| Geburtsdatum | 26.03.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Co-Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Michael Frontzeck [Ex-Trainer]
01.02.2018 - 12:48 Uhr
02.02.2018 - 07:09 Uhr
Wir sollten in diesem Kontext Klopps Motto folgen:“es zählt nichts, was die Leute denken, wenn du kommst! Sondern was sie sagen, wenn du gehst!“
In diesem Sinne: viel Erfolg! Trainer!
In diesem Sinne: viel Erfolg! Trainer!
02.02.2018 - 07:21 Uhr
Zitat von hellstroem3
Wir sollten in diesem Kontext Klopps Motto folgen:“es zählt nichts, was die Leute denken, wenn du kommst! Sondern was sie sagen, wenn du gehst!“
Wir sollten in diesem Kontext Klopps Motto folgen:“es zählt nichts, was die Leute denken, wenn du kommst! Sondern was sie sagen, wenn du gehst!“
Dem kann ich mich nur anschließen! Und es ist durchaus immer noch erstaunlich, wie sehr Leute abgewertet werden bevor sie überhaupt angekommen sind und mit was für einer Selbstverständlichkeit wir als abgeschlagener Tabellenletzter ohne Knete nach "echten" Namen schreien
02.02.2018 - 07:28 Uhr
Zitat von Mittelschichtler
@Kohlmeyer ich finde die Frage selbsterklärend.
Wenn er einen Vertrag bis 2019 hat und es keine sportlichen Gründe bzw. Verhaltensauffälligkeiten gibt, wieso sollte er für einen gesunden Strasser das Feld räumen? Wir müssen da mal ein wenig die Romantik rausnehmen. Vertraglich ist er jetzt - warum auch immer - bis 2019 bei uns als Cheftrainer unter Vertrag, da kann Jeff kommen wann er will. Ich hätte ihm einen Vertrag bis 2018 gegeben mit Option auf Verlängerung bei Klassenerhalt, so hat man sich nur wieder unnötig einen Klotz ans Bein gebunden. Es kann mir auch keiner erzählen dass 2019 aufgrund unserer "schlechten" Verhandlungsposition zustande kam, Frontzeck ist doch mehr oder weniger verbrand, für ihn gibt es doch keine bessere Gelegenheit als sich hier zu profilieren.
@Kohlmeyer ich finde die Frage selbsterklärend.
Wenn er einen Vertrag bis 2019 hat und es keine sportlichen Gründe bzw. Verhaltensauffälligkeiten gibt, wieso sollte er für einen gesunden Strasser das Feld räumen? Wir müssen da mal ein wenig die Romantik rausnehmen. Vertraglich ist er jetzt - warum auch immer - bis 2019 bei uns als Cheftrainer unter Vertrag, da kann Jeff kommen wann er will. Ich hätte ihm einen Vertrag bis 2018 gegeben mit Option auf Verlängerung bei Klassenerhalt, so hat man sich nur wieder unnötig einen Klotz ans Bein gebunden. Es kann mir auch keiner erzählen dass 2019 aufgrund unserer "schlechten" Verhandlungsposition zustande kam, Frontzeck ist doch mehr oder weniger verbrand, für ihn gibt es doch keine bessere Gelegenheit als sich hier zu profilieren.
Den ersten beiden Sätzen deines Posts widerspreche ich, dem Rest stimme ich zu.
Das ist keine Frage der Romantik, sondern des Anstands. Frontzeck weiß ja, dass er überhaupt nur aufgrund der Erkrankung seines Kollegen in diese Position kommt, da kann er schon sagen: Wenn der Kollege im Sommer wieder fit ist und wieder kann und will, dann werde ich mich ihm nicht in den Weg stellen. Und, wie gesagt, wenn er auf die konkrete Frage klipp und klar geantwortet hätte, "Verträge werden gemacht, damit sie eingehalten werden", dann hätte mich das zwar für JS geärgert, ich hätte aber gesagt, Eier hat dieser Frontzeck ja wenigstens.
