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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#2681
04.07.2020 - 09:49 Uhr
Der FCK hat derzeit noch 3 "assets", wie man die bewerten möchte, darf jeder für sich selbst entscheiden:

1) Die Historie, seit F. Walter konnte der FCK zumindest auf der Europabühne eine Reputation aufbauen, die man so schnell nicht wegradieren kann.

2) Branding, das Logo ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt, in Deutschland weiß (noch) fast jedes Kind, welcher Verein hinter diesem Logo steckt. In der Region selbst ist das Logo so sehr verankert, dass es vermutlich noch 3+ Generationen ohne FCK dauern würde, bis es merklich in Vergessenheit gerät.

3) Die Fans. Kaum ein anderer deutscher Fussballverein hat diese Fanbase, auch nach all den Krisen ist dies ein riesiges Plus.

Ich kann nur noch die Schultern zucken, wenn Leute sagen, wir verkaufen unter Wert. ganz ehrlich, wenn, und das ist ein großes wenn, ein Investor einsteigt und den FCK zumindest wieder in die Region Fahrstuhlmannschaft 1. / 2. Liga bringen kann, ist es mir egal, wem der FCK auf dem Papier gehört, da es unwahrscheinlich ist, dass ein halbwegs seriöser Investor einen der oben 3 genannten "assets" in den Boden rammt. Un diese Punkte sind doch das, was den FCK im Kern ausmacht, und wieso es überhaupt lohnenswert ist, den FCK zu retten, oder?

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"They say time heals all wounds. Yet even now, the thought of her face, the sound of her name, still rend my heart asunder!"

FCK - ein Leben lang.
Finanzen |#2682
04.07.2020 - 09:55 Uhr
Zitat von Lullaby

Es gibt nun mal zwei Angebote. Also sind wir Chooser. Das Angebot der Regionalen ist ja auch alles andere als endverhandelt.

Muss ich Dir widersprechen. Stand gestern hat unser Senator deutlich gemacht, dass es nur ein rechtsverbindliches Angebot gibt.
Punkt...das andere ist so lange ein Luftschloss wie noch nicht alle Unterschriften drunter sind. Papier ist nämlich ziemlich geduldig.

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Krahl - Rasmussen, Frees, Gyamfi - Haas, Kunze, Ritter, Sahin, Joly - Yardimci, Berisha

"Wenn wir schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt" (R.Rüssmann)
Finanzen |#2683
04.07.2020 - 09:59 Uhr
Zitat von Marbod
Ich finde wir sollten aufpassen und uns nicht durch Schlagworte wie Transparenz und Klartext so simpel von Wilhelm mitziehen lassen. Er drückt da nach meinem Empfinden schon absichtlich auf Knöpfe, die durch die Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere die Intransparenz der Kunz-Ära und der nachfolgenden Dilettanten, sehr leicht zu triggern sind. Das ist aus meiner Sicht eine Form von Populismus.

Er verfolgt klar einen Zweck. Er bevorzugt einen Investor, der nach seiner Darstellung eine klare Vorstellung vom Invest in den FCK hat und auch einen Plan. Soweit so gut. Die Summe hört sich für uns auch erst einmal sehr, sehr gut an, wenn man von mehr als 20 Mio € ausgeht. Damit lässt sich defintiv arbeiten und ich kann mir auch denken, dass sowohl der Rest vom Aufsichtsrat als auch die Geschäftsführung mit dieser Summe sehr konform gehen kann. Das dürfte nicht die Krux sein.

Ich denke es liegt an dem Versuch seitens des Investors den FCK zu einem absoluten Schnäppchenpreis zu übernehmen. Denn die Aktien des Vereins für 24 Mio zu 75% zu kaufen, verwehrt dem FCK auf absehbare Zeit jede weitere Möglichkeit einen weiteren Investor an Land zu ziehen. Damit ist die Beer dann gschält. Wenn ich mich richtig erinnere, dann war nicht mal das Angebot von Becca, dass vorlag und nie unterschrieben wurde, so hart.

Klar sitzt dem Verein ob der aktuellen Situation die Pistole auf der Brust, aber ich kann Merk und Kessler verstehen, dass sie trotzdem bis zum Schluss nach besseren Alternativen suchen und nicht ein Angebot annehmen, bei dem Bader, Banf und Klatt genüsslich sagen können, wir hatten da was besseres in der Hinterhand. Wilhelm kann ich nicht einschätzen. Was seine Intention ist, kann ich nur mutmaßen. Ich will ihm nicht unterstellen, dass er davon persönlich profitiert. Ich denke, er nimmt vielleicht die Position ein, dass das aktuelle Dubai Angebot in dieser Situation die deutlich bessere Variante für den Neuanfang ist, weil sie längerfristig planbar ist und einen guten Spielraum beinhaltet für die sportliche Ausrichtung des Vereins. Ob der Verein sich damit quasi ausverkauft, nimmt er eben dabei in Kauf. Mit dem Aufstieg in die zweite Liga und dem Erreichen deutlich lukrativerer Vermarktungs- und Einnahmequellen wird der Verein definitiv weitere Möglichkeiten haben.

