Jahreshauptversammlung 2015
02.11.2015 - 16:08 Uhr
13.12.2015 - 12:24 Uhr
Kuntz - Denkzettel! Sowas wie eine letzte Chance sich auf seine alten Stärken zu besinnen, mit dem Jammern aufzuhören und endlich wieder Gas zu geben.
Grünewalt - Knapp entlastet wegen allzu oft undurchsichtigem Geschäftsgebaren und schlechter Zahlen. Hat es aber immerhin geschafft die Altlasten aufzuarbeiten, Strukturen zu erarbeiten und eine Bilanz zu erstellen die höchsten Prüfungsanforderungen standhält.
Rombach - Abgestraft für schlechte Vorbereitung und den Eindruck zu unkritisch mit dem Vorstand umgegangen zu sein. Dazu ein Defizit an Durchblick, das ihn nun völlig zurecht den Posten gekostet hat.
Mit ihm hat SK wohl seinen größten Unterstützer im AR verloren.
Frenger - Kann seine Tätigkeit im Satzungsausschuss nicht beurteilen, aber bei diesem Abstimmungsergebnis ist ein freiwilliger Rückzug aus dem AR eigentlich unumgänglich.
Abel und Riesenkampff - Wurden sicherlich nicht wegen guter Arbeit entlastet. Es handelt sich wohl ehr um eine Art Vertrauensvorschuss/Restvertrauen. Jetzt gilt es Profil zu zeigen.
Grünewalt - Knapp entlastet wegen allzu oft undurchsichtigem Geschäftsgebaren und schlechter Zahlen. Hat es aber immerhin geschafft die Altlasten aufzuarbeiten, Strukturen zu erarbeiten und eine Bilanz zu erstellen die höchsten Prüfungsanforderungen standhält.
Rombach - Abgestraft für schlechte Vorbereitung und den Eindruck zu unkritisch mit dem Vorstand umgegangen zu sein. Dazu ein Defizit an Durchblick, das ihn nun völlig zurecht den Posten gekostet hat.
Mit ihm hat SK wohl seinen größten Unterstützer im AR verloren.
Frenger - Kann seine Tätigkeit im Satzungsausschuss nicht beurteilen, aber bei diesem Abstimmungsergebnis ist ein freiwilliger Rückzug aus dem AR eigentlich unumgänglich.
Abel und Riesenkampff - Wurden sicherlich nicht wegen guter Arbeit entlastet. Es handelt sich wohl ehr um eine Art Vertrauensvorschuss/Restvertrauen. Jetzt gilt es Profil zu zeigen.
13.12.2015 - 12:26 Uhr
8 1/2 Stunden, ich hätte nicht gedacht, dass es so anstrengend wird. Man hatte schon das Gefühl, irgendwie doch was bewirken zu können und war irgendwie froh Teil dessen zu sein, was doch noch lebt und noch nicht in "Betzeverdrossenheit" gefallen ist.
Zu meinen Eindrücken:
Mitarbeiter als Mitglieder
Ich habe schräg vor dem "Mitarbeiterblock" gesessen" Vorneweg, völlig legitim ist das, es sind Mitglieder, egal ob Kuntz und Co. nahe stehend, sie haben nun mal Stimmrecht. Das zu entziehen wäre sicherlich auch nicht demokratisch. Das muss man respektieren, wenngleich sie das Zünglein an der Waage sein können. Was mir aber nicht gefallen hat: Das Rummosern, wenn ein Mitglied zu sehr bohrte... Und nach den Entlastungen waren die Reihen auch schnell leer. Bei kritischen, aber konstruktiven Beiträgen, wurde natürlich auch selten bis nie applaudiert... Aber Ok, auch das, völlig Ok, jeder hat seine Meinung, es geht ja auch um den eigenen Job. Ich kanns verstehen, gefallen muss es mir trotzdem nicht.
Grünewalt
Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Er war gut vorbereitet und hat sich gut verkauft. Wie sich nun die finanzielle Situation darstellt, auch welche Gefahren es gibt, ist mir allerdings nachwievor nicht ganz klar geworden. Immerhin räumte er ein, dass der FCK auf Spielertransfers angewiesen ist um ein positives Ergebnis zu erzielen. Hier und da konnte er auch Lösungen aufzeigen. Mit dem Erwerb des Grundstückes ist man wieder Kreditfähig und käme so zu Geld. Was mir gefehlt hat, die Aufschlüsselung der Schulden und einen Plan wie man diese abbauen kann. War aber auch geistig mal 10 Minuten abwesend... Die Redezeit war recht lange, und für mich war es schon recht anstrengend, da ich Studiumsbedingt lediglich rudimentäre Grundkenntnisse habe.
