| Geburtsdatum | 15.06.1991 |
|---|---|
| Alter | 35 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,81m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Brighton & Hove Albion |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 3 | - | - | ||
![]() | UECL Quali | 2 | - | - | |
![]() | Premier League | 1 | - | - | |
Pascal Groß [13]
30.07.2024 - 21:25 Uhr
23.10.2025 - 16:11 Uhr
Zitat von St0ckf15h
Ein Anton wurde in dem Alter geholt und spielt aktuell Stamm, ebenso ein Bensebaini (ablösefrei) - beides keine schlechten Entscheidungen.
Ein Anton wurde in dem Alter geholt und spielt aktuell Stamm, ebenso ein Bensebaini (ablösefrei) - beides keine schlechten Entscheidungen.
Wäre Dean Hujisen eine schlechtere Entscheidung gewesen? Für Real Madrid scheint er jedenfalls gut genug zu sein, und sein Marktwert auf TM wird mit 70 Mio gelistet.
23.10.2025 - 16:17 Uhr
Zitat von Hyde25
Du lässt finanzielle Variablen völlig außer Acht. Junge Spieler verdienen viel weniger als alte Spieler und werden über ihre Vertragslaufzeit tendenziell besser (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verbessert sich über die Jahre sogar noch). Alte Spieler verdienen mehr und werden über die Vertragslaufzeit tendenziell schlechter (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verschlechtert sich über die Zeit noch).
Anstatt einen 31-jährigen zu holen, der 8 Mio Gehalt bekommt, kann man auch zwei 22-jährige holen, die jeweils 4 Mio verdienen, sie mit einem 5-Jahresvertrag ausstatten und dann dabei zusehen, wie die sich entwickeln und ihr Gehalt jahrelang auf niedrigem Niveau bleibt.
Einen 31-jährigen für 8 Mio Gehalt zu holen, der altersmäßig bald immer mehr abbauen wird, und der auch keinen Wiederverkaufswert mehr hat, ist für einen Verein die deutlich risikoreichere Variante.
Zitat von Thesmove
Prinzipiell ist das Risiko größer bei Spielern, die noch nicht viel geleistet haben, als bei Spielern die schon viel gesehen und erfahren haben. Das ist kein Irrglaube, dass ist ein Fakt den dir jeder Berater, Funktionär, Trainer oder auch Spieler so bestätigen würden.
Wenn wir 30 Millionen für Jobe ausgeben, der vor uns noch nicht einmal Erstliga Fußball gespielt hat, ist das Risiko das er sportlich nicht funktioniert bedeutend größer, als bei der Verpflichtung von Groß.
Und nicht nur das, es ist auch viel absehbarer, wie lange man mit dem Spieler planen kann.
Angenommen Jobe spielt die Rückrunde richtig gut. Dann werden im Sommer die ersten Angebote für ihn eintrudeln. Und die Wahrscheinlichkeit, dass er bei gleichbleibend guten Leistungen, dann länger als eine weitere Saison bei uns bleibt ist dann gleich Null.
Ergo: bei älteren Spielern weißt du was du bekommst. Bei jungen Spielern weißt du es nicht. Man kann vielleicht Potenzial erkennen, aber du wirst nie wissen ob der Spieler in einem neuen Land, einer neuen Stadt oder einer neuen Liga funktionieren wird. Auch wenn das Ablösepotenzial höher ist, ist die Planbarkeit sowohl kurz als auch mittelfristig bedeutend geringer.
Zitat von Hyde25
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Prinzipiell ist das Risiko größer bei Spielern, die noch nicht viel geleistet haben, als bei Spielern die schon viel gesehen und erfahren haben. Das ist kein Irrglaube, dass ist ein Fakt den dir jeder Berater, Funktionär, Trainer oder auch Spieler so bestätigen würden.
Wenn wir 30 Millionen für Jobe ausgeben, der vor uns noch nicht einmal Erstliga Fußball gespielt hat, ist das Risiko das er sportlich nicht funktioniert bedeutend größer, als bei der Verpflichtung von Groß.
Und nicht nur das, es ist auch viel absehbarer, wie lange man mit dem Spieler planen kann.
Angenommen Jobe spielt die Rückrunde richtig gut. Dann werden im Sommer die ersten Angebote für ihn eintrudeln. Und die Wahrscheinlichkeit, dass er bei gleichbleibend guten Leistungen, dann länger als eine weitere Saison bei uns bleibt ist dann gleich Null.
Ergo: bei älteren Spielern weißt du was du bekommst. Bei jungen Spielern weißt du es nicht. Man kann vielleicht Potenzial erkennen, aber du wirst nie wissen ob der Spieler in einem neuen Land, einer neuen Stadt oder einer neuen Liga funktionieren wird. Auch wenn das Ablösepotenzial höher ist, ist die Planbarkeit sowohl kurz als auch mittelfristig bedeutend geringer.