Ich geb aber zu: Die User, die sagen, dass es viel eher am Verein gewesen wäre, sich ethisch besser zu verhalten, haben recht. Wenn man ihm einen Vertrag bis 2019 nur für die Zweite Liga gegeben hätte, hätte man sagen können: Okay, wenn Frontzeck tatsächlich die Rettung schafft, können wir ihn Jeff zuliebe nicht wieder rausschmeißen, das kann, muss und wird auch Jeff verstehen. Aber so...
So aber widerspricht Notzon sich doch selbst, wenn er einmal sagt, "Es sind zwei paar Schuhe, ob einer nach fünf, sechs Wochen gesundgeschrieben wird oder ob er anschließend dann auch wieder einem solchen Druckposten gewachsen ist", und ein paar Minuten später sagt er, "bei Jeff werden von dieser Sache keine dauerhaften Schäden zurückbleiben."
Logischer Termin für eine Wiederkehr Strassers wäre der 1.7. Bis dahin sind es eben nicht fünf, sechs Wochen, sondern vier Monate. Strasser hätte nach der voraussichtlichen Gesundschreibung also auch noch mal zusätzlich Zeit zur weiteren Regeneration.
Was hätte dagegen gesprochen zu sagen, wir spielen jetzt die Saison zu Ende und bewerten dann die Situation neu? Strassers Vertrag ist ja noch nicht aufgelöst.
Strasser hat sich 100-prozentig mit diesem Verein identifiziert und sich voll engagiert. Auch wenn ich sehr skeptisch bin, dass er den Klassenerhalt noch geschafft hätte, bilde ich mir ein, erkannt zu haben, dass er an den richtigen Punkten angesetzt hat. Ihm hätte ich auch gerne zugesehen, wie er eine Drittligamannschaft formiert. Aber jetzt? Macht den Job ein Legionär, der jeden Job annimmt, den er kriegen kann und der nachweislich noch wie was längerfristig aufgebaut hat...
Ich bleibe dabei, auch nach einer Nacht drüber schlafen: Ich konnte mich mit der Führung dieses Vereins noch nie so wenig identifizieren wie heute. Und ich habe schon viele schlechte Zeiten des FCK durchlebt.
Gruß,
Kohlmeyer
02.02.2018 - 08:13 Uhr
Zitat von Kohlmeyer
Den ersten beiden Sätzen deines Posts widerspreche ich, dem Rest stimme ich zu.
Das ist keine Frage der Romantik, sondern des Anstands. Frontzeck weiß ja, dass er überhaupt nur aufgrund der Erkrankung seines Kollegen in diese Position kommt, da kann er schon sagen: Wenn der Kollege im Sommer wieder fit ist und wieder kann und will, dann werde ich mich ihm nicht in den Weg stellen. Und, wie gesagt, wenn er auf die konkrete Frage klipp und klar geantwortet hätte, "Verträge werden gemacht, damit sie eingehalten werden", dann hätte mich das zwar für JS geärgert, ich hätte aber gesagt, Eier hat dieser Frontzeck ja wenigstens.
Ich geb aber zu: Die User, die sagen, dass es viel eher am Verein gewesen wäre, sich ethisch besser zu verhalten, haben recht. Wenn man ihm einen Vertrag bis 2019 nur für die Zweite Liga gegeben hätte, hätte man sagen können: Okay, wenn Frontzeck tatsächlich die Rettung schafft, können wir ihn Jeff zuliebe nicht wieder rausschmeißen, das kann, muss und wird auch Jeff verstehen. Aber so...
So aber widerspricht Notzon sich doch selbst, wenn er einmal sagt, "Es sind zwei paar Schuhe, ob einer nach fünf, sechs Wochen gesundgeschrieben wird oder ob er anschließend dann auch wieder einem solchen Druckposten gewachsen ist", und ein paar Minuten später sagt er, "bei Jeff werden von dieser Sache keine dauerhaften Schäden zurückbleiben."
Logischer Termin für eine Wiederkehr Strassers wäre der 1.7. Bis dahin sind es eben nicht fünf, sechs Wochen, sondern vier Monate. Strasser hätte nach der voraussichtlichen Gesundschreibung also auch noch mal zusätzlich Zeit zur weiteren Regeneration.
