Vereinsführung/-struktur & TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH
02.07.2026 - 19:23 Uhr
05.07.2026 - 19:08 Uhr
Zitat von Magister73
Nur rein zur Klarstellung:
Für die Ausgliederung der Bundesliga Mannschaft und den U Mannschaften des HSV an eine GMBH 2014 war eine Zustimmung von 2/3 der Mitglieder erforderlich. Für die Veräußerung von Anteilen von dieser GmbH bis maximal 49,9 % eine Zustimmung von 75% der Mitglieder. Beide Abstimmungen wurden erreicht. Die 2 erfolgte logischer Weise erst nach der 1 Abstimmung unmittelbar im Anschluss bei der Mitgliederversammlung 2014.
2024 haben über 80% der Mitglieder bei einer Mitgliederversammlung des HSV beschlossen das bis zum Ablauf von 10 Jahren keine weiteren Anteile verkauft werden dürfen.
Hingen die Mitglieder des HSV auch einem antiquierten Denken nach?
Auch wenn es zuletzt ruhig wurde war die Situation mit Kühne als größter und lange einzigster "Investor " vorallem in den ersten Jahren alles andere als einfach, friktionsfrei oder gar so wie es eigentlich sein sollte. Auch Kühne ist mit dem HSV umgegangen als wäre es sein Verein und hat nach meiner Sichtweise den HSV (zt erfolgreich) erpresst. Zb massive Einmischung über handelnde Personen im Vorstand oder auch Trainer sowie gezielt Finanzen nur für spezielle Spieler zur Verfügung stellen. Neben Rogon auch ein gewisser Calmund der mittels Kühne nun Einfluss auf Transfers beim HSV bekam. Das erreichte Seinen Höhepunkt als mir bis zu meinem Lebensende unverständlich bleibend Hoffmann zum 2x an die Spitze des HSV kam. Dieser war dafür verantwortlich das Kühne beim HSV überhaupt zum Zug kam und die Ausgliederung unvermeidlich war. Denn bereits vor der Ausgliederung stand der HSV schon mit Millionen bei Kühne in der Kreide.
Das vieles davon Bundesweit kein Thema war lag zum einen an der Gleichgültigkeit ggü. dem abgestiegenen und damit mangelndem Interesse. Aber eben auch das es ja bisher die Skandal Nudel 1860 ja schon gab.
Nach dem Rausschmiss von Hoffmann hat sich der HSV auch von Kühne emanzipiert. Im Gegensatz zu 1860 durch das eigene Stadion das auch in der 2.Liga viele Zuschauer hatte war das auch finanziell einfacher. Allerdings wurde auch ein Kredit von Kühne über 30 Millionen Euro in Anteile umgewandelt. Diese Anteile hat Kühne mit Gewinn ua an den jetzigen Hauptsponsor des HSV verkauft. Nach dem Aufstieg gab es Versuche " den HSV zu unterstützen im Liga Verbleib " mit neuen Millionen ( und Abhängigkeiten?), was aber durch den Vorstand ( getrieben durch letzten Mitglieder Beschluss) abgelehnt wurde.
Bei 1860 ist die Situation natürlich anders. Anders in der Dimension aber im Prinzip dieselbe. Investoren bei Beteiligung am Stadion Neubau gerne. 1860 mietet dieses Stadion dann von der 1860 Stadion Gmbh die aus 1860 und Investoren besteht. Und genauso sollte es auch bei der 1860 Spielbetrieb GmbH sein. Investoren ja, aber nicht nur einer und Mitspracherecht im Aufsichtsrat erst ab einer gewissen Größe an Anteilen.
Das ist dann auch interessant für verschiedene Investoren wo auch die ganzen schlimmen Dinge die passiert sind nicht mehr vorkommen.
Aus meiner weiten Sicht ist die entscheidende Frage bei 1860 vor allem die Frage des Stadion. Akzeptiert die Mehrheit das man in der 1.Liga ohnehin aber auch in der 2.Liga nur in einer modernen Arena überleben kann?
Zitat von Corleone60
Es gibt zwei, drei Leute in den eV-Gremien, denen ich das auf-die-Beine-stellen einer wettbewerbsfähigen GmbH zutraue, aber leider auch viele, meinungsstarke Ideologen, die einem antiquierten Bild des Profifußballs anhängen.
Das beweist auch der Fakt, dass zuletzt ein unverhältnismäßig hohes Quorum von 75% Ja-Stimmen für einen möglichen Anteilsverkauf festgesetzt wurde anstatt die einfache Mehrheit entscheiden zu lassen, so wie übrigens bei der Gründung der GmbH selbst.
Alle rational denkenden Leute wissen, dass heutzutage kein erfolgreicher Profifußall ohne Investoren mehr möglich ist.
Dass für die GmbH nichtmal externe Spieler verpflichtet werden, weil sich die KgaA in der Insolvenz befindet, ist bisschen weit hergeholt, schließlich hatte und hat ein Julian Bell mit der KgaA überhaupt nichts am Hut, also können Gauweiler oder Liebig da auch kein Veto einlegen.
Die letzten 10 Jahre war immer Ismaik schuld, wenn die Saisonvorbereitung und Spielerverpflichtungen sich hinziehen wie Kaugummi, diesmal ist es angeblich die KgaA-Insolvenz, ich bin schon gespannt wer nächstes Jahr Schuld sein soll 🫠
Zitat von DarkKnight
Nein, ich vermute, dass sie in Ihrer ideologischen Verblendung, alles wieder in eV Hand zu bekommen, es komplett in den Sand setzen..
Man tätigt in der Öffentlichkeit Aussagen, die jahrelange Partner eher verprellen, anstatt mit einem Plan auf diese zuzugehen.