Du lässt finanzielle Variablen völlig außer Acht. Junge Spieler verdienen viel weniger als alte Spieler und werden über ihre Vertragslaufzeit tendenziell besser (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verbessert sich über die Jahre sogar noch). Alte Spieler verdienen mehr und werden über die Vertragslaufzeit tendenziell schlechter (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verschlechtert sich über die Zeit noch).
Anstatt einen 31-jährigen zu holen, der 8 Mio Gehalt bekommt, kann man auch zwei 22-jährige holen, die jeweils 4 Mio verdienen, sie mit einem 5-Jahresvertrag ausstatten und dann dabei zusehen, wie die sich entwickeln und ihr Gehalt jahrelang auf niedrigem Niveau bleibt.
Einen 31-jährigen für 8 Mio Gehalt zu holen, der altersmäßig bald immer mehr abbauen wird, und der auch keinen Wiederverkaufswert mehr hat, ist für einen Verein die deutlich risikoreichere Variante.
Was du außer acht lässt ist die Tatsache, dass auch die Jungen Spieler floppen können bzw lange Anlaufzeiten benötigen. Klar steht hinten raus dann bei positivem Verlauf ein Gewinn.
Ebenso gibt es aber auch die Reynas, Moukokos oder aktuell Duranvilles, die du in einem heute stark umkämpften Spekulationsmarkt jenseits der 30-40 Mio einkaufst, die dann aber auch komplett einbrechen.
Nimm das Beispiel moukoko, der hätte zum Zeitpunkt der VVL Extern 30+ gekostet, dazu dann 4jahre a 6,5+ Gehalt (waren mit Handgeld wohl 8,5). Plötzlich stehst du bei 54Mio Invest, erhalten haben wir 4 und keine einzige Saison auf Stammspielerniveau.
Groß hatte letztes Jahr seine Themen, hat dennoch Instant funktioniert und auch wenn die Bundesligasaison am Ende stotterte hat er dennoch einen gewichtigen Beitrag geleistet als konstanter Stamm mit starken Scorern.
Sabitzer ist ein ähnlicher Fall.
Am Ende ist eine Gute Mischung relevant insbesondere weil auch wir verlässliche Konstanten im Kader benötigen.
23.10.2025 - 16:32 Uhr
Zitat von Hyde25
Du lässt finanzielle Variablen völlig außer Acht. Junge Spieler verdienen viel weniger als alte Spieler und werden über ihre Vertragslaufzeit tendenziell besser (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verbessert sich über die Jahre sogar noch). Alte Spieler verdienen mehr und werden über die Vertragslaufzeit tendenziell schlechter (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verschlechtert sich über die Zeit noch).
Anstatt einen 31-jährigen zu holen, der 8 Mio Gehalt bekommt, kann man auch zwei 22-jährige holen, die jeweils 4 Mio verdienen, sie mit einem 5-Jahresvertrag ausstatten und dann dabei zusehen, wie die sich entwickeln und ihr Gehalt jahrelang auf niedrigem Niveau bleibt.
Einen 31-jährigen für 8 Mio Gehalt zu holen, der altersmäßig bald immer mehr abbauen wird, und der auch keinen Wiederverkaufswert mehr hat, ist für einen Verein die deutlich risikoreichere Variante.
Zitat von Thesmove
Prinzipiell ist das Risiko größer bei Spielern, die noch nicht viel geleistet haben, als bei Spielern die schon viel gesehen und erfahren haben. Das ist kein Irrglaube, dass ist ein Fakt den dir jeder Berater, Funktionär, Trainer oder auch Spieler so bestätigen würden.
Wenn wir 30 Millionen für Jobe ausgeben, der vor uns noch nicht einmal Erstliga Fußball gespielt hat, ist das Risiko das er sportlich nicht funktioniert bedeutend größer, als bei der Verpflichtung von Groß.
Und nicht nur das, es ist auch viel absehbarer, wie lange man mit dem Spieler planen kann.
Angenommen Jobe spielt die Rückrunde richtig gut. Dann werden im Sommer die ersten Angebote für ihn eintrudeln. Und die Wahrscheinlichkeit, dass er bei gleichbleibend guten Leistungen, dann länger als eine weitere Saison bei uns bleibt ist dann gleich Null.
Ergo: bei älteren Spielern weißt du was du bekommst. Bei jungen Spielern weißt du es nicht. Man kann vielleicht Potenzial erkennen, aber du wirst nie wissen ob der Spieler in einem neuen Land, einer neuen Stadt oder einer neuen Liga funktionieren wird. Auch wenn das Ablösepotenzial höher ist, ist die Planbarkeit sowohl kurz als auch mittelfristig bedeutend geringer.
