Rudi Bommer (Trainer)
09.12.2011 - 12:22 Uhr
05.11.2013 - 09:05 Uhr
Also der Rudi Bommer wird sich um 10:00 Uhr von der Mannschaft verabschieden und Uwe Speidel wird das anstehende Training leiten.
Also Nachfolger steht wohl noch keiner fest. Im Gespräch isrt immer noch Stephan Schmidt und irgendein Österreicher (Und ich hoffe nicht Pacult) :o
Zitat
Hoffentlich werden wir von Herrn Speidel gleich mit erlöst.
Wie kommst du zu dieser Aussage @Canejewo
Also Nachfolger steht wohl noch keiner fest. Im Gespräch isrt immer noch Stephan Schmidt und irgendein Österreicher (Und ich hoffe nicht Pacult) :o
Zitat
Hoffentlich werden wir von Herrn Speidel gleich mit erlöst.
Wie kommst du zu dieser Aussage @Canejewo
05.11.2013 - 10:06 Uhr
Trennung bestätigt. Alles Gute, Rudi.
http://www.lr-online.de/sport/energie-cottbus/Trainerentscheidung-bei-Energie-Cottbus;art52793,4380361
http://www.lr-online.de/sport/energie-cottbus/Trainerentscheidung-bei-Energie-Cottbus;art52793,4380361
05.11.2013 - 10:32 Uhr
Na dann dankeschön für nicht viel, lief alles suboptimal in der Zeit, was mMn auch zum Teil auf die (überschätzten) Spieler zurückzuführen ist. Trotzdem trägt Rudi eine Teilschuld und deswegen war die Trennung mMn folgerichtig.
Zitat von Buscemi:
Was hat Trainingsumfang u. -intensität mit dem Präsidenten zu tun?
Oder umgekehrt gefragt: Ist gewünscht, dass sich der Präsident in die Tagesarbeit des Trainers einmischt?
Und warum unglücklich? Lepsch handelt mit Bedacht und aus taktischen Erwägungen. Er weiß schon, was wie zu tun ist. Er trifft sachliche Entscheidungen, und keine überstürzten oder emotionalen.
Die Forderung nach einem Abgang von Lepsch ist aus meiner Sicht unsachlich - zumal in diesem Zusammenhang.
Ne aber er hätte schon am Samstag mMn die Reißleine ziehen sollen, dann hätte man sich besser auf St.Pauli vorbereiten können als mit diesem Alibi-Training gestern und der Ungewissheit heute. Und die Probleme in Sachen Training, Motivation etc. hat man wohl schon länger beobachtet, auch Spieler hinter vorgehaltener Hand. Da hättest es vorher mMn schon eines Machtwortes bedurft, das kam aber nicht, weil sich Lepsch (mMn zu sehr, grade bei Fehlen eines Sportdirektors) aus dem sportlichen Bereich raushält. Die jetzige Situation kreide ich ihm auch etwas mit an, von den Spielern mal abgesehen....
Aber gut, ich muss auch sagen, dass ich beim Thema Lepsch nicht wirklich objektiv bin, aber das nehm ich mir mal raus ;)
Zitat von Buscemi:
Was hat Trainingsumfang u. -intensität mit dem Präsidenten zu tun?
Oder umgekehrt gefragt: Ist gewünscht, dass sich der Präsident in die Tagesarbeit des Trainers einmischt?
Und warum unglücklich? Lepsch handelt mit Bedacht und aus taktischen Erwägungen. Er weiß schon, was wie zu tun ist. Er trifft sachliche Entscheidungen, und keine überstürzten oder emotionalen.
Die Forderung nach einem Abgang von Lepsch ist aus meiner Sicht unsachlich - zumal in diesem Zusammenhang.
Ne aber er hätte schon am Samstag mMn die Reißleine ziehen sollen, dann hätte man sich besser auf St.Pauli vorbereiten können als mit diesem Alibi-Training gestern und der Ungewissheit heute. Und die Probleme in Sachen Training, Motivation etc. hat man wohl schon länger beobachtet, auch Spieler hinter vorgehaltener Hand. Da hättest es vorher mMn schon eines Machtwortes bedurft, das kam aber nicht, weil sich Lepsch (mMn zu sehr, grade bei Fehlen eines Sportdirektors) aus dem sportlichen Bereich raushält. Die jetzige Situation kreide ich ihm auch etwas mit an, von den Spielern mal abgesehen....