Befreiungskampf ist ja Recht und Schon, der reicht mir aber als Zukunfsperspektive nicht..
Zitat von BennyAgostino
Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Verantwortlichen gerade däumchendrehend abwarten, bis ihnen ein Ball zugespielt wird?
Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Verantwortlichen gerade däumchendrehend abwarten, bis ihnen ein Ball zugespielt wird?
Nein, ich vermute, dass sie in Ihrer ideologischen Verblendung, alles wieder in eV Hand zu bekommen, es komplett in den Sand setzen..
Man tätigt in der Öffentlichkeit Aussagen, die jahrelange Partner eher verprellen, anstatt mit einem Plan auf diese zuzugehen.
Befreiungskampf ist ja Recht und Schon, der reicht mir aber als Zukunfsperspektive nicht..
Es gibt zwei, drei Leute in den eV-Gremien, denen ich das auf-die-Beine-stellen einer wettbewerbsfähigen GmbH zutraue, aber leider auch viele, meinungsstarke Ideologen, die einem antiquierten Bild des Profifußballs anhängen.
Das beweist auch der Fakt, dass zuletzt ein unverhältnismäßig hohes Quorum von 75% Ja-Stimmen für einen möglichen Anteilsverkauf festgesetzt wurde anstatt die einfache Mehrheit entscheiden zu lassen, so wie übrigens bei der Gründung der GmbH selbst.
Alle rational denkenden Leute wissen, dass heutzutage kein erfolgreicher Profifußall ohne Investoren mehr möglich ist.
Dass für die GmbH nichtmal externe Spieler verpflichtet werden, weil sich die KgaA in der Insolvenz befindet, ist bisschen weit hergeholt, schließlich hatte und hat ein Julian Bell mit der KgaA überhaupt nichts am Hut, also können Gauweiler oder Liebig da auch kein Veto einlegen.
Die letzten 10 Jahre war immer Ismaik schuld, wenn die Saisonvorbereitung und Spielerverpflichtungen sich hinziehen wie Kaugummi, diesmal ist es angeblich die KgaA-Insolvenz, ich bin schon gespannt wer nächstes Jahr Schuld sein soll 🫠
Nur rein zur Klarstellung:
Für die Ausgliederung der Bundesliga Mannschaft und den U Mannschaften des HSV an eine GMBH 2014 war eine Zustimmung von 2/3 der Mitglieder erforderlich. Für die Veräußerung von Anteilen von dieser GmbH bis maximal 49,9 % eine Zustimmung von 75% der Mitglieder. Beide Abstimmungen wurden erreicht. Die 2 erfolgte logischer Weise erst nach der 1 Abstimmung unmittelbar im Anschluss bei der Mitgliederversammlung 2014.
2024 haben über 80% der Mitglieder bei einer Mitgliederversammlung des HSV beschlossen das bis zum Ablauf von 10 Jahren keine weiteren Anteile verkauft werden dürfen.
Hingen die Mitglieder des HSV auch einem antiquierten Denken nach?
Auch wenn es zuletzt ruhig wurde war die Situation mit Kühne als größter und lange einzigster "Investor " vorallem in den ersten Jahren alles andere als einfach, friktionsfrei oder gar so wie es eigentlich sein sollte. Auch Kühne ist mit dem HSV umgegangen als wäre es sein Verein und hat nach meiner Sichtweise den HSV (zt erfolgreich) erpresst. Zb massive Einmischung über handelnde Personen im Vorstand oder auch Trainer sowie gezielt Finanzen nur für spezielle Spieler zur Verfügung stellen. Neben Rogon auch ein gewisser Calmund der mittels Kühne nun Einfluss auf Transfers beim HSV bekam. Das erreichte Seinen Höhepunkt als mir bis zu meinem Lebensende unverständlich bleibend Hoffmann zum 2x an die Spitze des HSV kam. Dieser war dafür verantwortlich das Kühne beim HSV überhaupt zum Zug kam und die Ausgliederung unvermeidlich war. Denn bereits vor der Ausgliederung stand der HSV schon mit Millionen bei Kühne in der Kreide.
Das vieles davon Bundesweit kein Thema war lag zum einen an der Gleichgültigkeit ggü. dem abgestiegenen und damit mangelndem Interesse. Aber eben auch das es ja bisher die Skandal Nudel 1860 ja schon gab.
Nach dem Rausschmiss von Hoffmann hat sich der HSV auch von Kühne emanzipiert. Im Gegensatz zu 1860 durch das eigene Stadion das auch in der 2.Liga viele Zuschauer hatte war das auch finanziell einfacher. Allerdings wurde auch ein Kredit von Kühne über 30 Millionen Euro in Anteile umgewandelt. Diese Anteile hat Kühne mit Gewinn ua an den jetzigen Hauptsponsor des HSV verkauft. Nach dem Aufstieg gab es Versuche " den HSV zu unterstützen im Liga Verbleib " mit neuen Millionen ( und Abhängigkeiten?), was aber durch den Vorstand ( getrieben durch letzten Mitglieder Beschluss) abgelehnt wurde.
Bei 1860 ist die Situation natürlich anders. Anders in der Dimension aber im Prinzip dieselbe. Investoren bei Beteiligung am Stadion Neubau gerne. 1860 mietet dieses Stadion dann von der 1860 Stadion Gmbh die aus 1860 und Investoren besteht. Und genauso sollte es auch bei der 1860 Spielbetrieb GmbH sein. Investoren ja, aber nicht nur einer und Mitspracherecht im Aufsichtsrat erst ab einer gewissen Größe an Anteilen.
Das ist dann auch interessant für verschiedene Investoren wo auch die ganzen schlimmen Dinge die passiert sind nicht mehr vorkommen.
Aus meiner weiten Sicht ist die entscheidende Frage bei 1860 vor allem die Frage des Stadion. Akzeptiert die Mehrheit das man in der 1.Liga ohnehin aber auch in der 2.Liga nur in einer modernen Arena überleben kann?
Bei Kühne habt ihr halt das Glück einen regional verwurzelten Unternehmer als Investor zu haben, ohne Stadion-Standort-Frage, was zumindest bei unentschlossenen Mitgliedern ein Pluspunkt ist.
Außerdem hast du unterschlagen, dass bei euch die Mitglieder aus Protest gegen Ausgliederung und "modernen Fußball" einen eigenen Fußballklub gegründet haben, HFC Falke.
Ich persönlich würde es auch bei 1860 sehr begrüßen, wenn die Traditionalisten sich entweder auf die eV-Mannschaften konzentrieren oder auch einen eigenen Verein gründen, das wird aber nicht passieren. Darum sehe ich es als unrealistisch an, dass wir die nächsten 5-10 Jahre einen GmbH-Investor begrüßen dürfen.
05.07.2026 - 19:23 Uhr
Und zum Thema Stillstand bei der GmbH:
Ein Unternehmen muss immer ins Risiko gehen, um erfolgreich zu sein.
Imho wäre es jetzt wichtig einfach Fakten zu schaffen, um für zukünftige Verhandlungen im/nach dem Insolvenzfahren Verhandlungsmasse zu haben.
Für den Insolvenzverwalter ist es natürlich einfacher, wenn die GmbH still steht, aber ich als GF GmbH würde ihm diesen Gefallen nicht tun sondern mein Bestes geben eine funktionierende Firma aufzubauen und es damit dem Insolvenzverwalter erschweren die GmbH rückabzuwickeln
Ein Unternehmen muss immer ins Risiko gehen, um erfolgreich zu sein.
Imho wäre es jetzt wichtig einfach Fakten zu schaffen, um für zukünftige Verhandlungen im/nach dem Insolvenzfahren Verhandlungsmasse zu haben.
Für den Insolvenzverwalter ist es natürlich einfacher, wenn die GmbH still steht, aber ich als GF GmbH würde ihm diesen Gefallen nicht tun sondern mein Bestes geben eine funktionierende Firma aufzubauen und es damit dem Insolvenzverwalter erschweren die GmbH rückabzuwickeln
05.07.2026 - 19:28 Uhr
Zitat von Corleone60
Ich persönlich würde es auch bei 1860 sehr begrüßen, wenn die Traditionalisten sich entweder auf die eV-Mannschaften konzentrieren oder auch einen eigenen Verein gründen, das wird aber nicht passieren. Darum sehe ich es als unrealistisch an, dass wir die nächsten 5-10 Jahre einen GmbH-Investor begrüßen dürfen.
Ich persönlich würde es auch bei 1860 sehr begrüßen, wenn die Traditionalisten sich entweder auf die eV-Mannschaften konzentrieren oder auch einen eigenen Verein gründen, das wird aber nicht passieren. Darum sehe ich es als unrealistisch an, dass wir die nächsten 5-10 Jahre einen GmbH-Investor begrüßen dürfen.
Oder ihr gründet endlich euren eigenen Verein, der sich dann auch für erfolgreichen Fußball mit Investoren öffnet?
@Dark_Knight und auch @corleone60 angesprochen, mit Bezug zur letzten Diskussion:
Gerne würde ich endlich mal von eurer Seite verstehen, was jetzt insbesondere im Juni eine aus eurer Sicht vertretbare Alternative zum jetzt gewählten "Befreiungskampf" gewesen wäre. Im Umkehrschluss muss ich fast davon ausgehen, dass ihr auch in der RL eine Fortführung der KGaA bei der bestehenden Gesellschafter-Zusammensetzung gewünscht hättet?
05.07.2026 - 19:47 Uhr
Was meint ihr hat das dann für einen Grund dass man von der neuen GmbH noch gar nichts hört außer wer Interimsgeschäftsführer wird? Ich kann mir ja nicht vorstellen dass da im Hintergrund nicht schon an vielen Themen gearbeitet wird.
05.07.2026 - 20:09 Uhr
Zitat von ciervo
Was meint ihr hat das dann für einen Grund dass man von der neuen GmbH noch gar nichts hört außer wer Interimsgeschäftsführer wird? Ich kann mir ja nicht vorstellen dass da im Hintergrund nicht schon an vielen Themen gearbeitet wird.
Was meint ihr hat das dann für einen Grund dass man von der neuen GmbH noch gar nichts hört außer wer Interimsgeschäftsführer wird? Ich kann mir ja nicht vorstellen dass da im Hintergrund nicht schon an vielen Themen gearbeitet wird.
Naja, um geschäftsfähig und auch liquide zu werden, muss in diese Gesellschaft schnellstmöglich Kapital fließen, damit auch Verträge abgeschlossen werden können, die den Spielern ihre Gehälter garantieren.
Die drei Haupteinnahmequellen wären Sponsoring, Ticketverkäufe und Merchandise. Die bisherigen Sponsoren der KGaA müssten auch erstmal eine Möglichkeit besitzen ihre Verträge dort zu kündigen und dann in die neue GmbH zu wechseln. Aus näheren Kreisen hört man immer wieder, dass es eine hohe Bereitschaft gibt mitzugehen, anscheinend gäbe es auch "neue" Sponsoren, die nun bereit wären einzusteigen. Ob sowas überhaupt kurzfristig vermeldet wird, weiß ich auch nicht. Momentan hat diese GmbH ja auch keine Kommunikations-Plattform, auch keine Mitarbeiter, die dies tun könnten, weil diese ja auch in der KGaA arbeiten. Bei Ticketverkäufe muss die GmbH auch erstmal in die Position kommen, dass sie selbst Tickets für Spiele verkauft - und was ist mit den gekauften Dauerkarten bei der KGaA? Von Merchandise brauchen wir gar nicht reden, allein die Posse um das Auswärtstrikot finde ich höchst peinlich.
Aber mein Post könnte jetzt z.B. auch die Opposition (wenn man sie so nennen mag) versöhnlich machen, weil sie ja auch sagen kann, "ah schau an, die eVler checkens auch, dass es schwer ist". Ja natürlich ist es schwer! Aber ich stehe zu 1000% immer noch hinter der Entscheidung, denn eine Zusammenarbeit mit Ismaik war und ist nicht mehr tragbar gewesen, spätestens seit dem 03.06. - und dass er wirklich zeitnah verkauft hätte, daran dürfte von euch auch keiner mehr dran glauben. Dass wir wirklich abgestiegen sind, ist ein absolutes Desaster. Ismaik hat (ohne Not) ein bestehendes Darlehen gekündigt. Wenn er an einer sauberen Lösung interessiert gewesen wäre, hätte er das frühzeitig kommuniziert und nicht uns alle verarscht und vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich finde es Wahnsinn, dass es Löwenfans gibt, die sein Handeln noch unterstützen. Wenn er kein neues Geld mehr hätte geben wollen, ok - dann spricht man im Januar, Februar darüber, wie man eine neue Saison finanzieren könnte, wenn er ein bestehendes Darlehen aufheben will. Aber ich hab auch keine Lust in dem Dreck jetzt wieder rumzuwühlen. Wir haben es oft genug durchgekaut und das Ergebnis ist, dass es mit ihm nicht weiterginge und jetzt müssen wir halt mMn bereit sein Scheiße zu fressen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dreijahresplan am 05.07.2026 um 20:10 Uhr bearbeitet
05.07.2026 - 20:48 Uhr
Zitat von Dreijahresplan
Naja, um geschäftsfähig und auch liquide zu werden, muss in diese Gesellschaft schnellstmöglich Kapital fließen, damit auch Verträge abgeschlossen werden können, die den Spielern ihre Gehälter garantieren.
Die drei Haupteinnahmequellen wären Sponsoring, Ticketverkäufe und Merchandise. Die bisherigen Sponsoren der KGaA müssten auch erstmal eine Möglichkeit besitzen ihre Verträge dort zu kündigen und dann in die neue GmbH zu wechseln. Aus näheren Kreisen hört man immer wieder, dass es eine hohe Bereitschaft gibt mitzugehen, anscheinend gäbe es auch "neue" Sponsoren, die nun bereit wären einzusteigen. Ob sowas überhaupt kurzfristig vermeldet wird, weiß ich auch nicht. Momentan hat diese GmbH ja auch keine Kommunikations-Plattform, auch keine Mitarbeiter, die dies tun könnten, weil diese ja auch in der KGaA arbeiten. Bei Ticketverkäufe muss die GmbH auch erstmal in die Position kommen, dass sie selbst Tickets für Spiele verkauft - und was ist mit den gekauften Dauerkarten bei der KGaA? Von Merchandise brauchen wir gar nicht reden, allein die Posse um das Auswärtstrikot finde ich höchst peinlich.
Aber mein Post könnte jetzt z.B. auch die Opposition (wenn man sie so nennen mag) versöhnlich machen, weil sie ja auch sagen kann, "ah schau an, die eVler checkens auch, dass es schwer ist". Ja natürlich ist es schwer! Aber ich stehe zu 1000% immer noch hinter der Entscheidung, denn eine Zusammenarbeit mit Ismaik war und ist nicht mehr tragbar gewesen, spätestens seit dem 03.06. - und dass er wirklich zeitnah verkauft hätte, daran dürfte von euch auch keiner mehr dran glauben. Dass wir wirklich abgestiegen sind, ist ein absolutes Desaster. Ismaik hat (ohne Not) ein bestehendes Darlehen gekündigt. Wenn er an einer sauberen Lösung interessiert gewesen wäre, hätte er das frühzeitig kommuniziert und nicht uns alle verarscht und vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich finde es Wahnsinn, dass es Löwenfans gibt, die sein Handeln noch unterstützen. Wenn er kein neues Geld mehr hätte geben wollen, ok - dann spricht man im Januar, Februar darüber, wie man eine neue Saison finanzieren könnte, wenn er ein bestehendes Darlehen aufheben will. Aber ich hab auch keine Lust in dem Dreck jetzt wieder rumzuwühlen. Wir haben es oft genug durchgekaut und das Ergebnis ist, dass es mit ihm nicht weiterginge und jetzt müssen wir halt mMn bereit sein Scheiße zu fressen.
Zitat von ciervo
Was meint ihr hat das dann für einen Grund dass man von der neuen GmbH noch gar nichts hört außer wer Interimsgeschäftsführer wird? Ich kann mir ja nicht vorstellen dass da im Hintergrund nicht schon an vielen Themen gearbeitet wird.
Was meint ihr hat das dann für einen Grund dass man von der neuen GmbH noch gar nichts hört außer wer Interimsgeschäftsführer wird? Ich kann mir ja nicht vorstellen dass da im Hintergrund nicht schon an vielen Themen gearbeitet wird.
Naja, um geschäftsfähig und auch liquide zu werden, muss in diese Gesellschaft schnellstmöglich Kapital fließen, damit auch Verträge abgeschlossen werden können, die den Spielern ihre Gehälter garantieren.
Die drei Haupteinnahmequellen wären Sponsoring, Ticketverkäufe und Merchandise. Die bisherigen Sponsoren der KGaA müssten auch erstmal eine Möglichkeit besitzen ihre Verträge dort zu kündigen und dann in die neue GmbH zu wechseln. Aus näheren Kreisen hört man immer wieder, dass es eine hohe Bereitschaft gibt mitzugehen, anscheinend gäbe es auch "neue" Sponsoren, die nun bereit wären einzusteigen. Ob sowas überhaupt kurzfristig vermeldet wird, weiß ich auch nicht. Momentan hat diese GmbH ja auch keine Kommunikations-Plattform, auch keine Mitarbeiter, die dies tun könnten, weil diese ja auch in der KGaA arbeiten. Bei Ticketverkäufe muss die GmbH auch erstmal in die Position kommen, dass sie selbst Tickets für Spiele verkauft - und was ist mit den gekauften Dauerkarten bei der KGaA? Von Merchandise brauchen wir gar nicht reden, allein die Posse um das Auswärtstrikot finde ich höchst peinlich.
Aber mein Post könnte jetzt z.B. auch die Opposition (wenn man sie so nennen mag) versöhnlich machen, weil sie ja auch sagen kann, "ah schau an, die eVler checkens auch, dass es schwer ist". Ja natürlich ist es schwer! Aber ich stehe zu 1000% immer noch hinter der Entscheidung, denn eine Zusammenarbeit mit Ismaik war und ist nicht mehr tragbar gewesen, spätestens seit dem 03.06. - und dass er wirklich zeitnah verkauft hätte, daran dürfte von euch auch keiner mehr dran glauben. Dass wir wirklich abgestiegen sind, ist ein absolutes Desaster. Ismaik hat (ohne Not) ein bestehendes Darlehen gekündigt. Wenn er an einer sauberen Lösung interessiert gewesen wäre, hätte er das frühzeitig kommuniziert und nicht uns alle verarscht und vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich finde es Wahnsinn, dass es Löwenfans gibt, die sein Handeln noch unterstützen. Wenn er kein neues Geld mehr hätte geben wollen, ok - dann spricht man im Januar, Februar darüber, wie man eine neue Saison finanzieren könnte, wenn er ein bestehendes Darlehen aufheben will. Aber ich hab auch keine Lust in dem Dreck jetzt wieder rumzuwühlen. Wir haben es oft genug durchgekaut und das Ergebnis ist, dass es mit ihm nicht weiterginge und jetzt müssen wir halt mMn bereit sein Scheiße zu fressen.
Vielleicht kommt ja noch dazu dass Ismaik, Gauweiler oder auch der Insolvenzverwalter manche Schritte erschweren können und es ist vielleicht strategisch günstiger so spät wie möglich etwas zu kommunizieren.
05.07.2026 - 21:02 Uhr
Zitat von Corleone60
Bei Kühne habt ihr halt das Glück einen regional verwurzelten Unternehmer als Investor zu haben, ohne Stadion-Standort-Frage, was zumindest bei unentschlossenen Mitgliedern ein Pluspunkt ist.
Außerdem hast du unterschlagen, dass bei euch die Mitglieder aus Protest gegen Ausgliederung und "modernen Fußball" einen eigenen Fußballklub gegründet haben, HFC Falke.
Ich persönlich würde es auch bei 1860 sehr begrüßen, wenn die Traditionalisten sich entweder auf die eV-Mannschaften konzentrieren oder auch einen eigenen Verein gründen, das wird aber nicht passieren. Darum sehe ich es als unrealistisch an, dass wir die nächsten 5-10 Jahre einen GmbH-Investor begrüßen dürfen.
Zitat von Magister73
Nur rein zur Klarstellung:
Für die Ausgliederung der Bundesliga Mannschaft und den U Mannschaften des HSV an eine GMBH 2014 war eine Zustimmung von 2/3 der Mitglieder erforderlich. Für die Veräußerung von Anteilen von dieser GmbH bis maximal 49,9 % eine Zustimmung von 75% der Mitglieder. Beide Abstimmungen wurden erreicht. Die 2 erfolgte logischer Weise erst nach der 1 Abstimmung unmittelbar im Anschluss bei der Mitgliederversammlung 2014.
2024 haben über 80% der Mitglieder bei einer Mitgliederversammlung des HSV beschlossen das bis zum Ablauf von 10 Jahren keine weiteren Anteile verkauft werden dürfen.
Hingen die Mitglieder des HSV auch einem antiquierten Denken nach?
Auch wenn es zuletzt ruhig wurde war die Situation mit Kühne als größter und lange einzigster "Investor " vorallem in den ersten Jahren alles andere als einfach, friktionsfrei oder gar so wie es eigentlich sein sollte. Auch Kühne ist mit dem HSV umgegangen als wäre es sein Verein und hat nach meiner Sichtweise den HSV (zt erfolgreich) erpresst. Zb massive Einmischung über handelnde Personen im Vorstand oder auch Trainer sowie gezielt Finanzen nur für spezielle Spieler zur Verfügung stellen. Neben Rogon auch ein gewisser Calmund der mittels Kühne nun Einfluss auf Transfers beim HSV bekam. Das erreichte Seinen Höhepunkt als mir bis zu meinem Lebensende unverständlich bleibend Hoffmann zum 2x an die Spitze des HSV kam. Dieser war dafür verantwortlich das Kühne beim HSV überhaupt zum Zug kam und die Ausgliederung unvermeidlich war. Denn bereits vor der Ausgliederung stand der HSV schon mit Millionen bei Kühne in der Kreide.
Das vieles davon Bundesweit kein Thema war lag zum einen an der Gleichgültigkeit ggü. dem abgestiegenen und damit mangelndem Interesse. Aber eben auch das es ja bisher die Skandal Nudel 1860 ja schon gab.
Nach dem Rausschmiss von Hoffmann hat sich der HSV auch von Kühne emanzipiert. Im Gegensatz zu 1860 durch das eigene Stadion das auch in der 2.Liga viele Zuschauer hatte war das auch finanziell einfacher. Allerdings wurde auch ein Kredit von Kühne über 30 Millionen Euro in Anteile umgewandelt. Diese Anteile hat Kühne mit Gewinn ua an den jetzigen Hauptsponsor des HSV verkauft. Nach dem Aufstieg gab es Versuche " den HSV zu unterstützen im Liga Verbleib " mit neuen Millionen ( und Abhängigkeiten?), was aber durch den Vorstand ( getrieben durch letzten Mitglieder Beschluss) abgelehnt wurde.
Bei 1860 ist die Situation natürlich anders. Anders in der Dimension aber im Prinzip dieselbe. Investoren bei Beteiligung am Stadion Neubau gerne. 1860 mietet dieses Stadion dann von der 1860 Stadion Gmbh die aus 1860 und Investoren besteht. Und genauso sollte es auch bei der 1860 Spielbetrieb GmbH sein. Investoren ja, aber nicht nur einer und Mitspracherecht im Aufsichtsrat erst ab einer gewissen Größe an Anteilen.
Das ist dann auch interessant für verschiedene Investoren wo auch die ganzen schlimmen Dinge die passiert sind nicht mehr vorkommen.
Aus meiner weiten Sicht ist die entscheidende Frage bei 1860 vor allem die Frage des Stadion. Akzeptiert die Mehrheit das man in der 1.Liga ohnehin aber auch in der 2.Liga nur in einer modernen Arena überleben kann?
Zitat von Corleone60
Es gibt zwei, drei Leute in den eV-Gremien, denen ich das auf-die-Beine-stellen einer wettbewerbsfähigen GmbH zutraue, aber leider auch viele, meinungsstarke Ideologen, die einem antiquierten Bild des Profifußballs anhängen.
Das beweist auch der Fakt, dass zuletzt ein unverhältnismäßig hohes Quorum von 75% Ja-Stimmen für einen möglichen Anteilsverkauf festgesetzt wurde anstatt die einfache Mehrheit entscheiden zu lassen, so wie übrigens bei der Gründung der GmbH selbst.
Alle rational denkenden Leute wissen, dass heutzutage kein erfolgreicher Profifußall ohne Investoren mehr möglich ist.
Dass für die GmbH nichtmal externe Spieler verpflichtet werden, weil sich die KgaA in der Insolvenz befindet, ist bisschen weit hergeholt, schließlich hatte und hat ein Julian Bell mit der KgaA überhaupt nichts am Hut, also können Gauweiler oder Liebig da auch kein Veto einlegen.
Die letzten 10 Jahre war immer Ismaik schuld, wenn die Saisonvorbereitung und Spielerverpflichtungen sich hinziehen wie Kaugummi, diesmal ist es angeblich die KgaA-Insolvenz, ich bin schon gespannt wer nächstes Jahr Schuld sein soll 🫠
Zitat von DarkKnight
Nein, ich vermute, dass sie in Ihrer ideologischen Verblendung, alles wieder in eV Hand zu bekommen, es komplett in den Sand setzen..
Man tätigt in der Öffentlichkeit Aussagen, die jahrelange Partner eher verprellen, anstatt mit einem Plan auf diese zuzugehen.
Befreiungskampf ist ja Recht und Schon, der reicht mir aber als Zukunfsperspektive nicht..
Zitat von BennyAgostino
Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Verantwortlichen gerade däumchendrehend abwarten, bis ihnen ein Ball zugespielt wird?
Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Verantwortlichen gerade däumchendrehend abwarten, bis ihnen ein Ball zugespielt wird?
Nein, ich vermute, dass sie in Ihrer ideologischen Verblendung, alles wieder in eV Hand zu bekommen, es komplett in den Sand setzen..
Man tätigt in der Öffentlichkeit Aussagen, die jahrelange Partner eher verprellen, anstatt mit einem Plan auf diese zuzugehen.
Befreiungskampf ist ja Recht und Schon, der reicht mir aber als Zukunfsperspektive nicht..
Es gibt zwei, drei Leute in den eV-Gremien, denen ich das auf-die-Beine-stellen einer wettbewerbsfähigen GmbH zutraue, aber leider auch viele, meinungsstarke Ideologen, die einem antiquierten Bild des Profifußballs anhängen.
Das beweist auch der Fakt, dass zuletzt ein unverhältnismäßig hohes Quorum von 75% Ja-Stimmen für einen möglichen Anteilsverkauf festgesetzt wurde anstatt die einfache Mehrheit entscheiden zu lassen, so wie übrigens bei der Gründung der GmbH selbst.
Alle rational denkenden Leute wissen, dass heutzutage kein erfolgreicher Profifußall ohne Investoren mehr möglich ist.
Dass für die GmbH nichtmal externe Spieler verpflichtet werden, weil sich die KgaA in der Insolvenz befindet, ist bisschen weit hergeholt, schließlich hatte und hat ein Julian Bell mit der KgaA überhaupt nichts am Hut, also können Gauweiler oder Liebig da auch kein Veto einlegen.
Die letzten 10 Jahre war immer Ismaik schuld, wenn die Saisonvorbereitung und Spielerverpflichtungen sich hinziehen wie Kaugummi, diesmal ist es angeblich die KgaA-Insolvenz, ich bin schon gespannt wer nächstes Jahr Schuld sein soll 🫠
Nur rein zur Klarstellung:
Für die Ausgliederung der Bundesliga Mannschaft und den U Mannschaften des HSV an eine GMBH 2014 war eine Zustimmung von 2/3 der Mitglieder erforderlich. Für die Veräußerung von Anteilen von dieser GmbH bis maximal 49,9 % eine Zustimmung von 75% der Mitglieder. Beide Abstimmungen wurden erreicht. Die 2 erfolgte logischer Weise erst nach der 1 Abstimmung unmittelbar im Anschluss bei der Mitgliederversammlung 2014.
2024 haben über 80% der Mitglieder bei einer Mitgliederversammlung des HSV beschlossen das bis zum Ablauf von 10 Jahren keine weiteren Anteile verkauft werden dürfen.
Hingen die Mitglieder des HSV auch einem antiquierten Denken nach?
Auch wenn es zuletzt ruhig wurde war die Situation mit Kühne als größter und lange einzigster "Investor " vorallem in den ersten Jahren alles andere als einfach, friktionsfrei oder gar so wie es eigentlich sein sollte. Auch Kühne ist mit dem HSV umgegangen als wäre es sein Verein und hat nach meiner Sichtweise den HSV (zt erfolgreich) erpresst. Zb massive Einmischung über handelnde Personen im Vorstand oder auch Trainer sowie gezielt Finanzen nur für spezielle Spieler zur Verfügung stellen. Neben Rogon auch ein gewisser Calmund der mittels Kühne nun Einfluss auf Transfers beim HSV bekam. Das erreichte Seinen Höhepunkt als mir bis zu meinem Lebensende unverständlich bleibend Hoffmann zum 2x an die Spitze des HSV kam. Dieser war dafür verantwortlich das Kühne beim HSV überhaupt zum Zug kam und die Ausgliederung unvermeidlich war. Denn bereits vor der Ausgliederung stand der HSV schon mit Millionen bei Kühne in der Kreide.
Das vieles davon Bundesweit kein Thema war lag zum einen an der Gleichgültigkeit ggü. dem abgestiegenen und damit mangelndem Interesse. Aber eben auch das es ja bisher die Skandal Nudel 1860 ja schon gab.
Nach dem Rausschmiss von Hoffmann hat sich der HSV auch von Kühne emanzipiert. Im Gegensatz zu 1860 durch das eigene Stadion das auch in der 2.Liga viele Zuschauer hatte war das auch finanziell einfacher. Allerdings wurde auch ein Kredit von Kühne über 30 Millionen Euro in Anteile umgewandelt. Diese Anteile hat Kühne mit Gewinn ua an den jetzigen Hauptsponsor des HSV verkauft. Nach dem Aufstieg gab es Versuche " den HSV zu unterstützen im Liga Verbleib " mit neuen Millionen ( und Abhängigkeiten?), was aber durch den Vorstand ( getrieben durch letzten Mitglieder Beschluss) abgelehnt wurde.
Bei 1860 ist die Situation natürlich anders. Anders in der Dimension aber im Prinzip dieselbe. Investoren bei Beteiligung am Stadion Neubau gerne. 1860 mietet dieses Stadion dann von der 1860 Stadion Gmbh die aus 1860 und Investoren besteht. Und genauso sollte es auch bei der 1860 Spielbetrieb GmbH sein. Investoren ja, aber nicht nur einer und Mitspracherecht im Aufsichtsrat erst ab einer gewissen Größe an Anteilen.
Das ist dann auch interessant für verschiedene Investoren wo auch die ganzen schlimmen Dinge die passiert sind nicht mehr vorkommen.
Aus meiner weiten Sicht ist die entscheidende Frage bei 1860 vor allem die Frage des Stadion. Akzeptiert die Mehrheit das man in der 1.Liga ohnehin aber auch in der 2.Liga nur in einer modernen Arena überleben kann?
Bei Kühne habt ihr halt das Glück einen regional verwurzelten Unternehmer als Investor zu haben, ohne Stadion-Standort-Frage, was zumindest bei unentschlossenen Mitgliedern ein Pluspunkt ist.
Außerdem hast du unterschlagen, dass bei euch die Mitglieder aus Protest gegen Ausgliederung und "modernen Fußball" einen eigenen Fußballklub gegründet haben, HFC Falke.
Ich persönlich würde es auch bei 1860 sehr begrüßen, wenn die Traditionalisten sich entweder auf die eV-Mannschaften konzentrieren oder auch einen eigenen Verein gründen, das wird aber nicht passieren. Darum sehe ich es als unrealistisch an, dass wir die nächsten 5-10 Jahre einen GmbH-Investor begrüßen dürfen.
Kühne ist genauso wenig wie Ismaik ein Investor. Mit relativ kleinen Beträgen wollte er und hat er zum Teil auch die Geschicke des HSV bestimmt. Bei 1860 wurde Ismaik geholt weil jemand überstürzt die Minus Millionen ausgleichen sollte. Kühne hat sich kontinuierlich die Abhängigkeit des HSV von Ihm gesichert. Schon bevor die Ausgliederung kam hat er bestimmt welchen Spieler der HSV mit Seinem Kredit holen darf. Nämlich den um Jahre gealterten und völlig überteuerten Van der Vaart. Dieser wurde von den Medien als Geschenk von Kühne an den HSV dargestellt. Erst nach der Verpflichtung kam raus das der HSV den Transfer + Zinsen an Kühne zurück zahlen musste. Der Sportvorstand war strikt gegen diese Verpflichtung. Stattdessen wäre für ähnliches Geld + Weiterverkaufsbeteiligung Kevin de Bryne zum HSV gekommen... Kurze Zeit später musste der Sportvorstand gehen.
Bezüglich Falke und Co. Mehrheitlich waren die alle gegen Kühne. Es wurden Befürchtungen Bezüglich Kühne vorgetragen wovon vieles so eingetroffen ist.
Allerdings hat er offiziell und formell niemals den Einfluss erhalten den er gerne gehabt hätte und in zahlreichen Interviews beklagt hat, so wie Ismaik bei 1860. Und auch weil diejenigen die gegen den Ausverkauf gegen Kühne, so damals das eigentliche Motto die gegen die damalige Ausgliederung waren, bei der Abstimmung unterlegen waren. Nicht aber bei denen die sich tagtächlich mit dem Verein auseinandersetzen. Die Ausgliederung wie Sie um den Kreis von Hoffmann Verbliebenen beim HSV sowie Kühne Sympathisanten und anderen prophezeit und versprochen wurde hat zum genauen Gegenteil geführt. Nämlich den erstmaligen Abstieg aus der 1.Liga statt EL und CL zu spielen. Das was der HSV vor der Ausgliederung eigentlich machen wollte, nämlich Neuaufbau mit einer sportlich und finanziell zusammen passender Mannschaft musste dann in der 2.Liga nachgeholt werden. 7 Jahre hat es gedauert..
06.07.2026 - 07:33 Uhr
Zitat von Dreijahresplan
@Dark_Knight und auch @corleone60 angesprochen, mit Bezug zur letzten Diskussion:
Gerne würde ich endlich mal von eurer Seite verstehen, was jetzt insbesondere im Juni eine aus eurer Sicht vertretbare Alternative zum jetzt gewählten "Befreiungskampf" gewesen wäre. Im Umkehrschluss muss ich fast davon ausgehen, dass ihr auch in der RL eine Fortführung der KGaA bei der bestehenden Gesellschafter-Zusammensetzung gewünscht hättet?
@Dark_Knight und auch @corleone60 angesprochen, mit Bezug zur letzten Diskussion:
Gerne würde ich endlich mal von eurer Seite verstehen, was jetzt insbesondere im Juni eine aus eurer Sicht vertretbare Alternative zum jetzt gewählten "Befreiungskampf" gewesen wäre. Im Umkehrschluss muss ich fast davon ausgehen, dass ihr auch in der RL eine Fortführung der KGaA bei der bestehenden Gesellschafter-Zusammensetzung gewünscht hättet?
Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, ich hätte keinen Befreiungskampf ausgerufen.
Kündigung des Koop-Vertrag, Übernahme einer Bestands GmbH, sind genau der richtige Weg
Wenn man sieht, dass die Übernahme der neuen GmbH bereits am 9.6. stattfand (nahezu Zeitgleich mit dem ausscheiden von Hr. Probst aus dem AR) hätte man ganz unabhängig von der KGaA mit dieser zum Arbeiten angefangen sollen und sich dann im Nachgang die Genehmigung auf der MV einholen können.
Oder zweifelt hier irgendjemand, dass die Genehmigung nicht durchgegangen wäre? Besonders dann, wenn der neue GF auf der MV bereits über die Fortschritte der neuen GmbH informiert hätte?
Sicher wäre dann Hasan auf die Barrikaden gegangen, hätte geklagt, aber hat hier irgendeiner erwartet, dass sich Hasan schmollend zurückzieht?
So ein Befreiungskampf ist schmutzig, schmerzhaft und mit vielen Hindernissen verbunden, aber wenn ich ihn Ausrufe, sollte ich nicht auf halber Strecke plötzlich zurück schrecken..
Deshalb habe ich den Eindruck, dass ganze war nicht zu Ende gedacht, ihr habt Vertrauen in die handelnden Personen, ich bin wg der Erfahrung bei 1860 eher skeptisch.
Ich fühle mich an die Tage unter KHW erinnert, da wurde auch alles unkritisch hingenommen, Kritiker verleumdet und kalt gestellt und am Ende stand 60 vor einem Scherbenhaufen. Trotzdem jubeln heute noch viele über diese Zeit (sportlich war diese auch die Beste nach 1966) nur den Preis dafür hat die Generation nach KHW zu bezahlen gehabt…
06.07.2026 - 07:47 Uhr
Zitat von ciervo
Was meint ihr hat das dann für einen Grund dass man von der neuen GmbH noch gar nichts hört außer wer Interimsgeschäftsführer wird? Ich kann mir ja nicht vorstellen dass da im Hintergrund nicht schon an vielen Themen gearbeitet wird.
Was meint ihr hat das dann für einen Grund dass man von der neuen GmbH noch gar nichts hört außer wer Interimsgeschäftsführer wird? Ich kann mir ja nicht vorstellen dass da im Hintergrund nicht schon an vielen Themen gearbeitet wird.
Was man so hört verhandelt die neue GmbH mit dem Insolvenzverwalter über gewisse Assets.
Man muss sich außerdem überlegen, ob man z. B. weiter mit Infront arbeitet oder sich anderweitig aufstellt.
Ich habe vollstes Vertrauen in die handelnden Personen und ich denke sobald sie etwas vermelden DÜRFEN/KÖNNEN, werden sie es gewohnt transparent kommunizieren.
06.07.2026 - 08:11 Uhr
Vielleicht sollte mal eine Pressemitteilung raus, dass weiter hart daran gearbeitet wird und es Gründe gibt, warum nichts kommuniziert wird. Aber, man kann sicher sein, dass zum Saisonstart eine starke Mannschaft auf dem Platz stehen wird. So ähnlich würde ich mir das wünschen. Das würde mich dann doch sehr beruhigen. Das letzte "Beruhigen" von Mang ist schon ne Weile her und macht mich extrem nervös. Ungeduldig sein ist echt eine nervige Angewohnheit. 😁
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