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Michael Frontzeck
Geburtsdatum 26.03.1964
Alter 62
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Co-Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Michael Frontzeck [Ex-Trainer]

01.02.2018 - 12:48 Uhr
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#471
18.08.2018 - 00:54 Uhr
Ist schon aberwitzig, dass man in Lautern immernoch glaubt, dass es automatisch besser läuft, wenn man irgendwas macht.
Müssten die letzten Jahre nicht gerade das Gegenteil bewiesen haben?
Wer weiß schon, vllt hatte der Verein reihenweise Trainer die eigentlich super gepasst haben, aber aufgrund der p e r m a n e n t e n Unruhe ihre Ideen nicht auf den Platz bekamen.
Kaum im Amt ist jeder Neue erst mal mit aufräumen beschäftigt und schon halb verbrannt bis überhaupt mal neue Konzepte angegangen werden.
Hab die letzten 2 Spiele kaum bis nicht gesehen, aber im Endeffekt waren da individuelle Fehler entscheidend, scheiss egal wie die gespielt haben.
Was das jetzt mit Frontzeck zu tun haben soll ist mir nicht klar.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#472
18.08.2018 - 02:31 Uhr
Kontinuität und personelle Konstanz sind gute Sachen, ja. Sie funktionieren aber nur, wenn eine Entwicklung erkennbar oder wenigstens erwartbar ist.
Aus diesem Grund wird man sich beispielsweise in Braunschweig jetzt auch nicht von Pedersen trennen, obwohl die trotz höherem Etat noch hinter uns stehen.
Da ist nämlich eine Spielidee und ein Gesamtkonzept erkennbar (nichtsdestotrotz halte ich den Kader nicht für richtig zusammengestellt und für viel zu jung, aber das tut nichts zur Sache) - anders als bei uns.

Entweder hier oder auf DBB schrieb jemand, dass wir in unserer Jugend mangels individueller Qualität ein System mit starker Defensive, gutem Umschaltspiel und aggressivem Pressing ausbilden lassen.
Bader und seine Vorgänger sprechen und sprachen oft und viel von einer "FCK-Spielweise", die man in allen Mannschaften erkennen können müsse.
Ist die Erste Mannschaft davon ausgenommen? Oder wieso genau ist Frontzeck überhaupt Trainer geworden? Offenbar nicht, weil er in dieses System passen würde. Weder steht mit ihm die Defensive sonderlich stabil, noch lässt er ein aggressives Pressing spielen.
Lediglich das Umschaltspiel ist in Ordnung.

Deshalb: Frontzeck ist vor diesem Hintergrund nie der richtige Mann gewesen, um konzeptionell hier langfristig etwas aufzubauen.

Nun lief die Rückrunde unter ihm besser, als es nach der Hinrunde zu erwarten war.
Hat die Mannschaft da aber nicht einfach ihre normale Leistungsfähigkeit erreicht, welche viele Spieler in der Hinrunde einfach nicht abrufen konnten?
Oder wieso spielen die wenigsten unserer Stammspieler jetzt in unserer Liga?

Das führt mich nämlich zum nächsten Punkt: Einfach mal an Trainern festhalten und nichts verändern.
Dass die Spieler ihr Niveau nicht auf den Platz bekamen, lag an zu späten und falschen Transfers (ersatzloser Verkauf Kochs, zu viele Verletzte, Andersson kam erst am letzten Tag), neuen Verletzungen und an der Nicht-Taktik von Herrn Meier.
Wieso hätte man denn an ihm festhalten sollen? Nur um zu sagen, ätschi - bei uns greifen die Mechanismen des Geschäfts nicht.
Wie gesagt: Losgelöst von Ergebnissen geht das nur, wenn ein wirklich gutes Konzept vorhanden und erkennbar ist.
An Strasser konnte man nicht festhalten; müßig darüber zu diskutieren, inwieweit es seine Leistung war, dass Braunschweig, Kiel und Darmstadt überrannt wurden.
Auch an den vorherigen Trainern konnte der FCK nicht festhalten: Korkut ging mangels Perspektive von selbst, als die Mannschaft gerade anfing, sich zu verbessern. Hätte Burgstaller im Dezember 2016 nicht kurz vor Schluss noch glücklich unsere Niederlage besiegelt, wäre Korkut vielleicht noch hier...

Fünfstück ließ einen, sagen wir pragmatischen, Fußball spielen und wurde doch insgeheim an Tuchel etc gemessen - es musste endlich der eigene Wundertrainer her - dem konnte er nicht gerecht werden. Hier hätte man auch warten können; der Schnitt war aber aus der damaligen Perspektive richtig, um einen Neuanfang zu wagen.

