| Geburtsdatum | 26.03.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Co-Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Michael Frontzeck [Ex-Trainer]
01.02.2018 - 12:48 Uhr
13.11.2018 - 17:55 Uhr
Im Hinblick auf die Personalie des Trainers kann ich den Verweis auf den Aufsichtsrat nachvollziehen, teile ihn aber nicht. Zwar ist absolut richtig und wichtig dass es in das Kompetenzgebiet des Aufsichtsrats fällt, Entscheidungen zu hinterfragen oder Rechenschaft vom Vorstand einzuholen. Dennoch - und das ist in der Satzung glücklicherweise entsprechend geregelt - besteht gem. Art. 16 Abs. 1 die primäre Aufgabe des Greniums darin, die Wahrnehmung der Vereinsaufgaben durch den Vorstand zu kontrollieren. Trotz allem Unverständnisses gegenüber der Entscheidungen Martin Baders sehe ich in dem Festhalten am Trainer keine justiziable Pflichtverletzung, die dem Aufsichtsrat das Recht zuspricht, entsprechend aktiv einzugreifen. Darüber hinaus steht es dem Aufsichtsrat nicht zu, sich in die operativen Prozesse einmischen - bei allem Unverständnis über die Kontinuität auf der Trainerbank, Compliance ist auch in einer schweren sportlichen Zeit nicht verhandelbar.
Kommt das Gremium in naher Zukunft mehrheitlich zu dem Schluss, Frontzeck abgelöst wissen zu wollen, führt der Weg einzig und allein über Martin Bader. So lange letzterer allerdings weiterhin die schützende Hand über des Trainers Haupt hält sehe ich keine Möglichkeit, wie der Aufsichtsrat in dieser Angelegenheit aktiv werden könnte, ohne dabei die Position des Sportvorstandes zu ramponieren. Dass im Lichte der Ausgliederung und der damit einhergehenden Investorensuche wenig Interesse darin besteht, nochmals Ausschau nach einem neuen Sportvorstand zu halten - die kurze Liste der verfügbaren Kandidaten im Hinterkopf - dürfte auch naheliegend sein. Ein Rücktritt Frontzecks unter entsprechender Abfindung halte ich Stand Heute für alle Beteiligten - auch für Frontzeck zur Gesichtswahrung - für die smarteste und wahrscheinlichste Lösung.
Kommt das Gremium in naher Zukunft mehrheitlich zu dem Schluss, Frontzeck abgelöst wissen zu wollen, führt der Weg einzig und allein über Martin Bader. So lange letzterer allerdings weiterhin die schützende Hand über des Trainers Haupt hält sehe ich keine Möglichkeit, wie der Aufsichtsrat in dieser Angelegenheit aktiv werden könnte, ohne dabei die Position des Sportvorstandes zu ramponieren. Dass im Lichte der Ausgliederung und der damit einhergehenden Investorensuche wenig Interesse darin besteht, nochmals Ausschau nach einem neuen Sportvorstand zu halten - die kurze Liste der verfügbaren Kandidaten im Hinterkopf - dürfte auch naheliegend sein. Ein Rücktritt Frontzecks unter entsprechender Abfindung halte ich Stand Heute für alle Beteiligten - auch für Frontzeck zur Gesichtswahrung - für die smarteste und wahrscheinlichste Lösung.
13.11.2018 - 18:14 Uhr
Zitat von Arakorn
Genau danach habe ich mich lange gesehnt. Führungsfiguren, die nicht wie ein Fähnchen im Wind und dem Druck von den Schlaubergern um den Berg gewachsen sind.
Genau danach habe ich mich lange gesehnt. Führungsfiguren, die nicht wie ein Fähnchen im Wind und dem Druck von den Schlaubergern um den Berg gewachsen sind.
