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Trainerkarussell 4.0 [2019]

14.03.2019 - 19:04 Uhr
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#691
17.04.2019 - 09:56 Uhr
Ich halte die Diskussion, was welcher Trainer kann, für aufgeblasen. Hätte man auf Schalke in den letzten 10 Jahren einen Funkel geholt, dann hätten das die meisten User abgelehnt. Jetzt sieht man, was ein Funkel in Düsseldorf geschaffen hat und man stellt fest, dass er mit kleinem Etat Phantastisches leistet.
Es ist doch egal, welchen Trainer man nennt, man bekommt immer Gegenwind. Vor einigen Jahren hatte ich mir Streich gewünscht; da wurde ich hier fast gesteinigt. Ein Labbadia vor 2-5 Jahren wäre hier auch nicht durchsetzbar; heute können sich das einige wieder vorstellen. Der Zeitgeist pustet hier Namen rein und die Kommentierung dazu macht wahrlich wenig Sinn. Ich warte jetzt einfach mal ab, wer es wird und was dann passiert. Glück auf!
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#692
17.04.2019 - 10:32 Uhr
Zitat von Runaway
Zitat von paul390

Letzten Endes kann ich auch mit einer Lösung leben, die nicht sonderlich klangvoll durch die Medien geistert, solang es eine Idee dahinter gibt.

Die Idee kann aber doch nicht sein einen Stabilisator zu holen, wenn der gar nicht benötigt wird. Hecking und Labbadia sind die Trainer, die man holt wenn der Saisonstart in die Hose geht, nicht die Trainer um gut in die Saison zu kommen.
Du hast es selbst gesagt, man nutzt in Gladbach und Wolfsburg die Gunst der Stunde. Man verzichtet bewusst auf die stabilisierenden "Verwalter". Beide sind dort auch nicht als Trainer für den Neuaufbau gekommen. Hecking hat Gladbach im Abstiegskampf übernommen, nachdem Schubert das direkte Duell gegen WOB verloren hatte und Labbadia kam in noch ernsterer Lage.
Das Ende vom Lied ist, dass zumindest Gladbach 2 Jahre "verschwendet" hat, weil Hecking nach der Stabilisierung nicht mehr viel hinzuzufügen hatte. In dieser Saison läuft es zwar besser, aber die Entwicklung der Rückrunde hat eben auch zu der Erkenntnis geführt, dass Hecking nicht der richtige für eine erfolgreiche Zukunft ist.

Holt man Hecking oder Labbadia sagt man damit, dass man gar keine Idee hat. Dann fährt man mit denen nämlich richtig. Aber niemand holt Hecking oder Labbadia für einen Neuanfang.
Hecking holt man, wenn Villas-Boas die Erwartungen nicht erfüllt.



Hmm, aber nur weil wir in eine neue Saison starten brauchen wir keinen Stabilisator? Ich sehe unsere Mannschaft als einen Grüppchen durchzogenen Trümmerhaufen der aus biederem Durchschnitt besteht dem eine kleine Gruppe fussballerisch talentierter Spieler gegenüber steht die von der Persönlichkeit her ziemlich schwierig sind. Ganz schlechte Mischung, denn der Durchschnitt wird sich nicht zusammen raffen um den Einzelspielern zu helfen und die Einzelspieler sagen dann, pfff uns hilft ja keiner und schon stehst du da.
Ich glaube kaum das sich hier viel ändern wird zur nächsten Saison, vielleicht kann man 1-2 dieser Spieler abgeben, aber in sich bleibt die Mannschaft einfach ein Trümmerhaufen. Und da wünsche ich mir keinen Trainer der wieder mit einem Konzept daher kommt das kein Mensch versteht und keiner umsetzen will, sondern ich möchte einen Trainer der endlich mal Ordnung in den Stall bringt und die Mannschaft stabilisiert sowie wieder zu einer Mannschaft formt.
Das traue ich einem Hecking aber mehr zu als dem nächsten Underdog oder Shooting Star der sein "Glück" hier versuchen soll.

