| Geburtsdatum | 26.03.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Co-Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Michael Frontzeck [Ex-Trainer]
01.02.2018 - 12:48 Uhr
21.10.2018 - 11:52 Uhr
Leute wir alle sind doch zufrieden, wenn der Trainer jetzt den Knopf gefunden hat, wie die Zusammenstellung des Kaders am besten funktioniert. Das sieht meiner Meinung nach schon seit ein paar Spielen wieder aus wie ansehnlicher Fussball. Die Saison ist noch lang und wenn die Entwicklung des Teams so weiter geht, ist doch noch alles drin. Was uns in der Tat noch fehlt, ist eine ordentliche Chancenverwertung. Ich denke, da fehlt uns noch ein Guter!
21.10.2018 - 13:11 Uhr
Hat jemand daran gedacht, dass seine Aussage, dass „Taktik keine Spiele gewinnt“, eher ein Appell an der Manschaft war und nichts mit seiner taktischer Sturrheit zu tun hat?
21.10.2018 - 14:19 Uhr
Zitat von Newtrial
Fazit: Selbstkritik hier im Forum wäre wirklich mehr als angebracht! Und eine "Lernkurve" dahin, von Kritik in der Sache nicht reflexhaft auf die fachliche Inkompetenz der Verantwortlichen zu schließen. Ich hatte jedenfalls aufgrund des dummen Geschwätzes und Mobbings eine Zeit lang echt keine Lust mehr, hier weiter mitzumachen.
Fazit: Selbstkritik hier im Forum wäre wirklich mehr als angebracht! Und eine "Lernkurve" dahin, von Kritik in der Sache nicht reflexhaft auf die fachliche Inkompetenz der Verantwortlichen zu schließen. Ich hatte jedenfalls aufgrund des dummen Geschwätzes und Mobbings eine Zeit lang echt keine Lust mehr, hier weiter mitzumachen.
Hey Newtrial, ich bin so froh, dass Du hier bist und schreibst. Bitte nicht weggehen. Du bringst die Dinge immer so schön auf den Punkt und schreibst genau das, was ich auch schreiben würde, aber ich brauch das nicht, weil Du das ja für mich machst.
Würdest Du hier aufhören, müsste ich mich ja aus meiner bequemen Leseposition herausbegeben und wieder schreiben. Das kannst Du mir in meinem fortgeschrittenen Alter nicht antun...
Bitte weitermachen. Du tust diesem Forum gut!
Gruß aus der Südpfalz
21.10.2018 - 14:21 Uhr
Zitat von Newtrial
Da sich der Erfolg einstellte, als Frontzeck damit begann, vom Forum schon Wochen vorher geforderte Veränderungen umzusetzen, war die Kritik an ihm IN DER SACHE auf jeden Fall "richtig und notwendig". Es lässt sich kaum argumentieren, dass diese Maßnahmen Wochen vorher noch falsch gewesen wären.
Trotzdem sollten sich mal einige hier hinterfragen, wie sinnvoll es war, nach fünf Spieltagen daraus die Forderung nach einem Trainerwechsel herzuleiten. Es sind diese klischeehaften Typisierungen ("kann nix", "hat noch nie irgendwo was gezeigt", "schlechtester Profitrainer ever"...), die das Klima vergiften und sich sogar auf die Mannschaftsleistung negativ auswirken können (s. Kohlmeyers aktuelles Interview mit Hemlein). Das Gleiche gilt übrigens für Martin Bader, dem hier teilweise jede sportliche Kompetenz abgesprochen wird ("Blender"). Aber dann gestern Stefan Krämers Interview (zurecht!) hochleben lassen. Was hat Krämer denn da noch mal gesagt? Ach ja, dass der Kader des FCK "exzellent zusammengestellt" sei und man garantiert am Saisonende oben mitspielen werde. Was seine Kollegen uniono vor Saisonbeginn bereits ebenfalls so gesehen haben! Aber klar, der Bader. der alte Blender...