Was hätte dagegen gesprochen zu sagen, wir spielen jetzt die Saison zu Ende und bewerten dann die Situation neu? Strassers Vertrag ist ja noch nicht aufgelöst.
Strasser hat sich 100-prozentig mit diesem Verein identifiziert und sich voll engagiert. Auch wenn ich sehr skeptisch bin, dass er den Klassenerhalt noch geschafft hätte, bilde ich mir ein, erkannt zu haben, dass er an den richtigen Punkten angesetzt hat. Ihm hätte ich auch gerne zugesehen, wie er eine Drittligamannschaft formiert. Aber jetzt? Macht den Job ein Legionär, der jeden Job annimmt, den er kriegen kann und der nachweislich noch wie was längerfristig aufgebaut hat...
Ich bleibe dabei, auch nach einer Nacht drüber schlafen: Ich konnte mich mit der Führung dieses Vereins noch nie so wenig identifizieren wie heute. Und ich habe schon viele schlechte Zeiten des FCK durchlebt.
Gruß,
Kohlmeyer
Zitat von Mittelschichtler
@Kohlmeyer ich finde die Frage selbsterklärend.
Wenn er einen Vertrag bis 2019 hat und es keine sportlichen Gründe bzw. Verhaltensauffälligkeiten gibt, wieso sollte er für einen gesunden Strasser das Feld räumen? Wir müssen da mal ein wenig die Romantik rausnehmen. Vertraglich ist er jetzt - warum auch immer - bis 2019 bei uns als Cheftrainer unter Vertrag, da kann Jeff kommen wann er will. Ich hätte ihm einen Vertrag bis 2018 gegeben mit Option auf Verlängerung bei Klassenerhalt, so hat man sich nur wieder unnötig einen Klotz ans Bein gebunden. Es kann mir auch keiner erzählen dass 2019 aufgrund unserer "schlechten" Verhandlungsposition zustande kam, Frontzeck ist doch mehr oder weniger verbrand, für ihn gibt es doch keine bessere Gelegenheit als sich hier zu profilieren.
@Kohlmeyer ich finde die Frage selbsterklärend.
Wenn er einen Vertrag bis 2019 hat und es keine sportlichen Gründe bzw. Verhaltensauffälligkeiten gibt, wieso sollte er für einen gesunden Strasser das Feld räumen? Wir müssen da mal ein wenig die Romantik rausnehmen. Vertraglich ist er jetzt - warum auch immer - bis 2019 bei uns als Cheftrainer unter Vertrag, da kann Jeff kommen wann er will. Ich hätte ihm einen Vertrag bis 2018 gegeben mit Option auf Verlängerung bei Klassenerhalt, so hat man sich nur wieder unnötig einen Klotz ans Bein gebunden. Es kann mir auch keiner erzählen dass 2019 aufgrund unserer "schlechten" Verhandlungsposition zustande kam, Frontzeck ist doch mehr oder weniger verbrand, für ihn gibt es doch keine bessere Gelegenheit als sich hier zu profilieren.
Den ersten beiden Sätzen deines Posts widerspreche ich, dem Rest stimme ich zu.
Das ist keine Frage der Romantik, sondern des Anstands. Frontzeck weiß ja, dass er überhaupt nur aufgrund der Erkrankung seines Kollegen in diese Position kommt, da kann er schon sagen: Wenn der Kollege im Sommer wieder fit ist und wieder kann und will, dann werde ich mich ihm nicht in den Weg stellen. Und, wie gesagt, wenn er auf die konkrete Frage klipp und klar geantwortet hätte, "Verträge werden gemacht, damit sie eingehalten werden", dann hätte mich das zwar für JS geärgert, ich hätte aber gesagt, Eier hat dieser Frontzeck ja wenigstens.
Ich geb aber zu: Die User, die sagen, dass es viel eher am Verein gewesen wäre, sich ethisch besser zu verhalten, haben recht. Wenn man ihm einen Vertrag bis 2019 nur für die Zweite Liga gegeben hätte, hätte man sagen können: Okay, wenn Frontzeck tatsächlich die Rettung schafft, können wir ihn Jeff zuliebe nicht wieder rausschmeißen, das kann, muss und wird auch Jeff verstehen. Aber so...