Wir sind jetzt an dem Punkt wo wir den Stabilisator brauchen, jemanden der etwas ordnet und das zur nächsten Saison, denn diese Saison hier geht es einfach nur ums nicht absteigen.
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#693
17.04.2019 - 10:49 Uhr
Zitat von Freejack38
Zitat von Runaway

Zitat von paul390

Letzten Endes kann ich auch mit einer Lösung leben, die nicht sonderlich klangvoll durch die Medien geistert, solang es eine Idee dahinter gibt.

Die Idee kann aber doch nicht sein einen Stabilisator zu holen, wenn der gar nicht benötigt wird. Hecking und Labbadia sind die Trainer, die man holt wenn der Saisonstart in die Hose geht, nicht die Trainer um gut in die Saison zu kommen.
Du hast es selbst gesagt, man nutzt in Gladbach und Wolfsburg die Gunst der Stunde. Man verzichtet bewusst auf die stabilisierenden "Verwalter". Beide sind dort auch nicht als Trainer für den Neuaufbau gekommen. Hecking hat Gladbach im Abstiegskampf übernommen, nachdem Schubert das direkte Duell gegen WOB verloren hatte und Labbadia kam in noch ernsterer Lage.
Das Ende vom Lied ist, dass zumindest Gladbach 2 Jahre "verschwendet" hat, weil Hecking nach der Stabilisierung nicht mehr viel hinzuzufügen hatte. In dieser Saison läuft es zwar besser, aber die Entwicklung der Rückrunde hat eben auch zu der Erkenntnis geführt, dass Hecking nicht der richtige für eine erfolgreiche Zukunft ist.

Holt man Hecking oder Labbadia sagt man damit, dass man gar keine Idee hat. Dann fährt man mit denen nämlich richtig. Aber niemand holt Hecking oder Labbadia für einen Neuanfang.
Hecking holt man, wenn Villas-Boas die Erwartungen nicht erfüllt.



Hmm, aber nur weil wir in eine neue Saison starten brauchen wir keinen Stabilisator? Ich sehe unsere Mannschaft als einen Grüppchen durchzogenen Trümmerhaufen der aus biederem Durchschnitt besteht dem eine kleine Gruppe fussballerisch talentierter Spieler gegenüber steht die von der Persönlichkeit her ziemlich schwierig sind. Ganz schlechte Mischung, denn der Durchschnitt wird sich nicht zusammen raffen um den Einzelspielern zu helfen und die Einzelspieler sagen dann, pfff uns hilft ja keiner und schon stehst du da.
Ich glaube kaum das sich hier viel ändern wird zur nächsten Saison, vielleicht kann man 1-2 dieser Spieler abgeben, aber in sich bleibt die Mannschaft einfach ein Trümmerhaufen. Und da wünsche ich mir keinen Trainer der wieder mit einem Konzept daher kommt das kein Mensch versteht und keiner umsetzen will, sondern ich möchte einen Trainer der endlich mal Ordnung in den Stall bringt und die Mannschaft stabilisiert sowie wieder zu einer Mannschaft formt.
Das traue ich einem Hecking aber mehr zu als dem nächsten Underdog oder Shooting Star der sein "Glück" hier versuchen soll.

Wir sind jetzt an dem Punkt wo wir den Stabilisator brauchen, jemanden der etwas ordnet und das zur nächsten Saison, denn diese Saison hier geht es einfach nur ums nicht absteigen.


Das wir jemanden brauchen, der uns stabilisiert ist klar. Das ist auch Runaway bewusst. Es reicht aber eben kein einfacher Stabilisator, wir brauchen jemanden, der gleichzeitig, oder darauffolgend auch etwas aufbauen kann. Mit einem solchen muss man die Sommervorbereitung angehen, um auch langfristig erfolgreich sein zu können.
Einen reinen Stabilisator bekommt man auch während der Saison, wenn der Wunschtrainer gescheitert ist.

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Waffen töten keine Menschen, George RR Martin tötet Menschen.
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#694
17.04.2019 - 11:04 Uhr
Zitat von Freejack38

Wir sind jetzt an dem Punkt wo wir den Stabilisator brauchen, jemanden der etwas ordnet und das zur nächsten Saison, denn diese Saison hier geht es einfach nur ums nicht absteigen.

