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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#41
05.02.2018 - 17:49 Uhr
Kind hat mit seiner Entscheidung die Hand gereicht - am Montag gab es keine Sieger und keine Besiegten, da das Ligapräsidium nicht entscheiden musste. Bei dem dringend erforderlichen Grundlagenstatut steht nun auch die Solidarität des deutschen Fußballs auf dem Spiel.

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Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
Martin Kind |#42
20.03.2018 - 07:19 Uhr
Quelle: m.bild.de
..DFL rechnete Kind nur 19,698 Mio zu ...
...Kindselbst sprach stets noch von deutlich höheren Summen...
Zitat von SOA96

...
Wahrscheinlich nur seine subjektive Einschätzung. ... rolleyes


Sowohl bei Kind als auch bei der DFL wird wohl "subjektives Einschätzen" dabei sein, darum dieses ganze hin und her.
Die einzige Grundlage für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung, von der ich bisher gehört und gelesen habe ist: der Investor muß mehr Geld investiert haben als der Hauptsponsor.
Solte es weitere Regeln geben, habe ich die bisher nicht mitbekommen.
Wenn es aber keine genaue Definition gibt, unter welchen Umständen ein Betrag als "investiert" gilt, bleibt diese Grundlage eben ein Gummiparagraf, und am Ende müßten eigentlich die Gerichte entscheiden und somit überhaupt erstmal einen Präzedenzfall erstellen.

Der Verlauf dieser ganzen Geschichte, Verzögerungen/Verschiebungen und die deutlich unterschiedlichen Summen auf die Kind und die DFL kommen. All das sind für mich persönlich klare Anzeichen das die Ausnahmeregel für die 50+1-Regel nie deutlich und nachhaltig definiert wurde und alle Beteiligten derzeit in einer Grauzone schwimmen.
Denn ich traue Martin Kind genug wirtschaftliche Kompetenz und eine ausreichen gute Rechtsabteilung zu, um gar nicht erst eine Übernahme zu beantragen, wenn die Bedingungen so deutlich wie in dem Artikel genannt, nicht erfüllt wären.

Zitat von SOA96

... Was mir echt sorge macht ist die Tatsache, dass Hannover 96 im Moment null Spass macht. Weder sportlich noch intern funktioniert irgendetwas.
Aus einer Aufstiegs Euphorie ist ein trostloses dahinvegetieren entstanden rolleyes

Bei diesem Teil stimme ich dir uneingeschränkt zu!
Martin Kind |#43
20.03.2018 - 13:03 Uhr
Die heutige Berichterstattung in der "Bild"-Zeitung mit der Veröffentlichung angeblicher Details aus Akten der Deutschen Fußball-Liga zum Übernahmeantrag von Martin Kind irritiert uns sehr. Weder die Unterlagen noch die Zahlen sind uns bekannt, sodass wir dazu nicht detailliert Stellung nehmen können und werden.
96 reagiert auf der Homepage auf den Bericht.

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Sorry, Deutschland. Unsere Mission geht weiter!
5-Jahreswertung versauen: 3/6
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… Im Übrigen ist es doch Standard Lüttich, dass in Kopenhagen das Telefon schellt, während in Poltava....wtf...wo?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matz96 am 20.03.2018 um 13:04 Uhr bearbeitet
Martin Kind |#44
20.03.2018 - 19:18 Uhr
Quelle: dfl.de
..Wir nehmen zur Kenntnis, dass im Vorfeld der DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag offensichtlich von interessierter Seite gezielt Stimmung gemacht wird. Dadurch soll erkennbar ein sachlicher Austausch erschwert werden...
Zitat von ronnyrocket
Zitat von Leser96

...
Und das finde ich eben sehr seltsam. Warum veröffentlicht die DFL dieses Ablehnungsschreiben nicht selbst und direkt, z.B. in einer Pressemitteilung oder gar einer Pressekonferenz ? ...


Die Frage warum die DFL es nicht selbst veröffentlich, hast du dir ja selbst beantwortet. Bevor die DFL die Ablehnung offiziell machen konnte, hat Kind seinen Antrag auf ruhend gestellt, weswegen es im Grunde nichts gab was es abzulehnen galt. ...


