| Geburtsdatum | 26.03.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Co-Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Michael Frontzeck [Ex-Trainer]
01.02.2018 - 12:48 Uhr
21.10.2018 - 09:32 Uhr
Langsam ist so Etwas wie ne Handschrift zu erkennen,die Mannschaft bekommt eine Struktur.Ob dass jetzt aus der Not geboren war oder ein taktisches Umdenken stattgefunden hat,spielt keine Rolle.Frontzeck muss eh den Kopf dafür hinhalten.
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet und gleichzeitig Aktzente nach Vorne gesetzt.Warum werfe ich diese Grundordnung wieder um,indem ich Bergmanns Position durch Fechner ersetze und Bergmann gleichzeitig auf die rechte Seite ziehe.Warum nicht Positions getreu wechseln und so die Ordnung erhalten.Lass mal eine der Chancen von Aigner rein gehen,dann werden dass lange 10 Min.
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet und gleichzeitig Aktzente nach Vorne gesetzt.Warum werfe ich diese Grundordnung wieder um,indem ich Bergmanns Position durch Fechner ersetze und Bergmann gleichzeitig auf die rechte Seite ziehe.Warum nicht Positions getreu wechseln und so die Ordnung erhalten.Lass mal eine der Chancen von Aigner rein gehen,dann werden dass lange 10 Min.
21.10.2018 - 09:36 Uhr
Zitat von elbepower
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet ...
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet ...
Hier bin ich Deiner Meinung. Hätte auch den angeschlagenen Hemlein vorher gewechselt. Und ich hätte die letzten 15min Huth für Thiele gebracht, um vorne nochmal einen frischen zu haben, der drauf geht.
Aber ... was soll man bei einem 2:0 noch rumnörgeln
...wer klar gewinnt, macht alles richtig.
21.10.2018 - 09:50 Uhr
Trotz des Sieges in diesem Spitzenspiel war die Kritik an Michael Frontzeck nach dem Halle-Debakel richtig und notwendig. Das sollte jetzt nicht mit einem "Augen auf, ihr Skeptiker!" abgetan werden. Der Saisonstart war extrem schwach - und das ging auch stark an Frontzecks Grundausrichtung.
Trotzdem freue ich mich, dass er den Turnaround geschafft hat, auch indem er sich von einigen Dingen wie dem starren 4-4-2 getrennt hat und wesentlich flexibler in seiner taktischen Ausrichtung geworden ist. Er hat einige Personalentscheidungen getroffen, die mutig waren und durchaus Volltreffer wurden - Kühlwetter, Bergmann, Löhmsnnsröben, Schad oder Gottwalt. Er hat auch einen Gino Fechner aus seinem Leistungsloch geholt. Und und und ...
Das alles hätte ich ihm nicht zugetraut, weil er auf mich immer den Eindruck eines unbelehrbaren Dickkopfs gemacht hat. Ich bin froh, dass er diesen inzwischen abgelegt hat und aus den anfänglichen wirklich schlechten Spielen die richtigen Lehren gezogen hat. Die Mannschaft hat Qualität und bringt sie mittlerweile auch auf den Rasen. Frontzeck stellt seine Spieler mittlerweile auch besser auf die Gegner ein.
Michael Frontzeck hat sich gefangen und zeigt nun, dass er diese 3. Liga kann. Ich freue mich darüber, weiß aber auch, dass dies nur eine Bestandsaufnahme ist. Die Mannschaft muss nun liefern, tut sie das nicht oder nur unregelmäßig, wird die Trainerdiskussion wieder von vorne losgehen. Ich hoffe, das weiß auch Frontzeck ...
Cheers
Bahli
Trotzdem freue ich mich, dass er den Turnaround geschafft hat, auch indem er sich von einigen Dingen wie dem starren 4-4-2 getrennt hat und wesentlich flexibler in seiner taktischen Ausrichtung geworden ist. Er hat einige Personalentscheidungen getroffen, die mutig waren und durchaus Volltreffer wurden - Kühlwetter, Bergmann, Löhmsnnsröben, Schad oder Gottwalt. Er hat auch einen Gino Fechner aus seinem Leistungsloch geholt. Und und und ...
