Jahreshauptversammlung 2015
02.11.2015 - 16:08 Uhr
14.12.2015 - 10:04 Uhr
Zitat von chuppa
Alleine die ganzen Schilderungen über Ablauf und Wortbeiträge, die Auszüge welche man in Presse lesen und in Medien sehen konnten, zeigen wie provinzhaft dieser Verein unterwegs ist.
Alleine die ganzen Schilderungen über Ablauf und Wortbeiträge, die Auszüge welche man in Presse lesen und in Medien sehen konnten, zeigen wie provinzhaft dieser Verein unterwegs ist.
Meinst du jetzt die Mitglieder, oder etwa die "Führungskräfte" des Klubs? Letztere haben sich da deutlich weniger mit Ruhm bekleckert.
Zitat von chuppa
Aus den Schilderungen kann entnommen werden, dass sich einige Herrschaften klar auf eine Person eingeschossen hatten als Bauernopfer Ihrer persönlichen Unzufriedenheit.
Aus den Schilderungen kann entnommen werden, dass sich einige Herrschaften klar auf eine Person eingeschossen hatten als Bauernopfer Ihrer persönlichen Unzufriedenheit.
Sattel das Pferd doch mal von der anderen Seite: Was hätte denn dafür Gesprochen, Rombach das Vertrauen auszusprechen?
Zitat von chuppa
Kuntz die Entlastung zu verweigern hätte zu einem Vakuum geführt. Also schossen sich einige auf Rombach ein. Ich will gar nicht schreiben ob zu recht oder unrecht.
Der Ton macht die Musik.
Kuntz die Entlastung zu verweigern hätte zu einem Vakuum geführt. Also schossen sich einige auf Rombach ein. Ich will gar nicht schreiben ob zu recht oder unrecht.
Der Ton macht die Musik.
Im Ton vergriffen hat sich nicht zuletzt des öfteren auch der Vorstandsvorsitzende des FCK, zumal gerade Kritik in den letzten Monaten und Jahren nicht selten derbe abgebügelt, Kritiker diffamiert und die Sache an sich wenig beachtet wurde. Was man auf der JHV verfolgen konnte war der große Knall, zu dem es letztlich kommen musste (!), wenn Mitglieder vor eine Wand aus ungereimtheiten stehen und lange Zeit nicht ernst genommen werden, zudem harte Fakten immer wieder andere Bilder malen, als die blumigen Worte der Verantwortlichen. Kommen letztlich noch offensichtliche Lügen (Anleihe) und undurchsichtige Pernlichkeiten (Einladung) dazu, kann man sich da schon mal verschaukelt fühlen.
Zitat von chuppa
Stünde ich mit dem FCK in Verhandlungen für eine leitende Position würde ich diese sofort abbrechen.
Stünde ich mit dem FCK in Verhandlungen für eine leitende Position würde ich diese sofort abbrechen.
Und ich hätte diese gar nicht erst aufgenommen, beachtet man die tatsächlichen Bauernopfer der vergangenen Jahre und Monate, die nicht von den Mitgliedern ausgingen, die sich berechtigte Sorge um den Verein machen.
Zitat von chuppa
Das "Pfälzer" Schauspiel in seiner Gesamtheit (nicht einzelne Wortmeldungen) legten mal wieder klar auf, dass der Verein in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt werden MUSS, damit solche Sitzungen die 8 1/2 Stunden (!!!) dauern ein Ende haben.
Das "Pfälzer" Schauspiel in seiner Gesamtheit (nicht einzelne Wortmeldungen) legten mal wieder klar auf, dass der Verein in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt werden MUSS, damit solche Sitzungen die 8 1/2 Stunden (!!!) dauern ein Ende haben.
In erster Linie zeigt diese JHV, dass der FCK dringend fähiges Pesonal braucht, das seinen Aufgaben auch gerecht wird. Sportlicher Misserfolg, finanzielles Chaos, drohende Insolvenz, katastrophale Darstellung bei Sponsoren und gegenüber der Fans, offensichtliche Lügen - meinst du nicht, dies ist für den Verein bedrohlicher?