Das könnte man gelten lassen, wenn die Entscheidungen, an denen man festhält, denn die richtigen wären. Standhaftigkeit und Sturheit sind nicht das Gleiche. Auch eine gute Führungskraft macht Fehler, aber sie ist in der Lage, sie zu identifizieren und zu korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
13.11.2018 - 19:10 Uhr
Zitat von Bertikoks
...
Daran werter Lullaby und werter Chioro, kann ich nichts positives erkennen. Gar nichts.
Gruß Berti
...
Daran werter Lullaby und werter Chioro, kann ich nichts positives erkennen. Gar nichts.
Gruß Berti
Ich hab das auch nicht positiv gemeint. Ich wollte eher bekräftigen, dass was passieren muss, falls wir gegen Wehen verlieren. Eigentlich müsste ja schon was passiert sein. Aber falls wir wirklich schön wieder verlieren, gibt es keine Zweifel mehr. Und dann müssen auch wir Fans auf die Barrikaden.
Gruß
Chio
13.11.2018 - 19:51 Uhr
Zitat von Lullaby
Das könnte man gelten lassen, wenn die Entscheidungen, an denen man festhält, denn die richtigen wären. Standhaftigkeit und Sturheit sind nicht das Gleiche. Auch eine gute Führungskraft macht Fehler, aber sie ist in der Lage, sie zu identifizieren und zu korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Arakorn
Genau danach habe ich mich lange gesehnt. Führungsfiguren, die nicht wie ein Fähnchen im Wind und dem Druck von den Schlaubergern um den Berg gewachsen sind.
Genau danach habe ich mich lange gesehnt. Führungsfiguren, die nicht wie ein Fähnchen im Wind und dem Druck von den Schlaubergern um den Berg gewachsen sind.
Das könnte man gelten lassen, wenn die Entscheidungen, an denen man festhält, denn die richtigen wären. Standhaftigkeit und Sturheit sind nicht das Gleiche. Auch eine gute Führungskraft macht Fehler, aber sie ist in der Lage, sie zu identifizieren und zu korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
Ich glaube eben nicht, dass die Entscheidung pro Frontzeck etwas mit Sturheit zu tun hat. Für mich ist sie Standhaftigkeit. Die Meinung darf ich ja haben. Es wird mir aktuell viel zu viel am Trainer festgemacht. Die Leistungsdefizite einzelner Spieler sind durch fehlende Taktik oder schlechtes Training nicht zu erklären. Ein Albaek, ein Zuck, ein Dick oder ein Spalvis (ich fand ihn vor der Verletzung einen Schatten seiner selbst) müssten allein durch ihre Erfahrung in höheren Ligen viel mehr abrufen, auch in einem vermeintlich falschen System.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arakorn am 13.11.2018 um 19:59 Uhr bearbeitet
13.11.2018 - 19:59 Uhr
Gab es nicht mal ein kolportiertes Ultimatum für Frontzeck vor dem fortuna Köln spiel? Bin ja immer noch der Meinung,das sein Stuhl nach dem 0:2 schon nur noch auf einem Bein stand .
13.11.2018 - 20:34 Uhr
Zitat von Arakorn
Ich glaube eben nicht, dass die Entscheidung pro Frontzeck etwas mit Sturheit zu tun hat. Für mich ist sie Standhaftigkeit. Die Meinung darf ich ja haben. Es wird mir aktuell viel zu viel am Trainer festgemacht. Die Leistungsdefizite einzelner Spieler sind durch fehlende Taktik oder schlechtes Training nicht zu erklären. Ein Albaek, ein Zuck, ein Dick oder ein Spalvis (ich fand ihn vor der Verletzung einen Schatten seiner selbst) müssten allein durch ihre Erfahrung in höheren Ligen viel mehr abrufen, auch in einem vermeintlich falschen System.
