zu bleiben.“
Ansprechpartner: „Hertha verfügt über geballte Fußball-Fachkompetenz. Da fallen mir sofort Michael Preetz und Dieter Hoeneß ein. Auch Sven Kretschmer und das gesamte Funktionsteam stehen mir mit Rat und Tat zur Seite. Ich habe hier schon perfekte Bedingungen.“
Familie und Freunde: „Meine Frau und meine Kinder sind natürlich meine engsten Vertrauten. Aber ich habe auch zwei sehr gute Freunde, die nichts mit Fußball zu tun haben. Wenn ihnen etwas auffällt, sagen sie es mir und ich nehme es mir zu Herzen. Ich bin also nicht auf mich alleine gestellt.“
Vorbilder: „Zu DDR-Zeiten war ich der jüngste Oberliga-Trainer. Als ich zu meiner ersten Trainer-Tagung musste, war ich von Hans Meyer fasziniert. Das hat sich bis heute nicht gelegt. Aber auch Jogi Löw finde ich hervorragend. Seine Philosophie vom Fußball, seine Art, spielen zu lassen, ja, die schätze ich sehr.“
Herthas Hoffnungsträger Heine. Die Shopping-Tour ist erledigt. Jetzt will er sich Bochum kaufen.
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/04/13/hertha-jetzt-kaufen-bochum-heine-trainer/hertha-jetzt-kaufen-bochum-heine-trainer.html
13.04.2007 - 15:19 Uhr
Ich glaube, dass Karsten es packt. :cool
13.04.2007 - 19:25 Uhr
Zitat von Eiterwunde:
Zitat von Dardai:
Haben sie irgendwo eine Wunde, welche eitert?
Nein, ich bin nur ein sehr höflicher Mensch und auch so erzogen worden!
Es macht das Miteinander doch viel angenehmer, wenn man nett, respektvoll und höflich ist, oder nicht?
es zählt unter anderem auch als sehr nett und höfflich anderen nicht ständig ihre fehler vor zu halten, bzw anderen unbedingt den eigenen nettigkeitsregeln aufzudoktrieren empfinde ich in keinster weise als nett.
ich werde spieler, trainer, manager und was weiß ich noch wen weiter so nenen wie ich will und bitte darum nicht ständig das gesieze vorgehalten zu bekommen. danke
Zitat von Dardai:
Haben sie irgendwo eine Wunde, welche eitert?
Nein, ich bin nur ein sehr höflicher Mensch und auch so erzogen worden!
Es macht das Miteinander doch viel angenehmer, wenn man nett, respektvoll und höflich ist, oder nicht?
es zählt unter anderem auch als sehr nett und höfflich anderen nicht ständig ihre fehler vor zu halten, bzw anderen unbedingt den eigenen nettigkeitsregeln aufzudoktrieren empfinde ich in keinster weise als nett.
ich werde spieler, trainer, manager und was weiß ich noch wen weiter so nenen wie ich will und bitte darum nicht ständig das gesieze vorgehalten zu bekommen. danke
14.04.2007 - 11:30 Uhr
Zitat von Eiterwunde:
Es macht das Miteinander doch viel angenehmer, wenn man nett, respektvoll und höflich ist, oder nicht?
Normal ja, aber in einem Diskussionsforum eher unangebracht.
Zitat der Fachhochschule Niederrhein, Sozialwesen:
"Da es im Netz allgemein üblich ist, sich zu "duzen", sollten Sie keinesfalls erstaunt oder gar verärgert sein, wenn Sie von anderen Schreibern mit Du angesprochen werden."
Es macht das Miteinander doch viel angenehmer, wenn man nett, respektvoll und höflich ist, oder nicht?
Normal ja, aber in einem Diskussionsforum eher unangebracht.
Zitat der Fachhochschule Niederrhein, Sozialwesen:
"Da es im Netz allgemein üblich ist, sich zu "duzen", sollten Sie keinesfalls erstaunt oder gar verärgert sein, wenn Sie von anderen Schreibern mit Du angesprochen werden."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Santorin2001 am 14.04.2007 um 11:54 Uhr bearbeitet
14.04.2007 - 11:32 Uhr
Zitat von Rosicky:
Heine sieht so aus und spricht so wie Jan Ullrich :D.
Soweit mir bekannt, hat Jan Ulrich eher rötlich-Blonde Haare.
Heine sieht so aus und spricht so wie Jan Ullrich :D.
Soweit mir bekannt, hat Jan Ulrich eher rötlich-Blonde Haare.
14.04.2007 - 13:20 Uhr
Zitat von Eiterwunde:
Zitat von Santorin2001:
"Da es im Netz allgemein üblich ist, sich zu "duzen", sollten Sie keinesfalls erstaunt oder gar verärgert sein, wenn Sie von anderen Schreibern mit Du angesprochen werden."