Zitat von chuppa
Bärendienst für die Aussendarstellung.
Und dann jubeln viele in den Foren. Unwürdig!!
Bärendienst für die Aussendarstellung.
Und dann jubeln viele in den Foren. Unwürdig!!
Was wäre denn deine Alternative gewesen?
14.12.2015 - 10:05 Uhr
Zitat von Laudan
Ich stecke zu wenig in der Materie um beurteilen zu können ob Kuntz & Co gute oder schlechte Arbeit machen. Als laienhafter Beobachter würde ich aber vom Gefühl eher von einer ordentlichen Arbeit sprechen. Aber darum geht es mir hier gar nicht. Ich finde eine andere Sache von Samstag etwas beorgniserregend und glaube auch dass das etwas untergangen ist. Nämlich dass Kuntz wieder hauptverantwortlich für Transfers sein soll. DIES finde ich sehr fragwürdig. Mit Schupp hatten wir einen Mann der zumindest eine Saison tolle Arbeit geleistet hat. Er hat Kuntzes Kaderleichen enfernt, einen ordentlichen Kader zusammengestellt und am Ende der Saison einige Spieler versilbert. Die aktuelle KAderzusammenstellung war dann natürlich deutlich schlechter. Wobei ich die fianziellen vorgaben auch nicht kenne. Aber Stefan Kuntz hat in seiner Zeit als "sportliche Leiter" deutlcih schlechtere Transfers getätigt...
Ich stecke zu wenig in der Materie um beurteilen zu können ob Kuntz & Co gute oder schlechte Arbeit machen. Als laienhafter Beobachter würde ich aber vom Gefühl eher von einer ordentlichen Arbeit sprechen. Aber darum geht es mir hier gar nicht. Ich finde eine andere Sache von Samstag etwas beorgniserregend und glaube auch dass das etwas untergangen ist. Nämlich dass Kuntz wieder hauptverantwortlich für Transfers sein soll. DIES finde ich sehr fragwürdig. Mit Schupp hatten wir einen Mann der zumindest eine Saison tolle Arbeit geleistet hat. Er hat Kuntzes Kaderleichen enfernt, einen ordentlichen Kader zusammengestellt und am Ende der Saison einige Spieler versilbert. Die aktuelle KAderzusammenstellung war dann natürlich deutlich schlechter. Wobei ich die fianziellen vorgaben auch nicht kenne. Aber Stefan Kuntz hat in seiner Zeit als "sportliche Leiter" deutlcih schlechtere Transfers getätigt...
Diese Sorge wird mir hier überstrapaziert. Man hat in den letzten Wochen immer wieder betont, dass Schupps Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt wird. Kuntz, B. Notzon, Fünfstück und die im Hintergrund werden sich hierbei berten. Kuntz wird sicher keinen EINZIGEN (!) Spieler selbst scouten. Der erste Input wird immer von Anderen Personen ausgehen. Und die letzte Entscheidung trug auch vorher schon immer Kuntz alleine. Hat die Kaderplanung bis 2013/2014 die Berater-Szene übernommen, war es danach eben Schupp/Notzon/Fuchs usw...
Von daher...?
Vlt. wieder auf die Berater alleine verlassen.
14.12.2015 - 10:11 Uhr
Zitat von Foegli
Um mal dass Positive aus der ganzen Geschichte zu ziehen stelle ich folgendes Fest:
- Unser Aufsichtsrat ändert sein Gesicht und führt in Zukunft hoffenltich besser Aufsicht
- Wir bekommen einen Finanzvorstand, der ja vll ein Fachmann ist und uns weiterbringt
- Wir bekommen einen einem Marketingvorstand, der (angeblich) mehreinnahmen generiert
- Der Verein gibt als Ziel heraus, den Etat wieder hochtzufahren um den Aufstieg anzupeilen
- Das NLZ-Projekt geht bald los.
WENN jetzt nicht der große Haken bestehen würde, dass Kuntz mit dem ganzen Geld einkaufen gehen soll, dann würde ich den Status Quo mal als eine Zeitpunkt betrachten, an dem es mit richtigen Weichenstellungen wieder in aufwärts gehen kann. Eine spürbare Trendwende wäre zumindest das, was der FCK dringender braucht als sonstwas.
