Diskussionsrunde

Sechser - Warum so wichtig?

28.10.2006 - 10:51 Uhr
Sechser - Warum so wichtig? |#121
12.03.2010 - 13:06 Uhr
Der 6er ist extrem wichtig.
Ein guter 6er sollte zweikampfstark sein und die offensiven Spieler absichern.
Aber was meiner Meinung nach noch wichtiger ist das er das Spiel von hinten aufbauen kann und die Verbindung zwischen Verteidigung und Offensive ist.D.H er muss schnell umschalten können und die nötige Spielintelligenz haben ;)
Sechser - Warum so wichtig? |#122
12.03.2010 - 13:07 Uhr
MMn haben die Sechser die Schlüsselposition im ganzen Team.

Sie sollen den gegnerischen Spielmacher ausschalten und damit das Spiel des Gegners zerstören, wodurch man eine bessere Siegchance bekommt.

Sie sind oft die erste Anspielstation nach der Balleroberung und wenn sie gut sind, sorgen sie dann für eine schnelle und preziese Spieleröffnung.

Sie stopfen die Räume und machen so die ganze Defensive kompakt.

Sie können bei Gelgenheit mit nach vorne gehen und sind dort eine zusätzliche Anspielstation. Ausserdem können sie dabei immer in die Räume stoßen, die vom Gegner nicht richtig zugemacht werden. - Deswegen bin ich auch ein Fan der Doppelsechs. Einer von beiden kann immer mit nach vorn gehen, der andere lässt sich Fallen. Nach vorne geht nätürlich immer der, der je nach Spielsituation gerade geeigneter ist, was das Offensivspiel etwas unberechenbarer macht.

Die Zeiten in denen der 6er als Vorstopper oder Ausputzer bezeichnet wurde sind längst vorbei - und deswegen nennt man diesen "langsamen" Fussball auch modernen Fussball. Alle die das nicht verstehen sollen sich mal Spiele aus den 90-ern oder noch früher angucken. Das war langsamer, unmodernen Fussball!

Ich bin ganz ehrlich - Kreativspieler alleine taugen gar nichts. Du brauchst diese Strategen und Beißer um erfolgreich Fussball spielen zu können.

Es heist doch in der Offensive spielen meist die Kreativspieler. Warum gewinnt dann mein Leben lang fast immer die Devensivmannschaft beim Trainingsspiel Angriff vs. Abwehr?

Ohne Spieler wie Ernst, der hier im Eröffnungspost so "niedergemacht" wird hätten wir ´96 nie die EM gewonnen!!!

•     •     •


--- Auf geht´s Eintracht - Kämpfen und Siegen! ---
Sechser - Warum so wichtig? |#123
12.03.2010 - 15:16 Uhr
Zitat von SGE_GG:
MMn haben die Sechser die Schlüsselposition im ganzen Team.

Sie sollen den gegnerischen Spielmacher ausschalten und damit das Spiel des Gegners zerstören, wodurch man eine bessere Siegchance bekommt.

Sie sind oft die erste Anspielstation nach der Balleroberung und wenn sie gut sind, sorgen sie dann für eine schnelle und preziese Spieleröffnung.

Sie stopfen die Räume und machen so die ganze Defensive kompakt.

Sie können bei Gelgenheit mit nach vorne gehen und sind dort eine zusätzliche Anspielstation. Ausserdem können sie dabei immer in die Räume stoßen, die vom Gegner nicht richtig zugemacht werden. - Deswegen bin ich auch ein Fan der Doppelsechs. Einer von beiden kann immer mit nach vorn gehen, der andere lässt sich Fallen. Nach vorne geht nätürlich immer der, der je nach Spielsituation gerade geeigneter ist, was das Offensivspiel etwas unberechenbarer macht.

Die Zeiten in denen der 6er als Vorstopper oder Ausputzer bezeichnet wurde sind längst vorbei - und deswegen nennt man diesen "langsamen" Fussball auch modernen Fussball. Alle die das nicht verstehen sollen sich mal Spiele aus den 90-ern oder noch früher angucken. Das war langsamer, unmodernen Fussball!

Ich bin ganz ehrlich - Kreativspieler alleine taugen gar nichts. Du brauchst diese Strategen und Beißer um erfolgreich Fussball spielen zu können.

Es heist doch in der Offensive spielen meist die Kreativspieler. Warum gewinnt dann mein Leben lang fast immer die Devensivmannschaft beim Trainingsspiel Angriff vs. Abwehr?

Ohne Spieler wie Ernst, der hier im Eröffnungspost so "niedergemacht" wird hätten wir ´96 nie die EM gewonnen!!!