Kessler und Merk kann ich auch verstehen. Schuldenschnitt und Invest der regionalen Investoren in der Höhe 8 Mio € + x bedeutet auf jeden Fall auch einen sehr guten Etat mindestens für eine Saison Dritte Liga. Und sie haben Vertrauen in die aktuelle Führung und den Weg, der eingeschlagen wurde. Mit Verpflichtungen wie Mai und Winkler stünden wir defensiv sehr, sehr gut da. Wir sind also weiter attraktiv für Topspieler der Dritten Liga. Es lief ja gut in den Planungen bis jetzt. Es ist eine Wette auf die Zukunft (Die andere Variante aber auch) und mit einem sportlich positiven Verlauf in der kommenden Saison, kann man auch weiter mit potenziellen Investoren verhandeln, hat aber dafür auch noch genug Aktien in der eigenen Hand. Es gibt keinen Ausverkauf an Aktien, der im Grunde das Heft des Handels in die Hand des Großaktionärs legen würde.

Ich persönlich würde auch die zweite Variante bevorzugen. Liegt daran, dass ich in solchen Dingen bereit bin Risiko einzugehen und ich mich nicht so leicht verängstigen lasse. Ich kann aber jeden verstehen, der jetzt lieber Dubai wählen würde.

Ich glaube aber, dass wir mit beiden Varianten gut leben könnten. Es ist keine Wahl zwischen Gut und Böse.


In Deinen Ausführungen schreibst Du selbst, dass die 8 Mio+ ws nur für eine Saison reichen- was passiert, wenn der Aufstieg nicht in der nächsten Saison klappt? Gleiches Drama...

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Der FCK war jahrelang eine Lachnummer in Deutschland. Wir werden uns den Respekt mit Einsatz und Mut Stück für Stück zurück holen, das war gestern ein erster, wichtiger Schritt." Zitat T. Boyd bei der Aufstiegsfeier
Finanzen |#2684
04.07.2020 - 10:01 Uhr
Zitat von Gutgolf
Zitat von Lullaby

Es gibt nun mal zwei Angebote. Also sind wir Chooser. Das Angebot der Regionalen ist ja auch alles andere als endverhandelt.

Muss ich Dir widersprechen. Stand gestern hat unser Senator deutlich gemacht, dass es nur ein rechtsverbindliches Angebot gibt.
Punkt...das andere ist so lange ein Luftschloss wie noch nicht alle Unterschriften drunter sind. Papier ist nämlich ziemlich geduldig.


Ja ne is klar. Weil da noch nicht alles dran fertig und belastbar ist, müssen wir das andere Angebot sofort annehmen.

Was ist an "nicht endverhandelt" nicht zu verstehen? Da muss halt nachgeliefert werden.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#2685
04.07.2020 - 10:06 Uhr
Wenn ich das richtig verstehe, sind die Regionalen Investoren ein wenig die Trumpfkarte von Quattrex und Becca in diesem Spiel. Durch ihr Angebot, gibt es keinen Druck auf den FCK zuzugehen. Solange die eine Stundung anbieten und die Regionalen bei ihrem Angebot von 8 Millionen Euro bleiben, wird es kein Horrorszenario "Regelinsolvenz" geben. Das heißt die Trumpfkarte des FCK ist stumpf. Man kann in aller Ruhe warten, bis der Dubai Investor sich zurück zieht und Wilhelm frustriert und isoliert aufsteckt.

Und das es zwischen Quattrex und den Regionalen eine klare Absprache gibt, sieht man doch daran, dass diese erst wieder auf den Plan getreten sind, als die Gläubiger mit dem Rücken zur Wand standen. Und das sie nicht bereit sind, mit dem Dubai Investor zusammen zu arbeiten.

Die Bedingung der Regionalen zu einem größeren Einstieg war nämlich immer, dass ein Ankerinvestor ala Becca kommt. Der Dubai Investor ist aber genau so ein Investor. Es gibt also sachlich keinen Grund sich gegen diesen zu stellen. Ausser man ist das Machtinstrument von Quattrex und Flavio Becca. Das Nardi und Dienes dieses Spiel spielen, zeigt was für ein abgrundtief kaputtes und menschlich falsches Umfeld der 1. FC Kaiserslautern hat.

Und deshalb bin ich für die Regelinsolvenz falls Dubai scheitert. Dieses falsche Spiel muss ein Ende haben. Wenn der 1.FC Kaiserslautern sich nur von diesen Seilschaften lösen kann, wenn er selbst abdrückt, dann ist das so.

Was also offensichtlich selbst Menschen wie Markus Merk nicht verstanden haben ist, dass der 1. FC Kaiserslautern mit seinem toxischen Umfeld niemals mehr überlebensfähig sein wird. Offenbar war es ein Fehler ihn zu unterstützen, weil er selbst viel zu sehr Teil davon ist.