Zitat von Hyde25
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Prinzipiell ist das Risiko größer bei Spielern, die noch nicht viel geleistet haben, als bei Spielern die schon viel gesehen und erfahren haben. Das ist kein Irrglaube, dass ist ein Fakt den dir jeder Berater, Funktionär, Trainer oder auch Spieler so bestätigen würden.
Wenn wir 30 Millionen für Jobe ausgeben, der vor uns noch nicht einmal Erstliga Fußball gespielt hat, ist das Risiko das er sportlich nicht funktioniert bedeutend größer, als bei der Verpflichtung von Groß.
Und nicht nur das, es ist auch viel absehbarer, wie lange man mit dem Spieler planen kann.
Angenommen Jobe spielt die Rückrunde richtig gut. Dann werden im Sommer die ersten Angebote für ihn eintrudeln. Und die Wahrscheinlichkeit, dass er bei gleichbleibend guten Leistungen, dann länger als eine weitere Saison bei uns bleibt ist dann gleich Null.
Ergo: bei älteren Spielern weißt du was du bekommst. Bei jungen Spielern weißt du es nicht. Man kann vielleicht Potenzial erkennen, aber du wirst nie wissen ob der Spieler in einem neuen Land, einer neuen Stadt oder einer neuen Liga funktionieren wird. Auch wenn das Ablösepotenzial höher ist, ist die Planbarkeit sowohl kurz als auch mittelfristig bedeutend geringer.
Du lässt finanzielle Variablen völlig außer Acht. Junge Spieler verdienen viel weniger als alte Spieler und werden über ihre Vertragslaufzeit tendenziell besser (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verbessert sich über die Jahre sogar noch). Alte Spieler verdienen mehr und werden über die Vertragslaufzeit tendenziell schlechter (das heißt, das Preis/Leistungsverhältnis im Gehalt verschlechtert sich über die Zeit noch).
Anstatt einen 31-jährigen zu holen, der 8 Mio Gehalt bekommt, kann man auch zwei 22-jährige holen, die jeweils 4 Mio verdienen, sie mit einem 5-Jahresvertrag ausstatten und dann dabei zusehen, wie die sich entwickeln und ihr Gehalt jahrelang auf niedrigem Niveau bleibt.
Einen 31-jährigen für 8 Mio Gehalt zu holen, der altersmäßig bald immer mehr abbauen wird, und der auch keinen Wiederverkaufswert mehr hat, ist für einen Verein die deutlich risikoreichere Variante.
Wo hast du die 8 Millionen Gehalt für einen 31 Jährigen her? Groß bekommt hier ungefähr das Gehalt was auch die 22 Jährigen bekommen und Sabitzer war bei seiner Verpflichtung 29 Jahre alt. Wenn du den Spieler als gesamte Abschreibung (also Gehalt + Ablöse) siehst dann sind zumindest die 8 Millionen in etwa richtig aber dann ist Pascal Groß auch erstmal nicht teurer als ein junger Spieler der für eine typische Summe verpflichtet wird. Und selbst dann sind die Kosten für 1 Jahr Stamm und 1 Jahr Kaderspieler völlig im Rahmen.
Das Groß jetzt im zweiten Jahr nur noch Kaderspieler ist sehe ich übrigens nicht darin begründet das er plötzlich keine guten Leistungen mehr bringen kann sondern es ist eher der Tatsache geschuldet das der Kader einfach besser ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 23.10.2025 um 16:33 Uhr bearbeitet
23.10.2025 - 16:47 Uhr
Zitat von Hyde25
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Das Fazit würde ich so nicht unterschreiben. Jeder Transfer trägt ein Risiko mit sich und ältere Spieler müssen natürlich schneller funktionieren, als Talente. Aber die Erfahrung zeigt, dass die besten Mannschaften die richtige Mischung aus Erfahrung und Talent zusammen bekommen.
Sportlich hat sich der Groß-Transfer schon allein deshalb gelohnt, weil er in der Rückrunde 24/25 als Leistungsträger dazu beigetragen hat die Saison zu retten, in dieser Phase hat er übrigens auch mal eben 10 Torbeteiligungen gesammelt. Jetzt spielt er eine kleinere Rolle, kommt aber trotzdem auf seine Minuten.
Hinzu kommt die Komponente, die man auf dem Platz nicht sieht. Groß ist ein Musterprofi, ein Vorbild in Sachen Professionalität de über Jahre hinweg zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern der PL gehört hat und sich vor allem auch über Konstanz in die Nationalmannschaft gekämpft hat. Solche Charaktere im Team zu haben ist viel Wert und dafür müssen das nicht mal "Laufsprecher" in der Kabine sein. Da reicht es wenn die ganzen Jungs sehen mit welcher Arbeitseinstellung der Profialltag geführt wird etc.