Ich glaube eben nicht, dass die Entscheidung pro Frontzeck etwas mit Sturheit zu tun hat. Für mich ist sie Standhaftigkeit. Die Meinung darf ich ja haben. Es wird mir aktuell viel zu viel am Trainer festgemacht. Die Leistungsdefizite einzelner Spieler sind durch fehlende Taktik oder schlechtes Training nicht zu erklären. Ein Albaek, ein Zuck, ein Dick oder ein Spalvis (ich fand ihn vor der Verletzung einen Schatten seiner selbst) müssten allein durch ihre Erfahrung in höheren Ligen viel mehr abrufen, auch in einem vermeintlich falschen System.
Mit deiner Spielerbewertung stimme ich überein, auch hinsichtlich Spalvis. Allerdings bin ich der Meinung, wenn kaum ein Spieler seine Normalform erreicht, ist zwingend das TRAINERTEAM schuld. Entweder liegt es an der fehlenden Fitness oder aber an den taktischen Vorgaben des Trainers für die Mannschaft bzw für die einzelnen Spieler.
Es können immer mal einzelne Spieler eine Schwächephase haben, aber es ist selten, dass fast alle Spieler (insbesondere die Führungsspieler) gleichzeitig eine Schwächephase haben, ohne das es dafür einen Grund gibt.
14.11.2018 - 13:58 Uhr
Zitat von Arakorn
Es wird mir aktuell viel zu viel am Trainer festgemacht. Die Leistungsdefizite einzelner Spieler sind durch fehlende Taktik oder schlechtes Training nicht zu erklären.
Es wird mir aktuell viel zu viel am Trainer festgemacht. Die Leistungsdefizite einzelner Spieler sind durch fehlende Taktik oder schlechtes Training nicht zu erklären.
Solange Frontzeck Trainer ist, wird hier alles immer am Trainer festgemacht, und danach sind es dann Notzon und Bader gewesen, die diese Söldner- und Versagertruppe zusammengestellt haben.
Es ist schon drollig, wie stets auf dem Thema 'Taktik' herumgeritten wird mit der Schlussfolgerung Frontzeck hätte keinen Plan.
Welche Drittligamannschaft gewinnt denn Spiele am Fließband aufgrund einer ausgefeilten Taktik? Alle spielen doch denn gleichen Murks, hinten dicht machen und vorne auf Standards hoffen. Ab und zu hilft es auch mal, einfach draufzubolzen. Habe noch nie so viele Bummitore in so wenigen Spielen erlebt wie in dieser Liga. Fallen diese für uns, war es Glück, fallen diese gegen uns, war es eigene Dummheit oder eben der Trainer und seine Taktik.
Es stellt sich aber auch die Frage, ob die Spieler überhaupt eine höherwertige Taktik absorbieren könnten. Die meisten bei uns haben nie höher als 3.Liga gespielt und kennen nichts anderes als den oben beschriebenen Rumpelfußball. Wenn Du da jetzt mit Feinheiten anfängst, musst Du erstmal alle auf ein gehobenes Grundniveau bringen und damit meine ich nicht nur in der Theorie. Aber selbst da bin ich mir sicher, gibt es schon Probleme. Zuck hat damals bei Freiburg von enormes Unterschieden zwischen 2.Liga und 1.Liga berichtet und ist schliesslich dann auch dort gescheitert. Mir kommt es manchmal eher so vor, als würde Frontzeck mit zu viel komplizierter Taktik die Spieler überfordern und dann kommt so etwas raus wie in Rostock oder gegen Hoffenheim.
Frontzeck muss einen Weg finden, sich der 3.Liga anzupassen. Und dazu gehört vorallem, erstmal hinten dicht zu machen und die Null halten. Ob das der Anspruchshaltung hier im Forum genügt, bezweifle ich. Und ob Frontzeck das so hinbekommt ebenfalls speziell mit Blick auf den Kader und die Abwehrspieler.