Jeder kompetente Trainer kann stabilisieren. Die Frage ist, was kommt danach. Hecking und Labbadia sind Pragmatiker, aber keine Visionäre. Das ist überhaupt nichts schlimmes. Wie gesagt, beide sind kompetent genug Schalke wieder ins obere Drittel zu führen. Wenn das das einzige Augenmerk ist, spricht nichts gegen sie.
Aber Pragmatiker bekommt man immer. Wenn der Visionär verkackt, steht ein Dutzend Pragmatiker bereit.
Leute wie Labbadia und Hecking kann man immer bekommen. WOB hat Hecking damals während der Saison vom Club geholt. Diese Trainer laufen einem nicht weg.
Beim China-Buffet isst man auch nicht als erstes die Pommes.

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Trainerkarussell 4.0 [2019] |#695
17.04.2019 - 11:05 Uhr
Ganz genau, einen Stabilisator kann man sich zur Not auch innerhalb einer Saison "gönnen".
Einen Neuanfang sollte man aber mit jemandem planen, der bewiesen hat, dass er das Ballbesitzspiel erfolgreich beibringen kann. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder den Fehler gemacht einen Trainer zu holen der vorerst einmal nur defensiv denkt und darauf aufbauend offensives Spiel vermitteln soll, keiner unserer Trainer hatte bei vorherigen Vereinen bewiesen Ballbesitzfußball lehren zu können - KEINER.
Rückblickend betrachtet muss man begutachten, dass dort der Fehler lag und einige hier wollen diesen wieder begehen.

Wir brauchen einen Trainer der Ballbesitzfußball schon ab Sommertraining ganz neuaufbaut, denn dieses Defensivdenken ist offensichtlich schwierig aus dem Kopf zu kriegen, wenn man es mal verinnerlicht hat.

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Mal mir mal hier nicht den Großkreuz an die Wand!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pigotto am 17.04.2019 um 11:07 Uhr bearbeitet
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#696
17.04.2019 - 11:09 Uhr
Zitat von Jopsn
Zitat von Freejack38

Zitat von Runaway

Zitat von paul390

Letzten Endes kann ich auch mit einer Lösung leben, die nicht sonderlich klangvoll durch die Medien geistert, solang es eine Idee dahinter gibt.

Die Idee kann aber doch nicht sein einen Stabilisator zu holen, wenn der gar nicht benötigt wird. Hecking und Labbadia sind die Trainer, die man holt wenn der Saisonstart in die Hose geht, nicht die Trainer um gut in die Saison zu kommen.
Du hast es selbst gesagt, man nutzt in Gladbach und Wolfsburg die Gunst der Stunde. Man verzichtet bewusst auf die stabilisierenden "Verwalter". Beide sind dort auch nicht als Trainer für den Neuaufbau gekommen. Hecking hat Gladbach im Abstiegskampf übernommen, nachdem Schubert das direkte Duell gegen WOB verloren hatte und Labbadia kam in noch ernsterer Lage.
Das Ende vom Lied ist, dass zumindest Gladbach 2 Jahre "verschwendet" hat, weil Hecking nach der Stabilisierung nicht mehr viel hinzuzufügen hatte. In dieser Saison läuft es zwar besser, aber die Entwicklung der Rückrunde hat eben auch zu der Erkenntnis geführt, dass Hecking nicht der richtige für eine erfolgreiche Zukunft ist.

Holt man Hecking oder Labbadia sagt man damit, dass man gar keine Idee hat. Dann fährt man mit denen nämlich richtig. Aber niemand holt Hecking oder Labbadia für einen Neuanfang.
Hecking holt man, wenn Villas-Boas die Erwartungen nicht erfüllt.