Beim Trainingsspiel stimme ich dir sowas von zu ! :)
Ist bei uns auch immer so.

Gute Sechser können den Unterschied machen !
Ein guter Spielmacher kann sich nicht entfalten wenn er keinen tauglichen Sechser hinter sich hat...
Dieser ist auch nicht nur Zerstörer wie er oft angesehen wird, er ist die Verbindung zwischen Verteidigung und Angriff !

Ein idealer Sechser vereint in sich meiner Meinung nach:

- Zweikampfstärke
- Spielintelligenz
- Kreativität (vielleicht sogar noch mehr als der Zehner, denn er ist schließlich der der, den Angriff beginnt)
- Ballsicherheit
- exzellentes Passspiel


MfG Lutteraner
Sechser - Warum so wichtig? |#124
12.03.2010 - 16:49 Uhr
bestes bsp das mittelfeld von barca. einfach nur klasse.
Sechser - Warum so wichtig? |#125
12.03.2010 - 17:43 Uhr
Der sechser is nötig wenn z.b. ein offensiver Verteidiger sagen wir mal naldo oder so nach vorne kann der so lange ja auch den innenverteidger spielen!

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Minga bleibt ROT-WEIß !
Sechser - Warum so wichtig? |#126
17.03.2010 - 12:20 Uhr
Ganz einfache Sache. Spielst du besipielsweise mit einer guten Doppelsechs, ist im Angriffsfall einer der beiden oft in den Angriff miteingebunden. Und ein angesprochener Michael Ballack, war eigentlich schon immer ein verkappter offensiver Sechser. Dadurch dass die Defensive zentral abgesichert ist, können beide Flügelspieler sich spielerische Freiheiten erlauben. Hier können auch Spielmacher spielen, wie es Mesut Özil und Toni Kroos ja ganz gerne und gut tun.
Und ehrlicher Weise: was ist dem Fan denn wichtiger? Hammergeiler Zauberfußball - aber Gegentore ohne Ende. Oder doch lieber ein kontrollierteres Spiel, dafür vllt. auch mal der eine oder andere Titel? Denn Titel gewinnt man bekannterweise nur mit einer guten Abwehr, und dazu gehört ein Sechser (bzw. auch eine Doppelsechs) nuneinmal!

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BVB-Lieblingself:

Klos
Piszczek - Kohler - Metzelder - Dedé
Kehl
Kagawa - Rosicky
Amoroso - Koller - Chapuisat
Sechser - Warum so wichtig? |#127
17.03.2010 - 23:33 Uhr
man kommt aber nicht drumrum, dass die mannschaft geschlossen verteidigt und angreift, heisst auch offensive kräfte müssen hinten aushelfen. wenn das nicht klappt kann man auch den besten 6er haben und es läuft nix.
Sechser - Warum so wichtig? |#128
28.03.2010 - 12:06 Uhr
@Jochen

Nach 19 Seiten Diskussion wissen wir inzwischen, dass du nichts von 6ern hältst, du musst dich gar nicht mehr bemühen, dir "Argumente" auszudenken.
Ach übrigens Rakitic ist inzwischen eher ein 6er und so gut wie noch nie in seiner Karriere.

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Sechser - Warum so wichtig? |#129
28.03.2010 - 14:11 Uhr
@Jochen

Das Problem ist eben, dass du gar nicht bereit bist, etwas anderes zuzulassen, als deine vorgefertigte Meinung und das alles nur weil Tararache schlecht war.

Der 6er wird gemeinhin als wichtige Position angesehen, weil er a) eine zentrale Rolle auf dem Feld hat und b) die Spielmacher ausgestorben sind und diese Rolle immer häufiger dem defensiven Mittelfeldspieler zufällt.
Jetzt ist es natürlich sinnfrei die Spieler Jones und Rakitic zu vergleichen, nur weil beide im defensiven Mittelfeld spielen.
Jones Stärke ist die Balleroberung und Rakitics Stärke die Spieleröffnung/Ballverteilung.
Jones ist auch weiterhin in seiner Funktion als Balleroberer nicht zu ersetzen, auch wenn Matip seine Sache ganz gut macht.
Nicht jeder 6er ist der Schlüsselspieler seines Vereins, aber wenn es im heutigen Fußball eine Position gibt, die das Tempo im Spiel bestimmt, Bälle verteilt und damit maßgeblich die Spielweise vorgibt, dann ist diese Position im defensiven Mittelfeld.
Wenn man dann Spieler wie Jones, Kehl oder Träsch für ihr Spiel gegen den Ball lobt, ist das nicht gleichzusetzen mit dem Lob, das Zé Roberto, Khedira oder Schweinsteiger für ihren Spielaufbau bekommen.