14.11.2018 - 14:52 Uhr
Zitat von weissherbstschorle
Welche Drittligamannschaft gewinnt denn Spiele am Fließband aufgrund einer ausgefeilten Taktik? Alle spielen doch denn gleichen Murks, hinten dicht machen und vorne auf Standards hoffen. Ab und zu hilft es auch mal, einfach draufzubolzen. Habe noch nie so viele Bummitore in so wenigen Spielen erlebt wie in dieser Liga. Fallen diese für uns, war es Glück, fallen diese gegen uns, war es eigene Dummheit oder eben der Trainer und seine Taktik.
Frontzeck muss einen Weg finden, sich der 3.Liga anzupassen. Und dazu gehört vorallem, erstmal hinten dicht zu machen und die Null halten. Ob das der Anspruchshaltung hier im Forum genügt, bezweifle ich. Und ob Frontzeck das so hinbekommt ebenfalls speziell mit Blick auf den Kader und die Abwehrspieler.
Ganz ehrlich, mir würde es reichen wenn wir hinten dicht machen können und vorne durch ein Standard oder ein "normales" Tor gewinnen. Letztlich zählen doch nur die 3 Punkte und am Ende der Aufstieg. Welche Drittligamannschaft gewinnt denn Spiele am Fließband aufgrund einer ausgefeilten Taktik? Alle spielen doch denn gleichen Murks, hinten dicht machen und vorne auf Standards hoffen. Ab und zu hilft es auch mal, einfach draufzubolzen. Habe noch nie so viele Bummitore in so wenigen Spielen erlebt wie in dieser Liga. Fallen diese für uns, war es Glück, fallen diese gegen uns, war es eigene Dummheit oder eben der Trainer und seine Taktik.
Frontzeck muss einen Weg finden, sich der 3.Liga anzupassen. Und dazu gehört vorallem, erstmal hinten dicht zu machen und die Null halten. Ob das der Anspruchshaltung hier im Forum genügt, bezweifle ich. Und ob Frontzeck das so hinbekommt ebenfalls speziell mit Blick auf den Kader und die Abwehrspieler.
Mit welcher Taktik wir das schaffen ist doch zweitrangig. Es geht nicht um die Person Frontzeck, sondern genau um das was du oben schreibst. Weder machen wir hinten die Bude dicht, noch schaffen wir vorne ein Standardtor. Treffen wir dann wie im Spiel in Rostock durch einem Standard, machen wir hinten wieder Fehler und laden den Gegner zu Gegentoren ein. Es muss einfach möglich sein, ein solches Spiel 1:0 zu gewinnen, wenn man aufsteigen will. Hängt es nur an den Spielern oder auch am Trainer?
Im Prinzip an beidem. Daher kann man Frontzeck nicht aus der Verantwortung nehmen. Er muss es schaffen hinten die Bude dicht zu bekommen und gleichzeitig ein Mittel gegen tiefstehende Gegner zu finden. Das haben auch schon andere Trainer in Liga 3 geschafft.
Keiner erwartet hier, das wir Champagner-Fussball in Liga 3 spielen und damit aufsteigen. Wir sind doch schon mit viel weniger zufrieden. Letztlich zählen nur die Punkte, sonst nix. Und da hat Frontzeck mit dem Team einfach viel zu wenige geschafft.
20 Punkte in 15 Spielen + negatives Torverhältnis. Ein Grund mit Frontzeck weiterzuarbeiten?
14.11.2018 - 15:23 Uhr
Zitat von weissherbstschorle
Frontzeck muss einen Weg finden, sich der 3.Liga anzupassen. Und dazu gehört vorallem, erstmal hinten dicht zu machen und die Null halten. Ob das der Anspruchshaltung hier im Forum genügt, bezweifle ich. Und ob Frontzeck das so hinbekommt ebenfalls speziell mit Blick auf den Kader und die Abwehrspieler.
Frontzeck muss einen Weg finden, sich der 3.Liga anzupassen. Und dazu gehört vorallem, erstmal hinten dicht zu machen und die Null halten. Ob das der Anspruchshaltung hier im Forum genügt, bezweifle ich. Und ob Frontzeck das so hinbekommt ebenfalls speziell mit Blick auf den Kader und die Abwehrspieler.