Bader und Frontzeck haben die fachlich genau richtige Grundorientierung ausgegeben: "Kontinuität" und Frustrationstoleranz im Umfeld, da die Mannschaft sich erst mal einspielen müsse. Bader ist nach dem Auftaktsieg gegen die Löwen sofort auf die Euphoriebremse getreten, weil er wusste, dass es ein holpriger Start werden würde. Er hat damit mehr fußballerischen Sachverstand bewiesen als all seine Kritiker hier im Forum und anderswo. Und Frontzecks Ausrasten in PKs wies in dieselbe Richtung: DIE MANNSCHAFT MUSS SICH EINSPIELEN! Wusten aber alle hier besser, gelle?! Hej, siebenwöchige Vorbereitung, da müssen die doch schon eine Einheit sein... Wer hatte da jetzt keinen hinreichenden Sachverstand? Ich würde mal sagen, die Koniferen hier im Forum haben sich damit bis auf die Knochen blamiert - nicht die Verantwortlichen im Verein! Ich selbst bin da auch irgendwann eingeknickt, weil ich die Lernkurve nicht mehr erkennen konnte und dachte, es müsse immer kontinuierlich aufwärts gehen. Tut es nicht! Es wird immer Nackenschläge wie Halle geben. Man wird immer mal ein unglückliches Spiel wie in Osnabrück abliefern. Auch künftig wird es nicht von Spiel zu Spiel besser werden. Das ist nämlich Fußball - und der ist nicht berechenbar.
Also Nein, Michael Frontzeck hat sich nicht "gefangen" und seinen "Dickkopf" überwunden. Er hat vielmehr unbeirrt an der mit Bader und Notzon vor der Saison festgelegten Marschroute festgehalten, was Modifikationen miteinschliesst. Dass letztere hätten früher kommen müssen, sehe ich auch so. Aber deswegen spricht man den Verantwortlichen doch nicht schon nach wenigen Spieltagen jegliche Fachkompetenz ab und entzieht ihrer Strategie die Unterstützung! Von daher: Schämt euch! Ich tue das auch, weil ich zwar lange dagegengehalten habe, aber irgendwann auch eingeknickt bin.
Michael Frontzeck rechne ich vor allem hoch an, dass er den mannschaftlichen Zusammenhalt ungeachtet aller Misserfolge und Nackenschläge erhalten konnte. Niemand hier spielte bislang auch nur eine Minute und auch nur ansatzweise "gegen den Trainer". Aber dafür kann er wahrscheinlich auch persönlich nix, weil das halt alles "gute Jungs" sind. Was die Kritiker sofort in ein Dilemma bringt, weil man dann ja den Blender Bader loben müsste, weil der diese "guten Jungs" ja nun mal geholt hat. Dabei soll die Message doch sein, dass die alle nix können.
Da sich der Erfolg einstellte, als Frontzeck damit begann, vom Forum schon Wochen vorher geforderte Veränderungen umzusetzen, war die Kritik an ihm IN DER SACHE auf jeden Fall "richtig und notwendig". Es lässt sich kaum argumentieren, dass diese Maßnahmen Wochen vorher noch falsch gewesen wären.
Trotzdem sollten sich mal einige hier hinterfragen, wie sinnvoll es war, nach fünf Spieltagen daraus die Forderung nach einem Trainerwechsel herzuleiten. Es sind diese klischeehaften Typisierungen ("kann nix", "hat noch nie irgendwo was gezeigt", "schlechtester Profitrainer ever"...), die das Klima vergiften und sich sogar auf die Mannschaftsleistung negativ auswirken können (s. Kohlmeyers aktuelles Interview mit Hemlein). Das Gleiche gilt übrigens für Martin Bader, dem hier teilweise jede sportliche Kompetenz abgesprochen wird ("Blender"). Aber dann gestern Stefan Krämers Interview (zurecht!) hochleben lassen. Was hat Krämer denn da noch mal gesagt? Ach ja, dass der Kader des FCK "exzellent zusammengestellt" sei und man garantiert am Saisonende oben mitspielen werde. Was seine Kollegen uniono vor Saisonbeginn bereits ebenfalls so gesehen haben! Aber klar, der Bader. der alte Blender...