Aber gut, ich muss auch sagen, dass ich beim Thema Lepsch nicht wirklich objektiv bin, aber das nehm ich mir mal raus ;)
05.11.2013 - 11:14 Uhr
Danke Rudi für gute Arbeit und viel Erfolg noch :)
05.11.2013 - 11:17 Uhr
Zitat von King_Neumi:
Na dann dankeschön für nicht viel, lief alles suboptimal in der Zeit, was mMn auch zum Teil auf die (überschätzten) Spieler zurückzuführen ist. Trotzdem trägt Rudi eine Teilschuld und deswegen war die Trennung mMn folgerichtig.
Sehe ich in Teilen anders. Sicher, die Ergebnisse sprechen für sich, daran hat der Trainer durchaus seine Teilschuld. Andererseits hinterläßt er keine verbrannte Erde. Seine Personalpolitik konnte ich in vielen Punkten nachvollziehen und sehe die meisten Spieler, die er geholt hat durchaus als Verstärkung.
Leider ist es ihm nicht gelungen, das Maximum aus seiner Mannschaft herauszuholen-warum auch immer.
Na dann dankeschön für nicht viel, lief alles suboptimal in der Zeit, was mMn auch zum Teil auf die (überschätzten) Spieler zurückzuführen ist. Trotzdem trägt Rudi eine Teilschuld und deswegen war die Trennung mMn folgerichtig.
Sehe ich in Teilen anders. Sicher, die Ergebnisse sprechen für sich, daran hat der Trainer durchaus seine Teilschuld. Andererseits hinterläßt er keine verbrannte Erde. Seine Personalpolitik konnte ich in vielen Punkten nachvollziehen und sehe die meisten Spieler, die er geholt hat durchaus als Verstärkung.
Leider ist es ihm nicht gelungen, das Maximum aus seiner Mannschaft herauszuholen-warum auch immer.
05.11.2013 - 11:36 Uhr
Erstmal danke an Rudi. Für mich ein echt sympathischer Trainer. Leider wird man eben an Punkten gemessen und die fehlen.
Am Ende bleibt eine geradeso Rettung und eine Saison in der zwar die Ziele erreicht wurden, obwohl da mehr drin war.
Was ich ihm ein stückweit ankreide ist die Tatsache, dass nach der Seuchensaison das Grundgerüst der Mannschaft bestehen blieb. Es wurde halt versäumt neue (bessere) Führungsspieler zu installieren.
Ansonsten wünsche ich ihm fiel Glück und das er bald wieder einen neuen Job bekommt. (Werden ja auch fast wöchentlich neue Stellen in Liga 1-3 frei)
Am Ende bleibt eine geradeso Rettung und eine Saison in der zwar die Ziele erreicht wurden, obwohl da mehr drin war.
Was ich ihm ein stückweit ankreide ist die Tatsache, dass nach der Seuchensaison das Grundgerüst der Mannschaft bestehen blieb. Es wurde halt versäumt neue (bessere) Führungsspieler zu installieren.
Ansonsten wünsche ich ihm fiel Glück und das er bald wieder einen neuen Job bekommt. (Werden ja auch fast wöchentlich neue Stellen in Liga 1-3 frei)
05.11.2013 - 12:47 Uhr
Das Interview auf der HP mit RB ehrt ihn, zeugt von seiner menschlichen Größe und passt zu dem Bild des Menschen daß Bommer in Cottbus hinterlässt. Es gab aber ob der für den Verein sportlich gefährlichen Situation keine andere Alternative als ihn zu entlassen.
Machs gut Rudi ! Viel Erfolg im weiteren persönlichen und sportlichen Leben.
Machs gut Rudi ! Viel Erfolg im weiteren persönlichen und sportlichen Leben.
05.11.2013 - 12:54 Uhr
Nun ja, da bleibt einem nur zu sagen: Danke Rudi und viel Erfolg in der Zukunft!