Das alles hätte ich ihm nicht zugetraut, weil er auf mich immer den Eindruck eines unbelehrbaren Dickkopfs gemacht hat. Ich bin froh, dass er diesen inzwischen abgelegt hat und aus den anfänglichen wirklich schlechten Spielen die richtigen Lehren gezogen hat. Die Mannschaft hat Qualität und bringt sie mittlerweile auch auf den Rasen. Frontzeck stellt seine Spieler mittlerweile auch besser auf die Gegner ein.
Michael Frontzeck hat sich gefangen und zeigt nun, dass er diese 3. Liga kann. Ich freue mich darüber, weiß aber auch, dass dies nur eine Bestandsaufnahme ist. Die Mannschaft muss nun liefern, tut sie das nicht oder nur unregelmäßig, wird die Trainerdiskussion wieder von vorne losgehen. Ich hoffe, das weiß auch Frontzeck ...
Cheers
Bahli
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bahli77 am 21.10.2018 um 09:52 Uhr bearbeitet
21.10.2018 - 10:28 Uhr
Ganz unverblümt: Ich war nach dem Offenbarungseid von Halle am 4. Spieltag für seine Entlassung und die danach folgenden Spiele hatten nicht wirklich dazu beigetragen, meine Meinung noch einmal zu überdenken. Die beiden Hauptkritikpunkte aus meiner Sicht waren:
- Frontzeck hält mit sturer Starrheit am immergleichen Spielsystem und den gleichen Spielern fest.
- Er schafft es nicht, das Feuer in der Truppe zu entfachen. Sie ist verkrampft und ohne Selbstwertgefühl.
Und das alles vor dem Hintergrund, dass er immer nur als Feuerwehrmann funktioniert hat und regelmäßig dabei scheiterte, wenn er echte Aufbauarbeit in einer Mannschaft leisten sollte.
Und jetzt?
Schon in der Krise änderte Michael Frontzeck seine Aufstellung und sein System. Es zeigten sich erste Symptome der Besserung - allein, das Kardinalproblem blieb bestehen: Das verkrampfte mutlose Auftreten mit vielen Gegentoren in der Schlussphase und die nicht gewonnenen Spiele, das Abrutschen in den Keller.
Dann kam Braunschweig, der Befreiungsschlag. Oder vielleicht doch nicht? Es folgte ein eher mäßiges Heimspiel gegen Lotte, schon wieder mit spätem Gegentor und Zittern. Sechs Punkte immerhin. Also: Durchatmen, freuen, weiterhin beobachten. Dann Osnabrück auswärts - vielleicht der denkbar falsche Gegner in einer Phase, in der man gerade am Sich-Berappeln war. Die bange Frage, ob das mit den zwei Siegen in Folge nur ein Strohfeuer war - sowie damals zum gleichen Saisonzeitpunkt in der 2012er-Abstiegssaison mit Marco Kurz.
Und dann Uerdingen. Wenn Braunschweig ein vorläufiger Befreiungsschlag war, dann war Uerdingen mit Sicherheit ein echter. Tolle Leistung gegen der Truppe gegen das teuerste Team der Liga. Kein Zittern, kein Bibbern, einfach eine gute Leistung. Michael Frontzeck und sein Team sind dabei, auch den zweiten Hauptkritikpunkt zu widerlegen.
Wer hätte das gedacht?
Natürlich kann nach drei Spielen die Welt schon wieder anders aussehen. Fußball ist ein hysterisches und neurotisches Geschäft - und wir Fans sind ein eben solcher Anhang.
Aber der Spaß vom 1. Spieltag und auch die Aufbruchsstimmung von damals sind zurückgekehrt.
Ob Michael Frontzeck also jetzt doch der Richtige ist? Ob er auf seinen vergangenen Stationen vielleicht nur nie die Chance bekam, Durststrecken in der zweiten Saison zu überwinden? Ich kann es nicht beantworten. Aber ich freue mich, dass ich vorerst unrecht hatte. In der Winterpause wird man sicher wissen, ob der Weg ein guter ist. Momentan sieht es immerhin so aus.
