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Karsten Heine

10.04.2007 - 10:05 Uhr
Karsten Heine |#31
11.04.2007 - 01:01 Uhr
Sein erstes Interview
Heine: „Ich will Leidenschaft!“

Karsten Heine (52) ist Herthaner durch und durch, kennt den Klub wie kaum ein anderer. 1999 war er schon mal Trainer der Bundesliga-Mannschaft. Am Ende stieg Hertha ab. Eine Katastrophe, die diesmal verhindert werden soll. Wie er das machen will, erklärt er im Antritts-Interview. Willkommen zurück!

Kam die Beförderung für Sie überraschend?

Ja, auf jeden Fall. Erst gestern Abend wurde das Ganze konkret.

Haben Sie sich schon mit Falko Götz ausgetauscht?

Nein, noch nicht. Ich werde ihn aber sicher noch anrufen. Die Zusammenarbeit in der Vergangenheit war immer sehr eng und professionell.

Sie waren seit 2004 Amateurcoach, kennen die Mannschaft bestens. Ein Vorteil?

Sicher! Bis auf Marco Pantelic habe ich ja fast alle schon mal trainiert. Gerade die Jüngeren. Ich erkenne am Schritt, ob sie gut drauf sind oder nicht.

Worauf wird in den kommenden Tagen Ihr Hauptaugenmerk liegen?

Ich werde viele Einzelgespräche führen, um zu sehen, woran es derzeit hapert. Ich denke, die Mannschaft ist intakt, die Mischung aus Jung und Alt ist ideal.

Was werden Sie im Vergleich zu Ihrem Vorgänger ändern?

Das kann ich nicht sagen, weil ich die tägliche Arbeit von Falko Götz nicht beobachtet habe.

Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben?

Ich bin ein kommunikativer Typ, der sehr viel Wert auf Disziplin legt. Aber auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen.

Und welche Spielweise bevorzugen Sie?

Ich mag Offensivfußball, ohne dabei die Abwehr zu vernachlässigen. Ich will, dass wir mit Leidenschaft spielen und zeigen, dass wir Spaß dabei haben. Aber: Wenn wir Erfolg haben wollen, ist es auch wichtig, dass wir hinten kompakt stehen.

Sonnabend geht's nach Bochum – was erwarten Sie von dem Spiel?

Ganz einfach: drei Punkte! Wir wollen den Abstand nach unten ausbauen und mit einem Sieg ins gesicherte Mittelfeld.

Hertha wirkte zuletzt wie ein Haufen von Individualisten…

Sicherlich muss nicht jeder mit jedem Kaffee trinken gehen. Aber auf dem Platz erwarte ich, dass wir uns als Einheit präsentieren.

http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/04/11/heine-karsten-hertha-ich-will-keine-leidenschaft/heine-karsten-hertha-ich-will-keine-leidenschaft.html

Wat, Karsten stieg mit der Hertha 99 ab
:D ....die Zeitung ist der reinste Schrott :rolleyes
Karsten Heine |#32
11.04.2007 - 09:46 Uhr
Eben lief im Radio bei Energy ein Auszug aus einem Interview (würde sagen es war der Pressesprecher)

"........ wurde Heine nur mangels finanzieller Alternativen Teamchef .........."

Na, das sind doch Vertrauensbeweise ......

•     •     •

2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Karsten Heine |#33
11.04.2007 - 09:58 Uhr
Ich hab den artikel auch vor mir liegen und hab mir echt an den kopf gefasst. '99 Waren wir doch in der Champ.L. wie können wir denn da absteigen ? aber naja. Ich sag nur B.Z. ( Bildungs-Zerstörer )
Was die teilweise schreiben is echt ne zumutung.
Karsten Heine |#34
11.04.2007 - 12:43 Uhr
11.04.2007
Suche nach Reserven

Berliner Zeitung



Der neue Trainer Karsten Heine will mit Spaß und einer klaren Linie Hertha BSC retten



Michael Kölmel



BERLIN. Seine Freude konnte er nicht verbergen und er unternahm auch keinen Versuch in diese Richtung. Das mag banal klingen, denn wer will es Karsten Heine verdenken, dass ihn sein steiler Karrieresprung vom Amateur- zum Cheftrainer des Bundesligisten Hertha BSC mit Glücksgefühlen erfüllt. Aber seine Verbundenheit zu dem entlassenen Falko Götz ist groß, die Zusammenarbeit sei stets exzellent gewesen, sagte Heine mehrmals bei seiner Präsentation am Dienstagvormittag im Presseraum auf dem Klubgelände. Doch Heine hatte keine Lust auf eine Trauerveranstaltung.