Bader und Frontzeck haben die fachlich genau richtige Grundorientierung ausgegeben: "Kontinuität" und Frustrationstoleranz im Umfeld, da die Mannschaft sich erst mal einspielen müsse. Bader ist nach dem Auftaktsieg gegen die Löwen sofort auf die Euphoriebremse getreten, weil er wusste, dass es ein holpriger Start werden würde. Er hat damit mehr fußballerischen Sachverstand bewiesen als all seine Kritiker hier im Forum und anderswo. Und Frontzecks Ausrasten in PKs wies in dieselbe Richtung: DIE MANNSCHAFT MUSS SICH EINSPIELEN! Wusten aber alle hier besser, gelle?! Hej, siebenwöchige Vorbereitung, da müssen die doch schon eine Einheit sein... Wer hatte da jetzt keinen hinreichenden Sachverstand? Ich würde mal sagen, die Koniferen hier im Forum haben sich damit bis auf die Knochen blamiert - nicht die Verantwortlichen im Verein! Ich selbst bin da auch irgendwann eingeknickt, weil ich die Lernkurve nicht mehr erkennen konnte und dachte, es müsse immer kontinuierlich aufwärts gehen. Tut es nicht! Es wird immer Nackenschläge wie Halle geben. Man wird immer mal ein unglückliches Spiel wie in Osnabrück abliefern. Auch künftig wird es nicht von Spiel zu Spiel besser werden. Das ist nämlich Fußball - und der ist nicht berechenbar.
Also Nein, Michael Frontzeck hat sich nicht "gefangen" und seinen "Dickkopf" überwunden. Er hat vielmehr unbeirrt an der mit Bader und Notzon vor der Saison festgelegten Marschroute festgehalten, was Modifikationen miteinschliesst. Dass letztere hätten früher kommen müssen, sehe ich auch so. Aber deswegen spricht man den Verantwortlichen doch nicht schon nach wenigen Spieltagen jegliche Fachkompetenz ab und entzieht ihrer Strategie die Unterstützung! Von daher: Schämt euch! Ich tue das auch, weil ich zwar lange dagegengehalten habe, aber irgendwann auch eingeknickt bin.
Michael Frontzeck rechne ich vor allem hoch an, dass er den mannschaftlichen Zusammenhalt ungeachtet aller Misserfolge und Nackenschläge erhalten konnte. Niemand hier spielte bislang auch nur eine Minute und auch nur ansatzweise "gegen den Trainer". Aber dafür kann er wahrscheinlich auch persönlich nix, weil das halt alles "gute Jungs" sind. Was die Kritiker sofort in ein Dilemma bringt, weil man dann ja den Blender Bader loben müsste, weil der diese "guten Jungs" ja nun mal geholt hat. Dabei soll die Message doch sein, dass die alle nix können.
Weil der Trend der letzten fünf Spiele in die richtige Richtung zeigt, haben Bader und Frontzeck alles richtig gemacht und werden in Zukunft immer alles richtig machen?
Es wäre recht albern, die Qualität von Baders Arbeit an dem Dreiviertel Jahr festzumachen, das er nun hier ist. Da Blick muss da eher nach Nürnberg gehen, wo Bader ja 8 Jahre lang wirken durfte. In dem Zusammenhang sollte man sich auch eher mit Nürnberger Insidern austauschen, um die Dinge passend zu interpretieren. Jedenfalls lässt sich die Arbeit eines Vorstands erst nach längerem Wirken sinnvoll bewerten, es sei denn, sie ist so schlecht, dass von Tag 1 an alles den Bach runter geht. Insofern verstehe ich deine Vorwürfe an dieser Stelle nicht. Wenn ich Bader für einen Blender halte, der gerne politisch agiert und vor allem seine eigene Situation im Blick hat, denke ich mir das schließlich nicht aus, und es wäre hochnotpeinlich, umzukippen und das Gegenteil zu behaupten, weil er bei uns in Sachen Kaderplanung einiges richtig gemacht hat. Ich sauge mir mein Urteil ja nicht aus den Fingern.
Du kannst dich in dem Zusammenhang gerne mal fragen, wie deine Bewertung von Stefan Kuntz als VV nach einem dreiviertel Jahr im Amt ausgefallen ist, wie sie nach drei Jahren ausgefallen ist, und wie sie heute ausfällt.
Ähnliches gilt für Frontzeck. Ich muss echt schmunzeln, wenn man einerseits auf die fehlende Eingespieltheit verweist, andererseits selbst erkennt, dass sich das Ansteigen der Leistungskurve 1:1 mit taktischen, systemischen und personellen Veränderungen deckt, die von normalen Fans bereits vorher so angemahnt wurden. Das riecht dann doch ein wenig danach, dass nicht der Mangel an Eingespieltheit, sondern der ursprüngliche taktische Ansatz die Hauptursache des verpatzten Saisonstarts war. Schön, wenn es jetzt besser läuft. Frontzeck darf hier auch gerne den Kurz geben und für ihn einzigartige Erfolge feiern. Das macht ihn nicht zu einem guten Trainer, so wie Kurz trotz des Aufstiegs und souveränen Klassenerhalts keiner ist. Wenn es bei Frontzeck hier passt, kann uns das aber nur recht sein.