- Frontzeck hält mit sturer Starrheit am immergleichen Spielsystem und den gleichen Spielern fest.
- Er schafft es nicht, das Feuer in der Truppe zu entfachen. Sie ist verkrampft und ohne Selbstwertgefühl.
Und das alles vor dem Hintergrund, dass er immer nur als Feuerwehrmann funktioniert hat und regelmäßig dabei scheiterte, wenn er echte Aufbauarbeit in einer Mannschaft leisten sollte.
Und jetzt?
Schon in der Krise änderte Michael Frontzeck seine Aufstellung und sein System. Es zeigten sich erste Symptome der Besserung - allein, das Kardinalproblem blieb bestehen: Das verkrampfte mutlose Auftreten mit vielen Gegentoren in der Schlussphase und die nicht gewonnenen Spiele, das Abrutschen in den Keller.
Dann kam Braunschweig, der Befreiungsschlag. Oder vielleicht doch nicht? Es folgte ein eher mäßiges Heimspiel gegen Lotte, schon wieder mit spätem Gegentor und Zittern. Sechs Punkte immerhin. Also: Durchatmen, freuen, weiterhin beobachten. Dann Osnabrück auswärts - vielleicht der denkbar falsche Gegner in einer Phase, in der man gerade am Sich-Berappeln war. Die bange Frage, ob das mit den zwei Siegen in Folge nur ein Strohfeuer war - sowie damals zum gleichen Saisonzeitpunkt in der 2012er-Abstiegssaison mit Marco Kurz.
Und dann Uerdingen. Wenn Braunschweig ein vorläufiger Befreiungsschlag war, dann war Uerdingen mit Sicherheit ein echter. Tolle Leistung gegen der Truppe gegen das teuerste Team der Liga. Kein Zittern, kein Bibbern, einfach eine gute Leistung. Michael Frontzeck und sein Team sind dabei, auch den zweiten Hauptkritikpunkt zu widerlegen.
Wer hätte das gedacht?
Natürlich kann nach drei Spielen die Welt schon wieder anders aussehen. Fußball ist ein hysterisches und neurotisches Geschäft - und wir Fans sind ein eben solcher Anhang.
Aber der Spaß vom 1. Spieltag und auch die Aufbruchsstimmung von damals sind zurückgekehrt.
Ob Michael Frontzeck also jetzt doch der Richtige ist? Ob er auf seinen vergangenen Stationen vielleicht nur nie die Chance bekam, Durststrecken in der zweiten Saison zu überwinden? Ich kann es nicht beantworten. Aber ich freue mich, dass ich vorerst unrecht hatte. In der Winterpause wird man sicher wissen, ob der Weg ein guter ist. Momentan sieht es immerhin so aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 21.10.2018 um 10:29 Uhr bearbeitet
21.10.2018 - 10:41 Uhr
Vielleicht hat MF auch irgendwo in den Ruinen des Vereins das Mojo gefunden was MK damals verloren hat
21.10.2018 - 10:44 Uhr
Zitat von elbepower
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet und gleichzeitig Aktzente nach Vorne gesetzt.Warum werfe ich diese Grundordnung wieder um,indem ich Bergmanns Position durch Fechner ersetze und Bergmann gleichzeitig auf die rechte Seite ziehe.Warum nicht Positions getreu wechseln und so die Ordnung erhalten.Lass mal eine der Chancen von Aigner rein gehen,dann werden dass lange 10 Min.
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet und gleichzeitig Aktzente nach Vorne gesetzt.Warum werfe ich diese Grundordnung wieder um,indem ich Bergmanns Position durch Fechner ersetze und Bergmann gleichzeitig auf die rechte Seite ziehe.Warum nicht Positions getreu wechseln und so die Ordnung erhalten.Lass mal eine der Chancen von Aigner rein gehen,dann werden dass lange 10 Min.