Hmm, aber nur weil wir in eine neue Saison starten brauchen wir keinen Stabilisator? Ich sehe unsere Mannschaft als einen Grüppchen durchzogenen Trümmerhaufen der aus biederem Durchschnitt besteht dem eine kleine Gruppe fussballerisch talentierter Spieler gegenüber steht die von der Persönlichkeit her ziemlich schwierig sind. Ganz schlechte Mischung, denn der Durchschnitt wird sich nicht zusammen raffen um den Einzelspielern zu helfen und die Einzelspieler sagen dann, pfff uns hilft ja keiner und schon stehst du da.
Ich glaube kaum das sich hier viel ändern wird zur nächsten Saison, vielleicht kann man 1-2 dieser Spieler abgeben, aber in sich bleibt die Mannschaft einfach ein Trümmerhaufen. Und da wünsche ich mir keinen Trainer der wieder mit einem Konzept daher kommt das kein Mensch versteht und keiner umsetzen will, sondern ich möchte einen Trainer der endlich mal Ordnung in den Stall bringt und die Mannschaft stabilisiert sowie wieder zu einer Mannschaft formt.
Das traue ich einem Hecking aber mehr zu als dem nächsten Underdog oder Shooting Star der sein "Glück" hier versuchen soll.

Wir sind jetzt an dem Punkt wo wir den Stabilisator brauchen, jemanden der etwas ordnet und das zur nächsten Saison, denn diese Saison hier geht es einfach nur ums nicht absteigen.


Das wir jemanden brauchen, der uns stabilisiert ist klar. Das ist auch Runaway bewusst. Es reicht aber eben kein einfacher Stabilisator, wir brauchen jemanden, der gleichzeitig, oder darauffolgend auch etwas aufbauen kann. Mit einem solchen muss man die Sommervorbereitung angehen, um auch langfristig erfolgreich sein zu können.
Einen reinen Stabilisator bekommt man auch während der Saison, wenn der Wunschtrainer gescheitert ist.


Ich bin damit wahrscheinlich ziemlich alleine, aber ich sehe eigentlich keine Probleme darin einen Trainer für 1-2 Saisons zu holen, der mal eine gewissen Grundordnung in den Kader bringt. Das muss aber auch mal klar kommuniziert werden und nicht gesagt werden ohhhhh da ist unsere Wunschlösung, denn in 3 Jahren wird endlich alles besser und nach 6 Monaten muss er gehen weil er da nix in den Griff bekommt... gefühlt ist da die ewig gleiche Leier die ich höre und die aus meiner Sicht schon anderen Vereinen zum Verhängnis wurde.

Ich sehe hier niemanden, der sich dieses Himmelfahrtskommando als jüngerer Trainer oder als Trainer mit einem Konzept auch nur irgendwie antun würde, dafür haben wir da einfach zu viel verbranntes Land hinterlassen.
Wenn wir einen Sportdirektor bekommen können der nach Außen den Staubsauger macht, ja ganz vielleicht, aber auf dem Markt sind jetzt auch keine echten Granaten auf beiden Positionen die sich darum reißen Schalke zu trainieren und hier eine neue Ära einleiten können.

Wir dürfen aber einfach nicht mehr so lange warten, dieses später reagieren hat uns unter Heidel auch schon so einiges gekostet und das ist Käse, wir müssen früh Planungssicherheit haben und das hier nichts passiert ist natürlich dem Umstand des Tabellenplatzes geschuldet aber auch, und da bin ich mir sicher, das wir uns genug Absagen einholen und einholen werden.

Wenn wir wieder selbstbewusster werden wollen und auch nach Außen etwas zeigen wollen, müssen wir jetzt Ruhe rein bringen, wir müssen die Mannschaft neu strukturieren und das möglichst schnell. Das kann aber nur beginnen, wenn wir einen guten Sportdirektor haben, einen guten Kaderplaner und einen Trainer der diese Aufgabe kennt und auch durchführen kann ... keine der 3 Positionen ist auch nur im Ansatz im Anflug und ich denke da darf man sich schon mal Sorgen machen, denn die Planung für die nächste Saison ist ja im vollen Gange.
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#697
17.04.2019 - 11:14 Uhr
Zitat von Freejack38




Ich bin damit wahrscheinlich ziemlich alleine, aber ich sehe eigentlich keine Probleme darin einen Trainer für 1-2 Saisons zu holen, der mal eine gewissen Grundordnung in den Kader bringt. Das muss aber auch mal klar kommuniziert werden und nicht gesagt werden ohhhhh da ist unsere Wunschlösung, denn in 3 Jahren wird endlich alles besser und nach 6 Monaten muss er gehen weil er da nix in den Griff bekommt... gefühlt ist da die ewig gleiche Leier die ich höre und die aus meiner Sicht schon anderen Vereinen zum Verhängnis wurde.