Natürlich ist ein Individualist wie Robben für die Bayern aktuell der wichtigste Spieler, aber es ist eben auch kein Zufall, dass Schweinsteiger im Zentrum die meisten Ballkontakte hat. Er ist in der Schlüsselposition, um die Bälle nach rechts und links zu verteilen und gleichzeitig in der Rückwärtsbewegung die Angriffe des Gegners einzudämmen.

Du machst einfach den Fehler, dass du Jones und Zé Roberto über einen Kamm scherst, nur weil beide im defensiven Mittelfeld spielen.

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Sechser - Warum so wichtig? |#130
28.03.2010 - 22:00 Uhr
Ich finde, man muss da unterscheiden. Den "perfekten" Sechser gibt es so nicht. Einige sind nahe dran, aber man wird immer einen anderen Spieler finden, der in einer speziellen Fähigkeit überlegen ist.

Da gibt es einmal die Leute, die Löcher stopfen. Ich beziehe mich einfach mal auf Schalke, weil ich da natürlich die meiste Ahnung hab ;). Da haben wir 3 ganz verschiedene Spieler auf der 6.

1. Jones, für viele bei uns eine Schlüsselfigur in den letzten Jahren. Er lebt von der Dynamik, ist an guten Tagen überall im Mittelfeld zu finden, ohne aber zu große Lücken entstehen zu lassen. Obwohl er jetzt nicht der Techniker ist, kann er aber durch seine Geschwindigkeit auch bei manchem Gegenstoß für Konfusion in der gegnerischen Verteidigung sorgen.
Außerdem spielt er, ähnlich wie ein van Bommel oder Gattuso, in wichtigen Situationen mit einer ordentlichen bis übermäßigen Härte.
Typ beinharter Wadenbeißer.

2. Matip, erfüllt einen ähnlichen Hauptzweck, aber mit einem ganz anderen Mittel. Er bleibt fast immer an der gleichen Position und kommt nicht über viel Laufeinsatz, sondern durch extrem gute Übersicht an die Stellen, an denen er stehen muss. Sehr hart spielt er nicht, dafür begeht er viele kleine Fouls. Im Offensivspiel beschränkt, spielt er meistens kurze Pässe und kümmert sich dann wieder darum, die Mitte zu kontrollieren, um bei Gegenstößen des Gegners direkt in guter Position zu sein.
Typ defensiver Kontrolleur.

3. Neuerdings Rakitic. Ich denke (kann mich aber täuschen), dass er von der Anlage Josue bzw Schweinsteiger ähnelt - auch intelligent, vielleicht nicht der schnellste, aber defensiv grundsolide, und bei Ballgewinnen fast immer erste Anspielstation, um dann von hinten durch präzise, lange Bälle den Gegenstoß einzuleiten. Er hat den Bonus, dass er auch bei kontrolliertem Offensivspiel als Mann im Rückraum das Spiel verlagern kann, was zB Jones und Matip nicht gut können.
Typ tiefliegender Spielmacher.

Welche Art von Sechser ideal ist, kann man so pauschal nicht sagen. In der Raute ist es sicherlich von Vorteil, da hinten jemanden zu haben, der Bälle verteilen kann, während es in einem holländischen 4-3-3 mit einer 6 durchaus ein totaler Zerstörer sein kann.
Auch kommt es drauf an, wie der Rest der Mannschaft arbeitet.

Allerdings ist ein richtig eingesetzter Sechser häufig der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man jetzt die Besten der Welt heranzieht, um es zu beurteilen, wäre das allerdings falsch - mit der gleichen Logik kann ich auch sagen, dass Flügelstürmer entscheidend sind (siehe die Spiele, die Robben, Ribery, Ronaldo, Messi gewinnen) oder Strafraumstürmer (Rooney, momentan zb auch Kuranyi) oder die 10er oder wer auch immer.

Aber es fällt eben schon auf, dass ein richtig und gut eingesetzter Mann auf der 6 oft der entscheidende Faktor ist, ob eine Mannschaft funktioniert oder nicht. Das gilt da mehr als auf jeder anderen Position. Für die entscheidenden Momente sind vielleicht anders da, aber ich behaupte, dass eine gute Mannschaft auch ohne Topstar im Sturm oben stehen wird (wenngleich vielleicht nicht an der Spitze), aber eine gute Mannschaft, in der es im defensiven Mittelfeld nicht stimmt, spielt häufig deutlich unter ihren Möglichkeiten und rutscht in die Krise.
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