Das habe ich jetzt schon öfter gelesen, deshalb will ich kurz mal meinen Senf dazugeben
Natürlich hätte man in der Situation positionsgetreu wechseln können, aber ich glaube, in der Phase ging es ihm eher um die Stabilisierung der Defensive, nachdem Uerdingen zwei, drei mal relativ leicht und relativ schnell das Mittelfeld überspielt hatte. Mit einem positionsgetreuen Wechsel hätte man natürlich auf das 3:0 gehen können, aber ich konnte den Wechsel schon nachvollziehen. Zumal es vielleicht auch darum ging, endlich mal wieder ein zu-Null-Spiel zu haben und der Mannschaft so ein noch besseres Gefühl zu geben. Gerade gegen eine Mannschaft wie Uerdingen, die nicht nur als Tabellenzweiter, sondern auch als stärkste Auswärtsmannschaft nach Lautern kam. Und: Uerdingen hat 4 der 5 Siege erst in den letzten 15 Minuten klar gemacht. (Quelle: https://www.liga3-online.de/kfc-uerdingen-der-staerkste-aufsteiger-der-geschichte/). Unter dem Strich finde ich den Wechsel also schon vertretbar und er hat ja (zum Glück) auch nicht wirklich negative Auswirkungen auf das Spiel gehabt.
21.10.2018 - 10:47 Uhr
Zitat von Tschulius
Das habe ich jetzt schon öfter gelesen, deshalb will ich kurz mal meinen Senf dazugeben
Natürlich hätte man in der Situation positionsgetreu wechseln können, aber ich glaube, in der Phase ging es ihm eher um die Stabilisierung der Defensive, nachdem Uerdingen zwei, drei mal relativ leicht und relativ schnell das Mittelfeld überspielt hatte. Mit einem positionsgetreuen Wechsel hätte man natürlich auf das 3:0 gehen können, aber ich konnte den Wechsel schon nachvollziehen. Zumal es vielleicht auch darum ging, endlich mal wieder ein zu-Null-Spiel zu haben und der Mannschaft so ein noch besseres Gefühl zu geben. Gerade gegen eine Mannschaft wie Uerdingen, die nicht nur als Tabellenzweiter, sondern auch als stärkste Auswärtsmannschaft nach Lautern kam. Und: Uerdingen hat 4 der 5 Siege erst in den letzten 15 Minuten klar gemacht. (Quelle: https://www.liga3-online.de/kfc-uerdingen-der-staerkste-aufsteiger-der-geschichte/).
Unter dem Strich finde ich den Wechsel also schon vertretbar und er hat ja (zum Glück) auch nicht wirklich negative Auswirkungen auf das Spiel gehabt.
Zitat von elbepower
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet und gleichzeitig Aktzente nach Vorne gesetzt.Warum werfe ich diese Grundordnung wieder um,indem ich Bergmanns Position durch Fechner ersetze und Bergmann gleichzeitig auf die rechte Seite ziehe.Warum nicht Positions getreu wechseln und so die Ordnung erhalten.Lass mal eine der Chancen von Aigner rein gehen,dann werden dass lange 10 Min.
Was mir Gestern aber nicht gefallen hat,war der Wechsel von Zuck zu Fechner.Löhmannsröben und Bergmann haben beide hervorragende Defensivarbeit geleistet und gleichzeitig Aktzente nach Vorne gesetzt.Warum werfe ich diese Grundordnung wieder um,indem ich Bergmanns Position durch Fechner ersetze und Bergmann gleichzeitig auf die rechte Seite ziehe.Warum nicht Positions getreu wechseln und so die Ordnung erhalten.Lass mal eine der Chancen von Aigner rein gehen,dann werden dass lange 10 Min.