Das überzeugt mich jetzt gar nicht.
Nehmen wir mal an, das Ablehnungsschreiben existiert in der Form und mit den Inhalten wie Peter Rosberg es darstellt:
Wenn ich mir schon die Mühe mache, ein 78-seitiges Ablehnungsschreiben aufzusetzen, dann benutze ich das auch um das Problem "Kind-H96-Übernahme" entgültig vom Tisch zu schaffen. Du liegst wohl richtig damit, das die DFL den Antrag im Augenblick nicht formal rechtskräftig ablehnen kann, weil er ruht. Aber man kann trotzdem die Existenz des Papiers und damit eine Ablehnung publik machen. Allein schon um Kind möglicherweise von einer Wiederaufnahme des Antrags abzuschrecken. Kind hat öffentlich gesagt, das er bei Ablehnung vor Gericht gehen würde. Nach einer Bekanntgabe müßte er dann Farbe bekennen. Und wenn die DFL recht hat, könnte sie das rechtlich aussitzen. Als kleinen Nebeneffekt hätte die DFL noch ein bischen Gutwetter bei den Fans gemacht, den sicher sind unter den 50+1 Befürwortern auch etliche, die gegen Montagspiele sind.


Zitat von ronnyrocket
...
Das ändert aber nichts daran, dass er die Auflagen der DFL nicht im Ansatz erfüllt...

Ob er sie erfüllt oder nicht, weiss ich nicht. Tatsächlich bin ich mir nicht mal sicher ob dazu tatsächlich schon eine abschließende Bewertung von der DFL erzielt worden ist. Zumindest verstehe ich die Stellungnahme des DFL (siehe Quelle oben) so, das da noch Gesprächsbedarf auf der Mitgliederversammlung besteht.
Jedenfalls nehme ich nicht diesen kleinen Schlagzeilenartikel eines BILD-Reporters als finale Wahrheit, sondern warte auf eine offizielle Erklärung der DFL respektive im Prozessfall auf die Entscheidung der letzten durchlaufenen Instanz.
Martin Kind |#45
21.03.2018 - 09:42 Uhr
Quelle: www.tz.de
Auf Nachfrage von Sport Bild erklärte das Bundeskartellamt nun, dass die Beschwerde des Jordaniers von der für den Sport zuständigen Beschlussabteilung der Behörde geprüft werde. Allerdings sei noch unklar, ob man sich überhaupt für die Klage zuständig erklären und den Kläger nicht an ein ordentliches Gericht verweisen würde.
Und noch das hier
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tsv-1860-investor-auf-eis-ismaik-vs-50-1-kartellamt-ermittelt-vorerst-nicht.312f944f-90ca-4b79-a149-d94f9a151d8e.html

Klagen tut Ismaik noch nicht, er hat Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht und die prüfen noch ob sie überhaupt zuständig sind. Die Sache dümpelt dort seit Sommer 2017 offenbar ohne Fortschritt dahin.

Hier mal ein Auszug aus dem zweiten Link:
"Im Sommer 2017 haben wir eine Beschwerde von Herrn Ismaik gegen die 50+1-Regel erhalten. Derzeit führen wir in diesem Zusammenhang kein Verfahren", erklärte Kartellamtssprecher Kay Weidner auf Anfrage der AZ. Allerdings sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einmal entschieden, "ob und gegebenenfalls in welcher Form wir dieser Beschwerde nachgehen werden", sagte Weidner weiter. Das Bundeskartellamt entscheide nach Ermessen, erklärte er, ob es einen Sachverhalt überhaupt aufgreife oder nicht. Eine Beschwerde habe diesbezüglich keinerlei unmittelbaren rechtlichen Folgen. Aktuell liegt die Beschwerde also, bildlich gesprochen, auf dem Stapel. Unbearbeitet. Unbeackert. Unzureichend?