Kuntz
Redebeitrag war Ok, soll aber schon wesentlich besser gewesen sein. Die Planungen rund um das NLZ klingen furchtbar nett, ich hoffe es geht auch los UND kann so umgesetzt werden. Ein befreundeter Scout, eines anderen Vereins (aber FCK-Mitglied), sagte mir gestern, dass wir mit diesem NLZ teilweise jetzt schon besser dran sind als mancher Bundesligist und mit den geplanten Umsetzungen wäre das wirklich eine gute Geschichte. Was ich aber nicht verstanden habe, das Argument von Kuntz: Wir hätten JETZT schon, durch die Planung, einen Vorteil gegenüber Mainz und Hoffenheim?
Rombach und der AR
Ich denke das meiste ist schon gesagt. Rombach war untragbar. Und das hat er sich selbst zu zu schreiben. Mit seinen Aussagen wirft er ein ganz schlechtes Bild auf den AR. Es gab hier viele Kritiker, die teils hier auch in Frage gestellt wurden, ich denke seit gestern sollte klar sein, dass es solche Tendenzen wirklich gab und eben doch manches nach außen dringt. Ich fasse nochmal kurz zusammen, an was ich das fest mache:
Rombach gab zu, dass in einer Sache das damalige Aufsichtsratsmitglied Jürgen Kind nicht unterrichtet war. Kind bestätigte dies am Mikrophon und Rombach musste sinngemäß kleinlaut einräumen: Ich habe gesagt, dass der AR unterrichtet war, nicht, dass jedes Mitglied unterrichtet war. Ich denke die Buhrufe kamen zurecht.
Darüber hinaus räumte er ein, dass er das "Fengshui-Seminar" ebenfalls nicht so toll fand. Dann zeigte sich aber auch, dass er das Seminar (Kosten 50.000 Euro) erst NACHTRÄGLICH absegnete. Und schickte auch noch hinterher: Wir hätten das Seminar auch ablehnen können, aber die damalige sportliche Leitung wollte dies unbedingt. Ohne Worte.
Des Weiteren war er nicht fähig sich zu Charlotte Basaric-Steinhübls Antrag zu äußern. Obwohl er 2 Wochen Zeit hatte sich vorzubereiten, obwohl er eigentlich über die aktuelle finanzielle Lage/Entwicklung bescheid wissen müsste.
Alles in allem tat er mir aber auch etwas leid. Ich nehme ihm ab, dass er Anhänger dieses Vereins ist, sicherlich ist der Job nicht leicht und dazu noch ein Ehrenamt. Aber SO ging das einfach nicht mehr. Den warmen Applaus zum Abschied hatte er sich verdient, Schadenfreude fand ich auch UNangebracht.
Wortbeiträge der Mitglieder
Respekt an Berti. Souverän das Ganze vorgetragen. Leider ist das Thema für 10 Minuten zu komplex. Ich finde aber, dass du die Lütz-Binder Geschichte schön dargestellt hast. Die Frage bleibt für mich bestehen: Warum vergab man diverse Mandate an diese Kanzlei, obwohl es für diese Mandate eigentlich keine Spezialisten waren.
Charlotte Basaric-Steinhübl hat mir auch gut gefallen. Sie nagelte Rombach fest, keine Chance sich rauszureden.
Auch der eine Herr hat die Situation wunderbar geschildert. Herr Kuntz, einen sie unseren Verein, hören sie auf ihn klein zu reden, das ganze Jammern, das sind nicht wir. Früher waren wir auch die kleine Provinz, waren aber stolz drauf und fühlten uns groß, weil wir die Großen ärgern wollten und konnten! Wir brauchen ein positives Image, auch als Signal für Sponsoren. Das war die Kernbotschaft vieler Wortmeldungen. Aber auch die 50.000 Euro für das "Fengshui-Seminar" hatte symbolischen Charakter.