Wenn ich mal so zurückblicke, fällt mir auf, dass sich Rudi mit seiner außerordentlich besonnenen, sympathischen Art vor allem erstmal angenehm von der seltsamen Unkontrolliertheit seines Vorgängers abgehoben hat. Denn je mehr bei Wollitz zum Schluss die sportlichen Erfolge fehlten, desto peinlicher wirkte schließlich die ganze, wirkungslose "Emotionalität" unseres "Gerechtigkeitsfanatikers". Da dessen Auftritte irgendwann aber auch die Außenwirkung des Verein in Mitleidenschaft zu ziehen begannen, schien mir Bommers Verpflichtung erstmal wie eine Erlösung. Endlich jemand, der überlegt, bevor er redet.
Aber leider konnte auch Bommer nicht die grundlegenden Probleme dieser Mannschaft beheben, die ja auch bei Wollitz schon zu sehen waren. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, es wären seit dem Ende von Wollitz keine zwei Jahre vergangen und wir stünden de facto vor der gleichen Situation wie im Winter 2011:
Es gibt nach wie vor keine echten Führungsspieler, es fehlt viel zu oft der absolute Siegeswille, die Laufbereitschaft, das Zweikampfverhalten und die Chancenverwertung sind kaum zweitligatauglich, die Standards sind inzwischen wirklich eine einzige Katastrophe. Kurzum: die Mannschaft wirkt in keinem Bereich bei nicht einmal annähernd 100% ihrer Möglichkeiten.
Insgesamt hat Bommer bei teilweise verändertem Personal also sozusagen die Probleme der Wollitz-Ära nur verwalten bzw. den freien Fall der Mannschaft lediglich verlangsamen können. Ein grundlegendes Konzept, eine zu Cottbus passende Idee für eine mittel- bis langfristige Entwicklung der Mannschaft war und ist nicht zu erkennen.
Die Frage ist aber auch, ob man das bei ihm von Vereinsseite auch wirklich erwartet hat. Mir schien seine Verpflichtung damals irgendwie nicht profund genug durchdacht und - im Nachhinein - vielleicht auch nicht auf allzu lange Sicht ausgelegt.
Wie dem auch sei: Vielleicht holt man das ja dieses Mal nach und installiert mal ein wirklich funktionierendes Trainergespann. Denn noch so ein Fehlschuss könnte irgendwann tatsächlch existenzbedrohlich werden.
Wenn ich mal so zurückblicke, fällt mir auf, dass sich Rudi mit seiner außerordentlich besonnenen, sympathischen Art vor allem erstmal angenehm von der seltsamen Unkontrolliertheit seines Vorgängers abgehoben hat. Denn je mehr bei Wollitz zum Schluss die sportlichen Erfolge fehlten, desto peinlicher wirkte schließlich die ganze, wirkungslose "Emotionalität" unseres "Gerechtigkeitsfanatikers". Da dessen Auftritte irgendwann aber auch die Außenwirkung des Verein in Mitleidenschaft zu ziehen begannen, schien mir Bommers Verpflichtung erstmal wie eine Erlösung. Endlich jemand, der überlegt, bevor er redet.
Aber leider konnte auch Bommer nicht die grundlegenden Probleme dieser Mannschaft beheben, die ja auch bei Wollitz schon zu sehen waren. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, es wären seit dem Ende von Wollitz keine zwei Jahre vergangen und wir stünden de facto vor der gleichen Situation wie im Winter 2011:
Es gibt nach wie vor keine echten Führungsspieler, es fehlt viel zu oft der absolute Siegeswille, die Laufbereitschaft, das Zweikampfverhalten und die Chancenverwertung sind kaum zweitligatauglich, die Standards sind inzwischen wirklich eine einzige Katastrophe. Kurzum: die Mannschaft wirkt in keinem Bereich bei nicht einmal annähernd 100% ihrer Möglichkeiten.
Insgesamt hat Bommer bei teilweise verändertem Personal also sozusagen die Probleme der Wollitz-Ära nur verwalten bzw. den freien Fall der Mannschaft lediglich verlangsamen können. Ein grundlegendes Konzept, eine zu Cottbus passende Idee für eine mittel- bis langfristige Entwicklung der Mannschaft war und ist nicht zu erkennen.
