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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#5351
08.11.2019 - 20:33 Uhr
Zitat von t0815
Ich finde dazu, das einfach einmal hin gehört werden sollte, wenn Schlaudraff etwas sagt.

Er sagt ganz deutlich, das "natürlich" Martin Kind am Ende entscheidet, da Er der Geschäftsführer ist.

Lassen wir jetzt den Namen Martin Kind weg, ja würde da ernsthaft jemand drüber stolpern ?
Das ist eine vollkommen normale Angelegenheit.

Schlaudraff hat weiter gesagt, Er wird eine Lösung erwirken die für ihn richtig ist (Wortlaut in etwa) und das er schnell lernen muss um Abläufe kennen zu lernen.
Sprich, Jan wird sich hier viel kritischer einbringen und seine Lösung fordern.

UND GENAU DAS erwartet Kind (das hat er zig mal gesagt, überzeugt mich...) von seinen Angestellten. Somit ist das wieder ein ganz normaler Ablauf.
Auch ich führe Bewerbungsgespräche etc. am Ende hat mein Chef dennoch das Recht sich für einen der Kandidaten zu entscheiden.
Argumentiere ich aber gut, ja so wird mein Chef genauso wie Martin Kind meine Entscheidung mittragen.


Welchen qualitativen, sportlichen Vorteil hat so eine Entscheidung dann, wenn Kind davon "begeistert" ist und deswegen eine Entscheidung trifft?
Oder um einen ähnlich unpassenden Alltagsvergleich zu bringen: du lässt deinen Hautarzt ja auch nicht über deine Zahnbehandlungen entscheiden, je nachdem wie sehr du ihn davon begeistern kannst. Auch wenn beide irgendwie was mit der Medizin zu tun haben.

Denn diese Begeisterungsfähigkeit öffnet Trainern mit hervorragender Selbstvermarktung wie Frontzeck, Doll und Slomka letztlich Tür und Tor.
Martin Kind |#5352
08.11.2019 - 21:49 Uhr
Verstehe ich nicht....

Schlaudraff muss Argumente und Überzeugung rüber bringen und ihm müssen wir eben vertrauen.
Martin Kind |#5353
08.11.2019 - 23:14 Uhr
Zitat von BEL77

Zitat von t0815

Ich finde dazu, das einfach einmal hin gehört werden sollte, wenn Schlaudraff etwas sagt.

Er sagt ganz deutlich, das "natürlich" Martin Kind am Ende entscheidet, da Er der Geschäftsführer ist.

Lassen wir jetzt den Namen Martin Kind weg, ja würde da ernsthaft jemand drüber stolpern ?
Das ist eine vollkommen normale Angelegenheit.

Schlaudraff hat weiter gesagt, Er wird eine Lösung erwirken die für ihn richtig ist (Wortlaut in etwa) und das er schnell lernen muss um Abläufe kennen zu lernen.
Sprich, Jan wird sich hier viel kritischer einbringen und seine Lösung fordern.

UND GENAU DAS erwartet Kind (das hat er zig mal gesagt, überzeugt mich...) von seinen Angestellten. Somit ist das wieder ein ganz normaler Ablauf.
Auch ich führe Bewerbungsgespräche etc. am Ende hat mein Chef dennoch das Recht sich für einen der Kandidaten zu entscheiden.
Argumentiere ich aber gut, ja so wird mein Chef genauso wie Martin Kind meine Entscheidung mittragen.


Welchen qualitativen, sportlichen Vorteil hat so eine Entscheidung dann, wenn Kind davon "begeistert" ist und deswegen eine Entscheidung trifft?
Oder um einen ähnlich unpassenden Alltagsvergleich zu bringen: du lässt deinen Hautarzt ja auch nicht über deine Zahnbehandlungen entscheiden, je nachdem wie sehr du ihn davon begeistern kannst. Auch wenn beide irgendwie was mit der Medizin zu tun haben.

Denn diese Begeisterungsfähigkeit öffnet Trainern mit hervorragender Selbstvermarktung wie Frontzeck, Doll und Slomka letztlich Tür und Tor.


Die Analogie ist nicht ganz richtig. Bei der Medizin handelt es sich um eine Wissenschaft und die ist in dem Kontext (also Diagnose und die dementsprechende Behandlung) bedeutend weniger vom Zusammenspiel menschlicher Faktoren abhängig, als es die Wahl eines Fußballtrainers ist.