Das Ergebnis/Fazit
Ich bin zufrieden. Für alle Beteiligten war dies ein Denkzettel. Rombach traf es zurecht. Frenger sollte sich überlegen, ob die 50,2% kein Zeichen sind sein Amt zu überdenken. Kuntz bekam aufgezeigt, dass man eben nicht mehr so leicht die Masse hinter sich bekommt (auch wenn bei manchen ein negativer Kommentar zum SWR ausreicht um jubelnd aufzuspringen). Die 62% sind ein deutliches Zeichen. Er wirkte auch sichtlich angeschlagen und wenn er doch mal was sagte, klang dies fast schon demütig.
Ich denke schon, dass wir ein gewisses Konzept haben (NLZ, Einsparpotenziale finden, Vorstandstrukturierung) und es scheint allen klar zu sein, dass man wieder Fans und Sponsoren begeistern muss. Abwarten wie die Praxis ausschaut, die Theorie kann immer schön klingen...
Kuntz kann sich jetzt voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren. Wir werden sehen was dabei rauskommt. 2010 hatte es Erfolg. Kuntz bekam nun rechtzeitig einen Schuss vor den Bug. Vielleicht klappt es doch noch mit Kuntz? Ich würde es mir wünschen.
EDIT merkt an: Ich hatte einen Verschreiber drin. Ich fand die Schadenfreude bei Rombach, die manche Mitglieder zeigten, UNangebracht.
@Mittelschichtler
Weiß nicht mehr genau, aber ich glaube er stellte das auch schön dar. War einer der besseren Beiträge, auf alle Fälle!
Zu meinen Eindrücken:
Mitarbeiter als Mitglieder
Ich habe schräg vor dem "Mitarbeiterblock" gesessen" Vorneweg, völlig legitim ist das, es sind Mitglieder, egal ob Kuntz und Co. nahe stehend, sie haben nun mal Stimmrecht. Das zu entziehen wäre sicherlich auch nicht demokratisch. Das muss man respektieren, wenngleich sie das Zünglein an der Waage sein können. Was mir aber nicht gefallen hat: Das Rummosern, wenn ein Mitglied zu sehr bohrte... Und nach den Entlastungen waren die Reihen auch schnell leer. Bei kritischen, aber konstruktiven Beiträgen, wurde natürlich auch selten bis nie applaudiert... Aber Ok, auch das, völlig Ok, jeder hat seine Meinung, es geht ja auch um den eigenen Job. Ich kanns verstehen, gefallen muss es mir trotzdem nicht.
Grünewalt
Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Er war gut vorbereitet und hat sich gut verkauft. Wie sich nun die finanzielle Situation darstellt, auch welche Gefahren es gibt, ist mir allerdings nachwievor nicht ganz klar geworden. Immerhin räumte er ein, dass der FCK auf Spielertransfers angewiesen ist um ein positives Ergebnis zu erzielen. Hier und da konnte er auch Lösungen aufzeigen. Mit dem Erwerb des Grundstückes ist man wieder Kreditfähig und käme so zu Geld. Was mir gefehlt hat, die Aufschlüsselung der Schulden und einen Plan wie man diese abbauen kann. War aber auch geistig mal 10 Minuten abwesend... Die Redezeit war recht lange, und für mich war es schon recht anstrengend, da ich Studiumsbedingt lediglich rudimentäre Grundkenntnisse habe.
Kuntz
Redebeitrag war Ok, soll aber schon wesentlich besser gewesen sein. Die Planungen rund um das NLZ klingen furchtbar nett, ich hoffe es geht auch los UND kann so umgesetzt werden. Ein befreundeter Scout, eines anderen Vereins (aber FCK-Mitglied), sagte mir gestern, dass wir mit diesem NLZ teilweise jetzt schon besser dran sind als mancher Bundesligist und mit den geplanten Umsetzungen wäre das wirklich eine gute Geschichte. Was ich aber nicht verstanden habe, das Argument von Kuntz: Wir hätten JETZT schon, durch die Planung, einen Vorteil gegenüber Mainz und Hoffenheim?
Rombach und der AR
Ich denke das meiste ist schon gesagt. Rombach war untragbar. Und das hat er sich selbst zu zu schreiben. Mit seinen Aussagen wirft er ein ganz schlechtes Bild auf den AR. Es gab hier viele Kritiker, die teils hier auch in Frage gestellt wurden, ich denke seit gestern sollte klar sein, dass es solche Tendenzen wirklich gab und eben doch manches nach außen dringt. Ich fasse nochmal kurz zusammen, an was ich das fest mache:
Rombach gab zu, dass in einer Sache das damalige Aufsichtsratsmitglied Jürgen Kind nicht unterrichtet war. Kind bestätigte dies am Mikrophon und Rombach musste sinngemäß kleinlaut einräumen: Ich habe gesagt, dass der AR unterrichtet war, nicht, dass jedes Mitglied unterrichtet war. Ich denke die Buhrufe kamen zurecht.