Die Frage ist aber auch, ob man das bei ihm von Vereinsseite auch wirklich erwartet hat. Mir schien seine Verpflichtung damals irgendwie nicht profund genug durchdacht und - im Nachhinein - vielleicht auch nicht auf allzu lange Sicht ausgelegt.
Wie dem auch sei: Vielleicht holt man das ja dieses Mal nach und installiert mal ein wirklich funktionierendes Trainergespann. Denn noch so ein Fehlschuss könnte irgendwann tatsächlch existenzbedrohlich werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lauschepflock am 05.11.2013 um 12:54 Uhr bearbeitet
05.11.2013 - 13:00 Uhr
Zitat von King_Neumi:
Zitat von Buscemi:
Was hat Trainingsumfang u. -intensität mit dem Präsidenten zu tun?
Oder umgekehrt gefragt: Ist gewünscht, dass sich der Präsident in die Tagesarbeit des Trainers einmischt?
Und warum unglücklich? Lepsch handelt mit Bedacht und aus taktischen Erwägungen. Er weiß schon, was wie zu tun ist. Er trifft sachliche Entscheidungen, und keine überstürzten oder emotionalen.
Die Forderung nach einem Abgang von Lepsch ist aus meiner Sicht unsachlich - zumal in diesem Zusammenhang.
Ne aber er hätte schon am Samstag mMn die Reißleine ziehen sollen, dann hätte man sich besser auf St.Pauli vorbereiten können als mit diesem Alibi-Training gestern und der Ungewissheit heute. Und die Probleme in Sachen Training, Motivation etc. hat man wohl schon länger beobachtet, auch Spieler hinter vorgehaltener Hand. Da hättest es vorher mMn schon eines Machtwortes bedurft, das kam aber nicht, weil sich Lepsch (mMn zu sehr, grade bei Fehlen eines Sportdirektors) aus dem sportlichen Bereich raushält. Die jetzige Situation kreide ich ihm auch etwas mit an, von den Spielern mal abgesehen....
Aber gut, ich muss auch sagen, dass ich beim Thema Lepsch nicht wirklich objektiv bin, aber das nehm ich mir mal raus ;)
Meinst du, eine Trainingseinheit mehr unter Speidels Alleinführung hätte etwas anderes auf die Vorbereitung auf St. Pauli ergeben? Oder inwiefern hätte man sich dann "besser vorbereiten können"?
Also ein Machtwort, ja? Das meint dann also, ein vorzeitiges Lösen von Bommer (und wann dann? nach Aue, Köln oder Karlsruhe oder wann?) oder ein Hineindiktieren des Präsidenten ins Tagesgeschäft Training? Interessant.
"Hinter vorgehaltener Hand [...] wohl", ja? Hast du das direkt von einer Person aus der Mannschaft? Oder sind dazwischen so einige Hände und Münder gewesen?
Kommt mir doch schlicht spekulativ vor. Subjektive Einschätzungen (sog. Meinungen) darf sich ein jeder herausnehmen. Mutmaßungen als Fakten zu suggerieren, ist indes nicht in Ordnung.
btw. Danke Rudi Bommer für deinen Dienst beim FC Energie Cottbus.
Zitat von Buscemi:
Was hat Trainingsumfang u. -intensität mit dem Präsidenten zu tun?
Oder umgekehrt gefragt: Ist gewünscht, dass sich der Präsident in die Tagesarbeit des Trainers einmischt?
Und warum unglücklich? Lepsch handelt mit Bedacht und aus taktischen Erwägungen. Er weiß schon, was wie zu tun ist. Er trifft sachliche Entscheidungen, und keine überstürzten oder emotionalen.
Die Forderung nach einem Abgang von Lepsch ist aus meiner Sicht unsachlich - zumal in diesem Zusammenhang.
