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Michael Frontzeck
Geburtsdatum 26.03.1964
Alter 62
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Co-Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Michael Frontzeck [Ex-Trainer]

01.02.2018 - 12:48 Uhr
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#851
03.11.2018 - 15:08 Uhr
Es ist gar nicht Sinn der Sache, invers agierende Außenbahnspieler in die Gasse anzuspielen. Die sollen nach innen ziehen und die Außenbahn den Außenverteidigern frei geben. Gegen Dreierketten ist das aber nur bedingt Mittel der Wahl, weil das Zentrum üblicherweise dicht ist. Da hätte es mehr Sinn gemacht, Huth für Fechner zu bringen und auf ein 4-4-2 umzustellen. Es hat aber seinen Grund, dass unsere Offensive insgesamt deutlich besser funktioniert, seit die Flügel invers besetzt werden.

Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 03.11.2018 um 15:10 Uhr bearbeitet
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#852
03.11.2018 - 16:11 Uhr
Um gegen eine Fünferkette zu bestehen muss man das Spielfeld so groß/breit wie möglich machen. Dazu gehört es Winger zu haben, die die Außenlinie bearbeiten können und die Möglichkeit schnelle und saubere Diagonalpässe spielen zu können. Beides hat uns gestern komplett gefehlt. Die Taktik der Cottbuser war, denke ich, jedem sehr schnell ersichtlich und Kombinationen durch die Mitte dadurch unmöglich. Auch unser schnelles Umschaltspiel Löh-Thiele, das uns in den vergangenen Spielen stark gemacht hat, konnte bei der Ausrichtung des Gegners nicht funktionieren. Im Laufe des Spiels hätte ich mir da gerne eine Umstellung gewünscht. Zumindest die Außen hätte man mal tauschen können um zumindest einige Läufe an die Grundlinie möglich zu machen. Nach innen ziehen bei einer Dreierinnenverteidigung und einer Doppelsechs bei der Ungenauigkeit im Abspiel die wir oft haben - das konnte im Prinzip nicht gut gehen. Und ich denke, das haben viele gestern sehr schnell gesehen.

Ich bin zwar kein Freund von was-wäre-wenn, auch weil ich weiß, dass MF diese Chance nicht hat, und trotzdem denke ich, dass uns auch ein Flo Pick gestern gut getan hätte. Obwohl ich kein begeisterter Anhänger von ihm bin, hätte er etwas gehabt, das uns in diesem Spiel gut getan hätte. Auch Albaek statt Fechner wäre eine Idee gewesen, da das spielerische Element doch eher die Stärke des Ersteren ist.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#853
03.11.2018 - 16:15 Uhr
Ja, man kann Michael Frontzeck vorwerfen, gegen mit Ansage mauernde, lauernde und konternde Cottbuser die falsche Aufstellung gewählt zu haben. Biada, Pick oder Albaek wären eventuell in der Lage gewesen, den brandenburgischen Beton weich zu klopfen. Andersherum könnte man aber ebenso argumentieren, dass es genau deshalb sinnvoll ist mit Fechner auf der Doppel-Sechs zu agieren, um Kontergegenstöße effektiver zu unterbinden. Bis auf das zweite Cottbuser Tor war auch kaum ein Konter der Gäste gefährlich. Dass zudem ein Standard schlecht verteidigt wird, ist unabhängig von irgendwelchen Aufstellungsfragen zu betrachten. Am Ende bleibt es eine Glaubensfrage und ich schließe jetzt einfach mal aus, dass sich Frontzeck bei seiner Entscheidung pro 4-4-2 und Fechner nichts gedacht hat. Zwinkernd