An den letzten Trainern konnte man also nicht mehr festhalten - jedenfalls waren die Trennungen aber kein Fehler.

Und ja, wenn Frontzeck jetzt ginge, würde der Neue Zeit brauchen, um die Mannschaft umzubauen und sein Konzept umzusetzen. Weshalb ich es nicht verstanden habe, dass er überhaupt erst einen Freifahrtsschein für den Neuaufbau bekommen hatte. Erst dadurch sind wir nämlich wieder sehenden Auges in diese Lage gerannt.
Es wurde alles hier schon so oft genannt: Unsere Standardschwäche, die offensichtlich nichts mit den Namen der Spieler zu tun hat, die Niederlagen gegen Teams, die hinten sicher stehen - sowohl letztes Jahr als auch dieses, das sehr uninspirierte Spiel nach vorne, die Tatsache, dass er nie ein Team aufgebaut hat, dass oben mitspielen musste...

Frontzeck ist und bleibt ein Feuerwehrmann, dessen ruhige Art und einfacher Fußball verunsicherten Teams guttut. Deshalb war es angebracht, ihn im Januar unter Vertrag zu nehmen.
Dieser hätte aber bis Juni '18 datiert sein müssen, um dann einen geeigneten Nachfolger einzusetzen, dem man diese Aufgabe auf der Grundlage seines Profils anvertrauen kann und der den Anforderungen des FCK-Konzepts entspricht. Das will man ja schließlich erarbeiten und verbessern. Im Mai wäre dies übrigens - dann gegen eine Abfindung - immer noch möglich gewesen...
Stattdessen haben wir jetzt einen taktisch unflexiblen Trainer, der seinen Plan A durchzieht. Alternativen gibt es da nicht. Der Fußball hat sich kaum verändert; über die Taktik schlägt der Underdog den Favoriten nicht. Ja, meine Güte - das Lachen von Reykjavik höre ich bis hier.
Griechenland ist 2004 ja auch über die individuelle Stärke ihrer Spieler gekommen - eine Anpassung der Taktik an den Gegner ist nur Hexerei, Teufelswerk.
Ist denn zu viel verlangt, dass ein FCK-Trainer gedanklich in diesem Jahrzehnt angekommen ist? Das war Meier nicht und bei Frontzeck muss ich es mich nach solchen Aussagen auch fragen.

Aber egal: Warten wir halt nach den Spielen ein paar Tage und erzählen dann, wir hätten "viele, viele Torchancen" (in den ersten drei Spielen) gehabt. So kann man auch den Eindruck entstehen lassen, dass man nur durch Pech Punkte hat liegen lassen.

Und Halle war für mich nicht nur ein einzelnes schlechtes Spiel, sondern die Blaupause dessen, was uns diese Saison mit der Taktik dieses Trainers erwartet. Sicherlich waren da wieder individuelle Fehler und Schwächen mitursächlich.
Aber: Hat die Defensive mehr Zugriff auf den Gegner, tritt Özdemir dem Gegner nicht zweimal ungelenk in derartigen Situationen gegen den Fuß.

Fechner hat erkennbar eine schlechte Phase. Statt den talentierteren Jungen herauszunehmen und den erfahrenen Löhmannsröben vorübergehend aufzustellen, bleibt Fechner weiter auf dem Rasen, zieht plumpe Fouls, hat viele Fehler in seinem Passspiel und scheint überfordert.
Biada ist unser bisher bester Offensivspieler - hätte in Halle nach 30 Minuten kommen müssen, bleibt aber 80 Minuten auf der Bank.

Das darf man alles mal ganz arg kritisieren.

Wenn man eine Saison als allerletzte Chance begreift, dann darf sie nicht so losgehen. Und wenn sie es doch tut, muss man ehrlich zu sich selbst sein, Herr Bader, und Entscheidungen, die erkennbar riskant waren, so schnell wie möglich korrigieren.

Und die Korrektur muss nicht Lieberknecht heißen - aber sie muss Dritte Liga können, die Standards verbessern und der individuell gut besetzten Mannschaft Möglichkeiten aufzuzeigen, Gegner wie Münster und Halle zu schlagen.
Die gehören innerhalb der Liga nämlich nur zum Mittelmaß...

Du hast den Graus in Halle nicht gesehen? Lucky you...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 18.08.2018 um 02:34 Uhr bearbeitet
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#473
18.08.2018 - 08:43 Uhr
Zitat von FckTribun
Hätte Burgstaller im Dezember 2016 nicht kurz vor Schluss noch glücklich unsere Niederlage besiegelt, wäre Korkut vielleicht noch hier...