Um mal dass Positive aus der ganzen Geschichte zu ziehen stelle ich folgendes Fest:
- Unser Aufsichtsrat ändert sein Gesicht und führt in Zukunft hoffenltich besser Aufsicht
- Wir bekommen einen Finanzvorstand, der ja vll ein Fachmann ist und uns weiterbringt
- Wir bekommen einen einem Marketingvorstand, der (angeblich) mehreinnahmen generiert
- Der Verein gibt als Ziel heraus, den Etat wieder hochtzufahren um den Aufstieg anzupeilen
- Das NLZ-Projekt geht bald los.
WENN jetzt nicht der große Haken bestehen würde, dass Kuntz mit dem ganzen Geld einkaufen gehen soll, dann würde ich den Status Quo mal als eine Zeitpunkt betrachten, an dem es mit richtigen Weichenstellungen wieder in aufwärts gehen kann. Eine spürbare Trendwende wäre zumindest das, was der FCK dringender braucht als sonstwas.
Mit welchem "ganzen Geld" bitteschön?
Aktuell braucht der FCK einen ganzen Batzen Geld, um überhaupt die laufenden Kosten zu decken. Dieses Geld muss erst einmal generiert werden, was bis dato schon kaum gelingt. Zusätzliche Ausgaben wie das NLZ, der Vorstand und der erhöhte Etat vergrößern dieses Problem doch nur, schaffen aber keine Lösung.
Im besten Fall wird das ein Nullsummenspiel, da die Verkäufe aus dem höheren Spielerkader genutzt werden müssen, das strukturelle Minus zu decken. Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass man sich weiter und noch tiefer verschuldet, am Ende kollabiert.
Für all die tollen Projekte und Wolkenschlösser ist doch schon jetzt kein Geld da, wie will man das Gegenfinanzieren, ohne noch tiefere Schuldengräben anzuhäufen? Wie will man -abstruserweise- auch nur annähernd den "Gegenwert" einen Marketingvorstandes beziffern, obwohl die Einnahmen in diesem Bereich tendenziell eher sinken werden, als sprunghaft anzusteigen?
In meinen Augen ist das Realitätsverweigerung vom Feinsten und erinnert mich an 1860 München, wo man seit 10 Jahren vom eigenen Stadion träumt, obwohl man finanziell schon jetzt kaum über die Runden kommt.
14.12.2015 - 10:24 Uhr
Den einzigen Widerspruch sehe ich darin, dass Kuntz weiterhin das Gesicht - und dadurch wohl weiterhin auch fester Interviewpartner - bleiben wird und man zeitgleich versuchen will, über den neu geschaffenen dritten Vorstand mehr Geld zu generieren. Was ja im Grunde nur dadurch gelingen kann, indem man den FCK wieder zu einer (beliebten) Marke macht. So wie es vor jahren bei Puma geschah. Von der Sportmarke vom Ramschtisch, zur hippen Kultmarke. DAS ist bei dem was Kuntz die letzten Jahre vom Stapel ließ, der eigentliche Witz. Die vier Millionen Mehreinnahmen können dabei ein fernes Ziel sein, ad hoc werden sie selbst mit den besten Leuten (Mehrzahl, da ein zusätzlicher Vorstand allein da garnichts bewirkt) kaum zu erreichen sein, die ja wiederum Salär für sich beanspruchen
Oder wie es dem FC St. Pauli seit Jahren gelingt. Die haben mit Hamburg zwar ein größeres regionales Umfeld, sind aber dennoch im ganzen Land bekannt - und manchmal sogar beliebt.
Das ist vielleicht nicht ganz einfach - man könnte sogar sagen, das wäre schwer -, aber dennoch nicht unmöglich.
Oder wie es dem FC St. Pauli seit Jahren gelingt. Die haben mit Hamburg zwar ein größeres regionales Umfeld, sind aber dennoch im ganzen Land bekannt - und manchmal sogar beliebt.