Abstrus wird es aber, wenn aus dem Anstieg der Leistungskurve abgeleitet wird, dass die sportliche Führung alles richtig gemacht hat. Darüber, ob ein Trainerwechsel zu Saisonbeginn oder um den fünften Spieltag herum uns bis jetzt oder langfristig weiter gebracht hätte, lässt sich letzten Endes nur spekulieren.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 21.10.2018 um 14:25 Uhr bearbeitet
21.10.2018 - 17:23 Uhr
Zitat von Gutgolf
Vielleicht hat MF auch irgendwo in den Ruinen des Vereins das Mojo gefunden was MK damals verloren hat
Vielleicht hat MF auch irgendwo in den Ruinen des Vereins das Mojo gefunden was MK damals verloren hat

Michael Frontzeck Trainergott
21.10.2018 - 22:30 Uhr
Sehr sympathischer Auftritt von Frontzeck in Fluchtlicht. Und dazu ungewöhnlich deutliche Worte für die heutige Öffentlichkeit. Man hat den Eindruck, das da wirklich jemand was im Kopf hat und sich Gedanken macht. Gefällt mir sehr gut.
22.10.2018 - 08:21 Uhr
Ich fand den Auftritt auch sehr gut! Insbesondere sein Statement zur PK der Bayern. Da hatte ich zwischenzeitlich schon an meiner Wahrnehmung gezweifelt, weil ich die Intervention von Hoeness und Rummenige in der Sache richtig fand, aber alle nur Häme darüber ausgeschüttet haben. Es macht sich derzeit schon eine üble Diskussionsunkultur im Land breit, die natürlich auch den Boden für Populisten jeglicher Coleur bereitet. Und Nein, niemand - egal, wieviel Asche er monatlich auf's Konto geschaufelt kriegt - muss sich ad personam ausgerichtete Medien- und soziale Netzwerkkampagnen gefallen lassen. Das hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun, speist sich in den Netzwerken durch die Anonymität und in den Medien durch eiskaltes Verkaufskalkül. Ich denke auch, dass da mal eine deutliche Grenze zu ziehen ist. Es ist zwar auch richtig, dass "Respekt" meistens die einfordern, die selbst respektlos agieren und zudem keine anderen Argumente mehr haben, aber das macht die Forderung selbst nicht falscher.
Übrigens fand ich zwar die Entlassungsforderungen gegen Frontzeck bereits zu Saisonbeginn völlig daneben, die Kritik selbst war aber im Forum meistens an der Sache orientiert. Viele haben sogar geäußert, dass sie ihn als Typen gut finden und er auch an den Betze passt, aber als Trainer zu schwach sei. Das muss einer, der in der Öffentlichkeit steht, dann eben auch aushalten. Und genau das hat Frontzeck im Interview auch so geäußert.
Übrigens fand ich zwar die Entlassungsforderungen gegen Frontzeck bereits zu Saisonbeginn völlig daneben, die Kritik selbst war aber im Forum meistens an der Sache orientiert. Viele haben sogar geäußert, dass sie ihn als Typen gut finden und er auch an den Betze passt, aber als Trainer zu schwach sei. Das muss einer, der in der Öffentlichkeit steht, dann eben auch aushalten. Und genau das hat Frontzeck im Interview auch so geäußert.
22.10.2018 - 09:13 Uhr
Zitat von Newtrial
Ich fand den Auftritt auch sehr gut! Insbesondere sein Statement zur PK der Bayern. Da hatte ich zwischenzeitlich schon an meiner Wahrnehmung gezweifelt, weil ich die Intervention von Hoeness und Rummenige in der Sache richtig fand, aber alle nur Häme darüber ausgeschüttet haben.
Ich fand den Auftritt auch sehr gut! Insbesondere sein Statement zur PK der Bayern. Da hatte ich zwischenzeitlich schon an meiner Wahrnehmung gezweifelt, weil ich die Intervention von Hoeness und Rummenige in der Sache richtig fand, aber alle nur Häme darüber ausgeschüttet haben.