So aber widerspricht Notzon sich doch selbst, wenn er einmal sagt, "Es sind zwei paar Schuhe, ob einer nach fünf, sechs Wochen gesundgeschrieben wird oder ob er anschließend dann auch wieder einem solchen Druckposten gewachsen ist", und ein paar Minuten später sagt er, "bei Jeff werden von dieser Sache keine dauerhaften Schäden zurückbleiben."
Logischer Termin für eine Wiederkehr Strassers wäre der 1.7. Bis dahin sind es eben nicht fünf, sechs Wochen, sondern vier Monate. Strasser hätte nach der voraussichtlichen Gesundschreibung also auch noch mal zusätzlich Zeit zur weiteren Regeneration.
Was hätte dagegen gesprochen zu sagen, wir spielen jetzt die Saison zu Ende und bewerten dann die Situation neu? Strassers Vertrag ist ja noch nicht aufgelöst.
Strasser hat sich 100-prozentig mit diesem Verein identifiziert und sich voll engagiert. Auch wenn ich sehr skeptisch bin, dass er den Klassenerhalt noch geschafft hätte, bilde ich mir ein, erkannt zu haben, dass er an den richtigen Punkten angesetzt hat. Ihm hätte ich auch gerne zugesehen, wie er eine Drittligamannschaft formiert. Aber jetzt? Macht den Job ein Legionär, der jeden Job annimmt, den er kriegen kann und der nachweislich noch wie was längerfristig aufgebaut hat...
Ich bleibe dabei, auch nach einer Nacht drüber schlafen: Ich konnte mich mit der Führung dieses Vereins noch nie so wenig identifizieren wie heute. Und ich habe schon viele schlechte Zeiten des FCK durchlebt.
Gruß,
Kohlmeyer
@Kohlmeyer ,
Also ich glaube nicht daß ein Jeff Strasser in 6 Wochen seine Arbeit aufnehmen kann.
Man weiß ja zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht, jemals wieder an der Seitenlinie stehen kann. Sie sagen ja er hat Herzrhythmus Störungen. Und der Grund ist eine übergange Grippe.
Herzrhythmus Störungen sind ja nur ein Symptom. Aber was löst diese aus ein schwaches herz oder ein entzündet Herz.
Ich bin kein Arzt, aber in der Regel ist sowas sehr langwierig und es ist sogar möglich das es gar nicht richtig verheilt und das Herz für immer geschädigt ist.
Das wünsche ich ihm bestimmt nicht, trotzdem ist die Arbeit als Trainer auch in 6 Wochen oder am Ende von der Saison Gift.
Notzon hat sich auch darin nicht wieder sprochen. Er kann gesund sein. Trotzdem kann das herz so einen Schaden ab bekommen haben das eine Trainer Tätigkeit für ihn gar nicht mehr möglich ist. Wenn man bedenkt unter wie viel Stress und Druck Trainer heute stehen.
Und in der PK hat Notzon gesagt er habe mit den Ärzten und mit Jeff gesprochen. Weißt du was er gesagt bekommen hat, und was man die Öffentlichkeit gibt. Genauso wie man die ganze Zeit von einem Schwächeanfall sprach.
Ich wiederhole mich aber das hat Frontzek auch gesagt in der PK , das hätte auch ganz anders ausgehen können. Und das ist keine Geschichte die man so einfach wieder aus den Knochen schüttelt. Darum bin ich mir nicht sicher ob Strasser jemals wieder als Trainer arbeiten kann, das wird erst die Zukunft zeigen ich für meinen Teil denke mir so schnell wie sich das Jeff persönlich wünscht. So schnell wird das leider nicht geschehen.