Als er um 9.59 Uhr an der Seite von Manager Dieter Hoeneß das Podium erklomm, war sein Victory-Zeichen noch verdeckt. Anfangs sprach er ernst, verhalten, doch mit zunehmender Dauer garnierte Heine seine Analysen immer mehr mit lockeren Sprüchen und kleinen Scherzen. Bei allem Ernst der Lage, so die Botschaft seines ersten Auftritts vor den Medien und seiner ersten Übungseinheit mit den Profis: Es darf wieder gelacht werden. Vielmehr, lachen ist nicht nur erlaubt, es ist erwünscht. Ein Frühlingserwachen, denn zuletzt war das bei Hertha ganz anders. Verkrampft wurde trainiert, gekickt, gefragt und gesprochen.



"Ohne Spaß geht nichts", sagte Heine. Abgesehen von taktischen und spielerischen Details müsse "Leidenschaft und Freude im Spiel sein". Das sei ein wesentliches Kriterium. Alles anders zu machen als sein Vorgänger, davon hält Heine nichts. Über Götz' Umgang mit den Spielern wollte Heine nicht urteilen, das könne er auch nicht, aber in einer anderen Ansprache sieht Herthas neuer Cheftrainer Reserven. "Manchmal sind es die kleinen Dinge, die im Fußball die Kehrtwende bringen", sagte Heine - und dafür sieht er reichlich Potenzial. "Es sind gestandene Männer dabei. Jetzt geht es darum, aus vielen verschiedenen Fußball-Auffassungen eine gemeinsame Ausrichtung auf dem Platz zu finden."



Auf allzu viele Punkte wollte sich Heine nicht festlegen. Erst forschen, dann handeln, so sein Motto. Weder Verkrampfung, noch Lustlosigkeit oder Grüppchenbildung wollte er kommentieren. Viele Gespräche müssten in eigene Erkenntnisse münden. Nur so viel: "Es muss nicht jeder mit jedem Kaffee trinken, aber im Training und in den Spielen müssen wir zeigen, dass wir eine Einheit sind."



Den Problemkindern im Team steht er positiv gegenüber. Über die unter Götz zuletzt wenig geliebten, sondern geduldeten Jungprofis Kevin-Prince und Jerome Boateng sowie Ashkan Dejagah sagte er: "Sie haben einen sehr eigenwilligen Charakter, aber im Kern sind sie tolle Jungs - und vor allem ganz tolle Fußballer." Immerhin hat er in dreieinhalb Jahren als U23-Trainer bewiesen, dass er solche Charaktere nicht nur gut ausbilden, sondern auch adäquat mit ihnen umgehen kann.



Ob Heine das auch im Biotop mit den älteren, schwierigen Charakteren wie Josip Simunic oder Marko Pantelic gelingt, ist die Frage, von der es abhängt, ob der Klub nun in Bochum endgültig in den Abstiegsstrudel hineingerissen wird - oder sich schnell ins gesicherte Mittelfeld retten kann, wie es Heine vorschwebt. "Wenn es nicht klappt, möchte ich gerne zu den Amateuren zurückkehren", sagte er. Aber zunächst sei er froh, Cheftrainer zu sein. Und dass der Klub darüber nachdenkt, im Erfolgsfall mit einem Cheftrainer Heine in die nächste Saison zu gehen? "Das hört sich gut an", sagte Heine lachend und entspannt.



Einen weit weniger netten Vormittag verbrachte sein Nebenmann Hoeneß. Die Aufgabe zu erklären, wieso sein Mann Falko Götz nicht mehr im Amt ist, fiel ihm sichtlich schwer. "Die Chemie mit dem Team war nicht hundertprozentig intakt", sagte der Manager. Der Glaube, dass Götz das Team definitiv vor dem Absteig retten könne, sei nicht mehr da. Aus diesem Grund habe man sich eigentlich schon am Ostersonntag zur Trennung entschlossen, nochmals darüber geschlafen und Götz am Montag darüber informiert. "Ich erwarte, dass die Mannschaft kein Alibi mehr hat und ihr Potenzial ausschöpft", sagte Hoeneß und würdigte die zweieinhalbjährige Arbeit von Cheftrainer Götz und seines ebenfalls entlassenen Assistenten Andreas Thom. Mit einem eisigen "Nein" beantwortete er die Frage, ob auch über seine Arbeit debattiert wurde.