Soweit ich das sehe, ist das Bundeskartell zuständig für wettbewerbsverzerrende/-beschränkende Schverhalte, aber nicht für allgemeine Rechtsverstöße. Die 50+1 Regel könnte man wohl unter beiden Aspekten einordnen.
Außerdem ist das Bundeskartellamt nicht mehr zuständig, wenn die entsprechende europäische Kommision in der gleichen Sache ein Verfahren einleitet.

Bei all diesen Optionen kann es noch sehr lange dauern, bis das Gerangel um Kinds Übernahme beendet ist, mit welchem Ergebnis auch immer.Stirnrunzelnd
Martin Kind |#46
23.03.2018 - 13:04 Uhr
Quelle: www.spox.com
Bei der DFL-Mitgliederversammlung im Flughafen-Hotel Sheraton in Frankfurt/Main am Donnerstag haben sich die Vertreter der 36 deutschen Erst- und Zweitligisten mehrheitlich zur Beibehaltung der 50+1-Regel bekannt. Lediglich vier Klubs stimmten gegen einen entsprechenden Antrag.

Laut der Bild waren das der FC Bayern München, RB Leipzig, der 1. FC Heidenheim und die SpVgg Greuther Fürth. Neun weitere Vereine haben sich enthalten, unter anderem offenbar Hannover 96 und Hertha BSC.
Zitat von t0815
...
Von den 18 Teams müssen WOB, Leverkusen, Bayern, RB, Hoffenheim, BVB und bedingt den HSV ja für 50+1 sein um ihre jetzige Ausnahme bei zu behalten.
....


Vielleicht verstehe ich ja deine Aussage hier falsch, aber Bayern und Leipzig haben gegen die Beibehaltung von 50+1 gestimmt. Genauso Greuter Fürth und Heidenheim. Laut einer anderen Meldung hat der BVB für Beibehaltung gestimmt, WOB und den HSV hab ich jetzt nicht im Kopf. Gerade Rummenige hat sich mehrfach öffentlich für den Fall von 50+1 ausgesprochen.
Zum BVB hab ich vor gurzem gelesen, das der Verein selbst da zwar nur noch geringe Anteile an den Aktien hält, die Masse der veräußerten Aktien jedoch nicht stimmberechtigt sind und daher der Verein immer noch 51% (oder mehr) der Stimmen hält. Wodurch 50+1 für die DFL gewart bleibt.

Zitat von Myfanwie96
...
Fürs erste erwarte ich von Kind Transparenz und Auskunft, und zum zweiten erwarte ich seinen Rückzug aus dem Verein.


Auskunft und Transparenz schön und gut. Aber wie soll das mit dem Rückzug aus dem Verein gehen?
Ich hab mir jetzt auf die schnelle nicht die Mühe gemacht, deinen Post zu suchen (sorry dafür), aber du selbst hast mal sowas geschrieben wie "Kind ist solange nicht aus dem Verein raus, wie er noch Anteile besitzt" .
Wie soll er dann deiner Meinung nach aus dem Verein raus? Seine Anteile an einen anderen Investor verkaufen, oder kauft der e.V. die Anteile oder erwartest du das Kind die verschenkt?
Oder hast du dich hier nur verschrieben und meintest Rückzug aus der Vereinsführung/-management?
Martin Kind |#47
23.03.2018 - 14:45 Uhr
...Er kann nur weg sein, wenn er seine Anteile verkauft. Ansonsten ist und bleibt er da, in welcher Funktion auch immer...
Zitat von Myfanwie96
@Leser96

Wenn du den Beitrag nicht findest, dann solltest du mich auch nicht zitieren. Das Zitat, das du mir in den Mund legst, gibt doch keinen Sinn....


Dein Post auf den ich mich hier beziehe ist Nr. 1997 in diesem Tread vom 18 Dezember letzten Jahres. Der Link zu diesem Post ist oben (hoffe ich), und folgend zitiere ich den nochmal:

Zitat von Myfanwie96
Hier ist doch der Thread zu Martin Kind.

Die Frage war: Was passiert wenn Martin Kind weg wäre?

Er kann nur weg sein, wenn er seine Anteile verkauft. Ansonsten ist und bleibt er da, in welcher Funktion auch immer. Und er kann nur ganz alleine entscheiden, was er mit seinen Anteilen macht.