Ich glaube ein Pascal Groß hat seinen Anteil am Erfolg, auch wenn er nicht mehr zur Top 16 gehört.
23.10.2025 - 16:49 Uhr
Zitat von St0ckf15h
Wenn er der Hauptverantwortliche für Sahins Entlassung war, dann hat er uns ja wirklich den ***** gerettet.
Und ich sagte ja nicht im Alleingang, aber er war halt, zusammen mit Brandt, am Ende unser bester Vorlagengeber - also irgendwas wird er schon richtig gemacht haben damals.
Dass die Konkurrenz diese Saison auf seiner Position nochmals größer wurde, er zugleich nicht jünger und demnach jetzt vor allem der Leidtragende ist, ist aber auch wahr. Aber ich denke, ein Pascal Groß kann auch unseren jungen Spielern im Training paar Sachen beibringen, also würde ich die Leistung für das Team nicht alleine auf Spielanteile runterbrechen. Zudem hat er bisher bereits über 4000 Pflichtspielminuten für den BVB, das ist auch nicht ohne - und in Sachen Preis/Leistung sicher auch nicht die Spitze der Fahnenstange, zumal ja noch einige zusätzliche dazukommen werden, wenn auch nicht mehr 3.800 wie letztes Jahr.
Wenn er der Hauptverantwortliche für Sahins Entlassung war, dann hat er uns ja wirklich den ***** gerettet.
Und ich sagte ja nicht im Alleingang, aber er war halt, zusammen mit Brandt, am Ende unser bester Vorlagengeber - also irgendwas wird er schon richtig gemacht haben damals.
Dass die Konkurrenz diese Saison auf seiner Position nochmals größer wurde, er zugleich nicht jünger und demnach jetzt vor allem der Leidtragende ist, ist aber auch wahr. Aber ich denke, ein Pascal Groß kann auch unseren jungen Spielern im Training paar Sachen beibringen, also würde ich die Leistung für das Team nicht alleine auf Spielanteile runterbrechen. Zudem hat er bisher bereits über 4000 Pflichtspielminuten für den BVB, das ist auch nicht ohne - und in Sachen Preis/Leistung sicher auch nicht die Spitze der Fahnenstange, zumal ja noch einige zusätzliche dazukommen werden, wenn auch nicht mehr 3.800 wie letztes Jahr.
Danke für deine sachliche Antwort. Für mich waren das empty stats. Das heißt die vielen Flanken hätten auch unsere Außenspieler liefern können, auch wenn man sagen muss, dass seine Flanken wirklich gut sind, aber in meinen Augen vor allem wenn er keinen Gegenspieler - sprich Zeit und Ruhe hat. Der Plan war ja ziemlich banal mit ihm die Seite zu überlagern, damit er Guirrassy mit Flanken füttert. Wenn das die Hauptaufgabe eines ZMs ist, gönnt man sich einen ganz schönen Luxus. Dann hat er schöne stats, was auf Dauer aber nicht gut geht. So fehlte er gänzlich in der Rückwärtsbewegung. Das war Kovac dann lange auch egal, weil selbst wenn er die Position zentral besetzt hat, kam er nicht schnell genug hinter den Ball. Insofern war dieser Ansatz mit der Seite überlagern die einzige Lösung seine Stärken gewinnbringend einzusetzen. Da konnten sich die Gegener aber irgendwann gut drauf einstellen.
Spielminuten als Referenz herbeizuzuiehen für einen gelungenen Transfer ist aber abenteuerlich. Man hat mit ihm viel ausprobiert, wobei nichts davon die Mannschaft nachhaltig besser gemacht hat.
23.10.2025 - 22:24 Uhr
Quote from BVnBa
Danke für deine sachliche Antwort. Für mich waren das empty stats. Das heißt die vielen Flanken hätten auch unsere Außenspieler liefern können, auch wenn man sagen muss, dass seine Flanken wirklich gut sind, aber in meinen Augen vor allem wenn er keinen Gegenspieler - sprich Zeit und Ruhe hat. Der Plan war ja ziemlich banal mit ihm die Seite zu überlagern, damit er Guirrassy mit Flanken füttert. Wenn das die Hauptaufgabe eines ZMs ist, gönnt man sich einen ganz schönen Luxus. Dann hat er schöne stats, was auf Dauer aber nicht gut geht. So fehlte er gänzlich in der Rückwärtsbewegung. Das war Kovac dann lange auch egal, weil selbst wenn er die Position zentral besetzt hat, kam er nicht schnell genug hinter den Ball. Insofern war dieser Ansatz mit der Seite überlagern die einzige Lösung seine Stärken gewinnbringend einzusetzen. Da konnten sich die Gegener aber irgendwann gut drauf einstellen.