Ich sehe hier niemanden, der sich dieses Himmelfahrtskommando als jüngerer Trainer oder als Trainer mit einem Konzept auch nur irgendwie antun würde, dafür haben wir da einfach zu viel verbranntes Land hinterlassen.
Wenn wir einen Sportdirektor bekommen können der nach Außen den Staubsauger macht, ja ganz vielleicht, aber auf dem Markt sind jetzt auch keine echten Granaten auf beiden Positionen die sich darum reißen Schalke zu trainieren und hier eine neue Ära einleiten können.

Wir dürfen aber einfach nicht mehr so lange warten, dieses später reagieren hat uns unter Heidel auch schon so einiges gekostet und das ist Käse, wir müssen früh Planungssicherheit haben und das hier nichts passiert ist natürlich dem Umstand des Tabellenplatzes geschuldet aber auch, und da bin ich mir sicher, das wir uns genug Absagen einholen und einholen werden.

Wenn wir wieder selbstbewusster werden wollen und auch nach Außen etwas zeigen wollen, müssen wir jetzt Ruhe rein bringen, wir müssen die Mannschaft neu strukturieren und das möglichst schnell. Das kann aber nur beginnen, wenn wir einen guten Sportdirektor haben, einen guten Kaderplaner und einen Trainer der diese Aufgabe kennt und auch durchführen kann ... keine der 3 Positionen ist auch nur im Ansatz im Anflug und ich denke da darf man sich schon mal Sorgen machen, denn die Planung für die nächste Saison ist ja im vollen Gange.


Man verliert nur Zeit und die guten Optionen, die aktuell immernoch reichlich vorhanden sind, wenn man jetzt reine Stabilisatoren wie Hecking oder Labbadia verpflichtet wieso verstehen das hier einige nicht?

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Mal mir mal hier nicht den Großkreuz an die Wand!
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#698
17.04.2019 - 11:21 Uhr
Zitat von Freejack38
Zitat von Jopsn

Zitat von Freejack38

Zitat von Runaway

Zitat von paul390

Letzten Endes kann ich auch mit einer Lösung leben, die nicht sonderlich klangvoll durch die Medien geistert, solang es eine Idee dahinter gibt.

Die Idee kann aber doch nicht sein einen Stabilisator zu holen, wenn der gar nicht benötigt wird. Hecking und Labbadia sind die Trainer, die man holt wenn der Saisonstart in die Hose geht, nicht die Trainer um gut in die Saison zu kommen.
Du hast es selbst gesagt, man nutzt in Gladbach und Wolfsburg die Gunst der Stunde. Man verzichtet bewusst auf die stabilisierenden "Verwalter". Beide sind dort auch nicht als Trainer für den Neuaufbau gekommen. Hecking hat Gladbach im Abstiegskampf übernommen, nachdem Schubert das direkte Duell gegen WOB verloren hatte und Labbadia kam in noch ernsterer Lage.
Das Ende vom Lied ist, dass zumindest Gladbach 2 Jahre "verschwendet" hat, weil Hecking nach der Stabilisierung nicht mehr viel hinzuzufügen hatte. In dieser Saison läuft es zwar besser, aber die Entwicklung der Rückrunde hat eben auch zu der Erkenntnis geführt, dass Hecking nicht der richtige für eine erfolgreiche Zukunft ist.

Holt man Hecking oder Labbadia sagt man damit, dass man gar keine Idee hat. Dann fährt man mit denen nämlich richtig. Aber niemand holt Hecking oder Labbadia für einen Neuanfang.
Hecking holt man, wenn Villas-Boas die Erwartungen nicht erfüllt.