Ohje. rolleyes

Und hätten sich damals Dortmund gegen Hoffenheim angestrengt, wären Kuntz und Foda vielleicht noch hier.

Stöver hat damals doch genau den Fehler gemacht, über den Du hier schwadronierst. Er hat sich Geld gepumpt und ein paar Spieler mit klangvollen Namen geholt, dazu mit Korkut einen angeblichen Konzepttrainer, der dann stur sein "Konzept" durchzog, bis klar war, dass er sich zu Leverkusen abseilen konnte und Stöver schon mit St.Pauli verhandelte.

Stöver hätte immerhin erkannt, dass man in Lautern keine Zeit bekommt, langfristig etwas aufzubauen. Er wollte wie Kuntz zuvor mit Foda und teuren Spielern den schnellen Erfolg. Da war nichts besser, innovativer oder nachhaltiger als zuvor, leider eine verpasst Chance.

Und diesen Sommer? Keine große Namen, aber eine gute Mischung aus Technikern, Kämpfern, Typen, Jungen, Erfahrenen und scheinbar zum FCK passenden Spielern. Endlich welche, mit denen man sich als Pfälzer wieder identifizieren kann. Keiner dabei, der lieber in Paris feiern geht als mit Sippel die Lautrer Clubszene aufzumischen, aber es werden Grillparties geschmissen und Gute Laune via Social Media vorgelebt. Alles ist angerichtet, dann wird wie schon die meisten Testspielgegner auch noch 1860 zum Auftakt weggebloose, alles die bestellt, perfekt und die Euphorie fast grenzenlos.

Aber halt nur fast. Denn eigentlich ist gar nichts perfekt. Da ist immer noch Frontzeck, der mit seiner kühlen, leicht arrogant wirkenden Art nach Lautern passt, wie Karl-Heinz Bührer auf Gerry Ehrmanns Literaturbesprechungsabende. Frontzeck hat weder Stallgeruch noch ein Konzept, ist stur und kann keine Standards (oder auch Standart die man hier im Forum auch gerne sagt). Dabei sitzt die Fönfrisur und Halfars Lieblingsitaliener macht gerade Sommerpause.

Da fragt man sich doch, warum sieht das keiner? Noch viel schlimmer, wir kopieren immer noch nicht Mainz bzw. Heidel und sein Konzeptkonzept, dem Andersen und Weinzierl zum Opfer fielen, weil die seiner Meinung nach keins hatten. Frontzeck hat ja auch keins, also ist doch ganz einfach. Warum also noch Zeit verschwenden und warten bis sich die neue Mannschaft gefunden, das Nichtkonzept verinnerlicht und Standards eingeübt hat.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#474
18.08.2018 - 10:05 Uhr
Zitat von weissherbstschorle

Da fragt man sich doch, warum sieht das keiner? Noch viel schlimmer, wir kopieren immer noch nicht Mainz bzw. Heidel und sein Konzeptkonzept, dem Andersen und Weinzierl zum Opfer fielen, weil die seiner Meinung nach keins hatten. Frontzeck hat ja auch keins, also ist doch ganz einfach. Warum also noch Zeit verschwenden und warten bis sich die neue Mannschaft gefunden, das Nichtkonzept verinnerlicht und Standards eingeübt hat.


Und aus genau diesem Grund steht unser Verein da wo er steht. Und Heidels Vereine da wo sie stehen. Finde den Fehler...
Wir würden gut daran tun uns mal an anderen zu orientieren. Und nicht immer unseren Verein als anders und nicht vergleichbar abzukapseln.

Ob es damals Henke, Foda, Kurz, Runjaic oder Meier waren oder jetzt Frontzeck ist.
"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#475
18.08.2018 - 10:22 Uhr
Zitat von bilek19
Und aus genau diesem Grund steht unser Verein da wo er steht. Und Heidels Vereine da wo sie stehen. Finde den Fehler...
Wir würden gut daran tun uns mal an anderen zu orientieren. Und nicht immer unseren Verein als anders und nicht vergleichbar abzukapseln.


Der Fehler ist, dass in Lautern gewisse Mechanismen greifen, die es woanders in der Form nicht gibt, und andere Konzepte nicht 100% kopierbar sind.