Edit: Google Mal Übergange Grippe und was da über ein entzündet herz und seine Symptome steht, und wie sowas auch enden kann. Wie schon gesagt das hätte ganz anders enden können. Und wenn du dich dann auch noch schlau machst was es heißt eine Herzmuskel Entzündung zu haben und das sowas nicht von heute auf morgen verheilt. Wie schon einmal im Strasser thread geschrieben ich hatte so einen Fall in der Familie und das war echt schlimm aber näheres zu den Fall möchte ich jetzt nicht sagen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fck_Fan am 02.02.2018 um 08:42 Uhr bearbeitet
02.02.2018 - 08:24 Uhr
Ich gönne es Michael Frontzeck als Gladbacher von Herzen erfolgreich zu sein und schiebe nun meine Zweifel beiseite. Auch er wird sich in der Vergangenheit reflektiert haben und Fehler ausgemerzt haben.
Ich unterstütze die Personalie von nun an total und hoffe schon in Braunschweig auf einen spürbaren Effekt durch Frontzeck und natürlich auch Altintop!
Viel Erfolg, Michael!
Ich unterstütze die Personalie von nun an total und hoffe schon in Braunschweig auf einen spürbaren Effekt durch Frontzeck und natürlich auch Altintop!
Viel Erfolg, Michael!
02.02.2018 - 08:46 Uhr
Zitat von Kohlmeyer
Ich geb aber zu: Die User, die sagen, dass es viel eher am Verein gewesen wäre, sich ethisch besser zu verhalten, haben recht. Wenn man ihm einen Vertrag bis 2019 nur für die Zweite Liga gegeben hätte, hätte man sagen können: Okay, wenn Frontzeck tatsächlich die Rettung schafft, können wir ihn Jeff zuliebe nicht wieder rausschmeißen, das kann, muss und wird auch Jeff verstehen. Aber so...
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Was hätte dagegen gesprochen zu sagen, wir spielen jetzt die Saison zu Ende und bewerten dann die Situation neu? Strassers Vertrag ist ja noch nicht aufgelöst.
Ich geb aber zu: Die User, die sagen, dass es viel eher am Verein gewesen wäre, sich ethisch besser zu verhalten, haben recht. Wenn man ihm einen Vertrag bis 2019 nur für die Zweite Liga gegeben hätte, hätte man sagen können: Okay, wenn Frontzeck tatsächlich die Rettung schafft, können wir ihn Jeff zuliebe nicht wieder rausschmeißen, das kann, muss und wird auch Jeff verstehen. Aber so...
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Was hätte dagegen gesprochen zu sagen, wir spielen jetzt die Saison zu Ende und bewerten dann die Situation neu? Strassers Vertrag ist ja noch nicht aufgelöst.
Bin ja eigentlich meistens bei Dir, in dieser Sache aber mal so gar nicht. Und ich bin nicht mal sicher, ob Dir nicht sogar Jeff selbst im Sinne der Vereinsposition widersprechen würde. Einfach mal ein paar Einwände:
1. Jeder Trainer muss zu 100% von sich selbst überzeugt sein! Wie er an den Job gekommen ist, hat ihn letztendlich nicht zu interessieren. Hätte Frontzeck sich so verhalten, wie Du es nahelegst, hätten Viele hier gesagt, dass er seine Energie nicht 100% hinter die Sache bringt und in Gedanken schon wieder weg ist. Viele Trainerwechsel sind ethisch fragwürdig - dies dann dem jeweilig neuen Mann anzulasten, halte ich schlicht für abwegig.
2. Ob sich der Verein ethisch fragwürdig verhalten hat, können wir bei unserem Informationsstand doch gar nicht beurteilen. Gestern klang das in der PK sehr nach einem weitgehenden Einvernehmen mit Jeff! Letztendlich entscheiden ja nicht nur die Ärzte, auch Jeff muss die Lebensentscheidung treffen, ob er diesen extrem stressigen Job weiter machen will. Selbst nachdem er wieder völlig genesen ist! Ich denke, er ist da einfach noch nicht auskunftsfähig und hat Verständnis gezeigt, dass der Verein in dieser extrem schwierigen Situation jetzt Planungssicherheit braucht. Könnte mir gut vorstellen, dass er perspektivisch den Job von Paula oder Moser übernimmt. So es unseren Verein denn mittelfristig noch geben wird.