Die Häme gab es wohl in erster Linie, weil die Bayern-Bosse so offensichtlich nicht selbst praktizieren, was sie predigen, und die Berichterstattung der Presse über die Bayern jetzt echt nicht besonders hart und polemisch war. Speziell Hoeneß ist wohl als Personifizierung der Bigotterie für Einwürfe zum Thema Sachlichkeit und Menschenwürde denkbar schlecht geeignet.
Während ich in Sachen Diskussionskultur im journalistischen Bereich zustimme, bin ich mir auf der anderen Seite sicher, dass es im Fußball eher wesentlich handzahmer zugeht als früher, sowohl bei der Journaille als auch auf Seiten der Fans und sogar der Spieler und Funktionäre.
Beste Grüße
Lullaby
22.10.2018 - 09:25 Uhr
Zitat von Newtrial
Übrigens fand ich zwar die Entlassungsforderungen gegen Frontzeck bereits zu Saisonbeginn völlig daneben, die Kritik selbst war aber im Forum meistens an der Sache orientiert. Viele haben sogar geäußert, dass sie ihn als Typen gut finden und er auch an den Betze passt, aber als Trainer zu schwach sei. Das muss einer, der in der Öffentlichkeit steht, dann eben auch aushalten. Und genau das hat Frontzeck im Interview auch so geäußert.
Übrigens fand ich zwar die Entlassungsforderungen gegen Frontzeck bereits zu Saisonbeginn völlig daneben, die Kritik selbst war aber im Forum meistens an der Sache orientiert. Viele haben sogar geäußert, dass sie ihn als Typen gut finden und er auch an den Betze passt, aber als Trainer zu schwach sei. Das muss einer, der in der Öffentlichkeit steht, dann eben auch aushalten. Und genau das hat Frontzeck im Interview auch so geäußert.
Die Kritik hier im Forum war meistens an der Sache orientiert?
Was Deine Kritik an Frontzeck betrifft, Du bist zugegeben erst sehr spät umgeschwenkt, hast Dich dann aber wie die meisten hier auch vergaloppiert und ebenfalls seine Entlassung gefordert. (Beitrag #596)
Mir ging es nie darum, Frontzeck heilig zu sprechen und dass nicht alles Gold war zu Saisonbeginn, habe ich auch gesehen. Nur die Art und Weise wie hier kritisiert und auch diskutiert wurde und immer noch wird, war schon teilweise ziemlich weit unter der Gürtellinie und stets mit der Schlussfolgerung, der Typ muss weg. Wer das artig oder auch weniger nett immer und immer wieder aufsagte, bekam hier jede Menge Likes. Wer hingegen nicht einstimmte, wurde abgewatscht. Wenn das die Sache ist, um die es geht, dann viel Glück noch, aber mir ist das dann zu doof.
Und auch in den Spieltagsthreads. Immer die gleiche negative Stimmung und wie unfähig und hohl doch der Trainer und alle Spieler sind. Und das muss man eigentlich auch als Profi in der Öffentlichkeit nicht aushalten. Dass Frontzeck das trotzdem schafft, ist ein weiterer Pluspunkt für ihn und zeigt, dass er vielleicht doch mehr auf dem Karten hat, als alle denken.
Nur was bringt das, wenn wir wieder ein Spiel verlieren oder wenn wir zur Winterpause nicht auf Platz 1-2 stehen? Dann geht es wieder los und man müsse doch nur besser arbeiten und suchen, denn mit der Übermannschaft muss doch viel mehr drin sein. Sich nach einem guten Spiel selbst zu feiern und Likes verteilen, ist einfach, nur wenn es mal nicht läuft, dann kommt es darauf an, nicht die Nerven zu verlieren und zusammenzurücken. Das fehlt hier im Forum und da verliert man echt langsam die Lust...
22.10.2018 - 09:28 Uhr
Kurz zum Thema Einspielen der Mannschaft, obwohl Lullaby schon einiges dazu gesagt hat:
Fast jede Mannschaft in der dritten Liga muss sich einspielen (mit Ausnahme der Aufsteiger, die doch meistens die Truppe zusammenhalten). Bei der einen Mannschaft klappt es gut, bei der anderen Mannschaft klappt es weniger gut. Bei den Mannschaften bei denen es nicht klappt, wird dieser Punkt immer als Entschuldigung für die schlechten Ergebnisse genommen. Bei den Mannschaften die oben stehen, hört man von diesem Punkt allerdings reichlich wenig.