Spielminuten als Referenz herbeizuzuiehen für einen gelungenen Transfer ist aber abenteuerlich. Man hat mit ihm viel ausprobiert, wobei nichts davon die Mannschaft nachhaltig besser gemacht hat.
Quote from St0ckf15h
Wenn er der Hauptverantwortliche für Sahins Entlassung war, dann hat er uns ja wirklich den ***** gerettet.
Und ich sagte ja nicht im Alleingang, aber er war halt, zusammen mit Brandt, am Ende unser bester Vorlagengeber - also irgendwas wird er schon richtig gemacht haben damals.
Dass die Konkurrenz diese Saison auf seiner Position nochmals größer wurde, er zugleich nicht jünger und demnach jetzt vor allem der Leidtragende ist, ist aber auch wahr. Aber ich denke, ein Pascal Groß kann auch unseren jungen Spielern im Training paar Sachen beibringen, also würde ich die Leistung für das Team nicht alleine auf Spielanteile runterbrechen. Zudem hat er bisher bereits über 4000 Pflichtspielminuten für den BVB, das ist auch nicht ohne - und in Sachen Preis/Leistung sicher auch nicht die Spitze der Fahnenstange, zumal ja noch einige zusätzliche dazukommen werden, wenn auch nicht mehr 3.800 wie letztes Jahr.
Wenn er der Hauptverantwortliche für Sahins Entlassung war, dann hat er uns ja wirklich den ***** gerettet.
Und ich sagte ja nicht im Alleingang, aber er war halt, zusammen mit Brandt, am Ende unser bester Vorlagengeber - also irgendwas wird er schon richtig gemacht haben damals.
Dass die Konkurrenz diese Saison auf seiner Position nochmals größer wurde, er zugleich nicht jünger und demnach jetzt vor allem der Leidtragende ist, ist aber auch wahr. Aber ich denke, ein Pascal Groß kann auch unseren jungen Spielern im Training paar Sachen beibringen, also würde ich die Leistung für das Team nicht alleine auf Spielanteile runterbrechen. Zudem hat er bisher bereits über 4000 Pflichtspielminuten für den BVB, das ist auch nicht ohne - und in Sachen Preis/Leistung sicher auch nicht die Spitze der Fahnenstange, zumal ja noch einige zusätzliche dazukommen werden, wenn auch nicht mehr 3.800 wie letztes Jahr.
Danke für deine sachliche Antwort. Für mich waren das empty stats. Das heißt die vielen Flanken hätten auch unsere Außenspieler liefern können, auch wenn man sagen muss, dass seine Flanken wirklich gut sind, aber in meinen Augen vor allem wenn er keinen Gegenspieler - sprich Zeit und Ruhe hat. Der Plan war ja ziemlich banal mit ihm die Seite zu überlagern, damit er Guirrassy mit Flanken füttert. Wenn das die Hauptaufgabe eines ZMs ist, gönnt man sich einen ganz schönen Luxus. Dann hat er schöne stats, was auf Dauer aber nicht gut geht. So fehlte er gänzlich in der Rückwärtsbewegung. Das war Kovac dann lange auch egal, weil selbst wenn er die Position zentral besetzt hat, kam er nicht schnell genug hinter den Ball. Insofern war dieser Ansatz mit der Seite überlagern die einzige Lösung seine Stärken gewinnbringend einzusetzen. Da konnten sich die Gegener aber irgendwann gut drauf einstellen.
Spielminuten als Referenz herbeizuzuiehen für einen gelungenen Transfer ist aber abenteuerlich. Man hat mit ihm viel ausprobiert, wobei nichts davon die Mannschaft nachhaltig besser gemacht hat.
Bin mir nicht sicher, ob das Ironie ist oder nicht. Falls nein, danke dir, sonst haben wir halt einen anderen Standpunkt dazu, und das passt ja auch.
Ist aber Gang und Gebe hier, dass hauptsächlich gemeckert wird. Vorher traf es Sabitzer, jetzt wo dieser viel und besser spielt trifft es halt Groß. Brandt ist ebenso ein Dauerbrenner, auch der zu alt, zu teuer, liefert nicht wie erwartet, aber wenn man dann im Sommer wieder gesehen hat, dass ein anderer 10er Anfang Zwanzig ohne viele Referenzen außer einer guten U21 EM oder paar OKen Erstligaspielen gleich mal 40 Mio. aufwärts kostet, dann muss man halt so realistisch sein und darf Spieler, die schon hier sind nicht gleich in die Wüste schicken wollen wegen einem schlechten Auftritt. Oder schätzt halt auch das Gesamtpaket eines Pascal Groß, der für 2 Jahre die Hälfte der Ablöse des jungen im Paket kostet.