Darüber hinaus räumte er ein, dass er das "Fengshui-Seminar" ebenfalls nicht so toll fand. Dann zeigte sich aber auch, dass er das Seminar (Kosten 50.000 Euro) erst NACHTRÄGLICH absegnete. Und schickte auch noch hinterher: Wir hätten das Seminar auch ablehnen können, aber die damalige sportliche Leitung wollte dies unbedingt. Ohne Worte.
Des Weiteren war er nicht fähig sich zu Charlotte Basaric-Steinhübls Antrag zu äußern. Obwohl er 2 Wochen Zeit hatte sich vorzubereiten, obwohl er eigentlich über die aktuelle finanzielle Lage/Entwicklung bescheid wissen müsste.
Alles in allem tat er mir aber auch etwas leid. Ich nehme ihm ab, dass er Anhänger dieses Vereins ist, sicherlich ist der Job nicht leicht und dazu noch ein Ehrenamt. Aber SO ging das einfach nicht mehr. Den warmen Applaus zum Abschied hatte er sich verdient, Schadenfreude fand ich auch UNangebracht.
Wortbeiträge der Mitglieder
Respekt an Berti. Souverän das Ganze vorgetragen. Leider ist das Thema für 10 Minuten zu komplex. Ich finde aber, dass du die Lütz-Binder Geschichte schön dargestellt hast. Die Frage bleibt für mich bestehen: Warum vergab man diverse Mandate an diese Kanzlei, obwohl es für diese Mandate eigentlich keine Spezialisten waren.
Charlotte Basaric-Steinhübl hat mir auch gut gefallen. Sie nagelte Rombach fest, keine Chance sich rauszureden.
Auch der eine Herr hat die Situation wunderbar geschildert. Herr Kuntz, einen sie unseren Verein, hören sie auf ihn klein zu reden, das ganze Jammern, das sind nicht wir. Früher waren wir auch die kleine Provinz, waren aber stolz drauf und fühlten uns groß, weil wir die Großen ärgern wollten und konnten! Wir brauchen ein positives Image, auch als Signal für Sponsoren. Das war die Kernbotschaft vieler Wortmeldungen. Aber auch die 50.000 Euro für das "Fengshui-Seminar" hatte symbolischen Charakter.
Das Ergebnis/Fazit
Ich bin zufrieden. Für alle Beteiligten war dies ein Denkzettel. Rombach traf es zurecht. Frenger sollte sich überlegen, ob die 50,2% kein Zeichen sind sein Amt zu überdenken. Kuntz bekam aufgezeigt, dass man eben nicht mehr so leicht die Masse hinter sich bekommt (auch wenn bei manchen ein negativer Kommentar zum SWR ausreicht um jubelnd aufzuspringen). Die 62% sind ein deutliches Zeichen. Er wirkte auch sichtlich angeschlagen und wenn er doch mal was sagte, klang dies fast schon demütig.
Ich denke schon, dass wir ein gewisses Konzept haben (NLZ, Einsparpotenziale finden, Vorstandstrukturierung) und es scheint allen klar zu sein, dass man wieder Fans und Sponsoren begeistern muss. Abwarten wie die Praxis ausschaut, die Theorie kann immer schön klingen...
Kuntz kann sich jetzt voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren. Wir werden sehen was dabei rauskommt. 2010 hatte es Erfolg. Kuntz bekam nun rechtzeitig einen Schuss vor den Bug. Vielleicht klappt es doch noch mit Kuntz? Ich würde es mir wünschen.
EDIT merkt an: Ich hatte einen Verschreiber drin. Ich fand die Schadenfreude bei Rombach, die manche Mitglieder zeigten, UNangebracht.
@Mittelschichtler
Weiß nicht mehr genau, aber ich glaube er stellte das auch schön dar. War einer der besseren Beiträge, auf alle Fälle!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 13.12.2015 um 12:47 Uhr bearbeitet
13.12.2015 - 12:27 Uhr
@Joe_k
das habe ich ja auch schon thematisiert.