3. Es ist auch kein Zufall, dass man vereinsseitig jetzt keinen Auflösungsvertrag mit Jeff anstrebt, sondern einfach erstmal abwartet, wie sich die Dinge bei ihm entwickeln und wie er seine Prioritäten künftig setzen will. Insofern er bereit und willens ist, zumindest erstmal in der zweiten Reihe zu arbeiten, wird man - das hörte ich gestern so raus - ihm eine Lösung innerhalb des FCK anbieten. Und da die Halbwertszeit unserer Trainer ja jetzt eher im Nanosekundenbereich liegt, kann daraus später ja auch mal wieder der Posten des Cheftrainers werden (wobei man da perspektivisch vielleicht eher auf Bugera setzt).
Zitat von Kohlmeyer
Ich bleibe dabei, auch nach einer Nacht drüber schlafen: Ich konnte mich mit der Führung dieses Vereins noch nie so wenig identifizieren wie heute. Und ich habe schon viele schlechte Zeiten des FCK durchlebt.
Ich bleibe dabei, auch nach einer Nacht drüber schlafen: Ich konnte mich mit der Führung dieses Vereins noch nie so wenig identifizieren wie heute. Und ich habe schon viele schlechte Zeiten des FCK durchlebt.
4. Die Vereinsverantwortlichen haben - bei allem menschlichen Verständnis und aller Wertschätzung für Jeff - zuallererst an den Verein zu denken! Das ist ihre Jobbeschreibung! Und was ich gestern über regionale Fokussierung und die Formel eines 'Ausbildungsvereins, der für sich selbst ausbildet' gehört habe, weckt bei mir durchaus den zarten Hauch von Identifizierung. Aber letztendlich sind Worte natürlich Schall und Rauch und es müssen Taten folgen.
Das nun wieder finde ich grenzwertig. Man mag über die Qualifikation von Frontzeck im Zweifel sein, aber diese Herabwürdigung hat er in keiner Weise verdient.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 02.02.2018 um 09:13 Uhr bearbeitet
02.02.2018 - 09:08 Uhr
Ich bin nicht nur zu 100% bei Newtrial, sondern möchte auch zusätzlich anmerken, dass die unbedingte Vertragslaufzeit bis 2019 dem Verein Planungssicherheit gibt. Geht Frontzeck direkt im Sommer wieder, weil er ein besseres Angebot hat, und gleichzeitig ist Strasser noch nicht wieder voll einsatzfähig, stehen wir schon wieder ohne Cheftrainer da. Im Fall des Abstiegs müssen wir dann ohne Trainer eine neue, aufstiegstaugliche Mannschaft zusammen stellen.
Ich bin kein Freund davon, Frontzeck jenseits der Rolle des Feuerwehrmannes als Trainer zu engagieren. Die Vereinsseite kann ich aber bei der Entscheidung zur Vertragslaufzeit vollends verstehen.
Beste Grüße
Lullaby
Ich bin kein Freund davon, Frontzeck jenseits der Rolle des Feuerwehrmannes als Trainer zu engagieren. Die Vereinsseite kann ich aber bei der Entscheidung zur Vertragslaufzeit vollends verstehen.
Beste Grüße
Lullaby
02.02.2018 - 10:21 Uhr
Zitat von Kohlmeyer
Den ersten beiden Sätzen deines Posts widerspreche ich, dem Rest stimme ich zu.
Das ist keine Frage der Romantik, sondern des Anstands. Frontzeck weiß ja, dass er überhaupt nur aufgrund der Erkrankung seines Kollegen in diese Position kommt, da kann er schon sagen: Wenn der Kollege im Sommer wieder fit ist und wieder kann und will, dann werde ich mich ihm nicht in den Weg stellen. Und, wie gesagt, wenn er auf die konkrete Frage klipp und klar geantwortet hätte, "Verträge werden gemacht, damit sie eingehalten werden", dann hätte mich das zwar für JS geärgert, ich hätte aber gesagt, Eier hat dieser Frontzeck ja wenigstens.
Zitat von Mittelschichtler
@Kohlmeyer ich finde die Frage selbsterklärend.