Was mich wundert ist, es kommen 4 neue Spieler in die Mannschaft und die ersetzen die 4 (Mit-)Säulen der Mannschaft (Hainault, Dick, Albaek, Spalvis) und auf einmal läuft es. Müssen sich diese 4 jungen Spieler etwa nicht einspielen? Ich bin da eher bei Lullaby, dass die Leistungssteigerung erst mit der Umstellung der Mannschaft erfolgt ist. Ob gewollt oder ungewollt ist egal. Frontzeck hat umgestellt und was man ihm zugute halten muss, er hat danach die jungen Leute dringelassen und nicht wieder rausgeholt, obwohl Dick und Albaek wieder fit waren.
Ein ganz wichtiger Punkt noch, es wird gesagt, wenn wir dieses Jahr nicht aufsteigen, greifen wir nächstes Jahr mit einer eingespielten Mannschaft richtig an. Diese eingespielte Mannschaft wird es nicht geben. Löhmannsröben hat soweit ich weiß nur einen 1-Jahresvertrag und Bergmann ist mMn kein weiteres Jahr zu halten in der dritten Liga. Höchstens bei einem Wechsel in die erste Liga mit anschließender Leihe. Darüberhinaus müssen wir wieder Ablösesummen generieren, wo wir auch wieder beim Thema Bergmann/Schad usw. wären. Albaek wäre dann weg, wie es mit Dick und Hainault aussieht wissen wir nicht und ob sich ein Kraus ein weiteres Jahr dritte Liga antut, ist auch unklar.
Daher muss das Team einfach die Leistungen von Uerdingen bestätigen und wir steigen mit Frontzeck auf. Das Potenzial in der Mannschaft ist jedenfalls da. Das wäre die beste Lösung von allen
Fast jede Mannschaft in der dritten Liga muss sich einspielen (mit Ausnahme der Aufsteiger, die doch meistens die Truppe zusammenhalten). Bei der einen Mannschaft klappt es gut, bei der anderen Mannschaft klappt es weniger gut. Bei den Mannschaften bei denen es nicht klappt, wird dieser Punkt immer als Entschuldigung für die schlechten Ergebnisse genommen. Bei den Mannschaften die oben stehen, hört man von diesem Punkt allerdings reichlich wenig.
Was mich wundert ist, es kommen 4 neue Spieler in die Mannschaft und die ersetzen die 4 (Mit-)Säulen der Mannschaft (Hainault, Dick, Albaek, Spalvis) und auf einmal läuft es. Müssen sich diese 4 jungen Spieler etwa nicht einspielen? Ich bin da eher bei Lullaby, dass die Leistungssteigerung erst mit der Umstellung der Mannschaft erfolgt ist. Ob gewollt oder ungewollt ist egal. Frontzeck hat umgestellt und was man ihm zugute halten muss, er hat danach die jungen Leute dringelassen und nicht wieder rausgeholt, obwohl Dick und Albaek wieder fit waren.
Ein ganz wichtiger Punkt noch, es wird gesagt, wenn wir dieses Jahr nicht aufsteigen, greifen wir nächstes Jahr mit einer eingespielten Mannschaft richtig an. Diese eingespielte Mannschaft wird es nicht geben. Löhmannsröben hat soweit ich weiß nur einen 1-Jahresvertrag und Bergmann ist mMn kein weiteres Jahr zu halten in der dritten Liga. Höchstens bei einem Wechsel in die erste Liga mit anschließender Leihe. Darüberhinaus müssen wir wieder Ablösesummen generieren, wo wir auch wieder beim Thema Bergmann/Schad usw. wären. Albaek wäre dann weg, wie es mit Dick und Hainault aussieht wissen wir nicht und ob sich ein Kraus ein weiteres Jahr dritte Liga antut, ist auch unklar.
Daher muss das Team einfach die Leistungen von Uerdingen bestätigen und wir steigen mit Frontzeck auf. Das Potenzial in der Mannschaft ist jedenfalls da. Das wäre die beste Lösung von allen
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