Das ist vielleicht nicht ganz einfach - man könnte sogar sagen, das wäre schwer -, aber dennoch nicht unmöglich.
14.12.2015 - 10:29 Uhr
Zitat von Foegli
WENN jetzt nicht der große Haken bestehen würde, dass Kuntz mit dem ganzen Geld einkaufen gehen soll,
WENN jetzt nicht der große Haken bestehen würde, dass Kuntz mit dem ganzen Geld einkaufen gehen soll,
Ich bin mir sehr sicher, dass Kuntz in der aktuellen Situation keine Alleingänge macht, sondern Spieler ausschließlich in Rücksprache mit Fünfstück und Notzon verpflichtet. Er weiß ja, dass er angezählt ist.
Beste Grüße
Lullaby
14.12.2015 - 10:32 Uhr
Ich kann es nicht mehr hören.
Mehreinnahmen die geniert werden sollen, der Erstmannschafts-Etat der bestenfalls um 9% angehoben werden soll...alles schön und gut, nur sollten wir verdammt nochmal erstmal anfangen das Geld welches wir z.B. jetzt zur Vergügung haben/hatten bestmöglich zu investieren.
Was bringt uns ein Mehrwert von Euronen, wenn keiner damit umgehen kann?
Was alleine für Pich, Piossek und Ziegler ausgegeben wurde, abenteuerlich.
Daran sollten wir arbeiten. Dass dann lustigerweise genau die Person, die ihren Mojo im Saarland verloren zu haben scheint, einkaufen darf, setzt dem Ganzen die Krone auf.
Mehreinnahmen die geniert werden sollen, der Erstmannschafts-Etat der bestenfalls um 9% angehoben werden soll...alles schön und gut, nur sollten wir verdammt nochmal erstmal anfangen das Geld welches wir z.B. jetzt zur Vergügung haben/hatten bestmöglich zu investieren.
Was bringt uns ein Mehrwert von Euronen, wenn keiner damit umgehen kann?
Was alleine für Pich, Piossek und Ziegler ausgegeben wurde, abenteuerlich.
Daran sollten wir arbeiten. Dass dann lustigerweise genau die Person, die ihren Mojo im Saarland verloren zu haben scheint, einkaufen darf, setzt dem Ganzen die Krone auf.
14.12.2015 - 10:33 Uhr
Zitat von Hemdl
Mit welchem "ganzen Geld" bitteschön?
Aktuell braucht der FCK einen ganzen Batzen Geld, um überhaupt die laufenden Kosten zu decken. Dieses Geld muss erst einmal generiert werden, was bis dato schon kaum gelingt. Zusätzliche Ausgaben wie das NLZ, der Vorstand und der erhöhte Etat vergrößern dieses Problem doch nur, schaffen aber keine Lösung.
Im besten Fall wird das ein Nullsummenspiel, da die Verkäufe aus dem höheren Spielerkader genutzt werden müssen, das strukturelle Minus zu decken. Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass man sich weiter und noch tiefer verschuldet, am Ende kollabiert.
Für all die tollen Projekte und Wolkenschlösser ist doch schon jetzt kein Geld da, wie will man das Gegenfinanzieren, ohne noch tiefere Schuldengräben anzuhäufen? Wie will man -abstruserweise- auch nur annähernd den "Gegenwert" einen Marketingvorstandes beziffern, obwohl die Einnahmen in diesem Bereich tendenziell eher sinken werden, als sprunghaft anzusteigen?
In meinen Augen ist das Realitätsverweigerung vom Feinsten und erinnert mich an 1860 München, wo man seit 10 Jahren vom eigenen Stadion träumt, obwohl man finanziell schon jetzt kaum über die Runden kommt.
Zitat von Foegli
Um mal dass Positive aus der ganzen Geschichte zu ziehen stelle ich folgendes Fest:
- Unser Aufsichtsrat ändert sein Gesicht und führt in Zukunft hoffenltich besser Aufsicht
- Wir bekommen einen Finanzvorstand, der ja vll ein Fachmann ist und uns weiterbringt
- Wir bekommen einen einem Marketingvorstand, der (angeblich) mehreinnahmen generiert
- Der Verein gibt als Ziel heraus, den Etat wieder hochtzufahren um den Aufstieg anzupeilen
- Das NLZ-Projekt geht bald los.