Hier hätte ich mir gewünscht, dass es ein paar Nachfragen dazu auf der PK gibt. Das führt mich aber zum eigentlichen Punkt, der mir bei Frontzeck negativ auffällt. Taktische Nachfragen seitens der Journalisten - meist in Person von Moritz Kreilinger (Kicker) - werden häufig nur unzureichend oder gar nicht beantwortet. Auf die Frage, was den kommenden Gegner denn fußballerisch ausmache, kommt immer die Standardantwort, diese würden "kompakt stehen" und seien "gefährlich im Umschaltspiel". Ebenso als er gestern nach dem Spiel gefragt wurde, wie man sich vorstelle, zukünftig gegen solch defensiv eingestellte Mannschaften zum Erfolg zu kommen, wich Frontzeck inhaltlich komplett aus und argumentierte wirrer Weise, dass auch Uerdingen nicht höher attackiert hätte, als Cottbus. Frontzeck würde hier mit substantielleren Antworten vor allem sich selbst schützen und dem Vorurteil entgegenwirken, er wäre ein taktikaverser Sturkopf.

Dies führt mich zum einzigen Vorwurf, den ich Michael Frontzeck nachhaltig machen kann. Seit anbeginn der Saison war absehbar, dass wir in den meisten Spielen der Favorit sind und auf mauernde Underdogs treffen werden, die es tendenziell so spielen würden wie Cottbus gestern. Blöderweise waren wir unter Frontzeck in der Rückrunde 17/18 allerdings eher mit der Rolle des Underdog im schnellen Umschaltspiel erfolgreich. Zwar ist es legitim, in Grundzügen an diesem System festzuhalten, jedoch muss man dann auch Alternativen erarbeiten, um gegen Mannschaften à la Cottbus Lösungen zu finden. Diesen Beweis bleiben Frontzeck, Bugera und die Mannschaft in dieser Saison bisher schuldig und dann steigst du eben auch verdient nicht auf.

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"Stagnation ist Rückschritt" - Thomas Hengen (30.11.2023)
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#854
03.11.2018 - 16:19 Uhr
Dresden und Bielefeld sind abgestiegen und hatten sicher die gleichen Probleme mit defensiven Mannschaften.Hier wird ja gerade so getan als ob nur wir diese Probleme hätten!

Ich denke der Schlüssel zum Erfolg liegt hier ganz klar an den eigenen Ecken und Freistößen.Da muss endlich daran gearbeitet werden intensiv . Gerne auch im Winter mit einem Kopfballstarken Spieler nachbessern.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#855
03.11.2018 - 18:44 Uhr
Zitat von Ozelot
Ja, man kann Michael Frontzeck vorwerfen, gegen mit Ansage mauernde, lauernde und konternde Cottbuser die falsche Aufstellung gewählt zu haben. Biada, Pick oder Albaek wären eventuell in der Lage gewesen, den brandenburgischen Beton weich zu klopfen. Andersherum könnte man aber ebenso argumentieren, dass es genau deshalb sinnvoll ist mit Fechner auf der Doppel-Sechs zu agieren, um Kontergegenstöße effektiver zu unterbinden. Bis auf das zweite Cottbuser Tor war auch kaum ein Konter der Gäste gefährlich. Dass zudem ein Standard schlecht verteidigt wird, ist unabhängig von irgendwelchen Aufstellungsfragen zu betrachten. Am Ende bleibt es eine Glaubensfrage und ich schließe jetzt einfach mal aus, dass sich Frontzeck bei seiner Entscheidung pro 4-4-2 und Fechner nichts gedacht hat. Zwinkernd

Hier hätte ich mir gewünscht, dass es ein paar Nachfragen dazu auf der PK gibt. Das führt mich aber zum eigentlichen Punkt, der mir bei Frontzeck negativ auffällt. Taktische Nachfragen seitens der Journalisten - meist in Person von Moritz Kreilinger (Kicker) - werden häufig nur unzureichend oder gar nicht beantwortet. Auf die Frage, was den kommenden Gegner denn fußballerisch ausmache, kommt immer die Standardantwort, diese würden "kompakt stehen" und seien "gefährlich im Umschaltspiel". Ebenso als er gestern nach dem Spiel gefragt wurde, wie man sich vorstelle, zukünftig gegen solch defensiv eingestellte Mannschaften zum Erfolg zu kommen, wich Frontzeck inhaltlich komplett aus und argumentierte wirrer Weise, dass auch Uerdingen nicht höher attackiert hätte, als Cottbus. Frontzeck würde hier mit substantielleren Antworten vor allem sich selbst schützen und dem Vorurteil entgegenwirken, er wäre ein taktikaverser Sturkopf.