Hmm, aber nur weil wir in eine neue Saison starten brauchen wir keinen Stabilisator? Ich sehe unsere Mannschaft als einen Grüppchen durchzogenen Trümmerhaufen der aus biederem Durchschnitt besteht dem eine kleine Gruppe fussballerisch talentierter Spieler gegenüber steht die von der Persönlichkeit her ziemlich schwierig sind. Ganz schlechte Mischung, denn der Durchschnitt wird sich nicht zusammen raffen um den Einzelspielern zu helfen und die Einzelspieler sagen dann, pfff uns hilft ja keiner und schon stehst du da.
Ich glaube kaum das sich hier viel ändern wird zur nächsten Saison, vielleicht kann man 1-2 dieser Spieler abgeben, aber in sich bleibt die Mannschaft einfach ein Trümmerhaufen. Und da wünsche ich mir keinen Trainer der wieder mit einem Konzept daher kommt das kein Mensch versteht und keiner umsetzen will, sondern ich möchte einen Trainer der endlich mal Ordnung in den Stall bringt und die Mannschaft stabilisiert sowie wieder zu einer Mannschaft formt.
Das traue ich einem Hecking aber mehr zu als dem nächsten Underdog oder Shooting Star der sein "Glück" hier versuchen soll.

Wir sind jetzt an dem Punkt wo wir den Stabilisator brauchen, jemanden der etwas ordnet und das zur nächsten Saison, denn diese Saison hier geht es einfach nur ums nicht absteigen.


Das wir jemanden brauchen, der uns stabilisiert ist klar. Das ist auch Runaway bewusst. Es reicht aber eben kein einfacher Stabilisator, wir brauchen jemanden, der gleichzeitig, oder darauffolgend auch etwas aufbauen kann. Mit einem solchen muss man die Sommervorbereitung angehen, um auch langfristig erfolgreich sein zu können.
Einen reinen Stabilisator bekommt man auch während der Saison, wenn der Wunschtrainer gescheitert ist.


Ich bin damit wahrscheinlich ziemlich alleine, aber ich sehe eigentlich keine Probleme darin einen Trainer für 1-2 Saisons zu holen, der mal eine gewissen Grundordnung in den Kader bringt. Das muss aber auch mal klar kommuniziert werden und nicht gesagt werden ohhhhh da ist unsere Wunschlösung, denn in 3 Jahren wird endlich alles besser und nach 6 Monaten muss er gehen weil er da nix in den Griff bekommt... gefühlt ist da die ewig gleiche Leier die ich höre und die aus meiner Sicht schon anderen Vereinen zum Verhängnis wurde.

Ich sehe hier niemanden, der sich dieses Himmelfahrtskommando als jüngerer Trainer oder als Trainer mit einem Konzept auch nur irgendwie antun würde, dafür haben wir da einfach zu viel verbranntes Land hinterlassen.
Wenn wir einen Sportdirektor bekommen können der nach Außen den Staubsauger macht, ja ganz vielleicht, aber auf dem Markt sind jetzt auch keine echten Granaten auf beiden Positionen die sich darum reißen Schalke zu trainieren und hier eine neue Ära einleiten können.

Wir dürfen aber einfach nicht mehr so lange warten, dieses später reagieren hat uns unter Heidel auch schon so einiges gekostet und das ist Käse, wir müssen früh Planungssicherheit haben und das hier nichts passiert ist natürlich dem Umstand des Tabellenplatzes geschuldet aber auch, und da bin ich mir sicher, das wir uns genug Absagen einholen und einholen werden.

Wenn wir wieder selbstbewusster werden wollen und auch nach Außen etwas zeigen wollen, müssen wir jetzt Ruhe rein bringen, wir müssen die Mannschaft neu strukturieren und das möglichst schnell. Das kann aber nur beginnen, wenn wir einen guten Sportdirektor haben, einen guten Kaderplaner und einen Trainer der diese Aufgabe kennt und auch durchführen kann ... keine der 3 Positionen ist auch nur im Ansatz im Anflug und ich denke da darf man sich schon mal Sorgen machen, denn die Planung für die nächste Saison ist ja im vollen Gange.


Erstmal ist die Aussage, dass keiner auch nur im Ansatz im Anflug ist eine Spekulation deinerseits. Wir wissen nicht, was hinter den Kulissen abgeht und wie fortgeschritten Verhandlungen sind, dass welche geführt werden sollte man annehmen dürfen.