Es gingen eigentlich immer die gleichen Leute vor und warfen sich die Bälle zu. Die Sache mit Kind war natürlich bühnenreif.
Zwei Reihen vor mir saßen 3-4 Leute nebeneinander die allesamt nach vorne gingen und mehrmals Stimmung machten.
das habe ich ja auch schon thematisiert.
Es gingen eigentlich immer die gleichen Leute vor und warfen sich die Bälle zu. Die Sache mit Kind war natürlich bühnenreif.
Zwei Reihen vor mir saßen 3-4 Leute nebeneinander die allesamt nach vorne gingen und mehrmals Stimmung machten.
13.12.2015 - 12:31 Uhr
@FCKFAN
War das der Typ der meinte 6 Jahre in Asien gelebt zu haben und dieses Feng Shui Zeug auch für weit weniger hätten leisten können?
War das der Typ der meinte 6 Jahre in Asien gelebt zu haben und dieses Feng Shui Zeug auch für weit weniger hätten leisten können?
13.12.2015 - 12:46 Uhr
@FCKFAN
Unser Vorteil gegenüber der Konkurrenz sollen die Halle sowie die ganz nahen Wege (alles beisammen) sein. Ansonsten sehe ich es genauso wie du. Grünewalt besser als erwartet, Kuntz fand ich enttäuschend und Rombach hatte einen ganz miesen Abend, wobei er daran auch selbst Schuld ist. Irgendwann nervt es zu hören, worauf man verzichtet um hier zu sein (z.B. Brasilien).
Unser Vorteil gegenüber der Konkurrenz sollen die Halle sowie die ganz nahen Wege (alles beisammen) sein. Ansonsten sehe ich es genauso wie du. Grünewalt besser als erwartet, Kuntz fand ich enttäuschend und Rombach hatte einen ganz miesen Abend, wobei er daran auch selbst Schuld ist. Irgendwann nervt es zu hören, worauf man verzichtet um hier zu sein (z.B. Brasilien).
13.12.2015 - 12:48 Uhr
Zitat von Mittelschichtler
@FCKFAN
War das der Typ der meinte 6 Jahre in Asien gelebt zu haben und dieses Feng Shui Zeug auch für weit weniger hätten leisten können?

@FCKFAN
War das der Typ der meinte 6 Jahre in Asien gelebt zu haben und dieses Feng Shui Zeug auch für weit weniger hätten leisten können?

9 Jahre war er sogar in Asien.
Ist auch der Urheber des Artikels auf DBB zur aktuellen Stimmungslage.
13.12.2015 - 12:49 Uhr
Zitat von Mittelschichtler
@Joe_k
das habe ich ja auch schon thematisiert.
Es gingen eigentlich immer die gleichen Leute vor und warfen sich die Bälle zu. Die Sache mit Kind war natürlich bühnenreif.
Zwei Reihen vor mir saßen 3-4 Leute nebeneinander die allesamt nach vorne gingen und mehrmals Stimmung machten.
@Joe_k
das habe ich ja auch schon thematisiert.
Es gingen eigentlich immer die gleichen Leute vor und warfen sich die Bälle zu. Die Sache mit Kind war natürlich bühnenreif.
Zwei Reihen vor mir saßen 3-4 Leute nebeneinander die allesamt nach vorne gingen und mehrmals Stimmung machten.
Ja, dass ist mir auch aufgefallen. Es waren immer die gleichen. Ehrlich gesagt waren es mir irgendwann zu viele Anschuldigungen, zu viele Anträge, zu viele Vorwürfe...
Wir wären jetzt gut beraten mit den ganzen Anschuldigungen aufzuhören, damit ein bisschen Ruhe einkehrt. FG hat detailliert die Finanzen offen gelegt (das hätte ich in diesem Umfang gar nicht erwartet), jeder der Gestern dort war, müsste um die Finanzielle Situation bescheid wissen. Ein neuer AR kommt.
Die geforderte Einheit der Mitglieder muss jetzt auch von Fans und Mitglieder kommen. Am besten heute schon, mit einem super Support der Fans, bei Sieg oder Niederlage.
Auch hier im Forum.
13.12.2015 - 12:55 Uhr
Rombach ist an sich bestimmt ein klorer Kerl.
Aber dieses Haifischbecken Fußball, Fans, Druck scheinen ihn mürbe gemacht zu haben.
Aber dieses Haifischbecken Fußball, Fans, Druck scheinen ihn mürbe gemacht zu haben.