Das habe ich jetzt schon öfter gelesen, deshalb will ich kurz mal meinen Senf dazugeben
Natürlich hätte man in der Situation positionsgetreu wechseln können, aber ich glaube, in der Phase ging es ihm eher um die Stabilisierung der Defensive, nachdem Uerdingen zwei, drei mal relativ leicht und relativ schnell das Mittelfeld überspielt hatte. Mit einem positionsgetreuen Wechsel hätte man natürlich auf das 3:0 gehen können, aber ich konnte den Wechsel schon nachvollziehen. Zumal es vielleicht auch darum ging, endlich mal wieder ein zu-Null-Spiel zu haben und der Mannschaft so ein noch besseres Gefühl zu geben. Gerade gegen eine Mannschaft wie Uerdingen, die nicht nur als Tabellenzweiter, sondern auch als stärkste Auswärtsmannschaft nach Lautern kam. Und: Uerdingen hat 4 der 5 Siege erst in den letzten 15 Minuten klar gemacht. (Quelle: https://www.liga3-online.de/kfc-uerdingen-der-staerkste-aufsteiger-der-geschichte/). Unter dem Strich finde ich den Wechsel also schon vertretbar und er hat ja (zum Glück) auch nicht wirklich negative Auswirkungen auf das Spiel gehabt.

V.a. hat sich an der taktischen Ausrichtung wenig geändert.
Fechner ist in's zentrale Mittelfeld gerückt und Bergmann auf links gerückt.
Der Wechsel war schon nachvollziehbar.
21.10.2018 - 10:57 Uhr
Zitat von Tschulius
Unter dem Strich finde ich den Wechsel also schon vertretbar und er hat ja (zum Glück) auch nicht wirklich negative Auswirkungen auf das Spiel gehabt.
Unter dem Strich finde ich den Wechsel also schon vertretbar und er hat ja (zum Glück) auch nicht wirklich negative Auswirkungen auf das Spiel gehabt.

Ich habe bei Bergmann jetzt nicht erkannt,dass er angeschlagen oder mit seiner Kraft am Ende war.Der hat zusammen mit Löhmannsröben prima verteidigt und der Defensive Stabilität verschafft.Warum bringe ich dann Fechner und ziehe Bergmann von seiner Position ab.Wenn Frontzeck bei Bergmann eine Schwäche erkannt hat,dann ziehe ich ihn nicht auf die rechte Seite.Stabiler wurde die Defensive durch die Hereinnahme von Fechner auch nicht.
21.10.2018 - 11:00 Uhr
Zitat von bahli77
Trotz des Sieges in diesem Spitzenspiel war die Kritik an Michael Frontzeck nach dem Halle-Debakel richtig und notwendig. Das sollte jetzt nicht mit einem "Augen auf, ihr Skeptiker!" abgetan werden. Der Saisonstart war extrem schwach - und das ging auch stark an Frontzecks Grundausrichtung.
Trotz des Sieges in diesem Spitzenspiel war die Kritik an Michael Frontzeck nach dem Halle-Debakel richtig und notwendig. Das sollte jetzt nicht mit einem "Augen auf, ihr Skeptiker!" abgetan werden. Der Saisonstart war extrem schwach - und das ging auch stark an Frontzecks Grundausrichtung.
Da sich der Erfolg einstellte, als Frontzeck damit begann, vom Forum schon Wochen vorher geforderte Veränderungen umzusetzen, war die Kritik an ihm IN DER SACHE auf jeden Fall "richtig und notwendig". Es lässt sich kaum argumentieren, dass diese Maßnahmen Wochen vorher noch falsch gewesen wären.
Trotzdem sollten sich mal einige hier hinterfragen, wie sinnvoll es war, nach fünf Spieltagen daraus die Forderung nach einem Trainerwechsel herzuleiten. Es sind diese klischeehaften Typisierungen ("kann nix", "hat noch nie irgendwo was gezeigt", "schlechtester Profitrainer ever"...), die das Klima vergiften und sich sogar auf die Mannschaftsleistung negativ auswirken können (s. Kohlmeyers aktuelles Interview mit Hemlein). Das Gleiche gilt übrigens für Martin Bader, dem hier teilweise jede sportliche Kompetenz abgesprochen wird ("Blender"). Aber dann gestern Stefan Krämers Interview (zurecht!) hochleben lassen. Was hat Krämer denn da noch mal gesagt? Ach ja, dass der Kader des FCK "exzellent zusammengestellt" sei und man garantiert am Saisonende oben mitspielen werde. Was seine Kollegen uniono vor Saisonbeginn bereits ebenfalls so gesehen haben! Aber klar, der Bader. der alte Blender...