Also wie Du und viele andere zu der Meinung kommen, dass ein Großteil der Fans bzw. des Forums exklusiven Offensiv-Fußball sehen möchte und nicht mit einer korrekten Abwehrleistung zufrieden ist, ist mir schleierhaft. Selbst nach dem Glückssieg in Aalen waren die allermeisten Leute doch einfach nur über die drei Punkte froh - im Heimspiel danach waren 24.000 Leute im Stadion. Also ich bin mir sicher, dass der großen Mehrheit Siege, d.h. regelmäßig drei Punkte reichen. Mit einem Schönheitspreis für längst vergessenen Betze-Fußball steigt man nämlich nicht auf und eine Insolvenz kann man damit auch nicht abwenden. Da halte ich lieber die Bude dicht und rette ein 1:0 über die Zeit.
Voll und ganz muss ich bei der Feststellung zustimmen, dass sich Frontzeck noch nicht der 3. Liga angepasst hat. Nach immerhin 15 Spielen. Das ist eigentlich Grund genug für Kritik am Trainer.
14.11.2018 - 15:48 Uhr
Zitat von weissherbstschorle
Solange Frontzeck Trainer ist, wird hier alles immer am Trainer festgemacht, und danach sind es dann Notzon und Bader gewesen, die diese Söldner- und Versagertruppe zusammengestellt haben.
Es ist schon drollig, wie stets auf dem Thema 'Taktik' herumgeritten wird mit der Schlussfolgerung Frontzeck hätte keinen Plan.
Welche Drittligamannschaft gewinnt denn Spiele am Fließband aufgrund einer ausgefeilten Taktik? Alle spielen doch denn gleichen Murks, hinten dicht machen und vorne auf Standards hoffen. Ab und zu hilft es auch mal, einfach draufzubolzen. Habe noch nie so viele Bummitore in so wenigen Spielen erlebt wie in dieser Liga. Fallen diese für uns, war es Glück, fallen diese gegen uns, war es eigene Dummheit oder eben der Trainer und seine Taktik.
Es stellt sich aber auch die Frage, ob die Spieler überhaupt eine höherwertige Taktik absorbieren könnten. Die meisten bei uns haben nie höher als 3.Liga gespielt und kennen nichts anderes als den oben beschriebenen Rumpelfußball. Wenn Du da jetzt mit Feinheiten anfängst, musst Du erstmal alle auf ein gehobenes Grundniveau bringen und damit meine ich nicht nur in der Theorie. Aber selbst da bin ich mir sicher, gibt es schon Probleme. Zuck hat damals bei Freiburg von enormes Unterschieden zwischen 2.Liga und 1.Liga berichtet und ist schliesslich dann auch dort gescheitert. Mir kommt es manchmal eher so vor, als würde Frontzeck mit zu viel komplizierter Taktik die Spieler überfordern und dann kommt so etwas raus wie in Rostock oder gegen Hoffenheim.
Frontzeck muss einen Weg finden, sich der 3.Liga anzupassen. Und dazu gehört vorallem, erstmal hinten dicht zu machen und die Null halten. Ob das der Anspruchshaltung hier im Forum genügt, bezweifle ich. Und ob Frontzeck das so hinbekommt ebenfalls speziell mit Blick auf den Kader und die Abwehrspieler.
Zitat von Arakorn
Es wird mir aktuell viel zu viel am Trainer festgemacht. Die Leistungsdefizite einzelner Spieler sind durch fehlende Taktik oder schlechtes Training nicht zu erklären.
Es wird mir aktuell viel zu viel am Trainer festgemacht. Die Leistungsdefizite einzelner Spieler sind durch fehlende Taktik oder schlechtes Training nicht zu erklären.