13.12.2015 - 12:58 Uhr
Zitat von Mittelschichtler
Als ich Riesenkampff dort oben stehen sah, hatte ich einfach ein gutes Bauchgefühl. Er kann sich gut ausdrücken und hatte einen roten Faden parat. Vielleicht hat er mir auch bewusst/unbewusst das Gehirn gewaschen
Rhetorisch steckt er da oben jeden in die Tasche. Er kam ohne Frage aus dem Nichts und schaffte es innerhalb weniger Tage durch penetrantes Auftreten einen Wahlausgang zu seinen Gunsten zu drehen. Aber paysafecard haben wir letztlich nur durch seine Kontakte erhalten. Hier hat er zumindest eine "Teilschuld" eingelöst.
Einer schrieb hier "der Plan mit dem dritten Vorstand scheint Riesenkampff's Idee zu sein" Das kann gut sein, also lassen wir das mal auf uns zukommen.
Es kann natürlich sein das Riesenkampff der größte Blender vom Betzenberg ist, aber in der Einzelentlastung habe ich ihn entlastet. Gesamtheitlich hätten ich den AR nicht entlastet.
Als ich Riesenkampff dort oben stehen sah, hatte ich einfach ein gutes Bauchgefühl. Er kann sich gut ausdrücken und hatte einen roten Faden parat. Vielleicht hat er mir auch bewusst/unbewusst das Gehirn gewaschen

Rhetorisch steckt er da oben jeden in die Tasche. Er kam ohne Frage aus dem Nichts und schaffte es innerhalb weniger Tage durch penetrantes Auftreten einen Wahlausgang zu seinen Gunsten zu drehen. Aber paysafecard haben wir letztlich nur durch seine Kontakte erhalten. Hier hat er zumindest eine "Teilschuld" eingelöst.
Einer schrieb hier "der Plan mit dem dritten Vorstand scheint Riesenkampff's Idee zu sein" Das kann gut sein, also lassen wir das mal auf uns zukommen.
Es kann natürlich sein das Riesenkampff der größte Blender vom Betzenberg ist, aber in der Einzelentlastung habe ich ihn entlastet. Gesamtheitlich hätten ich den AR nicht entlastet.
Ich hoffe, dein Bauchgefühl trifft zu.
Ich sehe den gestrigen Abend als Katastrophe. Voraussichtlich istein weiterer relevanter Sponsor von Bord.
Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, dass Riesemkampff, der bei seinem Wahlkampf die Akquise von Großsponsoren versprach nun eine weitere Stelle in der Vorstandschaft schaffen will, die sich genau diesem Thema widmen soll. Dabei stellt sich mir die Frage, ob er selbst evtl. keine Zeit hat. Oder ist ihm aufgefallen, wir schwer sich so ein Versprechen umsetzen lässt?
13.12.2015 - 13:04 Uhr
Ne Nacht drüber geschlafen, hier die Stimmungen aufgenommen und folgendes im Sinn:
Die Ergebnisse der gestrigen JHV sind gut für den FCK.
Die Frage der Entlastung oder Nicht-Entlastung ist zum einen wichtig für eine persönliche Haftung gegenüber des Vereins aber vorallem eine Vertrauensbekundung. Nicht-Entlastung ist eine Aufforderung zum sofortigen Rücktritt.
Die Einzelentlastung war sehr wichtig, um einzelne Adressaten Botschaften zukommen zu lassen.
Die Botschaft an Rombach war wünschenswert: der AR, unter seinem Vorsitz, ist der Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen. Ob er nicht ausreichend kontrolliert oder das Ergebnis nicht ausreichend kommuniziert ist dabei fast egal, denn Mitglieder sahen sich genötigt, durch Anträge selbst eine Überprüfung zu fordern. Ganz klar: Auftrag des Amtes nicht erfüllt, bitte zurücktreten!
Bei den Vorständen sehe ich keine Verstöße gegen ihre Aufgaben. Ihre Strategie und ihr Handeln ist kritisch und kritikwürdig, das ist aber etwas anderes, für ihre Strategie sind sie im engen Sinn nicht haftbar zu machen. Aber obwohl der Vorstand nicht von den Mitgliedern gewählt wird sondern vom Aufsicht bestimmt, ist ihm von den Mitgliedern aufgezeigt worden, dass er nicht "alternativlos" ist, dass es nicht mehr viel fehlt, um ihn auch ohne vorhandene Opposition zum Rücktritt aufzuforden. Das wäre wohl das härteste Misstrauensvotum überhaupt ("Alles, selbst das Ungewisse, ist besser als mit dir weiter zu machen"). Daher halte ich das Entlasten mit ganz geringer Mehrheit für eindeutig und das richtige Ergebnis.