Richtig wäre es, zu schauen, was bei uns schon mal sehr gut funktioniert hat (Feldkamp) und warum. Ein Trainer muss verstehen, wie die Pfälzer ticken, was für eine Art Fußball die sehen möchten, welche Art Interviews and Pressekonferenzen ein Trainer geben muss, dass ein Training nicht einfach ein Training ist, sondern volksnaher Smalltalk oder wie man auch sagt Dummgebabbel. All das fällt Frontzeck schwer, aber das macht ihn nicht zum schlechteren Trainer. Nur er muss auch lernen und verstehen, wenn er überleben will.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#476
18.08.2018 - 10:44 Uhr
Zitat von weissherbstschorle


Der Fehler ist, dass in Lautern gewisse Mechanismen greifen, die es woanders in der Form nicht gibt, und andere Konzepte nicht 100% kopierbar sind.

Richtig wäre es, zu schauen, was bei uns schon mal sehr gut funktioniert hat (Feldkamp) und warum. Ein Trainer muss verstehen, wie die Pfälzer ticken, was für eine Art Fußball die sehen möchten, welche Art Interviews and Pressekonferenzen ein Trainer geben muss, dass ein Training nicht einfach ein Training ist, sondern volksnaher Smalltalk oder wie man auch sagt Dummgebabbel. All das fällt Frontzeck schwer, aber das macht ihn nicht zum schlechteren Trainer. Nur er muss auch lernen und verstehen, wenn er überleben will.


Ein Trainer muss aber eben auch erfolgreich sein. Feldkamp war eben auch ein massiv erfolgreicher Trainer. Da hätte es auch keine Probleme gegeben, wenn er die oben genannten Punkte nicht erfüllt hätte.

Der Fehler liegt eben darin, dass wir seit Jahren noch nicht mal einen mittelfristig (iSv 2-3 Jahren) erfolgreichen Trainer hatten. Und Frontzeck wird das auch nicht mehr werden.
Da gilt es anzusetzen und entsprechend in der Bewertung von Trainern besser zu werden. So dass man erfolgreiche von nicht erfolgreichen Trainern besser unterscheiden kann. Oftmals reicht da schon ein Blick auf ihre bisherigen Stationen Zwinkernd
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#477
18.08.2018 - 11:09 Uhr
Zitat von weissherbstschorle

Der Fehler ist, dass in Lautern gewisse Mechanismen greifen, die es woanders in der Form nicht gibt, und andere Konzepte nicht 100% kopierbar sind.

Richtig wäre es, zu schauen, was bei uns schon mal sehr gut funktioniert hat (Feldkamp) und warum. Ein Trainer muss verstehen, wie die Pfälzer ticken, was für eine Art Fußball die sehen möchten, welche Art Interviews and Pressekonferenzen ein Trainer geben muss, dass ein Training nicht einfach ein Training ist, sondern volksnaher Smalltalk oder wie man auch sagt Dummgebabbel.


Ganz ehrlich? Nein.

Ein Trainer muss nicht die Pfälzer verstehen, sondern eine Mannschaft weiterentwickeln, ein Konzept vermitteln und eine Idee erkennen lassen.

Allerhöchstens das Pfälzer Verlangen nach "Betze-Fußball" lasse ich mir gefallen. Aber auch da hat es unter Runjaic niemanden gestört, als wir trotz Hin- und Hergeschiebe eine Zeit lang ziemlich erfolgreich waren.

Auch die Interviews/PKs sind soooo irrelevant. Wenn wir jetzt in Halle nicht richtig reingeka*kt hätte, würde das doch niemanden jucken. Dann würde man Frontzeck für seine Antworten feiern. Übrigens erkenne ich daran bis heute nichts arrogantes.

Was für ein Trainer wäre dir denn lieb? Konzeptrainer Korkut? - Ne, der kann ja nichts. Konzepttrainer Runjaic? - ach ne, einschläfernde PKs, emotionslos an der Linie und Föhnfrisur. Fünfstück, der wild gestikuliert und einen Lautre-Pulli trägt? Leider zu jung und eher Typ "netter Bub". Dagegen der alte Hase Norbert Meier, abgezockt, kauzig und erfahren - was, der auch nicht?

Wir haben in den letzten Jahren ein unsägliches Maß an Trainern verschlissen. Ist euch das eigentlich klar? Seit 2015 standen bei uns hauptamtlich (!) - ohne Interimstrainer - 6 Mann an der Seitenlinie. In 3 Jahren. Das ist mehr als beim HSV. Ich wundere mich, dass sich irgendjemand mit Profierfahrung diesen Verein überhaupt noch antut. Dass hier Kalli Feldkamp als Schablone für einen neuen Trainer herhalten muss, zeigt doch auch nur unsere eigene Rat- und Hilfslosigkeit, was diese Position angeht.