WENN jetzt nicht der große Haken bestehen würde, dass Kuntz mit dem ganzen Geld einkaufen gehen soll, dann würde ich den Status Quo mal als eine Zeitpunkt betrachten, an dem es mit richtigen Weichenstellungen wieder in aufwärts gehen kann. Eine spürbare Trendwende wäre zumindest das, was der FCK dringender braucht als sonstwas.
Um mal dass Positive aus der ganzen Geschichte zu ziehen stelle ich folgendes Fest:
- Unser Aufsichtsrat ändert sein Gesicht und führt in Zukunft hoffenltich besser Aufsicht
- Wir bekommen einen Finanzvorstand, der ja vll ein Fachmann ist und uns weiterbringt
- Wir bekommen einen einem Marketingvorstand, der (angeblich) mehreinnahmen generiert
- Der Verein gibt als Ziel heraus, den Etat wieder hochtzufahren um den Aufstieg anzupeilen
- Das NLZ-Projekt geht bald los.
WENN jetzt nicht der große Haken bestehen würde, dass Kuntz mit dem ganzen Geld einkaufen gehen soll, dann würde ich den Status Quo mal als eine Zeitpunkt betrachten, an dem es mit richtigen Weichenstellungen wieder in aufwärts gehen kann. Eine spürbare Trendwende wäre zumindest das, was der FCK dringender braucht als sonstwas.
Mit welchem "ganzen Geld" bitteschön?
Aktuell braucht der FCK einen ganzen Batzen Geld, um überhaupt die laufenden Kosten zu decken. Dieses Geld muss erst einmal generiert werden, was bis dato schon kaum gelingt. Zusätzliche Ausgaben wie das NLZ, der Vorstand und der erhöhte Etat vergrößern dieses Problem doch nur, schaffen aber keine Lösung.
Im besten Fall wird das ein Nullsummenspiel, da die Verkäufe aus dem höheren Spielerkader genutzt werden müssen, das strukturelle Minus zu decken. Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass man sich weiter und noch tiefer verschuldet, am Ende kollabiert.
Für all die tollen Projekte und Wolkenschlösser ist doch schon jetzt kein Geld da, wie will man das Gegenfinanzieren, ohne noch tiefere Schuldengräben anzuhäufen? Wie will man -abstruserweise- auch nur annähernd den "Gegenwert" einen Marketingvorstandes beziffern, obwohl die Einnahmen in diesem Bereich tendenziell eher sinken werden, als sprunghaft anzusteigen?
In meinen Augen ist das Realitätsverweigerung vom Feinsten und erinnert mich an 1860 München, wo man seit 10 Jahren vom eigenen Stadion träumt, obwohl man finanziell schon jetzt kaum über die Runden kommt.
Ich denke wir haben hier keine Alternative. Ich gehe davon aus, dass 2-3 Jahre in der zweiten Liga ohne Aufstiegsambitionen uns das Genick brechen werden.Soviel kann man garnicht zusammensparen um die wegbrechenden Zuschauer- und Rechteeinnahmen zu kompensieren mit Blick auf die Schulden, die eh auf uns Lasten.
Wir sind gezwungen den Weg zu gehen jetzt wieder oben anzugreifen aber ohne dabei alles in einer Saison aufs Spiel zu setzen. So habe ich die Aussagen auf der JHV zumindest wahrgenommen.
14.12.2015 - 10:40 Uhr
Zitat von Foegli
Ich denke wir haben hier keine Alternative. Ich gehe davon aus, dass 2-3 Jahre in der zweiten Liga ohne Aufstiegsambitionen uns das Genick brechen werden.Soviel kann man garnicht zusammensparen um die wegbrechenden Zuschauer- und Rechteeinnahmen zu kompensieren mit Blick auf die Schulden, die eh auf uns Lasten.