Grünewalt geht so oder so, musste also gar nicht "Nicht-Entlastet" und zum Rücktritt aufgefordert werden. Haftbar ist er auch nicht zu machen, so die Gutachten passen.
Kuntz' ist nun auch klar, dass er bessere Arbeit machen muss, und dass ihm nur noch etwas mehr als die Hälfte dies zutraut.
Das ist besser, als ihn zum Rücktritt zu zwingen, wie gesagt, ohne dass es Alternativen gibt - viel besser für den FCK mMn.
Dazu hat aber Rombach offenbar auch seinen Teil beigetragen mit einer höchst ehrlichen wie unprofessionellen Äußerung wie
Die Ergebnisse der gestrigen JHV sind gut für den FCK.
Die Frage der Entlastung oder Nicht-Entlastung ist zum einen wichtig für eine persönliche Haftung gegenüber des Vereins aber vorallem eine Vertrauensbekundung. Nicht-Entlastung ist eine Aufforderung zum sofortigen Rücktritt.
Die Einzelentlastung war sehr wichtig, um einzelne Adressaten Botschaften zukommen zu lassen.
Die Botschaft an Rombach war wünschenswert: der AR, unter seinem Vorsitz, ist der Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen. Ob er nicht ausreichend kontrolliert oder das Ergebnis nicht ausreichend kommuniziert ist dabei fast egal, denn Mitglieder sahen sich genötigt, durch Anträge selbst eine Überprüfung zu fordern. Ganz klar: Auftrag des Amtes nicht erfüllt, bitte zurücktreten!
Bei den Vorständen sehe ich keine Verstöße gegen ihre Aufgaben. Ihre Strategie und ihr Handeln ist kritisch und kritikwürdig, das ist aber etwas anderes, für ihre Strategie sind sie im engen Sinn nicht haftbar zu machen. Aber obwohl der Vorstand nicht von den Mitgliedern gewählt wird sondern vom Aufsicht bestimmt, ist ihm von den Mitgliedern aufgezeigt worden, dass er nicht "alternativlos" ist, dass es nicht mehr viel fehlt, um ihn auch ohne vorhandene Opposition zum Rücktritt aufzuforden. Das wäre wohl das härteste Misstrauensvotum überhaupt ("Alles, selbst das Ungewisse, ist besser als mit dir weiter zu machen"). Daher halte ich das Entlasten mit ganz geringer Mehrheit für eindeutig und das richtige Ergebnis.
Grünewalt geht so oder so, musste also gar nicht "Nicht-Entlastet" und zum Rücktritt aufgefordert werden. Haftbar ist er auch nicht zu machen, so die Gutachten passen.
Kuntz' ist nun auch klar, dass er bessere Arbeit machen muss, und dass ihm nur noch etwas mehr als die Hälfte dies zutraut.
Das ist besser, als ihn zum Rücktritt zu zwingen, wie gesagt, ohne dass es Alternativen gibt - viel besser für den FCK mMn.
Zitat von M4rc1n
Ich fand es ernüchternd, dass Rombach alleine im Regen stehen gelassen wurde, seine AR-Kollegen ihm nicht beigepflichtet sind. Rombach alleine hat nicht die beste Figur gemacht, aber der AR als Ganzes hat ein unterirdisch schlechtes Bild ohne Geschlossenheit und ohne Zusammenhalt abgegeben.
Ich fand es ernüchternd, dass Rombach alleine im Regen stehen gelassen wurde, seine AR-Kollegen ihm nicht beigepflichtet sind. Rombach alleine hat nicht die beste Figur gemacht, aber der AR als Ganzes hat ein unterirdisch schlechtes Bild ohne Geschlossenheit und ohne Zusammenhalt abgegeben.
Dazu hat aber Rombach offenbar auch seinen Teil beigetragen mit einer höchst ehrlichen wie unprofessionellen Äußerung wie
Quelle: dbb-Ticker
Rombach: "Wir haben damals gesagt, dass ist mit dem Aufsichtsrat abgestimmt, was aber nicht bedeutet mit jedem einzelnen Mitglied."
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