Kontinuität ist aber kein Selbstzweck. Auch Michael Frontzeck muss liefern. Hat er aus den bisherigen Spielen gelernt und kann uns so einstellen, dass wir gegen "graue" Drittligisten, also unser täglich Brot, bestehen? Kann er der Mannschaft das Konzept dafür vermitteln? Um diese Fragen zu beantworten ist sicherlich das KSC-Spiel besser geeignet als der Kick heute. Ob Frontzeck den Schalter umzulegen vermag, werden wir sehen.

•     •     •

Mistakes build character and character takes you places money can't.

Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#478
18.08.2018 - 11:17 Uhr
Nur noch ein kleiner Hinweis meinerseits: und wenn der Trainer nicht sieht was falsch läuft, dazu braucht man keinen Trainerschein sondern nur ein bischen Fussballverstand, dann ist er hier falsch! Im übrigen war es ein Fehler von Herrn Bader an einem Abstiegstrainer festzuhalten dessen Spielidee nicht erkennbar war.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#479
18.08.2018 - 12:20 Uhr
Zitat von weltmeister
Nur noch ein kleiner Hinweis meinerseits: und wenn der Trainer nicht sieht was falsch läuft, dazu braucht man keinen Trainerschein sondern nur ein bischen Fussballverstand, dann ist er hier falsch! Im übrigen war es ein Fehler von Herrn Bader an einem Abstiegstrainer festzuhalten dessen Spielidee nicht erkennbar war.


Das ist schon fast unverschämt, was du hinten heraus schreibst. MF als Abstiegstrainer zu benennen, mag zwar "offiziell" korrekt sein. Fakt ist aber, dass er in der Rückserie anhand der geholten Punkte mit dem FCK Siebter war. Wenn Meier und Strasser prozentual nur 2/3 der Punkte von MF geholt hätten, wäre der FCK eben nicht abgestiegen.

Ja, man kann sich darüber unterhalten, warum der FCK letztes Jahr die Big Points in Aue, Fürth oder gegen Dresden komplett liegen gelassen hat. Andererseits hat man aber auch Big Points in BS und in DA geholt.

Ich würde es daher vorziehen, komplett auf die ersten vier Spiele dieser Saison zu sehen:

Da stelle ich Folgendes fest:

1) In jedem Spiel hat der FCK Anlaufprobleme gehabt. Im letzten Spiel ist er überhaupt nicht in die Partie gekommen

2) Münster und auch Halle haben MF "ausgecoacht"

3) Warum wurde Biada gegen Münster zur Pause ausgewechselt? Warum hat er dann in Halle nur 8 Minuten am Ende gespielt (also quasi gar nicht). Die drei Halbzeiten ohne Biada waren unterirdisch. Da fehlt mir eine Erklärung. Allerdings habe ich auch die entsprechenden Fragen in den PK´s von den Journalisten vermisst.

4) Warum reagiert der FCK nicht flexibel auf eine veränderte Spielsituation? Gegen Münster z.B. geht man - warum auch immer - in Führung. Warum macht man dann nicht die Räume eng, lässt die Gäste kommen und kontert sich zum Erfolg?

5) Warum kann nicht spätestens zur Pause in Halle das System umgestellt werden, um den Gegner auch mal vor Probleme zu stellen?

Das sind die Fragen, die ich MF stellen würde und die in meinen Augen zu kritisieren sind

Begrifflichkeiten wie a) "Abstiegstrainer" und b) "keine Spielidee" sind a) populistisch und b) inhaltlich nicht korrekt!

•     •     •

Hinten ist die Ente fett
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#480
18.08.2018 - 13:39 Uhr
Bezüglich der Big Points darf man auch nicht vergessen das viele Spieler genau gewusst haben das sie keinen 3 Liga Vertrag haben, bin mir sicher das sie viel Kontakt mit anderen Vereinen hatten und somit nicht wirklich traurig waren über den Abstieg, will hier keine Namen nennen aber habe durchaus paar im Kopf wo von der Körpersprache und Mimik verdächtig waren... Zudem muss man sich nur die letzten 2 Spiele anschauen, kaum ist man abgestiegen schon zerschießt man Ingolstadt und Heidenheim.

Stimme aber dem Mann über mir zu, Frontzeck hat viele Fehler begangen, besonders warum er so Stur auf seinem System verharrt und warum er besonders Biada in Halle 80 Minuten auf der Bank gelassen hat. Wenn er sich weiter so Beratungsresistent zeigt wird wohl spätestens gegen KSC Feierabend
Dieser Beitrag wurde zuletzt von T0rpedo am 18.08.2018 um 13:45 Uhr bearbeitet
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