Wenn er einen Vertrag bis 2019 hat und es keine sportlichen Gründe bzw. Verhaltensauffälligkeiten gibt, wieso sollte er für einen gesunden Strasser das Feld räumen? Wir müssen da mal ein wenig die Romantik rausnehmen. Vertraglich ist er jetzt - warum auch immer - bis 2019 bei uns als Cheftrainer unter Vertrag, da kann Jeff kommen wann er will. Ich hätte ihm einen Vertrag bis 2018 gegeben mit Option auf Verlängerung bei Klassenerhalt, so hat man sich nur wieder unnötig einen Klotz ans Bein gebunden. Es kann mir auch keiner erzählen dass 2019 aufgrund unserer "schlechten" Verhandlungsposition zustande kam, Frontzeck ist doch mehr oder weniger verbrand, für ihn gibt es doch keine bessere Gelegenheit als sich hier zu profilieren.
@Kohlmeyer ich finde die Frage selbsterklärend.
Wenn er einen Vertrag bis 2019 hat und es keine sportlichen Gründe bzw. Verhaltensauffälligkeiten gibt, wieso sollte er für einen gesunden Strasser das Feld räumen? Wir müssen da mal ein wenig die Romantik rausnehmen. Vertraglich ist er jetzt - warum auch immer - bis 2019 bei uns als Cheftrainer unter Vertrag, da kann Jeff kommen wann er will. Ich hätte ihm einen Vertrag bis 2018 gegeben mit Option auf Verlängerung bei Klassenerhalt, so hat man sich nur wieder unnötig einen Klotz ans Bein gebunden. Es kann mir auch keiner erzählen dass 2019 aufgrund unserer "schlechten" Verhandlungsposition zustande kam, Frontzeck ist doch mehr oder weniger verbrand, für ihn gibt es doch keine bessere Gelegenheit als sich hier zu profilieren.
Den ersten beiden Sätzen deines Posts widerspreche ich, dem Rest stimme ich zu.
Das ist keine Frage der Romantik, sondern des Anstands. Frontzeck weiß ja, dass er überhaupt nur aufgrund der Erkrankung seines Kollegen in diese Position kommt, da kann er schon sagen: Wenn der Kollege im Sommer wieder fit ist und wieder kann und will, dann werde ich mich ihm nicht in den Weg stellen. Und, wie gesagt, wenn er auf die konkrete Frage klipp und klar geantwortet hätte, "Verträge werden gemacht, damit sie eingehalten werden", dann hätte mich das zwar für JS geärgert, ich hätte aber gesagt, Eier hat dieser Frontzeck ja wenigstens.
Wenn dann würde ich hier klar den Fehler in der Ausführung und Kommunikation bei den Führungskräften suchen, nicht bei Frontzeck. Frontzeck ist ein mittlerweile schwer vermittelbarer Trainer der sicher nicht mit attraktiven Angeboten zugeschnüttet wird, der nimmt mit was geht und lässt sich das - verständlicherweise - bis 2019 bezahlen. Ich möchte nicht despektierlich gegenüber Frontzeck rüberkommen, aber das sind halt Fakten.
Wenn mir ein Verein einen solchen Vertrag gibt, dann trete ich doch nicht bei Gesundung des Gildenmitglieds einfach zurück und verzichte auf die Kohle. Ich kann die lange Laufzeit wie gesagt immer noch nicht verstehen, da Frontzeck einfach noch nicht mal ansatzweise bewiesen hat dass er eine Mannschaft entwickeln und einem Kader Struktur verleihen kann.
Um es kurz zu machen.. Ich möchte nicht mit Frontzeck in die dritte Liga gehen.
02.02.2018 - 11:20 Uhr
Zitat von Mittelschichtler
Um es kurz zu machen.. Ich möchte nicht mit Frontzeck in die dritte Liga gehen.
Um es kurz zu machen.. Ich möchte nicht mit Frontzeck in die dritte Liga gehen.
Ich auch nicht. Aber mit ihm die Klasse halten, das wäre schon gut.
02.02.2018 - 11:22 Uhr
Wir gehen auch nicht mit ihm die 3. Liga, haben wir grade alles im Gebabb´l geklärt
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