Dies führt mich zum einzigen Vorwurf, den ich Michael Frontzeck nachhaltig machen kann. Seit anbeginn der Saison war absehbar, dass wir in den meisten Spielen der Favorit sind und auf mauernde Underdogs treffen werden, die es tendenziell so spielen würden wie Cottbus gestern. Blöderweise waren wir unter Frontzeck in der Rückrunde 17/18 allerdings eher mit der Rolle des Underdog im schnellen Umschaltspiel erfolgreich. Zwar ist es legitim, in Grundzügen an diesem System festzuhalten, jedoch muss man dann auch Alternativen erarbeiten, um gegen Mannschaften à la Cottbus Lösungen zu finden. Diesen Beweis bleiben Frontzeck, Bugera und die Mannschaft in dieser Saison bisher schuldig und dann steigst du eben auch verdient nicht auf.


Sehr gut analysiert! Bereits in der Vorbereitung habe ich mich gefragt, ob es sinnvoll ist, auf schnelles Umschaltspiel zu setzen, da wir meist als Favorit gegen tiefstehende Gegner spielen würden. Der Saisonverlauf zeigt, dass es falsch war. Wenn man sich mal unsere Siege anschaut:

- 1860: Im ersten Saisonspiel kann man noch nicht so viel sagen - da muss man sich erst finden. Läuft es blöd, liegen wir aber bereits nach 15 Minuten hinten.

Braunschweig: Die waren einfach grottenschlecht, deshalb haben wir gewonnen.

Lotte: Denen hat der Stift vor Spielbeginn bereits 30 cm hinten rausgeschaut. Ab Minute 81 haben die gemerkt, dass wir kein übermächtiger Gegner sind, und es wurde nochmal eng.


Uerdingen: Die wollten mitspielen und unser gutes Umschaltspiel kam zum Tragen - zum zweiten Mal. Das erste Mal war die 1. HZ gegen Osnabrück, worauf der Gegner dann reagiert hat.


Aalen: Aalen war schlecht, aber hätte der Torhüter seine Hände in der Kabine nicht vergessen, gewinnen wir dieses Spiel auch nicht.


Wir beherrschen also genau eine Taktik, welche uns in unserer Rolle nur selten hilft. Leider beherrschen wir nur diese Taktik. Dazu kommt, dass wir bei gegnerischen Standards anfällig und bei eigenen harmlos sind. Und dazu kommt noch, dass wir eigene Konter sehr selten weder clever noch zu Ende spielen.

Dass erklärt übrigens auch, warum Frontzeck unbedingt Thiele wollte - weil der optimal für ein schnelles Umschaltspiel ist. Wenn der Gegner hinten drin steht, tut sich Thiele aufgrund seiner technischen Schwächen schwer - gerade als alleiniger Stürmer.

Meine Hoffnung, dass es unter Frontzeck besser wird ist sehr gering.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#856
04.11.2018 - 20:54 Uhr
Ozelot nennt wichtige Punkte, die meiner Meinung nach die Wahrnehmung des Trainers Frontzecks wesentlich beeinflussen.

Wie Ozelot schon anmerkte geht Frontzeck auf taktische Fragen kaum ein und auch sonst hört man ihn wenig über seine Spielphilosophie/-Idee reden. Dann hört man mal etwas von ihm und er stellt die Bedeutung von Taktik in Frage. Obendrein meint er, dass sich im Fußball kaum was veränderte habe. Diese Woche war zu lesen, dass er nichts von Ingame-Coaching hält. Ich habe die Aussage selbst nicht gehört und hoffe daher, dass sich die User, die dies berichteten, verhört haben.