Ne aber er hätte schon am Samstag mMn die Reißleine ziehen sollen, dann hätte man sich besser auf St.Pauli vorbereiten können als mit diesem Alibi-Training gestern und der Ungewissheit heute. Und die Probleme in Sachen Training, Motivation etc. hat man wohl schon länger beobachtet, auch Spieler hinter vorgehaltener Hand. Da hättest es vorher mMn schon eines Machtwortes bedurft, das kam aber nicht, weil sich Lepsch (mMn zu sehr, grade bei Fehlen eines Sportdirektors) aus dem sportlichen Bereich raushält. Die jetzige Situation kreide ich ihm auch etwas mit an, von den Spielern mal abgesehen....
Aber gut, ich muss auch sagen, dass ich beim Thema Lepsch nicht wirklich objektiv bin, aber das nehm ich mir mal raus ;)
Meinst du, eine Trainingseinheit mehr unter Speidels Alleinführung hätte etwas anderes auf die Vorbereitung auf St. Pauli ergeben? Oder inwiefern hätte man sich dann "besser vorbereiten können"?
Also ein Machtwort, ja? Das meint dann also, ein vorzeitiges Lösen von Bommer (und wann dann? nach Aue, Köln oder Karlsruhe oder wann?) oder ein Hineindiktieren des Präsidenten ins Tagesgeschäft Training? Interessant.
"Hinter vorgehaltener Hand [...] wohl", ja? Hast du das direkt von einer Person aus der Mannschaft? Oder sind dazwischen so einige Hände und Münder gewesen?
Kommt mir doch schlicht spekulativ vor. Subjektive Einschätzungen (sog. Meinungen) darf sich ein jeder herausnehmen. Mutmaßungen als Fakten zu suggerieren, ist indes nicht in Ordnung.
btw. Danke Rudi Bommer für deinen Dienst beim FC Energie Cottbus.
05.11.2013 - 17:14 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=_LXKXxfXNS8&feature=c4-overview&list=UU9Ejb2kT0LIN_DxewmRUhcQ
Stellungnahme von Lepsch:
- klingt für mich bald so das Rudi selbst gegangen ist
Das klingt für mich sogar sehr wahrscheinlich danach, dass die Initiative zur Trennung von beiden Seiten ausging, und nicht exklusiv von der des Vereins. Das wiederum bestätigt das hier von mir geäußerte Bauchgefühl der letzten Woche, bereits da wirkte mir Bommer in den Interviews und Stellungnahmen irgendwie "leer" und ratlos. Und ich nehme im Gegensatz zum Abschied von Wollitz damals die Richtigkeit dieser Worte auch Lepsch ab. Sofern dies alles so stimmt und auch im "beiderseitigem Einvernehmen" abgelaufen ist, wovon ich jetzt fest ausgehe, bringe ich hier Bommer nochmals großen Respekt gegenüber, wenn er dies selbst erkannt und daraus die logische Konsequenz abgeleitet hat.
Nun ja, da bleibt einem nur zu sagen: Danke Rudi und viel Erfolg in der Zukunft!
Diesen Worten und der Rückblende, Analyse und Vergleich von Bommers Zeit kann ich dir voll und ganz beipflichten.
Ich war lange ein Bommer-Befürworter und halte ihn weiterhin für einen fachlich hervorragenden Trainer und menschlich äußert angenehmen Zeitgenossen. Leider fehlte ihm letztendlich der sportliche Erfolg und dem einhergehend die nötigen Ideen, Frische und Unverbrauchtheit, sich selbst aus der Krise zu befreien. Die Entwicklung der Mannschaft stagnierte schlichtweg seit langer Zeit, genau genommen, seitdem Feldhoff ging. Für mich ein entschiedender Faktor, weshalb es von da an ihm nicht mehr gelang, konstant mit der Mannschaft erfolgreich zu sein.
Schließen möchte ich persönlich das Kapitel Bommer sinngemäß mit seinen eigens zum Antritt verwendeten Worten: "Mein erster Eindruck des Teams ist positiv. Mir wirkt jedoch die Mannschaft zu ruhig und brav". Eine Beschreibung, die nach fast zwei Jahren in fast ähnlicher Weise auf Bommer übertragen werden könnten und für ein weiteres Kernproblem in seiner Zeit hier stehen.
Insofern alles Gute, Rudi, und danke für deine geleistete Arbeit!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Energievoll am 05.11.2013 um 17:31 Uhr bearbeitet
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