Und ja, dass Cherki letztes Jahr wohl gepasst hätte, weiß man jetzt. Huijsen auch.
Aber ein Tillmann oder Bakayoko, wo unserem Management ja auch nachgesagt wurde, dass die blöd wären die nicht geholt bzw. verpasst zu haben, die lassen jetzt beide noch nicht wirklich Begehren aufkommen bei mir.
Ich finde ja auch, dass man es in den letzten 2 Jahren etwas übertrieben hat mit dem Einkauf von Erfahrung, und dementsprechend gut, dass der Fokus diesen Sommer bei anderen Spielern lag - aber am Ende braucht man halt, wie öfters schon geschrieben wurde hier auch, beides.
23.10.2025 - 22:30 Uhr
Quote from Hyde25
Wäre Dean Hujisen eine schlechtere Entscheidung gewesen? Für Real Madrid scheint er jedenfalls gut genug zu sein, und sein Marktwert auf TM wird mit 70 Mio gelistet.
Quote from St0ckf15h
Ein Anton wurde in dem Alter geholt und spielt aktuell Stamm, ebenso ein Bensebaini (ablösefrei) - beides keine schlechten Entscheidungen.
Ein Anton wurde in dem Alter geholt und spielt aktuell Stamm, ebenso ein Bensebaini (ablösefrei) - beides keine schlechten Entscheidungen.
Wäre Dean Hujisen eine schlechtere Entscheidung gewesen? Für Real Madrid scheint er jedenfalls gut genug zu sein, und sein Marktwert auf TM wird mit 70 Mio gelistet.
Wahrscheinlich nicht - aber jetzt den einen IVer rauszukramen, der sich in einem Jahr von zu schlecht für Juve hin zu begehrt von Real gemausert hat bringt uns jetzt was?
Fakt ist, damals sind Hummels und der BVB getrennte Wege gegangen, und man wollte einen Ersatz mit Erfahrung und Führungsqualitäten - Anton hat das Profil bedient, Huijsen (damals noch) nicht.
Dass es aber möglich gewesen wäre zeigt doch das Beispiel Hummels selbst am Besten, der kam damals auch mit 20 zu uns und hat direkt geliefert - Ich behaupte aber auch, Spieler wie Hummels sind die Ausnahme, und nicht die Regel.
24.10.2025 - 09:30 Uhr
Zitat von Arekon96
Das Fazit würde ich so nicht unterschreiben. Jeder Transfer trägt ein Risiko mit sich und ältere Spieler müssen natürlich schneller funktionieren, als Talente. Aber die Erfahrung zeigt, dass die besten Mannschaften die richtige Mischung aus Erfahrung und Talent zusammen bekommen.
Sportlich hat sich der Groß-Transfer schon allein deshalb gelohnt, weil er in der Rückrunde 24/25 als Leistungsträger dazu beigetragen hat die Saison zu retten, in dieser Phase hat er übrigens auch mal eben 10 Torbeteiligungen gesammelt. Jetzt spielt er eine kleinere Rolle, kommt aber trotzdem auf seine Minuten.
Hinzu kommt die Komponente, die man auf dem Platz nicht sieht. Groß ist ein Musterprofi, ein Vorbild in Sachen Professionalität de über Jahre hinweg zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern der PL gehört hat und sich vor allem auch über Konstanz in die Nationalmannschaft gekämpft hat. Solche Charaktere im Team zu haben ist viel Wert und dafür müssen das nicht mal "Laufsprecher" in der Kabine sein. Da reicht es wenn die ganzen Jungs sehen mit welcher Arbeitseinstellung der Profialltag geführt wird etc.
Ich glaube ein Pascal Groß hat seinen Anteil am Erfolg, auch wenn er nicht mehr zur Top 16 gehört.
Zitat von Hyde25
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Wenn man sich am Saisonende trennt (wofür ich bin, so wie es jetzt aussieht), dann muss man sich schon fragen, was für einen Sinn dieser Transfer eigentlich hatte.
Man hat 7 Mio Ablösesumme für einen Mittdreißiger bezahlt sowie ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe. Im Endeffekt hat man dann für 2 Jahre Pascal Groß (von denen er 1 Jahr auf der Bank sitzt wie es aussieht) insgesamt 20 Mio ausgegeben - und kriegt nichts mehr für ihn raus.