Zitat von Leser96
Zitat von Myfanwie96

...
Fürs erste erwarte ich von Kind Transparenz und Auskunft, und zum zweiten erwarte ich seinen Rückzug aus dem Verein.

...
aber du selbst hast mal sowas geschrieben wie "Kind ist solange nicht aus dem Verein raus, wie er noch Anteile besitzt" ...
.

Sicherlich kein direktes Zitat, was ich aber auch nicht behauptet habe. Durch die Formulierung "du selbst hast mal sowas geschrieben wie..." meiner Meinung nach auch so erkennbar.
Im direkten Vergleich kann ich zwischen deiner Aussage:
- Er kann nur weg sein, wenn er seine Anteile verkauft. Ansonsten ist und bleibt er da, in welcher Funktion auch immer...
und meiner Version:
- Kind ist solange nicht aus dem Verein raus, wie er noch Anteile besitzt..
nicht wirklich Unterschiede erkennen.

Zitat von Leser96

Oder hast du dich hier nur verschrieben und meintest Rückzug aus der Vereinsführung/-management?

Zitat von Myfanwie96
...
Rückzug aus dem Verein heißt Aufgabe seines Präsidenten-/Vorstandsvorsitzendenposten. Mehr kann ich als Vereinsmitglied doch nicht fordern... .


Genau das wollte ich wissen, den "Rückzug aus dem Verein" war mir auch im Bezug auf deinen anderen Post zu unklar. Denn einen Rücktritt von Ämtern zu fordern, ist generell legitim. Wenn mit deiner Aussage aber auch Veräußerung von Anteilen und Vereinsaustritt gemeint wäre, wäre das ziemlich anmassend.
Martin Kind |#48
25.03.2018 - 16:19 Uhr
"Mit der Frankfurter Abstimmung hat man sich den Ast, an dem die Wettbewerbsfähigkeit hängt, ansägen lassen - und zwar durch einen mäßigen Zweitligisten, das bitte nicht vergessen!"
Da wir ja die 50+1 Debatte bereits in den Kind Thread getragen haben, hier mal ein paar sehr unverblümte Worte von Herrn Rummenigge, wie z.B. "Es wurde ein populistisches Spektakel von Rettig."

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Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
Martin Kind |#49
18.04.2018 - 09:21 Uhr
Ich akzeptiere jede Entscheidung der Mitgliederversammlung, welche Schlüsse ich daraus ziehe, ist ein ganz andere Frage.

Die letzte Versammlung war unkontrolliert, emotional und 96 nicht angemessen. Dadurch gab es Zufallsergebnisse, das darf sich nicht wiederholen.
Die Ultras aka Mitglieder verstehen Herrn Kind sehr wohl in Bezug auf sein Demokratieverständnis.

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Zwei Dinge sind unendlich; die Dummheit und das All.
Martin Kind |#50
29.04.2018 - 20:23 Uhr
„Und wenn ich ehrlich bin: Es kotzt mich an. Nur ich kann nicht weglaufen. Ich muss die Probleme lösen“
Kind über die derzeitige Situation um Heldt und die Fans...

Ich finde auch das sich Kind so wie er sich um das Heldt-Wob Thema verhalten hat, alles richtig gemacht hat.

In Sachen Fans allerdings, sollte er tatsächlich mal irgendwie langsam einen Schritt in Richtung Konfliktlösung machen. Er spricht in dem Interview an das es ihn ankotzt und das er die Probleme lösen muss, sicherlich richtig, vermutlich auch keine leichte Aufgabe, aber Stur auf der 50+1 Reglung un dem Thema drauf rum zu sitzen, kann auch nicht der Richtige Ansatz sein.

Ich hab keine Ahnung wie der richtige Ansatz sein könnte - der Kind das bringt was er will, für den Verein das beste ist und den Fans ein wenig entgegen kommt, aber langsam sollte MK dann auch anfangen da ein wenig auf die Fans zuzukommen damit man wenigstens in die Richtung des Konfliktlösens kommt.

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Vereinsliebe kennt keine Liga!

Hannover96 Allez! *-*
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