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Karsten Heine |#35
11.04.2007 - 14:05 Uhr
@ HerthaPESBerlin

schau mal bitte demnächst bevor du einen artikel postest, ob er nicht schon gepostet wurde. eine seite vorher les ich genau dasselbe
Karsten Heine |#36
11.04.2007 - 14:16 Uhr
oh, das ist mir auch gerade aufgefallen, war natürlich nur ein versehen.... :/: sorry

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Karsten Heine |#37
11.04.2007 - 15:10 Uhr
Zitat von berlinerexperte:
was glaubt ihr bleibt jimmy bis sonntag muss entscheidung fallen ?


das gehört eher in den Gimenez thread... ;)
Karsten Heine |#38
11.04.2007 - 18:37 Uhr
11.04.07

Sven Kretschmer lebt den Fußball

Berlin - Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da war Sven Kretschmer auf einmal wieder da. Im Trikot der Hertha-Amateure, das er zuletzt in der Saison 04/05 erfolgreich übergestreift hatte, meldete sich der damals noch als Scout arbeitende Ex-Profi auf der Fußball-Bühne zurück. Kretschmer erzielte sogar ein Tor, soll dabei allerdings im Abseits gestanden haben. Sein Einsatz sorgte allerdings - sowohl regional wie national - für wenig Aufsehen. Dafür musste er erst Co-Trainer beim neuen Hertha-Coach Karsten Heine werden.



"Sven wer?"



Dass die Berliner Gazetten einen Tag nach seiner Beförderung fragten "Sven wer?" ist der Tatsache geschuldet, dass der 36-Jährige bisher eher im Hintergrund gearbeitet hat. Als Hertha-Scout steht man eben nicht im Rampenlicht, sondern reist in die verschiedensten Fußballstadien dieser Welt und sichtet Spieler, die vielleicht irgendwann einmal für Berlin interessant sein könnten. Außerdem schaut man sich kommende Gegner an und analysiert deren Spielweise. Dass Kretschmer dafür Talent besitzt, hat er in der Vergangenheit schon des Öfteren unter Beweis gestellt. Doch das war nur ein Grund für Karsten Heine ihn zu seinem Assistenten zu machen.



Ein weiterer ist seine Durchsetzungsfähigkeit, die Heine so beschreibt: "Sven ist einer, der sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Als Spieler nicht und auch jetzt nicht." Kretschmer selbst geht seine neue Aufgabe mit viel Engagement an. Für einen lockeren Spruch ist er aber auch immer zu haben. Auf die Beschreibung von Heine reagierte Kretschmer mit einem: "Da hat er recht, wenn es ums Essen geht, war ich schon immer einer der Ersten."



Ein akribischer Arbeiter, der den Fußball lebt



Bei Kretschmers Lockerheit vergisst man allerdings oft, dass er vor allem ein akribischer Arbeiter ist. Wenn er etwas macht, dann macht er es richtig. Ob das bei seiner zweiten Leidenschaft neben dem Fußball, dem Golfen ist oder eben bei seiner Arbeit. "Kretschmer lebt den Fußball", sagte Manager Dieter Hoeneß jüngst über ihn und trifft damit den Kern.



Als Spieler war Kretschmer ein Stürmer, der in erster und zweiter Liga für Hertha BSC und Eintracht Braunschweig in 118 Spielen 19 Tore erzielte. Als er 2004 noch einmal für die Amateure in der Regionalliga auf Torejagd ging, erzielte er in 32 Spielen 11 Treffer. Fast schon legendär ist sein Siegtreffer zum 4:3 gegen den 1. FC Union an der Alten Försterei.



Angetreten um für Aufsehen zu sorgen



Damals sorgte das Tor für großes Aufsehen in der regionalen Presse. Jetzt ist Kretschmer angetreten, um zusammen mit Chef-Trainer Heine für ebensolches Aufsehen auf nationaler Bühne zu sorgen.




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Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerthaPESBerlin am 11.04.2007 um 18:38 Uhr bearbeitet
Karsten Heine |#39
13.04.2007 - 10:57 Uhr
Ich habe ein gutes Gefühl bei Karsten Heine. Ich weiß nicht warum, aber habe das Gefühl, das er doch Ahnung von seinem Job hat und er wirkt sehr souverän und konzentriert. Die Frage ist bloß, ob er den Druck stand halten kann, wenn Hertha in Bochum nicht punktet, was meiner Meinung nach eigetnlich Pflicht ist. Mal schaun. Ich drücke ihn die Daumen und denke, dass das schon klappen wird
Karsten Heine |#40
13.04.2007 - 11:31 Uhr
so so, da is er nun cheftrainer... alles gute von mir, hoffe die fans bekommen wieder ansehnlichen fußball geboten. diese saison einfach heil überstehen und dann wieder mit tollem offensivfußball angreifen und sehen was bei raus kommt.
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