Puh, einen Trainer für 1-2 Jahre holen, damit dieser eine Grundordnung rein bringt und das auch noch offen kommunizieren finde ich absolut grenzwertig. Zum einen schwächt man den Trainer von Anfang an, er ist ja nur eine Übergangslösung, die nicht langfristig bleiben soll, darauf stürzen sich (mindestens) die Medien dann direkt.
Und was ist, wenn der Trainer erfolgreich ist, aber der Fußball nicht stimmt? Hält man dann wieder zu lange an ihm fest, oder ersetzt man ihn und riskiert, dass der Nachfolger weniger Erfolg haben wird? Mit Keller hatten wir doch solche Fälle, die Tabellenplatzierungen haben gestimmt, der Fußball nicht. Immer wieder hat Keller die Chancen bekommen, erst haben sämtliche Medien und auswärtige Fans ihn aus dem Amt geschrieben, nur um uns jetzt andauernd zu erzählen, dass wir ihm nicht genügend Zeit gegeben hätten.
Ich kann deinen Wunsch nach Stabilität verstehen, aber deinen Weg halte ich nicht für sinnvoll. Zumal es auch nicht 100% sicher ist, dass ein Hecking uns stabilisieren würde. Darf ich dich daran erinnern, dass Jupp Heynckes auf Schalke gescheitert ist? Es gibt immer ein Risiko, dann wähle ich lieber das etwas größere Risiko, mit der Chance auf den größeren Gewinn.

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Waffen töten keine Menschen, George RR Martin tötet Menschen.
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#699
17.04.2019 - 11:25 Uhr
Der Gedanke man müsste eine offensive bzw. defensive, taktisch variable, mehr auf Ballbesitz oder pressing oder Gegenpressing oder oder oder Richtung einschlagen, um erfolgreich zu sein ist eine Mär, in die Welt gesetzt von Journalisten und Experten, die aus Fußball eine Raketenwissenschaft machen wollen.
Du musst als Trainer den Fußball spielen lassen, den dein Team spielen kann.
Dann kann jedes Team erfolgreich sein.
Mal exemplarisch (nicht abschließend, es bedarf natürlich viel mehr um eine Spielidee auf höchstem Level umzusetzen):
Ballbesitz mit Technikkrampen, ohne Spieler, die tiefe Bälle auf engem Raum an den Mitspieler bringen, ohne hochstehende IV, mit guten Sprintfähigkeiten und Antizipation wird niemals erfolgreich sein können.
Ebensowenig wie Konterfußball mit langsamen Spielern oder taktisch variables Spiel mit Verständnisschwachen.
Vereinfacht: Mit Barca kannst du alles spielen, weil die Spieler so hohe individuelle Qualität haben, dass die Philosophie in den meisten Spielen egal ist. Gleiches gilt für City oder auch Bayern unter Guardiola.
Entscheident ist die hohe Qualität der Spieler - mit minderbegabten kannst du jahrelang Ballbesitz einstudieren, es wird im besten Fall wie Handball aussehen - zum Erfolg wird es kaum führen.
Von daher ist es müßig sich über derart dominanten Fußball zu unterhalten, S04 wird sich niemals ein Team aus Spielern leisten können, die dies auf gehobenem Niveau erfolgreich praktizieren können. Das kann in der BL nur Bayern und selbst die stoßen da an ihre Grenzen.
Will man erfolgreichen Fußball, muss man sich an den Gegebenheiten orientieren, Fantasien wie dominantes Ballbesitzspiel sind nett, aber unrealistisch. Tedesco musste schmerzhaft erfahren, was passiert, wenn man sein Team mit Vorgaben füttert, welche die Spieler nicht umsetzen können.
Labbadia und Hecking wissen das bereits, kennen auch die Anforderungen der Liga zu Genüge.
Trainerkarussell 4.0 [2019] |#700
17.04.2019 - 11:33 Uhr
Filigran60

Dass das was du schreibst nicht haltbar ist, dafür muss man nur Feyernord,Linz und Lille als Beispiel für innerhalb einer Liga und Ajax für ein Beispiel außerhalb der eigenen Liga wählen.
Oder wie kommt es, dass diese mit relativ wenig Geld aber mit gutem Trainer weitaus finanzkräftigere Vereine mit offensivem Ballbesitzfußball dominieren?

Mit deiner Denke kommt man keinen Schritt weiter.

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Mal mir mal hier nicht den Großkreuz an die Wand!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pigotto am 17.04.2019 um 11:34 Uhr bearbeitet
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