Wir sind gezwungen den Weg zu gehen jetzt wieder oben anzugreifen aber ohne dabei alles in einer Saison aufs Spiel zu setzen. So habe ich die Aussagen auf der JHV zumindest wahrgenommen.
Ich denke wir haben hier keine Alternative. Ich gehe davon aus, dass 2-3 Jahre in der zweiten Liga ohne Aufstiegsambitionen uns das Genick brechen werden.Soviel kann man garnicht zusammensparen um die wegbrechenden Zuschauer- und Rechteeinnahmen zu kompensieren mit Blick auf die Schulden, die eh auf uns Lasten.
Wir sind gezwungen den Weg zu gehen jetzt wieder oben anzugreifen aber ohne dabei alles in einer Saison aufs Spiel zu setzen. So habe ich die Aussagen auf der JHV zumindest wahrgenommen.
Und wie lange soll das gutgehen? Ist ja nicht so als hätte man den von dir beschriebenen Weg nicht auch schon jahrelang probiert und ist immer wieder grandios gescheitert. Mit jeder neuen Saison wird dem FCK ein höherer Schuldenberg im Nacken liegen und gleichzeitig weniger Geld zur Verfügung stehen, wenn man so weitermacht wie bisher. Da kann man schon froh sein, wenn man überhaupt noch 2-3 Jahre überlebt, geschweige denn sportliche hoch hinaus will. Und diese angebliche "Alternativlosigkeit" wurde von genau den Personen geschaffen, die nun diese Suppe auch wieder auslöffeln wollen...
14.12.2015 - 10:50 Uhr
Kuntz selbst sprach die komische Stimmung der Versammlung an, recht hatte er.
Denn je öfter ich darüber nachdenke wird mir bewusst..
Wir haben letzte Saison die Zukunft unseres Vereins verspielt.
Wir hatten exzellente Jugendspieler in unseren Reihen. Die Integration verlief vorbildlich.
Bei Aufstieg hätten uns Heintz, Orban, Zimmer und Müller saniert. Wir haben 25 Spieltage gut gespielt und Spieler entwickelt. Nun sind 50 % dieser Spieler weg und Zimmer kämpft mit der Form.
Wir hätten letztes Jahr mit einem tollen Korsett aus local playern aufwarten können, nun sind wir im Mittelmaß angekommen und schauen uns Soieler an, die bald sowieso wieder weiterziehen und wenig Perspektive besitzen. Traurig.
Denn je öfter ich darüber nachdenke wird mir bewusst..
Wir haben letzte Saison die Zukunft unseres Vereins verspielt.
Wir hatten exzellente Jugendspieler in unseren Reihen. Die Integration verlief vorbildlich.
Bei Aufstieg hätten uns Heintz, Orban, Zimmer und Müller saniert. Wir haben 25 Spieltage gut gespielt und Spieler entwickelt. Nun sind 50 % dieser Spieler weg und Zimmer kämpft mit der Form.
Wir hätten letztes Jahr mit einem tollen Korsett aus local playern aufwarten können, nun sind wir im Mittelmaß angekommen und schauen uns Soieler an, die bald sowieso wieder weiterziehen und wenig Perspektive besitzen. Traurig.
14.12.2015 - 11:40 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Zitat von Waterhead
Auf jeden Fall hat auch Kuntz seinen Denkzettel bekommen. Sofern er sich kritisch hinterfragt, müsste ihm das Ergebnis zu denken geben.
Diese leise Hoffnung habe ich gestern nach Ende der Veranstaltung hier ebenfalls geäußert. Nach den Gesprächen, die ich heute führen durfte, bin ich eher geneigt, diese Hoffnung schnell wieder zu begraben. Auf jeden Fall hat auch Kuntz seinen Denkzettel bekommen. Sofern er sich kritisch hinterfragt, müsste ihm das Ergebnis zu denken geben.
Zitat von M4rc1n
Vermeintliche Offenlegung von Vetternwirtschaft? Das ist völlig normales Geschäftsgebahren und jeder von uns praktiziert und verfährt haargenau so.