Bader und Frontzeck haben die fachlich genau richtige Grundorientierung ausgegeben: "Kontinuität" und Frustrationstoleranz im Umfeld, da die Mannschaft sich erst mal einspielen müsse. Bader ist nach dem Auftaktsieg gegen die Löwen sofort auf die Euphoriebremse getreten, weil er wusste, dass es ein holpriger Start werden würde. Er hat damit mehr fußballerischen Sachverstand bewiesen als all seine Kritiker hier im Forum und anderswo. Und Frontzecks Ausrasten in PKs wies in dieselbe Richtung: DIE MANNSCHAFT MUSS SICH EINSPIELEN! Wusten aber alle hier besser, gelle?! Hej, siebenwöchige Vorbereitung, da müssen die doch schon eine Einheit sein... Wer hatte da jetzt keinen hinreichenden Sachverstand? Ich würde mal sagen, die Koniferen hier im Forum haben sich damit bis auf die Knochen blamiert - nicht die Verantwortlichen im Verein! Ich selbst bin da auch irgendwann eingeknickt, weil ich die Lernkurve nicht mehr erkennen konnte und dachte, es müsse immer kontinuierlich aufwärts gehen. Tut es nicht! Es wird immer Nackenschläge wie Halle geben. Man wird immer mal ein unglückliches Spiel wie in Osnabrück abliefern. Auch künftig wird es nicht von Spiel zu Spiel besser werden. Das ist nämlich Fußball - und der ist nicht berechenbar.
Also Nein, Michael Frontzeck hat sich nicht "gefangen" und seinen "Dickkopf" überwunden. Er hat vielmehr unbeirrt an der mit Bader und Notzon vor der Saison festgelegten Marschroute festgehalten, was Modifikationen miteinschliesst. Dass letztere hätten früher kommen müssen, sehe ich auch so. Aber deswegen spricht man den Verantwortlichen doch nicht schon nach wenigen Spieltagen jegliche Fachkompetenz ab und entzieht ihrer Strategie die Unterstützung! Von daher: Schämt euch! Ich tue das auch, weil ich zwar lange dagegengehalten habe, aber irgendwann auch eingeknickt bin.
Michael Frontzeck rechne ich vor allem hoch an, dass er den mannschaftlichen Zusammenhalt ungeachtet aller Misserfolge und Nackenschläge erhalten konnte. Niemand hier spielte bislang auch nur eine Minute und auch nur ansatzweise "gegen den Trainer". Aber dafür kann er wahrscheinlich auch persönlich nix, weil das halt alles "gute Jungs" sind. Was die Kritiker sofort in ein Dilemma bringt, weil man dann ja den Blender Bader loben müsste, weil der diese "guten Jungs" ja nun mal geholt hat. Dabei soll die Message doch sein, dass die alle nix können.
Fazit: Selbstkritik hier im Forum wäre wirklich mehr als angebracht! Und eine "Lernkurve" dahin, von Kritik in der Sache nicht reflexhaft auf die fachliche Inkompetenz der Verantwortlichen zu schließen. Ich hatte jedenfalls aufgrund des dummen Geschwätzes und Mobbings eine Zeit lang echt keine Lust mehr, hier weiter mitzumachen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 21.10.2018 um 11:12 Uhr bearbeitet
21.10.2018 - 11:27 Uhr
Der Stuhl von Frontzeck war doch schon gegen Fortuna Köln nach dem 0:2 mehr als abgesägt. Danach gab es gute Reaktionen in mehreren spielen und offensiv endlich mehr power!
Es wurde ja schon mehrfach angesprochen ...Mehr Tore vorne =mehr Punkte !
Sollte es so weiterlaufen und man punktet auch konstant dreifach ,dann braucht man auch kein Trainerwechsel.
Es wurde ja schon mehrfach angesprochen ...Mehr Tore vorne =mehr Punkte !
Sollte es so weiterlaufen und man punktet auch konstant dreifach ,dann braucht man auch kein Trainerwechsel.
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