Ich werde sicher nicht meinen Hautarzt zu zahnmedizinischen Fragen konsultieren. Ich werde aber zu zahnmedizinischen Fragen den Rat des entsprechenden Fachmanns (Zahnarzt) einholen, und mit der von ihm vorgeschlagenen Behandlung zu meiner Krankenkasse gehen, die mir, wenn die Argumente des Zahnarzts schlüssig sind und die Behandlung im preislich "angemessenen" Ramen liegt, dann hoffentlich die Behandlung bezahlt. Die Krankenkasse kann hier keine Diagnose stellen und keine Behandlung anordnen. Sie ist auf die Meinung einer Fachkraft angewiesen. Sie hat aber das letzte Wort, ob die Behandlung so finanziert wird. Relativieren muss man hier allerdings, da ich in diesem Fall immer noch die Möglichkeit habe, die Behandlung aus eigener Tasche zu zahlen, wenn die Krankenkasse sie nicht übernimmt, aber wie gesagt, der Vergleich hinkt sowieso ein wenig.

Es ist im Fußball, sowie eigentlich überall in der Wirtschaft, Gang und Gäbe, dass Personaler, Headhunter und Personen in ähnlichen Positionen eine Sondierung des Arbeitsmarkts vornehmen, Gespräche führen und beurteilen, ob Bewerber auf eine zu vergebende Stelle sowie zum Unternehmen passen. Die daraus resultierende (bestenfalls immer begründete) Entscheidung wird dann der Geschäftsführung vorgelegt, die der Entscheidung zustimmt, oder ein Veto einlegt, sofern trotz der Expertise des Personalers begründete Zweifel bestehen.

Das hat in dem Fall auch nichts mit "Begeisterung" zu tun. Martin Kind muss hier nicht begeistert oder bespaßt werden, sondern überzeugt. Dass dafür Jan Schlaudraff und seinem Urteilsvermögen ein gewisses Vertrauen entgegengebracht werden muss, sollte klar sein. Sonst hätte nicht er den Auftrag, die Auswahl des Trainers zu treffen, sondern Martin Kind könnte das gleich selbst übernehmen.

Ein Unterschied besteht hier auch in der Haftung oder Verantwortung für die Einstellung. Jan Schlaudraff steht mit seinem Arbeitsplatz dafür ein, einen geeigneten Trainer auszuwählen. Sollte die Auswahl falsch getroffen werden, steht dafür sein Arbeitsplatz auf dem Spiel. Arbeitgeber des Trainers, bzw. Vorgesetzter, ist der Verein und in dessen Namen damit Martin Kind. Der sportliche Erfolg des Vereins und damit auch der wirtschaftliche Erfolg stehen auf dieser Seite auf dem Spiel. Martin Kind wird (Achtung, nur Spekulation) mit ziemlicher Sicherheit jedem Kandidaten zustimmen, der ihm von Jan Schlaudraff vorgelegt wird, sofern dieser auf das zuvor ausgearbeitete Profil passt und die Entscheidung, gemessen am (schwierig) abzusehenden sportlichen Erfolg, wirtschaftlich tragbar ist.

Ich will dir damit wirklich nicht auf die Füße treten, aber ich glaube, dass du ein etwas verzerrtes Bild von diesem Entscheidungsprozess hast. Wenn man sich ansieht, wie das in der Vergangenheit passiert ist und wohin es uns geführt hat, ist das auch nur verständlich. Ich bin aber guter Dinge, dass Jan Schlaudraff über genug sportliche Kompetenz und auch Überzeugungskraft verfügt, um hier eine vor allem sportlich vernünftige Entscheidung zu erwirken.
Martin Kind |#5354
09.11.2019 - 00:32 Uhr
"Matthias Wilkening steigt bei 96 aus. Er verkauft seine Anteile (11,4%) an der S&S komplett an Gregor Baum. Er ist genervt von Kinds Führungsstil. (NP)"
Martin Kind |#5355
09.11.2019 - 00:37 Uhr
Zitat von Asko67

"Matthias Wilkening steigt bei 96 aus. Er verkauft seine Anteile (11,4%) an der S&S komplett an Gregor Baum. Er ist genervt von Kinds Führungsstil. (NP)"


Na endlich ist der Querulant weg!
Kind ist naturgemäß (auch durch die GF-Funktion) der engagierteste Gesellschafter, Rossmann ist mit ihm gemeinsam meistens mit Bürgerschaften u. ä. immer wieder eingesprungen und Baum hat sich auch engagiert (z. B. während des Umbruchs und der SpoDi - Trainersuche im Frühjahr). Wilkening ist am meisten durch seine Klage aufgefallen, als er seine Rendite nicht reinvestieren wollte sondern sich auszahlen lassen wollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RedStar96 am 09.11.2019 um 00:48 Uhr bearbeitet
Martin Kind |#5356
09.11.2019 - 07:14 Uhr
Zitat von RedStar96
Zitat von Asko67

"Matthias Wilkening steigt bei 96 aus. Er verkauft seine Anteile (11,4%) an der S&S komplett an Gregor Baum. Er ist genervt von Kinds Führungsstil. (NP)"


Na endlich ist der Querulant weg!
Kind ist naturgemäß (auch durch die GF-Funktion) der engagierteste Gesellschafter, Rossmann ist mit ihm gemeinsam meistens mit Bürgerschaften u. ä. immer wieder eingesprungen und Baum hat sich auch engagiert (z. B. während des Umbruchs und der SpoDi - Trainersuche im Frühjahr). Wilkening ist am meisten durch seine Klage aufgefallen, als er seine Rendite nicht reinvestieren wollte sondern sich auszahlen lassen wollte.