Neulich gab Frontzeck zu Protokoll, als die Ergebnisse besser wurden, dass er eigentlich gar nicht viel verändert habe, sondern die Spieler die Positionen anders interpretieren würden... Meines Erachtens auch eine eher unglückliche Aussage. Sicherlich, es gibt unterschiedliche Spielertypen, aber man kann als Trainer auch eine Interpretation der Position mit auf den Weg geben.

Lange Rede kurzer Sinn, ich kann Fans verstehen, wenn durch derartige Aussagen die Skepsis schneller wächst, gerade mit Frontzecks "Vorgeschichte". Zumal es bei uns auch nicht richtig rund läuft... Gerade solche Aussagen wie oben kommen dann leider wie ein Boomerang zurück. Ich weiß nicht was Frontzeck da jedesmal reitet (Ehrlichkeit ist ja schon was sympatisches, aber in dem Fall...). Auch die Sache mit dem Kicker-Redakteur fällt meiner Meinung nach unter diese Problematik.

•     •     •

"(...)was vorher nie denkbar war, das ist beim FCK möglich!" - Norbert Thines

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 04.11.2018 um 21:13 Uhr bearbeitet
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#857
05.11.2018 - 08:24 Uhr
Also können wir Gegner die Mauern nicht besiegen? Das ist doch Quatsch und damit macht man es sich zu einfach.
Wenn ich doch merke das bei 100 Eckbällen nix rumkommt ,dann muss ich das intensiv trainieren und im Winter vielleicht nachbessern mit einem Kopfballspieler. (Man sollte Chemnitz Brozic abluchsen zwinker!
Einfach ein weiter so hilft nicht. Finde auch das Cottbus nicht nur gemauert hat.Wenn man wie wir so ein billiges Gegentor bekommt wie beim 0:1 brauch man sich nicht wundern wenn der Gast danach defensiv Verwaltet . Wieso können wir das eigentlich nicht souverän verwalten?! Bei uns geht das schwimmen dann los und man muss wie in Aalen hoffen das es nicht hinten raus wieder klingelt oder Elfmeter gibt. Wieso können wir das ganze nicht clever bis zu Ende spielen ohne in Gefahr zu kommen? Das sind fragen die sich Frontzeck und Bader stellen müssen !
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#858
09.11.2018 - 13:23 Uhr
Zitat von FckTribun

Unabhängig von Frontzecks sportlicher Arbeit halte ich das generell für fragwürdig - Konzok kann Sachen berichten, die sonst keiner erfährt, dafür (so scheint es) hält er sich mit Kritik am Trainer sehr zurück. Ob das der Anspruch eines investigativen Journalisten an sich selbst sein kann, lasse ich mal dahinstehen. Auch, dass er als einziger Journalist mit Frontzeck im Rahmen der PK per Du ist, finde ich gewöhnungsbedürftig. Professionell ist das sicher nicht.


Ich kopiere diesen Teil hierhin, da das Thema nicht in den Biada-Thread gehört. Man muss das Ganze etwas relativieren, Konzok formuliert seine Fragen immer mit "Herr Frontzeck" und "Sie", Frontzeck hingegen nutzt immer das "Du" und "Horst". Es hört sich für mich aber auch oft etwas komisch an.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#859
10.11.2018 - 15:03 Uhr
So, das war es. Danke für nichts. Wegtreten.

Ich will auch keine Diskussion führen. Der Trainer muss weg. Ende.
Michael Frontzeck [Ex-Trainer] |#860
10.11.2018 - 15:10 Uhr
Zitat von Surrender
So, das war es. Danke für nichts. Wegtreten.

Ich will auch keine Diskussion führen. Der Trainer muss weg. Ende.


100 Prozent korrekt. Danke
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