Solange Frontzeck Trainer ist, wird hier alles immer am Trainer festgemacht, und danach sind es dann Notzon und Bader gewesen, die diese Söldner- und Versagertruppe zusammengestellt haben.
Es ist schon drollig, wie stets auf dem Thema 'Taktik' herumgeritten wird mit der Schlussfolgerung Frontzeck hätte keinen Plan.
Welche Drittligamannschaft gewinnt denn Spiele am Fließband aufgrund einer ausgefeilten Taktik? Alle spielen doch denn gleichen Murks, hinten dicht machen und vorne auf Standards hoffen. Ab und zu hilft es auch mal, einfach draufzubolzen. Habe noch nie so viele Bummitore in so wenigen Spielen erlebt wie in dieser Liga. Fallen diese für uns, war es Glück, fallen diese gegen uns, war es eigene Dummheit oder eben der Trainer und seine Taktik.
Es stellt sich aber auch die Frage, ob die Spieler überhaupt eine höherwertige Taktik absorbieren könnten. Die meisten bei uns haben nie höher als 3.Liga gespielt und kennen nichts anderes als den oben beschriebenen Rumpelfußball. Wenn Du da jetzt mit Feinheiten anfängst, musst Du erstmal alle auf ein gehobenes Grundniveau bringen und damit meine ich nicht nur in der Theorie. Aber selbst da bin ich mir sicher, gibt es schon Probleme. Zuck hat damals bei Freiburg von enormes Unterschieden zwischen 2.Liga und 1.Liga berichtet und ist schliesslich dann auch dort gescheitert. Mir kommt es manchmal eher so vor, als würde Frontzeck mit zu viel komplizierter Taktik die Spieler überfordern und dann kommt so etwas raus wie in Rostock oder gegen Hoffenheim.
Frontzeck muss einen Weg finden, sich der 3.Liga anzupassen. Und dazu gehört vorallem, erstmal hinten dicht zu machen und die Null halten. Ob das der Anspruchshaltung hier im Forum genügt, bezweifle ich. Und ob Frontzeck das so hinbekommt ebenfalls speziell mit Blick auf den Kader und die Abwehrspieler.
Hesl: ca. 150 Spiele in Liga 1 und 2
Kraus: ca. 100 Spiele in Liga 1 und 2
Sternberg: 25 Spiele in Liga 1
Dick: ca. 330 Spiele in Liga 1 und 2
Hainault: ca. 150 Spiele in Liga 1 und 2 (teilweise Ausland)
Albaek: ca. 200 Spiele 1. Liga Ausland
Spalvis: 60 Spiele Liga 1 und 2
Zuck: über 100 Spiele 2. Liga
Hemlein: über 100 Spiele Liga 1 und 2
Dazu noch einige andere, die bereits in jungen Jahren viele 3. Liga-Spiele bestritten haben und vereinzelt auch Zweitligaeinsätze hatten.
Ich gehe mal stark davon aus, dass keine andere Mannschaft eine erfahrenere Truppe bzw. dass die Spieler kaum mehr Spiele in höhere Ligen vorweisen können.
Mir ist relativ egal wer Trainer ist und wie gespielt wird. Ich will derzeit nur erfolgreichen Fußball sehen. Wenn mir aber ein Trainer erzählt, dass eine 1:4 Niederlage keine Klatsche ist, die außerdem nur wegen einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters entstanden ist (die noch nicht mal eine war), pack ich mir an den Kopf.
Deine einseitige Sicht der Dinge hat Frontzeck übrigens genauso. Er redet davon, dass wir ohne die Tore in der Nachspielzeit oben stehen würden. Dass wir im Normalfall weder gegen F. Köln noch gegen Ahlen (eventuell ohne die ersten beiden geschenkten Tore auch nicht gegen Braunschweig) gepunktet bzw. gewonnen hätten, lässt er außen vor. Denn dann wären wir auch schnell auf einem Abstiegsplatz.
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