Ist das Satire oder Ernst?
Martin Kind |#5357
09.11.2019 - 09:12 Uhr
Zitat von Caruso96
Ist das Satire oder Ernst?


Mit der damaligen Klage hat sich Wilkening zumindest keine Freunde gemacht und sicherlich bei vielen Sympathien eingebüßt.
Als Querulant hätte ich ihn dennoch nicht bezeichnet, das er aber seine Anteile verkauft hat finde auch ich richtig und gut. Es kann immer nur zusammen in eine Richtung gehen, wer diesen Weg nicht mitgehen möchte muss aussteigen.
Die Richtung wird M. Kind nicht mehr lange vorgeben und ich hoffe das sein/seine Nachfolger wieder mehr Unterstützung aus den eigenen Reihen bzw. aus den Reihen der Fans bekommt.
Aber anstatt und auf Grabenkämpfe zu versteifen, sollte man vielleicht versuchen den Verein und den Fußball in Hannover wieder aus der Schieflage zu befreien.
Das wird nur klappen wenn wir mal lernen über den eigenen Schatten zu springen und nicht noch dabei helfen unser Hannover 96 zu demolieren.

•     •     •

Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
Martin Kind |#5358
09.11.2019 - 09:22 Uhr
Zitat von RedStar96
Zitat von Asko67

"Matthias Wilkening steigt bei 96 aus. Er verkauft seine Anteile (11,4%) an der S&S komplett an Gregor Baum. Er ist genervt von Kinds Führungsstil. (NP)"


Na endlich ist der Querulant weg!
Kind ist naturgemäß (auch durch die GF-Funktion) der engagierteste Gesellschafter, Rossmann ist mit ihm gemeinsam meistens mit Bürgerschaften u. ä. immer wieder eingesprungen und Baum hat sich auch engagiert (z. B. während des Umbruchs und der SpoDi - Trainersuche im Frühjahr). Wilkening ist am meisten durch seine Klage aufgefallen, als er seine Rendite nicht reinvestieren wollte sondern sich auszahlen lassen wollte.


Ohne zu wissen wie Wilkening wirklich tickt, den Eindruck hatte ich auch.
Also daher eine gute Lösung.

Aber wirklich etwas wissen tun wir nicht, daher Meldung aufgenommen und gut.
Martin Kind |#5359
09.11.2019 - 09:48 Uhr
Zitat von TheKumquat96


Nimms mir nicht übel, aber 12 Zeilen um mir zu erklären warum mein, wie ich formuliert habe "ähnlich unpassender Vergleich", unpassend ist, ist dann noch ein bisschen zuviel des Guten.

Martin Kind wird (Achtung, nur Spekulation) mit ziemlicher Sicherheit jedem Kandidaten zustimmen, der ihm von Jan Schlaudraff vorgelegt wird, sofern dieser auf das zuvor ausgearbeitete Profil passt und die Entscheidung, gemessen am (schwierig) abzusehenden sportlichen Erfolg, wirtschaftlich tragbar ist.


Damit hast du selbst exakt das Problem an diesem Entscheidungsprozess beschrieben, leider versteifst du dich zu sehr auf die Annahme, es würde mich stören, dass Schlaudraff sich rechtfertigen muss. Ja, es ist normal sich abzustimmen und die ensptrechenden Genehmigungen zu holen, auch in der Wirtschaft.
Martin Kind |#5360
09.11.2019 - 11:33 Uhr
Zitat von RedStar96

Zitat von Asko67

"Matthias Wilkening steigt bei 96 aus. Er verkauft seine Anteile (11,4%) an der S&S komplett an Gregor Baum. Er ist genervt von Kinds Führungsstil. (NP)"


Na endlich ist der Querulant weg!
Kind ist naturgemäß (auch durch die GF-Funktion) der engagierteste Gesellschafter, Rossmann ist mit ihm gemeinsam meistens mit Bürgerschaften u. ä. immer wieder eingesprungen und Baum hat sich auch engagiert (z. B. während des Umbruchs und der SpoDi - Trainersuche im Frühjahr). Wilkening ist am meisten durch seine Klage aufgefallen, als er seine Rendite nicht reinvestieren wollte sondern sich auszahlen lassen wollte.

Dazu gibt es von heute ein interessantes Interview mit Wilkening, was man zumindest gelesen haben sollte, ehe man schreibt „endlich ist der Querulant weg!“.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SergioPinto96 am 09.11.2019 um 11:36 Uhr bearbeitet
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