Ich habe fertig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 04.07.2020 um 10:08 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2686
04.07.2020 - 10:07 Uhr
Zitat von Lullaby

Ja ne is klar. Weil da noch nicht alles dran fertig und belastbar ist, müssen wir das andere Angebot sofort annehmen.

Schreibt doch gar niemand hier im Forum! Niemand schreibt, dass man das sofort annehmen muss. Trotzdem sollte man sich an die Fakten halten.

Ein Fakt ist nunmal, dass wir nur ein rechtsverbindliches Angebot haben.

Das andere ist eine Willensäußerung. Hat Becca auch 20 Stück von abgegeben; bitte nicht vergessen.

Natürlich nimmt man das nicht sofort an...man hat ja jetzt bis 31.7. Zeit. Man demontiert aber eben auch nicht ein AR-Mietglied. Darum geht es.

Man hält einfach gepflegt die Schnauze und verhandelt in Ruhe. Das ist das was man machen sollte. Scheint aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein bei diesem Verein...wenn man unseren Senator von gestern liest.

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Krahl - Rasmussen, Frees, Gyamfi - Haas, Kunze, Ritter, Sahin, Joly - Yardimci, Berisha

"Wenn wir schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt" (R.Rüssmann)
Finanzen |#2687
04.07.2020 - 10:10 Uhr
Zitat von Lullaby


Was ist an "nicht endverhandelt" nicht zu verstehen? Da muss halt nachgeliefert werden.


Laut Wilhelm geht es nicht nur um Verhandlungen, sondern schlichtweg auch um "Formfehler". So schreibt er, dass nichtmals die hinter dem Angebot stehenden Personen genannt werden. Im Endeffekt ist halt die gleiche Sache wie mit Becca nur eben diesesmal umgedreht:

Aus Dubai liegt laut Wilhelm ein annahmefähiges Angebot vor. Bei den Regionalen hingegen wird momentan erstmal nur ein stärkeres Interesse bekundet.

Und in so fern hat er natürlich Recht, dass es aus FCK Sicht katastrophal ist, wenn da gerade auf Zeit gespielt wird. Zieht Dubai das Angebot zurück, dann stärkt das natürlich die Verhandlungsposition der Regionalen erstmal weiter. Solang da ein verbindliches Angebot bis 31.07 vorliegt, sollte man diese gute Verhandlungslage nun eben auch ausnutzen. Sich jetzt hingegen auf die Regionalen festzulegen scheint mir aus Verhandlungstechnischer Sicht extrem armselig von unseren AR zu sein.
Finanzen |#2688
04.07.2020 - 10:11 Uhr
Zitat von Lullaby

Was ist an "nicht endverhandelt" nicht zu verstehen? Da muss halt nachgeliefert werden.

Beste Grüße
Lullaby


ich schätze deine Beiträge sehr Lullaby allerdings sehe ich dass hier so, das Unterschriftsreife Angebot aus "Dubai" liegt vor, es wurde sogar von ihm (dem Investor) um einen Monat verlängert, jetzt kommen die Regionalen um die Ecke und wissen von diesem Angebot und laut Medienberichten liegt es auch schon mindestens seit 2 Tagen vor und das Angebot der Regionalen ist trotz des bekannten Angebots schlechter?

Sorry, da wäre für mich schon kein Verhandlungsspielraum möglich, wenn sie ein Angebot abgeben als Reaktion auf ein anderes Angebot was wohl schon bekannt war, sollte es in meinen Augen ja mal mindestens finanziell ebenbürtig sein. ( 8 Mio > 20 Mio ??)

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Es ist UNSER Verein

Dieser Beitrag wurde zuletzt von chris_94 am 04.07.2020 um 10:12 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2689
04.07.2020 - 10:19 Uhr
@DanielFranklin

Dachte ich auch erst, aber der Kicker hat doch berichtet, dass auch das regionale Angebot einen 90%igen Schuldenschnitt fordere.
Finanzen |#2690
04.07.2020 - 10:22 Uhr
Zitat von Muh87

Und in so fern hat er natürlich Recht, dass es aus FCK Sicht katastrophal ist, wenn da gerade auf Zeit gespielt wird. Zieht Dubai das Angebot zurück, dann stärkt das natürlich die Verhandlungsposition der Regionalen erstmal weiter. Solang da ein verbindliches Angebot bis 31.07 vorliegt, sollte man diese gute Verhandlungslage nun eben auch ausnutzen. Sich jetzt hingegen auf die Regionalen festzulegen scheint mir aus Verhandlungstechnischer Sicht extrem armselig von unseren AR zu sein.


Ich sehe nicht, dass sich jemand festgelegt hat. Wo liest du das raus?

31.07. ist der Stichtag. Solange das Angebot steht, existiert auch kein Problem bezüglich fehlender Planungssicherheit. Für die Gläubiger haben die Angebote auch keine Unterschiede zu bieten.

Beste Grüße
Lullaby
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