Demgegenüber stehen die Transfers von jungen Spielern im Mittelfeld wie Nmecha, Bellingham und Chuckwuemeka: obwohl die alle gehörige Anlaufschwierigkeiten hatten bzw. haben, zahlen sich solche Transfers langfristig einfach fast immer aus. Nmechas Marktwert dürfte bereits jetzt klar höher sein als zu dem Zeitpunkt, als man ihn damals kaufte (obwohl er damals als überteuert wahrgenommen wurde), er erreicht mehr und mehr ein wirkliches Topniveau. Auch bei Chuckwuemeka & Bellingham kann man davon ausgehen, dass sie im besten Fall ihren Marktwert und ihre Leistung in den nächsten Jahren deutlich steigern werden und im schlechten Fall sicherlich immer noch einiges ihrer ursprünglichen Ablöse wieder einspielen würden.
Es macht einfach auf so vielen Ebenen mehr Sinn (und ist übrigens - obwohl das viele noch nicht verstanden haben - deutlich risikoärmer) junge Spieler zu kaufen statt alte Spieler.
Dass es risikoärmer sei, auf gestandene Spieler statt auf junge Spieler zu setzen (was man ja oft hört) ist eine der größten Lügen bzw Fehleinschätzungen im Fußball.
Ältere Spieler sind gerade deshalb sehr risikoreich, weil sie ihren Zenit bereits erreicht oder überschritten haben, und es tendenziell bald nur noch bergab gehen wird, aber sie aufgrund ihres in der Vergangenheit erarbeiteten Standings dennoch ein sehr hohes Gehalt beziehen.
Wenn man alte Spieler kauft, besteht also die Gefahr, dass sie:
- ihre Prime bald überschritten haben und leistungsmäßig abbauen werden
- sie zu hohes Gehalt beziehen
- und keinen Wiederverkaufswert haben.
Kauft man hingegen junge Spieler, dann bestehen viel mehr Chancen als Risiken für den Verein:
- da sie altersmäßig erst zukünftig in ihre Prime kommen, besteht die große Chance auf signifikante Entwicklung & Leistungssteigerung (statt baldigem Leistungsabbau wie bei alten Spielern)
- da sie bisher noch kein hohes Standing haben, ist ihr Gehalt vergleichsweise sehr günstig - vor allem wenn sie dann im Laufe ihres Vertrages auch die erwarteten Leistungssprünge machen
- aufgrund ihres Alters werden sie immer einen Wiederverkaufswert haben. Im besten Fall explodieren ihre Marktwerte (etwas, was bei alten Spielern nie passieren wird), und selbst wenn sie die Erwartungen nicht erfüllen, finden sich immer noch Käufer die noch solides Geld für sie zahlen.
Fazit: Wenn man als Verein eine Strategie der Risikovermeidung (und Chancenoptimierung) fahren will, dann muss man auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen.
Das RISIKOREICHE ist es, auf ältere Spieler zu setzen.
Das Fazit würde ich so nicht unterschreiben. Jeder Transfer trägt ein Risiko mit sich und ältere Spieler müssen natürlich schneller funktionieren, als Talente. Aber die Erfahrung zeigt, dass die besten Mannschaften die richtige Mischung aus Erfahrung und Talent zusammen bekommen.
Sportlich hat sich der Groß-Transfer schon allein deshalb gelohnt, weil er in der Rückrunde 24/25 als Leistungsträger dazu beigetragen hat die Saison zu retten, in dieser Phase hat er übrigens auch mal eben 10 Torbeteiligungen gesammelt. Jetzt spielt er eine kleinere Rolle, kommt aber trotzdem auf seine Minuten.
Hinzu kommt die Komponente, die man auf dem Platz nicht sieht. Groß ist ein Musterprofi, ein Vorbild in Sachen Professionalität de über Jahre hinweg zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern der PL gehört hat und sich vor allem auch über Konstanz in die Nationalmannschaft gekämpft hat. Solche Charaktere im Team zu haben ist viel Wert und dafür müssen das nicht mal "Laufsprecher" in der Kabine sein. Da reicht es wenn die ganzen Jungs sehen mit welcher Arbeitseinstellung der Profialltag geführt wird etc.
Ich glaube ein Pascal Groß hat seinen Anteil am Erfolg, auch wenn er nicht mehr zur Top 16 gehört.
Diese weichen Faktoren werden gerne mal ignoriert. Die sollten natürlich nicht alleinentscheidend sein, tragen aber defintiv zum Erfolg bei.
Groß hat hier als Stammspieler schon gezeigt, warum man ihn verpflichtet hat. In das aggressive, körperliche und in weiten Phasen und gewissen Zonen intensiv pressinglastige Spiel passt er halt nicht rein. Da gehen seine Qualitäten als Ballverteiler eher unter. Er ist zwar nach wie vor top austrainiert (siehe Musterprofi, das ist bei ihm ja bekannt) und spult Kilometer ab, aber er kommt oft gar nicht erst in die Situationen. Letztendlich wird man sich wohl trennen und das passt auch. Er wird vielleicht nicht in die Analen der BVB-Historie eingehen, einen Mehrwert hat er hier aber defintiv eingebracht nach seinem Transfer.