Im Online-Gespräch untereinander kann diese primitive Form der Anrede evt. geduldet werden.
Wenn aber über eine Persönlichkeit spricht, in diesem Forum Sport-, bzw. Funktionärspersönlichkeiten, dann sollte man doch auf eine höfliche Betitelung dieser Person achten und nicht so tun, als wenn sich um einen alten Puff- und Saufkumpel handelt!
Zitat
Soweit mir bekannt, hat Jan Ulrich eher rötlich-Blonde Haare.
Wo sie überall hinschauen ...
Nun sollten wir Herrn Heine und seinen Team für das Spiel beim VfL Bochum alles Gute und viel Erfolg wünschen.
Mögen sie drei Punkte in die Hauptstadt mitbringen und im Saisonendspurt nochmals die UEFA-Cup-Plätze angreifen!
Hochachtungsvoll Hans-Joachim Walter
wenn du dein gduze und gesieze weiterdiskutieren willst, dann bitte in der sprechstunde. denn bei karsten hier hat das nix zu suchen.
Zitat von Santorin2001:
"Da es im Netz allgemein üblich ist, sich zu "duzen", sollten Sie keinesfalls erstaunt oder gar verärgert sein, wenn Sie von anderen Schreibern mit Du angesprochen werden."
Im Online-Gespräch untereinander kann diese primitive Form der Anrede evt. geduldet werden.
Wenn aber über eine Persönlichkeit spricht, in diesem Forum Sport-, bzw. Funktionärspersönlichkeiten, dann sollte man doch auf eine höfliche Betitelung dieser Person achten und nicht so tun, als wenn sich um einen alten Puff- und Saufkumpel handelt!
Zitat
Soweit mir bekannt, hat Jan Ulrich eher rötlich-Blonde Haare.
Wo sie überall hinschauen ...
Nun sollten wir Herrn Heine und seinen Team für das Spiel beim VfL Bochum alles Gute und viel Erfolg wünschen.
Mögen sie drei Punkte in die Hauptstadt mitbringen und im Saisonendspurt nochmals die UEFA-Cup-Plätze angreifen!
Hochachtungsvoll Hans-Joachim Walter
wenn du dein gduze und gesieze weiterdiskutieren willst, dann bitte in der sprechstunde. denn bei karsten hier hat das nix zu suchen.
14.04.2007 - 16:19 Uhr
Wir sind hier in einem Fußballforum und dementsprechend ist es völlig normal, dass mit Emotionen geschrieben wird, und dass sowohl untereinander als auch bei Personen das Duzen angewendet wird.
@Eiterwunde
Wenn du unbedingt die distanziertere Form des Siezens anwenden willst, dann mach es. Aber du kannst es nicht von anderen verlangen!
Off-Topic - Thema Ende!
Und jetzt zurück zum eigentliche Thema Karsten Heine.
@Eiterwunde
Wenn du unbedingt die distanziertere Form des Siezens anwenden willst, dann mach es. Aber du kannst es nicht von anderen verlangen!
Off-Topic - Thema Ende!
Und jetzt zurück zum eigentliche Thema Karsten Heine.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spaetzle am 14.04.2007 um 16:19 Uhr bearbeitet
14.04.2007 - 18:05 Uhr
gratulation zur gelungen premiere. aufstellung fand kich einigermaßen mutig. endlich mal wieder ein notwendiger wechseöl auch zur halbzeit. generell auch die anderen wechsel nachvollziehbar. erfrischend offene und lockere art mkit den medien zu reden. und auch gut zu sehen, wie ekin coach in der coaching zone auf dem rasen sitzt und das spiel beobachtet. heine kann nen ganhz eigener typ für uns werden und beio mir hat er nach dem heutigen spieöl eindeutig an kredit gewonnen.
14.04.2007 - 18:25 Uhr
Alle Achtung mit einer Dreierkette Auswärts in Abstiegskampf antreten beweißt echt Mut und zum Glück ist er noch Belohnt worden. Die neue Hertha nur Heine zuzurechnen halte ich für nicht richtig. Viele Spieler haben zuletzt gegen Götz gespielt und da er jetzt weg ist müssen sie nicht mehr gegen den Trainer spielen. Drei Punkte hat Hertha BSC unter Heine geholt, wenn es bis Ende der Saison noch sechs weitere werden sollten, kann man die Trainersuche einstellen. Aber bitte Dieter H. Nicht wieder einen langen Vertrag. Ein Jahr reicht aus und wenn bis zur Winterpause 30 Punkte geholt werden, dann kann man ihn gerne verlängern.
14.04.2007 - 18:25 Uhr
Danke Herr Karsten Heine für ein ermutigendes Spiel. Bin sehr erfreut, dass die Mannschaft den Rückstand in ein Sieg verwandelt hat.
Vielen, vielen Dank!!!
Vielen, vielen Dank!!!
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