Echt jetzt? Dann hoffe ich in deinem Sinne, dass nicht bald die Staatsanwaltschaft bei dir klingelt.Vermeintliche Offenlegung von Vetternwirtschaft? Das ist völlig normales Geschäftsgebahren und jeder von uns praktiziert und verfährt haargenau so.
Ach jetzt geh.....wie man dieses Thema immer noch weiter aufblasen kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Die Geschichte mit der vermeintlichen Vetternwirtschaft war ja offensichtlich nur ein Vehikel, um die Nichtentlastung Grünewalts (ja, ja ich weiß..."Einzelentlastung") zu erreichen. Das war sogar ein altes, von JochenG vor 4 Jahren gebautes Vehikel ( http://www.der-betze-brennt.de/forum/viewtopic.php?t=13696 ). Berti hat es noch einmal kurz durch die Waschanlage gefahren und Grünewalt es dann jetzt verschrottet. Dabei sollte man es auch belassen.
Weiterhin: Berti feierte dann gestern Morgen mit stolz geschwellter Brust und Kriegsrhetorik die Erreichung des Ziels der Nichtentlastung von Prof. Rombach. Und genau diese Art und Weise zeigt mir doch deutlich, dass es bei der einen wie bei der anderen Seite ganz viel darum geht, ein bisschen Ruhm und Ehre einzuheimsen. Der Eine macht das irgendwie sympathisch und erreicht Ziele, der Andere macht das weniger sympathisch und bewegt auch etwas. Wer jetzt wo zuzuordnen wäre ist ja aber sehr subjektiv.
Und: Es waren ein paar gute Wortmeldungen dabei und es ist gut, dass der Verein lebt. Letztlich, und das sollten alle langsam wissen, geht es um sportlichen Erfolg. Ist er da, kommen Zuschauer, Sponsoren, kommen Fernsehgelder....kommen gute Angebote für Spieler, weil man ja sportlichen Erfolg nur mit guten Spielern erreicht. Und ich könnte die Katze sich weiter in den Schwanz beißen lassen....z. B. dass das Stadion in unserer jetzigen Situation definitiv ein Klotz am Bein ist...und so weiter und so fort....aber ich lasse es. Fakt ist für mich: Keiner, wirklich keiner, hat die Patentlösung für den FCK. Nicht der TM-Held Berti (der zu den kaufmännischen Dingen eine ganze Menge klasse Sachen beiträgt) und nicht unser sportliches Masterhirn Lullaby. Wir brauchen irgendwann mal wieder eine ganze Menge Glück bei Spieler- und Trainerverpflichtungen, sonst geht es den Bach runter.
Dass man mit sportlicher Expertise und gutem Gesamtkonzept Fehlgriffe vermeiden, bzw. "Pech vermindern" kann, muss mir auch niemand erzählen. Und dass Kuntz hierbei häufiger danebengegriffen hat, auch nicht. Deshalb ist der Fröhnerhof auch so verdammt wichtig. Junge Spieler aufwachsen zu sehen und zu begleiten mit allen Macken, mit denen man bei genialen Spielern auch umgehen muss und dann für diesen Weg und Aufwand irgendwann auch mal belohnt zu werden ist das große Ziel und auch die einzig langfristig SERIÖSE Lösung für den FCK. Dass man mal Glück hat, pro Saison 4 Mios für vorher von extern verpflichtete Spieler zu erlösen, kann natürlich auch passieren, gleicht aber wohl eher Lotterie, weil eben der Sport nicht planbar ist. Ich fürchte aber fast, dass der Fröhnerhof zu spät kommt.
Und zum Abschluss noch: Wäre ich Kuntz und ein Mitglied wirft mir nach einer solch kräfteraubenden JHV irgendeinen neunmalklugen Spruch an den Kopf.....ich hätte wahrscheinlich anders reagiert, als das Mitglied nur zu ignorieren. Aber Demut hat der ein oder andere offensichtlich nicht in die Wiege gelegt bekommen, auch damit muss man umgehen können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hassabamba am 14.12.2015 um 11:52 Uhr bearbeitet
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