| Geburtsdatum | 06.06.2006 |
|---|---|
| Alter | 20 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,86m |
| Leihende | 30.06.2027 |
| Position | Innenverteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | NEC Nijmegen |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 3 | - | - | ||
![]() | CL-Quali | 2 | - | - | |
![]() | Eredivisie | 1 | - | - | |
Almugera Kabar [42]
07.08.2024 - 13:25 Uhr
16.10.2025 - 07:34 Uhr
Kabar wurde im Juni jetzt 19 Jahre alt. Für die optimale Förderung braucht Kabar unbedingt Spielpraxis auf höherem Niveau. Wie soll er sich sonst akklimatisieren an das höhere Niveau?
Auch das mit dem rohen Stellungsspiel ist so eine Sache. An dem kann man wirklich arbeiten. An einigen anderen Dingen nicht.
Aktuell schaffen wir es gar nicht mehr, dass wir unsere Talente (vor allem intern) einbauen. Alle sind mehr oder weniger unzufrieden und Versprechungen scheinen nicht eingehalten zu werden.
Wir sind aber ein Verein, der sich nur durch die Förderung und Entwicklung von Talenten weiterentwickeln kann, weil wir uns Qualität in besonderer Höhe nicht einkaufen können. Dementsprechend ist es für mich schon fraglich, wie man hier vorgeht.
Kann mir nicht vorstellen, dass die spekulierten Summen in er Vergangenheit bei Kabar auch wirklich realistisch sind.
Auch das mit dem rohen Stellungsspiel ist so eine Sache. An dem kann man wirklich arbeiten. An einigen anderen Dingen nicht.
Aktuell schaffen wir es gar nicht mehr, dass wir unsere Talente (vor allem intern) einbauen. Alle sind mehr oder weniger unzufrieden und Versprechungen scheinen nicht eingehalten zu werden.
Wir sind aber ein Verein, der sich nur durch die Förderung und Entwicklung von Talenten weiterentwickeln kann, weil wir uns Qualität in besonderer Höhe nicht einkaufen können. Dementsprechend ist es für mich schon fraglich, wie man hier vorgeht.
Kann mir nicht vorstellen, dass die spekulierten Summen in er Vergangenheit bei Kabar auch wirklich realistisch sind.
16.10.2025 - 07:47 Uhr
Zitat von Borusse91
Wegen 230 Minuten bei einem Aufsteiger (!), das ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied.
Mal davon abgesehen, dass deine anderen Beispiele wie Bruun Larsen oder Knauff auch ins Leere laufen, weil sie ja, als sie weg vom BVB waren, auch nie den Status erlangt haben, sich ultimativ durchgesetzt zu haben. Larsen ist nach mehreren (erfolglosen) Stationen jetzt wieder Teilzeitakteur bei einem PL-Aufsteiger und Knauff eben ein gewöhnlicher Rotationsspieler bei Eintracht Frankfurt. Der wahrscheinlich, wenn sich sein Vertrag in Frankfurt zum Ende neigt auch eher an die Kategorie Augsburg, Gladbach oder Bremen weitergereicht wird.
Sind doch alles keine Spieler, die ernsthaft für den BVB im Laufe der Zeit in Frage gekommen wären, wenn die Kaderplätze 1-15 zu belegen sind.
Da musst du ja eigentlich eher zu Beispielen wie Isak oder Merino zurückgreifen, die eben aber auch nicht aus der eigenen Jugend kamen (!), bei denen es der BVB nicht geschafft hat , ihre Karrieren nachhaltig auf das aktuelle Weltklasse-Niveau zu pushen.
Zitat von GonzoFronzo
Paris Brunner bekommt auch langsam Minuten in Monaco. Das kann bei jungen Spielern sehr schnell gehen.
Aktuell feiern alle hier El Mala. Wegen ca 230 Spielminuten auf höchstem Niveau.
Paris Brunner bekommt auch langsam Minuten in Monaco. Das kann bei jungen Spielern sehr schnell gehen.
Aktuell feiern alle hier El Mala. Wegen ca 230 Spielminuten auf höchstem Niveau.
Wegen 230 Minuten bei einem Aufsteiger (!), das ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied.
Mal davon abgesehen, dass deine anderen Beispiele wie Bruun Larsen oder Knauff auch ins Leere laufen, weil sie ja, als sie weg vom BVB waren, auch nie den Status erlangt haben, sich ultimativ durchgesetzt zu haben. Larsen ist nach mehreren (erfolglosen) Stationen jetzt wieder Teilzeitakteur bei einem PL-Aufsteiger und Knauff eben ein gewöhnlicher Rotationsspieler bei Eintracht Frankfurt. Der wahrscheinlich, wenn sich sein Vertrag in Frankfurt zum Ende neigt auch eher an die Kategorie Augsburg, Gladbach oder Bremen weitergereicht wird.
Sind doch alles keine Spieler, die ernsthaft für den BVB im Laufe der Zeit in Frage gekommen wären, wenn die Kaderplätze 1-15 zu belegen sind.
Da musst du ja eigentlich eher zu Beispielen wie Isak oder Merino zurückgreifen, die eben aber auch nicht aus der eigenen Jugend kamen (!), bei denen es der BVB nicht geschafft hat , ihre Karrieren nachhaltig auf das aktuelle Weltklasse-Niveau zu pushen.
Komplette Zustimmung. Bei den genannten Beispiel hat es nicht gereicht, trotz hervorragender Anlagen. Der BVB urteilt über mehr Faktoren, am Ende muss es irgendwo in den Leistungskontext reinpassen. Man kann es sich schlicht nicht erlauben, jeden Spieler mit hervorragenden Anlagen in dem Maße bei den Profis zu fördern. Das birgt ein Risiko gerade wenn es noch einige Anlagen gibt, die nicht auf dem benötigten Niveau sind. Das ist für den Verein und Trainer ein schmaler Grad. Bei Isak oder Merino, war man tatsächlich zu konservativ. Es gibt genügend Beispiele wie Bruun Larsen/Knauff/Brunner bei denen einfach zu viel gefehlt hat, um uns nach vorne zu bringen. Gerade Brunner hat bisher nichts im Profibereich zeigen können, was in dazu befähigt nur ein Gedankenspiel für die 1. Mannschaft des BVB zu sein. Die eingenommenen Ablösesummen hat man letztendlich reinvestiert und das könnte bei Kabar ein gutes Szenario für den Verein sein. Möglichkeiten gibt es noch, die Spieler zu verleihen ohne KO, aber das scheint für Kabar (so liest es sich) keine Option zu sein.
16.10.2025 - 12:34 Uhr
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 16.10.2025 um 12:36 Uhr bearbeitet
16.10.2025 - 13:32 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Bei dem pendeln zwischen Mannschaft kommt es auf das wie an.
Man kann den Case nicht allgemein machen, wenn man sieht, was in der PL jedes Jahr für Bankspieler und Marktwerte kontinuierlich aus der Academy produziert werden. Real und Barca mache ich aufgrund der schlichten Größe nicht als Referenz auf.
Bei Liverpool, Chelsea, City schwimmt sehr viel Sphären, die für uns interessant werden, ohne dass es über viel Spielzeit in Liga X oder feste Mannschaftszugehörigkeit geht.
Die ganze Trainings- und Belastungssteuerung ist fluider angelegt. Dafür helfen auch sicher die zwei Pokalwettbewerbe um risikolos zu testen. Das allein ist es aber nicht.
Ich bin nach wie vor für eine U23 Bundesliga, weil es nicht hilft, gegen spielerisch schwache, körperliche starke Gegner zu spielen, für die nur das Ergebnis zählt. Ein Flügelstürmer von Essen hat nichts mit den Anforderungen der Bundesliga gemein. Diesen zu dominieren wäre kein ausreichendes Signal für Kabar. Dass er es nicht kann, aber auch keines gegen ihn.
16.10.2025 - 13:32 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Bin komplett bei dir und dennoch verwundert darüber, wie sich das nun bei Kabar entwickelt. Meines Erachtens hätte er schon im Sommer verliehen werden müssen, da man letzte Saison eine Kostprobe davon bekam, was genau in der Bundesliga noch fehlt und was nicht. Darauf hat man aber nicht reagiert und ich verstehe nicht, an welcher Seite das damals scheiterte. Wollte der BVB nicht verleihen und Kabar als günstigen Kaderspieler für eine dünn besetzte Position? Oder dachte Kabar, dass die Konkurrenzsituation beim BVB nicht mehr besser wird und lehnte daher eine Leihe damals schon kategorisch ab?
Beides wäre rein kurzfristig motiviert, ohne langfristige Erfolgsaussicht. Das wäre auch bei einem PL Wechsel wahrscheinlich, insbesondere da das Spieltempo dort noch schneller ist, was Kabars Probleme nicht reduzieren würde und daher nur schnelles Geld für alle Parteien bedeuten würde, aber einen vermutlich noch schwierigeren Weg, um sich durchzusetzen. Denn sein Defizit lässt sich nur über Spielpraxis angehen, auf möglichst hohem Niveau, wofür es im Sommer sogar in der Bundesliga durchaus lange interessante Situationen gab (Heidenheim, Werder und Union haben bspw. erst spät AV Transfers hinbekommen). Die bekommt er aber nicht, wenn er das Problem nicht angeht, weswegen er eine Situation braucht in der er so sicher, wie nur irgendwie möglich spielt.
Darauf scheint es aber keine aktuell relevante Partei abgesehen zu haben. Entsprechend macht es aus Sicht des BVB dann Sinn, dass man möglichst viel Cash rauszieht und eine Weiterverkaufsbeteiligung oder RKO eher unwichtig wirkt. An irgendwem scheitert scheinbar schließlich eine gezielte Entwicklung und was erst mal verpasst wurde, lässt sich nicht mehr so einfach nachholen. Somit glaube ich bei einem zu ambitionierten Move weder daran, dass irgendwann noch mehr Geld für den BVB drin ist noch eine Rückkehr attraktiv wird, sondern eher, dass hier gewaltig Potenzial aus Ungeduld verschwendet wird, weil zu sehr am Gras gezogen wird, als ob es davon schneller wachsen wird, anstatt Voraussetzungen für bestes Wachstum zu schaffen.
Dahingehend scheint sich der U-Bereich mit Broich nun besser aufgestellt zu haben, aber mir bereitet deswegen nicht weniger Sorge, wie es um die Schnittstelle zu den Profis bestimmt ist. Das ist denke ich ein Thema für sich, sogar unabhängig vom Trainer, der natürlich auch nochmal Eigeninteressen verfolgen muss, die kurzfristig ausgelegt sind, wodurch der Druck auch nochmal enorm groß ist, dass man direkt liefert oder andernfalls schon wieder weg ist. Das Ziel muss es aber dafür eigentlich auch sein, dass man die Talente in Positionen bringt, in denen sie liefern können. Selbstbestimmt und nicht zu abhängig von der Konkurrenz. Das bekommt man beim BVB derzeit auf alle Fälle nicht gut hin, an wem auch immer es dann im Einzelfall (mehr) scheitert.
16.10.2025 - 13:43 Uhr
Zitat von BVBBC
Bin komplett bei dir und dennoch verwundert darüber, wie sich das nun bei Kabar entwickelt. Meines Erachtens hätte er schon im Sommer verliehen werden müssen, da man letzte Saison eine Kostprobe davon bekam, was genau in der Bundesliga noch fehlt und was nicht. Darauf hat man aber nicht reagiert und ich verstehe nicht, an welcher Seite das damals scheiterte. Wollte der BVB nicht verleihen und Kabar als günstigen Kaderspieler für eine dünn besetzte Position? Oder dachte Kabar, dass die Konkurrenzsituation beim BVB nicht mehr besser wird und lehnte daher eine Leihe damals schon kategorisch ab?
Beides wäre rein kurzfristig motiviert, ohne langfristige Erfolgsaussicht. Das wäre auch bei einem PL Wechsel wahrscheinlich, insbesondere da das Spieltempo dort noch schneller ist, was Kabars Probleme nicht reduzieren würde und daher nur schnelles Geld für alle Parteien bedeuten würde, aber einen vermutlich noch schwierigeren Weg, um sich durchzusetzen. Denn sein Defizit lässt sich nur über Spielpraxis angehen, auf möglichst hohem Niveau, wofür es im Sommer sogar in der Bundesliga durchaus lange interessante Situationen gab (Heidenheim, Werder und Union haben bspw. erst spät AV Transfers hinbekommen). Die bekommt er aber nicht, wenn er das Problem nicht angeht, weswegen er eine Situation braucht in der er so sicher, wie nur irgendwie möglich spielt.
Darauf scheint es aber keine aktuell relevante Partei abgesehen zu haben. Entsprechend macht es aus Sicht des BVB dann Sinn, dass man möglichst viel Cash rauszieht und eine Weiterverkaufsbeteiligung oder RKO eher unwichtig wirkt. An irgendwem scheitert scheinbar schließlich eine gezielte Entwicklung und was erst mal verpasst wurde, lässt sich nicht mehr so einfach nachholen. Somit glaube ich bei einem zu ambitionierten Move weder daran, dass irgendwann noch mehr Geld für den BVB drin ist noch eine Rückkehr attraktiv wird, sondern eher, dass hier gewaltig Potenzial aus Ungeduld verschwendet wird, weil zu sehr am Gras gezogen wird, als ob es davon schneller wachsen wird, anstatt Voraussetzungen für bestes Wachstum zu schaffen.
Dahingehend scheint sich der U-Bereich mit Broich nun besser aufgestellt zu haben, aber mir bereitet deswegen nicht weniger Sorge, wie es um die Schnittstelle zu den Profis bestimmt ist. Das ist denke ich ein Thema für sich, sogar unabhängig vom Trainer, der natürlich auch nochmal Eigeninteressen verfolgen muss, die kurzfristig ausgelegt sind, wodurch der Druck auch nochmal enorm groß ist, dass man direkt liefert oder andernfalls schon wieder weg ist. Das Ziel muss es aber dafür eigentlich auch sein, dass man die Talente in Positionen bringt, in denen sie liefern können. Selbstbestimmt und nicht zu abhängig von der Konkurrenz. Das bekommt man beim BVB derzeit auf alle Fälle nicht gut hin, an wem auch immer es dann im Einzelfall (mehr) scheitert.
Zitat von Doc_Gonzo
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Bin komplett bei dir und dennoch verwundert darüber, wie sich das nun bei Kabar entwickelt. Meines Erachtens hätte er schon im Sommer verliehen werden müssen, da man letzte Saison eine Kostprobe davon bekam, was genau in der Bundesliga noch fehlt und was nicht. Darauf hat man aber nicht reagiert und ich verstehe nicht, an welcher Seite das damals scheiterte. Wollte der BVB nicht verleihen und Kabar als günstigen Kaderspieler für eine dünn besetzte Position? Oder dachte Kabar, dass die Konkurrenzsituation beim BVB nicht mehr besser wird und lehnte daher eine Leihe damals schon kategorisch ab?
Beides wäre rein kurzfristig motiviert, ohne langfristige Erfolgsaussicht. Das wäre auch bei einem PL Wechsel wahrscheinlich, insbesondere da das Spieltempo dort noch schneller ist, was Kabars Probleme nicht reduzieren würde und daher nur schnelles Geld für alle Parteien bedeuten würde, aber einen vermutlich noch schwierigeren Weg, um sich durchzusetzen. Denn sein Defizit lässt sich nur über Spielpraxis angehen, auf möglichst hohem Niveau, wofür es im Sommer sogar in der Bundesliga durchaus lange interessante Situationen gab (Heidenheim, Werder und Union haben bspw. erst spät AV Transfers hinbekommen). Die bekommt er aber nicht, wenn er das Problem nicht angeht, weswegen er eine Situation braucht in der er so sicher, wie nur irgendwie möglich spielt.
Darauf scheint es aber keine aktuell relevante Partei abgesehen zu haben. Entsprechend macht es aus Sicht des BVB dann Sinn, dass man möglichst viel Cash rauszieht und eine Weiterverkaufsbeteiligung oder RKO eher unwichtig wirkt. An irgendwem scheitert scheinbar schließlich eine gezielte Entwicklung und was erst mal verpasst wurde, lässt sich nicht mehr so einfach nachholen. Somit glaube ich bei einem zu ambitionierten Move weder daran, dass irgendwann noch mehr Geld für den BVB drin ist noch eine Rückkehr attraktiv wird, sondern eher, dass hier gewaltig Potenzial aus Ungeduld verschwendet wird, weil zu sehr am Gras gezogen wird, als ob es davon schneller wachsen wird, anstatt Voraussetzungen für bestes Wachstum zu schaffen.
Dahingehend scheint sich der U-Bereich mit Broich nun besser aufgestellt zu haben, aber mir bereitet deswegen nicht weniger Sorge, wie es um die Schnittstelle zu den Profis bestimmt ist. Das ist denke ich ein Thema für sich, sogar unabhängig vom Trainer, der natürlich auch nochmal Eigeninteressen verfolgen muss, die kurzfristig ausgelegt sind, wodurch der Druck auch nochmal enorm groß ist, dass man direkt liefert oder andernfalls schon wieder weg ist. Das Ziel muss es aber dafür eigentlich auch sein, dass man die Talente in Positionen bringt, in denen sie liefern können. Selbstbestimmt und nicht zu abhängig von der Konkurrenz. Das bekommt man beim BVB derzeit auf alle Fälle nicht gut hin, an wem auch immer es dann im Einzelfall (mehr) scheitert.
Ich hatte den Eindruck, dass man Kabar als vierten Schienenspieler behalten wollte und er da wohl auch für sich eine Perspektive sah. Ist für mich allerdings auch unverständlich von allen Seiten, dafür ist er einfach nicht weit genug und die höhere Positionierung im Vergleich zur Linksverteidigung macht es aktuell nur schlimmer. Es war abzusehen, dass es genau wie letzte Saison auf Zeitverschwendung hinausläuft. Aufgrund der Personalengpässe gab es dann lange wieder gar keine Spielpraxis.
Bei einem Wechsel in die Premier League müsste natürlich ein brauchbarer Plan dahinter stecken. Brentford wäre das durchaus zuzutrauen, den meisten anderen Vereinen nicht. Deswegen hatte ich zuvor schon Eric Moreira da Silva und Nottingham als Negativbeispiel genannt.
Aktuell ist die besagte Schnittstelle mMn nicht vorhanden. Allerdings hat man auch noch etwas Zeit. Vor dieser Saison hat man einige Spieler aus der U19 vorzeitig in die U23 hochgezogen. Außer Diallo waren alle verletzt, kommen gerade erst so richtig zurück und Diallo konnte bislang noch nicht überzeugen. Hier muss man so oder so abwarten und wenn überhaupt käme eine Leihe als nächster Schritt in Frage. Bei Mathis Albert könnte es allerdings diesbzgl. zur neuen Saison ein heikles Thema werden. Andere Spieler sehe ich noch nicht in so einer Position, wobei sich dies bei Mussa Kaba schnell ändern könnte.
@WalterFroschsErbe
Sehe ich ganz anders, da ich England für den falschen Bezug halte. Spanien, Portugal, Holland, Belgien, Italien, Frankreich... haben alle keine U23 Liga, sondern II Mannschaften im regulären Spielbetrieb. Ich würde mich nicht am einzigen Sonderfall orientieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 16.10.2025 um 13:48 Uhr bearbeitet
16.10.2025 - 14:32 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Ich hatte den Eindruck, dass man Kabar als vierten Schienenspieler behalten wollte und er da wohl auch für sich eine Perspektive sah. Ist für mich allerdings auch unverständlich von allen Seiten, dafür ist er einfach nicht weit genug und die höhere Positionierung im Vergleich zur Linksverteidigung macht es aktuell nur schlimmer. Es war abzusehen, dass es genau wie letzte Saison auf Zeitverschwendung hinausläuft. Aufgrund der Personalengpässe gab es dann lange wieder gar keine Spielpraxis.
Bei einem Wechsel in die Premier League müsste natürlich ein brauchbarer Plan dahinter stecken. Brentford wäre das durchaus zuzutrauen, den meisten anderen Vereinen nicht. Deswegen hatte ich zuvor schon Eric Moreira da Silva und Nottingham als Negativbeispiel genannt.
Aktuell ist die besagte Schnittstelle mMn nicht vorhanden. Allerdings hat man auch noch etwas Zeit. Vor dieser Saison hat man einige Spieler aus der U19 vorzeitig in die U23 hochgezogen. Außer Diallo waren alle verletzt, kommen gerade erst so richtig zurück und Diallo konnte bislang noch nicht überzeugen. Hier muss man so oder so abwarten und wenn überhaupt käme eine Leihe als nächster Schritt in Frage. Bei Mathis Albert könnte es allerdings diesbzgl. zur neuen Saison ein heikles Thema werden. Andere Spieler sehe ich noch nicht in so einer Position, wobei sich dies bei Mussa Kaba schnell ändern könnte.
@WalterFroschsErbe
Sehe ich ganz anders, da ich England für den falschen Bezug halte. Spanien, Portugal, Holland, Belgien, Italien, Frankreich... haben alle keine U23 Liga, sondern II Mannschaften im regulären Spielbetrieb. Ich würde mich nicht am einzigen Sonderfall orientieren.
Zitat von BVBBC
Bin komplett bei dir und dennoch verwundert darüber, wie sich das nun bei Kabar entwickelt. Meines Erachtens hätte er schon im Sommer verliehen werden müssen, da man letzte Saison eine Kostprobe davon bekam, was genau in der Bundesliga noch fehlt und was nicht. Darauf hat man aber nicht reagiert und ich verstehe nicht, an welcher Seite das damals scheiterte. Wollte der BVB nicht verleihen und Kabar als günstigen Kaderspieler für eine dünn besetzte Position? Oder dachte Kabar, dass die Konkurrenzsituation beim BVB nicht mehr besser wird und lehnte daher eine Leihe damals schon kategorisch ab?
Beides wäre rein kurzfristig motiviert, ohne langfristige Erfolgsaussicht. Das wäre auch bei einem PL Wechsel wahrscheinlich, insbesondere da das Spieltempo dort noch schneller ist, was Kabars Probleme nicht reduzieren würde und daher nur schnelles Geld für alle Parteien bedeuten würde, aber einen vermutlich noch schwierigeren Weg, um sich durchzusetzen. Denn sein Defizit lässt sich nur über Spielpraxis angehen, auf möglichst hohem Niveau, wofür es im Sommer sogar in der Bundesliga durchaus lange interessante Situationen gab (Heidenheim, Werder und Union haben bspw. erst spät AV Transfers hinbekommen). Die bekommt er aber nicht, wenn er das Problem nicht angeht, weswegen er eine Situation braucht in der er so sicher, wie nur irgendwie möglich spielt.
Darauf scheint es aber keine aktuell relevante Partei abgesehen zu haben. Entsprechend macht es aus Sicht des BVB dann Sinn, dass man möglichst viel Cash rauszieht und eine Weiterverkaufsbeteiligung oder RKO eher unwichtig wirkt. An irgendwem scheitert scheinbar schließlich eine gezielte Entwicklung und was erst mal verpasst wurde, lässt sich nicht mehr so einfach nachholen. Somit glaube ich bei einem zu ambitionierten Move weder daran, dass irgendwann noch mehr Geld für den BVB drin ist noch eine Rückkehr attraktiv wird, sondern eher, dass hier gewaltig Potenzial aus Ungeduld verschwendet wird, weil zu sehr am Gras gezogen wird, als ob es davon schneller wachsen wird, anstatt Voraussetzungen für bestes Wachstum zu schaffen.
Dahingehend scheint sich der U-Bereich mit Broich nun besser aufgestellt zu haben, aber mir bereitet deswegen nicht weniger Sorge, wie es um die Schnittstelle zu den Profis bestimmt ist. Das ist denke ich ein Thema für sich, sogar unabhängig vom Trainer, der natürlich auch nochmal Eigeninteressen verfolgen muss, die kurzfristig ausgelegt sind, wodurch der Druck auch nochmal enorm groß ist, dass man direkt liefert oder andernfalls schon wieder weg ist. Das Ziel muss es aber dafür eigentlich auch sein, dass man die Talente in Positionen bringt, in denen sie liefern können. Selbstbestimmt und nicht zu abhängig von der Konkurrenz. Das bekommt man beim BVB derzeit auf alle Fälle nicht gut hin, an wem auch immer es dann im Einzelfall (mehr) scheitert.
Zitat von Doc_Gonzo
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Wie immer werden beim Thema Nachwuchs viele Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammengehören. Nur mal kurz: El Mala war bei der U19 EM der mit Abstand beste deutsche Spieler, der stellte Brunner, Moerstedt, Darvich und Co. locker in den Schatten. In Liga 3 war er ebenfalls überragend, es war total erwartbar, dass der bei Köln durchstartet. Welche Aussagekraft hat das aber für den BVB und seine Talente? Gar keine.
Grundsätzlich muss der BVB eben sehen, wie er seine Talente am besten entwickelt bekommt. Bei Kabar oder auch Campbell lief es leider alles andere als optimal. Auf Kaderposition 22 der Profis zu stehen und dann zwischen Bank/Tribüne/U23 wöchentlich zu wechseln, ist kontraproduktiv. Denke das wurde ausreichend nachgewiesen.
Nun hat Broich mittlerweile entscheidende Veränderungen angestoßen. Jemand wie Kabar würde aktuell nicht mehr in seinem Jahrgang festkleben, sondern mit und gegen ältere Spieler antreten. Für ihn wäre es besser gewesen das erste Jahr U19 mitzunehmen, dann ein Jahr Stammspieler in der U23 zu sein um ihn dann an einen passenden Verein zu verleihen. Im Anschluss hätte man seriös schauen können, wohin die Reise geht. Wenn man dieses Modell frühzeitig und transparent kommuniziert, werden sich mehr Spieler darauf einlassen. Ob es dann ausreicht um sich beim BVB nachhaltig zu behaupten, ist eine andere Frage. Der FC Bayern wendet das skizzierte Modell schon länger an und erzielt damit zumindest regelmäßig gute Erlöse und sichert sich Rückkaufoptionen. Da muss der BVB schon deutlich besser werden, die erste Schritte wurde im Jugendbereich und U23 gemacht, jetzt müssen die nächsten folgen.
Für Kabar sehe ich keine Perspektive beim BVB. Seine Entwicklung hätte man viel langfristiger anlegen müssen. Ein Wechsel in die Premier League wäre dementsprechend sportlich quatsch, finanziell wäre es für ihn und auch den BVB natürlich spannend. Almugera ist trotz aller Ansätze kein Spieler, dem eine gute Karriere quasi garantiert ist. Könnte also durchaus Sinn machen jetzt abzucashen.
Bin komplett bei dir und dennoch verwundert darüber, wie sich das nun bei Kabar entwickelt. Meines Erachtens hätte er schon im Sommer verliehen werden müssen, da man letzte Saison eine Kostprobe davon bekam, was genau in der Bundesliga noch fehlt und was nicht. Darauf hat man aber nicht reagiert und ich verstehe nicht, an welcher Seite das damals scheiterte. Wollte der BVB nicht verleihen und Kabar als günstigen Kaderspieler für eine dünn besetzte Position? Oder dachte Kabar, dass die Konkurrenzsituation beim BVB nicht mehr besser wird und lehnte daher eine Leihe damals schon kategorisch ab?
Beides wäre rein kurzfristig motiviert, ohne langfristige Erfolgsaussicht. Das wäre auch bei einem PL Wechsel wahrscheinlich, insbesondere da das Spieltempo dort noch schneller ist, was Kabars Probleme nicht reduzieren würde und daher nur schnelles Geld für alle Parteien bedeuten würde, aber einen vermutlich noch schwierigeren Weg, um sich durchzusetzen. Denn sein Defizit lässt sich nur über Spielpraxis angehen, auf möglichst hohem Niveau, wofür es im Sommer sogar in der Bundesliga durchaus lange interessante Situationen gab (Heidenheim, Werder und Union haben bspw. erst spät AV Transfers hinbekommen). Die bekommt er aber nicht, wenn er das Problem nicht angeht, weswegen er eine Situation braucht in der er so sicher, wie nur irgendwie möglich spielt.
Darauf scheint es aber keine aktuell relevante Partei abgesehen zu haben. Entsprechend macht es aus Sicht des BVB dann Sinn, dass man möglichst viel Cash rauszieht und eine Weiterverkaufsbeteiligung oder RKO eher unwichtig wirkt. An irgendwem scheitert scheinbar schließlich eine gezielte Entwicklung und was erst mal verpasst wurde, lässt sich nicht mehr so einfach nachholen. Somit glaube ich bei einem zu ambitionierten Move weder daran, dass irgendwann noch mehr Geld für den BVB drin ist noch eine Rückkehr attraktiv wird, sondern eher, dass hier gewaltig Potenzial aus Ungeduld verschwendet wird, weil zu sehr am Gras gezogen wird, als ob es davon schneller wachsen wird, anstatt Voraussetzungen für bestes Wachstum zu schaffen.
Dahingehend scheint sich der U-Bereich mit Broich nun besser aufgestellt zu haben, aber mir bereitet deswegen nicht weniger Sorge, wie es um die Schnittstelle zu den Profis bestimmt ist. Das ist denke ich ein Thema für sich, sogar unabhängig vom Trainer, der natürlich auch nochmal Eigeninteressen verfolgen muss, die kurzfristig ausgelegt sind, wodurch der Druck auch nochmal enorm groß ist, dass man direkt liefert oder andernfalls schon wieder weg ist. Das Ziel muss es aber dafür eigentlich auch sein, dass man die Talente in Positionen bringt, in denen sie liefern können. Selbstbestimmt und nicht zu abhängig von der Konkurrenz. Das bekommt man beim BVB derzeit auf alle Fälle nicht gut hin, an wem auch immer es dann im Einzelfall (mehr) scheitert.
Ich hatte den Eindruck, dass man Kabar als vierten Schienenspieler behalten wollte und er da wohl auch für sich eine Perspektive sah. Ist für mich allerdings auch unverständlich von allen Seiten, dafür ist er einfach nicht weit genug und die höhere Positionierung im Vergleich zur Linksverteidigung macht es aktuell nur schlimmer. Es war abzusehen, dass es genau wie letzte Saison auf Zeitverschwendung hinausläuft. Aufgrund der Personalengpässe gab es dann lange wieder gar keine Spielpraxis.
Bei einem Wechsel in die Premier League müsste natürlich ein brauchbarer Plan dahinter stecken. Brentford wäre das durchaus zuzutrauen, den meisten anderen Vereinen nicht. Deswegen hatte ich zuvor schon Eric Moreira da Silva und Nottingham als Negativbeispiel genannt.
Aktuell ist die besagte Schnittstelle mMn nicht vorhanden. Allerdings hat man auch noch etwas Zeit. Vor dieser Saison hat man einige Spieler aus der U19 vorzeitig in die U23 hochgezogen. Außer Diallo waren alle verletzt, kommen gerade erst so richtig zurück und Diallo konnte bislang noch nicht überzeugen. Hier muss man so oder so abwarten und wenn überhaupt käme eine Leihe als nächster Schritt in Frage. Bei Mathis Albert könnte es allerdings diesbzgl. zur neuen Saison ein heikles Thema werden. Andere Spieler sehe ich noch nicht in so einer Position, wobei sich dies bei Mussa Kaba schnell ändern könnte.
@WalterFroschsErbe
Sehe ich ganz anders, da ich England für den falschen Bezug halte. Spanien, Portugal, Holland, Belgien, Italien, Frankreich... haben alle keine U23 Liga, sondern II Mannschaften im regulären Spielbetrieb. Ich würde mich nicht am einzigen Sonderfall orientieren.
Finde ich auch gar nicht so beeindruckend, was die Reservemannschaften aus diesem Ligen so produzieren. Kann mich auch nicht erinnern, dass wir schonmal Interesse an einem Spieler aus der Zweitvertretung hatten, wohl aber aus den Jugendmannschaften.
Das ist kein Sonderfall, sondern eine Liga, die es ernst meint. Die anderen können das finanziell nicht leisten, weil es unterhalb der ersten Mannschaften keine Spielerwerte zu produzieren gibt.
Das will der BVB aber. In der dritten und vierten Liga wird das nicht gelingen. Ich sage nicht, dass es der BVB könnte, wenn er es einfach anders machen würde. Ich sage nur, was ich für notwendig halte.
Ich sehe für den BVB keine Perspektive jenseits von Sprung mit Ende der U19 geglückt, oder raus.
17.10.2025 - 08:40 Uhr
Angesichts der Beispiele von Roth, Moukoko oder Wätjen gehe ich davon aus, dass sich unsere Verantwortlichen gegen Leihen nicht sperren. Moukoko war ja bis zu seiner Leihe nach Nizza auch der Ansicht, sich bei uns durchzusetzen.
Mit Kabar wurde mit Sicherheit auch darüber gesprochen, dass Svensson vor ihm steht und auch Ryerson im Falle des Ausfalls von ersterem. Nicht umsonst gab es im Juli Berichte über eine geplante Leihe.
Mit Kabar wurde mit Sicherheit auch darüber gesprochen, dass Svensson vor ihm steht und auch Ryerson im Falle des Ausfalls von ersterem. Nicht umsonst gab es im Juli Berichte über eine geplante Leihe.
18.10.2025 - 14:23 Uhr
Almugera Kabar mit seinem ersten Tor im Dress der U23.
19.10.2025 - 21:22 Uhr
Kabar und Mane mit 90 min Einsatz in der Zweiten. Auch Cherny mit einem Treffer. Außerdem kam Diallo zum Einsatz.
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