24.10.2025 - 10:43 Uhr
Kann den Transfer auch nicht wirklich etwas Positives abgewinnen. Ja, er hatte seine Momente, aber dauerhaft muss man sagen, dass das im Package dann wieder 20 Millionen oder mehr waren, die man deutlich langfristiger hätte investieren können. Die Option zu ziehen würde in meinen Augen gar keinen Sinn machen, da er nächste Saison 35 Jahre alt werden würde.
Die Vereinslegenden Reus und Hummels hat man genau wegen dieser Begründung nicht mehr verlängert. Hummels war sportlich ein Eckpfeiler für den Einzug in das CL - Finale und wurde nicht verlängert, obwohl er bleiben wollte und Terzic sowieso auch gegangen wäre.
Ich mag Pascal Groß und auch seine Geschichte als BVB - Fan, wo auch ein Traum in Erfüllung ging, aber sportlich und wirtschaftlich hat das echt keinen Sinn ergeben.
Das war mehr oder weniger dann auch nur dem Hype geschuldet. Ich kann mich auch noch erinnern, wie sehr sich Ricken beim schwarzgelben Talk für die Verpflichtung feiern ließ und betonte, dass ja selbst Toni Kroos uns für die Verpflichtung gratuliert hätte.
Erinnert halt auch stark daran, dass Sammer damals Salih Özcan im Vorfeld zum potenziellen Toptransfer hochgejubelt hatte.
Ich will aber nicht die Karriere von Groß schmälern. Er hat in der Premier League über Jahre sehr gute Leistungen gezeigt. Auch ins Nationalteam hat er es zu Recht geschafft, vielleicht zu spät. Dadurch ist dann auch ein später Hype um ihn entstanden. Ich hätte ihn mir mit 27 oder 28 Jahren gewünscht, aber in dem Alter war das aus meiner Sicht einfach kein wirklich guter Transfer. Dafür kam kurzfristig schon einfach zu wenig von ihm und nun in der zweiten Saison ist er schon kein absoluter Stammspieler mehr.
Dadurch kann man den Transfer nicht wirklich sehr positiv bewerten.
Die Vereinslegenden Reus und Hummels hat man genau wegen dieser Begründung nicht mehr verlängert. Hummels war sportlich ein Eckpfeiler für den Einzug in das CL - Finale und wurde nicht verlängert, obwohl er bleiben wollte und Terzic sowieso auch gegangen wäre.
Ich mag Pascal Groß und auch seine Geschichte als BVB - Fan, wo auch ein Traum in Erfüllung ging, aber sportlich und wirtschaftlich hat das echt keinen Sinn ergeben.
Das war mehr oder weniger dann auch nur dem Hype geschuldet. Ich kann mich auch noch erinnern, wie sehr sich Ricken beim schwarzgelben Talk für die Verpflichtung feiern ließ und betonte, dass ja selbst Toni Kroos uns für die Verpflichtung gratuliert hätte.
Erinnert halt auch stark daran, dass Sammer damals Salih Özcan im Vorfeld zum potenziellen Toptransfer hochgejubelt hatte.
Ich will aber nicht die Karriere von Groß schmälern. Er hat in der Premier League über Jahre sehr gute Leistungen gezeigt. Auch ins Nationalteam hat er es zu Recht geschafft, vielleicht zu spät. Dadurch ist dann auch ein später Hype um ihn entstanden. Ich hätte ihn mir mit 27 oder 28 Jahren gewünscht, aber in dem Alter war das aus meiner Sicht einfach kein wirklich guter Transfer. Dafür kam kurzfristig schon einfach zu wenig von ihm und nun in der zweiten Saison ist er schon kein absoluter Stammspieler mehr.
Dadurch kann man den Transfer nicht wirklich sehr positiv bewerten.
01.11.2025 - 10:07 Uhr
Bei unserem generell behäbigen Spiel mit Ball, fand ich seine Aktionen in Augsburg am interessantesten. Er trifft eigentlich immer die richtige Entscheidung, um den Ball von gegnerischem Druck fernzuhalten. So bleiben den anderen wichtige Meter und Sekunden für die Übersicht. Es sieht weniger spektakulär aus als bei Nmecha, aber solange Carney und Brandt auf den flügeln gesehen werden, ist Groß die spielstärkste Option daneben. Seine Spielintelligenz wird schwierig zu ersetzen sein. Vielleicht kann Jobe sich, auch angesichts seiner eigenen dynamischen Grenzen, in eine ähnliche Richtung entwickeln.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland






