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Christopher Antwi-Adjei
Geburtsdatum 07.02.1994
Alter 32
Nat. Ghana  Ghana
Größe 1,74m
Vertrag bis -
Position Linksaußen
Fuß rechts
Akt. Verein Vereinslos

Leistungsdaten: 25/26

Christopher Antwi-Adjei [18]

19.08.2024 - 19:04 Uhr
Christopher Antwi-Adjei [18] |#71
20.10.2025 - 12:25 Uhr
Wir hatten direkt am ersten Spieltag durch einen langen Einwurf fast das 1:0 erzielt, da hat Kownacki (?) nach Syllas Kopfballbogenlampe grade noch so auf der Linie geklärt. Und ich meine, dass wir einmal nach einer aus einem Einwurf resultierenden Standardsituation getroffen haben.

Ansonsten ist es für mich mittlerweile eine Situation ähnlich einer Ecke und wenn wir jemanden mit starken Armen auf dem Feld haben, ist es mir fast schon lieber, da eine Fackel in den Sechzehner zu werfen, als einen kurzen Einwurf auszuführen. Ob dafür aber zwingend zwei Innenverteidiger immer mitmüssen, ist für mich eine berechtigte Frage. Bisher ist es aber gut gegangen und der Erfolg gibt Muslic Recht.

Und noch ein Satz zu Antwi-Adjei abseits seiner Wurffähigkeiten: ich finde es bemerkenswert, wie gut er mit Rücken zum Gegner ist und die Bälle oft festmacht. Mit seinen aktuellen Leistungen wäre ich auch voll einverstanden, wenn sein auslaufender Vertrag um ein Jahr verlängert wird.

•     •     •

Die "7" war magisch, ist magisch und wird auch immer magisch bleiben!
Christopher Antwi-Adjei [18] |#72
20.10.2025 - 14:32 Uhr
Zitat von GelsenHandy

Wieder ins Pressing zu kommen, kann ein wichtiger Grund sein, das stimmt.
Aber bei uns wird der Ball ja nicht nur reingeworfen, sondern wir spielen die Einwürfe wirklich wie Ecken - inclusive Aufrücken der IV. Und das ist dann der Punkt, an dem ich es ziemlich risikoreich finde. Denn das ist ja dann keine normale Pressingsituation wie aus dem Spiel heraus sondern wenn der Gegner den Ball kontrolliert nach vorne spielt, steht da bei uns nicht wie sonst die geordnete Dreierkette sondern nur noch die Absicherung.
Momentan hab ich aber weder Szenen im Kopf wo wir nach der Einwurfflanke wirklich Gefahr entwickelten, und sei es nur durch das Pressing danach, aber wir haben uns auch dadurch noch keinen Konter gefangen. Insofern scheint sich das bislang die Waage zu halten und die Formulierung "den Gegner stressen" bringt es wohl am ehesten auf den Punkt.


Ich denke die Antworten die du von Accountname, Siggi und Runaway bekommen hast, bringen es auf den Punkt. Es geht primär wahrscheinlich gar nicht darum, dass da ne zwingende Torchance aus dem Einwurf resultiert, sondern es geht um Druck für den Gegner. Wenn du den weiten Einwurf aber ohne die aufgerückten Verteidiger spielst, dann kannst du den Einwurf auch gleich kurz ausführen und eine Flanke mit dem Fuß spielen. Aber da steht dann halt ne geordnete Abwehr mit Kopfallstarken Spielern gegen 2-3 Stürmer. Das ist ja viel weniger Druck und übersichtlicher, dementsprechend auch leichter zu verteidigen.

Zu deinem Punkt mit dem Risiko/Absichern: ich glaube sogar dass das bewusst so gemacht wird mit der Absicherung wie bei Eckbällen. Denn da hat jeder Spieler klare Abläufe und weiß was zu tun ist. Und genau das betont Muslic ja so oft auf den PKs: sie versuchen der Mannschaft in so vielen Spielsituationen wie möglich ein Gerüst von Abläufen an die Hand zu geben, mit dem sie sich sicher fühlen. Das macht auch im Kopf Kapazitäten frei für die eigentliche Aktion, wenn man sich nicht so stark auf das Drumherum konzentrieren muss, weil man eben ungefähr weiß was passiert. Also ja, von außen sieht das auf den ersten Blick risikoreicher aus, die eigene Abwehr nach vorn zu schicken und ne Konterabsicherung hinten zu haben. Aber diese Konterabsicherung kannst du halt bis zum geht nicht mehr trainieren und da weiß zumindest jeder was zu tun ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bluesoul am 20.10.2025 um 14:33 Uhr bearbeitet
Christopher Antwi-Adjei [18] |#73
20.10.2025 - 14:48 Uhr
Zitat von nicocino
ich finde es bemerkenswert, wie gut er mit Rücken zum Gegner ist und die Bälle oft festmacht.
man könnte manchmal meinen, er wäre 20cm größer wenn er quasi als 9er vorne spielt grins
Christopher Antwi-Adjei [18] |#74
21.10.2025 - 08:51 Uhr
Zitat von bluesoul
Zu deinem Punkt mit dem Risiko/Absichern: ich glaube sogar dass das bewusst so gemacht wird mit der Absicherung wie bei Eckbällen. Denn da hat jeder Spieler klare Abläufe und weiß was zu tun ist. Und genau das betont Muslic ja so oft auf den PKs: sie versuchen der Mannschaft in so vielen Spielsituationen wie möglich ein Gerüst von Abläufen an die Hand zu geben, mit dem sie sich sicher fühlen. Das macht auch im Kopf Kapazitäten frei für die eigentliche Aktion, wenn man sich nicht so stark auf das Drumherum konzentrieren muss, weil man eben ungefähr weiß was passiert. Also ja, von außen sieht das auf den ersten Blick risikoreicher aus, die eigene Abwehr nach vorn zu schicken und ne Konterabsicherung hinten zu haben. Aber diese Konterabsicherung kannst du halt bis zum geht nicht mehr trainieren und da weiß zumindest jeder was zu tun ist.


Das liest sich dann bei dir so, als sei es sicherer die Konterabsicherung wie bei einer Ecke zu haben statt einfach die normale Dreierkette stehen zu haben. So ist es, trotz klarer Abläufe, ja aber einfach nicht.
Insofern würde ich da weniger zustimmen und bin eher bei nico:
Zitat von usernick
Ansonsten ist es für mich mittlerweile eine Situation ähnlich einer Ecke und wenn wir jemanden mit starken Armen auf dem Feld haben, ist es mir fast schon lieber, da eine Fackel in den Sechzehner zu werfen, als einen kurzen Einwurf auszuführen. Ob dafür aber zwingend zwei Innenverteidiger immer mitmüssen, ist für mich eine berechtigte Frage. Bisher ist es aber gut gegangen und der Erfolg gibt Muslic Recht.


Mit der Einwurfflanke und der evtl. daraus entstehenden Pressingsituation habe ich ja auch keine Probleme. Die Frage die ich stelle, und mehr ist es ja auch nicht, ist eben die Risikoabwägung. Wenn man nur Pressen will, kann man ja auch stumpf gesagt direkt zum Gegner werfen und zustellen.
Aber, und da bin ich bei euch, solange es funktioniert und wir uns keine Konter fangen, gibts auch keinen Grund zur Kritik und so möchte ich meine Frage auch nicht verstanden wissen.
Und wer weiß: vielleicht kommt irgendwann nochmal der Einwurf, aus dem tatsächlich Torgefahr entsteht (ich glaube zuletzt im Pokal in Leipzig) oder wo ich dann auch sehe, wie gut uns das ins Pressing bringt. Bis dahin bin ich aber auch mit der Antwort "Wir stressen den Gegner" zufrieden, denn das ist ja wirklich der Kern des Muslic Fußballs.
Christopher Antwi-Adjei [18] |#75
21.10.2025 - 11:38 Uhr
Zitat von GelsenHandy

Das liest sich dann bei dir so, als sei es sicherer die Konterabsicherung wie bei einer Ecke zu haben statt einfach die normale Dreierkette stehen zu haben. So ist es, trotz klarer Abläufe, ja aber einfach nicht.


Naja aber das ist auch etwas zu stumpf gesagt. Du sagst ja Innenverteidiger vorne --> keine Leute hinten --> viel Risiko.
Und natürlich hast du da auch irgendwo einen Punkt aber es ist ja dann doch noch etwas vielschichtiger. Der Gegner z.B. muss auch reagieren und wird mit mehr Leuten hinten sein. Natürlich kann man dann auch argumentieren, dass es dann auch mehr Platz für schnelle Angreifer gibt oder oder oder... .

Ich halte von diesen Einwürfen auch nicht sonderlich viel, aber für deinen Punkt kann man glaube ich sagen, dass es grundsätzlich in jeder Spielsituation drauf ankommt, wie man auf einen Ballverlust reagiert und vorbereitet ist. Und da zeigen alleine die Zahlen, dass das Trainerteam und die Mannschaft das gerade sehr gut machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RuhepolSchalke am 21.10.2025 um 11:40 Uhr bearbeitet
Christopher Antwi-Adjei [18] |#76
21.10.2025 - 11:49 Uhr
Zitat von RuhepolSchalke
Zitat von GelsenHandy

Das liest sich dann bei dir so, als sei es sicherer die Konterabsicherung wie bei einer Ecke zu haben statt einfach die normale Dreierkette stehen zu haben. So ist es, trotz klarer Abläufe, ja aber einfach nicht.


Naja aber das ist auch etwas zu stumpf gesagt. Du sagst ja Innenverteidiger vorne --> keine Leute hinten --> viel Risiko.
Und natürlich hast du da auch irgendwo einen Punkt aber es ist ja dann doch noch etwas vielschichtiger. Der Gegner z.B. muss auch reagieren und wird mit mehr Leuten hinten sein. Natürlich kann man dann auch argumentieren, dass es dann auch mehr Platz für schnelle Angreifer gibt oder oder oder... .


Auch wenn die These so runtergebrochen stumpf ist, würde ich exakt das sagen. Du hast mehr Risiko, wenn deine IV aufgerückt sind in einen Konter zu laufen als wenn sie hinten absichern. Auch würde ich sagen, dass man grundsätzlich defensiv besser steht, wenn die Verteidiger schon hinten sind und nicht erst bei Ballverlust zurücklaufen müssen.
Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass das diskutabel ist. Sonst, um weiterhin übertrieben zu sprechen, könnte man ja auch direkt auf Innenverteidiger verzichten.
Christopher Antwi-Adjei [18] |#77
21.10.2025 - 13:57 Uhr
Zitat von GelsenHandy

Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass das diskutabel ist. Sonst, um weiterhin übertrieben zu sprechen, könnte man ja auch direkt auf Innenverteidiger verzichten.


Naja, auch wenn das natürlich gerade nicht 1:1 so gemeint ist, wie wir schreiben ist das mMn falsch.
Zum einen müsstest du mit der Begründung ja auch kritisieren, dass bei Eckbällen oder Freistößen Innenverteidiger mit nach vorne gehen. Und zum anderen, und das habe ich gerade schon versucht zu erklären, spielt man nur weil die IV vorne ist ja nicht ohne Spieler hinter dem Ball.

Aber so oder so ist es auch eigentlich egal, weil die Mannschaft das vermutlich ohnehin nicht ändern wird und wir je nachdem, ob zuerst so ein Tor fällt oder aber ein Gegentor nach Konter, sehen werden welches Argument am stärksten wiegt.
Christopher Antwi-Adjei [18] |#78
21.10.2025 - 14:12 Uhr
Zitat von RuhepolSchalke
Zitat von GelsenHandy

Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass das diskutabel ist. Sonst, um weiterhin übertrieben zu sprechen, könnte man ja auch direkt auf Innenverteidiger verzichten.


Naja, auch wenn das natürlich gerade nicht 1:1 so gemeint ist, wie wir schreiben ist das mMn falsch.
Zum einen müsstest du mit der Begründung ja auch kritisieren, dass bei Eckbällen oder Freistößen Innenverteidiger mit nach vorne gehen. Und zum anderen, und das habe ich gerade schon versucht zu erklären, spielt man nur weil die IV vorne ist ja nicht ohne Spieler hinter dem Ball.

Aber so oder so ist es auch eigentlich egal, weil die Mannschaft das vermutlich ohnehin nicht ändern wird und wir je nachdem, ob zuerst so ein Tor fällt oder aber ein Gegentor nach Konter, sehen werden welches Argument am stärksten wiegt.


Wären unsere Ecken und Freistöße so ungefährlich wie diese Einwurfflanken, dann ja, würde ich das dort genauso kritisieren. Das war ja der Ausgangspunkt meiner Frage.
Die anderen User haben entsprechende Argumente geliefert, die ich auch verstehe. Deins, dass man dann ja auch klare Abläufe hätte, eher weniger, denn ich bin weiterhin der Meinung, dass eine geordnete Kette definsiv mehr Stabilität hat als die Konterabsicherung bei bspw. einer Ecke.

Ist es denn wirklich egal, nur weil wir da keinen Einfluss drauf haben und schon sehen werden?
Ich finde solche Diskussionen um taktische Mittel tatsächlich extrem interessant und finde es toll, solche Spielsituationen von unterschiedlichen Blickwinklen aus zu betrachten.
Mir wurden doch hier jetzt wirklich einige Argumente geliefert, warum die Betrachtung "Fällt ein Tor oder bekommen wir einen Konter" zu oberflächlich für dieses Mittel ist.
Christopher Antwi-Adjei [18] |#79
21.10.2025 - 14:28 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Zitat von RuhepolSchalke

Zitat von GelsenHandy

Das liest sich dann bei dir so, als sei es sicherer die Konterabsicherung wie bei einer Ecke zu haben statt einfach die normale Dreierkette stehen zu haben. So ist es, trotz klarer Abläufe, ja aber einfach nicht.


Naja aber das ist auch etwas zu stumpf gesagt. Du sagst ja Innenverteidiger vorne --> keine Leute hinten --> viel Risiko.
Und natürlich hast du da auch irgendwo einen Punkt aber es ist ja dann doch noch etwas vielschichtiger. Der Gegner z.B. muss auch reagieren und wird mit mehr Leuten hinten sein. Natürlich kann man dann auch argumentieren, dass es dann auch mehr Platz für schnelle Angreifer gibt oder oder oder... .


Auch wenn die These so runtergebrochen stumpf ist, würde ich exakt das sagen. Du hast mehr Risiko, wenn deine IV aufgerückt sind in einen Konter zu laufen als wenn sie hinten absichern. Auch würde ich sagen, dass man grundsätzlich defensiv besser steht, wenn die Verteidiger schon hinten sind und nicht erst bei Ballverlust zurücklaufen müssen.
Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass das diskutabel ist. Sonst, um weiterhin übertrieben zu sprechen, könnte man ja auch direkt auf Innenverteidiger verzichten.


Bei Ecken oder Freistößen wird doch exakt genauso verfahren, schließlich möchte man die eigenen, kopfballstärksten Spieler, und dazu zählen die IV nunmal, in Tornähe wissen um die Chance auf den ersten Ball zu maximieren.
Mit genau diesen beiden Situationen sind diese Einwürfe ja vergleichbar.

Eine geordnete, sauber formierte IV würde ja auch niemand zur Restabsicherung aufbieten, da möchte man ja eine Staffelung und entsprechende Bereiche auf dem Spielfeld besetzen um den zweiten Ball zu bekommen. Dafür nimmt man eben lieber die kleineren, aber dafür schnelleren, antrittsstärkeren Spieler um einen Konter zu unterbinden.
Der Gegner priorisiert ja seinerseits auch das Verteidigen des Strafraums und besetzt nicht mit 4/5 Spielern Positionen außerhalb um einen eventuellen Konter einleiten zu können.
Ich möchte ja als Verteidiger der Standardsituation Überzahl im Strafraum haben, das heißt jeder Spieler den wir da reinschicken können bindet mehr Spieler und erhöht unsere Chance auf den zweiten Ball, sollte dieser aus dem Strafraum, Richtung unseres Tores geschlagen werden.

Das ist doch aber ein gängiges Verhalten, wieso bereitet es dir gerade bei Muslic solche Bauchschmerzen?
Christopher Antwi-Adjei [18] |#80
21.10.2025 - 14:57 Uhr
Zitat von GelsenHandy

Die anderen User haben entsprechende Argumente geliefert, die ich auch verstehe. Deins, dass man dann ja auch klare Abläufe hätte, eher weniger, denn ich bin weiterhin der Meinung, dass eine geordnete Kette definsiv mehr Stabilität hat als die Konterabsicherung bei bspw. einer Ecke.


Das war nicht mein Argument, sondern von Bluesoul meine ich.
Ich bin lediglich der Meinung, dass man , wenn die Innenverteidiger in den Angriff eingebunden werden, trotzdem eine Absicherung dahinter hat, die scheinbar funktioniert.

Um das mal deutlich zu machen, was ich meine:

https://www.youtube.com/watch?v=xB-RCar1yXA

Wenn du dir in der Zusammenfassung gegen Bochum mal beispielhaft den Einfwurf ab Minute 0:24 anguckst. Bochum steht mit 10 Mann im eigenen Strafraum. Wir hingegen haben mit El Faouzi, CAA (wirft den Einwurf), Gantenbein und Becker 4 Spieler als Absicherung hinter dem Ball + eben der weite Weg der Bochumer zu unserem Tor.

Deswegen seh ich nicht so ganz, wo du her nimmst, dass das eine gefährliche bzw. risikoreiche Situation für einen Gegentreffer ist.
Wie gesagt, ich bin da irgendwo bei dir, dass ich nicht wirklich Fan von den Einwürfen bin.
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